Kunden em pfehlungen
Rezensionen von gerlisch:
Empire of Whispers and Shadows von Ursa Jaumann
Spannender Romantasy-Auftakt
Empire of Whispers and Shadows erzählt eine intensive, düstere Geschichte, in der Saya und Teno um einen Platz in der Schattenarmee des Gottkaisers kämpfen. Dafür müssen sie sieben lebensgefährliche Prüfungen bestehen und das nur gemeinsam.
Die Geschichte wird durch wechselnde POVs erzählt, Saya, auf der Straße groß geworden, ist mutig, wachsam und misstrauisch.
Und Teno, der aus gehobenen Verhältnissen stammt, aber genauso von Verlust gezeichnet ist. Beide leiden noch unter dem Tod ihrer Eltern, was ihren Entscheidungen und Reaktionen spürbare Tiefe verleiht.
Die Dynamik zwischen ihnen ist eindeutig enemies to lovers, anfangs explosiv, mit verletzenden Dialogen und voller Reibung. Der Übergang von Hass zu Anziehung ist zwar vorhersehbar, aber glaubwürdig erzählt und sorgt für eine starke Energie zwischen den beiden. Nur manche Emotionen haben mich nicht ganz erreicht, da hätte ich mir mehr Tiefe gewünscht.
Besonders gefallen hat mir das Worldbuilding, Ein japanisches Setting, das mit Katanas, Tantos und Shuriken, blutigen Kämpfen und einer bedrohlichen Atmosphäre lebendig wirkt. Der Schreibstil ist fesselnd, bildhaft und treibt die Handlung stetig voran, sodass die Geschichte zu keiner Zeit langweilig ist.
Nicht so gut gefallen hat mir das Magiesystem, es ist etwas vage dargestellt. Es wirkt interessant, aber nicht vollständig erklärt, sodass man sich an manchen Stellen mehr Klarheit wünscht.
Trotz kleiner Schwächen ein toller Romantasy-Auftakt.
Rezensionen von Reiseweise:
Verlorene Schäfchen von Madeline Cash
Schräger Humor
Die Vorstadtfamilienidylle der Flynns ist keine mehr - Cat Flynn hat die kriselnde Ehe geöffnet, Bud Flynn versinkt in Selbstmitleid und den Takeaway-Kartons in seinem Auto und die drei Töchter machen sowieso, was sie wollen. Die jüngste ist einer Verschwörung auf der Spur, die mittlere bastelt an einem Sprengsatz und die älteste datet Wes, genannt Kriegsverbrecher-Wes.
Und dann ist da noch dieser exzentrische Milliardär, und ist an der Verschwörung, der die Jüngste auf der Spurt ist, nicht doch etwas dran…?
Daraus entspinnt sich eine absurde Geschichte, bei der es tatsächlich weniger um die Geschichte geht, sondern mehr um die Wortspiele und verrückten Ideen der Autorin. Die Wortspiele nehmen manchmal etwas überhand, aber meistens ist der Humor absurd-trocken, aber auch die zärtlichen und ernsten Momente sind sehr glaubwürdig und die Charaktere sehr liebenswert. Ein unterhaltsames Buch.
Rezensionen von Paul Kretzschmar:
Komm spielen von Linwood Barclay
Splitterwelt
Dies war mein erstes Buch, das ich von Linwood Barclay gelesen habe, aber es wird garantiert nicht mein letztes sein.
Ich habe es soeben beendet und bin immer noch völlig überwältigt!
Der Einschätzung des Horrorkönigs Stephen King, der es als "Grandios" bezeichnete, kann ich nur aus vollster Überzeugung zustimmen.
Es ist so viel mehr als ein beliebiger Thriller. Es ist ein übernatürlicher, paranormaler Mystery-Psycho-Thriller mit einer gehörigen Portion Horror, und ein wenig Fantasie. Er erinnert mich sehr an die Werke von Stephen King.
Der Schreibstil ist genial, authentisch sowie angenehm lesbar. Von Beginn an entwickelt sich eine komplexe, bedrückende Atmosphäre und wie in einem Sog, wird die Handlung zunehmend packender.
Alle, immerhin 61 relativ kurzen Kapitel, enden mit einem Cliffhanger, der meist nur aus einem nüchternen Satz besteht und keine Möglichkeit bietet, das Buch einfach zur Seite zu legen, sondern förmlich zum weiterlesen zwingt.
Fünf Teile (Akte) sind jeweils einem Hauptprotagonisten gewidmet. Die Orte und Charaktere sind filmreif beschrieben. Es gibt keinerlei unnötige Längen, im Gegenteil, jeder Satz trifft punktgenau. Selbst wenn sich die Handlung zwischenzeitlich schon erahnen lässt, gibt es ständig unvorhergesehene Überraschungen, die zeigen, dass der Buchtitel perfekt passend gewählt wurde. Ich muss ehrlich gestehen, dass meine hohen Erwartungen an dieses Buch noch übertroffen wurden, und ich mich ausgezeichnet unterhalten gefühlt habe. Für alle Thriller-Fans, denen fesselnde Spannung wichtig ist, ist meine unbedingte Leseempfehlung ein Muss für diesen Pageturner!
Rezensionen von Ryria:
Yesteryear von Caro Claire Burke
Hinter den Kulissen
Wer kennt sie nicht, die "perfekten" Influencer, deren komplett inszeniertes Leben auf Social Media präsentiert wird. Der neueste Trend dort sind ironischerweise die Tradwives, traditionelle Hausfrauen mit vielen Kindern und einem Leben wie in der "guten alten Zeit". Hierzu gehört auch Protagonistin Natalie, die mit Videos über Brotteige und Seifenherstellung Karriere macht, unterstützt von einem Team und viel Getrickse hinter der Kamera.
Doch was wäre, wenn das Leben, das sie als ideal verkaufen will, plötzlich Realität wäre? Das Jahr 1805 ist dann doch ein wenig zu traditionell...
Was für eine herrliche Idee, hier mal einen fiktionalen Blick hinter die Kulissen zu werfen! Natürlich hat man sich direkt an reale Tradwives erinnert gefühlt, aber auch ein wenig an religiöse Großfamilien, die durchs Fernsehen damals bekannt wurden. Vor der Kamera stehen als Kind ist selbstverständlich, aber bloß nichts selbst konsumieren.
Den Geist dieser Familien hat die Autorin in ihrem Buch sehr schön eingefangen und man konnte durchweg vieles wiedererkennen.
Gleichzeitig mochte ich aber auch den Einblick in die Gedanken von Natalie. Diese ist alles andere als sympathisch, dafür als Charakter sehr interessant und authentisch geschrieben. Wir lernen sie von einer bestimmten Seite kennen, erkunden im Verlauf der Geschichte jedoch ihre Vergangenheit und Entwicklung und können sie so besser greifen.
Dazu kommt auch noch ein gewisser Humor, der meinen Geschmack gut getroffen hat.
Sehr gefallen hat mir auch die Vermischung aus aktuellem Geschehen und Rückblenden, der Kontrast der Moderne zu der schön beschriebenen früheren Zeit.
Teilweise hat sich dies allerdings auch mal ein wenig in die Länge gezogen und die Handlung kam nicht so ganz vom Fleck, insgesamt konnte mich dieser Blick auf ein modernes Phänomen jedoch gut unterhalten und überzeugen.
Rezensionen von Piet1990:
Fünf Tage im Licht von Rhiannon Lucy Cosslett
Intensiv, ruhig und emotional
„Fünf Tage im Licht“ ist ein ruhiger, sehr emotionaler Roman, der vor allem von seinen Figuren und ihren inneren Konflikten lebt. Die Geschichte konzentriert sich auf wenige Tage, schafft es aber trotzdem, viele Themen wie Verlust, Nähe, Erinnerung und Neuanfang intensiv einzufangen.
Besonders gefallen hat mir die Atmosphäre des Buches.
Der Schreibstil ist klar, einfühlsam und oft sehr bildhaft, ohne überladen zu wirken. Viele Szenen wirken leise, aber genau dadurch besonders eindringlich.
Die Figuren sind glaubwürdig gezeichnet und ihre Gedanken und Gefühle nachvollziehbar dargestellt. Nicht jede Entwicklung war für mich komplett überraschend, dennoch hat mich die emotionale Stimmung des Romans durchgehend getragen.
Fazit:
Ein stiller, atmosphärischer Roman über menschliche Beziehungen und emotionale Brüche. Wer ruhige, gefühlvolle Geschichten mit viel Tiefe mag, wird mit „Fünf Tage im Licht“ eine berührende Lektüre finden.
Rezensionen von KersG:
Verlorene Schäfchen von Madeline Cash
Sinnkrise
Der Klappentext hat mich neugierig gemacht und schon den Einstieg fand ich richtig gut. Eine Familie die in einer Sinnkrise steckt. Jeder für sich. Sowohl die Eltern als auch die drei Töchter. In dieser Familie spielt sich so einiges ab. Das ist nicht mehr die einstige Vorzeigefamilie, die sonntags in die Kirche geht.
Die Mutter Catherine beschließt die Ehe zu öffnen, der Vater Bud schläft im Auto und die Kinder machen ihr eigenes Ding. Die Familie gerät immer mehr in einen Strudel von Geheimnissen und Verschwörungen.
Auf humorvolle Art und Weise taucht man ein in das Leben der Flynns. In ihre Gedanken und Gefühle. Man erfährt was sie bewegt und lernt ihre Eigenheiten kennen.
Das Cover ist eher schlicht gehalten, besticht aber durch die gelbe Farbe. Allein vom Cover kann man nicht darauf schließen, worum es in dem Buch geht.
Man lernt in dem Buch viele verschiedene Persönlichkeiten kennen. Das ermöglicht einem einen besseren Blick auf das große Ganze. Immer mehr fügen sich die Puzzleteile zusammen. Nach und nach zeigt sich das gesamte Ausmaß. Wie alles zusammenhängt. Das ist sehr spannend mitzuverfolgen. Dann ist da auch noch das Kleinstadtleben, das von Klatsch und Tratsch lebt. Wo jeder alles zu wissen scheint. Jeder kennt jeden. Das ist meist mehr Fluch als Segen.
Immer wieder hat mich das Buch zum Lachen und Schmunzeln gebracht. Es stimmt aber auch sehr nachdenklich und ist an manchen Stellen schon sehr skurril.
Rezensionen von Sophie H.:
Banditensommer von Mirjam Raymond
Spannendes Ferienabenteuer
Der zwölfjährige Kroko verbringt seine Sommerferien zusammen mit seinem Vater uns seinem kleinen Bruder Luis in Kroatien. Die Eltern haben sich vor kurzem getrennt und so ist es der erste Urlaub ohne die Mutter. Auch der ältere Bruder ist nicht mit dabei. Jakob durfte in ein Ferienlager fahren, wo Kroko auch gerne dabei gewesen wäre.
Aber seine Eltern meinten, dazu sei er noch zu jung. Nicht zuletzt deswegen, weil Kroko panische Angst vor Tieren hat. Nun hadert Kroko mit seinem Schicksal. Er versteht sich nicht besonders gut mit seinem Vater und versucht immer alles richtig zu machen, was sich aber stets ins Gegenteil verkehrt. So will er eines Morgens seinen Vater überraschen, nimmt Geld aus dessen Geldbörse und holt Brötchen. Leider büßt er die Brötchen ein, als eine Hundebande ihn überfällt und die Brötchen klaut. Sein Vater glaubt ihm kein Wort. Die Fronten zwischen Sohn und Vater verhärten sich. Und dann lässt der Vater beide Kinder abends allein. Zuerst ist Kroko stinksauer. Wer will schon gerne den Babysitter für einen kleinen Bruder spielen. Dann muss er auch noch feststellen, dass er sein geliebtes Taschenmesser am Hafen verloren hat. Obwohl es schon spät ist, macht er sich zusammen mit Luis auf die Suche nach dem Messer. Ehe die beiden sich versehen, schippern sie mit einem Schiff aufs Meer hinaus. Das Schiff gehört zu einer Hundefängerbande, die eigentlich etwas ganz anderes im Schilde führt.
Schon im Prolog wird eine Spannung aufgebaut, dass man das Buch kaum zur Seite legen kann. Die Geschichte ist sehr temporeich und hat so manche Wendung in petto. Als Leser ergeht es einem wie den Protagonisten: Man ist sich nie ganz sicher, wem man nun wirklich über den Weg trauen kann und muss seine Meinung revidieren. Dies Buch ist nich nur ein Krimi und auch nicht nur ein Abenteuerbuch, sondern eine spannende Geschichte über Freundschaft, Zusammenhalt und wie man Angst in Mut verwandeln kann, wenn man nur fest an sich selbst glaubt.
Die recht kurzen Kapitel lassen sich gut und flüssig lesen. Auch der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. An den Kraftausdrücken der „Bösen“ werden Kinder bestimmt Gefallen haben. Besonders gut haben mir die durchgehenden Vignetten auf jeder Seite gefallen. Die verleihen dem Buch noch das besondere Extra.
Fazit: Eine tolle Geschichte mit großem Mehrwert, die ich nur empfehlen kann!
Rezensionen von pandas_bücherblog:
Lucifer Ascending – One Sinful Secret von Marie Niehoff
Düstere Geheimnisse, tolle Charaktere und ein höllisch guter Twist
Das Cover fand ich auf Anhieb super schön, und ehrlich gesagt war es auch der Grund, warum ich mir das Buch überhaupt näher angesehen habe. Die Gestaltung ist richtig schön und gerade mit dem besonderen Farbschnitt wirkt das Buch sehr hochwertig.
Mit dem Schreibstil von Marie Niehoff bin ich wieder super zurechtgekommen.
Er liest sich sehr flüssig und schafft es gleichzeitig, die düstere Stimmung, die in der Geschichte mitschwingt, gut einzufangen.
Der Einstieg war für mich allerdings etwas zäher als erwartet. Gerade am Anfang gibt es viele Erklärungen rund um den Orden und die Welt, wodurch die Handlung für mich zwischendurch etwas ins Stocken gekommen ist. Wirklich gecatcht hat mich die Story erst, als Lucifer ins Spiel kam. Ab da verändert sich die Dynamik komplett und die Geschichte wurde für mich deutlich spannender.
Lilian mochte ich als Hauptfigur wirklich gerne. Sie wirkt nicht perfekt und ist nicht übertrieben stark, sondern trägt viel Wut, Unsicherheit und Schmerz mit sich herum, was sie greifbar gemacht hat. Auch ihre Beziehung zu Jupiter hat für mich gut funktioniert. Man merkt schnell, wie wichtig die beiden füreinander sind und warum Jupiter bereit ist, so weit für sie zu gehen.
Lucifer war für mich aber definitiv das Highlight des Buches. Ich hatte ehrlich gesagt mit einem ganz anderen Charakter gerechnet, aber genau seine besondere Art hat viele Szenen erst so richtig interessant für mich gemacht. Vor allem die Dialoge zwischen ihm und Lilian mochte ich total gerne.
Was mir insgesamt etwas gefehlt hat, war der fehlende Fokus auf die Fantasy Elemente und das Worldbuilding. Die Geschichte lebt sehr stark von den Beziehungen, der Spannung zwischen den Figuren und den spicy Szenen, während manche Aspekte der eigentlichen Handlung für mich etwas im Hintergrund geblieben sind. Außerdem hatte das Buch zwischendurch kleinere Längen, bevor es gegen Ende nochmal ordentlich an Spannung zugelegt hat.
Das Ende selbst hat mich dann aber definitiv neugierig auf Band zwei gemacht, auch wenn der Cliffhanger wirklich fies war.
Fazit:
„Lucifer Ascending“ ist eine düstere Romantasy mit starken Charakterdynamiken, morally grey-Figuren und einer Atmosphäre, die mich besonders in der zweiten Hälfte richtig überzeugt hat. Der Anfang war für mich etwas schleppend und stellenweise hätte mir mehr Fokus auf die Fantasyhandlung gewünscht, aber insgesamt hatte ich viel Spaß mit der Geschichte und bin gespannt, wie es weitergeht.
4/5 Sterne
Rezensionen von pandas_bücherblog:
Die Mitternachtsreise von Matt Haig
Eine melancholische Reise durch Erinnerungen und verpasste Chancen
Das Cover gefällt mir wieder richtig gut. Irgendwie schafft es Matt Haig einfach immer, dass seine Bücher schon optisch diese leicht melancholische Stimmung transportieren.
Auch der Schreibstil war wieder gewohnt flüssig. Die Kapitel sind angenehm kurz und generell liest sich das Buch sehr leicht, obwohl die Themen dahinter eigentlich ziemlich schwer sind.
Aber genau das mag ich an seinen Geschichten.
Die Idee mit dem Mitternachtszug, der Wilbur noch einmal durch die wichtigsten Momente seines Lebens reisen lässt, fand ich wirklich schön umgesetzt. Gerade die Rückblicke auf seine Entscheidungen, verpassten Chancen und Beziehungen haben mich sehr nachdenklich gestimmt. Besonders die Szenen rund um seine Frau Maggie haben für mich emotional am besten funktioniert, weil man merkt, wie sehr Liebe, Verlust und auch Reue Wilburs Leben geprägt haben.
Was mir außerdem gut gefallen hat, war, dass das Buch nicht versucht, DIE perfekte Antworte zu geben. Stattdessen geht es eher darum, Frieden mit dem eigenen Leben zu schließen, auch wenn nicht alles so gelaufen ist, wie man es sich vielleicht gewünscht hätte.
Dennoch muss ich auch sagen, dass mich das Buch nicht ganz so stark berührt hat wie „Die Mitternachtsbibliothek“. Die Grundidee fühlt sich stellenweise schon sehr ähnlich an und manche Gedanken wirkten für mich dadurch nicht mehr ganz so besonders. Gerade im Mittelteil hatte ich außerdem das Gefühl, dass sich einige emotionale Botschaften etwas wiederholen.
Was das Buch für mich aber trotzdem getragen hat, war die Atmosphäre. Die ruhige, fast träumerische Stimmung zieht sich komplett durch die Story und passt perfekt zu Wilburs Reise. Wer eine actionreiche oder spannende Handlung erwartet, wird hier wahrscheinlich eher nicht glücklich werden, weil der Fokus ganz klar auf den Emotionen und den Gedanken der Figuren liegt.
Fazit:
Insgesamt hat mich „Die Mitternachtsreise“ sehr berührt und nachdenklich zurückgelassen. Es ist vielleicht nicht mein absolutes Lieblingsbuch von Matt Haig, aber definitiv eins, das zum Nachdenken anregt und einige wirklich schöne, emotionale Momente hatte.
4/5 Sterne
Rezensionen von Tina:
24 Sekunden ab jetzt von Jason Reynolds
Liebe, Nervosität und echte Gefühle
Ich habe „24 Sekunden ab jetzt“ als sehr intensiv und ehrlich empfunden. Schon nach den ersten Seiten hatte ich das Gefühl, direkt in die Gedankenwelt von Neon hineingezogen zu werden. Besonders beeindruckt hat mich, wie offen und realistisch über Nervosität, Unsicherheit, Liebe und das erste Mal gesprochen wird.
Dabei wirkt nichts kitschig oder übertrieben, sondern unglaublich authentisch.
Der Schreibstil war locker und leicht zu lesen, deshalb kam ich schnell in die Geschichte rein. Besonders gut gefallen hat mir die Beziehung zwischen Neon und Aria, weil sie echt und nicht übertrieben romantisch wirkt. Man merkt, dass zwischen den beiden echte Gefühle bestehen und Vertrauen eine große Rolle spielt. Die Geschichte zeigt nicht nur romantische Momente, sondern auch die Unsicherheiten und Erwartungen, die mit Liebe verbunden sind. Dadurch wirkt alles sehr nahbar und emotional.
Das Cover finde ich ebenfalls gelungen. Es ist eher schlicht, passt aber gut zur Stimmung des Buches und macht neugierig. Der Titel bleibt auf jeden Fall im Kopf.
Insgesamt würde ich das Buch weiterempfehlen, weil es humorvoll, emotional und sehr authentisch geschrieben ist.










