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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Claudia R.:

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Alles, was Mädchen wissen sollten, bevor sie 13 werden von Heike Abidi

Pubertät

Klappentext / Inhalt:

Wie überlebe ich bloß die Pubertät?
Ganz schön tricky, wenn der Körper sich auf einmal verändert, das Leben zur Gefühlsachterbahn mutiert und sich die Sache mit der Liebe als furchtbar kompliziert herausstellt! Henriette hat das alles einmal gründlich untersucht und ihre Ergebnisse in diesem Buch zusammengetragen: mit Blogeinträgen, Checklisten und kleinen Interviews.

Dieser Ratgeber ist informativ, auf Augenhöhe geschrieben und ideal für alle Mädchen kurz vor oder in der Pubertät. Auch Teenager, die wenig lesen, werden begeistert sein, denn dieses Aufklärungsbuch muss nicht am Stück gelesen werden und eignet sich gut zum Schmökern.

Cover:

Eine Tasse mit einer 13 darin, umschließende Hände und ein Handy daneben, zeichnen dieses Cover aus. Bunte freundliche Farben runden das Cover ab. Der Titel sagt, was angesagt ist und setzt das Ganze gut in Szene. Ein moderenes und ansprechendes Cover, welches fast schon ein wenig erwachsen für die Zielgruppe wirkt.

Meinung:

Dieses Buch ist besonders geeignet für Mädchen die bald in die Pubertät kommen oder sich bereits darin befinden und setzt viele unterschiedliche Themen verständlich, wissenschaftlich und fundiert um, ohne dabei zu trocken herüber zu kommen.

Ein lebendiger Ratgeber voller Wissen und Informationen, aber verständlich und gut erklärt, Listen und eigene Eintragungen runden das Ganze perfekt ab. Alles rund um Pubertät und dem Alltag einer 13 jährigen wird hier sehr gut aufgearbeitet und informativ erklärt, ohne zu medizinisch oder zu wissenschaftlich zu wirken. Die verschiedenen Themen werden toll angesprochen und man findet sich schnell hinein und in den Situationen und Geschehnissen gut wieder,

Inhaltlich möchte ich hier nicht zu viel verraten und halte mich mit weiteren Details und Informationen dazu zurück.

Der Schreibstil ist angenehm, bildlich und gut verständlich. Informativ und zugleich lebendig ist das Ganze umgesetzt. Die Informationen sind verständlich eingestreut und mit Erlebnissen und Beschreibungen umhüllt. Listen und Impulse runden das Ganze gut ab und genügend Freiraum und Platz für eigene Eintragungen ist auch gegeben.

Die einzelnen Abschnitte und Kapitel haben eine gute und angenehme Länge. Gliederung und Gestaltung ist sehr gut gelungen und sehr schön umgesetzt. Kleine schwarz-weiß Illustrationen runden das Ganze sehr schön ab und lockern so manches sehr gut auf.

Alles in allem ein tolles Ratgeber und Vorbereiter auf Pubertät und folgendes. Aber nicht nur diese Zielgruppe fühlt sich angesprochen, auch ältere finden sich hier wieder und können so manches leichter verarbeiten, nachvollziehen und nachempfinden und so in das jüngere eigene Ich eintauchen. Ein tolles Buch, welches die körperlichen Veränderungen gut erklärt, sensible Einblicke offenlegt und gleichzeitig zeigt, dass man in dieser Lebensphase nicht allein ist.

Fazit:

Ein lebendiger Ratgeber voller Wissen und Informationen, aber verständlich und gut erklärt, Listen und eigene Eintragungen runden das Ganze perfekt ab.

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Alles, was Mädchen wissen sollten, bevor sie 13 werden

Rezensionen von PMelittaM:

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Yesteryear von Caro Claire Burke

Der Tradwife Hölle

Natalie Heller Mills wächst in einer sehr christlich geprägten Umwelt auf, heiratet noch während des Studiums und wird schnell schwanger, so dass sie ihr Studium abbricht. Mit ihrem Ehemann Caleb kauft sie eine Farm in Idaho und bekommt weitere Kinder. Ihre Instagramposts, in denen sie ihr traditionelles, christliches Leben zeigt, locken zunehmend Follower an, so dass sie bald gut als Influencerin verdient.

Eines Tages wacht sie auf und findet sich offenbar im 19. Jahrhundert wieder.

Ich muss sagen, ich war sehr neugierig auf diesen Roman, und er hat mich tatsächlich sehr schnell gepackt. Erzählt wird in drei Abschnitten, betitelt mit „Gegenwart“, „Vergangenheit“ und „Zukunft“, wobei der mittlere, also Vergangenheit, den meisten Raum einnimmt. Zunächst erlebt man Natalie in ihrem Leben als auf Instragram postende Tradwife, und hier wird schon klar, dass nicht alles so ist, wie es scheint. Dann folgt der Break, Natalie erwacht in einem Leben, das nicht das ihre sein kann, oder doch? Parallel dazu erfahren wir ihre Lebensgeschichte, ihre Kindheit, ihr Studium ihre Ehe, wie sie zur Influencerin wurde, und manches mehr. Im letzten Abschnitt gibt es dann das Danach.

Natalie ist von Anfang an unsympathisch, ich kann mir tatsächlich nicht vorstellen, dass jemand der Lesenden sie mögen könnte. Nach außen hin zeigt sie sich auf eine Weise, die nicht wirklich mit ihrem Innenleben zusammenpasst, sie spielt eine Rolle. Die Autorin lässt sie selbst in ich-Form erzählen, so dass man nicht nur ihr Handeln erfährt, sondern auch ihre Gedanken und Emotionen. Und da ist sie erschreckend, missgünstig, egoistisch, manipulierend, und, was ihre Wortwahl angeht, sehr obszön.

Ihr Umfeld, das wir natürlich subjektiv gefärbt erfahren, ist, man möchte fast sagen, auch nicht besser, wobei das natürlich nicht ganz stimmt. Es gibt aber eine ganze Reihe wichtiger Personen, die mich ähnlich abgestoßen haben. Das hat auch mit dem aktuellen Bezug zu tun, der vielleicht nicht immer offensichtlich, aber sehr passend ist.

Selten habe ich einen Roman gelesen, bei dem ich, wie hier, nicht wusste, ob ich lachen, weinen oder einfach nur abgestoßen sein soll. Und genau das hat mich wahrscheinlich auch gefesselt. Es ist wie eine Katastrophe, bei der man nicht hinsehen will, es aber dennoch tut, weil sie eine eigene, wenn auch ungute Faszination hat. Dieser Roman schrecklich aktuell und voll mit tiefschwarzem Humor, Szenen, die man gar nicht glauben mag, und einem hohen Unterhaltungswert, wenn man sich darauf einlässt.

Nach dem Break habe ich lange überlegt, wie es erklärt werden wird, dass sich Natalie auf einmal in einer anderen Zeit wiederfindet. Es gibt den einen oder anderen Hinweis, und dennoch hat es mich überrascht. Zum Glück ist die Auflösung nachvollziehbar, so dass der Roman mich auch am Ende überzeugen konnte.

„Yesteryear“ ist ein Roman, auf den man sich einlassen muss, denn seine Protagonistin ist alles andere als sympathisch, und viele ihre Handlungen, vor allem auch ihrer Gedanken und Emotionen, sind eher erschreckend, der Roman ist bitterböse und voll schwarzem Humor. Mich hat er tatsächlich sehr fesseln können, ich schwankte ständig zwischen Unglauben, Lachenmüssen und Kopfschütteln. Caro Claire Burk hat mich mit ihrem Debütroman sehr neugierig auf weitere Werke gemacht.

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Yesteryear

Rezensionen von Christina :

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DUMONT Reise-Taschenbuch Reiseführer Leipzig von Anna-Sylvia Goldammer

Leipzig in all seinen Faszetten entdecken

Der Dumont Verlag hat ein Reisetaschenbuch über Leipzig herausgegeben. Das handliche Format passt gut in die Tasche und ist so ein treuer Begleiter bei meinen Streifzügen durch Leipzig. Gleich zu Beginn gibt es in der Innenklappe einen Stadtplan , wo 10 Highlights eingezeichnet sind. Wenn man dann durch das Buch blättert , stellt man fest das man Leipzig mehr als einmal besuchen sollte, um all seine Faszetten entdeckenzu können.

In 8 Abschnitte unterteilt lässt sich die Innenstadt wie auch das Umland und der Auenwald entdecken. Die Autorin Anna Sylvia Goldammer zeigt uns ihr Leipzig mit ihren ganz persönlichen Tipps. Tolle Bilder und auch die ganzen Beschreibungen liefern viele Informationen und so lässt sich der Aufenthalt in Leipzig wunderbar abwechslungsreich gestalten. Auch Thematische Touren wie Kind und Kegel oder aber auch die Wasserwege oder auch das Kaffeehaushopping finde ich klasse und laden zum selbst erleben ein.

Ein toller Reiseführer dazu eine herausnehmbarer Stadtplan, so lässt sich Leipzig gut entdecken.

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DUMONT Reise-Taschenbuch Reiseführer Leipzig

Rezensionen von ingrid78:

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Kaltes Versprechen von Katharina Peters

Rebekka Justs erster Fall

Die Leseprobe zu Katharina Peters neuestem Krimi fand ich vielversprechend und war auf das Buch sehr gespannt. Es geht um die Kommissarin Rebekka Just, die gerade eine neue Stelle in der Hamburger Mordkommission angefangen hat. Ihr erster Fall ist der Tod von ihrer Kollegin, der Kriminalpsychologin Hannah Jakob.

Was eigentlich nach einem Unfall aussieht, stellt sich letztlich als Mord heraus. Die Ermittlungen laufen im Sande, das ändert sich erst als Rebekka Unterstützung von Krølle bekommt. Krølle hatte Hannah Jakob oft bei Fällen unterstützt, als Freelancer geht er eigene Weg und muss sich nicht an Recht und Gesetz halten. Eigentlich ist die Geschichte vielversprechend, der Schreibstil ist gut und detailliert. Trotzdem muss ich mich überwinden, das Buch zu Ende zu lesen. Warum? Die Figuren bleiben ziemlich farblos, ich konnte mich mit keiner wirklich identifizieren und es dauerte eine gefühlte Ewigkeit, bis ich in der Story angekommen bin. Das aus meiner Sicht größte Manko ist die fehlende Spannung, die ich bei einem Thriller einfach erwarte. Schade, aber eine Fortsetzung werde ich vermutlich nicht lesen.

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Kaltes Versprechen

Rezensionen von Bücherfreundin:

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Wildboden von Constantin Lieb

Anspruchsvoller Roman über eine Liebe in schwierigen Zeiten

In seinem Debütroman "Wildboden", der im Insel Verlag erschienen ist, erzählt Constantin Lieb die Geschichte einer außergewöhnlichen Liebe.

Ernst Ludwig Kirchner, einer der wichtigsten Vertreter des Expressionismus, und seine Lebensgefährtin Erna Schilling leben seit 15 Jahren zurückgezogen in Frauenkirch, einem Ortsteil der Gemeinde Davos.

Der Künstler wünscht sich sehnlichst, dazuzugehören, doch die Bewohner des Ortes begegnen ihm und Erna immer noch mit Skepsis. Nur wenige interessieren sich für Kirchners Kunst. Erna leidet unter Depressionen, sie fühlt sich einsam und hat Heimweh nach Berlin. Kirchner ist traumatisiert von Ereignissen während des Ersten Weltkriegs und seitdem immer wieder abhängig von Medikamenten. Seine Welt bricht zusammen, als er erfährt, dass in Deutschland seine Werke als entartete Kunst bezeichnet werden und er von den Nationalsozialisten aus der Preußischen Akademie der Künste ausgeschlossen wurde. Freunde, Sammler und Unterstützer wenden sich von ihm ab, er verkauft keine Bilder mehr. Auch die sich zuspitzende politische Situation belastet den Künstler zunehmend, er hört Stimmen und wird von Wahnvorstellungen gequält ...

Der Roman ist in ganz wunderbarer Sprache ruhig erzählt und liest sich sehr flüssig. Wir tauchen ein in die beiden letzten gemeinsamen Jahre eines Paares, bei dem die Rollen klar verteilt sind. Während Kirchner sich ganz seiner Kunst widmet, hält Erna ihm den Rücken frei, kümmert sich um den Haushalt und alles Geschäftliche. Bereits vor ihrem Umzug von Berlin in die Schweiz war sie ihm eine unverzichtbare Mitarbeiterin.

Das Buch ist keine leichte Kost, es hat mich gefesselt und zutiefst berührt. Der damalige Zeitgeist ist hervorragend dargestellt, die Zeichnung der Charaktere authentisch und bildhaft. Der Künstler ist schwierig und egozentrisch, er behandelt Erna des Öfteren mit verletzender Herablassung und demütigt sie. Das Paar hat eine Abmachung, die besagt, dass "das Werk über allem steht", für Kirchner ist Erna in erster Linie eine Kameradin. Ich hatte oft Mitleid mit Erna, die nicht nur gegen ihre eigenen Depressionen kämpfte, sondern auch verzweifelt Kirchner zu retten versuchte.

Constantin Liebs beeindruckender Roman über Kunst und Liebe, Abhängigkeit und Verlust basiert auf über 3500 Briefen und Postkarten, Tagebüchern, Fotografien und auch den Werken Ernst Ludwig Kirchners. Ich habe die Geschichte, die die historischen Begebenheiten geschickt mit literarischer Fiktion verwebt, sehr gern gelesen und empfehle sie nicht nur Kunstinteressierten!

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Wildboden

Rezensionen von Anonym:

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Harold und der Buchhändler von Camille Pagán

Kein Meisterwerk

Seichte, vorhersehbare "Groschenroman"-Handlung in kindlichem Schreibstil.

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Harold und der Buchhändler

Rezensionen von Claudia R.:

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Amboreg - Die magische Rüstung (4) von Iris Hennemann

ereignisreich

Klappentext / Inhalt:

Seine letzte Mission ist noch nicht einmal beendet, da wird dem Kampfmeister Godered schon eine neue Aufgabe übertragen: Gemeinsam mit alten und neuen Kampfgefährten soll er den magischen Speer der Rüstung Amboreg aus Rogarland bergen. Sein Weg führt ihn ausgerechnet auf die Hexen- und Geisterinsel Fil, wo sich Godered nicht nur finsteren Mächten, sondern auch den Qualen seiner Vergangenheit stellen muss.

Trotz aller Warnungen und Vorahnungen ist Godered entschlossen, seinen Auftrag zu erfüllen.
Koste es, was es wolle ...

Cover:


Das Cover zeigt einen glänzenden und schön verzierten Speer, der die Aufmerksamkeit auf sich zieht. Die Schriftart des Titels ist besonders und hat einen tollen Wiedererkennungswert. Der Hintergrund mit der tobenden Gischt vermittelt Spannung und Lebendigkeit. Das Cover ist wieder wundervoll umgesetzt und der Wiedererkennungseffekt zu den anderen Bänden der Reihe ist auf jeden Fall vorhanden.

Meinung:

Es handelt sich hierbei um den vierten Band der Reihe. Die Ereignisse knüpfen nahtlos an die vorherigen Geschehnisse an und auch wenn der dritte Band schon eine Weile her ist, so findet man Dank der Rückblenden und des tollen Erzählstil wieder schnell und gut in die Geschichte und Charaktere hinein. Dennoch sollte man die vorherigen Bände kennen, um den Geschehnissen und der Reise folgen zu können. Neue Aufträge machen es spannend und lebendig. Auch die Entwicklungen der Charaktere haben mir sehr gut gefallen.

Inhaltlich möchte ich hier jedoch nicht zu viel verraten und werde daher nicht weiter ins Detail gehen und mich mit inhaltlichen Informationen dazu zurückhalten.

Der Schreibstil ist angenehm und lässt sich sehr gut und flüssig lesen. In die unterschiedlichen Charaktere findet man sich sehr gut hinein und die verschiedenen Sichten bringen mehr Einblicke und Erkenntnisse. Die verschiedenen Sichten bringen zusätzlich Spannung und Tempo hinein, aber auch eine gewisse Lebendigkeit. Zudem findet man sich so auch in die unterschiedlichen Charaktere besser hinein durch ihre entsprechenden Ansichten und kann diesen besser folgen.

Die Kapitelanfänge sind sehr schön gestaltet und verziert und dadurch sehr gut erkennbar. Die kleinen Illustrationen am Beginn der Kapitel sind toll umgesetzt und geben dem ganzen eine zusätzliche atmosphärische Note. Gliederung und Gestaltung haben mir sehr gut gefallen.

Die Geschichte ist spannend umgesetzt und einmal begonnen lässt einen diese kaum los. Das Ende macht durch seine Cliffhänger neugierig auf mehr und lässt einen gebannt und gespannt zurück. Cliffhanger sind zumeist fies und ich hoffe, dass es nicht wieder ein Jahr dauert, bis ich weiß, wie es weitergeht.

Fazit:

Spannend und ereignisreich geht es im vierten Band weiter und die Neugier auf mehr, wird auch hier erweckt.

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Amboreg - Die magische Rüstung (4)

Rezensionen von gabiliest:

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Mama mag keine Spaghetti von Tessa Hennig

Hochzeit auf italienisch

Mit “Mama mag keine Spaghetti” hat die bekannte Autorin Tessa Hennig ein sommerliches, fröhliches Buch vorgelegt, das in eine der schönsten Gegenden Italiens entführt, in die Toskana.

Mamma mia, eine italienische Hochzeit! Da sind Temperament, Verwicklungen und natürlich Amore vorprogrammiert.

Julia aus Deutschland will ihren italienischen Freund Lorenzo heiraten. Dumm nur, dass sich kurz vor der Hochzeit herausstellt, dass sie über sein Vorleben kaum Bescheid weiß. So einen Hallodri kann man nicht heiraten - oder doch? Aber es gibt nicht nur ein Beziehungschaos. Julias Mutter Hanna und ihr Vater Michael haben sich kürzlich getrennt. Beide sind zur Hochzeit angereist, der Vater sogar mit neuer Freundin. Da ist die Eifersucht groß und die Begegnungen sind eigenartig bis unangenehm. Zudem hatten Hanna und Michael einen gemeinsamen Lebenstraum: Sie wollten eine Weinhandlung eröffnen. Nun sind beide Konkurrenten – wer wird die besten Weinlieferanten an Land ziehen?

Doch damit nicht genug des Elends, poca miseria (das ist ein Schimpfwort und braucht nicht übersetzt zu werden). Auch Lorenzos Eltern haben Ehekrach. Da kann es sicher gar keine Versöhnung geben- oder doch?

Tessa Hennig hat mit leichter Feder und sehr schwungvoll einen Liebesroman geschrieben, den man selbst gerne am Strand in Italien lesen möchte. Das italienische Temperament, die südliche Lebensfreude und die Lebenslust der Menschen sind gut eingefangen. Jedoch auch die Schwierigkeiten, die sich in einer langjährigen Ehe ergeben, in der die Partner nicht immer gemeinsame Wege gehen.

Die Charaktere der Protagonisten sind passend zum Thema ausgearbeitet. Da ist Hanna, die die Fünfzig schon überschritten hat und sich fragt, ob ein Neuanfang in ihrem Alter möglich ist und die die Freude am Leben und an der Liebe in Italien wiederfindet. Michael, ihr Noch-Ehemann, ist auch in den “besten” Jahren und schmückt sich mit einer zwanzig Jahre jüngeren Freundin, Katrin. Zum Ärger von Hanna und Julia ist Katrin auch noch nett und klug. Julia wird als selbstbestimmte, tüchtige junge Frau beschrieben, die ihre Ansprüche durchzusetzen weiß und die nicht bereit ist, schnell zu verzeihen. Lorenzo liebt Julia, aber war nicht ehrlich zu ihr. Chaos pur, wohin man auch schaut.

Mit “Mama mag keine Spaghetti” hat Tessa Hennig einen lockeren, stimmigen Liebesroman geschrieben, der alle Merkmale aufweist, die ein guter Liebesroman haben sollte. Unter der südlichen Sonne Italiens entfaltet sich ein Familienleben, das Gegenstand einer Tragikomödie sein könnte. Große Gefühle treffen auf Kränkungen, Ehrlichkeit und Treue sind Themen, die die Autorin eindringlich, doch auch sehr witzig behandelt. Und natürlich – es wäre nicht Tessa Hennig, wenn nicht Grande Amore alle Schwierigkeiten überwinden würde. Ich habe beim Lesen dieses Buches nicht nur das südliche Flair genossen, sondern auch eine Geschichte, die durch ihre Lebensfülle auch die Lesenden direkt einbezieht. Mir hat dieser Roman gut gefallen und ich empfehle ihn für entspannende Stunden gerne weiter.

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Mama mag keine Spaghetti

Rezensionen von Claudia R.:

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Vermisst an der Elbe von Christa Glang

vermisst

Klappentext / Inhalt:

"Eine Bestie läuft auf mich zu! Was soll ich tun", schreit eine Joggerin mit verzweifelter Stimme in ihr Handy. Sekunden später hört der Polizist aus Braake/Aue einen Knall! Das Telefongespräch endet.
Andrea Hellier und ihr Lieblingskollege Holger Meiners fahren zur beschriebenen Stelle.

Von der Anruferin keine Spur. Sie fordern die Spurensicherung an, weil an der Elbe Männerkleidung liegt und ein offenes, verlassendes Auto steht.
Die beiden ermitteln mit Hochdruck in diesem verzwickten Fall, in dem gelogen und betrogen wird. Der Fahrer des Fahrzeuges bleibt verschwunden. Ist er ermordet worden?

Cover:

Das Cover zeigt einige Sachen am Fluss. Die Anziehsachen wirken verloren und vermisst und geben dem Ganzen etwas rätselhaftes. Das Cover ist spannend und interessant umgesetzt.

Meinung:

Schnell ist man im Geschehen und schnell wird Spannung aufgebaut. Ein Anruf der alles verändert und einen schnell in die Geschichte hineinbringt macht diesen Krimi zu einer dramatisch lebendigen Erzählung.

Inhaltlich möchte ich hier jedoch nicht zu viel erzählen und halte mich mit weiteren Fakten und Details zum Fall zurück.

Der Schreibstil ist angenehm und lässt sich sehr gut und flüssig lesen. Die kurzen Kapitel bringen Spannung und Tempo hinein. Die Charaktere sind gut durchdacht und die Entwicklungen wurden spannend umgesetzt. Toll fand ich hier auch die Ermittlungsarbeit. Manches war mir jedoch etwas zu gradlinig, da hätte ich mir noch etwas mehr Kanten und Wendungen gewünscht, aber dies ist durchaus Ansichtssache.

Die Kapitelanfänge sind gut erkennbar und die Kapitel selbst einfach durchnummeriert. Gliederung und Gestaltung ist gut umgesetzt.

Die Geschichte ist spannend aufgebaut und wirkt zudem authentisch. Den Geschehnissen kann man gut folgen und auch in die Charaktere findet man gut hinein. Alles in allem sein spannender unterhaltsamer und wirkungsvoller Kriminalroman, der gut unterhält und kurzweilig daher kommt.

Fazit:

Ein Anruf der alles verändert und einen schnell in die Geschichte hineinbringt macht diesen Krimi zu einer dramatisch lebendigen Erzählung.

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Vermisst an der Elbe

Rezensionen von Claudia R.:

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Irida 3. Irida und das Flüstern in den Feldern von Markus Heitz

rätselhaft

Klappentext / Inhalt:

Mit exklusivem Farbschnitt in der Erstauflage!

Ein uralter Fluch

In Hohenburg verschwinden plötzlich Menschen - spurlos. Aber nicht in den Höhlen, sondern unter freiem Himmel! Ufos? Kidnapper? Irida und die Furchtlosen sind sich schnell sicher: Das ist ein Rätsel für sie! Recherchen führen sie zu einer unheimlichen Legende, laut der ein Wesen alle sieben Jahre sein Unwesen treibt.

Als nun auch einer der vier Freunde verloren geht, beginnt für Irida und die übrigen Furchtlosen ein Wettlauf gegen die Zeit. Sie müssen den Fluch brechen und ihren Freund retten!

Magisch, geheimnisvoll und mitreißend erzählt - Band 3 von Fantasy-Meister Markus Heitz Reihe über Sagen, Magie und echte Freundschaft.

Irida 3. Irida und das Flüstern in den Feldern: Der dritte Band der Fantasy-Buchreihe von Bestsellerautor Markus Heitz

Alte Geheimnisse und neue Gefahren: Eine mitreißende Fantasygeschichte über mythische Wesen und echte Freundschaft für junge Leser*innen ab 11 Jahren.
Ein Wettlauf gegen die Zeit: Auf der Suche nach ihrem verschwundenen Freund stoßen Irida und die Furchtlosen auf eine alte Legende, in der ein unheimliches Wesen alle sieben Jahre sein Unwesen treibt.
Magischer Realismus vom Feinsten: Die Bücher von Markus Heitz sind eine geniale Kombination aus alten Sagen, gruseligen Geschichten und einer spannenden Fantasywelt.
Packender Lesestoff: Das Fantasy-Buch begeistert Kinder ab 11 Jahren, die Magie und Märchen lieben.
SPIEGEL-Bestsellerautor Markus Heitz ist einer der erfolgreichsten deutschsprachigen Fantasy-Autoren. Seine Fantasy-Buchreihe „Die Zwerge“ hat sich millionenfach verkauft. In seiner Kinderbuchreihe „Irida“ entführt er junge Leser*innen ab 11 Jahren in eine magische Welt voller Geheimnisse und Abenteuer.

Cover:

Das Cover ist stimmungsvoll umgesetzt. Es zeigt ein Mädchen in einem Kornfeld und das Ganze ist von Blumenranken umgeben. Die untere Szene wirkt geheimnisvoll mit dem Blick auf ein altes Anwesen. Ein junger Mann und eine Krähe sind erkennbar und etwas rätselhaftes, aber auch gruseliges geht davon aus. Die Atmosphäre und geheimnisvolle Stimmung wird hier gut erfasst und umgesetzt. Auch die Farben unterstreichen dies sehr gut. Der Wiedererkennungseffekt zu den anderen Bänden ist hier auf jeden Fall vorhanden.

Meinung:

Nach den ersten beiden Bänden konnte auch Band 3 wieder überzeugen. Spannend, gruselig und geheimnisvoll kommt dieser dritte Band daher und kann mit einigen spannenden Rätseln und überraschenden Wendungen aufwarten.

In die Geschichte und Geschehnisse kommt man schnell und gut hinein. Dennoch würde ich empfehlen, die vorherigen Bände zu kennen, da das ein oder andere wieder aufgegriffen wird und Vorkenntnisse hier schon vorhanden sein sollten für das bessere Verständnis.

Die Geschichte im Gesamten ist spannend und atmosphärisch umgesetzt.

Inhaltlich möchte ich hier jedoch nicht zu viel verraten und halte mich daher mit weiteren Details und Informationen zum Buch und zur Geschichte zurück. Schaut aber am Besten selbst hinein.

Der Schreibstil ist angenehm und es lässt sich sehr gut und flüssig lesen. Die Rätsel sind spannend umgesetzt und auch mythologische Aspekte fließen mit ein. Die Atmosphäre ist gut angepasst und auch gruselige Elemente, aber auch fantastisches findet seinen Raum. Die Figuren sind gut herausgearbeitet, jedoch hat Irina selbst hier etwas weniges räum und andere Charaktere rücken mehr in den Fokus. Das Thema Freundschaft hat aber auch hier weiterhin großen Betsand und Anteil.

Die einzelnen Kapitel haben eine angenehme Länge und ermöglichen so einen guten Lesefluss. Die Anfänge sind sehr schön gestaltet und gut ersichtlich. Die Überschriften sind passend, verraten gleichzeitig nicht zu viel. Die Rätsel sind gut eingebunden und am Ende findet man die Rätsel nochmals mit Lösung zusammengefasst. Gliederung und Gestaltung haben mir wieder sehr gut gefallen. Sehr schön ist auch der Farbschnitt des Buches und rundet es im Gesamten perfekt ab.

Die Geschichte ist spannend umgesetzt und eine fantastische Mischung aus Unterhaltung mit gruseligen und rätselhaften Elementen, aber auch eine Geschichte über Mut und Freundschaft. Mehr und mehr Fragen tauchen auf, die nach und nach sich auflösen, aber auch wieder neue Fragen aufwerfen, so dass das recht offene Ende doch auch ein wenig unbefriedigend zurücklässt, aber auch die Neugier auf den nächsten Band erweckt.

Fazit:

Spannende, gruselige und überraschende Geschichte, mit so manchen Wendungen und einigen offenen Fragen.

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Irida 3. Irida und das Flüstern in den Feldern