Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Nele33:
Teufelsring von Frida Skybäck
Hörenswert
"Teufelsring" der Autorin Frida Skybäck ist der 4. Band der Reihe um das Ermittlerteam Frederika Storm und Henry Calment fort und setzt die Reihe gekonnt und spannend fort.
Das Hörbuch wurde eingelesen von Tanja Geke. Sie verleiht dem Buch durch ihre Intonation an genau den richtigen Stellen die passende Atmosphäre.
Urlauber machen einen schrecklichen Fund, sie finden eine männliche Leiche in der Nähe ihres Zeltes. Als Frederika und Henry zum Tatort gerufen werden, ahnen sie noch nicht, dass dieses Verbrechen mit einem Fall von vor 15 Jahren zusammenhängt. Das makabre daran, bei dem Toten handelt es sich um den 21-jährigen Matthias Lindqvist, dessen Mutter vor genau 15 Jahren das gleiche Schicksal ereilte.
So ermitteln die Beiden sowohl in Vergangenheit und der Gegenwart, was sich als äußerst schwierig erweist. Es dauert lange und nimmt einige Wendungen bis Frederika und Henry eine Ahnung davon bekommen, wie die Fälle miteinander verwoben sind.
Die private Seite von Henry und Frederika wird konsequent weitererzählt, ohne damit den Fall unnötig in den Hintergrund zu rücken. Dabei gibt es einige interessante Entwicklungen.
Ich kann nur jedem empfehlen die Bücher in der richtigen Reihenfolge zu lesen, ansonsten fehlt etwas an Hintergrundwissen, was die beiden Ermittler angeht.
Von mir gibt es eine ganz klare Empfehlung für Fans von skandinavischen Krimis, die Atmosphäre, die die Autorin geschaffen ist einfach nur lesenswert.
Rezensionen von Seitenquests:
Die dem Echo trotzen von Ferro Frost
Einfach nein
Vorweg, wenn ich gekonnt hätte, wären es 0 Sterne geworden.
Ich musste dieses Buch bei ca 60% abbrechen, aufgrund der von mir gleich genannten Gründe. Dennoch werde ich natürlich auch Positives nennen.
Kommen wir zur Handlung an sich, ich fand die Idee einfach nur wahnsinnig interessant, vor allem die Vermischung italienischer und japanischer Kultur.
Leider wurde dies nicht sehr gut umgesetzt und hat eher für zwei klare Grenzen gesorgt, als eine harmonische Mischung. Fand ich persönlich äußert schade. Auch erschließ sich mir bis zu meinem Abbruch nicht, worum es genau ging, was das Ziel war so wirklich. Irgendwann kam so ein halbausgeklügelter Grund, der so mehr schlecht als recht ein "gemeinsames" Ziel gegeben hat, aber irgendwie auch nicht. Viele Dinge wurden gar nicht erklärt oder näher beleuchtet, keinerlei Hintergrundgeschichte, bis auf das Nötigste und das war auch sehr wenig. Was mich am aller meisten bei der Handlung gestört hat, war diese Zeitrechnung. Es gibt eine ganz eigene in dem Buch, was ich an und für sich super finde! Auch dass es eigene Begriffe gab.....die nicht bis zur Mitte in einem Nebensatz erklärt worden sind. Also musste ich mich als Leser, verwirren lassen und mir das irgendwie zusammen reimen.
Sonst wirkt alles sehr zusammen gewürfelt, Hauptsache Klischees einbauen und die stupide, so wie man sie im Internet und Büchern findet übernehmen.
Der Schreibstil war ganz in Ordnung, der Lesefluss konnte aufgrund der vielen verschiedenen Begriffe aus dem japanischem und italienischem nicht richtig gehalten werden, außer man ist sehr tief in beiden Materien drin. Der Sprachgebrauch war sehr umgangssprachlich, teilweise je nach Charakter sogar asozial. Was aber zur Situation und dem Charakter dann doch gepasst haben. Ein sehr schöner Kontrast war, dass je nach POV die Sprache gehobener war und so schön dagegen gewirkt hat. Jedoch ist mir eine Sache sehr, sehr sauer aufgestoßen. Wortdoppelungen vermehrt und eine Sache, die einen bösen Verdacht in mir geweckt hat. Es gab einen spezifischen Satz, der nur in Verbindung mit einem Charakter vorkam. 1 zu 1 blieb der Satz gleich, es wurde nur das Körperteil ausgetauscht, sonst hat sich absolut nichts geändert und dieser kam mehrmals im Buch vor, immer an sehr unpassenden Stellen.
Beispiel : "Ihr Hals war niedlich, wenn man das von einem Hals behaupten kann."
Jetzt kommen wir zu den Charakteren...und hier halte ich mich kurz, ich habe sie alle ausnahmslos gehasst. Ria dachte ich anfangs, sie sei mutig, anders, dies änderte sich sehr schnell und sie wurde zu einer Figur, die ich eigentlich als Bösewicht gesehen hätte. Generell empfand ich das Buch als mehr als frauenfeindlich. Keine der weiblichen Figuren wurde mal als positiv beschrieben oder hatte mehr positive Eigenschaften als negative. Ja, es waren schwierige Zeiten in dem Buch, aber alle Figuren waren von Grund auf verdorben. Das einzig Positive bei Ria war, ihr ultimativer Beweggrund, weshalb sie überhaupt geklaut hat.
Die Idee hatte wirklich viel Potenzial, was absolut nicht genutzt worden ist, was ich äußerst schade finde.
Rezensionen von Lerchie:
The Faraway Hostel von Sofia Selma
Der Hoterlierssohn
Kat führt nach dem Tod ihres Vaters das Hostel Pinkies weiter. Es ist alt aber ein Zuhause für Rucksachtouristen aus aller Welt. Doch es droht Gefahr, denn auf dem gegenüberliegenden Grundstück soll ein Hotel gebaut werden, das den Blick auf den See versperrt und außerdem Kat die Gäste streitig machen wird.
Und dann taucht Lian auf. Er will sine Outdoortouren bewerben. Er ist Kat unsympathisch, zumal seine Familie hinter dem Hotelprojekt steckt. Um Ihn auszuspionieren meldet sich Kat unter falschem Namen für eine seiner Touren an. Doch langsam erkennt sie, dass die Konkurrenz von gegenüber nicht die wahre Herausforderung ist.
Meine Meinung
Das Buch ließ sich sehr gut lesen, denn keine Unklarheiten im Text störten meinen Lesefluss. In der Geschichte war ich schnell drinnen, konnte mich auch gut in die Protagonisten hineinversetzen. Dass Kat entsetzt ist, als sie erfährt, dass gegenüber vom Pinkies ein Hotelklotz gebaut werden soll, verstehe ich gut. Denn der Besitzer des Grundstücks hatte ihr versprochen, dass es nicht verkauft werden wird. Doch nun ist er tot und die Erbin verhandelt mit einem großen Hotelbesitzer. Kat lernt Lian, dessen Sohn, bei einer Outdoortour näher kennen. Doch dann wird ihr Vertrauen erschüttert Wieso? Das muss der geneigte Leser selbst herausfinden, was ihm beim lesen des Buches gelingen wird. Es ist eine schöne Liebesgeschichte, sie ist spannend , hat mir gut gefallen und mich auch gut unterhalten. Allerdings hatte ich was den Erschütterungsgrund betrifft, so meine Zweifel. Der Leser wird verstehen was ich meine. Von mir eine Leseempfehlung sowie fünf Sterne.
Rezensionen von Anabellb:
Düster von Ivar Leon Menger
Macht Lust auf mehr
Düster ist der zweite Band um den Exkommissar Stahl von Ivan Leon Menger.
Das dunkle Cover passt perfekt zum Titel und die schwarz-rote Farbgebung deutet auf eine blutige Angelegenheit.
Die Geschichte beginnt spannend und hat mich auch ein wenig zum schmunzeln gebracht. Mir sind der Ex-Kommissar und seine Partnerin Geli auf Anhieb sympathisch.
Der Autor hat interessante, authentische Charaktere geschaffen.
Sein Schreibstil ist flüssig, bildhaft und mitreissend.
Auch wenn das Buch ins Genre Thriller fällt, so empfinde ich ihn eher als einen kurzweiligen, spannenden Krimi.
Die Geschichte hat mich so gefesselt, daß ich das Buch in einem Rutsch durchgelesen habe. Der Autor hat durch geschickte Wendungen und viel Aktion die Spannung hochgehalten und mich lange nach dem Täter rätseln lassen.
Gerne würde ich Stahl und Geli bei weiteren Abenteuern begleiten.
Rezensionen von Anabellb:
Wieso? Weshalb? Warum? - Meine große Tiere-Box von Susanne Gernhäuser
Phantastische Tierbox für Kinder
Ich bin ein absoluter Fan der Ausgaben von Wieso, Weshalb, Warum und diese große Tierbox ist wie ein Abenteuer für Klein und und Groß.
Schon der Karton ist liebevoll bunt bebildert und vermittelt einen guten ersten Eindruck über den Inhalt.
Dieser ist sehr vielfältig mit einem Poster zum Ausmalen, einem Puzzle mit großen Teilen, einem aussergewöhnlichen Memory, bei dem den Tieren Spuren zugeordnet werden müssen und drei Büchern, die sich mit den unterschiedlichsten Tieren befassen.
Dabei enthalten die Bücher spannende Klappen mit weiteren Informationen. Sie enthalten Sticker und Bastelbogen zum Malen, Rätseln und Basteln. Die Materialien sind gewohnt hochwertig und stabil und für häufigen Gebrauch von Kinderhänden geschaffen. Alles ist farblich wunderschön gestaltet!
Unsere Enkelin war begeistert.
Die Box bietet Sachwissen, kreative Beschäftigung, weckt Neugier und bietet vielfältige Möglichkeiten zum Spielen.
Fazit: Die Box ist ein geniales Geschenk für Kinder!
Rezensionen von marli_04:
Laura Clark ist dann mal weg von Helen Russell
Mehr als nur ein Verschwinden
Schon der Klappentext hat mich neugierig gemacht und auch das Cover ist mir sofort aufgefallen. Die kräftigen Farben und die vielen Glückskatzen wirken verspielt und fast ein wenig verrückt, sodass ich zunächst mit einer eher leichten Geschichte gerechnet habe. Umso spannender fand ich, dass sich dahinter ein deutlich nachdenklicheres Thema verbirgt.
Laura verschwindet plötzlich und erst dadurch wird ihrem Umfeld bewusst, wie selbstverständlich sie sich um unzählige Dinge gekümmert hat. Besonders interessant fand ich, dass man Laura zunächst vor allem durch die Menschen kennenlernt, die sie zurückgelassen hat. Erst nach und nach wird deutlich, welche Lücke sie in ihrem Alltag hinterlässt. Einige Figuren entwickeln sich im Laufe der Geschichte weiter, während andere mich mit ihrem Verhalten manchmal nur den Kopf schütteln ließen. Gerade dieser Kontrast hat die Handlung für mich lebendig gemacht. Mich hat vor allem beschäftigt, wie selbstverständlich Verantwortung auf einer einzigen Person lastet und wie spät ihr Umfeld überhaupt bemerkt, was sie Tag für Tag geleistet hat. Gleichzeitig bleibt der Roman nicht nur ernst, sondern lockert viele Situationen mit trockenem Humor auf. Der flüssige Schreibstil und die verschiedenen Perspektiven sorgen dafür, dass man immer wieder neue Blickwinkel kennenlernt. Im Mittelteil hätte die Geschichte für meinen Geschmack etwas mehr Tempo vertragen. Außerdem hätte ich Laura selbst gern etwas früher und häufiger erlebt. Für mich bleibt vor allem die Frage, wie oft man die Menschen übersieht, die im Hintergrund alles zusammenhalten.
Rezensionen von Streiflicht:
Light my Fire von Sheila de Liz
Frauengesundheit
Ich liebe es, dass es immer mehr Bücher gibt, die vor allem von Frauen für Frauen geschrieben werden und im medizinischen Bereich, aber auch in den Themenbereichen Psyche, Seele und Geist aufklären. Viele Untersuchungen, Studien und so weiter werden nicht speziell auf Frauen ausgerichtet und das ist oft so fatal.
Frauenkörper sind eben nicht kleine Männer und reagieren anders. Umso wichtiger ist es, genauer hinzuschauen und hier anzusetzen. Ich mag es, wenn ich noch was lernen kann, umso besser, wenn es um meinen eigenen Körper geht. Auf dieses Buch war ich vom ersten Moment an neugierig und es hat mir an vielen Stellen die Augen öffnen können.
Meiner Meinung nach braucht es noch viel mehr solche Bücher, sie sollten an Schülerinnen ausgegeben und empfohlen werden und uns Frauen ermächtigen, für uns, unsere Körper und Bedürfnisse einzustehen!
Ich verstehe, dass sich ein reißerischer Titel wie dieser gut verkauft und ja, es geht auch um dieses Thema. Gleichzeitig geht es aber auf so vielen Seiten vor allem um die Gesundheit von Frauen, das Wohlbefinden und wie man mit den Veränderungen gut umgehen kann. Daher hätte ich es gut gefunden, wenn das auch so auf dem Cover stehen würde. Ich hätte mir das Buch unter diesem Titel niemals gekauft, zum Thema Gesundheit und Wohlbefinden aber auf jeden Fall. Daher würde ich sagen, dass jede Frau das Buch lesen sollte!
Rezensionen von Herwig Oberlerchner:
Die Namen von Florence Knapp
Varianten einer Familienbiographie
Cora ist Opfer extremer häuslicher Gewalt, sie wird erniedrigt, geschlagen, überwacht, entmündigt, erpresst, mehrfach verletzt. Ihr Mann, ein angesehener, beliebter Arzt, lebt zu Hause all seine Wut, Kränkung und Impulsivität, gespeist aus der eigenen Geschichte, ungehemmt aus. Cora versucht so gut wie möglich ihr erstgeborenes Kind, die Tochter Maia, vor dieser Atmosphäre zu schützen.
Ein Sohn wird geboren, er soll wie der Vater und Großvater Gordon heißen. Doch Cora entschließt sich ihn Bear zu taufen, was zur Familienbiographie I führt, oder Julian (Variante II) oder – Variante III – bleibt doch bei Gordon.
Drei Namen, drei Schicksale, drei Familienbiographien, drei Versuche mit häuslicher Gewalt umzugehen. Die Autorin führt uns über Mord, Femizid und Fluchtversuche zu auch subtilen Einblicken in die Psycho- und Soziodynamik traumatisierter Menschen, ihren oftmals rührenden Versuchen der transgenerationalen Last zu entgehen und im Kontakt mit Menschen Liebe, Vertrauen und Trost zu finden.
Rezensionen von dorli:
Die Bluthochzeit von Wolf Hector
Magdeburgs Untergang
In seinem historischen Roman „Die Bluthochzeit“ nimmt Wolf Hector den Leser mit in die 1630er Jahre nach Magdeburg und schildert mitreißend und vor allen Dingen äußerst wirklichkeitsnah, was sich in den Monaten vor und schließlich auch während dem wohl blutigsten Konflikt des Dreißigjährigen Krieges ereignet hat.
Der Autor beginnt die Geschichte mit einem spannenden Prolog, in dem er das unvermeidliche Ende vorwegnimmt: Gemeinsam mit dem Ersten Domprediger Reinhard Bake blickt man am 12. Mai 1631 aus einem Turmfenster des Magdeburger Doms über Trümmer und Ruinen, Rauchschwaden, Verwüstung und Tod. Und genau wie der ebenfalls anwesende Diakon Decenius fragt man sich: „… wie konnte es nur so weit kommen …?“ (S.27)
Gleichzeitig begegnet man der siebenjährigen Edita, ein greisenhaftes Kind mit hellseherischen Fähigkeiten. Der heilige Moritz spricht zu ihr, sagt ihr was geschehen wird und was zu tun ist. Doch wer hört schon auf ein kleines Mädchen …
Die eigentliche Handlung beginnt am 03. Juli 1630, ein knappes Jahr vor den schwärzesten Stunden, die die Stadt an der Elbe je erlebt hat. In mehreren Handlungssträngen lernt man nach und nach ganz unterschiedliche Menschen kennen - ihre Lebensumstände und ihren Alltag, ihre Pläne und Ziele, ihre Ängste und Sorgen. Sie alle treffen irgendwann aufeinander und haben auf die eine oder andere Weise Anteil an dem tragischen Verlauf der Ereignisse. Die Figurendarstellung habe ich als besonders gut geraten empfunden. Es ist Wolf Hector nicht nur ganz hervorragend gelungen, seinen Figuren Leben einzuhauchen und jedem einzelnen eine Stimme zu geben, auch das Zusammenspiel von historischen Persönlichkeiten und fiktiven Akteuren ist durchdacht und ausgeklügelt; Miteinander und Gegeneinander sind vielschichtig ausgearbeitet.
Historisch präzise und mit viel Liebe zum Detail zeichnet der Autor ein facettenreiches und sehr glaubwürdiges Bild von der Eroberung und Verwüstung Magdeburgs durch die kaiserlichen Truppen. Reale Ereignisse und Romanhandlung verschmelzen miteinander. Alles passt zusammen und wirkt durchweg authentisch. Außerordentliche Ratssitzungen, aufrüttelnde Gottesdienste, heimliche Wirtshaustreffen, familiäre Feiern - man ist als Leser immer mittendrin im Geschehen und meint das Brodeln in der Stadt vor und während der verhängnisvollen Ereignisse zu spüren und das Getuschel und Geraune der Leute zu hören, wenn neue Nachrichten über die Lage in Stadt und Land die Runde machen.
Gut gefallen hat mir auch, dass sich neben der großen und kleinen Politik und den drohenden Schrecken die Liebesgeschichte zwischen der Bierbrauerin Teresa und dem Bildhauer Ludo ohne aufgesetzt zu wirken in die dramatische Handlung einfügt. Man lebt und leidet mit den beiden und wünscht ihnen in dieser grausamen Zeit nur das Beste.
Eine Übersicht der handelnden Figuren, eine Zeittafel, ein interessantes Nachwort sowie ein Glossar runden das Buch perfekt ab.
„Die Bluthochzeit“ hat mir sehr gut gefallen - ein spannend erzählter historischer Roman, der mich intensiv an dem Schicksal einer ganzen Stadt teilhaben lassen hat.
Rezensionen von vorlesepate:
Wildboden von Constantin Lieb
Schwieriges Zusammenleben
Der Roman Wildboden von Constantin Lieb erzählt von der Liebe und dem Zusammenleben des berühmten Malers Ernst Ludwig Kirchner und seiner Lebensgefährtin Erna Schilling ab dem Jahr 1936. Sie leben abgeschieden und alleine in dem Wildbodenhaus in Frauenkirch, einem Ort in den Schweizer Alpen. Das Zusammenleben der beiden ist geprägt von Einsamkeit und psychischen Belastungen, vor allem für Erna, die diese Belastungen oftmals kaum aushalten kann, da auch die Abhängigkeit Kirchners zu Morphium eine sehr große Rolle im Alltag spielt.
Außerdem machen die politischen Umstände des Nationalsozialismus ihr Leben zusätzlich schwer. Im Laufe der Erzählung spürt man immer mehr die Zerrissenheit beider Protagonisten, aber auch die Stärke Ernas. Das Cover fand ich im Vorfeld nicht so gut, bis ich das Buch zu Ende gelesen hatte. Nun finde ich es absolut stimmig, da es das Wildbodenhaus, die schöne Landschaft der Schweiz und auch den Sessel beinhaltet, der im Roman auch eine Rolle spielt. Der Schreibstil, der ruhig und flüssig gewählt wurde, lässt ein zügiges Durchlesen zu. Das Buch ist vor allem interessant für diejenigen, die sich für Ernst Ludwig Kirchner interessieren, da es eine mögliche Perspektive bietet zu dem was man bisher über den Maler an Informationen finden kann.











