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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von begine:

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Die Brüder, die wir waren von Andreas Wunn

Max und Julius



Die Brüder, die wir waren, ist eine interessante Geschichte von Andreas Wunn.
Der Autor besticht durch gute Dialoge und Wortgewandtheit.
Die Brüder sind Julius und Max.
Als Kinder hat Julius oft seinen Bruder verteidigt. Dafür bekam er immer wieder Prügel von seinem Vater und Max wurde der Kopf getätschelt.

Diese ungleiche Behandlung hat wohl auch Julius Zukunft geschadet.
Dann lieben beide die gleiche Frau.
Max wurde Arzt und Julius ein verhinderter Journalist. Jeder lebt sein Leben, aber sie treffen immer wieder aufeinander.
Die Beziehung der Brüder wird von dem Autor bildhaft interpretiert..
Ich habe die beiden Liebeswege mit Hoffnung verfolgt.
Es ist ein gut geschriebener Roman, der unbedingt fesselt und lesenswert ist.

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Die Brüder, die wir waren

Rezensionen von spozal89:

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The Story Keeper: A Tale of Hearts and Magic von Rachel Mavie

tolle, ausgefallene Story mit Verbesserungspotenzial

Hach ja, ich habe mir gewünscht das "The Storykepper" absofort zu meinen Lieblingsbüchern zählt, da ich der Autorin schon lange auf Instagram folge und so ihren Werdegang mitverfolgen konnte. Ich habe mich so für sie mitgefreut und mich dann ebenso sehr auf dieses Buch gefreut, als ich zum ersten Mal den Klappentext dazu gelesen habe.

Ein Traum für jeden Buchliebhaber, auch was das Cover betrifft.

Aber leider hat es mich dann nicht so umgehauen, wie ich es mir gewünscht hätte, bzw. gibt es ein paar Kleinigkeiten die mich gestört haben, um mein neues Lieblingsbuch zu werden.
Dennoch möchte ich hiermit auf gar keinen Fall sagen, dass das Buch schlecht war. Ganz im Gegenteil. Der Schreibstil war recht ruhig und angenehm zu lesen, fast schon ein wenig märchenhaft. Auch die Charaktere und die Welt die erschaffen wurde, war sehr fantasievoll und magisch. Aber die Story hatte vorallem im Mittelteil einige unschöne Längen und von den magsichen Aspekten hätte ich mir gerne noch viel, viel mehr Hintergrundinfos gewünscht. Lumina vor allem fand ich einen interessanten Charakter, aber die Liebesgeschichte zwischen ihr und Reed war mit leider zu oberflächlich, auch wenn ich es toll fand, dass wir auch durch Reeds Perspektive lesen konnten.

Dennoch ist das Buch ein toller Begleiter, vorallem in der aktuellen Herbst-/Winterzeit, für kuschelige Couchmomente und ich würde es auch, trotz der kleinen Schwächen, weiterempfehlen.

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The Story Keeper: A Tale of Hearts and Magic

Rezensionen von lectrice:

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Die Herrin vom See - Schatten über Avalon von Sabrina Qunaj

Nimues Geschichte

Passend zum Wochenende hat mich dieser historische Roman erreicht und schon vom Äußeren war ich angetan, sowohl Cover als auch Buchschnitt sind farblich und gestalterisch wunderschön. Aber eine schöne "Verpackung" macht ja noch lange keinen guten Roman aus. Aber den bekommt man hier auch.

Einmal kurz reingelesen, fiel es mir schwer, die Lektüre zu unterbrechen, denn Sabrina Qunaj bietet einen neuen, frischen Blick auf die wohl bekannte Artussage, indem sie Nimue als Protagonistin in den Fokus setzt und somit sowohl eine weibliche Perspektive als auch eine neuen Hauptcharakter bietet und eben nicht Morgana.
Nimue ist eine starke Persönlichkeit und sowohl Nimue als auch Arthur und Merlin und bis hin in die Nebencharaktere werden alle multidimensional dargestellt. Außerdem wird man hier keine romantisierende Umsetzung der Sage finden, sondern eine Geschichte, die gut in das frühe Mittelalter passt.
Eine gute Recherche, ein überzeugender Schreibstil und eine Geschichte, die von der ersten bis zur letzten Seite zu fesseln vermag.
Für Liebhaber anspruchsvoller historischer Roman ist das Buch ohne Einschränkungen zu empfehlen. Und für mich ist es bestimmt nicht das letzte Buch der Autorin. Vor allem freue ich mich jedoch auf "Jenseits von Avalon", dem zweiten Teil von Nimues Geschichte, wozu es am Ende des Buches eine Leseprobe gibt.

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Die Herrin vom See - Schatten über Avalon

Rezensionen von CreamyCewie:

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Rotwein im Blut von Georg Torres

Spannender Mallorca-Krimi

Rotwein im Blut von Georg Torres ist ein Buch, das mich vom ersten Kapitel an in seinen Bann gezogen hat – und das liegt nicht nur an der stimmungsvollen Gestaltung: Das Cover ist eine Augenweide, gestalterisch stimmig und klug zur Thematik passend. Sehr gut!

Die Geschichte rund um ein ebenso köstliches wie düsteres Sujet ist gut umgesetzt.

Torres baut eine Atmosphäre auf, die man förmlich schmeckt und riecht. Ohne zu viel zu verraten: Der Plot entwickelt eine Eigendynamik, die spannend bleibt bis zum Schluss – ich habe gerätselt, gefiebert und lag mit meiner Auflösung fast immer falsch. Genau das macht den Reiz aus.

Der Schreibstil ist das große Highlight: eleganter, bildhafter, amüsanter Sprachstil. Man liest ganz beiläufig bis zum Schluss.

Einziger Wermutstropfen: Die Figuren wirken nicht immer rundum authentisch – mal sehr lebensnah, mal etwas schemenhaft.

Fazit: Ein rundum gelungener Lesegenuss für alle, die Thema, Setting und Location schätzen. Klare Leseempfehlung!

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Rotwein im Blut

Rezensionen von ReiShimura:

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Triceratops Honigpops 1: Die Sache mit dem Saurier von Angelika Niestrath

Ein Buch, bei dem Aufhören schwerfällt

Im Bücherregal des kleinen Lesers befinden sich bereits eine große Anzahl an Dinosaurierbüchern und alle erfreuen sich großer Beliebtheit. Allerdings hat es sich bis dato immer um Sachbücher gehandelt. Umso größer war meine Freude, als ich entdeckt habe, dass es hier ein vielversprechendes Kinderbuch gibt, in dem ein Triceratops die Hauptrolle spielt.

Das Buch ist sehr hochwertig und stabil ausgeführt und macht bereits einen sehr guten ersten Eindruck. Das verwendete Papier hat eine angenehme Stärke und überzeugt auch mit der Haptik. Das Cover ist farbenfroh gestaltet und zeigt gut den wunderschönen Illustrationsstil von Simona Ceccarelli.
Das gesamte Buch ist durchsetzt mit vielen kleinen und großen Bildern, die die Geschichte noch lebendiger werden lassen. Der kleine Leser blättert gerne durch das Buch und schaut sich einfach nur die Bilder an, denn selbst lesen kann er noch nicht. Sehr spannend fand ich, dass in einigen Illustrationen Sprechblasen vorkommen und diese auch wirklich Teil der Geschichte sind. Eine Kombination, die ich so noch nicht kannte, bei uns aber sehr gut angekommen ist.

Schriftart und -größe sind sehr gut gewählt, so dass auch Erstleser damit keine Probleme haben sollten. Auch bei den farbigen Seiten, und davon gibt es im Buch einige, ist die Schrift sehr gut lesbar. Dies ist ja leider nicht bei allen Büchern so. Die Kapitel haben eine angenehme Länge, so dass man auch gerne mal zwei oder drei Kapitel hintereinander (vor-)lesen kann.

Die Handlung ist eine glaubwürdige Mischung aus realistischen und phantasievollen Elementen. Der dreijährige kleine Leser hatte von Anfang an keine Schwierigkeiten der Geschichte zu folgen. Wobei das eigentlich noch untertrieben ist, denn er hat die Geschichte mit Feuereifer verfolgt und war immer sehr enttäuscht, wenn es dann hieß, dass es für heute genug war. Bereits während des Lesens hat er mich gefragt, ob es einen zweiten Teil gibt. Glücklicherweise hatte ich die Ankündigung bereits gesehen und konnte ihm mitteilen, dass im Frühjahr 2027 der zweite Teil erscheinen wird.

Das Zusammenspiel von Jasper, Dr. Amelia Hicks und dem Triceratops Honigpops ist wirklich sehr gelungen. Hierbei gibt es sehr viele humorvolle Elemente, aber auch einige Passagen in denen Wissen vermittelt wird. Gerade letzteres ist wunderbar in die Handlung eingebunden, so dass es nicht störend oder oberlehrerhaft wirkt.

Das Buch wird für Kinder ab sechs Jahren empfohlen und eignet sich sowohl zum Vor- als auch zum Selbstlesen. Der Wortschatz ist angemessen, wobei recht junge Selbstleser eventuell mit einzelnen Wörtern wie beispielsweise Ornithologin, Schwierigkeiten haben könnten. Mit jüngeren Kindern kann das Buch meiner Meinung nach auch gelesen werden, wenn bereits Erfahrungen mit umfangreichen Büchern und komplexen Geschichten vorhanden sind.

Der kleine Leser und ich möchten dieses Buch unbedingt allen kleinen und großen Dinofans ans Herz legen, die auf der Suche nach einer unterhaltsamen und spannenden Geschichte sind.

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Triceratops Honigpops 1: Die Sache mit dem Saurier

Rezensionen von ReiShimura:

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Triceratops Honigpops 1: Die Sache mit dem Saurier von Angelika Niestrath

Ein Buch, bei dem Aufhören schwerfällt

Im Bücherregal des kleinen Lesers befinden sich bereits eine große Anzahl an Dinosaurierbüchern und alle erfreuen sich großer Beliebtheit. Allerdings hat es sich bis dato immer um Sachbücher gehandelt. Umso größer war meine Freude, als ich entdeckt habe, dass es hier ein vielversprechendes Kinderbuch gibt, in dem ein Triceratops die Hauptrolle spielt.

Das Buch ist sehr hochwertig und stabil ausgeführt und macht bereits einen sehr guten ersten Eindruck. Das verwendete Papier hat eine angenehme Stärke und überzeugt auch mit der Haptik. Das Cover ist farbenfroh gestaltet und zeigt gut den wunderschönen Illustrationsstil von Simona Ceccarelli.
Das gesamte Buch ist durchsetzt mit vielen kleinen und großen Bildern, die die Geschichte noch lebendiger werden lassen. Der kleine Leser blättert gerne durch das Buch und schaut sich einfach nur die Bilder an, denn selbst lesen kann er noch nicht. Sehr spannend fand ich, dass in einigen Illustrationen Sprechblasen vorkommen und diese auch wirklich Teil der Geschichte sind. Eine Kombination, die ich so noch nicht kannte, bei uns aber sehr gut angekommen ist.

Schriftart und -größe sind sehr gut gewählt, so dass auch Erstleser damit keine Probleme haben sollten. Auch bei den farbigen Seiten, und davon gibt es im Buch einige, ist die Schrift sehr gut lesbar. Dies ist ja leider nicht bei allen Büchern so. Die Kapitel haben eine angenehme Länge, so dass man auch gerne mal zwei oder drei Kapitel hintereinander (vor-)lesen kann.

Die Handlung ist eine glaubwürdige Mischung aus realistischen und phantasievollen Elementen. Der dreijährige kleine Leser hatte von Anfang an keine Schwierigkeiten der Geschichte zu folgen. Wobei das eigentlich noch untertrieben ist, denn er hat die Geschichte mit Feuereifer verfolgt und war immer sehr enttäuscht, wenn es dann hieß, dass es für heute genug war. Bereits während des Lesens hat er mich gefragt, ob es einen zweiten Teil gibt. Glücklicherweise hatte ich die Ankündigung bereits gesehen und konnte ihm mitteilen, dass im Frühjahr 2027 der zweite Teil erscheinen wird.

Das Zusammenspiel von Jasper, Dr. Amelia Hicks und dem Triceratops Honigpops ist wirklich sehr gelungen. Hierbei gibt es sehr viele humorvolle Elemente, aber auch einige Passagen in denen Wissen vermittelt wird. Gerade letzteres ist wunderbar in die Handlung eingebunden, so dass es nicht störend oder oberlehrerhaft wirkt.

Das Buch wird für Kinder ab sechs Jahren empfohlen und eignet sich sowohl zum Vor- als auch zum Selbstlesen. Der Wortschatz ist angemessen, wobei recht junge Selbstleser eventuell mit einzelnen Wörtern wie beispielsweise Ornithologin, Schwierigkeiten haben könnten. Mit jüngeren Kindern kann das Buch meiner Meinung nach auch gelesen werden, wenn bereits Erfahrungen mit umfangreichen Büchern und komplexen Geschichten vorhanden sind.

Der kleine Leser und ich möchten dieses Buch unbedingt allen kleinen und großen Dinofans ans Herz legen, die auf der Suche nach einer unterhaltsamen und spannenden Geschichte sind.

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Triceratops Honigpops 1: Die Sache mit dem Saurier

Rezensionen von gregor chudoba:

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Triceratops Honigpops 1: Die Sache mit dem Saurier von Angelika Niestrath

Good things come to those who wait

Marvelous book by an author who knows how to sit silently in the same spot for hours and watch a sunray glide over the forest floor as he weaves a fabric of compassionate observations that he then generously shares through this book.

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Triceratops Honigpops 1: Die Sache mit dem Saurier

Rezensionen von ReiShimura:

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Kiss me in Orange von Alix Bente

Eine nette Herbstromanze, die nicht lange nachhallt

Dieses Buch hat mich sofort angesprochen. Eine romantische Geschichte, eine zauberhafte Herbststimmung und Protagonisten die um die dreißig Jahre alt sind. Das klang genau nach dem richtigen Buch für mich. Die Autorin hält auch wirklich alle Versprechen ein, dennoch konnte mich das Buch nicht restlos überzeugen.

Anfänglich fand ich die Geschichte wirklich interessant und ich konnte mich schnell in die Handlung einfinden. Zu Beginn gibt es den einen oder anderen Rückblick, so dass man die Situation besser versteht und die Gefühle der Protagonisten nachvollziehen kann. Danach wurde es für mich aber ein wenig mühsam. Denn die Geschichte zog sich ein wenig in die Länge und wurde an manchen Stellen wirklich zäh. Das bereits zu Beginn klar ist, wo die Reise hingehen wird, hat mich hierbei weniger gestört. Dies ist ja bei den meisten Liebesromanen der Fall. Die Romane unterscheiden sich eher wie steinig und interessant die Reise ist.

Positiv hervorheben möchte ich, dass die Autorin ihren Wurzeln treu bleibt und die Geschichte in Deutschland spielen lässt. Mir ist bewusst, dass die meisten Romane, die in den USA oder England spielen bevorzugen. Allerdings finde ich es immer sehr gewöhnungsbedürftig, wenn deutsche Autor:innen ein Buch im englischsprachigen Raum spielen lassen und man das Gefühl bekommt, dass sie das jeweilige Land noch nie bereist haben. Dieses Buch ist bezüglich der Beschreibungen der Umgebung auf jeden Fall sehr authentisch.

Das Städtchen Goldried und seine Bewohner sind sehr süß und hilfsbereit. Für meinen Geschmack aber fast schon ein wenig übertrieben nett und klischeehaft. Alix Bente achtet zwar auf Diversität, dennoch empfinde ich die Einwohner als eine sehr homogene Masse ohne großes Konflikt- oder Spannungspotential.
Die Herbststimmung ist auf jeden Fall vorhanden und wird vor allem durch die diversen Veranstaltungen in Goldried forciertIm Vergleich zu anderen Herbstromanen, die ich zuletzt gelesen habe, bleibt die Atmosphäre für mich allerdings etwas farblos.

Die Liebesgeschichte zwischen Emma und Niclas empfand ich als ein wenig mühsam. Mir ist bewusst, dass Niclas Beharrlichkeit ein Ausdruck seiner großen Liebe zu Emma darstellen soll. Dennoch empfand ich es als grenzwertig, dass er Emmas Wunsch auf Abstand nicht respektiert hat.

Alles in allem war dies kein besonders außergewöhnlicher Roman der mir lang in Erinnerung bleiben wird, aber auch keine komplett verschwendete Lesezeit. Es handelt sich vielmehr um einen soliden Liebesroman, der aus der Masse nicht groß heraussticht.
Empfehlenswert für all jene die gerne Liebesromane ohne Spice lesen und die einen deutschen Handlungsort zu schätzen wissen.

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Kiss me in Orange

Rezensionen von ReiShimura:

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Kiss me in Orange von Alix Bente

Eine nette Herbstromanze, die nicht lange nachhallt

Dieses Buch hat mich sofort angesprochen. Eine romantische Geschichte, eine zauberhafte Herbststimmung und Protagonisten die um die dreißig Jahre alt sind. Das klang genau nach dem richtigen Buch für mich. Die Autorin hält auch wirklich alle Versprechen ein, dennoch konnte mich das Buch nicht restlos überzeugen.

Anfänglich fand ich die Geschichte wirklich interessant und ich konnte mich schnell in die Handlung einfinden. Zu Beginn gibt es den einen oder anderen Rückblick, so dass man die Situation besser versteht und die Gefühle der Protagonisten nachvollziehen kann. Danach wurde es für mich aber ein wenig mühsam. Denn die Geschichte zog sich ein wenig in die Länge und wurde an manchen Stellen wirklich zäh. Das bereits zu Beginn klar ist, wo die Reise hingehen wird, hat mich hierbei weniger gestört. Dies ist ja bei den meisten Liebesromanen der Fall. Die Romane unterscheiden sich eher wie steinig und interessant die Reise ist.

Positiv hervorheben möchte ich, dass die Autorin ihren Wurzeln treu bleibt und die Geschichte in Deutschland spielen lässt. Mir ist bewusst, dass die meisten Romane, die in den USA oder England spielen bevorzugen. Allerdings finde ich es immer sehr gewöhnungsbedürftig, wenn deutsche Autor:innen ein Buch im englischsprachigen Raum spielen lassen und man das Gefühl bekommt, dass sie das jeweilige Land noch nie bereist haben. Dieses Buch ist bezüglich der Beschreibungen der Umgebung auf jeden Fall sehr authentisch.

Das Städtchen Goldried und seine Bewohner sind sehr süß und hilfsbereit. Für meinen Geschmack aber fast schon ein wenig übertrieben nett und klischeehaft. Alix Bente achtet zwar auf Diversität, dennoch empfinde ich die Einwohner als eine sehr homogene Masse ohne großes Konflikt- oder Spannungspotential.
Die Herbststimmung ist auf jeden Fall vorhanden und wird vor allem durch die diversen Veranstaltungen in Goldried forciertIm Vergleich zu anderen Herbstromanen, die ich zuletzt gelesen habe, bleibt die Atmosphäre für mich allerdings etwas farblos.

Die Liebesgeschichte zwischen Emma und Niclas empfand ich als ein wenig mühsam. Mir ist bewusst, dass Niclas Beharrlichkeit ein Ausdruck seiner großen Liebe zu Emma darstellen soll. Dennoch empfand ich es als grenzwertig, dass er Emmas Wunsch auf Abstand nicht respektiert hat.

Alles in allem war dies kein besonders außergewöhnlicher Roman der mir lang in Erinnerung bleiben wird, aber auch keine komplett verschwendete Lesezeit. Es handelt sich vielmehr um einen soliden Liebesroman, der aus der Masse nicht groß heraussticht.
Empfehlenswert für all jene die gerne Liebesromane ohne Spice lesen und die einen deutschen Handlungsort zu schätzen wissen.

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Kiss me in Orange

Rezensionen von verhei:

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Niemals geht man so ganz von Andreas Izquierdo

wie ein Trauerredner wieder einmal in einen Kriminalfall stolpert

Trauerredner Mads Madsen trifft bei einem abendlichen Spaziergang am Meer mit seinem Hund auf eine Frau, die in die Fluten springt. Besonders betroffen da er die Frau nicht aufhalten konnte und verwundert da die Frau ihre Bestattung vorab bei Mads Freund Fietes geplant hat, macht er sich auf die Suche nach der Tilly, der Tochter der Frau.

Tilly bittet Mads herauszufinden, was ihre Mutter ihr noch mitteilen wollte. Bald schon findet sich Mads gemeinsam mit Tilly in einem unendlichen Rätsel wieder, bei der auch andere Personen versuchen, das Geheimnis zu lösen.

Auch wenn dies nun schon der zweite Band um den Trauerermittler Mads Madsen ist, lässt er sich ohne Probleme auch ohne Vorkenntnisse lesen. Jedoch profitiert man vielleicht etwas, wenn man die Vorgeschichte kennt.

Die Charaktere sind nach wie vor eine tragende Säule dieses Kriminalfalls. Alle etwas eigen, mit speziellen Macken. Mad Madsen, immer schick gekleideter Trauerredner, der vom letzten Abenteuer etwas gezeichnet ist und daher rascher Kontakt mit Ermittlerin Mills aufnimmt. Nichtsdestotrotz schätzt er Rätsel und versucht alles um es Tilly leichter zu machen mit dem Verlust umzugehen. Fridtjof Madsen, Mads skurriller Vater, der jeden Tag neue Pläne schmiedet, meint dieses Mal drei rüstige Seniorinnen Musikunterricht erteilen zu können. Dabei ist er selbst unmusikalisch. Es gibt jedoch eine Seite, die ihm durchwegs zusagt, nämlich die Koch- und Putzdienste der drei. Und schließlich Polizistin Luise Mills, die im ersten Band fast an Mad verzweifelt wäre und nun ein Antiaggressionstraining hinter sich gebracht hat.

Die Geschichte wird von Humor, skurrilen Szenen und den Charakteren getragen. Parallel entwickelt sich das Rätsel um die Tote Anna und ihre Tochter Tilly. Je mehr man erfährt, desto verwirrter ist man, auch auf Grund der Tatsache, dass Mads beschattet wird. All dies gipfelt schließlich doch in einem echt brisanten Kriminalfall und Showdown. Es gibt eine solide Auflösung und doch bleibt noch Raum für Spekulationen.

Für mich eine gelungene Mischung aus Humor und Kriminalfall, mit einem besonderen Ermittler wieder willen.

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Niemals geht man so ganz