Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Babsi_Ha:
Summer Tides von Sarah Fulmar
Super angenehme flüssige Geschichte die Frühlingsgefühle aufkommen lässt
Ich habe das Buch gerade beendet. Sarah Fulmar hat da etwas ganz Tolles geschaffen - liebenswert, emotional, herzerwärmend… Mit Sicherheit werde ich mir auch den nächsten Teil der Reihe kaufen der im August erscheint.
Zur Geschichte: Scarlett hatte es bis jetzt nicht ganz leicht im Leben und entscheidet sich in ihrem früheren Urlaubsort St.
Ives in Cornwall einen Strandkiosk zu eröffnen. Jedoch kommt nichts so wie geplant – sie macht Bekanntschaft mit einer Betrügerin, ihr Freund Eric schafft es nicht sie zu besuchen und sie muss schlussendlich mit einem Bauchladen am Strand Getränke und Snacks verkaufen um über die Runden zu kommen. In St. Ives trifft sie auf Jonah – Anziehung zwischen den Beiden ist sofort da. Nach einem abgesagten Besuch von Eric entscheidet sich Scarlett endlich für sich selbst und beendet die einseitige Beziehung zu ihm. Zwischen ihr und Jonah knistert es nach wie vor, jedoch nimmt dieser seinen Arztberuf wieder auf und wird für längere Zeit als Schiffsarzt auf einem Forschungsschiff tätig sein. Schlussendlich – Happy End :) Will nicht zu viel erzählen^^
Das Cover des Buches gefällt mir richtig gut, es hat mich auch als erstes an dem Buch angesprochen. Ich fühlte mich direkt in ein kleines Fischerdorf am Strand versetzt, wenn ich das Buch nur anschaute, hat eine tolle Atmosphäre geschaffen :) Der Schreibstil war sehr angenehm zu lesen, flüssig kam ich durch die Geschichte, auch die vielen Dialoge waren sehr leicht und übersichtlich aufgebaut. Kapitellänge für mich perfekt. Scarlett und Jonah waren mir sehr sympathisch, Eric und Nathan eher nicht – was ja offensichtlich gewollt ist. Ich finde es toll, dass zum Ende der Geschichte nochmal kurz darauf eingegangen wird, warum Nathan so ist wie er ist.
Alles in allem 5/5 Sterne :) Leseempfehlung von mir!
Rezensionen von begine:
Räume zum Verschwinden von Stuart Nadler
Mysteriös
Räume zum Verschwinden, ist ein mythischer Roman von Stuart Nadler. Nach dem Klappentext hatte ich mir etwas anderes versprochen.
Es ist eine jüdische Familiengeschichte, die bis heute spielt.
Man erfährt von den Gretel und Verlusten. Das wird für alle zu einem Trauma. Ich dachte immer, das solche Erlebnisse schwer zu überleben ist.
Stuart Nadler lässt die Personen besonders eindrucksvoll erzählen.
Man weiß nur manchmal nicht, ob die Personen realistisch sind, oder Geister. Das ist etwas schwierig.
Der Autor schreibt das alles mit Gefühl.
Der Roman ist auf jeden Fall lesenswert und ich möchte ihn gerne weiter empfehlen.
Rezensionen von lu_rkz:
Beth is dead von Katie Bernet
Düster, modern und voller Geheimnisse
Beth Is Dead von Katie Bernet sticht sofort durch sein grelles, pinkes Cover mit blutigen Akzenten ins Auge, das perfekt zur düsteren Grundstimmung passt. Die Handlung verbindet ein modernes Murder-Mystery mit einer losen Neuinterpretation von Little Women: Nach Beths mysteriösem Tod gerät ihr gesamtes Umfeld ins Zwielicht, sogar ihre eigenen Schwestern, was für durchgehende Spannung sorgt.
Die Protagonistinnen sind komplex gezeichnet, jedoch nicht immer sympathisch, da jede Figur ihre eigenen Geheimnisse und dunklen Seiten mitbringt. Der Schreibstil ist temporeich und arbeitet mit Perspektivwechseln, die die Spannung erhöhen, auch wenn sich die Handlung zwischendurch leicht zieht. Insgesamt bleibt die Geschichte aber fesselnd. Fazit: Ein atmosphärischer, moderner Thriller mit origineller Idee und packenden Twists.
Rezensionen von DoraLupin:
Verrat der Schwäne von A.B. Poranek
Richtig tolle Geschichte
Um es schon vorweg zu sagen: das Hörbuch wäre fast ein 5-Sterne Hörbuch geworden und ich habe eine Weile hin- und hergeschwankt welche Sternezahl ich gebe. Es hat also nur ganz wenig gefehlt, denn die Geschichte ist wirklich toll und gelungen.
Inhaltlich geht es drum, dass Odile von ihrem Ziehvater und Zauberer Regnault auf die Mission ihres Lebens vorbereitet wird, sie soll sich im Königreich Auréal als Prinzessin ausgeben, die verzauberte Krone stehlen und auf diese Weise die verbotene Magie wiederherstellen.
Doch als der König brutal ermordet und ihr eigener Bruder verdächtigt wird, ist Odile gezwungen, sich mit ihrer Erzfeindin Marie d’Odette – die echte, von Odile verfluchte Prinzessin – zusammenzutun. Hin und hergerissen zwischen der Loyalität zu Regnault und ihren wachsenden Gefühlen für Marie, verstrickt sich Odile mehr und mehr in ein Netz aus Verrat und Täuschung. Um das Königreich zu retten, muss sie den wahren Weg zur Magie und den echten Mörder finden, bevor er – oder es – erneut zuschlägt.
Der Schreibstil ist einfach und leicht, sodass man im Hörbuch immer gut mitkommt und sich ganz auf die Geschichte konzentrieren und einlassen kann, ich hatte die Story wirklich wie einen Film vor Augen. Interessant finde ich auch, dass die Geschichte wie ein Theaterstück in "Akten" geschrieben wurde. Ungewöhnlich aber auch schön und interessant gemacht.
Ich habe die Story wirklich geliebt, Odile ist eine sehr spannende Protagonistin, die eigentlich alles für ihren Ziehvater geben und geliebt werden möchte aber im Laufe der Geschichte auf merkt, dass ihr eigener Wunsch und Wille von seinen Gedanken und Wegen abweicht. Ihr Weg hin zum Prinzen des Königreichs ist klug und taff erzählt und ich habe alle drei Protagonisten, Odile, Marie d’Odette und den Prinzen ins Herz geschlossen. Auch die ganz zarte Liebesgeschichte hat mir sehr gefallen und war richtig schön zu lesen!
Es wurden dann aber doch vier Sterne, weil Odile am Ende doch in meinen Augen sehr naiv und kopflos gehandelt hat, was eigentlich gar nicht zu ihrem Charakter gepasst hat, natürlich soll es am Ende nochmal spannend werden aber so blauäugig fand ich die Protagonistin doch etwas fehl am Platz. Das Ende war mir für die Geschichte dann auch etwas zu actionreich und das Ende bleibt etwas offen und vielleicht gibt es ja einen zweiten Teil.
Die Sprecherin hat richtig toll gelesen, sehr lebendig und richtig schön gelesen, auch die Stimme war sehr angenehm, deshalb als Hörbuch wirklich empfehlenswert!
Rezensionen von ekiam:
Budding Attraction von Saxon James
Gefühlvolle MM-Romance über Selbstfindung und Neuanfang
Der Club der geschiedenen Männer ist zurück! Dieses Mal dreht sich die Geschichte um Orson, der eigentlich gar nicht geschieden, sondern verwitwet ist. Seit dem Tod seiner Frau hat sich sein Leben komplett verändert. Nach einer langen Trauerphase führt er nun ein Blumengeschäft und ist mit seinem Alltag weitgehend zufrieden.
Doch als er auf Ford trifft – den Besitzer der örtlichen Werkstatt, offen schwul und bislang ohne feste Beziehung – wird seine Welt auf den Kopf gestellt.
Was als Freundschaft beginnt, entwickelt sich schnell zu einer spürbaren Anziehung zwischen den beiden. Orson muss sich eingestehen, dass er möglicherweise doch nicht nur auf Frauen steht, wie er immer geglaubt hat.
Die Chemie zwischen Orson und Ford stimmt von Anfang an. Während Orson zunächst noch zurückhaltend ist, bringt Ford mit seiner offenen, herzlichen und flirtenden Art frischen Wind in die Dynamik. Je näher sich die beiden kommen, desto mehr öffnet sich Orson – und auch die Wortgefechte zwischen ihnen werden zunehmend spielerisch und flirtend.
Beide Protagonisten sind über 40 und bringen ihre eigenen Erfahrungen und Verletzungen mit. Besonders Ford hat mich beeindruckt: In jungen Jahren hat er einen Fehler begangen, den ihm die Kleinstadt bis heute nachträgt. Dennoch engagiert er sich für Kinder und Jugendliche und begegnet allen Menschen mit Offenheit und Freundlichkeit.
Orsons queer awakening nimmt einen zentralen Teil der Handlung ein. Die spürbare Anziehung zu Ford zwingt ihn dazu, sich intensiv mit seiner sexuellen Identität auseinanderzusetzen. Umgeben von queeren Freunden zeigt er sich neugierig und offen gegenüber seinen Gefühlen, hält jedoch lange an seinem bisherigen Selbstbild fest. Hier hätte ich mir stellenweise noch etwas mehr Tiefe gewünscht, um seine inneren Konflikte besser nachvollziehen zu können.
Saxon James’ Schreibstil ist angenehm flüssig und leicht zu lesen; auch die spicy Szenen sind gelungen und sorgen für die passende Würze.
Insgesamt eine gelungene MM-Romance, die ich sehr gerne gelesen habe – und sicher nicht mein letztes Buch aus der Reihe rund um den Club der geschiedenen Männer.
Rezensionen von DoraLupin:
A Lesson in Murder von Celine Leonora
Spannender Kinder- und Jugendkrimi
Ich lese auch als Erwachsener sehr gerne einmal Kinder- und Jugendbücher und dieser Klappentext mit dem Cover haben mich direkt neugierig gemacht. Auch hinter den Buchklappen wartet eine spannende Geschichte zum miträtseln mit ein bisschen Liebe. Mir hats gut gefallen!
Astoria Blairwood liebt das Verbrechen – was leider nicht auf Gegenseitigkeit beruht.
Und das, obwohl sie an der Eliteschule St. Moriarty ein kriminologisches Superhirn ist! Denn als eine Mitschülerin tot aufgefunden wird, steht schnell die Tatverdächtige fest: Astoria. Schlimmer könnte das Abschlussjahr wohl kaum laufen. Des Mordes angeklagt, versucht sie mit allen Mitteln herauszufinden, wer die Schülerin tatsächlich ermordet hat. Dafür greift sie sogar auf ihre akademischen Rivalen zurück, die ihr bei den Ermittlungen helfen sollen: Isaac, der unausstehliche Sohn des Premierministers, und Theodore, der mysteriöse Einzelgänger der Schule. Die Hilfe der beiden braucht sie dringend, denn der Mörder scheint Astoria unbedingt hinter Gitter sehen zu wollen. Obwohl sie sich auf andere Dinge konzentrieren sollte, fühlt sie sich immer mehr zu Isaac und Theodore hingezogen. Doch kann sie den beiden voll und ganz vertrauen oder haben sie ihre Finger in diesem perfiden Spiel? Und kann Astoria rechtzeitig den richtigen Mörder finden, bevor es zu spät ist?
Der Schreibstil des Buches ist altersgerecht, leicht und verständlich. Als Leser kann man sich alles gut vorstellen, da die Schule anschaulich beschrieben wird. Ausserdem ist der Schreibstil mitreißend und ich wollte immer wissen wie es weiter geht und wer den nun die Mitschülerin getötet hat. Ich hatte sehr viel Spaß dabei dies gemeinsam mit Astoria und den beiden Jungs herauszufinden.
Die Geschichte dreht sich einerseits natürlich um den Kriminalfall, aber auch Freundschaft, Liebe und Rätseln sind hier Teil der Geschichte und machen das Buch abwechslungsreich. Mir hat es richtig Spaß gemacht und ich empfehle das Buch deshalb an ältere Kinder, Jugendliche und Erwachsene die an so einer Geschichte Spaß haben, gerne weiter.
Rezensionen von ekiam:
The Darlington - Logan & Rose von Laura Kneidl
Berührend, spannend und nachdenklich zugleich
Im dritten und letzten Teil der Darlington-Reihe stehen Rose und Logan im Mittelpunkt. Obwohl ich die ersten beiden Teile nicht kenne, konnte ich problemlos in die Geschichte hineinfinden und hatte zu keinem Zeitpunkt das Gefühl, dass mir wichtige Informationen fehlen.
Von Anfang an hat mich die Geschichte in ihren Bann gezogen.
Beide Protagonisten waren mir auf Anhieb sympathisch, und die Handlung blieb durch unerwartete Plottwists durchgehend spannend. Obwohl aus der Sicht von Rose und Logan erzählt wird, erfährt man nicht alles sofort; manches wird erst im Laufe des Buches nach und nach enthüllt.
Laura Kneidl lässt die schweren Themen soziale Ungleichheit und sexuellen Missbrauch sehr feinfühlig in die Geschichte einfließen. Sie schafft es, Leser*innen zum Nachdenken anzuregen, die Doppelmoral der Presse und oft auch der Öffentlichkeit, die dazu neigt, Opfer zu diffamieren und Täter zu schützen, hervorzuheben, ohne dass sich das Lesen schwer oder belastend anfühlt. Die ernsten Momente werden gekonnt mit vielen leichten, gefühlvollen Passagen der Liebesgeschichte kombiniert, die wunderschön geschrieben ist.
Während Rose zunächst (aus gut nachvollziehbaren Gründen) zögert und einige Geheimnisse mit sich trägt, ist Logan trotz seiner eigenen schlechten Erfahrungen in der Vergangenheit offener und eine absolute green flag. Die Einblicke in die Gedanken- und Gefühlswelt beider Figuren machen es leicht, ihre Motive zu verstehen und ihr Handeln nachzuvollziehen.
Ein wunderbares Buch, das Tiefgründigkeit auf leichte Weise vermittelt und viele Denkanstöße gibt, gleichzeitig aber auch ein rundum gelungenes Leseerlebnis bietet.
Rezensionen von DoraLupin:
Die Bücherfrauen von Listland. Der Duft des Strandhafers von Gabriella Engelmann
Tiefgründiger Wohlfühlroman
Das Cover erinnert schon an einen Wohlfühlroman und lässt das Herz eines jeden Strandliebhabers höher schlagen. Der Strandhafer im Hintergrund und die verwitterte Bank erhöhen das Gefühl eines tollen Buches das direkt am Meer spielt. Das Cover passt sehr gut zum Inhalt des Romans.
Es ist Spätsommer, als Journalistin Anna März nach Sylt zurückkehrt, um der 85-jährigen Fenja Lorenzen bei der Suche nach ihrer Schwester Martje zu helfen.
Denn nach einer Sturmnacht im Jahr 1958 verliert sich jede Spur von ihr. Anna ahnt nicht, dass Martje sich damals in den charismatischen Strandpiraten Hark verliebt hatte und sich nach einem Schiffsunglück auf die Insel Amrum retten konnte. Fenja dagegen scheint mehr über Martjes Verschwinden zu wissen, als sie bereit ist zuzugeben. Je tiefer Anna gräbt, desto klarer wird, wie kompliziert das Verhältnis der Schwestern gewesen sein muss, die sich als Kinder abgöttisch liebten, bevor das Schicksal sie auseinanderriss. Und da ist auch noch Eric, für den Annas Herz nach wie vor schlägt …
Ich habe bereits einige Bücher von Gabriella Engelmann gelesen und diese waren immer Wohlfühlromane und gut zum abschalten im Urlaub geeignet. Dieses Buch hat jetzt deutlich mehr Tiefgang und ist emotionaler geschrieben. Ich bin gut ins Buch reingekommen, es wäre aber noch schöner gewesen schon der ersten Teil der Reihe zu kennen. Trotzdem fand ich die Geschichte mitreissend, deshalb habe ich in jeder freien Minute weitergelesen. Der Roman handelt einmal in der Gegenwart und dann handelt die Geschichte in der Vergangenheit, diese Abwechslung hat mir sehr gefallen und ich bin auch nie durcheinander gekommen, da vor jeder Kapitel immer stande in welcher Zeit das Kapitel spielt. Die Beschreibungen von Sylt, Landschaft und Häuser waren sehr bildhaft und ich habe Lust bekommen die Insel einmal zu besuchen. Anna ist eine sympathische Frau, die ich gerne durch die Geschichte begleitet habe. Die Geschichte ist nicht nur leicht und schön zu lesen, es geht auch düster um die Inselgeschichte, ich mochte das aber sehr gerne da es den Roman tiefgründig und auch geheimnisvoll gemacht hat.
Ich kann mir vorstellen, das nicht nur Fans der Autorin das Buch mögen werden, sondern auch Leser die zugleich das Urlaubsgefühl mit Tiefgang und geschichtlichen Emotionen mögen. Mir hat das Buch sehr gefallen und ich empfehle es gerne weiter. Ein Tipp von mir, noch schöner ist es sicher wenn man auch den ersten Band vorher gelesen hat.
Rezensionen von begine:
Mirabellentage von Martina Bogdahn
Humorvoll
Martina Bogdahn hat es wieder geschafft, mit Mirabellentage, einen wunderschönen Wohlfehlroman geschrieben. Schon mit Mühlensommer konnte sie mich wieder begeistern.
Diese Geschichte ist in Blumnfeld angelegt.
Der Pfarrer Josef stirbt plötzlich und unerwartet. Sein Haushälterin Anna ist sehr traurig.
Josef kannte sie schon aus ihrer Kindheit.
Am Tag der Beerdigung kommt der neue Pfarrer. Er ist ein junger Mann, der von einer Hallig stammt.
Er spricht nur platt, das kann ich nicht glauben. In der Schule und während des Studiums hat er garantiert Hochdeutsch gelernt. Gut, das ist für die Geschichte eben ziemlich witzig.
Um den letzten Wunsch Josefs zu erfüllen, muss sie an die Nordsee fahren. Sie hat seit über dreißig Jahren den Führerschein, ist aber nie gefahren. Da sucht sie ihren alten Fahrlehrer, der ihr Fahrstunden geben soll.
Das Ganze ist humorvoll geschrieben, so wird das ein schönes Lesevergnügen.
Rezensionen von Anna625:
Ultramarin von Ann-Christin Kumm
Toxische Beziehungen
Die Spannung ist von Anfang an da zwischen Lou, Raf und Nora, als die drei gemeinsam ins Auto steigen und zu einem Kurzurlaub aufbrechen. Angekommen im kleinen Ferienhaus an der Küste Dänemarks, das schon lange Rafs Familie gehört, spitzt sich die Situation immer weiter zu; besonders zwischen Lou und Raf liegt etwas in der Luft.
Lou ist sich nicht sicher, ob da noch etwas überiggeblieben ist von den Gefühlen, die einst zwischen ihm und seinem Freund bestanden haben; er selbst fühlt sich noch zu Raf hingezogen, Raf hingegen sendet äußerst ambivalente Zeichen. Und dann ist da noch Nora, die neuen in der Konstellation, mit der Lou zunächst nicht wirklich etwas anzufangen weiß. Die Tage vergehen, und immer eindeutiger werden die Abgründe erkennbar, die sich hinter der Fassade locker-leichter Sommertage abzeichnen.
Von Anfang an ist klar, dass hier düstere Ereignisse auf die drei Protagonist*innen zukommen. Die Spannung ist ab den ersten Seiten spürbar; dennoch hatte ich mit Fortschreiten der Geschichte zunehmend Probleme, mich in die Welt der Figuren hineinzufühlen, was wohl vor allem an Raf als Charakter lag. Er hat mich beim Lesen zunehmend frustriert, da sein Handeln oft überhaupt nicht nachvollziehbar und den anderen gegenüber mehr als unfair war. Gegen Ende gibt es einen Plottwist, den ich wirklich gut gemacht fand, aber alles in allem hat mir hier trotzdem etwas gefehlt.











