Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Daggy:
Der Ballkönig von Chris Becker
Herrlich witziges Märchen
Auf dem Cover sehen wir zwei Fußballspieler, einer mit Krone, das ist Prinz Ollie. Das andere ist Leo, der Junge, der wie Aschenputtel, die ganze Hausarbeit machen muss, während seine beiden Brüder Fußball spielen. Auch Leo möchte gerne Fußball spielen und er ist erfindungsreich genug, sein Training in die Hausarbeit zu integrieren.
Dann bekommt er eine Einladung zu einem Fußballspiel. Aber seine gemeinen Brüder lachen nur über ihn und lassen ihn mit dem dreckigen Geschirr zu Hause. Aber dann kommt die Magie und Leo kann am Spiel teilnehmen und schließt das entscheidende Tor. Dabei verliert er überraschenderweise seinen silbernen Fußballschuh. So sucht am nächsten Tag Prinz Ollie nach dem Träger dieses verlorenen Schuhs. Dieses Märchen erzählt König Leo seinem Sohn, den er gemeinsam mit König Ollie ins Bett bringt.
Eine witzige neue Geschichte um das Aschenputtel-Thema. Das Thema Fußball wird dabei in den Mittelpunkt gestellt und so ganz nebenbei und selbstverständlich gibt es noch ein queeres Elternpaar. Die Illustrationen sind sehr großformatig und bunt. Ein zauberhaftes Märchen, das wohl auch Jungen gefallen wird.
Rezensionen von Anonym:
Ein Ort, der bleibt von Sandra Lüpkes
Emotionale Achterbahnfahrt
Das Buch wird hauptsächlich aus der Sicht von Imke im Heute und Mehpare und Magda ab den 1930er Jahren erzählt. Imke ist die Einzige, die aus der Ich-Perspektive berichtet, sodass man sich ihr etwas näher fühlt und ein bisschen Abstand zwischen Vergangenheit und Gegenwart geschaffen wird.
Es ist eine gute Mischung aus Realität und Fiktion.
Fast alle Personen der Vergangenheitsebene haben real existiert und waren interessante Persönlichkeiten, über die man hinten im Buch noch eine Kurzbiographie erhält. Die Istanbul-Karte vorne hat auf jeden Fall geholfen, den Überblick zu behalten und Wege nachzuvollziehen.
Die Botanik zieht sich wie ein roter Faden durch die ganze Geschichte. Die Autorin schafft immer wieder Analogien zwischen Pflanzen und Menschen, z. B. was das Wachsen und Verwurzeln angeht. Das ist auch die Kernthematik des Buches: Neuanfänge in der Fremde, sich verwurzeln und seine Identität finden. Auch wenn man wie ich nicht viel Ahnung von Pflanzen hat, ist die Begeisterung der Protagonisten dafür ansteckend.
Man konnte generell sehr gut mit ihnen mitfühlen. Es war ein Auf und Ab aus Verzweiflung und Hoffnung, aus Erfolgen und Rückschlägen. Sowohl persönliche als auch gesamtgesellschaftliche Probleme haben ihren Platz gefunden. Ich fand es sehr interessant, am Rande etwas über die Ausrufung der Republik in der Türkei und die damit einhergehenden Veränderungen der Gesellschaft zu erfahren. Auch die kulturellen und sprachlichen Unterschiede waren spannend zu entdecken.
An manchen Stellen war mir der Schreibstil ein bisschen zu blumig. Auch das Ende ging mir irgendwie etwas zu schnell, hätte aber wohl sonst den Rahmen gesprengt.
Das Buch ist eher ruhig und unaufgeregt, trotzdem hat die Autorin es geschafft, mich zu fesseln und ich kann es nur jedem empfehlen, der sich für botanische Gärten und Pflanzen, aber auch historische Ereignisse interessiert.
Rezensionen von gerlisch:
Love Me on Ice von Katy Crown
Cosy Sportsromance
Love Me on Ice ist eine humorvolle, cosy Romance, die sich wunderbar „wegsnacken“ lässt. Durch die Perspektivwechsel konnte ich, tief in die Gedankenwelt von Hailey und Ace eintauchen und ihre inneren Konflikte vor Augen führen.
Hailey, eine ehrgeizige Eiskunstläuferin, sie ist sehr zielstrebig aber hat auch eine verletzliche Art.
Ace Coleman, Star‑Center der New York Seahawks, ist das komplette Gegenteil, direkt, laut, ungehobelt und gerade deshalb unterhaltsam. Zwischen den beiden knistert es von Anfang an, auch wenn die Lovestory insgesamt weniger romantisch ausfällt, als der Klappentext vermuten lässt.
Louis, Haileys Eiskunstlauf‑Partner, wirkt dagegen überzeichnet. Sein extrem unsympathischer Charakter erscheint stellenweise zu konstruiert, fast als hätte er die Rolle des absoluten Kotzbrockens erfüllen müssen, ohne echte Tiefe zu bekommen.
Ein starker Teil der Story sind die schwierigen familiären Hintergründe beider Hauptfiguren. Haileys Mutter ist kühl, nur auf Erfolg aus und emotional eine Niete. Ace kämpft mit der Situation seiner im Koma liegenden Schwester und einem Vater, der ihn vor allem als Geldquelle betrachtet.
Der Schreibstil ist flüssig und angenehm zu lesen. Die Dialoge sind temporeich, oft witzig, manchmal allerdings recht derb, das muss man mögen. Die Figurenzeichnung bleibt insgesamt etwas blass, wodurch manche emotionalen Momente weniger Wirkung entfalten, als sie verdient haben.
Wer eine leichte, lockere Geschichte mit Sport‑Setting sucht, wird hier fündig. Wer jedoch eine emotional vielschichtige Liebesgeschichte erwartet, könnte etwas zu kurz kommen.
Rezensionen von _ich.lese_:
Darkly von Marisha Pessl
Einfach toll
Die siebzehnjährige Dia hat sich um einen begehrten Praktikumsplatz bei der Lousiana Veda Foundation in London beworben und muss dazu eine ungewöhnliche Frage beantworten. Wofür würdest du töten?
Unter tausenden Bewerbern wird Dia zusammen mit sechs anderen Jugendlichen ausgewählt und kaum in London angekommen, beginnt das Spiel .
..
Ein Psychothriller für junge Erwachsene. Und daran würde ich mich auch halten. Das Cover scheint jüngere anzusprechen, aber der Inhalt hat es in sich.
Es klang so spannend, ich wollte es lesen. Und ich wurde nicht enttäuscht. Thriller gehören normal nicht zu meinen Favoriten, aber dieser könnte ein Jahreshighlight werden. Absolut spannend und fesselnd geschrieben, konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen. Der Spannungsbogen war durchweg hoch. Es kam zu einigen Plottwists, einige hätte ich so erwartet, viele kamen für mich völlig überraschend.
Dia war mir von Beginn an sehr symphatisch, aber auch die anderen Mitbewerber waren durchweg interessant und vielseitig aufgestellt. Fpr junge LeserInnen ab 17, 18 Jahren durchaus zu empfehlen, aber man sollte Spannung gut abkönnen.
Ich mochte das Spiele-Setting sehr gerne, es passte für mich so ziemlich alles gut zusammen. Große Leseempfehlung.
Rezensionen von _ich.lese_:
Das Internat für magische Talente. Unruhestifter willkommen! (Band 1) von Nicki Pau Preto
Internatsgeschichte
Das Internat der magischen Talente sammelt Kinder, die an anderen Schule eher für Unruhe sorgen. So kommt auch die zwölfjährige Vin auf diese Schule, da sie an ihrer alten versehentlich einen Klassenraum in Brand gesetzt hat.
In dem Internat lernt Vin jede Menge andere Kinder kennen, denen es ähnlich geht wie ihr.
Denn Vin ist keineswegs ein Unruhestifter, sie hat magische Talente und die werden in dem besonderen Internat unterrichtet und deren Umgang gelehrt.
Ein kunterbuntes Cover, das neugierig macht. Internatsgeschichten gehen es immer und dann noch Magie, das kann nur gut werden. Dachte ich zumindest. So ganz konnte uns die Story aber nicht überzeugen. Wobei Vin eine ganz wunderbare Kinderbuchheldin ist. Sie ist nämlich weit entfernt von perfekt. Sie ist chaotisch, unsicher, manchmal etwas vorlaut, sie sehnt sich einfach nach einem Ort, an dem siw zur Ruhe kommen kann, nicht besonders ist und nicht aös Unruhestifterin abgestempelt wird. Sie möchte so gerne normal sein.
In dem Internat scheint es zunächst so, als käme sie zur Ruhe, aber da ist etwas, was ihr und anderen gedährlich werden kann.
Eine gelungene Mischung aus humorvoller Spannung mit einem Hauch Magie. Dennoch hat mir das gewisse Etwas, die Spitze gefehlt. Aber trotzdem eine tolle Story, die zu lesen richtig Spaß gemacht hat. Gerne mehr davon..
Rezensionen von gabiliest:
Die heimlichen Heldinnen des Stoffwechsels von Stephan Barth
Wunderwerke Mitochondrien
Dr. Stephan Barth ist ein ausgewiesener Fachmann auf den Gebieten der Medizin, Zellbiologie, Ernährungswissenschaft und Toxikologie. In seinem neu erschienenen Buch “Die heimlichen Heldinnen des Stoffwechsels” beschreibt er das Wunderwerk der Mitochondrien, die in jeder Körperzelle nicht nur als Kraftwerk fungieren, sondern auch Auswirkungen auf Nerven, Hormone und Gene haben.
Der Autor bezeichnet die Mitochondrien als Superheldinnen- ja, die weibliche Formulierung passt, denn die Mitochondrien werden ausschließlich von der mütterlichen Eizelle beigesteuert.
Das Buch überzeugt mit seinem klaren Aufbau. Teil eins und zwei beschäftigen sich in amüsanter und wissenschaftlich fundierter Weise mit der Entstehung der Mitochondrien und verblüffen mit ihrer schier unglaublichen Zahl von 100 Billiarden (der Autor gibt uns eine Hilfe: Das ist eine Eins mit siebzehn Nullen). Man könnte auch sagen: Alle Mitochondrien eines menschlichen Körpers hinter einander gelegt ergeben eine Strecke von der Erde bis zur Sonne. Für mich waren diese Zahlen erstaunlich, denn man bedenkt gar nicht, welche unglaublichen Stoffwechselprozesse unter der Oberfläche im ganz normalen Alltag ablaufen. Auch war mir bisher nicht bewusst, dass Mitochondrien erschöpft sein können, ein Grund für Müdigkeit und Krankheit. Kernelement des Stoffwechsels ist also nicht Energieerzeugung, sondern Energieumwandlung durch die Mitochondrien. Zudem verfügt der Körper über die für Laien unerwartete Fähigkeit, Mitochondrien zu regenerieren. Genau das ist die Aussage des Buches: Pflege deine Mitochondrien, um lange gesund zu leben. Diese Teile des Buches sind für Laien vielleicht etwas schwierig, aber es lohnt sich, sie auch ein zweites Mal zu lesen. Unterstützt werden die Ausführungen durch sehr gelungene und anschauliche Illustrationen von Lea Hümbs.
In den Teilen drei und vier fand ich sehr hilfreiche Tests, um den eigenen Energiestatus zu überprüfen. Diese bieten einen guten Anhaltspunkt, welche Problemstellen im Alltag vielleicht verbessert werden sollen. Im letzten Teil finden sich konkrete und detaillierte Anleitungen, was man selbst zur Mitochondriengesundheit beitragen kann. Dabei habe ich festgestellt, dass sich einzelne Schritte im Alltag sehr leicht umsetzen lassen, zum Beispiel Kakao zu trinken und Nüsse zu essen. Auch die Bewegungseinheiten beginnen mit kleinen “Snacks” von einigen Minuten, die mit der Zeit je nach persönlichen Möglichkeiten ausgeweitet werden können.
“Die heimlichen Heldinnen des Stoffwechsels” ist ein Buch, das für Laien wie für Fachleute einen sehr guten und wissenschaftlich fundierten Überblick über das Thema Mitochondriengesundheit bietet. Im Text finden sich “ deep dive” Abschnitte, wo man einzelne Zusammenhänge sehr detailliert erklärt bekommt. Wer das zu kompliziert findet, liest einfach darüber hinweg. Am Ende des Buches befindet sich zudem ein ausführliches Quellenverzeichnis.
Ich habe das Buch fordernd, aber auch sehr hilfreich gefunden. Einerseits erklärt es Zusammenhänge aus wissenschaftlicher Sicht, die wirklich erstaunen lassen, andererseits bietet es aber auch für Laien eine gut verständliche Anleitung zur Verbesserung der eigenen Gesundheit und Langlebigkeit. Daher gebe ich gerne eine Leseempfehlung ab und bewerte das Buch mit fünf Sternen.
Rezensionen von _ich.lese_:
Der Sommer, in dem mir meine Wünsche weggeschnappt wurden von Lynn Painter
Warmherzige Geschichte über Wünsche
Monatelang hat sich Emma auf den Sommer ihrer Wünsche vorbereitet, hat akribisch den Rat ihrer Oma verfolgt und das alles nur, damit ihre Wünsche endlich in Erfüllung gehen. Beliebt,cool und schön möchte sie sein, ihre Mama soll endlich einen Mann kennenlernen, einfach ein schönes, zufriedenes Leben.
So hat Emma es sich ausgemalt, aber es kommt anders. Irgendwas scheint schiefgegangwn zu sein, denn nciht ihre Wünsche werden erfüllt, sondern die den neuen, extrem nervigen Jackson
Alleine schon das Cover ist so vielversprechend, der Klappentext machte neugierig und so wollte und durfte ich es lesen. Und es hat mir gefallen, abet so richtig. Humorvoll, berührend und am Ende siegt die Freundschaft. Genau was ein Kinder-/Jugendbuch braucht. Die Story nimmt mich als Leser mit, die Kapitel haben eine gute Länge und der Schreibstil ist sehr angenehm zu lesen. Für mich und meine kleine Schwester war es gute Unterhaltung, wir haben mirgefiebert und uns prima amüsiert.
Ein Abenteuer fürs Herz, für LeserInnen ab zehn absolut zu empfehlen.
Rezensionen von Bücherfreundin:
Pina fällt aus von Vera Zischke
Berührende Geschichte über Menschlichkeit
Nach dem erfolgreichen Debüt "Ava liebt noch" von Vera Zischke hat der List Verlag nun "Pina fällt aus", den neuen Roman der Autorin, veröffentlicht.
Pina Luxen ist Mitte vierzig, gelernte Floristin und arbeitet in einem Callcenter. Seit 20 Jahren kümmert sich die Alleinerziehende liebevoll und aufopfernd um ihren Sohn Leo, der autistisch ist und in seiner eigenen Welt lebt, zu der nur seine Mutter Zutritt hat.
Sein Alltag besteht aus festen Routinen und Ritualen. So steht er morgens erst auf, wenn eine grüne Blase in seiner Lavalampe aufsteigt, als Frühstück akzeptiert er nur Frosties. An jedem Werktag wird er vom Busfahrer Harry abgeholt, der ihn zur Werkstatt fährt, in der Schrauben und Muttern miteinander verdreht werden. Einmal pro Woche kauft Pina für ihre 86-jährige Nachbarin Inge ein, währenddessen passt diese auf Leo auf. Bei einem dieser Einkäufe bricht Pina mitten auf der Straße zusammen und wird ins Krankenhaus eingeliefert. Ihre Nachbarin macht sich Sorgen, als sie nach 1 1/2 Stunden immer noch nicht zurück ist, und auch Leo wird zunehmend unruhig. Als die Polizei ihr mitteilt, dass Pina sich einer Notoperation unterziehen musste und noch lange im Krankenhaus bleiben muss, stellt sich die Frage, wer sich um Leo kümmert.
Außer Pina und Leo lernen wir die drei Nachbarn kennen, die ganz plötzlich einer neuen Aufgabe gegenüberstehen. Da ist die 86-jährige, des Lebens müde gewordene Inge Russeck, die seit fünf Jahren verwitwet ist und das Haus nicht mehr verlässt, und da ist der eigenbrötlerische Wojtek Borszcykowski aus dem Erdgeschoss, der sich im Internet in die Russin Jurika verliebt hat und ihr überteuerte Kristalltiere abkauft. Eine wesentliche Rolle spielt die 16-jährige Zola Sentheimer, die eigentlich Alina heißt. Sie hat die Schule abgebrochen und ihre Ausbildung im Backshop gar nicht erst angetreten. Ganze Nächte hindurch spielt sie Computerspiele in der Wohnung, in die sie ihr wohlhabender Vater, dem das Mietshaus gehört, einquartiert hat.
Die Geschichte ist in schöner klarer Sprache mit viel Empathie und feinem Humor erzählt und liest sich sehr flüssig. Die Autorin, die selbst ein autistisches Kind hat, beschreibt liebevoll ihre Protagonisten mit all ihren Eigenarten und Sehnsüchten. Es war schön zu lesen, wie die Hausbewohner über sich selbst hinauswachsen und sich ihrer neuen Aufgabe stellen, nachdem sie anfangs abweisend und hilflos reagiert haben. Jeder bringt sich auf eine andere Art ein, sie ergänzen sich und wachsen immer mehr zusammen. Ich hatte großes Mitgefühl mit Leo, der ganz plötzlich aus seinem gewohnten Alltag herausgerissen wird und lernen muss, ohne seine Mutter zurechtzukommen. Die Entwicklung der Figuren ist großartig dargestellt, ganz besonders die von Leo und der rebellischen und zornigen Zola.
Das Buch, in dem es um Nächstenliebe und Fürsorge, Zusammenhalt, Inklusion und Verantwortung geht, hat mir sehr gut gefallen. Es hat mich von Beginn an gefesselt und berührt, und es zeigt einmal mehr mit aller Deutlichkeit auf, wie belastend pflegerische Tätigkeiten innerhalb der Familie sind und welche gravierenden Lücken unser Versorgungssystem aufweist.
Absolute Leseempfehlung!
Rezensionen von Lesemama:
Cruel Sin – Sein Besitz, seine Regeln von Mira Bates
Vertraue niemanden
Zum Buch:
Georgia lebt bei ihrem Onkel, aber sehr im Verborgenen, denn niemand darf ihren echten Namen erfahren. Dann stirbt ihr Onkel, Luca Ombriani kommt um Schutzgeld abzuholen und plötzlich schwebt Geogias in Gefahr ihr Geheimnis zu verlieren.
Meine Meinung:
Normalerweise lese ich Mafia-Dark-Romance zwischendurch mal ganz gerne, auch wenn es natürlich nicht meinem Lebensstil und meiner Meinung entspricht, wie mit den Frauen umgegangen wird, aber es ist fiktiv, es entspricht nicht dem wahren Leben.
Dieses hier konnte mich aber überhaupt nicht mitnehmen.
Die ersten 80 Seiten passierte gefühlt nichts. Goergia hat ihr Geheimnis und große Angst das Luca es entdeckt und taucht daher in sich selbst, was Luca extrem stört. Und das war es schon? Es wird dermaßen um den heißen Brei drumrum geredet, das für mich keine Spannung aufkam. Auch Lucas Vergangenheit wird nur angedeutet. Kurzum, die Story hätte durchaus Potenzial, wenn ein wenig in die Tiefe gegangen wäre. Es wird nichts richtig auserzählt und das tatsächlich bis zum Ende nicht, bei dem es immerhin zu einem großen Showdown kommt. Aber letztendlich konnte mich die Story einfach nicht unterhalten und blieb weit hinter meiner Erwartung zurück.
Rezensionen von saskia13120:
Red Star Rebels von Amie Kaufman
Tolle Grundidee mit viel liegen gebliebenen Potential
"Red Star Rebels" ist ein Scince Fiction Roman von Amie Kaufman, von dem ich nach Klappentext und Leseprobe dachte, dass er Potential zu einem Jahreshighligt haben könnte. Leider wurden meine Erwartungen jedoch nicht erfüllt und ich blicke mit gemischten Gefühlen auf dieses Buch zurück.
Begeistert haben mich von Anfang an das schöne Cover, welches einen atmosphärisch direkt auf den Mars fliegen lässt.
Auch die Aussage, dass das Setting und die Umstände von NASA-Wissenschaftlern als glaubwürdig eingestuft wurden und durchaus in der Zukunft so passieren könnte, fand ich sehr interessant und ließen mich gespannt auf das Buch blicken.
Die ersten 50 Seiten haben einen dann auch direkt mitten in die Geschichte geschmissen. Die Basis auf dem Mars muss evakuiert werden und durch unglückliche Umstände werden Cleo und Hunter zurückgelassen und bangen direkt mal ums Überleben. Der Einstieg ist gut gelungen und lässt einen zwar zügig in die Geschichte eintauchen, aber nicht das Gefühl haben mit dieser überfordert zu sein.
Danach geht es dann aber los mit Längen, dann wieder viel zu viel Hektik die das technische Verständnis außen vor lässt und zum Schluss ein Ende, welches hastig in viel zu wenig Seiten abgearbeitet wird.
Ich kam teilweise echt nicht hinterher, es wurde sich einfach viel zu wenig Zeit für die technischen und baulichen Gegebenheiten genommen und meiner Meinung nach zu viel als Gegeben vorausgesetzt.
Über die Protagonisten erfährt man zwar im Laufe der Geschichte einiges, auch was ihre Vergangenheit betrifft, trotzdem hatte ich das Gefühl, dass sie mir beide eher fremd geblieben sind.
Auch die Liebesgeschichte der beiden wirkte auf mich eher erzwungen, die Wendung von Abneigung zu völliger Zuneigung kam sehr plötzlich.
Was mich beim Lesen leider extrem gestört hat ist das Gendern mit Gendersternchen. Ich Zitiere hier einmal kurz:
"Mir ist gerade klar geworden, dass wir hier (...) über unsere Zwei-Personen-Rebellion gegen ein Top-Söldner*innenteam reden und dabei Kekse essen. Wir sind keine Actionheld*innen."
Ich hoffe wirklich, dass sich das nicht auf Dauer in Romanen durchsetzt. In wissenschaftlichen Texten mag das ja seine Berechtigung haben, aber in der Unterhaltungsliteratur stört es einfach ungemein den Lesefluss.
Und wenn es schon Gendergerecht sein soll, warum schaut man dann nicht, dass man eine Lösung ohne unnötige Sonderzeichen sucht? Statt Geldeintreiber*innen könnte man z.B. Geldeintreibende nutzen und ansonsten erfüllt das generische Maskulinum meiner Meinung nach immernoch seinen Zweck.
Insgesamt hat mich "Red Star Rebels" zwar nicht schlecht unterhalten, die Geschichte hatte aber definitiv ihre Schwächen und hat ihr Potential bei weitem nicht ausgenutzt. Sehr schade, denn die Grundidee und Storyline zusammen mit den wissenschaftlichen Hintergründen ist echt klasse!











