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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von DoraLupin:

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Ein unmoralisches Mädchen von Alice Fortress

Berührende Geschichte nach einer wahren Begebenheit

Ich lese immer wieder gerne Geschichten die von wahren Begebenheiten erzählen, sie sind meistens interessant und berührend. Auch dieser Roman, der zugleich ein Auftakt ist, hat mich sehr erschüttert und wird noch eine Weile in meinen Gedanken sein.

Die Geschichte führt den Leser zurück in die siebziger Jahren der DDR, hier wächst Lucy in einer Welt auf, in der Moral und Macht unheilvoll ineinander greifen.

Das Lehrlingsheim, in dem sie lebt, ist ein Ort der Kontrolle, der Demütigung – und der heimlichen Sehnsucht nach Freiheit. Zwischen Zucht, Pflicht und Verboten entdeckt Lucy ihre erste große Liebe zu Tommy, einem jungen Traktoristen, dessen aufrechter Charakter sie fasziniert und zugleich in Gefahr bringt. Was als zarte Liebesgeschichte beginnt, verwandelt sich bald in ein Netz aus Lügen, Machtmissbrauch und Verrat. Der Heimleiter Becker zieht im Hintergrund die Fäden, während die Jugendlichen zwischen Anpassung und Aufbegehren zerrieben werden. Als Tommy verhaftet wird und Lucys Welt zusammenbricht, scheint auch ihr Glaube an Gerechtigkeit zu zerbrechen.

Der Schreibstil war von Beginn an sehr leicht zu lesen, sodass man das Buch in wenigen Tagen lesen könnte, da der Lesefluss sehr gut ist, aber dennoch habe ich für die Geschichte meine Zeit gebraucht. Das liegt daran, dass die Autorin die Erlebnisse im Lehrlingsheim sehr lebendig und ungeschönt geschrieben hat und man ganz in diese grausame Welt eintaucht, in der der Heimleiter eine große Macht hat! Die Geschichte ist sehr erschütternd geschrieben und regt auf jeden Fall zum Nachdenken an, zugleich gibt sie aber auch ein gutes Bild ab wie das Leben in der DDR ausgesehen haben kann.

Lucy ist eine schüchterne junge Frau, von wunderschönem Aussehen, die in der Vergangenheit aber durch ihren Vater kein leichtes Leben hat. Als Leser ist es manchmal nicht ganz einfach gewesen diese teils so naive Frau zu verstehen, aber sie sucht nach ihrer schweren Kindheit einfach immer nach Geborgenheit und Liebe und wird von den Männern schamlos ausgenutzt. Sie hat es nie leicht und verliert doch nicht den Glauben an die Liebe und an ihre Träume.

Ein sehr bewegendes Buch, dass ich auch mal zur Seite legen musste. Es ist nichts zum "mal eben weglesen" sondern die Geschichte hallt nach. Ich habe sie sehr gerne gelesen und kann sie jedem weiterempfehlen, das Buch ist allerdings nichts für schwache Nerven.

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Ein unmoralisches Mädchen

Rezensionen von LeserinLu :

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Keeping it casual von Karina May

Perfekte Romcom

Der Roman „Keeping it casual“ hat mich von Anfang an richtig gut unterhalten. Die Geschichte rund um Maxine, die nach einer Diagnose und dem Betrug ihres Freundes komplett neu sortieren muss, verbindet emotionale Themen mit einer angenehm leichten Erzählweise.

Besonders gefallen hat mir der Stil: Der Roman ist sehr flüssig geschrieben und die vielen Dialoge und Chatverläufe sind pointiert, witzig und lebendig.

Gerade diese Mischung sorgt dafür, dass man schnell in die Geschichte hineinkommt und gerne weiterliest. Auch die Grundidee – ein Kennenlernen über Tinder, bei dem sich zwei Menschen über gemeinsames Kochen annähern, ohne sich direkt zu begegnen – ist charmant umgesetzt.

Die Figuren wirken dabei erfreulich wenig klischeehaft. Max ist keine klassische Romcom-Heldin, sondern eine vielschichtige Figur, die sich erst einmal mit sich selbst auseinandersetzen muss. Auch ihre beste Freundin Alice mochte ich sehr, weil sie gleichzeitig unterstützend und eigenständig ist. Der love interest Johnny bleibt zunächst etwas geheimnisvoll, was neugierig macht, auch wenn ich es schade fand, dass man lange Zeit wenig über ihn erfährt und Max selbst oft mehr von sich erzählt, als wirkliches Interesse an ihm zu zeigen.

Ein schönes Extra sind die eingefügten Rezepte, die das Buch thematisch abrunden, auch wenn ich persönlich eher bei den Desserts bleiben werde (die Tarte au citron steht definitiv auf meiner Liste!), weil alles sehr fleischlastig ist.

Insgesamt ist „Keeping it casual“ eine unterhaltsame, moderne Romcom mit sympathischen Figuren und mehr Tiefe, als man zunächst erwartet. Nicht alles hat mich komplett überzeugt, aber die Mischung aus Humor, Emotion und Selbstfindung hat für mich sehr gut funktioniert.

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Keeping it casual

Rezensionen von Bücherwurmine:

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Der Rikscha-Fahrer, der dir das Glück zeigt von Biyon Kattilathu

Wunderschön gestaltet, inhaltlich etwas oberflächlich

Das Wichtigste in Kürze:
• Wunderschöne Illustrationen
• Sehr kurze Weisheiten
• Wenig Tiefe und Charme im Inhalt

Kurz zum Inhalt:
In „Der Rikscha-Fahrer, der dir das Glück zeigt“ erzählt Biyon Kattilathu in kurzen Geschichten und Gedankenimpulsen von Glück, Leben und Perspektivwechseln – begleitet von liebevoll gestalteten Illustrationen auf jeder Seite.

Meine Meinung:

???? Illustrationen als Highlight
Das absolute Highlight des Buches sind für mich die wunderschönen Illustrationen. Wirklich jede Seite ist liebevoll gestaltet, sodass ich unglaublich gerne durch das Buch geblättert habe. Rein optisch ist es definitiv ein kleines Schmuckstück.

???? Kurzgeschichten mit wenig Tiefe
Die enthaltenen Texte bestehen aus sehr kurzen Impulsen und bekannten Weisheiten. Das ist an sich nichts Schlechtes – neue Lebensweisheiten zu erfinden ist schließlich schwierig – aber mir waren die Inhalte insgesamt zu knapp. Dadurch konnte für mich kaum Tiefe entstehen und vieles blieb eher oberflächlich.

???? Fehlender persönlicher Touch
Was ich etwas schade fand: Ich höre hin und wieder den Podcast von Biyon Kattilathu und mag dort besonders seinen Humor und seine persönliche Art. Genau dieser Charme hat mir im Buch leider gefehlt, da die Texte eher nüchtern gehalten sind.

???? Zielgruppe?
Ich bin mir ehrlich gesagt unsicher, ob sich das Buch wirklich an Erwachsene richtet. Die Texte sind sehr einfach verständlich und extrem kurz gehalten, was es für mich eher wie ein Buch für Kinder wirken lässt.

Fazit:
Ein optisch wunderschön gestaltetes Buch mit netten Denkanstößen, das mich inhaltlich aber leider nicht wirklich mitreißen konnte.

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Der Rikscha-Fahrer, der dir das Glück zeigt

Rezensionen von Sophie H.:

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Zeit für meine Träume von Tessa Randau

Leichter Lesegenuss

Eine Frau, Ende dreißig, steht vor den Scherben ihres Lebens. In den letzten Jahren haben sie und ihr Mann vergeblich versucht, ein Kind zu bekommen. Nun hat ihr Mann sie verlassen. Er hat sich in seine Kollegin verliebt und sie bekommt ein Kind von ihm. Die Verlassene – ihren Namen erfährt man leider nicht – versinkt in Depressionen, arbeitet zu viel, stopft sich mit Schokolade und Chips voll und spült alles mit literweise Wein herunter.

Doch dann begegnet sie zufälligerweise der Seniorin Lotte und landet in deren 3er-WG. Eine herzliche Freundschaft entspannt sich zwischen ihnen und die junge Frau lernt die elementaren Weisheiten für ein glückliches Leben von ihnen. Über alles steht die Frage: Was würdest du am letzten Tag deines Lebens bereuen, wenn du es nie getan hättest.
Wer eine leichte Lektüre ohne viel Tiefgang über das Glück im Leben sucht, hält hier das richtige Buch in den Händen. Es ist die ideale Lektüre für zwischendurch. Das, was als Lebensweisheiten vermittelt wird, ist zwar nichts Neues, aber gut, wenn man im Alltag daran erinnert wird. Das Buch lässt sich schnell und flüssig lesen. Gut gefallen haben mir die leichten Zeichnungen. Leider bleiben alle Figuren ein wenig blass, besonders die Erzählerin. Von ihr erfährt man nicht einmal den Namen.

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Zeit für meine Träume

Rezensionen von Anjulia :

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The House Witch 1 von Delemhach Emilie Nikota

Hausmagie

Finlay Ashowan ist der neue Koch am Hofe des Königreich Daxaria. Niemand soll wissen, dass er eigentlich eine Haushexe ist. Doch durch seine beschützende Art wird er bald in die Angelegenheiten des Hofes hineingezogen. Besonders zur Adeligen Annika fühlt er sich bald hingezogen.

The House Witch 1 von Delemhach (Emilie Nikota) fällt am ehesten unter den Bereich der cosy Fantasy.

Der Verlauf der Geschichte ist trotz seiner sechshundert Seiten eher ruhig und gemütlich. Zwar gibt es immer wieder Bedrohungen und die Drohung eines aufflammenden Krieges mit einem Nachbarland, trotzdem bleiben große Schlachten und Kämpfe aus. Dass sich die Geschichte eher auf die Schlossbewohner und die Geschehnisse rund um Koch Fin konzentriert, hat mir gut gefallen. Fins Charakter ist nicht ganz einfach. Seine Fürsorglichkeit und sein Beschützerinstinkt fand ich toll. Mit seiner Überheblichkeit und Impulsivität bin ich nicht ganz so gut klargekommen. Tatsächlich verhält er sich vielen Figuren gegenüber zunächst abweisend und verweist alle aus seiner Küche, was zulasten des gewollten Cosy-Feelings geht. Die Liebesbeziehung zu Annika ist ein Auf und Ab, auch aufgrund Fins mangelndem Selbstwertgefühl. Ich fand sie recht überzeugend. Was mich gestört hat, ist der hohe Alkoholkonsum, inklusive einiger Besäufnisse, der sich durch das komplette Buch ziehen. Dies scheint der Humor der Autorin zu sein, den ich auch bei dem ein oder anderen anzüglichen Dialog ( zum Beispiel über Namen von Nebenfiguren) nicht teile. Trotzdem hat mir das Buch insgesamt gut gefallen, und ich kann es als eher leichte, unaufgeregte Fantasy weiterempfehlen.

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The House Witch 1

Rezensionen von Philiene :

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Stunden wie Tage von Shelly Kupferberg

Sehr berührend

Ich habe schon unzählige Bücher gelesen die sich mit der Zeit des Nationalsozialismus beschäftigen, viele davon haben mich berührt, aber wenige haben es geschafft mich zum Weinen zu bringen. Dieses ist eines davon.
Das Buch beginnt mit einer alten Frau, die durch ihre Stadt schleicht, keiner kennt sie wirklich, doch es gibt Gerüchte.

Doch wer war sie wirklich?

Stunden wie Tage erzählt in leisen Worten Marthas Geschichte. Es ist die Geschichte von ganz normalen Menschen die das Pech hatten in einer dunklen Zeit zu leben. Es ist die Geschichte einer Frau die ein kleines Mädchen lieben lernt und es die Geschichte dieses Mädchens das im Nationalsozialismus erwachsen wird.

Ich habe dieses Buch an einem Nachmittag komplett gelesen, Shell Kupferberg erzählt einfach großartig. Obwohl Marha vielleicht nicht die sympathischte Person ist, ist sie doch einzigartig und irgendwie auch liebenswert. Das Buch steckt voller vom echten Leben und erzählt von den Veränderungen die die Zeit mit sich bringt und vom Mut einiger weniger.
Ein emotionaler Roman der mich sehr berührt hat.

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Stunden wie Tage

Rezensionen von Daggy:

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memo Wissen. Wunder der Welt von Tom Jackson

Eine Reise um die Welt mit Fotos und Infos

Wie alle Bücher dieser Reihe, gehört auch zu diesem Buch ein Kahoot!-Quiz, das man mittels QR-Code aufrufen kann. Auf dem Cover sehen wir den Eiffelturm, der auf Seite 55 im Querformat über eine Doppelseite beschrieben wird. Auf einer kleinen Karte können wir seine Lage zuordnen und sein Erbauer Gustave Eiffel wird kurz mit einem Foto vorgestellt.

Es gibt Infos zu den Fahrstühlen bzw. zu den Treppen, spannend finde ich auch, dass er alle 7 Jahre gestrichen wird. In Tokio gibt es einen ähnlichen Turm, der sogar 9 m höher ist.
Nach diesem Muster sind alle Seiten aufgebaut und das Spektrum der Wunder geht vom Mount Everest über das Tote Meer bis zu den Viktoriafällen, vom Roraima-Tepui über die Namib zum Great Barrier Reef. Aber es gibt nicht nur Naturwunder, sondern auch menschengemachte Wunder wie Stonehenge, Machu Piccu oder das Taj Mahal.
Das Buch macht neugierig auf unsere Welt und zeigt uns viel Bekanntes und Unbekanntes, Vertrautes und Exotisches. Es macht einfach Spaß darin zu blättern und die viele Fotos und Informationen zu entdecken.

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memo Wissen. Wunder der Welt

Rezensionen von Daggy:

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Der Sommer, als wir die Weltherrschaft übernahmen von Rieke Patwardhan

Einfallsreich und voller Tatendrang

Auf dem Cover sehen wir die Kinder zusammen mit einem Esel und einem Plakat zum Autoverbot.
Denn genau darum geht es in diesem Buch, auf der kleinen Insel Wegeland sollen die Touristen und die Einheimischen zukünftig auf Autos verzichten. Als Alternative hat sich die neu gewählte Bürgermeisterin überlegt, Eselkutschen anzuschaffen.

Die sehr unterschiedlichen Zwillinge Fili und Karo fahren zusammen mit ihrem kleinen vorlauten Bruder Jeps mit der Fähre nach Wegeland, um dort ihre Ferien zu verbringen. Ihre Patentante Flora ist die neue Bürgermeisterin und sie hat Pläne, mit denen einige andere Bewohner insbesondere ihr Nachbar Böcki nicht einverstanden sind. Flora hat gleich drei Esel gekauft, die Kutschen ziehen sollen. Leider benehmen sich die Tiere sehr störrisch und die Kinder haben eine Menge Probleme mit ihnen. Als dann Flora für einige Zeit ins Krankenhaus aufs Festland muss, werden die Kinder immer wieder angefeindet und die Inselbewohner spalten sich in zwei Lager. Zum Glück können die drei Geschwister mit Hilfe der Inselkinder einiges bewegen.
Fili erzählt uns die Erlebnisse diese Sommers mit viel Humor, aber der Kampf der Kinder für eine bessere Umwelt wird auch sehr dramatisch geschildert. Böcki handelt am Ende sogar so, dass es zu einem Unglück hätte kommen können. Zudem erfahren wir einiges über Esel und dass man sie nur mit viel Geduld dazu bekommt zu gehorchen.
Sympathische und sehr engagierte Kinder, eine tolle Landschaft und politische Verwicklungen, die gut verständlich sind, machen das Buch zu einer sehr interessanten Lektüre. Die im Buch versträten Zeichnungen gefallen mir ebenfalls sehr gut und lockern die Geschichte zusätzlich auf.

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Der Sommer, als wir die Weltherrschaft übernahmen

Rezensionen von Philiene :

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Die Geister von La Spezia von Oliver Plaschka

Konnte mich nicht fesseln

Ich habe mich eigentlich sehr auf dieses Buch gefreut. Die Geschichte klang so interessant. Aber leider war ich von diesem Buch etwas enttäuscht.
Die Idee zu dem Roman ist klasse. Pat soll mit der Hilfe von Gedankenreisen den Tod des Ehemannes von Mary Shelly aufklären. Das war auch zunächst sehr interessant, doch leider habe ich schnell den Faden verloren.

Ich konnte mich nicht richtig auf die Geschichte einlassen, was sehr Schade ist, denn normalerweise versinke ich in den Romanen die ich lese. Ja ich gehe auf Gedankenrwiae und in einem Buch in dem es genau darum geht ist mir das nicht gelungen. Mich gaben die verschiedenen Personen verwirrt und die Handlung war mir zu unübersichtlich. Ich musste viele Stellen mehr als lesen und so war der Lesefluss doch sehr gestört.
Wie gesagt hat mir die Idee zu dem Buch gut gefallen und die Stimmung im Buch hat auch zur Handlung gepasst. Nur mich konnte es leider nicht fesseln.

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Die Geister von La Spezia

Rezensionen von Daggy:

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Seit dir steht mein Leben kopf von Christine Fehér

Eine Jugendliche als Mutter eines Babys

Das Cover zeigt eine Schnur mit Bildern und einem paar geringelten Söckchen. Diese Schnur hängt die junge Mutter an die Wand ihres Zimmers in der Wohngruppe.
Aber zunächst wohnt die 16-jährige Fiona noch zusammen mit ihrem Baby bei ihrer alleinerziehenden Mutter. Obwohl Pepe die Ansprüche eines Säuglings hat, schafft die junge Mutter es sehr gut ihn zu versorgen, sie stillt ihn sogar ohne Probleme.

In die Schule geht Fiona zurzeit nicht, denn sie fokussiert sich auf ihre Mutterrolle. Der Vater des Kleinen Pepe macht bald Abitur und muss viel lernen, trotzdem kommt er regelmäßig zu seiner kleinen Familie und kümmert sich liebevoll um seinen Sohn. Aber Fiona ist oft unzufrieden mit der Hilfe von Lukas und ihrer Mutter, die sich frisch verliebt hat. Manchmal ist Fiona dann auch ungerecht und sieht nur ihre Situation, die sicher nicht ganz einfach ist.
Das Buch berichtet aus sich einer 16-jährigen Mutter ihren Alltag und die Probleme, die dieser mit sich bringt. Die berufstätige frisch verliebte Oma kann nicht immer für die beiden da sein und der junge Vater lernt zunächst und macht dann eine Reise und genießt sein Leben nach dem Abi-Stress. Fiona möchte auch wieder in die Schule und einen Abschluss machen, aber ihr ist das Schülerinnenleben inzwischen fremd geworden. Daneben stillt sie immer wieder ihr Kind, wickelt es und versucht es zum Schlafen zu bringen. Ich muss leider zugeben, dass mich das Lesen dieser Careaufgaben selbst etwas ermüdet hat. Schlimm genug, wenn mir persönlich von solchen Tagen berichtet wird. Jede Mutter kennt das und ich befürchte junge Leser*innen werden da eher abgeschreckt und ob sie das von einer frühen Schwangerschaft abhält, halte ich für unwahrscheinlich.
Ich ziehe meinen Hut davor, wie gut Fiona ihren Alltag meistert und ich gönne der jungen Familie, dass ihre Wünsche in Erfüllung gehen, befürchte aber, dass das Thema nicht viele junge Menschen anspricht.

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Seit dir steht mein Leben kopf