Kunden em pfehlungen
Rezensionen von rikes_little_library:
Nino und die Nasenblase von Olalla Castro-Klich
Das passende Buch für die Erkältungszeit
Kürzlich haben wir ein Buch entdeckt, das in unserer Buchsammlung absolut gefehlt hat: Ein Buch über Erkältungen - allerdings mit ganz viel Witz.
In Nino und die Nasenblase machen Nino und seine Familie eine ähnliche Erfahrung, wie zahlreiche Familien im Alltag. Kaum ist er in der Kita und der Herbst beginnt, startet eine endlose Erkältung.
Jeden Tag läuft Ninos Nase, da helfen auch Vitamine, Sonne und Medizin nicht. Doch dann passiert etwas unerwartetes: Ninos Nasenblase wird größer und größer, bis er plötzlich abhebt, aus dem Fenster gezogen wird und auf ein Abenteuer hinfortfliegt…
Das Konzept der fliegenden Nasenblase, die den kleinen Nino aus dem Fenster zieht sorgt bei Kindern für so einige Lacher. Die Illustrationen sind ganz besonders und sehr einfach gehalten: Nino und einige andere Details sind in Schwarz-Weiß illustriert, im Hintergrund gibt es dann farbige Akzente. Dadurch besitzt das Buch definitiv Wiedererkennungswert. Niedlich sind auch die Textstellen, die in kindlicher Krakelschrift geschrieben wurden.
Die Geschichte rund um den fliegenden Nino und seine Mama, die ihm auf dem Fahrrad hinterherfährt und versucht ihn einzufangen ist wirklich liebevoll gestaltet, besonders schön finde ich auch, dass auch die Mama einen Helm beim Radfahren trägt. Für Ninos Abenteuer hätte ich mir noch ein etwas aufregenderes Erlebnis erhofft, sodass das Buch auch ältere Kinder noch mehr abholt, für kleine Mäuse ab zwei ist Ninos Flug durch die Stadt aber Erlebnis genug.
Nino und die Nasenblase ist die perfekte Lektüre für alle Familien, die in der Erkältungssaison langsam an ihre Grenzen kommen und ein Buch suchen, das die Stimmung aufheitert! Die Welt wäre definitiv schöner, wenn man mit Nasenblasen wirklich auf große Abenteuer fliegen könnte.
Rezensionen von MarcoL:
Die Zivilisation, Mutter! von Driss Chraïbi
Feinfühlige Geschichte aus Marokko, feministisch und staatskritisch. Toll!
Casablanca, Marokko. Sie wurde mit dreizehn Jahren verheiratet, und hat seit dem ihr Haus nie mehr verlassen (dürfen).
S.83: „Was ist das, 'lieben'? Was soll das heißen? … Als ich in dieses Haus zog, war ich ein Kind. Stand vor einem Mann, der mir Angst einjagte. War mit ihm allein, verstehst du? … Dann habe ich mich im Laufe der Jahre daran gewöhnt.
Die Gewohnheit ist ein Gefühl. Ich stellte mit keine Fragen, ich wusste nicht, wer ich war.“
Alles wurde von ihrem Ehemann organisiert. Sogar die Einkäufe. Sie kennt nichts anderes, glaubt einfach, es muss so sein, und allen Müttern und Ehefrauen gehe es gleich. Ihr Mann ist ein reicher Geschäftsmann, mehr unterwegs als zu Hause. Ihre beiden Söhne sind dem Kindesalter mehr oder weniger entwachsen, als sie ein Radiogerät mitbrachten. Für ihre Mutter war das Magie, und sie war lange der Meinung, dass die Stimme von einem Zauberer kommt. Und das Telefon war ihr erster richtiger Kontakt nach außen.
Die moderne Technik hält nach und nach Einzug in dem Haus. Und ihre Söhne nehmen sie mit nach draußen – in die Stadt. Geheim, von ihrem Sohn Nagib, der ein sanfter Hühne war, beschützt.
S.70: „Ein Tor war aufgestoßen worden. Nun flutete alles auf einmal auf sie herein, und sie versuchte einzudämmen, was ihrer Natur fremd war, diesen Schlamm zu verarbeiten, damit er eines Tages fruchtbar werde.“
Ihr Leben ändert sich nach und nach. Sie lernt lesen, schreiben, rechnen. Sie entdeckt die Welt, und auch ihre eigene Welt, ihre eigenen Kinder, mit neuen Augen.
Gleichzeitig mit dieser Entwicklung ändert sich auch das politische Gefüge im Land Marokko.
S.81: „Und sie sah uns. Sah, dass ich Haare am Kinn hatte und dass Nagib größer war als ihr Mann. An diesem Tag war es zu Ende mit dem Panzer, mit der Schale um sie herum.“
Irgendwann erfährt ihr Mann davon, aber er sieht ein, dass er machtlos ist. Die Freiheit beginn zu siegen. Und die Mutter der Söhne beginnt zu verstehen.
S.147: „Und der Kern der Gemeinschaft ist nun einmal die Familie. Wenn aber im Schoße dieser Familie die Frau als Gefangene gehalten wird, verschleiert noch dazu, eingesperrt, wie wir es seit Jahrhunderten getan haben; wenn sie über keinerlei Öffnungen zur Außenwelt verfügt, keine aktive Rolle spielen kann, wirkt sich das verhängnisvoll auf die Gesellschaft in ihrer Gesamtheit aus; sie zieht sich zurück und hat sich und der übrigen Welt nichts mehr zu geben.“ - ein wunderbarer Satz, der alles auf einen Punkt bringt.
Die Geschichte ist sehr feinfühlig erzählt aus der Sicht ihres anderen Sohns. Ganz allmählich merken wir, dass diese Familiengeschichte als große Gesellschaftskritik funktioniert, im kleinen wie im großen. Flüssig erzählt, mit viel Empathie und Humor, führt uns Driss Chraibi durch die Erzählung, kombiniert Familie mit Staat sehr geschickt.
Ein wunderbares Buch, dem ich sehr viele Leser*innen wünsche. Das Original erschien bereits 1972.
Ganz große Leseempfehlung.
Rezensionen von Dragon:
How It All Ends von Emma Hunsinger
Auf dem Weg zur Identität
Tara ist auf der Middle School und noch so richtig und gerne Kind. Sie spielt mit ihrem kleinen Bruder, hat phantasievolle und lustige Tagträume, in denen sie die Heldin in allen möglichen Situationen ist und ihre beste Freundin ist die 22 Monate alter Schwester Isla. Tara führt ein Leben, in dem sie gut zurechtkommt, immer mal wieder Zeit zum Spielen hat und gut in der Schule ist.
Als sie eines Tages jedoch die Mitteilung bekommt, dass sie die 8. Klasse zusammen mit 2 anderen Mitschülern aufgrund ihrer guten Leistungen überspringen darf und sofort nach dem Sommer auf die Highschool wechselt, wird sie in eine völlig andere Welt katapultiert, in der sie sich schwer einfügen kann.
Die Umsetzung der Story ist meiner Meinung nach gut gelungen. Besonders gefällt mir, dass die Graphic Novel in 2 verschiedenen Farben gehalten ist, was auch schon auf dem Cover angedeutet wird. So kann man gut zwischen der Realität und Taras Gedanken unterscheiden. Der Illustrationsstil ist jetzt nicht so meins, denn ich finde ihn teilweise zu hart, „eckig“ und sehr vereinfacht, wodurch sich bei mir beim Lesen keine so rechte Verbindung zur Story einstellen mag. Allerdings finde ich die Darstellung von Taras bisherigem behüteten Leben auf der Middle School und den auf sie einprallenden, erst mal schockierenden Gegebenheiten an der Highschool sehr glaubwürdig dargestellt, Mir gefällt, dass immer wieder Taras Gedanken und Gefühlsleben thematisiert werden und in welch innerem Zwiespalt sie sich befindet. Man kann auch schön miterleben, wie nicht nur sie langsam reifer wird, sondern auch die Schwester, die ihr bisher immer eine große Vertraute und Stütze war und jetzt aber auch zunehmend ins eigene Leben startet.
Das Buch handelt davon, wie Tara zu sich selbst findet und langsam herausfindet, wer sie ist. Ein klassischer Coming-of-age-Roman, der sich für die Altersgruppe ab etwa 10 Jahren genau richtig anfühlt und mit Tara eine Hauptprotagonistin hat, mit der man sich identifizieren kann. Die Graphic Novel halte ich nicht nur für (angehende) Teenager interessant, sondern auch für Eltern, um ihre Kids ein bisschen besser in dieser schwierigen Zeit des Erwachsenwerdens zu verstehen.
Rezensionen von Vobabooks:
Keeping it casual von Karina May
Schön unkonventionell
„Keeping it casual“ ist ein Roman von Karina May, übersetzt von Antonia Zauder. Nach einer Diagnose und einer Trennung steht Max Leben Kopf. Sie zieht zu ihrer Freundin und meldet sich zu Ablenkungszwecken bei Tinder an. Dort lernt sie Johnny kennen, und kocht mit ihm die Rezepte aus dem Familienkochbuch ihres Exfreunds nach (es sind auch einige Rezepte abgedruckt, ein Großteil davon ist aber nur für Menschen interessant, die Fleisch essen), bis Max nun vor ihrer OP steht…
Eine Geschichte, die mich besonders durch ihre Unkonventionalität gecatcht hat.
Max meistert eine wirklich herausfordernde Lebensphase, zudem geht es auch ein wenig um Selbstfindung.
Flüssig zu Lesen, dabei sowohl mit Leichtigkeit, Skurilität, Humor und etwas Tiefe. Auch wenn es sich für mich inhaltlich an manchen Stellen ein wenig unrund und schnell abgehandelt anfühlte und ich zudem die Romanceaspekte nicht so gänzlich fühlen konnte, war es eine wirklich gute Lesezeit für mich.
Rezensionen von Annaja:
Der Sommer, als wir die Weltherrschaft übernahmen von Rieke Patwardhan
Große Pläne für die kleine Insel
Die Autorin Rieke Patwardhan hat hier ein Kinderbuch über begeisterungsfähige, engagierte Kinder verfasst.
Die Zwillinge Fili und Karo samt dem kleinen Bruder Jeps verbringen ihre Ferien diesmal ohne der Eltern, wie immer auf der kleinen Nordseeinsel Wegeland. Die Kinder freuen sich auf ihre gewohnten Abenteuer und auf Tante Flora und Oma Elske mit dem Gasthof mit den guten Gerichten.
Flora ist inzwischen Bürgermeisterin geworden und sie plant hier eine autofreie Insel, wegen der Umwelt. Doch Nachbar Böckmann, ein Landwirt ist strikt dagegen. Da geht es heiß her im Gemeinderat. Tante Flora hat auch schon drei Esel für die Insel angeschafft, diese sollen die Feriengäste transportieren können und die Kinder unterhalten. Ob das die Esel auch so sehen? Auf jeden Fall hat Flora gleich nach der Ankunft der Kinder einen Unfall, muss im Krankenhaus operiert werden, so dass die Kinder jetzt fast auf sich allein gestellt sind. Natürlich wollen und müssen sie die Tante in ihrem Ansinnen tatkräftig unterstützen. Dazu fällt ihnen auch einiges ein, was nicht bei allen Bewohnern auf Gegenliebe stößt. Besonders Nachbar Böckmann stellt sich quer und er unternimmt einige fiese Aktionen, um Floras Pläne zu vereiteln. Doch die Kinder sind schlau und sehr eifrig, sie wollen immer nur das Beste und so manche Überraschungen gelingen ihnen.
Eine tolle Lektüre, die Kinder begeistern wird, denn der Eifer und Unternehmungslust ist wohl ansteckend.
Rezensionen von Vobabooks:
Zeit für meine Träume von Tessa Randau
Übers sich neu finden
„Zeit für meine Träume. Wie ich lernte, dem Leben wieder zu vertrauen“ ist ein Roman von Tessa Randau. Nach einer unerwarteten Trennung mit einem unerfüllten Kinderwunsch ist die 38jährigen Hauptfigur lost und unzufrieden in ihrem Leben. Sie lernt ein charmantes Seniorentrio kennen und durch die Begegnungen mit Lotte, Anita und Johann gerät die Hauptfigur zunehmend ins Reflektieren und Verändern…
4.
5 ⭐️ Ein schönes und berührendes Buch zum Thema Selbstfindung und persönliche Weiterentwicklung. Die Atmosphäre mit dem Senioren-Trio ist dabei herzlich, der Schreibstil angenehm und flüssig zu lesen. Wie auch in dem anderen Buch der Autorin (Der Wald, vier Fragen, das Leben und ich), welches ich gelesen hatte, bleiben auch in dieser Geschichte einige Aspekte im Verborgenen und werden der eigenen Fantasie überlassen. Beispielsweise erfahren wir den Namen der Hauptfigur in diesem Buch nicht, doch auch größere Aspekte der Handlung bleiben in Nebel. Auch wenn die Botschaften der Geschichte in diesem Genre nichts Neues sind, sind sie prägnant aufbereitet, bereichernd zum Lesen und regen zum Nachdenken und Reflektieren an. Eine schöne Geschichte für Menschen, die gerne Romane im Bereich der persönlichen Weiterentwicklung lesen.
Rezensionen von Gute_Laune:
Gut bei Hitze von Katharina Seiser
Sommer-Rezepte
Das Buch bietet Rezepte zu den Kapiteln Zum Trinken; Kaltes; Warmes; Süßes. Wie der Titel schon sagt, sollen sie besonders bei Hitze gut tun und gut schmecken. Zudem sind sie nicht kompliziert, also erfrischend einfach.
Die selbstgemachten Getränke sind tatsächlich sehr ansprechend und lecker.
Kaltes bietet Rezepte für Fermentiertes, kalte Suppen, Salate und belegte Brote. Warmes bietet leichte Gerichte von lauwarm bis heiß. Süßes schließlich zeigt sommerliche Desserts und Leckereien.
Alle Rezepte kommen mit Foto. Mir ist das immer super wichtig, weil ich dazu tendiere, Rezepte ohne Foto einfach zu überlesen. Kleine Texte stehen den eigentlichen Rezepten immer vor, dann kommen die Zutaten und die Arbeitsschritte. Alles ist gut verständlich formuliert und erklärt. Angaben zur Portionsanzahl sind vorhanden, Nährwertangaben nicht. Vegetarische und vegane Rezepte sind auch vorhanden. Im Register sind sie am V im Kreis zu erkennen, wobei die veganen Rezepte mit einem blauen Punkt mit weißem V und die vegetarischen Rezepte mit einem weißen Punkt mit blauem V zu erkennen sind.
Die Zusammenstellung gefällt mir sehr. Alle Bereiche sind abgedeckt und die Zubereitung ist zumeist schnell zu schaffen und vor allem einfach. Die Zutaten sind teilweise etwas exotisch. Zumindest weiß ich nicht, was Favabohnen sind und wo ich die auftreibe, zumal frisch. Trotzdem gefällt mir das Buch sehr gut und auch Anfänger können die Rezepte gut nacharbeiten. Ich gebe vier Sterne!
Rezensionen von lesen=liebe:
Das Fundbüro der verlorenen Schätze - Flammensturm von Mascha Matysiak
Kurzweiliges Erstleserbuch
Das Fundbüro der verlorenen Schätze – Flammensturm ist der erste Band der neuen Erstleserreihe von Ravensburger. Lotta und Karlo verbringen einen aufregenden Tag im Freizeitpark. Durch das dynamische Konzept, bei dem der Leser bzw. die Leserin mitentscheiden kann, taucht man mitten ins Abenteuer ein.
Das Cover ist ganz nach unserem Geschmack: farbenfroh, detailreich und nicht zu kitschig. Auch die Illustrationen im Inneren passen perfekt zu diesem interaktiven Kinderbuch und sind zahlreich vorhanden. Das ist für ein Erstleserbuch unerlässlich, weil Kinder anfangs Bilder zur Unterstützung brauchen. Der Text ist angenehm zu lesen und gut zu verstehen. Die Schriftart wurde ideal für Leseanfänger*innen gewählt. Durch die vielen Entscheidungsmöglichkeiten kommt keine Langeweile auf. Die Kapitel sind sehr kurz, was Lesemuffeln gefallen wird. Beim Vorlesen bringen die vielen Entscheidungsmöglichkeiten allerdings etwas Unruhe ins Lesegeschehen.
Da ich zwei Kindern vorlese, fällt das Entscheiden nicht immer leicht. Die Kinder durften abwechselnd entscheiden – das war eine gute Lösung für uns. Die Geschichte an sich hätte etwas raffinierter sein können, aber man muss natürlich bedenken, dass hier Erstleser*innen die Zielgruppe sind.
Grundsätzlich eine schöne Idee, weil das Buch mehrmals gelesen werden kann und die Geschichte immer ein wenig anders verläuft.
Rezensionen von Petra:
33 Place Brugmann von Alice Austen
Handeln
Belgien 1939, kurz vor der Besetzung. Die Bewohner des Hauses 33 Place Brugman, sind gewöhnliche Menschen, Familien, Witwer, alleinstehend überwiegend gehören sie der jüdischen Religion an. Bisher war das für niemanden wichtig, da sie moderat religiös sind. Trotzdem sind sie sehr aufmerksam auf das Geschehen, Sie sehen die Gefahr und was besonders zu anderen Romanen aus dieser Zeit ist, sie agieren aktiv und warten nicht ab, sie erwarten das Schlimmste und denken nicht, so können Menschen nicht handeln.
Es wird immer von einer Partei berichtet, den Raphaels die auf einmal verschwunden sind. Charlotte und ihr Vater oder der Madmoiselle die als Schneiderin ihre Lebensunterhalt verdient.
Durch diese verschiedenen Perspektiven die anscheinend erstmal nichts miteinander gemein haben ( außer dem gemeinsamen Wohnsitz ) ist es nicht einfach einen roten Faden zu finden. Dann verfolgt man aber gespannt die Schicksale, dieses nicht aufgeben, dieses Kämpfen auch wenn wenig Aussicht auf Erfolg oder unter großer Gefahr, es ist eine andere Sichtweise auf die Zeit. Vor allem weil es immer mit dem Blick auf Kunst geschieht. Kunst ist überall, in Bildern, in der Natur, manchmal im Handeln gegenüber den Mitmenschen.
Der Blick richtet sich auf Mut, Feigheit und Verrat.
Die Autorin beobachtet ihre Protagonisten, lässt sich ihre Eindrücke und Gefühle berichten und gibt sie ungeschirmt an uns Leser weiter. Eine andere Art des Schreibens, fast wie ein Dokummentarfilm.
Rezensionen von Ameland:
Die Langohrbande von Traudl Bünger
Tierisch spannende Ferien
Ella und ihre Freundinnen verbringen die Ferien auf dem Birkenhof. Hier werden verletzte und alte Tiere und solche, die keiner mehr haben will aufgenommen. Das bringt viel Arbeit mit sich und kostet auch viel Geld. All das wird in der Geschichte sehr gut zur Sprache gebracht.
Mich hat sehr berührt, wie viel den vier Freundinnen am Birkenhof und seinen tierischen Bewohnern liegt.
Sie sind mit Liebe und Freude dabei und das nicht nur beim Streicheln und Kuscheln mit Eseln, Schweinen und Katzen, sondern auch bei der täglichen Arbeit wie Füttern und Ausmisten.
Dramatisch wird es als die gesamte Kasse geklaut wird und der Hof vor dem finanziellen Ruin steht. Mit großem Einfallsreichtum begeben sich die Mädchen auf die Suche nach dem Dieb. Gleichzeitig entwickeln sie einige Ideen wie der Hof z. B. durch Tier-Patenschaften finanziell auf Dauer unterstützt werden kann.
Traudl Bünger hat einen spannenden und unterhaltsamen Wohlfühlkrimi geschrieben. Anders kann ich es nicht sagen. Ich habe mich auf dem Birkenhof irgendwie wie zuhause gefühlt. Dazu haben auch die niedlichen und teilweise witzigen Illustrationen von Christina Mäckelburg beigetragen.
Ein Kinderkrimi, bei dem wichtige Werte wie Freundschaft, auch mit Tieren, Verantwortung und besonders das Tierwohl im Mittelpunkt stehen.











