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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Nicole Koppandi:

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Mythos von Stephen Fry

Götter, Chaos und Geschichten – ein vergnüglicher Auftakt

ch flieg zu Ostern nach Athen und wollte mich mit Stephen Frys vier Büchern zur griechischen Mythologie (Mythos, Helden, Troja und Odyssee) ein wenig einstimmen. Begonnen habe ich nun mit dem ersten Buch: Mythos.

Dem Autor gelingt es leicht und humorig zu schreiben, so als würde er neben mir sitzen und frei heraus erzählen.

Die griechische Mythologie ist ja ein Paradies der Fantasie, wobei ich mir die Wirrnisse der Griechen bestimmt nicht alle merken konnte – jede*r mit jeder*m Akteur*in verwandt und verschwägert. Ich liebe diese Geschichten, diese Göttinnen und Götter mit ihren menschlichen Eigenschaften, die so überhaupt nicht perfekt sind, wie wir sie aus der christlichen Religion kennen.



Stephen Fry schafft es, hier einerseits ein wenig Ordnung und Chronologie reinzubringen, andererseits verweist er auf die römische Mythologie und übersetzt die Bedeutungen in die Gegenwart.

Ganz große Empfehlung.

Aus dem Englischen von Matthias Frings

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Mythos

Rezensionen von Alo:

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Solange ein Streichholz brennt von Christian Huber

Ein Buch, das bleibt


Als ich dieses Buch beendet habe, saß ich danach noch lange einfach nur da und habe die Wand angestarrt. Nicht, weil das Ende besonders schockierend gewesen wäre. Sondern weil ich dieses Gefühl nicht loslassen wollte, das die Geschichte in mir ausgelöst hat. Es ist eines dieser Bücher, die nachhallen.

Am besten lässt es sich vielleicht als eine Art modernes Märchen beschreiben: ruhig, eindringlich und dabei nie kitschig. Gleichzeitig steckt unglaublich viel gesellschaftliche Relevanz darin.

Besonders hervorheben möchte ich die Darstellung von Obdachlosigkeit. Dieses Thema findet in Büchern viel zu selten Raum, und hier wird es nicht nur am Rande behandelt. Einer der beiden Hauptcharaktere ist selbst obdachlos. Man merkt deutlich, dass sich der Autor intensiv damit auseinandergesetzt hat. Nichts wird beschönigt, und genau das macht die Geschichte so authentisch und berührend.

Aber nicht nur inhaltlich überzeugt das Buch, auch sprachlich ist es einfach wunderschön geschrieben. Der Schreibstil sorgt dafür, dass man komplett eintaucht. Ich habe mitgefiebert, gelacht und geweint.

Ein Detail, das sich für mich total verändert hat, ist das Cover. Als ich das Buch zum ersten Mal gesehen habe, hat es mich überhaupt nicht angesprochen. Nach dem Lesen liebe ich es aber richtig. Ich mag es total, wenn die Covergestaltung plötzlich Sinn ergibt und man denkt: Das ist einfach richtig gut umgesetzt.

Für mich ist das eine klare Leseempfehlung: ein berührendes, besonderes Buch, das noch lange im Kopf und im Herzen bleibt.

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Solange ein Streichholz brennt

Rezensionen von Dragon:

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Der rätselhafte Verwandte aus der Eiszeit von Silke Vry

Von Knochen bis zu Geschichte

Die Sachbuchreihe „Dusty Diggers“ vermittelt spannend und unterhaltsam geschichtliches Wissen für Kinder ab etwa 8 Jahren. Dabei ist der Band „Das Geheimnis vom Neandertaler“ schon der 7. der Reihe. Ohne die Vorgänger zu kennen, konnte ich dem eigenständigen Band gut folgen, der dich um die Entdeckung des Menschen aus der Urzeit dreht.

Der Lesende wird dabei von 2 Kindern der Neuzeit begleitet, mit denen er die geschichtlichen Ereignisse erlebt, entdeckt und verfolgt. Der Begleittext ist als Story verfasst, sodass hier nicht langweiliges und trockenes Wissen vermittelt wird, sondern so aufbereitet ist, dass auch schon jüngere Lesende und Zuhörende gut folgen und verstehen können und gerne am Ball bleiben, um mitzuerleben, wie es weiter geht. Die einzelnen Personen, die in der Geschichte eine wichtige Rolle spielen und historisch belegt sind, werden namentlich vorgestellt und am Ende des Bandes gibt es ein sogenanntes Schatzsucher-Handbuch, in dem schwierige Begriffe erklärt werden.

Die Illustrationen finde ich sehr kindgerecht, teilweise witzig und sehr verständlich dargestellt. Besonders spannend fand ich auch als Erwachsener die Hintergründe zum Neandertaler, von dem man meist nur so eine vage allgemeine Vorstellung hat. Von Grund auf wird erklärt, wie die damalige Suche 1856 nach dem begehrten Kalk zur Herstellung von Eisenbahnschienen zum sensationellen Fund des Neandertalers führte und dass es nicht nur Befürworter der Theorie unseres Vorfahren gab, sondern auch Gegner. Bis in unsere heutige Zeit hinein gibt es viele spannende Berufe, wie z. B. den des Modellierers zur Herstellung von Exponaten in Ausstellungen und Museum, die sich immer noch mit dem Neandertaler befassen. Was die Forschung bisher über diesen herausgefunden hat, ist spannend. Der Lesende erfährt, wie der Neandertaler gelebt und gejagt hat und wie sein Sozialleben war.

Nach dieser tollen geschichtlichen Wissensvermittlung schaut man sich beim nächsten Museumsbesuch den Neandertaler vielleicht mit anderen Augen an. Definitiv auch für Erwachsene eine interessante Buchreihe.

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Der rätselhafte Verwandte aus der Eiszeit

Rezensionen von Tara:

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Einatmen. Ausatmen. von Maxim Leo

Loslassen und ankommen

„Einatmen, Ausatmen.“ ist ein unterhaltsamer, warmherziger und humorvoller Roman des in Berlin lebenden Journalisten, Drehbuchautors und Schriftstellers Maxim Leo.

Marlene ist durch und durch Karrierefrau und in ihrer Firma für ihre unempathische Art bekannt. Nun bietet sich ihr der Posten als Vorstandsvorsitzende, allerdings nur unter einer Bedingung.

Sie muss ein Achtsamkeitsseminar besuchen, was sie als Zumutung empfindet.
Geleitet wird das Seminar von Alex Grow in einem Brandenburger Schloss. Alex ist zwar ein guter Coach, aber seine eigenen Probleme lassen sich nicht so einfach wegatmen. Finanziell steht seine Academy steht er kurz vor dem Ruin.

Bereits nach den ersten Seiten wollte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Der Schreibstil von Maxim Leo ist angenehm leicht zu lesen und zunächst leicht ironisch und humorvoll. Er arbeitet dabei auch mit diversen Klischees, eigentlich nichts, was ich gerne mag, aber hier hat es gepasst.

Das Buch besteht aus 29 kurzen Kapiteln, deren Perspektive zwischen Marlene und Alex abwechselt. Die beiden haben ihre Ecken und Kanten, werden ein wenig überspitzt dargestellt und machen im Verlauf der Handlung eine tolle Entwicklung durch. Marlene lernt auf ihre innere Stimme zu hören.
Bei nur 256 Seiten geht das alles ein wenig schnell, wirkt aber dennoch authentisch.
Neben dem aktuellen Leben der Protagonisten ist auch noch Marlenes Familiengeschichte ein Thema. In diesem geht es darum, wie sich Erlebnisse aus dem Zweiten Weltkrieg über Generationen hinweg weiterhin auf das Leben und die Gefühle der nachkommenden Generationen auswirken können.

Mit seinem Epilog rundet der Autor seinen Roman gelungen ab.

Ich habe den Roman gerne gelesen. Er unterhält, amüsiert und regt zum Nachdenken an. Insgesamt hätte er noch ein wenig mehr Tiefgang vertragen, aber die Botschaft, dass im Leben alles möglich ist, wenn man sich traut neue Wege einzuschlagen und auf seine innere Stimme zu hören, kommt trotzdem an.

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Einatmen. Ausatmen.

Rezensionen von clematis:

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Die Apotheke der Hoffnung von Amanda Barratt

Erschütternd

Krakau im Jahre 1941, die Spaltung zwischen Juden und Nicht-Juden schreitet voran, Ghettos werden errichtet und die Apothekerin Zosia Lewandowska verliert immer mehr Nachbarn durch zwangsweise Umsiedlungen. Gemeinsam mit einer Studienfreundin arbeitet sie fortan in der Adler-Apotheke im abgeriegelten Viertel, wo sie unter Einsatz ihres Lebens den menschenunwürdig behandelten Juden Hilfe anbietet.

Ein erschütternder Bericht, der leider auf wahren Begebenheiten fußt.

In einer nichts beschönigenden und nichts verbergenden sachlichen Schreibweise erzählt Amanda Barratt aus einem der schlimmsten Kapitel unserer Zeitgeschichte. Zosia selbst und ihre junge jüdische Freundin und ehemals Nachbarin Haina berichten in der Ich-Form, wodurch sie eine so realistische Darstellung liefern, dass einem nicht nur einmal ein kalter Schauer über den Rücken läuft. Bemerkenswert ist auch die Tatsache, dass historische Figuren ins Geschehen eingeflochten werden, so beispielsweise der Apotheker Tadeusz Pankiewicz oder der Lagerkommandant SS-Untersturmführer Amon Göth. Andere reale Personen dienen als Vorlage für die unterschiedlichsten Charaktere in diesem ausgezeichneten, wenn auch stellenweise schwer aushaltbaren Roman. Wir begleiten unsere liebgewonnen Helden des Alltags über mehrere Jahre, ziehen von beengten Ghettounterkünften in Podgórze in das kaum vorstellbare Arbeitslager Plaszów und weitere unfassbare Stationen und erleben mit, wie dort trotz steter Angst und nagendem Hunger ein letzter Funken Hoffnung glimmt. „Stärke heißt nicht, ohne Angst zu leben, sondern trotz der Angst zu leben.“ [kindle, Pos. 3916]

Mutig und entschlossen stehen Menschen für ihre verfolgten Nachbarn ein, trotzen den schikanösen Vorschriften und werden durch kleine Gesten zu „Leuchtfeuern des Lebens inmitten eines tosenden Sturms.“ [kindle, Pos. 5826] So auch Tadeusz Pankiewicz mit seinen drei unerschrockenen Angestellten in der Apotheke, welche heute zum Historischen Museum der Stadt Krakau zählt.

Dieses Buch ist ein Meisterwerk an Erzählkunst und verknüpft erschütternde Wahrheit mit fiktiven Szenen zu einem Ort des Grauens und einer gleichzeitig nie versiegenden Hoffnung. Mögen die Verbrechen des Naziregimes nie in Vergessenheit geraten. Fünf Sterne samt Leseempfehlung für all jene, denen Recht und Gerechtigkeit ein Anliegen sind.

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Die Apotheke der Hoffnung

Rezensionen von Tara:

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1736 - Chronik einer Kopfgeldjagd von David Petry

Atmosphärisch & spannend

„1736 - Chronik einer Kopfgeldjagd“ ist eine historische True Crime Story des Autors und promovierten Historikers David Petry.
Die Handlung beginnt im Februar 1736. Die Zeit ist hart und Agnes und Andreas Roß halten sich mit Einbrüchen und Diebstählen über Wasser. Der letzte endetet leider damit, dass sie nun mit ihren beiden Kindern Christian und Maria im Gefängnis sitzen.

Um an ihnen ein Exempel zu statuieren beginnt der Geheimrat Dr. Pistorius Zeugen zu holen. Die Angst der beiden Meisterdiebe ist groß.
Schon auf den ersten Seiten ist es David Petry gelungen das 18. Jahrhundert lebendig werden zu lassen. Die Atmosphäre hat mich zeitlich direkt um 300 Jahre zurückversetzt und ich konnte spüren in was für einer verzweifelten und bedrückenden Situation sich Agnes und Andreas Roß befanden.
Die Kapitel - 45 auf nur 250 Seiten - sind sehr kurz und die Handlung ist spannend und kurzweilig, so dass ich das Buch in kurzer Zeit gelesen hatte. Bei dem Gedanken, dass es sich hier um Ereignisse nach wahren Begebenheiten handelt, hatte ich Gänsehaut. Die Menschen sind damals keineswegs zimperlich miteinander umgegangen und es ist erschreckend welche Strafen verhängt wurden. Der Autor finde dafür klare Worte und beschönigt nichts.
Wer geschichtlich interessiert ist und gute Nerven hat, für den dürfte dieser spannende historische Roman ausgesprochen interessant sein.

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1736 - Chronik einer Kopfgeldjagd

Rezensionen von rikes_little_library:

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So wohne ich! Und du? von Saskia Gwinn

Sachwissen mit ganz viel Witz!

Wusstet ihr, dass die Krabbenspinne mit Hilfe ihrer Seidenfäden einen Ballon webt, der sie durch die Luft trägt?

dass die Sydney-Krake einen Bau aus Muschelschalen hat?

oder dass der Stierkäfer seinen Bau am liebsten unter Kacka-Haufen baut?

In „So wohne ich! Und du?“ dreht sich alles, um die vielfältigen Wohnorte von Tieren.

Vor dieser Lektüre war selbst mir nicht klar, wie viele unterschiedliche Behausungen Tiere nutzen, denn die Möglichkeiten sind vielfältig! Sortiert nach der Art des Schlafplatzes (z.B. Nest, Netz, Erdloch, Tunnel, Höhle) werden die verschiedensten Tiere vorgestellt. Auch innerhalb der einzelnen Obergruppen gibt es viele Abwandlungen, von denen wir hier zahlreiche kennenlernen! Das besondere an dem Buch ist die super lockere und witzige Schreibweise, in der die Tiere selbst sprechen und ihre Wohnorte vorstellen! Mit Hilfe von kleinen Vorstellungstexten und Sprechblasen lernen wir nach und nach alles wichtige über Tunnel, Kacka-Kugeln und co. und werden dabei von einem kleinen Kolibri durchs Buch begleitet.

Dabei kommt es auch mal zu kleineren Auseinandersetzungen zwischen den Tieren, denn jedes Tier findet seine eigenes Zuhause am schönsten. Unterstützt wird der witzige Text durch kunterbunte Illustrationen, bei denen besonders die Gesichtsausdrücke der Tiere hervorstechen!
Am Ende jeder Seite gibt es zudem schon einen Hinweis auf das nächste Tier, dass sein Zuhause vorstellen wird, was zum Raten und Weiterlesen anregt.

In „So wohne ich! Und du?“ Wird Sachwissen mit ganz viel Witz vermittelt, sodass Lernen richtig Spaß macht! Von uns gibt es daher eine große Empfehlung!

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So wohne ich! Und du?

Rezensionen von peppi:

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Der rätselhafte Verwandte aus der Eiszeit von Silke Vry

Reise in die Eiszeit

Band 7 der DUSTY DIGGERS-Reihe widmet sich dem Neandertaler. Es werden komplexe archäologische Erkenntnisse so aufbereitet, dass Kinder sie mühelos verstehen können.
Ein wirklich spannendes, klug strukturiertes Kindersachbuch, das auch noch ungemein unterhaltsam ist.
Silke Vry erzählt die Entdeckung des Neandertalers als kleinen Sachbuchkrimi.

Sie verbindet historische Fakten mit mit aktuellen Forschungsergebnissen.
Sehr schön finde ich auch die Illustrationen von Marie Geissler. Sie lockern den Text wundervoll auf.
In diesem Buch findet man eine Mischung aus Wissen, Humor und tollen anschaulichen Beispielen.
Hier wird Wissen vermittelt ohne je trocken zu sein. Sicher bekommt der ein oder andere kleine Leser jetzt Lust darauf, die Rätsel der Vergangenheit weiter zu erforschen.
Ich empfehle dieses Kinderbuch auf jeden Fall weiter.

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Der rätselhafte Verwandte aus der Eiszeit

Rezensionen von rikes_little_library:

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Mein erstes Natur-Entdeckerbuch. Da! Eine Kuh von DK Verlag - Kids

Ein gelungenes Buch für kleine Naturentdecker*innen

Kennt ihr schon die „Mein erstes Natur-Entdeckerbuch“-Reihe aus dem DK-Verlag? Die Reihe wird ab 1 1/2 Jahren empfohlen und stellt verschiedene Tiere vor.

„Da! Eine Kuh“ beschäftigt sich mit den bekanntesten Bauernhoftieren Kuh, Huhn, Schaf, Schwein und Pferd. Jedem Tier ist eine Doppelseite gewidmet, auf der das Tier anhand von Fragen und Suchaufträgen vorgestellt wird.

So sollen die Kinder die Tiere suchen und können hinter verschiedenen Klappen noch mehr Exemplare entdecken. Auf den Klappen steht jeweils eine Frage dazu, welche Geräusche das Tier macht, wo es lebt und wie die Babys des Tieres heißen.

Inhaltlich empfinde ich das Buch als wirklich gut geeignet für Kinder ab einem Jahr. Durch den Fokus auf ein Tier pro Doppelseite ist das Buch nicht überladen, dafür werden viele ähnliche Tiere gezeigt, zum Beispiel Pferde mit verschiedenen Fellfarben -Mustern oder Größen, sodass Kinder lernen, das Tiere einer Art ganz unterschiedlich aussehen können, gleichzeitig aber viele Gemeinsamkeiten haben.

Die Klappen fördern die Feinmotorik und machen kleinen Leser*innen einfach besonders viel Spaß, für sehr kleine Kinder empfinde ich sie aber als etwas zu empfindlich, mein Sohn hat die erste Klappe innerhalb der ersten drei Sekunden zerstört, hier würde ich mir für Bücher für die Zielgruppe ab ca. einem Jahr etwas robustere Klappen wünschen, daher auch der Abzug eines Sternes.

Durch die einfachen, aber farbenfrohen Illustrationen, kleine Details (Regenwurm, Marienkäfer) auf jeder Seite und die einfachen Texte ist es ein wunderbares Buch für kleine Naturentdecker*innen, dass durch das gemeinsame Nachahmen der Tierlaute viel Spaß macht und gleichzeitig erstes Tierwissen vermittelt ohne überladen zu sein.

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Mein erstes Natur-Entdeckerbuch. Da! Eine Kuh

Rezensionen von rikes_little_library:

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Tut das weh? von Florian Babor; Nibras Naami

Ein wunderbares Buch, das mit den Kindern mitwächst!

Nach „Sag mal Aaah!“ erscheint nun mit „Tut das Weh?“ Die Fortsetzung von einem unserer allerliebsten Kindersachbücher aus 2025. Während sich der Vorgängerband mit dem Besuch in einer Kinderarztpraxis beschäftigt, widmet sich dieser Band einer Kinderklinik.

Die Bücher wurden von den beiden Kinderärzten Florian Babor und Nibras Naami geschrieben, die auf Social Media als handfussmund bekannt sind und sind dadurch auch fachlich super! Das Buch begleitet einen Arbeitstag in der Klinik, von der Morgenbesprechung, über die Behandlung zahlreicher Patient*innen bis zur Übergabe am Abend.

Jeweils auf einer Doppelseite werden verschiedene Fälle beleuchtet. Das Besondere ist, dass es immer einen Vorlesetext gibt, der jedoch von Expert*innenwissen begleitet wird, das je nach Alter und Interesse des Kindes mitgelesen werden kann. Dadurch wächst das Buch mit der Zeit mit und ältere Kinder erfahren beispielsweise, wie eine Infusion funktioniert, was ein MRT ist oder welche Aufgaben der Blinddarm hat.

Neben typischen Kinderkrankheiten, wie einem Magen-Darm-Infekt, einer Blinddarmentzündung oder Verletzungen, wie einer Gehirnerschütterung, werden hier auch speziellere Krankheiten und Behandlungen erklärt. Ein frühgeborenes Baby im Inkubator, wird per Hubschrauber eingeflogen, der achtjährige Toni hat Epilepsie und bekommt ein EEG, die vierzehnjährige Shari muss heute ins MRT und auch die Arbeit im Labor, ein OP-Saal, das Spielzimmer und die Cafeteria werden gezeigt, sodass kleine Leser*innen einen umfassenden Eindruck über die Arbeit in einer Kinderklinik bekommen.

Ganz besonders wundervoll machen dieses Buch die Illustrationen von Anke Evers,. Diese sind farbenfroh und liebevoll detailreich gestaltet. Nicht nur die Besucher*innen und Patient*innen der Klinik sondern auch Ärzt*innen und Pfleger*innen sind divers gestaltet und viele der Kinder werden von ihren Vätern in die Klinik begleitet. Schön ist auch, dass hier alle Menschen einen Helm beim Rad- und Einradfahren tragen. Optisch hervorgehoben gibt es im Buch zudem immer wieder Fragen, die dazu anregen sich nochmal genauer mit dem Buch zu beschäftigen.

Aufklärung hilft ungemein beim Abbau von Ängsten vor dem Arzt- oder Klinikbesuch und da ist dieses Buch einfach perfekt für geeignet. Durch die spannenden Fakten wächst es mit den Kindern mit und bei jeder Lektüre können neue Details entdeckt werden. Für mich ist es die bisher beste Kinderbuchreihe zu diesem Thema und ich kann die Bücher allen Familien sehr ans Herz legen!

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Tut das weh?