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Rezensionen von PucKker:

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Meine Lieblingsrezepte: Expressbacken von Dr. Oetker Verlag

Schwach

Ein ziemlich reguläres Buch mit 33 süßen Rezepten. Das Buch verspricht Expressbacken in maximal 30 Minuten, wird diesem Anspruch aber nur teilweise gerecht. Klar, die reine Zubereitung dauert selten ewig – das tut sie bei Backrezepten ja fast nie. Ich hatte eher mit Rezepten gerechnet, die man wirklich noch schnell vor spontanem Besuch aus dem Ärmel schütteln kann.

Und da fallen leider nicht alle darunter.

Blätterteigteilchen, die in rund 35 Minuten inklusive Backzeit fertig sind, gehen für mich noch als „express“ durch. Ein Johannisbeer-Grieß-Kuchen, der eine Stunde im Ofen steht, dagegen eher nicht. Das passt für mich einfach nicht zum Versprechen.

Die Rezepte selbst sind solide, aber komplett unaufgeregt. Klassische Backrezepte, wie man sie auch von Dr.-Oetker-Verpackungen oder der Website kennt. Nichts Neues, nichts Überraschendes. Für mich persönlich kein Buch, für das ich Geld ausgeben würde. Und Werbung für Dr. Oetker Produkte ist natürlich auch enthalten.

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Meine Lieblingsrezepte: Expressbacken

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Was kocht Hanna von Hanna Reder

Einzigartig

Hanna Reder hat hier ein wunderschönes Kochbuch abgeliefert. Besonders gelungen finde ich die Einteilung nach Jahreszeiten – so stehen immer saisonale Zutaten im Mittelpunkt, was das Nachkochen nicht nur nachhaltiger, sondern auch inspirierender macht. Zu Beginn gibt es praktische Basics wie Kräuteröle, Pickles, Granola, Sirupe und Soßen, bevor es mit einer großen Auswahl an Hauptgerichten und Beilagen weitergeht.

Die Rezepte sind abwechslungsreich: von einfach bis aufwändig, von klassisch bis kreativ. Insgesamt sind viele eher besondere Gerichte dabei – mit Zutaten und Kombinationen, die man so nicht jeden Tag auf dem Tisch hat. Ironischerweise hat mir aber gerade eines der einfachsten Rezepte, die Kürbis-Carbonara, am besten gefallen. Ich habe sie inzwischen schon mehrfach gekocht – und das will wirklich etwas heißen!

Das Buch ist wunderschön gestaltet, die Fotos sind atmosphärisch und machen direkt Lust, in die Küche zu gehen. Das Buch ist unkompliziert, saisonal und mit einer großen Portion Geschmack. Nur Nährwertangaben fehlen mir bei den Rezepten.

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Was kocht Hanna

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Das Kew Gardens Kochbuch von Jenny Linford

Teils fotolos

Bei diesem Buch bin ich ziemlich hin- und hergerissen. Fangen wir mit dem Positiven an: Die Gestaltung ist wirklich schön und man merkt, dass viele talentierte Köchinnen und Köche an dem Buch mitgewirkt haben. Auch die Kapitelaufteilung (beispielsweise nach Früchten & Nüssen oder Pilzen) finde ich grundsätzlich sinnvoll.

Die Auswahl an Gerichten ist groß und geschmacklich sehr unterschiedlich, was erst mal vielversprechend klingt.

Genau das ist für mich aber auch der Knackpunkt. Das Buch wirkt innerhalb der Kapitel verstreut und für mich fehlt ein klares, durchgängiges Konzept. Manche Rezepte arbeiten mit Zutaten, die ich noch nie gesehen oder zumindest noch nie im Alltag wahrgenommen habe. Feigenblatt oder Shiso-Blätter zum Beispiel. Das hat bei mir kaum Lust aufs Nachkochen ausgelöst.

Was mich allerdings wirklich stört, sind die Fotos. Es gibt viele Bilder von Zutaten wie Kräutern, Gemüse oder Pilzen. Schön, aber ehrlich gesagt weiß ich, wie eine Mangoldpflanze aussieht. Was mir gefehlt hat, sind Fotos der fertigen Gerichte. Nicht zu jedem Rezept gibt es ein Bild, und genau das hätte mir beim Einschätzen und Nachkochen geholfen. Das finde ich schade.

Insgesamt ein interessantes Buch mit guten Ansätzen, das bei mir aber leider nicht den Funken überspringen lassen hat.

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Das Kew Gardens Kochbuch

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9 Jahre Wahn von Eric Stehfest

Nicht greifbar

Hach ja, was soll ich über dieses Buch sagen? Wie bewertet man ein autobiografisches Werk? Das ist gar nicht so einfach. Einerseits ist es ohne Frage mutig und stark, so offen über die eigene paranoide Schizophrenie zu schreiben und sich damit der Öffentlichkeit zu zeigen. Das rechne ich dem Autor hoch an.

Sprachlich ist das Buch stellenweise auch schön geschrieben, teilweise reflektiert und bewusst gewählt.

Andererseits hat mich das Buch als Ganzes leider nicht überzeugt. Es ist für mich nicht gut strukturiert und auch nicht besonders gut erzählt. Wir folgen mehreren „Akten“, die jeweils einzelne Tage im Leben des Autors abbilden sollen. Das wirkte auf mich jedoch eher fragmentiert als zusammenhängend und hat keine wirkliche Geschichte ergeben. Mir fehlte ein roter Faden. Das gewählte Format erscheint mir insgesamt zu hoch gegriffen, ich hätte mir eine klarere, erzählerische Form gewünscht.

Auch das zentrale Thema bleibt trotz Erklärungen erstaunlich schwer greifbar. Die paranoide Schizophrenie wird beschrieben, aber ich hatte dennoch das Gefühl, sie nicht wirklich zu verstehen. Gleichzeitig habe ich den Autor selbst kaum kennengelernt. Oft konnte ich seinen Gedankengängen nicht folgen. Der Autor wirkt auf mich eher selbstbezogen und selbstgerecht, was es mir zusätzlich erschwert hat, eine Verbindung zu ihm aufzubauen.

Besonders störend fand ich die Dialoge, vor allem die Gespräche mit der Psychiaterin. Sie wirken extrem gestellt und künstlich reflektiert, denn so reden Menschen im echten Leben einfach nicht miteinander. Das fühlt sich eher nach nachträglicher Selbstanalyse an als nach authentischen Momenten aus der Situation heraus.

Ein wichtiges Thema, ohne Frage. Mutig und offen. Aber für mich leider erzählerisch schwach und emotional erstaunlich fern.

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9 Jahre Wahn

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How to Kill Fate (Fate Dilogie, Bd. 2) von Saskia Louis

Enttäuschend

So sehr es mich schmerzt: ich kann diesem Buch nur noch äußerst gut gemeinte drei Sterne geben.

Der Auftakt der Dilogie war für mich eines der Jahreshighlights. Ich habe Kiana und die Welt um Anima geliebt, die Chemie zwischen den Charakteren hat mich gefesselt, und der Mix aus Romantik, Freundschaft und Spannung hat einfach funktioniert.

Immerzu schwang Tiefgründiges mit: Vertrauen, Selbstbestimmtheit, Selbstvertrauen. Band zwei dagegen hat mir vieles von dem genommen, was ich am ersten Teil so gefeiert habe.

Die Spannung zwischen den Love Interests ist fast komplett verschwunden, stattdessen wiederholen sich die immer gleichen Gespräche. Der Cliffhanger des ersten Bandes wurde in Windeseile ohne nennenswerte Probleme aufgelöst. Ich hätte erwartet, dass sich die Story länger daran aufhängt. Stattdessen springen wir ständig zwischen den Göttern hin und her und hören uns ihre Geschichten an, die mal mehr, mal weniger glaubhaft sind. Auch das Ende konnte mich leider nicht überzeugen.

Der Ton und die Dialoge sind sehr YA-lastig. Viele Gespräche wirken für mich inzwischen eher kindhaft, wahrscheinlich bin ich dafür einfach zu alt. Schade, denn die Welt, die Kiana und ihre Gefährten bevölkern, hat noch so viel Potenzial, das leider nicht genutzt wurde.

Insgesamt ist die Dilogie trotz meiner Enttäuschung über den zweiten Band immer noch interessant, vor allem für Leser:innen, die YA-Fantasy lieben. Für mich war der zweite Band aber leider nicht der würdige Abschluss, den ich mir erhofft hatte.

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How to Kill Fate (Fate Dilogie, Bd. 2)

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Der Gott des Waldes von Liz Moore

Langweilig

So heiß geliebt und so sehr enttäuscht. Fast zehn Monate habe ich gebraucht, um mich durch dieses Buch zu quälen.

500 Seiten voller ausgedehnter Beschreibungen und Ausschmückungen. Die Natur wird sehr detailliert eingefangen, Szenen werden ausgiebig beschrieben. Es gibt viele Zeitsprünge, diverse POVs wechseln sich ab.

Das führte bei mir dazu, dass ich die Handlung oft aus den Augen verlor und mich kaum mit einer Figur identifizieren konnte.

Nach der Hälfte merkte ich immer wieder: Ich weiß nicht mehr, wer wer ist, worum es eigentlich geht, und am schlimmsten: es war mir egal. Von den POVs bis zu den verschwundenen Kindern: Von mir aus hätten alle verschwinden können.

Als Thriller ist das Buch für mich komplett fehlbeschrieben. Tatsächlich ist es eher ein literary mystery. Wer die vielen Ausschweifungen und langsamen, detailreichen Szenen mag, wird hier fündig. Wer auf Spannung und straffe Handlung hofft, eher nicht.

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Der Gott des Waldes

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How It All Ends von Emma Hunsinger

Einfühlsamer Comic

Die Graphic Novel erzählt von Tara, die eine Klasse überspringt und deshalb früher auf die Highschool kommt. Tara fühlt sich unsicher und hat Ängste vor diesem Schritt.
Sie hat eine lebendige Fantasie, in der sie sich oft mögliche Situationen übertrieben und überspitzt vorstellt.
Die Protagonistin ist sehr authentisch und man kann sich gut in ihre Ängste, neuen Erfahrungen und Veränderungen einfühlen.

Meine Enkelin hat viele Parallelen zu Tara und kann sich daher gut mit ihr identifizieren.
Mit ihrer Mitschülerin Libby entwickelt sich eine wichtige Freundschaft, die Tara hilft, sich besser zurechtzufinden. Die Geschichte behandelt viele typische Themen des Jugendalters wie neue Schule, Selbstfindung, erste Gefühle und Freundschaften.
Die Illustrationen im Comicstil gefallen uns sehr gut, auch die wenigen Farben passen gut zum Stil.
Die Geschichte ist sowohl unterhaltsam und lustig als auch gefühlvoll und einfühlsam.

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How It All Ends

Rezensionen von Lesemama:

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Two Can Play – Die spielerische Weiterentwicklung von Liebe von Ali Hazelwood

Spiel um die Liebe

Bewertet mit 3,5 Sternen

Zum Buch:

Für Viola könnte ein Traum wahr werden. Ihre Lieblingsbuchreihe als Spiel, für eine Spieleentwicklerin wäre das schon topp. Würde es nicht ein Konkurrenzunternehmen geben, mit denen sie zusammenarbeiten sollen und würde dort nocht Jesse arbeiten, der sie so rüde hat abblitzen lassen.

Auf einem Teambuilding in einer Hütte soll aus Konkurrenten eine Einheit werden.



Meine Meinung:

Ich habe das Buch als ungekürztes Hörbuch gehört und teilweise auch als eBook gelesen. Es ist eine typische Ali Hazelwood Story, viel Spice, ein wenig Romantik, aber durch die Kürze des Buches nur gut 250 Seiten, auch ziemlich oberflächlich. Aber auch unterhaltsam und teilweise humorvoll.

Die Srory hätte aber durchaus mehr Tiefe verdient, z.B. warum beide die Buchreihe so lieben, oder warum es zwischen Jesse und Viola so viele Missverständnisse gab. Trotzdem war es kurzweilige Unterhaltung. Als Hörbuch gut eingesprochen mit unterschiedlichen Stimmen bzw. Sprechern für Viola und Jesse.

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Two Can Play – Die spielerische Weiterentwicklung von Liebe

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Schlank mit System von Dr. med. Matthias Riedl

Abwechslungsreich

Hier habe ich ehrlich gesagt einfach wieder zugeschlagen, um noch mehr Rezepte von Matthias Riedl zu bekommen. Mein Fokus liegt klar auf gesunder Ernährung, Schlank mit System habe ich eher als begleitendes Kochbuch mitgenommen als wegen des Abnehm-Konzepts.

Wie gewohnt sind wieder viele alltagstaugliche und gut umsetzbare Rezepte dabei.

Besonders gefreut habe ich mich über die Pfannkuchen vom Blech, den Grünkernsalat mit Brokkoli und Burrata oder die Kokospannacotta mit Mango und Maracuja. Genau solche Gerichte mag ich: unkompliziert, abwechslungsreich und trotzdem nicht langweilig.

Das 20:80-Prinzip bildet den theoretischen Rahmen, bleibt aber angenehm im Hintergrund, wenn man das Buch hauptsächlich als Rezeptsammlung nutzt. Insgesamt ist es wieder ein solides Kochbuch mit vielen Ideen für den Alltag und abwechslungsreichen sowie zuverlässigen Rezepten.

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Schlank mit System

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Safe Space von Sarah Bestgen

Teil 2 wieder super

Nach dem Debüt Happy End musste ich auch Safe Space unbedingt lesen. Beim ersten Buch war ich vom Schreibstil und vor allem von den ersten drei Vierteln sehr begeistert. Das Buch ist ein echter Pageturner, durchgehend spannend und richtig gut aufgebaut. Die Auflösung hat mich dann allerdings enttäuscht: Sie ging mir zu schnell, wirkte sehr filmisch und wurde am Ende mit einer langen Erklärung der „bösen Seite“ abgehandelt.

Das fühlte sich etwas zu glatt an.

Beim zweiten Band ging es mir leider ähnlich. Bestgen schafft es erneut sehr gut, einen direkt in die Situation hineinzuziehen, und es gibt einige überraschende Momente, die die Spannung hochhalten. Gerade die psychologische Ebene funktioniert lange Zeit gut. Zum Ende hin wurde es für mich aber wieder zu vorhersehbar und erneut sehr stark wie ein Film inszeniert.

Insgesamt liest sich Safe Space flüssig und spannend, vor allem stilistisch überzeugt das Buch. Für mich verliert es jedoch durch das zu geradlinige und erklärende Ende an Wirkung.

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Safe Space