Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Vobabooks:
Montcrest University 1: Lessons in Evil von Laurie Harmening
Düster, spannend und morally grey
„Lessons in Evil“ ist der Auftakt der „Montcrest University“ Dilogie von Laurie Harmening. Schattenengel Grace startet ihr Studium an der Montcrest University und gibt alles, um einen der begehrten Plätze bei der Exkursion in die Hölle zu erhalten. Ihr Rivale, Dämon Isak kommt ihr dabei immer wieder in die Quere…
Eine krasse und spannende Geschichte.
Das Worldbuilding mit der Hölle und Magiesystem fand ich interessant und wirklich düster. Das Setting der Universität mitten in den Schweizer Alpen ist wirklich atmosphärisch und landschaftlich schön. Dort geht es aber auch ziemlich grausam zu, es gibt viele Dark Academy Vibes. Die Stimmung ist geprägt aus Hass, Intrigen, Ehrgeiz und Grausamkeiten - ab und zu gibt es aber auch Momente der Verbundenheit. Grace und Isak sind beide sehr zielorientiert und leistungsbezogen. Es gibt viele morally grey Aspekte in diesem Buch, und ich persönlich bin leider nicht so vollständig warm geworden mit den beiden Hauptfiguren. Flüssig geschrieben und im dual POV. Das Ende macht außerdem definitiv neugierig auf die Fortsetzung im 2. Band!
Rezensionen von brauneye29:
Kala von Colin Walsh
Wahnsinnig gut
Zum Inhalt:
Helen, Joe und Mush gehörten zu einer unzertrennlichen Clique und Mittelpunkt dieser war Kala, das ungestüme Mädchen, aber auch strahlender Mittelpunktder Gruppe. Doch eines Tages war sie spurlos verschwunden. 15 Jahre später treffen die drei wieder zusammen, denn Helen reist, wenn auch unwillig, zu einer Hochzeit an.
Joe ist ebenfalls in der Stadt und Mush war immer dort. Dann werden menschliche Überreste im Wald gefunden.
Meine Meinung:
Es gibt so Bücher für die man sich die Nacht um die Ohren schlägt und Kala ist genauso ein Buch. Ich konnte es kaum aus der Hand legen, weil es eine faszinierende, hoch spannende aber auch komplexe Handlung hat. Man kann kaum glauben, dass es ein Erstlingswerk ist. Die Protagonisten werden gut dargestellt und der Schreibstil ist sehr einnehmend. Durch unterschiedliche Zeiten und unterschiedliche Sichten wird das Buch für mich ein richtiges Highlight-Buch. Ich kann es wirklich uneingeschränkt empfehlen.
Fazit:
Wahnsinnig gut
Rezensionen von saskia13120:
Liars all around me von Clara Blais
Gelungener YA-Thriller mit fantastischen Protagonisten
"Liars all around me" ist ein packender YA-Thriller, der vor allem durch seine sympathischen Hauptfiguren und sein spannendes Ende überzeugt.
An der Harbourview High wird eine Schülerin tot aufgefunden. War es Suizid oder doch Mord? Für Ryle ist die Frage klar, schließlich hat die Erzfeindin der toten Schülerin, Avery, ihn nur eine Woche zuvor nach einer Waffe gefragt.
Um ihre Unschuld zu beweisen, bittet Avrey Ryle deswegen mit ihr gemeinsam den Schuldigen zu finden.
Avery und Ryle sind für mich beide von Anfang an tolle und sympathische Personen. Beide haben es aus verschiedenen Gründen privat nicht einfach und ich konnte mit jedem auf seine Art mitfühlen und hätte vor allen Dingen Averys Eltern mehr als einmal gerne angeschrien dass sie ihrer Tochter doch bitte mal die Liebe zukommen lassen die sie braucht und verdient.
Die Beziehung, die sich zwischen den Beiden entwickelt ist zwar vorhersehbar und klischeebehaftet, fühlt sich aber trotzdem wunderbar natürlich an und ich hab mich mit jedem Schritt den die Beiden aufeinander zugemacht haben mehr für sie gefreut. Sie haben das Buch wirklich durchgehend lesenswert gemacht und dafür gesorgt dass ich es kaum aus der Hand legen konnte.
Die Spannung baut sich nämlich hauptsächlich im letzten Drittel auf. Gerade im Mittelteil fühlen sich die Ermittlungen die die beiden tätigen eher wie "Sidequests" an, die erledigt werden müssen um die Geschichte auf der einen Seite zwar voran zu bringen, aber dieser auch eine gewisse Länge zu geben und "aufzufüllen".
Trotzdem habe ich während des kompletten Buches den Spaß am Lesen nicht verloren und hab jederzeit gebannt an den Seiten gehangen.
Die Geschichte spielt vorallem mit Vorurteilen, Vorverurteilungen und Gerüchten. Was ist die Herkunft wirklich wert? Macht sie einen automatisch zum besseren Menschen? Braucht es Reichtum um eine gute Kindheit zu haben und zu was sind Menschen fähig wenn die Verzweiflung und der Druck nur groß genug sind? Sie hält der Zwei-Klassen-Gesellschaft den Spiegel vor propagiert dass man sich die Meinung über einen Menschen nicht davon bilden sollte was andere über ihn sagen. Und - wie es sich für einen guten Thriller gehört - das nichts so ist wie es scheint.
Für mich ist "Liars all around me" ein absolut gelungenes Buch und sowohl für Fans des Genres als auch für Thriller-Neueinsteiger geeignet.
Rezensionen von Dragon:
Und alles zerbricht (Paper Hearts 1) von Maxine Reuker
Mehr als nur eine Lovestory
Mila fällt aus allen Wolken, als ihre Eltern ihr einen Umzug in die Schweiz wegen einer beruflichen Chance ihrer Mutter mitteilen. Das heißt für Mila: weg von ihrer besten Freundin Juno, weg aus ihrem heilen Idyll inmitten eines großen Anwesens in Berlin, weg von all dem Vertrauten, was dem Teenager wichtig ist und weg, bevor ihre lang geplante Sweet-Sixteen-Party mit ihrer besten Freundin stattfinden kann.
Dass auch der Umzug für ihren Vater alles andere als leicht ist, wird mit der Zeit immer deutlicher und sowohl Mila als auch der Vater rutschen in etwas hinein, aus dem es irgendwann ausweglos erscheint.
Das Jugendbuch ist keine leichte Kost und ich hätte mir die am Ende des Buches enthaltene Triggerwarnung deutlich früher, ja zu Beginn des Buches gewünscht. Autorin Maxine Reuker greift schwierige, aktuelle und sensible Themen wie Essstörung und Alkoholsucht auf. War sie selbst einst von ersterem betroffen, weiß sie, wovon sie schreibt und das merkt man ihrer Hauptprotagonistin Mila auch an. Die Figur hat Tiefe, man kann ihre Gedanken gut nachvollziehen und erlebt die schleichende Wandlung eines fröhlichen Teenagers zu
einer von Selbstzweifeln und Kontrolle bestimmten Jugendlichen. Dabei ist schockierend zu beobachten, wie diese Krankheit sich allmählich langsam entwickelt, bis sie so groß und raumeinnehmend wird, dass man alleine nicht mehr dagegen ankommt. Emotional geht dieses Buch sehr tief, denn die Story zeigt nicht nur einen Menschen, der sich selbst immer mehr aus den Augen verliert. Auch der Vater ist seinen Problemen nicht mehr gewachsen und für den Lesenden ist es fast schmerzlich mitanzusehen, wie die einst glückliche Familie immer mehr zerbricht.
Die Autorin hat einen packenden Schreibstil, der für die junge Zielgruppe genau richtig erscheint. Nichtsdestotrotz geht Milas Entwicklung an manchen Stellen zu schnell, wodurch ihre innere Wandlung teilweise sprunghaft wirkt. Zwar werden ihre Gedanken und Unsicherheiten nachvollziehbar geschildert, doch bleibt für mich die tatsächliche Tragweite der Essstörung zu undeutlich. Es wird nicht ausreichend herausgestellt, wie gravierend und potenziell lebensbedrohlich diese Erkrankung sein kann – sowohl körperlich als auch psychisch. Dadurch verliert die Darstellung an Dringlichkeit, und die Ernsthaftigkeit der Thematik tritt stellenweise in den Hintergrund. Eine intensivere Auseinandersetzung mit den langfristigen Folgen hätte der Geschichte mehr Tiefe und Authentizität verliehen.
Beim Lesen hatte ich das Gefühl, dass unbedingt noch eine Lovestory eingefügt werden musste, damit sie ins Genre des Jugendbuchs passte. Die Beziehung entwickelt sich sehr schnell, wodurch das Vorgehen des Jungen teilweise überstürzt und wenig einfühlsam wirkt. Statt die Handlung zu vertiefen, lenkt die Romanze stellenweise von der eigentlichen Problematik ab und mindert die Ernsthaftigkeit des Themas.
Insgesamt behandelt der Roman ein wichtiges und aktuelles Thema, das gesellschaftlich nach wie vor hohe Relevanz besitzt. Besonders gelungen ist die einfühlsame Darstellung von Milas Gedankenwelt, wodurch ihre innere Zerrissenheit nachvollziehbar wird. Dennoch wirkt ihre Entwicklung stellenweise zu schnell, und die Gefährlichkeit der Essstörung wird nicht immer deutlich genug herausgearbeitet. Auch die eingefügte Liebesgeschichte erscheint teilweise konstruiert und lenkt vom ernsten Kern der Handlung ab. Trotz dieser Schwächen regt das Buch zum Nachdenken an und sensibilisiert für die Problematik.
Rezensionen von Sophie H.:
Villa Rivolta von Daniel Speck
Der Preis für das Erwachsenwerden
Mailand 1979: Der dreizehnjährige Tonino findet in einer Baugrube vor dem Haus eine Wehrmachtspistole und nimmt sie am nächsten Tag mit in die Schule. Ehe er sich versieht ist er mit seiner Mutter Valeria auf der Flucht vor der Polizei. Sie fliehen zu Piero, dem Kindheitsfreund ihrer Mutter. Was Tonino nicht ahnen kann: Mit dem Fund der Pistole stochert er in einem alten Familiengeheimnis herum.
Auf dem Weg zu Piero erzählt die Mutter ihm von ihrer Kindheit in und um der Villa Rivolta, dem Elternhaus von Piero.
Bresso 1946: Die vierjährige Valeria zieht mit ihrer Mutter in die Villa Rivolta. Während ihre Mutter dort als Haushälterin arbeitet, ist Valeria sich selbst überlassen und freundet sich heimlich mit dem Sohn der Revoltas an, mit Piero. Beide Kinder verstehen sich von der ersten Minute an ohne Worte. Zwei Seelenverwandte haben sich gefunden. Während Piero aufgrund seiner Herkunft alles zufällt und er alles erreicht, was er möchte, muss Valeria um alles kämpfen. Doch einen Kampf kämpft Valeria vergebens: den Kampf um ihre große Liebe Piero. Piero heiratet Lele und Valeria trifft den faszinierenden Flavio und wird von ihm ungeplant schwanger. Wird Valeria mit Flavio glücklich werden? Oder wird sie Piero ewig nachtrauern? Ist es besser, nicht zu heiraten, weil man so befreundet bleiben kann?
In diesem tollen Buch steckt so viel: eine Familiengeschichte, eine (oder mehrere) Liebesgeschichten, die Geschichte Italiens mit seinem nationalen Gefälle und die Geschichte der Firma Iso, deren Isetta wohl jeder kennt. Daniel Speck versteht es, alles leicht miteinander zu verbinden. Seine Erzählweise hat mich von der ersten Seite an in den Bann gezogen. Ihm ist hier ein echter Pageturner gelungen. Die Figuren sind authentisch und als Leser leidet und fiebert man mit ihnen mit. Die italienischen Zitate, die Speck immer wieder einfließen lässt, kann man ohne Probleme verstehen und sie machen die Geschichte noch authentischer. Eine tolle Geschichte über Freundschaft, Herkunft, Leidenschaft und Verlust. Unbedingt lesen!
Rezensionen von Marie aus E.:
Eisnebel von Kate Alice Marshall
Beklemmende Spannung
Ich habe die Hörbuch-Variante genossen und kann es absolut weiterempfehlen. Für Thriller-Fans ein Highlight.
Mit 10 Stunden und 9 Minuten (ungekürzt) auch gut unterzubringen, wenn man nicht allzuviel Hörzeit hat.
Die Sprecherin ist hier Heike Warmuth und sie hat einen sehr guten Job gemacht.
Ich fand die Stimme passend und habe ihr gerne zugehört.
Es geht um Theodora, genannt Theo und ihren reichen Verlobten Connor.
Theo soll endlich Connors Familie vorgestellt werden, deshalb reisen die Beiden zum luxuriösen Winteranwesen der Daltons, nach Idlewood.
Eigentlich ein Traum, viel Schnee, tolle Hüttchen für Privatsphäre und die ganze Familie ist da.
Nur: ein herzliches Willkommen ist etwas anderes. Theo erfährt ziemlich schnell, dass sie unerwünscht ist. Und nicht nur das. Irgendwie kommt ihr das Anwesen bekannt vor.
Das Hörbuch hat mich hier voll abgeholt. Das beklemmende Gefühl, dass auf Idlewood und mit der Familie irgendetwas nicht stimmt, wurde immer schlimmer und ich konnte nicht einordnen, wer Gut und wer Böse ist und wie alles zusammenhängt.
Ich fand es sehr spannend und kann es nur weiterempfehlen.
Rezensionen von brauneye29:
Grüne Welle von Esther Schüttpelz
Tolles Buch
Zum Inhalt:
Eine Frau im Auto auf dem Weg nach Hause. Durch eine Umleitung kommt sie vom Weg ab und sie verpasst Ausfahrt um Ausfahrt und statt Richtung zuhause zu fahren, entfernt sie sich immer mehr und nicht nur von ihrem zuhause sondern auch von ihrem Mann. Und sie gerät ins Grübeln. Wäre es nicht sogar besser, wenn sie nicht mehr zu ihm zurückkehren würde?
Meine Meinung:
Was für eine Geschichte! Quasi durch eine Grüne Welle wird die Frau immer mehr davon abgehalten abzubiegen und Richtung ihres Zuhauses zu fahren und dabei die Gedanken sich quasi nach und nach in eine Richtung drehen, die sie mental immer mehr von ihrem Mann entfernen, was vielleicht auch nicht das Schlechteste ist, den ihr Mann ist schon sehr kontrollierend.
Was mich unheimlich überrascht hat, war dass dieses Buch schon einen hohen Spannungsbogen hat, was man nicht unbedingt so erwartet hat. Mich hat das Buch sehr in seinen Bann gezogen, denn auch der Schreibstil hat mich neben der Geschichte sehr begeistert.
Fazit:
Tolles Buch
Rezensionen von nanu?!:
Mord & Breakfast von Anne Gordon
Gemütlicher Krimi mit ganz viel Schottlandflair
Nach einer Intrige verliert die Londoner Journalistin Melody Moss von jetzt auf gleich ihren Job bei der Zeitung. Fast zeitgleich erhält sie aus Schottland die Nachricht, sie habe das Bed and Breakfast ihrer Tante geerbt.
Timing ist alles, so denkt sie sich, und macht sich sofort auf den Weg.
Auf das Cosy in diesen Krimi wird großen Wert gelegt, und genau das hat mir hier auch besonders gut gefallen.
Das Setting muss man einfach mögen.
Seagull Bay ist ein kleiner, bei den Touristen sehr beliebter Ort, direkt an Schottlands Küste gelegen.
Nach und nach lernt man dessen Bewohner kennen und Melody muss bald feststellen, sehr beliebt war Tante Mabel offenbar nicht. So manch einer scheint sie sogar richtig gehasst zu haben, sodass Melody sich ernsthaft fragen muss, ob Mabels Tod wirklich nur ein Unfall war.
Als gute Journalistin weiß sie aber, wie man sich beim Recherchieren am besten anstellt.
Nebenher begleitet der Leser Melody durch ihren Alltag. Dabei geht es um das B&B mit seinen Gästen und Mitarbeitern. Melody muss sich neu organisieren und weiß auch noch gar nicht, ob sie die kleine Pension überhaupt behalten will.
Bunt wird es durch die vielen Veranstaltungen im Dorf. Dann ist da noch der Pub mit seinem knurrigen Betreiber. Den gutaussehenden Gärtner, den Melody noch von früher kennt. Beschreibungen über Schottlands wunderschöne Landschaften dürfen natürlich nicht fehlen und überhaupt das Leben in einem Dorf, wo jeder jeden kennt.
Das alles, vermischt mit den Ermittlungen um Mabels Tod und die mysteriösen Machenschaften dahinter, ergeben einen richtig gemütlichen Krimi, der sich schnell nebenbei weglesen lässt. Knallharte Mörder oder Taten darf man hier jedoch nicht erwarten.
Ich habe mich sehr gut unterhalten gefühlt und ich freue mich wirklich sehr auf einen neuen Teil. In Seagull Bay wird es noch den ein oder anderen rätselhaften Fall zu lösen geben.
Rezensionen von xyz:
Tiere und Pflanzen lebensgroß von Daniela Strauß; Dr. Hannes Petrischak; Holger Haag; Felix Weiss; Katrin Hecker
Die heimische Tier- und Pflanzenwelt kennen- und achten lernen
In ihrem Buch "Tiere und Pflanzen lebensgroß" aus der neuen Reihe "Familie erlebt Natur" vermittelt das Autorenteam Daniela Strauß, Holger Haag sowie Dr. Hannes Petrischak einen ersten Überblick zur heimischen Tier- und Pflanzenwelt.
Alleine schon die ausdrucksstarken, teils lebensgroßen Fotos beeindrucken sehr und machen Lust auf das Lesen der Texte und auf tieferes Eintauchen in das Thema.
Es wird sehr viel Wissen auf anschauliche Weise angeboten, wobei die Dosis aufgrund der Übersichtlichkeit selbst bestimmt werden kann.
Es macht Freude, das gebundene Buch immer wieder in die Hand zu nehmen. Und genau so kann es auch genutzt werden, die Rahmenstruktur ist die Abfolge der vier Jahreszeiten Frühling, Sommer, Herbst und Winter. Die in der jeweiligen Jahreszeit am häufigsten vorkommenden Pflanzen und Tiere werden ganz- oder doppelseitig vorgestellt.
Ich sehe das Buch als Bestimmungsbuch und Nachschlagewerk und erlebe die angekündigten Mitmach-Ideen und Rezepte eher als marginal.
Rezensionen von brauneye29:
Was ist in meinem Alter sonst noch üblich? von Wencke Mühleisen
Lesenswert
Zum Inhalt:
Den letzten Abend des IIalienurlaubs hatte sich Erika ganz anders vorgestellt. Ihr Mann Jan, der Erika schon seit jegliche körperliche Nähe verweigert, eröffnet ihr, dass er seit anderthalb Jahren ein Verhältnis hat. Das trifft Erika unvorbereitet und eine Welt bricht zusammen. Doch zum Glück nur für eine kurze Zeit, dann treiben sie andere Fragen um, vorallem welche Möglichkeiten sie denn nun hat.
Meine Meinung:
In einem bestimmten Alter und Dauer einer Ehe erleben die Partner vieles. So hatte Erika selbst vor Jahren mal eine kurze Affäre, die fast zur Scheidung geführt hätte und nun ist es Jan der eine Affäre hat, allerdings schon deutlich länger als Erika seinerzeit. Wie damals würde Erika gerne durch eine Paartherapie die Ehe retten. Das Ende der vielen Überlegungen bringt zwar keine Lösung aber viele neue Denkanstöße. Mir hat dieses Auseinanderzusetzen mit dem bisherigen Leben und was Erika eigentlich gerne noch erleben möchte, sehr gut gefallen, denn das Buch war wirklich wie aus dem Leben gegriffen.
Fazit:
Lesenswert











