Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Pusteblümchen:
Moorland. Die Zwillinge von Andreas Winkelmann
Sehr atmosphärisch, dieser Thriller geht einfach unter die Haut
Andreas Winkelmann weiß wie man für Spannung sorgt und das ist ihm hier wieder einmal meisterhaft gelungen. Dieser Thriller ist bedrückend und geht tief unter die Haut. Mir war es unmöglich mich dem zu entziehen, so dass ich das Buch innerhalb kürzester Zeit gelesen habe.
Die 18-jährigen Zwillingsschwestern Nike und Jana sind ins Moor gefahren, um Bilder und Videos zu machen.
Von dort kehren sie nicht wie vereinbart nach Hause zurück. Nebel und Dunkelheit machen die Suche schwer. Als eine Kamera der Schwestern gefunden wird, verhärtet sich der Verdacht, dass etwas passiert sein muss.
Kommissarin Malia Gold beginnt zu ermitteln.
Das Moor bietet ein atmosphärisches Setting und ich hatte beim Lesen das Gefühl den feuchten Nebel direkt zu spüren.
Neben dem Verschwinden der Zwillinge geben die Einwohner des Dorfes Rätsel auf, da hier so einiges verborgen zu sein scheint. Auch die Vergangenheit der Kommissarin und ihre Art wie sie ermittelt, sind spannend zu lesen.
Die Handlung spielt nicht nur in einem aktuellen Zeitraum dem Februar 2026, sondern ist auch thematisch aktuell, da es um die Gefahren von Sozialen Medien geht.
Für mich ist dies ein genialer Reihenauftakt.
Rezensionen von Ameland:
Willkommen bei den Grauses 3: Der normale Schulwahnsinn von Sabine Bohlmann
Mit Herz und Humor
Muh und Wolfi sollen auf eine ganz normale Schule gehen. Kann das bei einem Werwölfchen und einem Dilldapp gut gehen? Nicht wenn Unkenntnis und Hilfsbereitschaft von nicht so netten Kindern ausgenutzt werden. Aber lest selbst.
Mit viel Herzwärme zeigt Sabine Bohlmann, dass Andersseins nicht schlecht sein muss, sondern sich Einem damit ganz andere Möglichkeiten eröffnen.
Dafür muss man sich aber auch dafür öffnen und sich darauf einlassen. Ottilie hat das getan und sich mit den seltsamen Fremden angefreundet. Diese Freundschaft verlangt ihr allerdings auch einiges ab. Mir hat ihre Entwicklung gut gefallen. Sie zeigt Mut, erkennt ihre Fehler und steht letztendlich für sich und ihre schrägen Freunde ein.
Eine liebevoll erzählte Geschichte mit viel Humor und auch Magie, die Normalität hinterfragt und das Andere, vielleicht Schräge auch als Stärke, die einen ausmacht darstellt. Mir hat auch dieser dritte Band mit den Grauses gefallen.
Rezensionen von Brigittte:
Die schlimmste Klasse der Welt (Band 6) - Helden und Legenden von Juma Kliebenstein
Klassenchaos deluxe
Dieses Buch hat uns herrlich unterhalten! Band 6 war für uns der allererste Band aus der Reihe – und trotzdem hatten wir überhaupt nicht das Gefühl, etwas zu verpassen. Im Gegenteil: Gerade weil hier alle Kinder der 5A vorgestellt werden, eignet sich das Buch wunderbar zum Einstieg. Man lernt jedes Kind mit seinen Stärken und Schwächen kennen, mit seinen Sorgen, kleinen Katastrophen und ganz besonderen Eigenheiten.
Bei jeder Vorstellung steht eine typische, herrlich übertriebene Situation im Mittelpunkt – und wir haben mitgefiebert, geschmunzelt, gestaunt und manchmal auch erleichtert aufgeatmet. Ganz besonders amüsant fanden wir die frechen Einschübe von Kater Bürste. Dieser Kater muss wirklich zu allem seinen Senf dazugeben – und das auf eine wunderbar schnippische Art. Meine Enkel haben sich über seine Kommentare köstlich amüsiert.
Die Kapitel sind angenehm kurz, flott geschrieben und sehr kindgerecht formuliert. Man fliegt regelrecht durch die Seiten. Ideal auch für Kinder, die nicht so gern lange Texte lesen. Die schwarz-weiß Illustrationen kamen bei meinen Enkeln besonders gut an – sie passen perfekt zu den jeweiligen Szenen und lockern das Lesen zusätzlich auf.
Rezensionen von Lilli33:
Witch of the Wolves: Halbmond Erbe von Kaylee Archer
Herrlich undurchsichtige Charaktere
Herrlich undurchsichtige Charaktere
Seit dem Tod ihrer Mutter lebt Cordelia bei ihrer Tante Lenora in London. Beide sind mächtige Hexen. Cordelia versteckt sich vor ihrem Vater Silas, dem Alpha des Albion-Rudels. Doch irgendwann wird sie entdeckt und von Silas’ rechter Hand Bishop entführt, weil ihr Vater sie vor einer großen Gefahr beschützen will, von der Cordelia bis dahin gar nichts wusste, und auch ihren Vater und sein Rudel kannte sie nicht.
Mir hat es großen Spaß gemacht, über Hexen und Werwölfe sowie andere übernatürliche Wesen zu lesen. Die Mischung ist gut gelungen, der Schreibstil in der Regel flüssig, nur an einigen wenigen Stellen etwas holprig, was icb aber nicht weiter schlimm fand.
Die Ausarbeitung der verschiedenen Charaktere ist toll. Cordelia ist eine wirklich taffe junge Frau, die sich nicht die Butter vom Brot nehmen lässt, sondern für ihre Rechte kämpft und sich nichts vorschreiben lässt. Aus ihrer Perspektive erleben wir die Handlung und sind ihr so ganz nah, bekommen ihre Gedanken und Gefühle hautnah mit. Von ihrem Gegenpart Bishop wissen wir hingegen kaum, welche Absichten er wirklich verfolgt, ob er auf Cordelias Seite ist oder auf der ihres Vaters oder gar auf seiner eigenen. Diese Unsicherheit macht die Sache spannend, auch weil die beiden sich unweigerlich zueinander hingezogen fühlen. Die Romanze entwickelt sich dabei recht schnell, auch wenn beide es erst mal abstreiten - hier sehen die Lesenden einfach mehr. ;-) Ein paar moderate Sexszenen fügen sich gut in die Handlung ein, wären für mich aber nicht so ausführlich notwendig gewesen.
Auch wenn die Handlung in kleinen Details vorhersehbar ist, ergeben sich für das große Ganze doch immer wieder überraschende Wendungen. Es fließt einiges an Blut, auch viel Gewalt ist im Spiel. Wer das nicht erträgt, sollte eher die Finger von diesem ansonsten recht unterhaltsamen Buch lassen.
Das Ende ist für den Moment einigermaßen abgeschlossen, aber eine Fortsetzung bietet sich an. Wann diese erscheinen wird, ist mir noch unbekannt. Die deutsche Ausgabe von „Witch of the Wolves. Halbmond Erbe“ erschien im Februar 2026 bei HarperCollins.
Rezensionen von nil_liest:
Trügerisches La Rochelle von Jean-Claude Vinet
Wer ist der Mörder auf einem Schiff ohne Fluchtweg?
Der Krimi Trügerisches La Rochelle von Jean-Claude Vinet (Pseudonym eines deutschen Autoren, der Frankreich liebt!) beginnt mit einem Einsatz, der zunächst unspektakulär wirkt – ein tödlicher Arbeitsunfall auf einem Errichterschiff vor der Küste. Doch schon bald kippt die Stimmung: Zwischen Wind, Wellen und einer auffallend verschlossenen Crew wird klar, dass hier niemand einfach gestolpert ist.
Und das Entscheidende: Der Täter befindet sich noch an Bord. Ein klassisches Locked-Room-Szenario – nur eben mitten auf dem Meer.
Was diesen Band der Reihe besonders macht, ist der Schauplatz. Ein Installationsschiff für einen Offshore-Windpark ist nicht gerade der typische Krimiort, und genau das funktioniert erstaunlich gut. Die Arbeiten auf See, die Technik, das Aufstellen der gewaltigen Anlagen – all das wird so beschrieben, dass man ein Gefühl für diesen harten Arbeitsalltag bekommt. Gleichzeitig entsteht eine leicht klaustrophobische Atmosphäre: begrenzter Raum, raues Wetter, viele Menschen mit Geheimnissen.
Im Zentrum steht wieder Commissaire Chevalier, der nicht nur ermittelt, sondern auch als Mensch sichtbar bleibt. Kleine Einblicke in sein Privatleben und das seines Teams lockern die Ermittlungen auf und geben der Geschichte Tiefe. Man merkt, dass sich die Reihe über mehrere Bände entwickelt hat – dennoch lässt sich dieser Teil problemlos lesen, auch wenn man die drei vorherigen Fälle nicht kennt. Die wichtigsten Beziehungen und Konflikte erschließen sich ausreichend aus dem Kontext.
Der Fall selbst entwickelt sich spannend über mehrere Wendungen hinweg. Der Tote war offenbar kein einfacher Kollege, sondern jemand, der mit seiner pedantischen Art und seinem Einfluss viele gegen sich aufgebracht hatte. Verdächtige gibt es daher reichlich. Als dann weitere dramatische Ereignisse folgen, müssen die Ermittler ihre Theorien mehrfach überdenken. Besonders interessant fand ich, dass die Spurensuche auch in die Vergangenheit führt – zu früheren Unfällen und möglichen Vertuschungen rund um die Arbeit auf See.
Stilistisch liest sich der Roman überwiegend sehr flüssig. Allerdings stolpert man gelegentlich über Formulierungen, die ein wenig ungewöhnlich oder etwas verquer wirken. Das bremst den Lesefluss kurz, stört insgesamt aber nicht allzu sehr, weil die Geschichte und das Setting stark genug sind, um einen weiterzutragen.
Was mir besonders gefallen hat: Der Krimi verbindet klassische Ermittlungsarbeit mit einem ungewöhnlichen Milieu. Man lernt einen Arbeitsplatz kennen, den man sonst kaum wahrnimmt – und merkt schnell, wie viele Konflikte und Spannungen dort unter der Oberfläche schlummern.
Für mich ist „Trügerisches La Rochelle“ ein maritimer Krimi mit Flair, einem spannenden Ermittlerteam und einem Schauplatz, der wirklich im Gedächtnis bleibt. Wer Krimis mag, die nicht nur den Täter suchen, sondern auch eine Welt zeigen, in der gearbeitet, gestritten und geschwiegen wird, dürfte hier genau richtig sein.
Dies ist der vierte Fall von Commissaire Chevalier, ist durch auch auch ohne Vorkenntnisse der anderen drei Fälle lesbar.
Rezensionen von yellowdog:
Wir Königinnen von Anja Gmeinwieser
Zu zweit im Truck
Wir Königinnen ist ein Roman über die Begegnung zweier Frauen.
Das Buch hat einen besonderen, beeindruckenden Anfang. Die Protagonistin befindet sich völlig alleine in einem Dorf in den Bergen. Das sind leicht beklemmende Szenen.
Was sie umtreibt, ist nicht ganz klar.
Dann begegnet sie einer Truckfahrerin, die Rinder transportiert und sie mitnimmt.
Es gibt eine Sprachbarriere, aber durch Handyübersetzerin kommt es zum Austausch in Englisch. Die Dialoge sind überwiegend in Englisch. Das funktioniert zwar und zieht sich konsequent durch das Buch, es nervt aber auch.
Das Buch zieht die Spannung aus der Beziehung, aber auch Gegenüberstellung der zwei Protagonistinnen. Während die Icherzählerin ganz von ihrer inneren Krise gefangen ist, sind es bei der toughen LKW-Fahrerin Anna reale Probleme. Der Job ist ihr stolz, aber er ist auch hart und schwierig.
Der Plot ist nicht unbedingt neu. Es entschädigt aber, dass die Autorin viel Stimmungen und Atmosphäre erzeugt.
Rezensionen von yellowdog:
Tangerinn von Emanuela Anechoum
Die Bar hieß Tangerinn
Das Buch der italienischen Schriftstellerin Emanuela Anechoum lebt von der Erzählstimme der Protagonistin Mina und ihrer Situation. Sie lebt zur Zeit eigentlich in London, kehrt aber nach dem Tod des Vaters nach Kalabrien zurück. Ihr Vater Omar stammt aus Marokko, daher ist die Suche nach ihrer Identität ein großes Thema.
Zurück blieben ihre Schwester und die labile Mutter, um die man sich kümmern muss, genau wie um die Migrantenbar Tangerinn ihres Vaters. Dabei war es ihr so wichtig, dem Leben in Kalabrien zu entkommen.
Man kann Minas Situation gut verstehen, obwohl sie keine einfache Hauptfigur ist. Immer wieder geht sie innerlich ins Gespräch mit dem verstorbenen Vater. Erst spät im Buch, im vierten Teil, hat Omar auch einen Auftritt, als ein Freund Mina von früheren gemeinsamen Zeiten erzählt.
Mina muss sich entscheiden: Will sie bleiben oder wieder gehen? Mit dieser richtungsweisenden Entscheidung schließt das Buch.
Rezensionen von gabiliest:
Commissario Leone und die Toten von Rom von Patrizia Zannini
Katzenfriedhof
Der alte protestantische Friedhof in Rom, nahe der Cestius Pyramide, ist der Schauplatz von Patrizia Zanninis dritten Band der Serie Italia Mortale. Schon das mysteriöse Cover gibt die unheimliche Friedhofsatmosphäre wieder, in der sich ein Drama abspielt.
Eine schrecklich verstümmelte Leiche wird bei den Gräbern gefunden, ein Minister, wie sich herausstellt, als Commissario Enzo Leone und sein Team die Ermittlungen aufnehmen.
Eigentlich ist der Mann gut beleumdet, aber dann stellt sich heraus, dass er ein Bauprojekt in einem Naturschutzgebiet erst in letzter Sekunde abgeblasen hat. Musste er deshalb sterben?
Verdächtig sind seine Geschäftspartner und Freunde, doch sie haben ein Alibi. So kann der Mörder weiter seine schrecklichen Taten begehen, es gibt weitere Leichen. Aber was der Mörder nicht zu wissen scheint: Er wurde bei seiner Tat beobachtet, von einer alten Frau, der Katzenlady, die sich um die auf diesem Friedhof lebenden Katzen kümmert. Doch sie geht nicht zur Polizei, obwohl sie Beweise findet, aus Angst vor dem Täter. Der hat jedoch bereits aus anderer Quelle von ihrer Existenz erfahren und sie schwebt in großer Gefahr.
Im Mittelpunkt von Patrizia Zanninis Roman steht zu Recht der protestantische Friedhof im Herzen von Rom, denn dort sind unter anderem die englischen Dichter Keats und Shelly begraben, ebenso wie ein Sohn Goethes. Zwischen wunderbar gestalteten Grabsteinen fristen vierzig Katzen ein einfaches Dasein. Commissario Leone erfährt jedoch lange nichts von dem Zusammenhang zwischen der Tat auf dem Friedhof und einem psychopathischen Mörder, der es auch auf die Frau des Ministers und ihre Schwester abgesehen zu haben scheint. Als die Spuren immer mehr in die Richtung der Vergangenheit des Ministers führen, gerät auch der Commissario in große Gefahr. Denn er erkennt die Zusammenhänge, hat aber wieder einmal nicht mit, was er so nötig brauchen würde, seine Waffe.
“Commissario Leone und die Toten von Rom” ist ein spannender Kriminalroman, der die Atmosphäre der Stadt lebendig einfängt. Loyale Mitarbeiter unterstützen die Arbeit des Commissarios, der bald heiraten möchte. Seine Schwiegermutter in spe hat ihm und Rosa, seiner Braut, erzählt, dass es eine glückliche und lange Ehe bringe, wenn man bis zur Hochzeit tausend Kraniche faltet. Doch wie soll sich das zeitlich ausgehen? Wieder helfen die Kollegen und es scheint nicht nur das Hochzeitsglück garantiert, sondern nach langen Recherchen und oft in die Irre führenden Spuren kann der Mörder gestellt werden.
Patrizia Zannini hat einen spannenden Roman mit gut gezeichneten Protagonisten vorgelegt, der leicht lesbar ist und den man schwer aus der Hand legt. Lebendig wird hier eine hintergründige Geschichte erzählt von einem Milieu, das geprägt ist von politischen Intrigen, Korruption und Vorteilsnahme. Doch immer wieder scheint die Sorge um das Wohlergehen der Friedhofskatzen durch. Ebenso stellt die Autorin an das Ende des Buches Rezepte für typisch römische, einfache Speisen. Wer also einen Krimi mit viel römischem Lokalkolorit schätzt, hat hier sicher zum richtigen Buch gegriffen.
Rezensionen von ReiShimura:
Vom Gespenst, das nicht allein sein wollte von Gareth Ryans
Ein berührendes Buch über Einsamkeit und Zusammenhalt
Bereits das Äußere des Buches hat sowohl den kleinen Leser als auch die Erwachsenen im Haus überzeugt. Das Buch ist hochwertig verarbeitet, das Format ist gut gewählt und die Illustration am Cover ist ansprechend. Die Farbgebung des Coverbildes ist ein wenig düster und gedeckt, dies passt meiner Meinung nach aber sehr gut zum Gesamtkonzept des Buches.
Die Illustrationen im Buch sind wie erwartet im gleichen Stil wie das Cover. Die Bilder sind detailreich und es macht Spaß diese zu betrachten. Auf den ersten Blick kann man bereits die wesentlichen Dinge erkennen. Nimmt man sich allerdings ein wenig mehr Zeit, kann man die vielen Kleinigkeiten entdecken, die sich in den Bildern verstecken.
Schriftart und -größe des Textes finde ich sehr passend gewählt. Das Zusammenspiel zwischen Text und Bilder ist sehr ausgewogen und leicht lesbar. Aufgrund der relativ großen Schriftgröße und des eher einfach gehaltenen Textes ist dieses Buch meiner Meinung nach auch sehr gut für Leseanfänger geeignet. So können zum Beispiel die älteren Kinder ihren jüngeren Geschwistern das Buch vorlesen.
Die Handlung des Buches ist durchdacht und auch für Kinder leicht nachvollziehbar. Die Emotionen und Gedanken des Gespenstes und seiner tierischen Freunde sind für die Kinder verständlich. Da Buch hat eine Altersempfehlung von ab 3 Jahren. Der kleine Leser ist noch etwas jünger und konnte der Geschichte dennoch sehr gut folgen. Hierbei muss ich aber dazusagen, dass er bereits viel Erfahrung mit Büchern dieser Länge hat. Für Kinder, die eher an kurze Bücher gewöhnt sind, könnte die Textlänge eventuell ein herausfordernd sein.
Das Alleinsein bzw. Einsamkeit wird in dem Buch sehr gut thematisiert. Phasenweise ist das Buch ein wenig traurig, aber in einem der Altersklasse entsprechenden Niveau. Autor Gareth Ryans hat das Thema wirklich sehr gut eingefangen und dargestellt.
Dieses feinfühlige, emotionale und herzerwärmende Buch ist wirklich eine Bereicherung für jedes Kinderbuchregal. Wer auf der Suche nach einem Buch zum Thema Freunde finden und/oder der Angst vor dem Alleinsein ist sollte sich unbedingt dieses hier anschauen. Der kleine Leser und ich können das Buch wirklich von ganzem Herzen weiterempfehlen.
Rezensionen von Frechdachs:
Mein wilder, bunter Garten - Einfach naturnah gärtnern von Silvia Hardt
Wild und bunt - Genau so soll unser heimischer Garten wieder werden
Silvia Hardts aktueller Gartenratgeber "Mein wilder, bunter Garten - Einfach naturnah gärtnern" greift ein für uns sehr essentielles Thema auf, das naturnahe Gärtnern.
Wenn ich selbst zurückdenke hatten wir bereits in der Kindheit einen sehr wilden und naturnahen Garten mit bunten Lupinenfeldern.
Mit der Zeit wurde dieser leider immer mehr zurückgedrängt und viele wilde Beete und Flächen einfach eingeebnet. Der Wunsch und damit auch der Drang diese alten Flächen wieder in ein wildes Ökosystem zu überführen wächst bei uns von Jahr zu Jahr.
Der Ratgeber kommt gerade richtig, denn die Sonne schickt ihre ersten Strahlen vom Himmel und jeder der einen Garten besitzt kann es wahrscheinlich auch nicht erwarten, diesen zu "begrünen".
Haptik, Format und Optik sind für einen Gartenratgeber echt exzellent gewählt. Gerade die ganzen tollen Bilder lassen die Wünsche für den eigenen Garten fast ins unermessliche steigen und wecken sehr viele Emotionen in uns.
Ein Ratgeber lebt allerdings eben nicht alleine von der tollen Bildsprache. Für uns müssen dort dann beispielsweise auch echte Praxistipps versteckt sein.
Das redaktionelle Konzept überzeugt uns persönlich auch. Schließlich führt der Ratgeber nach einer sehr kurzen Einleitung gleich zum eigentlichen Herzstück des Werkes, der praktischen Ausgestaltung der unterschiedlichen Lebensräume. Bei diesen jeweils kurzen Überblicken ist denke ich für jeden Garten etwas dabei. Mitunter hätten wir uns dabei insgesamt noch etwas mehr Tiefe gewünscht. Man bekommt beim Lesen unheimlich viele verschiedene Eindrücke, die es zu sortieren gilt und für den eigenen Garten dann zu adaptieren. Als Ideengeber funktioniert dieser Gartenratgeber ausgezeichnet.
Abgerundet wird das Werk dann durch einen kleinen Streifzug durch die Fauna dieser wilden Lebensräume. Dabei hat es uns das Kapitel mit den Laufenten ganz besonders angetan.
Final im Ratgeber listet Silvia Hardt dann auch noch ganz kurze Steckbriefe von zahlreichen heimischen Pflanzen auf.
Somit sind wir jetzt auf alle Fälle bestens mit vielen Ideen versorgt. Uns als Familie schwirren gerade mehr kreative Gedanken im Kopf umher, als uns lieb ist. Aber genau dafür hatten wir diesen Gartenratgeber ja auch vorgesehen. Nun liegt es an unserer Schaffenskraft, wann es bei uns im Garten wieder wild werden wird.











