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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Haliax:

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Die Fährte des Wolfes von Kallentoft Mons; Lutteman Markus

Tiefgehende Thematik.

Zack Herry ist alles andere als ein Vorzeigepolizist. Nachts dröhnt er sich gerne mit den unterschiedlichsten Drogen zu und lässt auf Partys seine dunkle Seite zum Vorschein kommen. Dennoch ist er für seine 27 Jahre beruflich weit gekommen. Zack ist Teil einer Sondereinheit bei der Stockholmer Polizei und jagt Verbrecher.

Eines Abends werden asiatische Frauen brutal ermordet und die Sondereinheit wird zum Tatort gerufen, um den Fall zu übernehmen. Schon bald müssen die Ermittler feststellen, dass der Fall tiefer reicht, als vorerst gedacht.

Bevor sich die Geschichte der Aufklärung des Verbrechen widmet, lernt man alle Ermittler der Sondereinheit näher kennen. Ab und zu werden auch Kapitel auf der Sicht der anderen Ermittler geschildert. Dadurch lernt man die Charaktere besser kennen, bekommt ein Gefühl für sie und sieht die Geschichte aus andere Augen. Der Hauptteil wird aus Zacks Perspektive erzählt. Obwohl er ein Draufgänger und Frauenheld ist, war er mir auf Anhieb sympathisch. Man bekommt einen guten Eindruck von der Hauptfigur der Autoren. Seine Vergangenheit wird zwar nur teilweise eröffnet, aber dieser Teil, gibt den Leser schon einen guten Einblick.

Die Ermittlungsarbeit und die Aufklärung waren meiner Meinung plausibel. Als ich begann das Buch zu lesen, hätte ich mir nicht gedacht, dass die Geschichte eine solche Tiefe erreicht. Es wird gewissermaßen ein Tabuthema angeschnitten, dass ich noch nicht in vielen Büchern gelesen habe. Generell hatte ich beim Lesen immer wieder das Gefühl, dass diese Dinge tatsächlich passieren könnten.

Ich würde diesen Thriller als durchweg spannend beurteilen. Es gibt zwischendurch Stellen, die reine Ermittlungsarbeit beschreiben, was nicht unbedingt spannend ist, aber die impulsive und draufgängerische Art von Zack bringt die Spannung immer wieder zurück.

Fazit
Das Autorenduo hat einen starken Thriller geschaffen, der durch seinen speziellen Protagonisten und tiefgehende Thematik auflebt. Ich hoffe auf eine baldige Fortsetzung! Ich gebe 5 von 5 Sternen.

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Die Fährte des Wolfes

Rezensionen von Nepomurks:

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Die Fährte des Wolfes von Kallentoft Mons; Lutteman Markus

Spannender Polit-Thriller...

Eine scheinbar spurlos verschwundene Frau zieht die Aufmerksamkeit der Nachrichten-Producerin Virginia Knightly auf sich. Sie forscht nach und wittert eine große Story. Doch je weiter sie den Hinweisen nachgeht und je näher sie der Wahrheit kommt, desto gefährlicher wird es für Virginia Knighty und ihr Team.

Denn sie hat sich mit mächtigen Menschen angelegt, die ihre öffentliche Integrität mit allen Mitteln schützen wollen. Und letztlich bleibt dabei immer noch die Frage: Was geschah mit Evelyn Carney, der vermissten Person?

Christina Kovac hat mit „Stadt der Intrigen“ nach ihrer langjährigen journalistischen Tätigkeit im Washingtoner Dunstkreis nun ihren ersten Polit-Thriller vorgelegt. Ein eher stilles und ruhiges Buch, das mit wenigen Action-Szenen auskommt, aber immerzu Spannung aufzubauen weiß. Packende Verläufe und manchmal auch dramatische Entwicklungen lassen die Geschichte zu einem extrem fesselnden Gesamtkonstrukt werden. Der Leser ist dabei immer mit den „Ermittelnden“ auf Augenhöhe, wird jedoch auch das ein oder andere Mal auf die falsche Fährte geschickt. Mir gefielen das Topic wie auch der allgemeine Aufbau des Thrillers sehr gut. Man kauft der Autorin den Polit-Thrill jederzeit ab, da die Inhalte sehr authentisch und reell wirken und auch die Protagonisten gut konzipiert sind. Der Schreibstil ist dabei sehr eingängig und flüssig lesbar.
Einzig ein kurzer Nebenschauplatz schien mir überflüssig und im Gesamtrückblick nicht unbedingt stimmig.

Ansonsten ist der Thriller aber definitiv eine runde Sache: spannend, mit vielen Eindrücken zu möglichen politischen und polizeilichen Machenschaften in den USA. Mich jedenfalls hat das Buch durchaus überrascht und auch überzeugen können. Absolut empfehlenswert, deshalb 5 Sterne.

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Die Fährte des Wolfes

Rezensionen von yellowdog:

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Der Vater, der vom Himmel fiel von Henderson J. Paul

amüsante Familiengeschichte mit Tiefgang

In dieser Familiengeschichte fällt von Anfang an der Wortwitz auf, der auch schon J.Paul Hendersons ersten Roman Letzter Bus nach Coffeeville kennzeichnete.
J.Paul Henderson hegt viel Sympathie für seine Figuren. Das überträgt sich auf den Leser.
Eine wichtige Figur ist der Witwer Lyle, der mit 83 Jahren durch einen Unfall stirbt.

Er hinterlässt 2 erwachsene Söhne.

Greg ist aus Anlaß des Todes seines Vaters nach langen Jahren wieder in die Heimat nach England zurückgekehrt. Eigentlich lebt er in den USA, da er sich von der Familie entfremdet hatte. Als Jugendlicher war er rebellisch und unangepasst.
Sein Bruder Billy ist ein ruhigerer Typ, dessen Lebenslauf konstanter verläuft.
Jedenfalls sieht das auf der Oberfläche so aus. In Wirklichkeit leidet er an einer ungewöhnlichen Phobie, die sein Leben beeinflusst.

Greg hat Visionen von seinem toten Vater, der sich mit ihm unterhält. Das ist der Anlaß sein eigenes Leben in Frage zu stellen. Auch mit seinem Bruder Billy versteht er sich nach 7 Jahren Trennung wieder gut, weil sie es schaffen, miteinander zu reden.
Eine große Überraschung erwartet Greg dann auch noch durch eine scheinbar unbekannte Frau.

Neben den realistischen Probleme der Hauptfiguren ist mit Onkel Frank auch eine echt skurrile Figur dabei, der gerade in den Dialogen für eine weitere kräftige Prise Humor sorgt.
Dennoch sind bei aller Komik die Themen wie z.B. Lösen von Familienproblemen, Wiederannäherung, etc. von Bedeutung und der Roman besitzt bei aller Leichtigkeit auch Tiefgang!

Manche Passagen des Romans erinnern mich an die Prosa von Jonathan Tropper (Sieben verdammt lange Tage). Wer also gerne Tropper liest, wird vielleicht auch J.Paul Hendersons Romane mögen.

Fazit: Ein amüsant zu lesender Roman, den ich schon in knapp 2 Tagen durch hatte.

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Der Vater, der vom Himmel fiel

Rezensionen von yesterday:

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Teufelskälte von Sveen Gard

Psychologisch fordernd und zuweilen undurchsichtig

Vor allem im Hochsommer bietet dieser Thriller willkommene Abkühlung, auch wenn diese nur „virtuell“ ist. Der norwegische Winter präsentiert sich auf den 416 Seiten immer wieder sehr eindringlich. Vom Fall, den Kommissar Tommy Bergmann zu lösen hat, bleibt auch einiges in Erinnerung. In holt eine alte Geschichte ein, in die er zu Beginn seiner Laufbahn involviert war.

Damals gab es eine Serie an Morden, alle an Mädchen, jungen Frauen. Das Muster wiederholte sich, doch nun scheint diese Serie eine Fortsetzung zu finden. Zwischen frustrierenden und nervlich angespannten Momenten in der Ermittlung ist sich Bergmann immer wieder unsicher, ob vor ein paar Jahrzehnten wirklich der wahre Täter erwischt wurde.

Gekonnt schafft Gard Sveen es, die Spannung nicht durchgehend hoch zu halten, sondern bewusst ganz entspannende Abschnitte einzustreuen, um dann wieder Momente der Unsicherheit, fast paranoide Anfälle, sowohl bei seinen Charakteren als auch beim Leser auszulösen. Auch Tommys Kollegin Susanne Bech, die sich erst in die alten Akten einarbeitet, bleibt von einer inneren Unruhe nicht verschont. Bis zum Ende scheint alles möglich, könnte jeder der in mühevoller Arbeit Befragten in den Fall verstrickt, könnte sogar ein Mittäter oder der wahre Mörder sein.

Die Fülle an vielschichtig ausgearbeiteten Charakteren macht es zuweilen auch etwas schwierig, der Handlung ganz exakt zu folgen. Wer hat nun welchen Namen erwähnt? Wo hing nochmal dieses Bild? Aber letztendlich ist nur wichtig, dass Susanne und Tommy die perfiden Zusammenhänge erkennen. Nichts ist wie es scheint, zu viele Beteiligten haben etwas zu verbergen.

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Teufelskälte

Rezensionen von yellowdog:

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Underground Railroad,7 Audio-CD von Colson Whitehead

Erzählerische Wucht

Underground Railroad. Was für ein grandios Buch!

Zuerst ist Hörbuch Hamburg für die Gestaltung des Hörbuchs in einer CD-Pappbox mit 7 CDs zu loben. Das ist meine favorisierte Hörbuchform.

Gelesen von Helene Grass, die auch einmal zusammen mit ihrem Vater bei einer Lesung im Theater gesehen habe.

Ihr Vortrag ist wirklich gelungen und passend.

Anfangs ist es ziemlich hart, da das Sklavenleben deutlich beschrieben wird. Dazu gehören neben der harten Arbeit auch grausame Bestrafungen, Vergewaltigungen und weitere unmenschliche Behandlungen.
Das muss man als Leser bzw. Hörer auch erst einmal ertragen. Doch bei dem, was die Menschen damals ertragen mussten, verbietet sich mir ein weghören.

Mit Cora gibt es eine starke Persönlichkeit als Hauptfigur.
Es gibt auch authentisch wirkende Nebenfiguren wie Caesar, die Brüder Randall, Miss Lucy und die unterschiedlichen Mitarbeiter der Underground Railroad. Die Vereinigung der Underground Railroad hat eine Route in die mögliche Freiheit Richtung Norden bis zu Kanada aufgebaut.

Es folgt die abenteuerliche Flucht und das Leben in Freiheit.
Cora und Caesar werden getrennt, als eine neue Flucht erforderlich wird.
Erschreckende Szenen folgen. Und entschlossene Sklavenjäger setzen sich auf Coras Spur. Der Sklavenfänger Ridgeway ist eine für mich erschreckend glaubwürdige Figur. Sein Herrenmenschendenken war damals sicher verbreitet, bei manchen selbst noch heute. Das der US-Präsident Trump sich nicht gegen den Ku Klux Klan und anderen Rassisten ausspricht ist ein Verbrechen.

Cora bewegt sich durch verschiedene US-Staaten: Von Georgia aus durch South und North Carolina, Tennessee und Indiana.

Viele Motive des Romans sind auf eine symbolische Ebene gebracht. Die wirklich versteckt fahrende Eisenbahn ist ein Stück magischer Realismus. Das und die erzählerische Wucht machen das Buch zu etwas besonderen. Kein Wunder, dass es den Pulitzer und den National Book Award gewann.

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Underground Railroad,7 Audio-CD

Rezensionen von Gaby 2707:

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Underground Railroad,7 Audio-CD von Colson Whitehead

Superspannend - wie immer

London im April. Gerade noch hatten sich Syskia Flynt und ihre Tange Ellen Cramer, der sie sich emotional sehr verbunden fühlt, in einem kleinen Cafe getroffen – da ist sie am nächsten Tag tot. Was zunächst wie Suizid aussieht, stellt sich als Mord heraus. Doch wer tut so etwas? Saskia versucht auf eigene Faust mehr heraus zu finden und kommt dabei dem Mörder sehr nahe.

In ihrem neuen Thriller lerne ich durch Christine Drews die Familie Flynt kennen, die mit Koffern in der 3. Generation ihren Unterhalt verdient. Ich bekomme Kontakt zu Noemi Redcliff, einer jungen Frau im Crystal Met Rausch, zu Jack ernard, der in dem Haus lebt, von dessen Dach Tante Ellen fiel, Sienna Johnstone und ihre Familie und den Psychotherapeuten Oliver Stinner. Alles Menschen wie Du und ich, mit ihren Fehlern, und Eigenheiten, deren Gedanken ich hier lesen kann. Doch was haben sie miteinander zu tun?
Das wird beim Lesen, je weiter ich komme, immer klarer.

Durch ihre gewohnt tief schürfenden Art gibt mir die Autorin Einblicke in die Welt von Trauma-Patienten und dem Zustandekommen von Albträumen. Dieses Thema hat mich hier, neben dem Mordfall, besonders fasziniert.
Ich habe mitgefiebert, mit gerätselt, irgendwie passt alles zusammen – aber auch wieder nicht und bin bis zum Schluss, als sich alle Fäden aus dem Knäuel gelöst haben, nicht drauf gekommen, wer der Mörder ist.

Spannung hoch drei – eine Geschichte, die mich etwas verstört hat – Protagonisten, deren Tun ich absolut nachvollziehen konnte – das alles hat mir spannungsgeladene, sehr interessante Lesestunden beschert. Vielen Dank dafür.

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Underground Railroad,7 Audio-CD

Rezensionen von mikkagottstein:

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So klingt dein Herz von Ahern Cecelia

Missklänge des Herzens?

Dieses Buch hat mich mit sehr gemischten Gefühlen zurückgelassen.

Ich wollte es lieben, denn die Grundidee klang so herrlich originell und bezaubernd: eine junge Frau, die im Verborgenen in der Natur aufgewachsen ist, interagiert mit der Welt in der Sprache der Klänge – sie kann zwar ganz normal sprechen, aber ihre Gefühle, Erinnerungen und Wünsche drückt sie meist ganz unbewusst aus in Vogelgezwitscher, dem Sausen des Windes oder auch dem leisen Brodeln des kochend heißen Kaffees.

Und Lauras Geschichte hat mich in der Tat fasziniert und bezaubert. Sie hat eine einzigartige Sicht auf die Welt, denn sie tritt im Alter von 26 Jahren erstmals heraus aus ihrem Leben im Wald und hinein in unsere hektische, oft oberflächliche Gesellschaft. Durch ihre Augen erscheinen Dinge wie Castingshows und die ständig und überall präsenten Sozialen Medien geradezu absurd. Wo wir längst nicht mehr hinschauen oder hinhören, bemerkt sie auch die kleinen Dinge und nimmt sie in sich auf.

So weit hat das Buch meine Erwartungen wirklich erfüllt, und vor allem hat es mich zum Nachdenken angeregt. Sprache und Schreibstil fand ich ebenfalls sehr passend: wir sind es gewohnt, uns hauptsächlich auf unsere Augen zu verlassen, und selbst in Büchern liegt das Augenmerk normalerweise auf dem Visuellen. Aber Cecelia Ahern lässt den Leser teilhaben an Lauras Leben, indem sie die Klänge beschreibt.

Ein wenig gewöhnungsbedürftig fand ich die Perspektivenwechsel, die zum Teil recht abrupt erfolgen, so dass man im erstem Moment nicht sicher sein kann, in wessen Sichtweise man gerade hinein gesprungen ist. Andererseits bereichert es die Geschichte durchaus, dass wir nicht nur Lauras Wahrnehmung der Geschichte präsentiert bekommen, sondern auch die der Menschen um sie herum.

Die Autorin konfrontiert Laura mit dem größtmöglichen Kontrast zu ihrem bisherigen Leben. Aus der Ruhe und Einsamkeit des Waldes wird sie hineingeworfen in ein ungeheures Medienspektakel. Was als anspruchsvoller Dokumentarfilm geplant war, wird zu einem Hype, in dem es immer weniger um die echte Laura geht und immer mehr um das 'Produkt', das aus ihr gemacht wird. Und das fand ich spannend und hochinteressant, gerade weil sich Lauras Stress und Überforderung durch Cecelia Aherns Beschreibungen sehr stark auf mich übertrug – das ist ihr hervorragend gelungen.

Jetzt muss ich aber doch langsam zu dem kommen, was mich an diesem Buch gestört hat: die Liebesgeschichte.

Solomon ist der junge Tontechniker, der Laura im Wald 'gefunden' hat. Ihre Art, sich über Klänge auszudrücken, spricht ihn natürlich direkt stark an, schließlich sind Klänge sein Beruf. So weit konnte ich das auch noch nachvollziehen, aber er entwickelt sehr schnell eine in meinen Augen vollkommen übersteigerte, ungesunde Obsession. Obwohl er in einer Beziehung mit der Regisseurin Bo lebt, denkt er nur noch an Laura. Ständig. Überall. Er kennt sie eigentlich kaum, aber er erschien mir geradezu besitzergreifend und behandelt sie oft, als sei sie ein unmündiges Kind.

Ihm ist im Grunde klar, dass das alles seiner Freundin gegenüber nicht fair ist, aber so richtig Stellung beziehen und klare Verhältnisse schaffen – das liegt ihm anscheinend nicht. Bo bekommt den schwarzen Peter zugeschoben, denn sie ist sozial unbeholfen und hat Schwierigkeiten damit, die Gefühle anderer Menschen richtig zu interpretieren, wodurch sie gelegentlich so wirkt, als sei ihr nur ihre eigene Karriere wichtig.

Ich mochte Bo. Sie hat Fehler, sie hat Schwächen, aber ich hatte immer das Gefühl, dass sich dahinter eine nette, anständige Frau verbirgt, die es nicht verdient hat, von ihrem Freund so behandelt zu werden.

Ganz abgesehen davon war die Liebesgeschichte für mich aus einem anderen Grund problematisch:

Solomon hatte schon Beziehungen. Er hat Lebenserfahrung. Und er ist buchstäblich der erste Mann, mit dem sich Laura je auch nur unterhalten hat (abgesehen von ihrem Vater). Da ist doch keine Beziehung auf gleicher Augenhöhe möglich!

| FAZIT |

Die Grundidee ist originell und außergewöhnlich: mit mehr als einem Hauch Sozialkritik wird die Geschichte von Laura erzählt, die die ersten 26 Jahre ihres Lebens in einer Hütte im Wald verbracht hat. Da sie das Talent hat, jedes beliebige Geräusch täuschend echt nachahmen zu können, wird sie zufällig von dem Tontechniker Solomon 'entdeckt' und hineinkatapultiert in einen weltweiten Medienrummel um ihre Person, der sie fast zerbricht.

Laura ist ein wunderbarer Charakter und ich fand es faszinierend und interessant, ihren Weg zu verfolgen – aber die Liebesgeschichte hat mich ganz enorm gestört, denn ich hatte immer das Gefühl, hier eher von ungesunder Obsession zu lesen als von Liebe.

Ich würde das Buch eingeschränkt empfehlen. Nicht 'wegen', sondern 'trotz' der Liebesgeschichte.

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So klingt dein Herz

Rezensionen von nuean:

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So klingt dein Herz von Ahern Cecelia

So klingt dein Herz – nicht ganz, was ich erwartet habe

Klappentext:
Eine verzaubernde, berührende Geschichte voller Gefühl und Phantasie, in der die ganze Welt und die Liebe erklingt. So einzigartig und überraschend, wie nur die junge Welt-Bestseller-Autorin Cecelia Ahern schreibt. Die junge Laura lebt im Verborgenen im Westen Irlands. Niemand weiß, dass sie eine ganz besondere Fähigkeit besitzt: Sie kann jede menschliche Stimme, alle Tiere und jedes Geräusch der Welt nachahmen.

Als der Toningenieur Solomon im Wald auf Laura trifft, fühlt er sich sofort magisch von ihr angezogen. Doch auch Solomons Lebensgefährtin, die Regisseurin Bo, ist fasziniert: Sie möchte einen Film über die geheimnisvolle Laura drehen. Über Nacht findet sich Laura in unserer lauten, modernen Welt wieder. Kann ihre Gabe ihr dabei helfen, das Glück zu finden – und die Liebe?
Cover:
Mir gefällt das Cover ganz gut. Es ist typisch für Cecelia Ahern. Das schlichte Design und die verschnörkelte Schrift. Mir gefallen die Farben und besonders die Blüten!
Meine Meinung:
Der Klappentext klang spannend und vielversprechend. Der Prolog hat mich sofort verzaubert. Die Magie und Romantik war zu spüren. Danach flaute alles etwas ab. Ich habe mich lange gefragt, wo dieses Buch mich hinführen wird.
Laura wird von einem Dokumentationsteam im Wald entdeckt und da sie niemanden mehr hat und sich zu dem Toningenieur Solomon hingezogen fühlt, lässt sie sich auf eine Dokumentation über ihr Leben ein und folgt dem Team aus ihrer Abgeschiedenheit in die große weite Welt. Für mich lag der Fokus zu sehr auf der Dokumentation und der Welt der Medien. Ich hatte am Anfang auch keinen Draht zu den Charakteren.
Laura ist besonders, ihre Gabe hat mich interessiert und ich wollte unbedingt mehr über ihr Leben erfahren, da viele Fragen aufgetaucht waren. Solomon steht zwischen zwei Stühlen, er verzaubert von Laura, aber mit der Regisseurin Bo zusammen. Bo empfand ich als schrecklichen, karrieregeilen Menschen. Laura tat mir besonders leid, aber vieles was ihr passiert ist, war vorhersehbar.
Trotzdem war der Schreibstil toll und sehr bildhaft. Die kurzen Kapitel haben das Buch schnell und flüssig lesen lassen.
Der Schluss hat mich dann aber wieder abgeholt. Es wurde romantisch, emotional, alle Fragen wurden geklärt und Laura und Solomon sind mir ans Herz gewachsen. Bo habe ihr Verhalten am Schluss irgendwie nicht abgenommen, aber der Rest hat mich begeistert
Fazit:
Es war nicht der emotionale Liebesroman mit den typischen Auf und Abs den ich erwartet habe, aber der Prolog und der Schluss haben mich bezaubert.

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So klingt dein Herz

Rezensionen von rewa:

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So klingt dein Herz von Ahern Cecelia

Viel Butterbrot und wenig Liebe

Hannah ist Anfang 40, eine erfolgreiche Geschäftsfrau und Single. Ihren Schutzwall, den sie sich nach einem schweren Schicksalsschlag um sich gebaut hat, gerät gehörig ins Wanken, als eines Tages Christoph in ihrem Büro auftaucht und sein ,,Butterbrot und Liebe´´ verkauft. Da er um einiges jünger ist als sie, kommt eine Beziehung für sie nicht in Frage, aber sie hat nicht mit seiner Hartnäckigkeit und der seiner Freunde, seiner Mutter und letztendlich sogar mit der ihres Vaters gerechnet.

Da ich schon zwei sehr tolle Bücher der Autorin Susanne Friedrich lesen durfte, freute ich mich auch auf dieses Buch ,, Butterbrot und Liebe´´ das eine romantische Komödie versprach. Doch dieses Mal sind meine Erwartungen nicht ganz erfüllt worden. Mit der Protagonistin Hannah ist eine sehr egoistische und unsensible Frau dargestellt worden, die in dieser Komödie nicht wirklich hinein gepasst hat. Es hat ein ständiges hin und her gegeben, wo sie Christoph wollte, dann wieder nicht. Ebenso unverständlich war, dass sie aus reinem Egoismus heraus, ihrem Vater sein neues Glück nicht gegönnt hat. Für mich waren sogar die Geschichten zwischen Hannahs Vater Michael und Christophs Mutter Ulli die interessanteren und auch emotionaleren.
Als besonders störend habe ich empfunden, dass die Handlungen und die Wortwahl der Protagonisten eher zu Jugendlichen gepasst hätten und nicht zu Personen zwischen ca. 30 bis 60 Jahren. Jedes Mal wenn eine Essenslieferung ins Büro kommt klatschen alle in die Hände und freuen sich, wenn sie etwas zum Essen bekommen, immer wieder wenn etwas gut gelingt gibt es ein High Five oder einen Daumen hoch. Dass Christophs Mutter ihren Sohn ,,Putzipu´´ nennt und im Gegenzug Christophs Freund Attila dessen Mutter mit Süße, Schatz und Zuckerschnecke betitelt, ist ein wenig zu viel der witzigen Komponenten. Es hatte bei dem Roman den Anschein, als ob die Autorin mit Gewalt jugendlichen Humor hineinbringen wollte, was aber hier nicht wirklich gelungen ist. Ebenso habe ich nicht verstanden, warum es gewisse Wort Wiederholungen gegeben hat, die immer wieder vorgekommen sind. Nachdem ich mir über 20 Mal notiert hatte, dass ein Protagonist die ,,Arme verschränkt´´ habe ich zu zählen aufgehört. Da sollte man schon ein wenig darauf achten.
Wem die oben genannten Punkte nicht stören, kann sich auf ein leicht zu lesendes und flüssig geschriebenes Buch freuen.

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So klingt dein Herz

Rezensionen von PFIFF:

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Wer hat dir gesagt, dass du nackt bist, Adam? von Michael Köhlmeier; Konrad Paul Liessmann

Bibel- und Götterfiguren modern interpretiert

An Hand von 12 Beispielen aus der Bibel und griechischen Mythologie interpretieren die beiden Autoren deren Sinngehalt und Aussage. Von Adam bis Hiob und der griechisschen Götterwelt erklären sie, was wir uns davon abschauen können, wovor wir uns hüten sollen.
Die Götter haben jede Menge menschliche Eigenschaften und die Menschen streben das Göttliche an.

Daraus ergeben sich amüsante und tragische Situationen, die in diesem Büchlein unterhaltsam interpretiert werden.

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Wer hat dir gesagt, dass du nackt bist, Adam?