Kunden em pfehlungen
Rezensionen von manu63:
Inspector Swanson und das Schwarze Museum von Robert C. Marley
Ein viktorianischer Krimi
Inspector Swanson und das schwarze Museum ist der vierte Band der Baker Street Bibliothek und stammt aus cder Feder des Autors Robert C. Marley. Einmal mehr lässt der Autor Inspector Swanson ermitteln und entführt die Leser ins viktorianische London und nach York. Statt in den wohlverdienten Urlaub zu fahren sieht sich Swanson plötzlich im Mittelpunkt um eine Ermordung eines Freimaurers und muss nun in den Reihen der eigenen Brüder ermitteln.
Der Autor erschafft ein plastisches Bild der viktorianischen Zeit und der Anfänge der Forensik. Immer wieder dachte ich, das ich die richtige Spur verfolgte um dann festzustellen, das der Autor mich geschickt auf eine falsche Fährte gelockt hat. Der Spannungsbogen wurde kontinuierlich gehalten und die Geschichte entwickelte sich facettenreich und unterhaltsam. Die Auflösung des Falles hielt noch einige Überraschungen für mich bereit und die Erklärung fand ich schlüssig. Im Laufe der Geschichte merkt man das der Autor Fan von Sherlock Holmes und Agatha Christie ist, allerdings muss man die Geschichten kennen um die subtilen Anspielungen zu verstehen. Obwohl es bereits der vierte Band der Baker Street Bibliothek ist und ich die Vorbände nicht kenne, hatte ich keine Probleme der Geschichte zu folgen.
Rezensionen von Vicky:
Inspector Swanson und das Schwarze Museum von Robert C. Marley
Eine Frau am Männerabend.
Das Cover gefällt mir dieses mal ehrlich gesagt recht gut obwohl ich normalerweise ‘echte‘ Leute auf Buchcovers nicht so mag. Ich finde es passt hier aber sehr gut zum Inhalt und vielleicht hat mich Saskia Louis mit ihrer 'Baseball Love'-Reihe ja von meiner Abneigung gegen Menschen auf Buchcovers geheilt - es scheint mir zumindest so :-)
In 'Über dieses E-Book' kann man sich bereits einen kurzen aber guten Eindruck von der Geschichte holen.
Der Prolog ist ein emotionaler Einstieg in die Geschichte, diesem folgen sechsundzwanzig Kapitel sowie ein Epilog. Die Hauptfiguren Grace und Ryan sind toll – aber auch die anderen Figuren gefallen mir total gut!
Dieser Band ist eine ausgezeichnete Fortsetzung der Reihe, wobei jeder Teil in sich abgeschlossen ist und somit auch unabhängig voneinander gelesen werden könnte (ich sage absichtlich könnte!). Denn es kommen natürlich auch einige Personen aus den früheren Bänden vor. Aber an sich ist es nicht zwingend notwendig diese zu kennen um sich hier zu Recht zu finden – wobei man sich meiner Meinung nach die bisherigen Teile der 'Baseball Love'-Reihe auf KEINEN Fall entgehen lassen darf!
Saskia Louis ist einfach der totale Hammer wenn es um gute und witzige Unterhaltung geht :-D Die Autorin schafft es immer wieder mich beim Lesen der Geschichte zum Lachen und mitunter auch zum Schimpfen zu bringen – sie und ihre Figuren reißen mich beim Lesen mit. Der Schreibstil ist wieder wie gewohnt locker, leicht und witzig.
Fazit: Saskia Louis begeistert mit Humor und Romantik! Und auch wenn ich jedes Mal denke es ist nicht möglich - aber mit jedem neuen Band begeistert sie mich nur umso mehr für ihre 'Baseball Love'-Reihe!
Rezensionen von manu63:
Inspector Swanson und das Schwarze Museum von Robert C. Marley
Gibt es eine zweite Chance?
Kein Rockstar ist auch keine Lösung ist der erste Band der Rockstar Love Reihe der Autorin Sandra Helinski. Sie lässt den Leser teilhaben am Schicksal von Kira und Jan. Beide waren vor Jahren ein Paar, bis es zu einer enttäuschenden Situation für Jan kam und Kira ihren eigenen Weg gehen wollte. Nach Jahren treffen sie zufällig aufeinander und da Kira dringend einen Job braucht und die Band von Jan jemanden der ihre Sachen organisiert, wird der Versuch gestartet ob beide zusammen arbeiten können.
Dabei kommt es natürlich zu emotionalen Verwicklungen und dem Leser stellt sich bald die Frage gibt es für beide eine zweiten Chance oder nicht.
Die Autorin schreibt flüssig und lässt die Perspektive immer wieder zwischen den Protagonisten wechseln, so das ich als Leserin gute Einblicke in das Seelenleben der Charaktere bekommen habe. Atemlose Spannung kam nicht auf, es ist jedoch eine schöne Liebesgeschichte mit Verwicklungen und Missverständnissen. Einige Stellen hätte die Autorin straffer gestalten können, die Dialoge sind frisch und teilweise mit der nötigen Prise Humor versehen. Was mir nicht gefallen hat, sind die Dialoge mit Dialekt, aber das mag ich eigentlich in keinem Buch. Was andere als Lokalkolorit gut finden stört immer wieder meine Lesefluss, wenn mir der Dialekt nicht so geläufig ist. Zum Glück sind diese Dialoge nicht so häufig vorhanden. Die Geschichte selber ist schlüssig aufgebaut und hat alles was ein schöner Liebesroman für mich haben muss. Gefühl, ein wenig Romantik, ein wenig Zwischenmenschliches und auch hier darf ein Haustier nicht fehlen das auch für manch humorige Einlage sorgt. Insgesamt eine schöne leichte Sommerlektüre bei der man gut ausspannen kann.
Rezensionen von Maeddsche:
Inspector Swanson und das Schwarze Museum von Robert C. Marley
Langatmig und langweilig
Das Buch:
"Projekt Orphan" von Gregg Hurwitz ist der zweite Teil der Orphan-Reihe, die sich um den ehemaligen Geheimagenten Even Smoak dreht. Während seiner Tätigkeit im Auftrag der US-Regierung hat er als "Orphan X" zahlreiche Morde begangen und hilft nun als "Nowhere Man" denen, die alleine keinen Ausweg finden.
Als er ein Mädchen vor skrupellosen Menschenhändlern retten will, gerät er selbst in Gefangenschaft. Evan bleibt nichts anderes übrig, als zuerst sich selbst zu befreien, bevor er dem Mädchen helfen kann.
Mein Eindruck:
Als ich mir durch Klappentext und Leseprobe einen ersten Eindruck verschafft hatte, war ich zuächst hellauf begeistert. Dieses Buch schien genau meinen Geschmack zu treffen. Umso größer war dann die Enttäuschung: keine Spur von Spannung.
Zu Beginn dachte ich mir das würde mit der Zeit noch werden. Bei fast 500 Seiten kann es ja durchaus sein, dass der Anfang ein wenig braucht bis alles Fahrt aufnimmt. Leider war dem nicht so. Die komplette Handlung ist langweilig, es kommt keine Spannung auf und zu 80% passiert quasi gar nichts (Es gibt sogar ein Kapitel, was nur aus einem Wort besteht.). Da wird x-mal beschrieben wie Evan von seinen Entführern betäubt und zum Schlaf gezwungen wird... wow. Auch sonst passiert nicht viel. Der Autor umschreibt seitenweise die Umgebung und das Pläneschmieden von Evan, anstatt einfach mal etwas geschehen zu lassen. Zwar gibt es mehrere Fluchtversuche, die wenigstens etwas spannender sind, die enden dann aber auch wieder alle nahezu gleich. Hinzu kommt noch, dass die Kämpfe in einem Ausmaß umschrieben werden, dass ich teilweise ganze Seiten nur überflog. Eine Aneinanderreihung von Fachbegriffen aus dem Kampfsport, die nur bei denjenigen Bilder im Kopf auslöst, die sich damit auskennen, stellt für mich beim besten Willen kein schönes Leseerlebnis dar.
So ausschweifend die Erzählungen während der ganzen Zeit sind, so abrupt ist dann auch das Ende. Der einzige Teil, der ein bisschen für Spannung sorgt, ist auf die letzten 80-100 Seiten gequetscht. Ich war froh als es vorbei war.
Zur Reihe selbst kann ich nur sagen, dass es nicht von Nachteil war den ersten Teil nicht zu kennen. Nach meinem ersten Eindruck war ich überzeugt ich würde mir diesen auch noch holen und die Reihe bis zum Ende verfolgen. Das hat sich nun aber erledigt, das eine Buch hat gereicht.
Mein Fazit:
Von einem Thriller erwarte ich Spannung und Nervenkitzel. Beides sucht man hier vergeblich. Auch sonst kann ich dem Buch nichts Positives abgewinnen.. das Cover ist ganz schick - das war's dann aber leider auch schon.
Rezensionen von Booknaerrisch:
Inspector Swanson und das Schwarze Museum von Robert C. Marley
eine solide Fortsetzung, die mir viel Spaß gemacht hat
Zitate:
"Finde jemanden, der mich braucht. So wie du mich gebraucht hast. Egal, ob es eine Woche, einen Monat oder ein Jahr dauert. Finde jemanden, der verzweifelt ist und keinen Ausweg mehr weiß. Gib ihm meine Nummer." Seite 22
"Eines Tages würden sie dem richtigen Strang von Einsen und Nullen folgen, und er würde sie zu Orphan X führen.
" Seite 37
"Wenn man von dem Tattoo in Schlagaderhöhe, dem fehlenden Schneidezahn und der grundlegend feindseligen Ausstrahlung absah, war er bestimmt ganz nett." Seite 61
Meinung:
Nach den Turbulenzen die hinter Evan liegen, ist er nach wie vor vorsichtig und immer auf der Hut vor Charles Van Sciver und den anderen Orphans. Denn diese sind immer noch hinter ihm her. Aber natürlich lässt er sich nicht davon abhalten auch weiterhin Menschen in Not zu helfen. Gerade war er noch dabei, einen Mädchenhandelsimperium zu sprengen, da wird es auch schon so richtig übel für ihn. Als wäre sein Leben nicht schon abenteuerlich genug, wird er plötzlich auf offener Straße gekidnappt!! Hat Van Sciver es endlich geschafft, seiner habhaft zu werden? Und falls nicht, welcher seiner unzähligen Feinde könnte wohl dahinterstecken? Und wie um alles in der Welt soll er da nur wieder herauskommen??? Denn keiner weiß, wo er steckt. Und so wie wir Evan kennen, wird es wohl auch das ein oder andere Mal extrem brenzlig werden...
Schon von Anfang an war ich ein Evan-Fan, umso mehr habe ich mich natürlich auf die Fortsetzung gefreut. Sehr gut hat mir gefallen, dass zu Beginn der Story immer wieder kleine Gedächtnisstützen eingebaut sind, die unsere Erinnerung auffrischen. So ist es möglich, ziemlich schnell wieder komplett im Geschehen zu sein. In Anbetracht der Tatsache, dass bei den meisten Reihen in der Regel ca. ein Jahr bis zum nächsten Release liegt, finde ich das immer extrem nützlich.
Auch der Schreibstil konnte mich ein weiteres Mal komplett mitreißen. Die Geschichte ist nicht nur sehr eingängig geschrieben, sondern auch Evans zynische Art kommt wieder voll zur Geltung und hat mich so manches Mal richtig lachen lassen. Wie ihr wisst, ist er ja nicht nur im körperlichen, sondern auch im üblichen Sinne "schlagfertig" ;)
Schon bevor ich das Buch in Händen hielt, habe ich in der ein oder anderen Rezi negative Stimmen gehört, was Evans "Können" angeht. Umso gespannter war ich darauf, wie ich diese Szenen empfinden würde.
Natürlich will ich nicht zu sehr vorweg greifen, aber ebenso wie in Band 1 bastelt er schonmal eine Vorrichtung oder ruft Wissen ab, das für die meisten von uns nicht ganz nachzuvollziehen ist (oder wusstest ihr, dass Dorito-Chips sehr leicht entzündlich sind?). Jedoch erreichen diese Szenen in meinen Augen eigentlich nie ein Level, das ich mir auf Grund seiner Ausbildung und seines Werdegangs nicht hätte erklären können. Von daher hatte ich beim Lesen auch dieses Mal viel Spaß!
Von mir gibt es für Ideenreichtum, Wendungen und Action somit mal wieder die volle Punktzahl, wobei ich diese Fortsetzung im Ganzen gesehen etwas schwächer empfand, als den Reiheneinstieg.
Das liegt zum einen daran, dass ich mir manchmal einfach etwas weniger gewünscht hätte. Ich muss nicht wirklich bei jedem Faustkampf wissen, wie man den aktuell ausgeführten Schlag nennt und aus welcher Kampfsportart er kommt XD
Zum anderen hat sich der erste Teil von Evans Gefangenschaft für mich etwas zu sehr gezogen, das hätte man für meinen Geschmack gerne etwas kürzen können. Dafür geht es jedoch ab ca. der Mitte des Buches so richtig ab und die Evan-Fans unter uns, kommen wieder voll auf ihre Kosten. Spannend, actionreich, unheilbringend und unvorhersehbar. SO macht Evan doch Spaß!
Rezensionen von TanyBee:
Palast der Finsternis von Bachmann Stefan
Spannend und actionreich
Anouk ist 17 und hat eine Einladung bekommen, einen unterirdischen Palast in Frankreich zu erforschen. Sie musste ein Auswahlverfahren durchstehen, aber sie wurde tatsächlich genommen. Am Flughafen trifft sie auf Ihre Mitstreiter, über die sie schon vorab Infos bekommen hat. Alle sind ungefähr in ihrem Alter, 3 Jungs und ein weiteres Mädchen.
Sie werden im Privatjet nach Paris geflogen und dort in die Villa der Sapanis gebracht. Die Sapanis haben die Erforschung des unterirdischen Palasts in Auftrag gegeben. Doch warum hat man dafür ausgerechnet Teenager ausgewählt? Anouk merkt schnell, dass an der Sache etwas faul ist.
Gleichzeit erfährt der Leser auch etwas aus dem Jahr 1789, als der Palast gebaut wurde und dann genutzt wurde um die Familie Bessancourt vor der französischen Revolution zu schützen. Welches dunkle Geheimnis birgt der Palast?
Ich würde das Buch als Young Adult mit Fantasy-Elementen beschreiben. In diesem Genre lese ich nur ab und zu, deswegen kann ich das Buch schlecht mit anderen vergleichen. Für mich war es ein richtiger Schmöker, ich bin nur so durch die Seiten geflogen. Als Anouk und die anderen unten im Palast sind, stellt sich heraus, dass dieser voll mit Fallen ist. Das hatte etwas Indiana-Jones-mäßiges und war spannend und actionreich. Auch weiß man lange gar nicht, wer Freund und wer Feind ist.
Die Auflösung war interessant und ganz anders, als ich am Anfang gedacht hätte. Die Erklärung der Zusammenhänge ist mir vielleicht ein kleines bisschen zu kurz ausgefallen, aber die wichtigsten Dinge wurden schon aufgelöst.
Ich möchte auch das Cover nicht unerwähnt lassen, denn wenn man das Buch nur im Internet sieht, dann weiß man gar nicht, wie speziell es ist. Das Bild auf dem Cover schimmert und hat eine Art 3D Effekt, wenn man es hin und her bewegt. Sehr hübsch und ein Schmuckstück im Bücherregal.
Fazit: Das Buch hat mir kurzweilige Lesestunden beschert, sehr gut zur Entspannung. Ideal um mal einen Ausflug in ein anderes Genre zu wagen.
Rezensionen von Booknaerrisch:
Amrita. Am Ende beginnt der Anfang von Khorana Aditi
Anders als erwartet, aber unheimlich toll!
Zitate:
"Nie würde ich die großen Städte der Welt besuchen oder über unser kleines Reich herrschen wie mein Vater, eine Gefangene in Sikanders juwelengeschmücktem Zenana voller Püppchen würde ich sein, nichts weiter." Seite 17
"Ich brachte es nicht über mich, noch einmal zurückzuschauen, um meine geliebte Mala ein letztes Mal zu sehen, tot.
" Seite 104
Meinung:
Prinzessin Amrita steht ein schweres Schicksal bevor. Um ihren Vater und das Königreich zu schützen, soll sie Sikander, den König von Makedon heiraten und fortan in seinem Harem leben.
Prinzipiell ist sie zwar ein starkes Mädchen, das viel auf sich nimmt, um andere zu schützen, jedoch spricht in diesem Fall einiges dagegen.
Zum einen wollte sie schon immer die Welt sehen und vor allem nicht in einem Harem eingesperrt sein, in einem Reich, das ausschließlich von Männern regiert wird und die Frauen keinerlei Rechte haben!
Zum anderen ist Sikander nicht nur so genauso alt wie ihr Vater, er ist auch als rücksichts- und gnadenloser Mann bekannt, der über Leichen geht um zu bekommen, was er möchte.
Bei dem Besuch von Sikander überschlagen sich dann die Ereignisse:
-Sie erfährt, dass ihre Mutter, die sie nie kennenlernen durfte, vielleicht noch lebt,
-ihre bedrohliche Situation lässt sie erkennen, dass sie für ihren besten Freund Arjun doch mehr empfindet als angenommen und
-das Orakel, das Sikander ihr als Geschenk mitgebracht hat, sagt ihr einen Angriff sowie Verlust voraus!
Generell gibt sie auf diese Weissagungen nichts, da sie nicht an solche Dinge glaubt. Aber dann muss sie erkennen, dass alles der Wahrheit entspricht! Auch das hätte sie ertragen, um ihren Vater zu retten, als er jedoch vor ihren Augen getötet wird, bleibt ihr nur noch die Flucht - und die Hoffnung auf einen Ausweg.
Als ich zum ersten Mal von diesem Buch gehört habe, war mir sofort klar, dass ich es lesen muss! Zwar klang der Klappentext für mich so, als wäre die Geschichte sehr liebeslastig, aber da ich umheimlich gerne Bücher lese, die diesen gewissen "oriantalischen/märchenhaften" Touch haben, wollte ich es unbedingt versuchen! Und letzten Endes wurde ich sogar zweifach belohnt! Aber ich greife vor ;)
Kommen wir zuerst zu einem der für mich wichtigsten Aspekte bei einer derartigen Geschichte, dem Setting und dem Schreibstil.
In einem Wort? BEZAUBERND!
Aditi Khorana schafft es mit ihrem bildhaften und wundervollen Schreibstil nicht nur die Protagonisten zum Leben zu erwecken, sondern die Schönheit von Shalingar -die Farben, Formen, Pflanzen- so zu vermitteln, dass ich am liebsten sofort meine Koffer gepackt hätte!
Amrita selbst ist ebenfalls sehr liebevoll und facettenreich gestaltet. Ein starkes Mädchen, dem die Menschen unheimlich viel bedeuten und das auch mal zurücksteckt, wenn anderen aus ihrem Handeln ein Nachteil entstehen könnte.
Sie ist warm- und gutherzig und das obwohl sie zwar einerseits ein gutes, behütetes Leben geführt hat, aber auch viel Trauer in sich trägt. Es bedrückt sie, sich als Prinzessin natürlich nicht so draußen bewegen zu können, wie sie es gerne würde, zusätzlich vermisst sie ihre Mutter, von der sie weder etwas weiß noch Informationen über sie von ihrem Vater bekommt.
Aber sie trägt natürlich auch Träume, Hoffnungen und Wünsche in sich, die man nur allzu gut verstehen kann. Für mich ist sie ein authentischer Charakter, dem ich gerne gefolgt bin.
Ihr seht, ein bisschen verliebt bin ich schon ;) Dies ist aber nicht nur dem märchenhaften Aufbau und Inhalt geschuldet, sondern vielerlei Dingen. Auch die Reise selbst, die Amrita antritt, konnte mich überzeugen. Sie trifft auf einige Gefahren, aber auch Mythen und Geschichten begegnen uns auf ihrem Weg. Und wer weiß, vielleicht ist an der ein oder anderen sogar etwas dran??
Vor allem fand ich es gut, dass ich oft dachte ich sei auf der richtigen Spur, aber mich eigentlich meistens täuschte!
Denn eines ist "Amrita - Am Ende beginnt der Anfang" definitiv nicht: vorhersehbar!
So kommt es auch zu meiner zweiten Belohnung. Klar ist das Thema Liebe ein fester Bestandteil dieses Buches, aber eindeutig nicht in dem Ausmaß, in dem ich es erwartet hatte. Und vor allem nicht in dem Stil, dass es um die eine große Liebe zu einer Person ginge und diese über den gesamten Verlauf hinweg die Geschichte bestimmt. Ach, es ist echt schwer, diesen Punkt zu thematisieren, ohne zu weit ins Geschehen zu gehen. Da müsst ihr mir wohl ein Stück weit vertrauen ;)
Letztlich ist dieses Buch bedeutend tiefgründiger als erwartet. Es beherbergt nicht nur eine gelungene Story, sondern auch die ein oder andere Weis- und Wahrheit. Noch bewusster, was "Amrita" uns vermitteln will, wird einem spätestens dann, wenn man das Nachwort der Autorin gelesen hat. Wirklich sehr gelungen!
Ich persönlich kann euch dieses Buch nur ans Herz legen. Begleitet Amrita auf ihrer Reise an phantastische Orte, seht mit ihr zusammen Mysterien und erlebt ihre Reise voller Schönheit, Grausamkeit, Liebe, Tod, Glaube, Magie und Hoffnung! Es lohnt sich ;)
Rezensionen von begine:
Morgen ist es Liebe von Maifeld Monika
Faszinierende Liebesgeschichte
Morgen ist es Liebe von Monika Maifeld ist eine schöne kurzweilige Liebesgeschichte.
Die Autorin besticht durch ihren spritzigen fesselnden Schreibstil.
Der Roman fängt mit den Worten „Heute ist es kalt genug um zu sterben“ an, und das kurz vor Weihnachten, das hat mich erst einmal erschrecken lassen.
Martin Halberg will sich bei einer kleinen Kapelle auf einem Weinberg das Leben nehmen. Er wird gestört, denn die Ärztin Alexandra Novak verunglückt in der Nähe mit ihrem Auto. Martin ist gezwungen sie zu retten, denn das Auto droht in Flammen auszubrechen. Um sie vor dem Schnee und der Kälte zu schützen, deckt er sie mit seinem Mantel zu. Dumm nur das er seinen Abschiedsbrief darin hat. Bevor Krankenwagen und Feuerwehr eintreffen verschwindet er.
Eine besonders liebenswürdige Nebenfigur ist Alexandras Mutter Martha. Durch die bildhaften Beschreibungen sehe ich sie mit ihren Hüten und ihrem Hund Mr. Spock genau vor mir.
Als Alexandra aus dem Krankenhaus entlassen wird, will Martin sich zu erkennen geben und seinen Mantel mit dem Brief wieder haben. Aber bei der quirligen aufgeregten Martha kommt er einfach nicht zu Wort.
Dann ist da noch den Kommissar Jean-Claude, dem seine Laune Martha an seinem Bart ablesen kann, witzige Idee.
Es kommt zu vielen Missverständnissen, die und die oft ulkigen Situationen machen den Roman aus.
Der Roman hat ernste und witzige Ansätze, die durch die gute Mischung bestechen.
Ein gut lesbarer Roman der Laune macht.
Die Autorin muss ich im Auge behalten.
Rezensionen von Rebecca1493:
Die Perfekten von Brinkmann Caroline
An Spannung kaum zu überbieten
Grüne Augen, wunderschönes Gesicht und eine graue Kapuze - das Cover sticht dadurch definitiv ins Auge. Die Beschreibung der jungen Frau Rain wurde damit bestens umgesetzt. Die Überschrift in Weiß und knalligem Pink trägt ihr Übriges dazu bei, das Titelbild zu etwas ganz Besonderem zu machen. Mir hat es auf jeden Fall von Anfang an gefallen!
Bisher hatte ich noch nichts von der Autorin Caroline Brinkmann gehört oder gelesen.
Besonders beeindruckt hatte mich im Vorfeld, dass sie neben der Arbeit als Ärztin die Zeit findet an ihren Büchern, von denen es einige gibt, zu basteln. Da ich selbst Medizinstudentin bin und weiß, wie stressig dieser Beruf ist, kann ich da nur den Hut ziehen.
Von Beginn an habe ich mich in der Geschichte sehr gut zurechtgefunden. Neue Begriffe wurden nach und nach eingeführt, sodass ich mich davon nicht überfordert gefühlt habe. Dazu beigetragen haben außerdem der flüssige Schreibstil und die nicht vorhandenen Rechtschreibfehler. Die Kapitel hatten die genau richtige Länge und den Wechsel der Perspektiven zwischen Lark und Rain nutzte die Autorin aus, um einen Spannungsbogen aufzubauen, der sich durch das gesamte Buch gezogen hat. Langeweile kam dementsprechend nie auf, vielmehr musste mehrfach mein armes Herz beruhigen, wenn in einer dramatischen Szene die Handlung von Lark zu Rain wechselte oder umgekehrt.
Wunderbar herausgearbeitet hat Caroline Brinkmann, dass es schwer ist, immer genau beurteilen zu können, wer nun den richtigen Weg verfolgt. Sowohl die "Perfekten" als auch die "einfache" Bevölkerung, die sich in Gestalt der Rebellen auflehnt, haben ihre Argumente, die durchaus nachvollziehbar sind. Es gibt in der Geschichte keine durch und durch guten oder schlechten Entscheidungen, keine Trennung zwischen Schwarz und Weiß, sodass ich als Leserin auch nicht in der Lage war, einer Seite den Stempel "Feind" zu verpassen. Aber genau das macht eine gute Dystopie in meinen Augen auch aus.
Die Geschichte an sich kann man in gewisser Weise als abgeschlossen betrachten, allerdings sind noch einige Fragen offen geblieben. Ein Vögelchen hat mir gezwitschert, dass es schon bald eine Fortsetzung der Reihe geben wird. Das freut mich wirklich sehr, da ich viele der Mitwirkenden u.a. die kleine Rose fest ins Herz geschlossen habe.
Fazit: Klassische Dystopie, die durch einen meisterhaft angelegten Spannungsbogen auf ganzer Linie überzeugen konnte, auch wenn mir mein Herz stellenweise fast aus der Brust gesprungen ist! Ich werde definitiv die Fortsetzung lesen.
Rezensionen von rewa:
Die Perfekten von Brinkmann Caroline
Was wirklich in Namibia geschah
Der rätselhafte Mord an der deutschen Entwicklungshelferin Anna Sattler in Namibia erschüttert viele. Als ihre ältere Schwester Katrin nach Afrika fliegt um ihren Leichnam abzuholen, weiß sie noch nicht welch menschliche Tragödien und schreckliche Geheimnisse sie erfahren wird. Als Katrin merkt, dass mit dem Mordfall ihrer Schwester etwas nicht stimmt, beschließt sie ihren Aufenthalt zu verlängern, um selbst den Fall zu lösen, dass sie sich dabei in Gefahr begibt, ist ihr da noch nicht bewusst.
Ein Einbruch und Drohanrufe zeigen ihr, dass sie nicht willkommen ist. Doch da sie immer tiefer, auch durch die eigene längst zurückliegende Familiengeschichte in Namibia, hineingezogen wird, beschließt sie sich dem unsichtbaren Feind und der tragischen Vergangenheit der deutschen Kolonialgeschichte zu stellen. Misstrauen und Hass der Namibier schlägt ihr entgegen, aber zum Glück gibt auch Menschen die ihr helfen wollen und für ein friedliches Zusammenleben kämpfen wollen.
Die Autorinnen Almut Hielscher und Uta König haben sich mit dem Roman ,, Mord am Waterberg´´ an ein sensibles Thema heran gewagt. Der Völkermord in Südwest Afrika zur Zeit der deutschen Kolonialzeit. Im Anschluss des Buches findet man eine geschichtliche Dokumentation von 1842 – 2017. Anschaulich wird in dem Roman über Misshandlungen, Vergewaltigungen und Vertreibungen der Menschen in Namibia berichtet. Man spürt dabei, dass es viele Nachfahren nicht leicht haben mit dem Wissen, dass ihre Vorfahren Deutsche waren, die mit Gewalt in ihr Leben und in ihr Land eingedrungen sind.
Katrin wird mit Ängsten, Vorurteilen und Missverständnissen konfrontiert. Man taucht dabei auch als Leser in eine geheimnisvolle und emotionale Welt ein. Spätfolgen wie Aidsprobleme, Korruption in der Politik und Wirtschaft, machen auch heute noch das Leben dieser Menschen nicht gerade einfach.
Zwei Erzählstränge, die sich aus Annas Tagebüchern und Katrins Ermittlungen stets wieder zusammenfügen, zeigen immer wieder auf, wie schwer es in diesem Land ist für ehrbare Menschen Fuß zu fassen und endlich mit der Vergangenheit abzuschließen.
,,Mord am Waterberg´´ ist nicht nur ein spannender Krimi, mit unerwarteten Wendungen, sondern vor allem eine interessante geschichtliche Reise in die unrühmliche, deutsche Kolonialzeit in Namibia.






