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Rezensionen von begine:

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Abgeschlagen von Katrin Schön

Amüsant

Ein amüsanter Krimi ist der Roman Abgeschlagen von Katrin Schön.
In diesem Roman geht es wieder um das Team Lissie Sommer, die Wirtin des Lokals Grünes Kränzchen und ihrem Freund, dem Kommissar Sebastian Loch.
Die beiden sind schon ein witziges Paar.
Als sie im Golfclub essen wollen, wird ein toter Golfer gefunden.

Lissie kann es wieder nicht lassen und mischt sich in die Ermittlungen ein.
Sie kann eigentlich nichts dafür, das fliegt ihr einfach so zu.
In diesem Krimi geht es um Mord, Korruption und Umweltsünden.
Die Autorin lässt Lissie in die ungewöhnlichsten Dinge hineintapsen.
Die Nebenfiguren sind urig, überhaupt der Privatdetektiv Schneider. Den kann man sich nur in Kindergeschichten vorstellen.
Lissie wieder ist zu eilig und unüberlegt in ihren Aktionen.
Der Roman liest sich locker, flüssig und auch spannend.
Ein leichter Krimi, den ich gerne gelesen habe, so richtig erholsam und er hat mich gut unterhalten.

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Abgeschlagen

Rezensionen von manu63:

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Das Erbe der Macht - Band 7: Schattenzeit von Andreas Suchanek

Schattenzeit

Schattenzeit ist Band sieben der Das Erbe der Macht Reihe des Autors Andreas Suchanek. Die Identität der Schattenfrau ist enthüllt und im Castillo tobt der Kampf zwischen Licht-und Schattenkämpfern und das Geheimnis rund um Chris, Kevin und Alex wird weiter enthüllt.

In einzelnen Erinnerungsabschnitten wird dem Leser gezeigt warum die Schattenfrau zu dem wurde was sie heute ist.

Hautnah lässt der Autor den Leser teilhaben am Leid und den Erfahrungen der Schattenfrau. Der Kampf im Castillo tobt und der Autor versteht es die heftigen Kampfszenen immer wieder etwas aufzulockern. Bei einigen Aktionen kam mir gar ein schmunzeln auf die Lippen und auch die Dialoge sind teilweise recht kurzweilig. Auf jeden Fall wird die Geschichte spannend weiter geführt und macht Lust auf den nächsten Band.

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Das Erbe der Macht - Band 7: Schattenzeit

Rezensionen von manu63:

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Das Erbe der Macht - Band 6: Schattenfrau von Andreas Suchanek

Enthüllt

Schattenfrau ist der sechste Band der Das Erbe der Macht Reihe des Autor Andreas Suchanek und wartet mit der Enthüllung der Identität der Schattenfrau auf. Der Autor führt die Leser Schritt für Schritt zur Enttarnung der Identität der Schattenfrau und wartet dabei mit einer sehr großen Überraschung auf.

Bis kurz vor dem Ende dieses Bandes war es mir nicht klar wer die Schattenfrau tatsächlich ist.

Die Handlungsstränge wurden gut angelegt und nun im nach hinein werden mir auch die kleinen Andeutungen die es in den Vorbänden gab klar. Es ist dem Autor mal wieder gelungen mich zu verblüffen und beim lesen der Reihe kommt bei mir bisher keine Langeweile auf. Spannungsbogen reiht sich an Spannungsbogen und wenn ich meinte es geht nicht noch höher legt der Autor noch mal was drauf. Dabei wirkt die Geschichte in sich stimmig und nicht an den Haaren herbei gezogen. Wie aus vielen kleinen Fäden ein dicker Strang werden kann zeigt der Autor sehr gut auf.

Auf jeden Fall ist nach der Enthüllung der Identität nichts mehr wie es einmal war.

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Das Erbe der Macht - Band 6: Schattenfrau

Rezensionen von manu63:

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Das Erbe der Macht - Band 5: Silberregen von Andreas Suchanek

Silberregen

Band fünf der Das Erbe der Macht Reihe aus der Feder des Autors Andreas Suchanek trägt den Titel Silberregen. Erzählt wird hier die Suche nach dem nächsten Sigilsplitter und die Suche führt Alex, Jen und Clara in ein London aus vergangener Zeit. Auch die Schattenfrau gibt weiterhin keine Ruhe. Max ist aus seinem Heilschlaf erwacht und findet nur langsam wieder ins Leben zurück.

Der Autor führt die Geschichte rund um Licht-und Schattenkämpfer spannend weiter und lädt den Leser ein Jen, Alex und Clara in ein Steampunk London zu folgen. Die Ereignisse dort werden anschaulich erzählt und neue Charaktere werden eingeführt die spannend zu werden versprechen. Ebenso wie für das Lichtkämpferteam enthüllen sich einige Geheimnisse dem Leser. Handlungsstränge werden verwoben und Ereignisse aus den Vorbänden klären sich. Wieder einmal wurde ich von den Erben der Macht gut unterhalten und ich bin schon gespannt wie es weiter geht.

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Das Erbe der Macht - Band 5: Silberregen

Rezensionen von manu63:

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Engelsschlaf von Catherine Shepherd

Ruhe sanft

Engelsschlaf ist ein Thriller der Autorin Catherine Shepherd, sie lässt die Ermittler Laura Kern, Max Hartung und Taylor Field im mysteriösen Fall einer jungen Frau ermitteln die quasi tot aufgefunden wird und die kurz nach dem Auffinden Lebenszeichen zeigt. Die junge Frau wurde von einem Unbekannten entführt und kann sich an nichts mehr erinnern.

Im Zuge der Ermittlungen trifft es noch weitere Frauen die so aufgefunden werden. Für Laura und ihren Partner Max beginnt ein Wettlauf mit der Zeit als eine weitere Frau vermisst wird.

Die Autorin entwirft ein spannendes Szenario in dessen Verlauf immer wieder andere Personen in den Fokus als Verdächtige geraten. Die Indizien belasten diese schwer, aber immer wieder gibt es neue Wendungen, welche die Geschichte wieder drehen. Der Schreibstil ist flüssig und schnörkellos und der Thriller lässt sich gut lesen. Die Charaktere werden gut aufgebaut und zeigen auch immer wieder ihre sehr menschliche Seite. Es gibt immer wieder Rückblicke in die Vergangenheit, welche gut und deutlich abgesetzt werden. Das Finale ist gut gestaltet und wirkt realistisch wobei der Täter letztendlich eine Überraschung für mich war. Es gab viele Pfade die zu einem potentiellen Täter führen konnten, aber zum Schluss blieb nur einer übrig. Ein spannender Thriller der ohne blutrünstige Szenen auskommt und der mir einige Stunden Spannung beschert hat.

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Engelsschlaf

Rezensionen von Caroline :

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Der Meisterdieb von Karin Lindberg

Diamonts are a girls best friend

Kate Prescott ist reich, erfolgreiche Innenarchitektin und hübsch anzusehen. Aber sie hütet ein Geheimnis. Noch nie hat sie jemandem davon erzählt. Sie überwältigt hin und wieder der Drang wertvolle Juwelen zu stehlen. Sie weiß, dass sie sich damit in Gefahr begibt, denn sie könnte ja jederzeit erwischt werden und genau das geschieht auch.

Matt, ein Kunde mit einer Kunstgalerie und einer Vitrine mit einem wunderschönen Collier, stellt sie genau in dem Moment, als sie sich an seinen Juwelen vergreifen will. Er wird sie nicht der Polizei übergeben, wenn sie mit ihm 4 Dates verbringt. Er möchte sie richtig kennenlernen und ihr auch zeigen, dass er sie besser verstehen kann, als sie glaubt.
Natürlich lässt sich Kate auf die Erpressung ein, alles besser als ins Gefängnis zu kommen, aber sie ist überzeugt, dass die 4 Verabredungen keinerlei Auswirkungen auf sie haben werden, denn sie ist zu sehr mit ihrem Problem beschäftigt und auch zu Hause bei ihrem Vater und ihren Schwestern gibt es nervenaufreibende Neuigkeiten.

Wie hat es mir gefallen?

Teil 3 rund um die Prescott Schwestern dreht sich um Kate. Sie lernt Matt auf einer Vernissage kennen und findet ihn anmaßend, arrogant aber auch sehr anziehend. Ihre Schwester Ashely bringt die zwei auf beruflicher Ebene zusammen und erkennt nicht, dass Kate und Matt sich sehr ähnlich sind. Denn Matt kann Kates Problem nachvollziehen. Die 4 Dates möchte er nutzen, um Kates Vertrauen zu gewinnen und ihr zu zeigen, dass sie den Drang bekämpfen kann. Manchmal ist er ein wenig ruppig, aber nicht verletzend.
Kate spürt die Verbindung, die sich langsam zwischen ihr und Matt aufbaut, aber sie traut ihren Gefühlen nicht. Sie will ihnen auch nicht so einfach stellen. Zu viele Geheimnisse trägt sie mit sich herum. Aber Matt macht es ihr einfach. Er triezt sie liebend gern und lockt sie so aus der Reserve.
Ihre kleinen Wortgefechte zu beobachten, macht ungemein viel Spaß. Die Autorin schreibt so gefühlvoll, dass man sich sehr gut in die Figuren hineinversetzen kann. Ungemein gut gefallen hat mir dieses Mal die Liebesgeschichte, sie hat sich zwar recht schnell entwickelt, das störte mich aber nicht. Gleichzeitig entwickelt sich die Handlung rund um die Mutter der Prescott Schwestern.
Ich durfte das Buch im Zuge einer Leserunde bei Lovelybooks lesen und bin schon sehr gespannt auf Teil 4 und 5.

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Der Meisterdieb

Rezensionen von Caroline :

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Der Meisterdieb von Karin Lindberg

Revolutionäre waten immer durch Blut

Philippines Geburt mitten in den Wirren am Ende des 17. Jahrhunderts steht unter keinem guten Stern. Bereits ihre Schwestern wurden mit sichtbaren körperlichen Makeln geboren, doch Philippine ist ungemein schön und ihr verkrüppelter Fuß kann gut versteckt werden. Sie wächst in einer Familie auf, die voller Gewalt ist.

Ihr Vater ist der Verhörmeister und ihr Onkel der Henker. Ihre Mutter versucht ständig zu Geld zu kommen und verdingt sich selbst und ihre Töchter als Hure. Nur Philippine wird nicht zur Prostitution gezwungen, da auf ihr die Hoffnungen auf eine gute Partie liegen. Sie ist nicht nur wunderschön, sondern auch sehr wissbegierig und intelligent. Sie entflieht oft dem tristen Leben, indem sie lange Ausritte in den nahen Wald macht. Genau dort lernt sie auch Maxence kennen, der sich dort in einem kleinen Häuschen versteckt hält. Über einige Zeit verbringen sie viel Zeit miteinander und Philippine verliebt sich in den jungen Mann. Als dieser wieder nach Paris geht, um den Rufen der frühen Revolution zu folgen, trennen sich ihre Wege, die sich zwar wieder überschneiden, aber dann scheint es bereits zu spät zu sein. Denn die Geschichte nimmt ihren Lauf.

Wie hat es mir gefallen?

In meinem zu Hause war die Französische Revolution immer wieder einmal Thema, denn meine Mama stammt aus Frankreich und unterrichtete Geschichte. Somit wurde ich schon in jungen Jahren mit den Werten bekannt gemacht. Ich lese zwar nicht sehr oft über diese Zeit, aber ich durfte dieses Buch als Rezenionsexemplar lesen und war dennoch nicht wirklich auf die Geschichte vorbereitet.
Natürlich weiß man von den Henkern, den Verhörmeistern, der Guillotine und der Gewalt, die jede Revolution mit sich bringt, aber in diesem Buch taucht man noch viel tiefer in die Geschichte und Tatsachen ein. Ungeschönt, historisch sehr gut recherchiert und daher auch sehr gewalttätig, schließlich waren diese Zeiten geprägt von Verrat, aufgeputschten Menschen, die bereit waren, ihr Leben zu lassen, um eine neue Zukunft zu gestalten.

Ich habe bereits in einigen anderen Rezensionen gelesen, dass die Geschichte nichts für Zartbesaitete sei und dem gebe ich völlig recht. Die Beschreibungen von Folter, Gewalt, Vergewaltigung und dem normalen Alltag sind sehr plastisch und schrecken vor nichts zurück.
Die Liebesgeschichte nimmt keinen großen Teil ein. Ich hatte das Gefühl, dass diese als Nebenstrang mitläuft, um ein wenig Hoffnung auf eine gute Zukunft zu schüren. Zeitweise hatte ich richtige Probleme meine positive Einstellung zur Französischen Revolution mit diesem Buch abzugleichen. Denn wir setzen heute noch auf Errungenschaften wie ?Gleichheit, Brüderlichkeit, Freiheit?, die Menschen- und Bürgerrechte ? all dies sind Werte auf die wir heute noch stolz sind, aber der Preis, der dafür bezahlt werden musste, war unglaublich hoch.
?Die Bluthunde von Paris? ist ein Roman, der auf mich sehr authentisch wirkt, mich mehr schockiert, als berührt hat.

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Der Meisterdieb

Rezensionen von heinoko:

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Shutter Man von Montanari Richard

Gewalt und Verwirrung

Über Generationen hinweg ist die Familie Farren allen Variationen des Verbrechens und der schlimmsten Grausamkeiten verpflichtet. Detective Kevin Byrnes hatte früher selbst Kontakt mit Mitgliedern dieser Familie Farren. Zwar ermittelt er aktuell in einem anderen Fall, aber es scheint dennoch auch in der Gegenwart noch Verbindungen zu dem Farren-Clan zu geben?
Ein seltsames Buch, und für mich ganz und gar kein Thriller.

Gut geschrieben ist das Buch zweifelsohne. Gut geschrieben im Sinne von: gut lesbar, Personen und Geschehnisse plastisch dargestellt, Szenen für sich genommen jeweils spannend beschrieben. Aber dennoch hat mich das Buch eigentlich nur genervt. Die vielen Familienmitglieder Farren über mehrere Generationen hinweg, die vielen Zeitsprünge, die vielen Einzelgeschichten haben in mir nur noch Verwirrung ausgelöst. Wer hat wann was mit wem in welcher Grausamkeit abgerechnet? Das Thema ?fehlende Gesichtserinnerung? passte insofern recht gut in meinen eigenen Lese-Verwirrtheitszustand. Lediglich das fulminante Ende mit einer sehr umfassenden Aufklärung packte mich wieder voll und ganz.
Fazit: Gekonnt geschrieben, aber zu viele Detailgeschichten, zu viele Handlungsstränge, zu viele Zeitsprünge. Insofern kein wirkliches Lesevergnügen.

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Shutter Man

Rezensionen von begine:

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Manchmal musst du einfach leben von Forman Gayle

Wunderbarer mitreißender Roman

Die Autorin hat einen schönen angenehmen Schreibstil.
Der Roman fängt aufregend mit voller Emotionen an.
Maribeth erleidet mit 44 Jahren einen Herzinfarkt.
Gott sei Dank hat sie ihn überlebt.
Der Schreck ist für sie und ihren Mann Jason groß.
Sie haben ein munteres lebhaftes Zwillingspärchen, Oscar und Liv.

Nach der Bypassoperation wird sie ziemlich schnell aus dem Krankenhaus entlassen. Und schon muss sie wieder den Familienalltag meistern. Schließlich hat sie alles Wichtige sonst immer erledigt. Da liegen alle Briefe noch ungeöffnet für sie bereit. Ihre Mutter soll ihr helfen denkt Jason, aber von der bin ich enttäuscht. Nun gut, Maribeth hat auch nicht mehr erwartet.
Das wird ihr zu viel und in einer Kurzschlusshandlung verschwindet sie ziemlich kopflos. Man kann ja eigentlich sagen, eine Mutter macht das nicht, aber man muss erst einmal in so eine Situation geraten.
Manchmal kann man nicht anders.
Der Autorin gelingt es gut, Maribeths Gedanken und Handlungen so zu schreiben, das ich die Situation nachempfinden kann.
Die neuen Personen, die jetzt dazu kommen lockern die Geschichte nett auf. Besonders die jungen Nachbarn sind einfach zu gut.
Maribeth arbeitet ihre Geschichte auf. Hinzu kommt noch, das sie adoptiert wurde. Sie macht sich Gedanken über ihre leiblichen Eltern. Hat sie ihre Herzkrankheit vielleicht geerbt?

Alles wird so eindrucksvoll erzählt, das ich in der Geschichte gefangen war und kein Ende finden konnte.
Ich bin total begeistert und muss unbedingt Ausschau nach früheren Romanen von Gayle Forman halten.

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Manchmal musst du einfach leben

Rezensionen von EdVanSchleck:

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Dunkels Gesetz von Sven Heuchert

Trostlos, schroff, rabenschwarz

Handlung:
Richard Dunkel ist ein ehemaliger Söldner, der als Security für eine Chemiefirma, in dem abgelegenen Dörfchen ?Altglück? arbeitet. Achim, der Betreiber der örtlichen Tankstelle, lässt sich auf einen Deal mit dem skrupellosen Ganoven ?Falko? ein, denn wenn sein Plan aufgeht, kann er sich auf ein gutes Leben freuen.

Achim und seine zwei Handlanger planen desshalb den ganz großen Drogendeal. Dummerweise geraten Dunkel und Achim aneinander, was zu einer Verkettung von Ereignissen führt, die auch die Tochter von Achims aktueller Lebensgefährtin in Gefahr bringt.

Persönliche Meinung:
Wirklich alles an der Handlung ist hart, düster und schroff. Der Name des Ortes, ?Altglück?, hätte nicht sarkastischer gewählt werden können, denn jeder der hier lebt ist weit davon entfernt glücklich zu sein. Jeder einzelne Charakter des Buches hat ein schwieriges, elendes Leben, konsumiert regelmäßig Alkohol und Drogen oder ist obendrein auch noch kriminell. Der Leser wird regelrecht in dieses rabenschwarze Szenario hineingezwungen. Die detaillierten Beschreibungen des Ortes, des Geschehens und der Charaktere erwecken beim Lesen ein Gefühl der Trost- und Hilflosigkeit. Die Charaktere lernte der Leser für meinen Geschmack etwas zu Oberflächlich kennen. Das ist wohl der Länge des Krimis geschuldet, da das Buch lediglich 187 Seiten umfasst. Die Handlung hat mir auch nur bedingt zugesagt. Auch ihr hätte etwas mehr Tiefe gut getan aber wie bereits zuvor erwähnt war in den wenigen Seiten wohl nich mehr drin.

Fazit:
Großes Lob für das Ambiente, das es erstaunlich gut schafft den Leser in Dunkels Welt hineinzuziehen. Die Charaktere, der Ort, die verwendete Sprache, jedes trostlose Detail legen sich wie ein dunkler Schleier über das Geschehen und wickeln den Leser regelrecht ein. Wobei ich hier noch einmal ausdrücklich erwähnen möchte dass das ganze Buch ?dreckig?, schroff und hart ist ? Freunde des gepflegten Umgangs würde ich daher dringend von diesem Krimi abraten.
Ich finde, dass die Handlung, wie ein kleiner Bach, ständig vor sich ?hinplätschert?. Sie ist nicht zäh, es geht immer vorwärts aber richtig mitreißend oder gar spannend fand ich die Handlung kaum.

by - valid_username

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Dunkels Gesetz