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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von manu63:

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June von Miranda Beverly-Whittemore

Familiengeheimnisse

June ist ein Roman aus der Feder der Autorin Miranda Beverly-Whittemore. Die Autorin entführt die Leser in zwei Welten, zum einen die Kleinstadt St. Jude im Jahr 1955 und die Kleinstadt St. Jude im Jahr 2015.

Cassandra ?Cassie? Danvers hat von ihrer Großmutter June ein altes Herrenhaus in St. Jude geerbt.

Dorthin zieht sie sich zurück und hadert damit das sie den Tod ihrer Großmutter nicht hat kommen sehen. In dieser traurigen Situation wird Cassie eröffnet das sie die Erbin des Filmstars Jack Montgomery ist. Nun fängt sie an im Leben ihrer Großmutter zu suchen um der Wahrheit auf den Grund zu kommen.

Der Schreibstil dieser Geschichte ist ruhig und in stetigem Fluss. Die Handlungsstränge aus dem Jahr 1955 und 2015 werden parallel zueinander erzählt und der Leser entdeckt immer mehr die Geheimnisse die June und Jack verbinden. Die Charaktere werden facettenreich dargestellt, sind aber nicht immer Sympathieträger, an einigen Stellen hapert es bei mir am Verständnis für ihr Verhalten. Das nimmt der Geschichte letztendlich auch ein wenig den Schwung, dennoch wurde ich einige Stunden lang ganz ordentlich unterhalten. Einiges in der Geschichte ist vorhersehbar aber trotzdem warten auf den Leser noch einige Überraschungen. Ein Buch das man gut im Urlaub lesen kann um ein wenig Zerstreuung zu erhalten.

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June

Rezensionen von manu63:

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Heliosphere 2265 - Band 28: Nemesis (Science Fiction) von Andreas Suchanek

Nemesis

Der achtundzwanzigste Band der Heliosphere 2265 Reihe trägt den Titel Nemesis, in diesem Band lässt der Autor Andreas Suchanek die Republik ins Chaos fallen. Tausende von den Parliden frei gelassene Gefangene müssen versorgt werden und auch Michalew setzt sich wieder in Szene um aktiv ins Geschehen eingreifen zu können.

Andreas Suchanek versteht es gut, das Chaos was entsteht dar zu stellen, als Leser leide ich mit den Protagonisten und freue mich immer wieder wenn der Autor es schafft eine heikle Situation zu entschärfen. Durch geschickt eingeflochtene Rückblicke wird man wieder an Geschehnisse aus den Vorbänden erinnert und erhält weitere Einblicke in deren Bedeutung. Faszinierend ist es für mich zu lesen wie die einzelnen Elemente ihren Platz finden und sich so ein langsam entstehendes Bild ergibt. Ereignisse denen ich nicht so viel Bedeutung beigemessen habe werden in einen neuen Fokus gerückt und leise Hoffnung keimt bei mir auf, das sich das Glück wieder der Republik zuwendet.

Der Schreibstil ist gewohnt flüssig und die einzelnen Schauplätze werden gut markiert, so das ich weiß wann und wo sich alles abspielt. Einmal mehr schafft es der Autor eine spannende Geschichte mit vielen Strängen zu entwerfen die sich unaufhaltsam aufeinander zubewegen.

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Heliosphere 2265 - Band 28: Nemesis (Science Fiction)

Rezensionen von LadyIceTea:

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GötterFunke 1. Liebe mich nicht von Marah Woolf

Fantasy trifft Young Adult

Jess und Robyn fahren in ihrem letzten gemeinsamen Sommer in ein Camp in den Bergen. Sie verbringen jeden freie Minute miteinander, doch bald geht es aufs College. Im Camp treffen sie auf den unglaublich gut aussehenden Cayden. Jess weiß, dass sie eigentlich die Finger von ihm lassen sollte, doch seine Anziehungskraft ist zu groß.

Und auch Robyn sollte sich nicht um dne Finger wickeln lassen, denn ihr Freund Cameron ist mit im Camp.
Was beide nicht wissen, Cayden ist ein Gott. Er ist Prometheus höchst persönlich und er hat einen Deal mit Zeus. Wenn er es schafft, ein Mädchen zu finden, welches ihm widersteht, wird er sterblich.
Schneller als ihr lieb ist, gerät Jess in die Machenschaften der Götter.

Fazit vorweg:
Marah Woolf gelingt es, in dem ersten Teil der ?Götterfunke?-Trilogie die Welt der alten griechischen Götter mit der unseren zu verbinden. Die Figuren sind eine gute Mischung aus sympathischen (und weniger sympathischen) jungen Leuten und irgendwie ziemlich normalen, netten Göttern. Die Geschichte ist gut durchdacht und lässt sich richtig schnell lesen. Ich bin begeistert und freue mich auf die Fortsetzungen! Eine klare Empfehlung für jeden, der Young Adult und Fantasy mag!

Warum? Darum:
Cover:
Das Cover ist wunderschön und ein richtiger Eyecatcher. Die Farben harmonieren sehr gut miteinander und mit dem Mädchen, welches wahrscheinlich die Hauptfigur Jess, mit ihren roten Haaren zeigen soll. Die Schrift und diese verträumte Optik passen sehr gut in den Fantasybereich. Dazu fühlt sich der Umschlag an, als würde er aus einer Mischung mit Stoff und Papier bestehen. Sehr hochwertig. Da hat sich auf jeden Fall jemand Gedanken gemacht.

Die Geschichte:
Die Geschichte beginnt eigentlich wie in einem typischen Young Adult Roman mit jungen, gut aussehenden Menschen, die grade in ihr Leben starten. Doch schon zu Beginn häufen sich die merkwürdigen Vorfälle und selbst der Leser weiß nur wage, was grade passiert.
Als Leser wissen wir, dass es auch die Götter gibt und wir wissen auch von dem Deal mit Zeus. Durch Hermes Aufzeichnungen bleibt man immer gut auf dem Laufenden, was sich so grade in beiden Welten abspielt.
Obwohl wir immer etwas von allem mitbekommen, wissen wir bis zum Ende nicht alles. Die Autorin hat es gut aufgebaut, dass die Infos erst nach und nach ans Licht kommen. So blieb es bis zum Schluss spannend.
Die Autorin hält gut die Waage zwischen Liebesdrama und zu viel Kitsch. Klar werden ein paar Klischees bedient aber bei diesem Buch hält sich das wirklich in Grenzen. Auch das Freundschaftsdrama und das Gefühlschaos der Personen sind hier spannend aufgebaut.

Schreibstil:
Dazu gibt es nicht viel zu sagen, denn der Schreibstil ist einfach top.
Man fliegt durch die Seiten. Der Schreibstil ist locker, leicht und flüssig und hält ebenfalls die Spannung aufrecht.

Figuren:
Jess ist eine ruhige und vernünftige junge Frau. Sie hatte es nicht leicht in ihrer Vergangenheit und möchte eigentlich nur einen ruhigen Sommer mit ihren Freunden verbringen. Zu ihrem Leidwesen gerät sie jedoch immer mehr in die Spiele der Götter und in Caydens Anziehung.
Sie wirkt trotz ihrer vielen Ängste sehr mutig und auch als Robyn sich von ihr abwendet sehr loyal. Sie ist mit Athene wirklich meine Lieblingsfigur.
Cayden ist einerseits sehr arrogant aber auch intelligent. Er weiß um sein gutes Aussehen und will den Deal unbedingt gewinnen. Dass er für Jess wirklich etwas empfindet, gesteht er sich nur schwer ein, passt es doch so garnicht in seinen Plan. Ihn fand ich manchmal nicht so nett, da er die Freundinnen gegeneinander ausgespielt hat. Dazu lässt er sich von keinem helfen und tut immer zu geheimnisvoll.
Athene, Apoll, Zeus und Hera sind die anderen Götter im Camp. Ich finde sie super sympathisch und wirklich gut gelungen. Die Autorin hat es sehr gut geschafft, die Erzählungen der Griechen in unsere heutige Welt einzubauen.
Robyn und Josh sind Jess beste Freunde. Während Josh wirklich die ganze Zeit für sie da ist und sich um sie kümmert ist Robyn eher ein zickiges Biest. Sie lässt sich von Cayden gegen Jess ausspielen und erträgt es nicht, dass Jess mal das bekommen könnte, was sie eigentlich haben will. Ich finde es gut, wenn Autoren auch solche Figuren einbauen.

Mein Fazit steht oben, ich liebe dieses Buch und habe die anderen Teile schon vorbestellt.

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GötterFunke 1. Liebe mich nicht

Rezensionen von HEYN Leserunde, Manfred Kohl:

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Geständnisse von Minato Kanae

Drehbuch für einen Horrorfilm

Bitte keinesfalls im Bett lesen, sondern bei Sonnenschein mit einem weißen Spritzer - und in guter mentaler Stimmung. Sonst zieht Sie diese geballte Ladung an Negativem (im Menschen) in eine schwarze Höhle. Am besten nicht lesen. Es sei denn, Sie wollen einen Blick in die dunkle Seele des Menschen machen.

Aber gibt es davon nicht genug im TV und Internet?

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Geständnisse

Rezensionen von heinoko:

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Lilo auf Löwenstein von Andeck Mara

Lustig und spannend

Eine hübsche Geschichte: Eine Familie wohnt sehr beengt und die beiden Kinder Lilo und Ben werden vom bösartigen Vermieter ständig geschimpft. Der Vater, der Architekt ist, hat schließlich die rettende Idee: die Familie mietet eine Wohnung in einem Schloss, zwar etwas abgelegen, aber mit viel Natur rundum.

Hier gilt es für Lilo und Ben, neue Freunde zu finden und allerlei Abenteuer zu bestehen. Lilo sieht sich als zukünftige Schriftstellerin und schreibt ihre Erlebnisse auf.
Wenig glücklich gewählt scheint mir, dass immer wieder Passagen in einem hellen Grün gedruckt sind, insbesondere die ellenlange Einleitung, weil die Farbe schlecht lesbar ist. Und meine Enkelin zappelte herum: ?Wann fängt die Geschichte denn endlich an?? Ansonsten hatte sie ihren Spaß mit der Geschichte, wobei sie großes Mitleid hatte mit dem Grafen und seinem Sohn, genau den Personen, die im Buch nicht wirklich auftreten dürfen, die hinter den Schlossfenstern verborgen bleiben. Meine Enkelin wartet schon sehnsüchtig darauf, ob es ein neues Buch gibt, in dem mehr von diesen Beiden erzählt wird. Die allergrößte Wirkung jedoch hatte die im Buch vorgestellte ?verkehrte Sprache?. Die ist schlimmer als ein Virus, hochansteckend! (Ben treppte die Rannte runter und türte gegen die Rums.)
Fazit: Ein empfehlenswertes Kinderbuch, zum Vorlesen ab 5, zum Selberlesen ab 7, lebendig erzählt, mit viel Humor und sehr sympathischen Hauptpersonen.

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Lilo auf Löwenstein

Rezensionen von S.L. :

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Mr. Peardews Sammlung der verlorenen Dinge von Hogan Ruth

Lost and found

Mr. Peardew, ein älterer Herr, sammelt, was andere verloren haben. Sein großes Haus ist voll mit merkwürdigen Dingen, sorgsam katalogisiert und behütet.
Laura, Mitte dreißig, ohne Ausbildung, ergreift nach einer voreilig geschlossenen und enttäuschenden Ehe die Chance, in diesem wundervollen Haus eine erfüllende Arbeit zu finden.

Als Mr. Peardew stirbt, erbt sie nicht nur Haus und Gärtner, sondern auch die Aufgabe, all die gesammelten Fundstücke ihren Besitzern zurückzugeben.
Sunshine, eine junge Frau mit Downsyndrom und feinem Gefühl für Stimmungen, erwählt sie zu ihrer Freundin und wird fester Gast im Anwesen.
Das Schicksal einzelner Stücke wird fantasie- und liebevoll erzählt. Parallel dazu erfährt man die Geschichte von Eunice und Ihrem Chef, dem Verleger Bomber. Zunächst ohne direkten Bezug zu Laura.
Geheimnisvolle Dinge geschehen im Haus; es scheint, als ob die früh verstorbene Liebe von Mr. Peardew unzufrieden mit den Ereignissen nach dessen Tod ist.
Es ist erstaunlich, welche Geheimnisse sich hinter solch simplen Sachen wie einem Knopf, einem Puzzlestück, einer Keksdose oder einem Haargummi verbergen.
Sehr schön zu lesen, auch die Romantik kommt nicht zu kurz. Sehr empfehlenswert.

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Mr. Peardews Sammlung der verlorenen Dinge

Rezensionen von S.L. :

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Ragdoll - Dein letzter Tag von Cole Daniel

Rasant

Der "Feuerbestatter" hat 27 junge Mädchen umgebracht. Als er dafür nicht verurteilt wird, dreht Detective Wolf durch. Das kostet ihn seine Karriere und seine Ehe. Vier Jahre später wird er zu einer Leiche, die aus sechs verschiedenen Toten zusammengenäht wurde, gerufen. Wer hat diese sechs ermordet und warum? Und dann taucht eine Todesliste auf.

Weitere sechs Menschen sollen getötet werden. Als letzter Detective Wolf. Wieder steht die Frage: Warum?
Bei der Ermittlung der Identität der Toten stellt sich heraus, dass einer davon der Mädchenmörder ist. Ein Katz- und Maus-Spiel beginnt. Eine unrühmliche Rolle spielt dabei die Presse, besonders Wolfs Exfrau, die Journalistin Andrea.
Enorm packend enthüllt sich nach und nach ein Puzzle unglaublicher Vorfälle.
Können die Todeskandidaten geschützt werden? Der erste schon mal nicht ... .
Daniel Cole präsentiert überraschende Wendungen und hält konstant die Spannung. Schwer aus der Hand zu legen fasziniert dieser Thriller seine Leserschaft.

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Ragdoll - Dein letzter Tag

Rezensionen von HEYN Leserunde, Miriam Brandl:

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Hexensaat von Atwood Margaret

Alles ist Illusion...

M Atwoods brillanter Roman ist eine einzige Verneigung vor dem großen Bühnenmagier Shakespeare. Mit der Figur des Theaterdirektors Felix hat die Grande Dame der kanadischen Literatur ein würdiges Pendant zu Shakespeares Prospero aus Der Sturm geschaffen, jenes Zauberers, der als Selbstporträt des alternden Barden aus Stratford-upon-Avon gilt.

Soweit der Umschlagtext.

Felix, ein begnadeter Theaterdirektor, möchte bei dem Festival in Makeshiweg Shakespeares "Sturm" inszenieren mit sich selbst in der Rolle des Prospero. Dazu kommt es aber nicht mehr: eine Intrige seines engsten Mitarbeiters Tony führt dazu, dass Felix seine Arbeit verliert und sich völlig zurückzieht.
Er verbringt lange Jahre vereinsamt in einer abgelegenen, schäbigen Hütte, sinnt auf Rache, verfolgt die Erfolge seiner Widersacher (Genial der Begriff: Schnüffelkobold Google!), lebt in einer Phantasiewelt mit seiner Tochter Miranda, die bereits im Alter von 3 Jahren verstorben ist.

12 Jahre später bekommt er die Möglichkeit Shakespeares Sturm zu inszenieren und zwar im Rahmen eines Bildungsprogrammes in einem Gefängnis. Dort nennt er sich dann übrigens logischerweise Mr. Duke. Und durch Zufall bekommt er auch die Möglichkeit zur Rache. Und darum geht es doch in Shakespeares Sturm: um Rache. Aber eben auch um Vergebung. Und seine Rache ist eines Theatermenschen würdig.

M. Atwood erzählt uns Shakespeares Sturm neu: in einem akutellen Umfeld, in moderner Sprache und trotzdem ist es Shakespeare. Denn sie schafft es, uns dieses Werk gleich mehrfach näher zu bringen: einerseits erlebt ja Felix das Schicksal des Prospero, nämlich Verrat und Verbannung. Andererseits inszeniert Felix dieses Stück mit den Gefangenen. Er erarbeitet das Werk mit den Häftlingen und der Leser lernt mit: Ariel, Prospero, Miranda und alle anderen werden lebendig dargestellt, in Frage gestellt und neu interpretiert. Man lernt sie neu und anders kennen und vor allem - wenn das nicht schon vorher der Fall war - schätzen. Giftiger Pesthauch! Shakespeare ist zwar schon 401 Jahre tot, aber immer noch wirklich aktuell!

Das Buch ist spannend, modern und auch informativ, eine wirklich gelungene Umsetzung im Rahmen des Hogarth Shakespeare Projekt. Man muss Shakespeares Sturm nicht unbedingt kennen, aber es erhöht den Genuss und die Spekulationslust! Eine 100%ig gelungene Hommage an Shakespeare und ein interessanter Lesegenuss!

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Hexensaat

Rezensionen von Nepomurks:

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Unsere Vögel von Berthold Peter

Ein sehr interessantes und informatives Buch, das absolut lesenswert ist!

Peter Berthold legt in seinem neuesten Werk "Unsere Vögel" äußerst anschaulich dar, wie schlecht es gegenwärtig um den weltweiten Vogelbestand steht. Es wird bereits nach den ersten gelesenen Seiten deutlich, dass diese Entwicklung ein schon länger andauernder Prozess ist, dessen Ausmaße sich jedoch insbesondere in den letzten Jahrzehnten drastisch verschärft haben.

Als anerkannter Ornithologe und Forscher auf dem Gebiet der Vogelkunde behandelt Peter Berthold das Thema nicht plakativ, sondern schildert die Inhalte anhand vieler Beispiele und diverser statistischer Erkenntnisse oder Belege sehr eindringlich und gut verständlich für jeden Laien. Die Artenvielfalt scheint bedroht und vielmehr noch der Fortbestand einzelner Vogelgattungen. Berthold beschreibt mahnend und doch immer sachlich die Auswirkungen dessen, wenn die Vogelpopulation weiterhin derart drastisch abnimmt. Dabei blickt er auch auf die Einflussnahme der Landwirtschaft und Bebauungsmaßnahmen der Städte, auf veränderte Lebensweisen, Anpassungen an die jeweiligen Lebensräume, sowie die Problematiken, die durch die, bzw. mit der Technisierung der menschlichen Arbeitsweise für die Vögel einhergehen. Zudem gibt Peter Berthold dem Leser noch diverse Möglichkeiten mit auf den Weg, wie jeder Einzelne im Grunde dazu beitragen kann, den rasanten und anhaltenden Abbau des Populationsbestandes der heimischen Vögel aufzuhalten.

Man muss dieses Buch wohl auf sich wirken lassen und stellenweise auch die statistischen Angaben (z.B. die nüchternen Zahlen) und Inhalte erst einmal ?verdauen?. Alles in allem ist ?Unsere Vögel? jedoch ein wirklich informatives, sehr interessantes und durchaus auch schockierendes Buch, das daran erinnert, wie zerbrechlich und vergänglich unsere Vogelwelt doch letztlich ist! Absolut lesenswert, deshalb 5 Sterne.

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Unsere Vögel

Rezensionen von heinoko:

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Unsere Vögel von Berthold Peter

Wandern zwischen Zeiten und Welten

Den ersten Band kenne ich nicht, habe das jedoch beim Lesen dieses zweiten Bandes nicht als Mangel empfunden. Ich bin angelockt worden von dem wunderschönen Cover, das eher auf eine rein mystische Geschichte hinweist. Die Autorin versucht das Wandern zwischen Welten und Zeiten mit einem realistischen gegenwartsnahen Erzählstrang und einer Reise zurück ins 16.

Jahrhundert. Weil die angekündigte Geschichte ein großes Buch versprach, war ich erst einmal bereit, der Autorin überall hin zu folgen.
Der eindrückliche Prolog erklärt, was für ein Trauma Sina?s Leben überschattet. Sina ist Studentin an der Eliteuniversität ?Harvard Business School? und soll das Bankimperium ihres Großvaters übernehmen. Eine große Karriere steht ihr bevor. Ein Nervenzusammenbruch und die nachfolgend auftretende Amnesie bringt alles ins Wanken. Sina reist auf der Suche nach Heilung nach Panama, findet dort Liebe, Heilung und ein tiefes Geheimnis, entdeckt aber auch die Verstrickungen und Machenschaften ihres Großvaters.
Ein zweiter Handlungsstrang spielt Anfang des 16. Jahrhunderts in Panama. Tamanca, ein Medicus, ist Besitzer eines geheimen Heilmittels, das unter allen Umständen geheim bleiben muss. Das Leben der Ureinwohner, aber auch Naturschutz tauchen als Themen auf.
Die ?Verbindung? der zwei Handlungsstränge habe ich persönlich als sehr konstruiert empfunden, so wie auch manche Protagonisten bzw. deren Handeln und Sprechen sehr ?erdacht? wirken. Streckenweise musste ich mich sehr abmühen, das Buch weiter zu lesen, weil mir die Spannung fehlte oder weil die hölzern wirkenden, teilweise klischeehaft gezeichneten Personen die Lust am Lesen nahmen.
Fazit: Ein toller Plot, dessen Umsetzung allerdings nicht hundertprozentig gelungen ist.

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Unsere Vögel