Kunden em pfehlungen
Rezensionen von rewa:
Die Rebellin von Ursula Hauser
Ein aufregendes Leben- einer mutigen Frau
,, Die Rebellin`` - Ein Leben für Frieden und Gerechtigkeit. Die autobiografische Geschichte über Ursula Hauser wurde von Tanja Polli geschrieben und entführt den Leser in eine beindruckende, spannende und emotionale Lebensgeschichte.
1946 geboren, erlebte Ursula eine glückliche Kindheit. Ihr Wunsch anderen zu helfen und gegen Ungerechtigkeit zu kämpfen, lag ihr schon immer im Blut.
Als sie im Lehrerseminar schwanger wurde und ihre Mutter Ursula zu einer Abtreibung riet, beeinflusste diese schwerwiegende Entscheidung ihr ganzes Leben. Von diesem Zeitpunkt an reiste sie in viele Länder um anderen zu helfen. Egal ob sie in New Orleans schwarze Kinder unterrichtete oder in Harlem den ärmsten und schwächsten der Gesellschaft half, immer stand für sie die Gerechtigkeit im Vordergrund. Die Rassentrennung in Kapstadt konnte sie genauso wenig akzeptieren wie die Tatsache in ihrer Heimatstadt Zürich, dass man Kindern der Unterschicht keine Chance geben wollte für eine optimale Schulbildung. Ihre unkonventionellen Lernmethoden, waren zwar bei der Obrigkeit nicht beliebt, aber der Erfolg gab ihr schließlich Recht. Als Psychoanalytikerin in Psychodrama ausgebildet gelang es ihr in vielen Ländern der Welt wie in Nicaragua, Kuba oder El Salvador vor allem traumatisierte Frauen, die oft als Widerstandskämpferinnen gelebt haben, vergewaltigt und misshandelt wurden, zu unterstützen und zu helfen.
Als Antonio, ihr Ehemann, der ebenfalls unter Folter und Misshandlungen jahrelang gelitten hatte, nach 16 Jahren Ehe stirbt, setzte sie trotzdem unermüdlich und mit Hilfe vieler Freunde und Psychoanalytikern auf der ganzen Welt ihre Projekte weiterhin fort. Der Wunsch nach Gerechtigkeit und Frieden sind nicht nur Schlagworte für Ursula Hauser, sondern sie sind für sie zu ihrer Lebensphilosophie geworden.
Ich kann die Biographie von Ursula Hauser kaum in richtige Worte fassen, da sie mich zu tiefst bewegt hat. Wenn man das Cover betrachtet sieht man eine fröhliche und gutgelaunte Frau über 70 Jahren. Wenn man ihre Lebensgeschichte gelesen hat, von all den schweren Schicksalsschlägen erfährt und die schrecklichen Bilder vor Augen hat, über die in dem Buch erzählt werden, dann ist es kaum zu glauben, dass Ursula Hauser die Frau auf dem Bild ist, über die in dem Buch erzählt wird.
Mutig und immer auf der Seite der Schwächsten, hatte sie es nicht leicht ihren Weg zu finden und diesen auch zu gehen. Die Biographie klingt so unglaublich wenn man bedenkt, wie jung sie war, als sie das erste Mal ihre Heimat Zürich verlassen hatte um in die große weite Welt zu reisen. Ob bei Demonstrationen, Revolutionen oder als Therapeutin für Widerstandskämpferinnen, immer war Ursula Hauser, auch unter Einsatz ihres Lebens, zur Stelle. Als politisch engagierter Mensch war und ist es für sie nach wie vor wichtig, auf Ungerechtigkeit aufmerksam zu machen. Und das bewusst machen, dass für viele unserer Wohlstandsgüter Menschen in anderen Ländern dafür ausgebeutet werden. Eine bewundernswerte Frau, der ich einfach nur meinen Respekt zollen kann.
Rezensionen von LadyIceTea:
Zitrönchen von Maria Durand
Wieder eine wunderbare Fortsetzung
Bruschettino, der kleine schwarze Hengst, erobert ein Herz nach dem anderen und wird schnell Zitrönchens bester Freund. Aber darf er bleiben? Mücke bringt Kimba, Omas neuen Rasenmäher, gerade noch rechtzeitig zurück in den Stall, bevor das totale Schneechaos ausbricht. Es fällt so viel Schnee, dass sogar die Schule ausfällt.
Doch die Freude darüber währt nicht lang, denn schon am ersten schulfreien Tag stürzt Seba und bricht sich ein Bein. Nun ist guter Rat teuer, denn wer versorgt jetzt die Pferde und kümmert sich um die Reitanlage? Als Luis einen alten Pferdeschlitten aus Sebas Scheune hervorkramt, ist das vielleicht die Lösung aller Probleme? Und wer ist eigentlich dieser Bent, der zusammen mit Oma und den anderen ein kleines Unternehmen gründet, das jedoch nicht immer ganz nach Plan verläuft?
Ich bin durch mein Alter eigentlich nicht die passende Zielgruppe für die ?Zitrönchen?-Reihe aber ich liebe diese Bücher! Ich habe die ersten drei Teile verschlungen und mich wie auf einer Zeitreise zurück in meine Reitstallzeit gefühlt und auch dieser Teil hat sich nahtlos eingereiht und mich wieder bis über beide Ohren grinsen lassen.
Maria Durand ist ihrem Schreibstil treu geblieben. Sie schreibt kindgerecht aber nicht zu kindlich, so dass auch ältere Leser ihren Spaß daran haben.
Wir treffen in diesem vierten Band alle unsere bekannten und geliebten Figuren wieder und lernen sogar jemand neuen kennen.
Es gibt wieder ein paar kleine Streitereien, viele Schmetterlinge die in den Bäuchen Kapriolen tanzen und eine riesen Menge gute Ideen. Die Autorin schreibt dabei so authentisch, dass sie das Ganze eigentlich nur selber früher am Stall erlebt haben kann.
Die Pferdesprache die verwendet wird und auch der Reiterslang stimmen einfach und sind nicht wie in manch anderen Pferdebüchern total überspitzt oder falsch.
Hier stimmt einfach alles.
Auch die Geschichte ist dieses Mal wieder eine tolle Mischung aus Spannung, Abenteuer, Spaß und Freundschaft.
Ich liebe diese Bücher und freue mich jetzt schon auf den nächsten Teil.
Rezensionen von begine:
Ana und Zak von Katcher Brian
Gutes Jugendbuch
Das Jugendbuch Ana und Zak hat mir ganz gut gefallen, obwohl ich eigentlich keine hohen Erwartungen hatte und manche Wendungen in der Handlung nicht besonders realistisch waren. Die Passagen mit den Gangstern hätte man weglassen können.
Auch befürchtete ich bei dem verspielten Buchcover, dass es zu kindisch wird.
Aber nein, das Buch kann auch ohne Probleme von Erwachsenen gelesen werden.
Zak und Ana sind sehr unterschiedlich. Er ist locker, sie ist begabt, steht aber unter Druck.
Doch beide haben Probleme in der Familie.
Zak und Ana kennen sich bisher nur flüchtig. mehr miteinander zu tun bekommen sie erst bei einem Schülerwettbewerb, bei den sie im gleichen Teram sind. Als sie dann gemeinsam Anas jüngeren Bruder suchen müssen, der alleine zu einer Spiele-Convention aufgebrochen ist, schweißt sie das zusammen.
Typisch Junge wird Zak schließlich leichtfertig und die mutige Ana muss ihn raushauen. Doch schließlich ist er die Risiken ja auch für sie eingegangen.
Im Verlaufe der Geschichte ändern sich beide ein wenig und passen daher gut zusammen. Sie ergänzen sich, spielen ihre unterschiedlichen Stärken aus. Das brauchen sie auch, denn in der Umgebung der Convention ist viel los, sie begegnen ganz verschiedenen Leuten, machen sogar selbst bei Spielen mit, wobei Ana entdeckt, zu was sie alles fähig ist.
Am Ende habe ich das Gefühl, dass die beiden ihren Weg im Leben finden werden. Das freut mich für die sympathischen Figuren, da sie das verdient haben.
Rezensionen von miriam:
Brausepulverherz von Leonie Lastella
Schöne Liebesgeschichte mit Ecken und Kanten
Der Titel
Brausepulverherz ist ein wirklich sehr kreativer Titel und unglaublich passend für eine Liebesgeschichte. Brausepulver ist, wenn es erstmal mit Wasser in Berührung kommt, kaum zu stoppen und schäumt in einer bunten, sommerlichen Farbe. Ähnlich ist es auch in der Beziehung von Jiara und Milo: Kaum dass sie sich das erste Mal gesehen haben sind sie dem anderen schon verfallen und sprudeln vor Glück in seiner Gegenwart.
Allerdings hat mir hier teilweise das Prickeln gefehlt, das den Titel rechtfertigt.
Das Cover
Das Cover finde ich wirklich sehr schön.
Mir gefallen erstens die pastelligen Farben sehr gut, sie passen super zum Sommer.
Überhaupt verströmt das Cover so eine Sommeratmosphäre, die nicht nur durch die Farben, sondern auch durch das Meer entsteht.
Drittens: Das Paar zeigt gleich, hier handelt es sich um eine Liebesgeschichte. Un da man nicht weiß, was für eine Haarfarbe sie haben, wie ihre Gesichtszüge sind etc. kann man sich von Jiara und Milo selbst ein Bild phantasieren, das nur von den Beschreibungen im Buch beeinflusst wird.
Und der Titel und das Cover passen ganz wunderbar zusammen, was ich wirklich wichtig finde. Die kleinen bunten Punkte kann man mit spritziger Brause in Verbindung bringen und sie passen zu dem Lebensgefühl, das die Charaktere vermitteln.
Die Protagonisten
Jiara mochte ich am Anfang wirklich sehr gerne. Sie schien mir sehr lebensfroh und bereit, immer aufs Ganze zu gehen. Im Laufe des Buches hat sich meine Meinung zu ihr allerdings etwas verändert. Sie ist sehr inkonsequent und unselbstständig, macht ihr Handeln von den Erwartungen und der Meinung anderer abhängig.
Milo schien mir zuerst ein richtiger Idiot zu sein. Aber je mehr man über ihn und seine ganze Situation erfuhr, desto mehr schloss ich ihn ins Herz. Ich finde, er ist so eine Art Bad Boy mit weichem Kern? ;) Auch wenn die Entscheidungen, die er trifft, nicht immer ganz richtig sind, versucht er doch das Beste aus der Situation zu machen und gibt (fast) nie auf.
Dario, der gemeinsame Freund von Jiara und Milo, stellt für mich die gute Seele, den Ruhepol dar. Er weiß immer einen Rat und hält stets treu zu seinen Freunden, auch wenn die mal wieder Mist gebaut haben. Dario ist wahrscheinlich der Charakter, in den ich mich am meisten verliebt habe?
Die Story
Es beginnt alles wie im Märchen: Jiara jobbt in der Trattoria ihres besten Freundes und erlebt einen wunderschönen Sommer in Italien und trifft schließlich noch ihren absoluten Traumprinzen, bei dessen Anblick ihre Knie weich werden. Nur leider gibt es einen Hacken: Daheim wartet ihr geordnetes Leben und ihr Freund Jonas auf sie. Im Folgenden trifft Jiara einige Entscheidungen, die ich nicht unbedingt so toll fand, die aber immer noch besser waren als das, was sie später tut ? inkonsequent halt.
Durch die Augen von Jiara und Milo erlebt man einen wundervollen Sommer und sehnt sich nach Sonne und Meer. Die Beschreibungen von den Orten fand ich überhaupt sehr gelungen, ich konnte das Meer fast riechen und die Sonne auf der Haut spüren.
Teilweise fand ich, dass die Handlung etwas voraussehbar war und die eine oder andere Überraschung anders hätte verpackt werden müssen. Deshalb hatte ich ungefähr im letzten Drittel auch eine kleine Leseflaute, was wirklich schade war.
Mein Fazit
Die Geschichte an sich hat mir gut gefallen. Es waren mehr einige kleinere Details, die in meinen Augen nicht ganz stimmig waren oder die mir nicht so zugesagt haben.
An der einen oder anderen Stelle waren ein paar Rechtschreibfehler wie Kathie statt Kathi oder sie in einer Anrede klein statt groß.
Und auch wenn mir die Charakter teilweise nicht immer sympathisch waren, kann ich doch sagen, ich habe sie insgesamt alle ins Herz geschlossen.
Rezensionen von manu63:
Strongfood Das Kochbuch von Froböse Ingo
Das Kochbuch für den Sportler
Strongfood Das Kochbuch Wer Muskeln will, muss richtig essen Wissenschaftlich entwickelte Rezepte für Muskelaufbau und Ausdauer ist der etwas sperrige Titel eines Buches von Prof. Dr. Ingo Froböse. Der Autor wendet sich mit dem Buch an Ausdauer- und Kraftsportler und möchte diesen die richtige Ernährung für alle Phasen des Sportes erläutern.
Das Buch ist in mehrere Abschnitte eingeteilt und beginnt mit allgemeinen Erklärungen rund um das Thema richtige Ernährung für Sportler. Die Theorie und Praxis wird beleuchtet und die Erklärungen sind in allgemein verständlicher Form abgefasst. Gut finde ich die Markierung von Schlagworten bzw. Sätzen welche Kernaussagen des Autors unterstreichen sollen.
Nach diesem Teil folgt der Rezeptteil der unterscheidet zwischen Ausdauer-und Kraftsportlern. Die Rezepte sind entsprechend gekennzeichnet und für 1 Person ausgelegt. Nährwertangabe zu kcal, Kohlenhydrate, Fett und Eiweiß stehen beim jeweiligen Rezept. Die Rezepte sind nochmals unterteilt in die Rubriken Vor dem Training, Nach dem Training ( Regenerationsphase), Rekonvaleszenzphase, Schelle Snacks für Zwischendurch, Ernährung an trainingsfreien Tagen sowie Tipps fürs Essen im Restaurant.
Ein Index schließt das Buch ab.
Insgesamt fand ich das Buch interessant und gut aufgebaut. Es wendet sich nicht an Freizeitsportler die nur hin und wieder ein wenig Sport betreiben, sondern an Sportler die einen kontinuierlichen Muskelaufbau anstreben. Die Rezept sind einfach und gut erklärt und die Zutaten dafür bekommt man im normalen Handel. Der Verlag des Buches bietet einen online Service an, zu dem man sich kostenlos anmelden kann. Dort kann man für die Rezepte Einkaufslisten erstellen und die Portionen an eine entsprechende Personenzahl angleichen. Ich habe mich dort angemeldet und es ausprobiert und es funktioniert recht gut. Noch sind nicht alle Bücher des Verlages dort vertreten, aber Strongfood kann man dort finden.
Rezensionen von spozal89:
Brausepulverherz von Leonie Lastella
Sommerliebe in Italien
Um ein wenig Auszeit aus dem Alltag zu bekommen, verbringt Jiara ihre Sommer im Küstenort Finale in Italien. Dabei hilft sie ihrem besten Freund Dario, seine Trattoria zu betreiben. Als eines Tages Darios Freund Milo auftaucht, ist es um Jiara geschehen. Doch warum bringt ausgerechnet er sie so um den Verstand? Als Rockstar und Weiberheld ist Milo eigentlich gar nicht Jiaras Typ.
Zudem wartet zu Hause in Hamburg Jonas, mit dem sie schon Jahre zusammen ist und den sie eigentlich mal vorgehabt hätte ihn zu heiraten. Doch dieser eine Sommer in Italien bringt Jiaras bisheriges Leben völlig aus der Bahn. Doch kann dieser Sommerflirt mit einem Happy End enden?
"Brausepulverherz" ist der erste Roman, den ich von der Autorin Leonie Lastella gelesen habe.
Der Schreibstil der Autorin hat mir gut gefallen. Ich mochte es, dass die Kapitel immer abwechseld aus Jiaras und Milos Sicht geschrieben waren. Hierbei fand ich aber schade, dass die Kapitel von Milo wesentlich kürzer waren.
Mit Jiara als Charakter musste ich erstmal warm werden, denn zu Beginn war sie mir nicht wirklich sympatisch. Ich habe nicht verstanden, weshalb sie so eine enorme Ablehnung zu Milo hatte und fand das Verhalten doch recht kindisch. Die Autorin hat dazu noch ein wenig mehr Infos in einer Leserunde gegeben, weshalb ich es dann doch verstanden habe. Aber ohne diese Infos wäre ich glaube ich nicht warm mit Jiara geworden.
Milo hingegen mochte ich gerne, daher hätte ich auch gerne mehr über ihn gelesen und mir daher auch die Kapitel länger gewünscht.
Der heimliche Star in dem Buch war in meinen Augen Dario und über ihn und Nina würde ich gerne mehr lesen wollen.
An sich hat mich das Buch gut unterhalten, aber ich finde es war keine Geschichte die sich von der Masse abhebt und im Kopf bleibt. Zudem waren enorme Zeitsprünge in der Geschichte enthalten, die man aber als solche nicht wirklich erkennen konnte. Das fand ich schade und hat auch teilweise den Lesefluss ein wenig gestört.
Daher vergebe ich gute drei Sterne.
Rezensionen von manu63:
Simply Veggie von Julian Kutos
Frisch gekocht
Simply Veggie ist ein Kochbuch mit vegetarischen Rezepten des Autors Julian Kutos. In seinem Buch stellt er die fleischlose Küche in frischer Form vor. Sein Buch ist unterteilt in mehrere Abschnitte und beginnt mit allgemeinen Erläuterungen zu den Rezepten. Hier findet der Leser auch Tipps was in einer Vorratskammer zu finden sein sollte, welche Kochgeräte nützlich sind und Kutos erläutert auch seine Kochphilosophie.
Einfache Grundlagen des Kochens werden in Wort und Bild erklärt und es gibt Hinweise zu den Rezepten. Soweit nicht anders angegeben werden alle Zutaten für 4 Personen berechnet und die Arbeitszeit sowie Zubereitungszeit wird geschätzt. Es gibt auch Hinweise wie man die Rezepte zu veganen Varianten abändern kann. Nährwertangaben gibt es bei den Rezepten nicht.
Als erstes kommen Grundrezepte für z. Bsp. Richtig Reis kochen, Richtig Bohnen kochen oder wie man Nudeln am besten zubereitet. Die Rezepte sind gut in Wort und Bild erklärt und immer wieder findet man Tipps zu Varianten oder worauf man achten sollte. Das gilt für alle Rezepte in den verschiedenen Rubriken.
Danach folgen Salate, Suppen und Vorspeisen, Brot und Aufstriche, Hauptspeisen und Desserts zum Schluss gibt es noch einen Anhang in dem Kochbegriffe erklärt werden und in dem man ein Glossar findet, für eine Übersetzung was der Autor mit einigen Zutaten meint, damit sich nicht nur österreichische Köche und Köchinnen zurecht finden. Die meisten Zutaten wird man in gut sortierten Supermärkten und beim Discounter finden, es sind aber auch Bezugsquellen im Buch angegeben für Zutaten die man vielleicht nicht so schnell bekommt. Gut finde ich auch die Menüvorschläge, welche man auch im Anhang findet, so kann man leicht ein mehrgängiges Menü für verschiedene Anlässe zusammen stellen.
Mein Gesamteindruck zum Buch ist recht positiv, wobei die Zubereitung der Rezepte nicht immer schnell und simpel geht. Auch einige Zutaten haben mir nicht zugesagt, so wird gerade bei den Hauptgerichten in über 50 % der Rezepte Chilis verwendet die ich gar nicht mag. Aber man kann ja jedes Rezept nach belieben abändern und Zutaten ersetzen, die man nicht mag oder nicht bekommt. Die Gesamtzeit von Vorbereitung und Zubereitung der Gerichte ist recht unterschiedlich aber man sollte schon ein wenig Zeit mitbringen um ein frisches Essen zu zaubern. Wer 08/15 Gerichte erwartet wird bei diesem Buch enttäuscht, ich finde es schon ein wenig anspruchsvoller und habe einiges an Anregungen gefunden die ich auch schon umgesetzt habe. Wobei ich oft rund 1 Stunde für die Zubereitung benötigt habe.
Rezensionen von manu63:
Heliosphere 2265 - Band 26: Wir sind Legende (Science Fiction) von Andreas Suchanek
Eine schwierige Aufgabe
Band 26 der Heliosphere 2265 Reihe trägt den Titel Wir sind Legende und in diesem Band bricht Jayden Cross auf, um zu versuchen einen Pakt mit den Parliden in die Wege zu leiten. Neben dieser Mission erfolgt noch ein Rückblick zur ersten Begegnung von Ishida mit den Parliden.
Einmal mehr schafft es der Autor Andreas Suchanek ein Szenario des Schreckens herzustellen und die verschiedenen Handlungsstränge zu verbinden.
Neben Rückblicken in die Vergangenheit von Ishida wird die Geschichte rund um Cross und sein Team weiter voran getrieben, neue Schlachten müssen geschlagen werden und immer wieder kommt es zu neuen Herausforderungen die nicht jeder überlebt. Der Autor scheut nicht davor zurück lang bekannte Charaktere sterben zu lassen und als Leser weiß man am Anfang der Geschichte nie wer übrig bleiben wird. Durch geschickte Wendungen bleibt der Spannungsbogen durchweg erhalten und als Leser warte ich voller Spannung auf das, was kommen wird.
Der Schreibstil ist flüssig und die technischen Beschreibungen sind erfreulich spärlich gesät. Die Charaktere wachsen im Laufe der Geschichte und ändern auch mal ihre Seite von schwarz zu weiß oder umgekehrt. Aus Opfern werden Täter und Suchanek versteht es immer wieder neue Facetten ins Spiel zu bringen.
Rezensionen von manu63:
Heliosphere 2265 - Band 26: Wir sind Legende (Science Fiction) von Andreas Suchanek
Ein weiteres Abenteuer wartet
Cyberworld 4.0. The Secrets of Yonderwood ist der vierte Band der Cyberworld Reihe der Autorin Nadine Erdmann. Dieses mal dürfen die sechs Freunde eine neue Abenteuerwelt erkunden, bevor sie für die Allgemeinheit eröffnet wird. Yonderwood birgt ein Geheimnis das die Besucher als Teams lösen müssen.
Dafür wird reale und virtuelle Welt miteinander verknüpft. Doch nicht nur in der virtuellen Welt, auch im realen Leben warten Gefahren auf das Team.
Einmal mehr lässt die Autorin die Leser teilhaben am Leben von Jemma, Jamie, Zack, Will, Ned und Charlie. Sie bilden zusammen ein Team das zueinander steht und gemeinsam kämpft. Der Schreibstil ist flüssig und bildhaft, als Leserin konnte ich mir gut die verschiedenen Szenarien vorstellen und gerade die virtuelle Welt wartet mit einigen gruseligen Aspekten auf. Die Beziehungen der Charaktere untereinander werden vertieft und die einzelnen Protagonisten entwickeln sich weiter. Die Geschichte selber ist in sich stimmig und wartet mit einigen Überraschungen auf, welche die Spannung am Leben erhalten. Die Mischung zwischen realer und virtueller Welt ist angepasst und keine erhält Überhang. Als Leserin, die sich nicht in virtuellen Welten bewegt, fand ich es nicht langweilig den Protagonisten in diese Welt zu folgen. Auf jeden Fall bin ich gespannt auf die Fortsetzung, zumal neue und interessante Freunde aufgetaucht sind.
Rezensionen von StefanieFreigericht:
Wenn das Eis bricht von Grebe Camilla
Achtung, Erwartungshaltung: Wirklich gut, doch eher Psychodrama denn Psychothriller
"Wieder stellt sich dieses Gefühl ein: Ich bin in einem Film, bewege mich durch einsame Kulissen, auf dem Weg zu irgendeiner Lösung. Aber was für ein Film das ist, weiß ich nicht. Ein Drama, ein Thriller? Eine Tragödie?" S. 295 Emma, Hanne, Peter - aus der Sicht dieser drei Protagonisten, jeder als Ich-Erzähler, lesen wir diesen Roman.
Auch, wenn der Satz nur von einem von ihnen stammt, könnte er doch für sie alle stehen. Emma ist Verkäuferin bei einer Bekleidungs-Kette, nachdem sie die Schule nicht beendet hatte, weil da zu viel in ihrer Kindheit war, Nagel, und ihre Eltern und der Alkohol ihrer Eltern. Jetzt hat sie eine heimliche Beziehung. Hanne, die Verhaltenspsychologin, brachte die letzten zehn Jahre die Energie nicht auf, ihren Mann zu verlassen, wie damals, vor zehn Jahren. Überall in der Wohnung sind kleine Merkzettel. Peter ist bei der Mordkommission und egal, was er tut, er wird die Toten nicht zurückbringen. Vor Beziehungen flüchtet er, da sind einfach zu viele Gräber auf dem Friedhof.
"Wer dein Freund und wer dein Feind ist, weißt du erst, wenn das Eis unter deinen Füßen bricht" - dieses Sprichwort der Inuit ist dem Roman der schwedischen Autorin Camilla Grebe vorangestellt und in vielerlei Sicht für die Handlung programmatisch. Die Handlung ist kurz vor Weihnachten angesiedelt, es taut, aber meistens ist die Atmosphäre düster, bedrückend, sind die Protagonisten gefangen in ihrer jeweiligen Einsamkeit. Die Parallelen sind schon erschreckend, vor allem, wenn sich die Geschichten mehr und mehr offenbaren, sich die Handlungsstränge aufeinander zu bewegen.
Wollte ich das Buch als einen Psychothriller hier beschreiben, wäre das so: Was ist der Zusammenhang zwischen einem Mord auf Södermalm vor zehn Jahren, einer vor 3 Wochen niedergebrannten Garage eines umstrittenen Chefs einer erfolgreichen Bekleidungskette - und der Frau, die in seinem Haus gefunden wurde - tot, enthauptet, mit dem Kopf aufrecht daneben gestellt? Zwei Streichhölzchen bringen die Ermittlungen weiter.
Ja, das ist geschieht im Buch - aber es ist KEIN reißerischer Thriller, es wird nicht geschwelgt in Blut und Rache und Gewalt oder sexuellem Missbrauch, somit ist das Buch auch für empfindlichere Personen geeignet, auch wenn die Ermittlungen rund um diese enthauptete Frau aufgespannt werden. Für mich ist es weniger ein Psychothriller, die Tat ist quasi nur das Vehikel, anhand dessen das Drama hinter der Tat erzählt wird, und nicht nur dieses, sondern die Dramen aller Personen, in all ihrer bedrückenden Parallelität. Das ist gut geschrieben, ich brauchte nur, um zu schlafen, zwei Tage für die Lektüre - aber ich richte mich auch schon lange nicht mehr nach Klappentexten oder vorgeblichen Buchkategorien. Stattdessen hätte ich mir die Geschichte mit einem leicht anderen Fokus auch durchaus schlicht als anspruchsvollen Roman zu genannten Themen denken können, das sollte man als Leser wissen. Sprachlich hat die Autorin das drauf, auch wenn sie sonst bisher mit ihrer Schwester gemeinsam Kriminalromane geschrieben hat, in der Konstruktion, den Ideen und so schönen Erkenntnissen wie "Liebe ist ein Reflex, denke ich. Etwas, das wir einfach tun, wie schlafen oder essen. Und vielleicht verlieben wir uns in einen Menschen, der uns bekannt vorkommt, wie Heimat irgendwie. Der uns daran erinnert, wie das Leben war, ehe wir von all den Verlusten getroffen wurden." S. 570 Eine positive Überraschung, aber anders, als gedacht!
Kritikpunkte: könnte bitte ein Mann nicht einfach nur Bindungsängste haben (das soll es nämlich wirklich einfach so geben; ja, das meine ich zynisch), OHNE dass eine Tragödie erzählt und damit das Klischee des beschädigten Ermittlers bemüht werden muss? Außerdem moniere ich die Aufmachung des Buches: 608 Seiten finde ich nicht praktisch für ein Taschenbuch - das kann man nur sehr schwer ohne Leserillen auf dem Buchrücken lesen und überhaupt halten, auch wenn Klappenbroschur dafür schon die deutlich höherwertige Aufmachung ist und die hängenden Eiszapfen als Lack mit der leichten plastischen Wirkung sonst schön und passend zum Titel, Motto und der Jahreszeit im Buch ist.









