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Rezensionen von SLovesBooks:

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Zorn und Morgenröte von Ahdieh Renée

Ein ganz besonderes Buch

Meine Meinung:

Dieses Buch stand schon sehr lange auf meiner Liste der Bücher, die ich unbedingt lesen möchte. Deswegen war ich sehr gespannt und hatte auch hohe Erwartungen. Besonders gereizt hat mich der orientalische Charakter des Buches, welcher sich sehr von den typischen Jugendbuchthemen unterscheidet.

Und eins kann ich schon sagen, ich wurde nicht enttäuscht.

Auf den ersten paar Seiten musste man sich erst mal an alles gewöhnen. Man trifft hier eben auf eine ganz andere Welt in einem anderen Kulturkreis. So ist auch die Art der Geschichtenerzählung unterschiedlich.



Schreibstil:

Der Schreibstil unterscheidet sich sehr von dem, was ich von Jugendbüchern gewohnt bin. Zunächst war es auch gar nicht so leicht Orte, Namen und Gegenstände auseinanderzuhalten. Die Namen sind allesamt orientalisch, was mir als Europäerin eben beim Auseinanderhalten etwas Kummer bereitet. Im Laufe des Buches gewöhnt man sich aber daran und es geht einem in Fleisch und Blut über. Als nächstes waren dort die ganzen Fremdwörter für verschiedene Gegenstände. Das kam mir zunächst zwar ungewöhnlich vor, viel mir aber von Anfang an nicht schwer, denn Gegenstände werden ja nicht nur benannt, sondern auch näher beschrieben, woraus dann letztlich auch hervorgeht um was für einen Gegenstand es sich handelt. Außerdem würde ich diese Bezeichnungen nicht missen wollen. Gerade sie geben der ganzen Geschichte die richtige Stimmung und lassen den Leser authentisch in die orientalische Welt eintauchen. Ich finde, dass es der Autorin außerordentlich gut gelungen ist die Orte zu beschrieben. Sie haucht allem irgendwie Leben ein durch diese Schreibweise. Sie setzt nicht nur ein außergewöhnliches Thema, sondern setzt es eben auch realistisch um. Der Schreibstil hat mich wirklich begeistert. Auch die Dialoge treffen genau meinen Geschmack. Ihre Schreibweise ist wahrlich anmutig. Die Autorin findet genau die richtigen Worte, um die Umgebung und Personen zu beschreiben, sodass man den kulturellen Hintergrund als sehr realistisch beschrieben wahrnimmt.



Inhalt:

Inhaltlich hat mich das Buch wohl an jeder nur möglichen Stelle Imme wieder aufs Neue überrascht. Ich habe es selten bei einem Buch erlebt, dass ich so oft eine Vermutung hatte, in welche Richtung es gehen würde, die derart häufig durch eine unerwartete Wendung über den Haufenn geworfen wurde. An Spannung fehlt es dem Buch auf keinen Fall. Mich konnte der ganze Stil des Buches an sich schon bezaubern. Jugendbücher im Stil von 1000 und eine Nacht liest man schließlich nicht alle Tage.

Der Romantic Anteil des Romans hat mir im besonderen Maße gefallen. Es bildet die zarte Romanze zwischen Shahrzad und Chalid ab. Dabei wirken die Gefühle der beiden stets glaubwürdig auf mich und nicht so stark übertrieben. Insgesamt wird diese Beziehung nicht zu stark verkitscht. Die Autorin hat in dieser Hinsicht wirkliches Feingefühl bewiesen. Besonders angesprochen hat mich hier auch die Entwicklung, die in genau dem richtigen Tempo stattgefunden hat.

Die Spannung wurde während des Buches auch durch ein großes Geheimnis von Chalid aufrechterhalten. Dieses wird erst sehr spät aufgedeckt und bringt den Leser immer wieder zum Rätseln.

Mehr möchte ich über den Inhalt gar nicht verraten, denn allein der Aufbau des Buches vermag es den Leser zu überraschen. Ich denke, dass man sich am besten selbst einen Eindruck anhand der Leseprobe verschaffen sollte, ob man diesen meiner Meinung nach wundervollen Stil mag.



Charaktere:

Die Hauptcharaktere sind in diesem Buch sehr vielschichtig und tief ausgearbeitet. Das hat mir gut gefallen. Besonders Shazi ist mir sympathisch. Ich finde ihre Gedanken und ihre Zerrissenheit ziemlich interessant zu beobachten. Ihre Gefühle wirken auch sehr authentisch auf mich. Ihre innere Stimme wird hier sehr stimmig dargestellt. Sharzis freier Geist belebt das Buch auf eine ganz tolle Weise. Es ist stets spannend ihr auf ihrer Mission über die Schulter zu schauen.



Fazit:

Insgesamt bin ich trotz meiner schon recht hohen Erwartungen noch überrascht worden. Das schafft nicht jedes Buch. Dieses Buch hat in der letzten Zeit meiner Meinung nach ganz zurecht einen kleinen Hype erfahren. Es ist eine ganz bezaubernde Mischung und bietet eben viele, sich von anderen Jugendbüchern unterscheidenden, Aspekte. Ich kann jedem Empfehlen sich die Leseprobe zu schnappen und einen eigenen Eindruck zu machen.

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Zorn und Morgenröte

Rezensionen von manu63:

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Zorn und Morgenröte von Ahdieh Renée

Gibt es eine Zukunft für Amelie und Lucian?

Vampirjägerin inkognito Verfluchte Liebe ist der zweite Band der Vampirjägerin inkognito Reihe der Autorin Fiona Winter.

Band zwei schließt direkt an den ersten Band an und die Autorin lässt die Leser am weiteren Schicksal von Amelie teilhaben. Nach dem Sieg über den Bund wollen Amelie und ihre Freunde die Vampire zu einem gemeinsamen Bündnis der Zauberer und der Vampire überreden.

Lucian selber steht dem offen gegenüber und alle wollen nun gemeinsam beraten wie es weiter gehen soll. Leider geht das alles nicht so einfach vonstatten wie es sich Amelie wünscht. Zauberer und Vampire sehen die Beziehung zwischen Amelie und Lucian mit anderen Augen als die beiden und auch untereinander gibt es bei den beiden Probleme mit den verschiedenen Weltanschauungen.

Der Schreibstil ist wie im ersten Teil flüssig und die Geschichte wird aus Amelies Perspektive erzählt. Auch der kleine Dämon Sassa darf in der Geschichte nicht fehlen und darf immer wieder dann helfen wenn Amelie Probleme bekommt. Der kleine Dämon wird liebevoll gezeichnet und ich habe ihn beim lesen in mein Herz geschlossen. Die Protagonisten Amelie und Lucian agieren oftmals etwas kopflos und gerade Amelie stürzt sich immer wieder in selbst geschaffene Probleme weil sie nicht zuhören kann. Diese Art hat mir ein wenig die Charaktere vermiest, da ich solch ein agieren oft als nervig empfinde. Zum Glück schafft die Autorin aber rechtzeitig den Wechsel und lässt ihre Charaktere besser miteinander agieren. Einige Überraschungen erwarten den Leser, da einige Wendungen so nicht vorhersehbar waren. Schmunzeln musste ich bei der Offenbarung der Geldquelle von Lucian, da hat sich die Autorin was nettes einfallen lassen.

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Zorn und Morgenröte

Rezensionen von manu63:

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Zorn und Morgenröte von Ahdieh Renée

Es lebe die Freiheit 2.0

Die Geschichte schließt direkt und nahtlos an Band eins an. Nachdem Johannes Gruber mit seiner Familie den ersten textillosen Urlaub genossen hat und dabei einiges überraschendes aus dem Leben seiner Schwiegermutter Claudia erfahren hat, können die Leser nun Johannes und seine Familie dabei begleiten wie diese Luc helfen einen in die Jahre geratenen Campingplatz zum Nudistencamp umzugestalten.

Luc ist der liebenswerte Polizist aus Band eins der sich den Grubers näherstehend als gedacht erweist.

Die Geschichte beginnt recht locker und der Schreibstil ist wie im ersten Band flüssig mit humorigen Einlagen. Leider verzettelt sich der Autor recht schnell in seinen Gedanken rund um Naturisten und Textilos die ich derartig ausschweifend und wiederholend fand, das mir das Lesevergnügen rasch verging. Die eigentliche Geschichte wurde in den Hintergrund gedrängt und kam nicht so richtig voran. Die gedanklicher Ergüsse des Autors waren einfach zu lang und ein einziger Monolog, der zwar aktuelle Ereignisse mit einflocht, der aber zur Geschichte selber nicht viel beigetragen hat. Es war eine einzige Lobeshymne auf das textillose dasein in immer wieder gleichem Muster. Nackgebiete 3.0. wird am Ende der Geschichte, die eigentlich kein richtiges Ende hatte absehbar. Da sollte der Autor dringend daran arbeiten die langen Monologe zu straffen und zum Kern der Geschichte zurückzukommen die durchaus Potential hat, das aber leider in Band zwei verschenkt wurde.

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Zorn und Morgenröte

Rezensionen von Gaby 2707:

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Küstenschatten von Heike Meckelmann

Spannende Unterhaltung mit viel Lokalkolorid

Dies ist der erste Krimi, den ich von Heike Meckelmann lese. Aber es ist definitiv nicht der letzte. Küstenschrei werde ich mir gleich besorgen, um besonders Charlotte, ihre Nichte und die beiden Kommissare der Kripo Oldenburg in Schleswig-Holstein noch besser kennen zu lernen. Ich hatte allerdings beim Lesen dieses Falles nicht den Eindruck, etwas Wichtiges nicht zu verstehen.

Aber immer wieder eingefügte kleine Details, die auf den ersten Fall hinweisen, machen Lust auch diesen bald zu lösen.

Doch worum geht es in diesem Fall?

Zwei Urlauber entdecken bei einem Spaziergang am Strand vom Grünen Brink eine männliche Leiche ohne Kopf und ohne Gliedmaßen. Ein Stück eines Tattoos ist der wahrscheinlich einzige Hinweis auf die Identität des Toten. Fast gleichzeitig taucht auf der Insel Fehmarn eine junge Frau mit einem Kind auf. Hat sie etwas mit dem mysteriösen Toten zutun? Den Kommissaren Dirk Westermann und Thomas Hartwig wird bei ihren Ermittlungen, in die auch immer wieder Charlotte Hagedorn eingreift, nicht langweilig. Ganz im Gegenteil?

Das Taschenbuch wirkt durch den doppelten Buchumschlag sehr wertig und das Cover hat gleich meinen Blick angezogen.

Heike Meckelmann entführt mich in diesem Fall auf die Insel Fehmarn. Bei den vielen Beschreibungen von Land und Leuten merkt man, dass sich die Autorin hier auskennt und ihre Insel liebt und schätzt. Durch die Augen und Gedanken der verschiedenen Protagonisten lerne ich die Insel und ihre vielfältigen Facetten noch besser kennen. Ihre Ausdrucksweise ist so prägnant, dass ich die Gischt, die auf die Fähre spritzt, meine spüren zu können, höre das Meer tosen und habe den Geruch nach Salz in der Nase. Die oft kurzen und knappen Kapitel lassen sich gut und flüssig lesen. Und die Autorin versteht es sehr gut, mein Interesse immer wieder zu wecken bzw. wach zu halten.

Der Kriminalfall, der sich in den folgenden Tagen auswächst, ist spannend und hoch emotional. Von der ein oder anderen Aktion hätte ich die junge Frau gerne abgehalten. Aber da der Täter am Schluss doch noch rechtzeitig gestoppt werden kann, ist ja alles nochmal gut gegangen. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen, wollte immer wissen, wie es weiter geht. Auch dank der sehr gut gesetzten Pageturner.

Für einen Tatsch Humor sorgt Charlotte Hagedorn, die selbsternannte Miss Marple von der Insel. Bei ihren Aktionen musste ich immer mal wieder schmunzeln. Ich kann sie sehr gut verstehen, dass sie keinen kalten Zigarettenrauch mag. Geht mir genauso.

Ich habe mich von diesem Krimi bestens unterhalten gefühlt und die Beschreibungen einer mir bisher noch fremden Insel sehr genossen.

Ein Muss für Krimifans, nicht nur für Fehmarn-Liebhaber.

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Küstenschatten

Rezensionen von begine:

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Strongfood – Das Kochbuch von Froböse Ingo

Rezepte auch für Ausdauersport

Strongfoods - Wer Muskeln will, muss richtig essen.
Von Ingo Froböse, der Autor ist bekannt aus verschiedenen Auftritten im Fernsehen.
Die Rezepte wurden von Heike Lemberger zusammengestellt.
Von diesem Kochbuch war ich angenehm überrascht.Das Cover empfinde ich allerdings als Nichtssagend und spricht mich nicht an.

Außerdem unterschlägt der Titel den Ausdauersportaspekt.
Die Rezepte sind relativ einfach zuzubereiten und teilweise auch für Nichtsportler geeignet. .Jedenfalls bekam ich bei einigen Gerichten großen Appetit, obwohl ich nicht der Sportler in der Familie bin.
Besonders hervorstellen möchte ich, dass die Rezepte immer für eine Person sind, da entfällt das lästige Umrechnen. Die Zutaten sind meist gut zu bekommen. Der Rezeptteil ist aufgeteilt in Vor dem Training, Nach dem Training, Rekonvalenzphase, Schnelle Snacks für Zwischendurch und Ernährung an trainingsfreien Tagen.
Nun zum technischen und praktischen Teil, im Buch wird der zuerst behandelt. Man lernt Grundlagenwissen über die allgemeine Energiebereitstellung. Für Ausdauersport z.B. der unterschiedlichen Bedeutung von Kohlenhydraten und Fetten und man bekommt Tipps wie man dieses theoretische Wissen im Training und bei Wettkämpfen einsetzt und die im Rezeptteil entsprechend einsortierten Rezepte unterstützen einen dabei.

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Strongfood – Das Kochbuch

Rezensionen von TheUjulala:

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Man lernt nie aus, Frau Freitag! von Frau Freitag

tzzzzz? Anfangs lustig, aber stereotypisch und Spaß schnell verpufft

Von Frau Freitag kannte ich bisher noch kein Buch, deswegen bin ich ziemlich unvoreingenommen an dieses Büchlein rangegangen.

Die Handlung:
In ihrem Sabbatical-Jahr möchte Frau Freitag mit ihren über 40 Jahren endlich ihren Führerschein machen. Dazu muss die Lehrerin einer Mittelschule die Seiten wechseln und wird nun selber wieder zur Schülerin.

Doch dabei sieht sie sich den typischen Vorurteilen in der Männerdomäne gegenüber und muss sich entgegen den Erwartungen ihrer Fahrlehrer besonders behaupten.

Buchlayout / Haptik
Das kleine Taschenbüchlein mit seinen nicht ganz 200 Seiten kommt ganz schlank daher. Der Schriftsatz ist eng, jedes Kapitel ist mit der Wochenzahl betitelt und dem Geld, den Frau Freitag bis dahin ausgegeben hat. Das finde ich eine witzige Idee.

Idee / Plot
Die Idee, als über 40 Jährige noch den Führerschein zu machen und sich als Lehrerin nun selber die Seiten zu wechseln und Schüler eines Fahrlehrers zu werden, fand ich ganz nett und lustig. Jeder sollte nach einer gewissen Zeit in seinem Beruf die Perspektive wechseln und damit vielleicht mal über seinen Tellerrand schauen.

Handlungsaufbau / Spannungsbogen
Zunächst geht es natürlich schon sehr witzig los, und wir begleiten Frau Freitag nach ihrer Anmeldung in der Fahrschule erst mal in den Erste Hilfe Kurs. Auch die anschließenden Fahrstunden mit ihrem ersten Fahrlehrer sind ulkig und erinnern mich sehr an meine eigene Zeit, als ich den Führerschein gemacht habe. Aber nach der ersten verpatzten Prüfung, und nachdem Frau Freitag nun schon zwei mal den Lehrer gewechselt hat, plätschert die Handlung nur noch so im gleichen Geplapper dahin. Das Ende, die Suche nach dem perfekten Auto interessiert mich dann auch schon irgendwie nicht mehr.

Szenerie / Setting
Frau Freitag erzählt nach ihrer Schnauze, und so werden die Personen und Fahrschulen ziemlich authentisch rüber gebracht. Auch wenn bei mir der Führerschein schon eine Weile her ist, ich habe plötzlich wieder alles exakt vor Augen. Und das Grauen, die theoretischen Stunden in dem muffigen Raum, oh Gott!

Emotionen / Protagonisten
Ich kann aber Frau Freitag nicht ganz so gut nachvollziehen. Sie ist ständig darauf erpicht sich ein Lob ihrer Fahrlehrer einzuholen, dass sie schon richtig besessen davon ist. Das hat mich dann im Laufe des Buches etwas gestört.

Sprache / Schreibstil
Wehe wenn Frau Freitag losgelassen, dann schimpft sie wie ein Rohrspatz. Amüsant beschrieben, mit ehrlicher und authentischer Sprache. Ohne große Raffinesse oder komplizierten Wortgeflechten. Es sind eher kurze Sätze, Gedankenblitze, mit denen die Situationen beschrieben wird. Das kann dann auch mal ganz schön deftig werden. Aber es passt gut zu der ganzen Geschichte und liest sich schnell und flüssig.

Meine Meinung:
Ihr merkt es bestimmt schon am meiner zurückhaltenden Beschreibung der einzelnen Kriterien. Es geht wirklich gut los, habe auch oft viel schmunzeln müssen und empfand es zunächst als erfrischen authentisch und lustig. Aber das geht mit der Zeit einem auch auf die Nerven, bzw. wird schon viel Humor am Anfang verpulvert und der Rest plätschert dann auch so in gleicher Manier vor sich hin und vieles wiederholt sich dann auch.

Ich weiß nicht, ob Frau Freitag hier reale Personen beschreibt oder doch einiges aus ihrer Phantasie hinzudichtet. Aber ihre Fahrlehrer Harald und Dieter erscheinen mir doch sehr stereotypisch. Woran Frau Freitag sehr zu knabbern hat, und das glaube ich ihr auch, dass sie aufgrund ihres Alters schon gleich in die entsprechende Schublade ?Alte Frauen lernen das fahren nie? zu kämpfen hat. Neben den Klischeedenken ihrer Fahrlehrer, merkt Frau Freitag auch wie wichtig das richtige Feingefühl für die Balance zwischen motivierendem Lob und dekonstruktiver Kritik ist - und wie hauchdünn. Schön, ist, dass sie dies reflektiert und auch erkennt, dass sie eigentlich genauso zu ihren Schülern ist:

"Ich sage doch viel öfter, was die Schüler machen sollen und was sie unterlassen sollen. Das ist nicht nur kein Loben, das ist vielleicht sogar das Gegenteil von Lob. Am Ende bin ich Harald und Dieter ähnlicher, als ich dachte. Vielleicht regen sie mich deshalb so auf."
Frau Freitag ?Man lernt nie aus, Frau Freitag!" S. 92 (Taschenbuch, © 2017 Ullstein Buchverlage GmbH)

Fazit:
Guter und humorvoller Start, der mich aber über das gesamte Buch nicht weiter mitreissen konnte. Gut für Zwischendurch ohne hohe literarische Ansprüche. Ein weiteres Frau Freitag Buch werde ich mir aber nicht mehr antun.

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Man lernt nie aus, Frau Freitag!

Rezensionen von begine:

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Billy the Beast. Ein Traum von einem Tiger von Menke-Peitzmeyer Jörg

witziger Roman, harmlos, aber unterhaltsam.

Billy the Beast - Ein Traum von einem Tiger - ist ein ganz witziger Roman, harmlos, aber unterhaltsam.
Der 16jährige Bert wiegt über 100 Kg, das beeinflusst sein Leben bzw. bringt ihn in eine Außenseitersituation. Als er Maskottchen im Tigerkostüm bei einer Eishockeymannschaft wird, ändert das sein Leben.

Von der im Klappentext angekündigten Liebesgeschichte ist wenig zu spüren, außer gegen Ende, aber das macht nichts. Was den Roman aus dem Mittemaß herausholt ist die schwierige Familiensituation, unter der Bert leidet. Seine Mutter ist alleinerziehend und etwas unstet, sein Vater ein Egoist.

Obwohl der Roman nicht direkt als Jugendbuch ausgezeichnet ist, erfüllt die Regeln des Genres komplett. Ein jugendlicher, selbstironischer Icherzähler funktioniert fast immer.
Und der Autor hat das konsequent und mit Wortwitz gestaltet. Dazu gehört auch der Einsatz von "Wer wird Millionär-Fragen" und ähnlichen Anspielungen. Nur die zu häufigen Wiederholungen von einigen anfangs amüsanten Passagen nutzen sich mit der Zeit ab.

Man darf gespannt sein, was Jörg Menke-Peitzmeyer noch schreiben wird.

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Billy the Beast. Ein Traum von einem Tiger

Rezensionen von manu63:

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Billy the Beast. Ein Traum von einem Tiger von Menke-Peitzmeyer Jörg

Es lebe die Freiheit

Nacktgebiete Camping Urlaub mal erotisch? ist ein Roman des Autors Andreas Geist. In diesem Buch nimmt der Autor die Leser mit auf seinen ersten textillosen Urlaub. Der Weg dorthin ist gepflastert mit einigen Unwägbarkeiten und Problemen welche aus dem Weg geräumt werden müssen. Zum einen ist da die prüde Mutter der Gattin Martina die für eine Geburtstagsfeier anreist und nicht ahnt das diese auf einem Campingplatz für Naturisten statt finden wird.

Zum anderen die verfänglichen Situationen die mit der Entdeckung der Freuden des textilfreien Lebens einhergehen.

Der Schreibstil des Autors ist munter und erzählt wird aus der Perspektive von Johannes dem Hauptprotagonisten der Erzählung. Johannes entdeckt für sich die Vorteile und Freuden des textillosen Lebens und lässt die Leser auch eifrig teilhaben an seinen Gedanken dazu. Diese sind in einigen Passagen recht ausschweifend und teilweise dadurch auch ermüdend und sich wiederholend. Da hätte an einigen Stellen ein strafferes Vorgehen der Geschichte mehr Fluss gegeben. Einige humorvolle Passagen retten aber immer wieder die Situation. Insgesamt fand ich die Geschichte ämusant und ich fühlte mich in weiten Passagen gut unterhalten. Die teilweise absurden Szenarien werden immer wieder nett aufgelöst und führen zu weiteren Verwicklungen.

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Billy the Beast. Ein Traum von einem Tiger

Rezensionen von Gaby 2707:

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Der Gärtner war's nicht! - Die K&K-Schwestern ermitteln (Die Schnüffelschwestern 1) von Tatjana Kruse

Ein äußerst humoriger Kriminalfall

Die K&K-Schwestern Konny und Kriemhild haben von ihrer Lieblingstante Barbara, die mit 102 verstorben ist ein Haus geerbt, aus der sie, da sie ja von etwas leben müssen, eine Bed & Breakfast-Pension gemacht. Zusammen mit ihnen lebt der Gärtner und Mann für Alles Friedrich-Maximilian Hirsch, der nur seinen Aufsitzrasenmäher braucht um glücklich zu sein, von den Beiden, respektvoll mit Herr Hirsch angesprochen, in diesem Haus.

Und natürlich der Nacktkater Amenhotep, Konnys ein und alles. Turbulent wird es, als die Band Cordt mit ihren 5 Mitgliedern im Haus einchecken. Dazu noch Dr. Holger Bettenberg; Klaus, ein früher Bekannter von Konny und Luigi, der Geldeintreiber. Als dann der junge Bandleader Leon Cordt einem Verbrechen ? oder war es ein Unfall? - zum Opfer fällt, gerät nicht nur das Leben der Schwestern fast aus den Fugen.

Außergewöhnliche, etwas schräge Protagonisten mit ihren Stärken, Fehlern und Schwächen haben mein Kopfkino gleich zu Beginn ans Laufen bekommen. Besonders die Schwestern Konny und Kriemhild haben sich bald in mein Herz geschlichen, obwohl die Beiden sehr unterschiedlich sind. Konny, klein und rund, mit ihrer lebensbejahenden Art, die als selbstständige Journalistin nie einen Pfennig für´s Alter auf die Seite gelegt hatte und jetzt mit ihrer Kolumne als Kummerkasten-Konny etwas dazu verdient. Kriemhild, groß und hager, die mit ihrem Kommodore alt werden wollte, der nur viel zu früh verstarb und sie sich jetzt um das leibliche Wohl der wenigen Gäste der Pension kümmert. Aber auch Amenhotep, der Kater, der sich wie es scheint, als Chef fühlt und am liebsten auf den Gesichtern von Damen ruht. Und natürlich Herr Hirsch mit seiner Aphasie, der zu spektakulären Wortschöpfungen neigt. Ich liebe sie alle.

Der Humor und die Situationskomik nehmen in dieser Geschichte neben der kriminellen Handlung einen großen Raum ein. Die Sprüche gerade von Konny sind einzigartig und passen immer auf den Punkt. Ich hatte die meiste Zeit beim Lesen die Mundwinkel nach oben gezogen. Aber auch die Ermittlungen, die die beiden Damen anstellen, können sich sehen lassen. Erst ganz zum Schluss wird klar, wer der wirkliche Täter ist.

Wer von Blut, Mord und Totschlag lesen will, der ist hier verkehrt. Wer sich aber auf einen humorigen Kriminalfall mit ungewöhnlichen Personen einlassen will, der sollte hier sofort zugreifen.

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Der Gärtner war's nicht! - Die K&K-Schwestern ermitteln (Die Schnüffelschwestern 1)

Rezensionen von Gaby 2707:

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An der Ostsee sagt man nicht Amore von Katharina Jensen

Locker leichte Sommerlektüre

Anne Glawe hat erst vor ein paar Stunden ganz im Stillen ihre vermeintlich große Liebe Fabio Bartolini geheiratet, als sie auf ein Geheimnis ihres Mannes stößt, welches sie ausrasten lässt. Noch im Hochzeitskleid stürmt sie aus dem Haus, setzt sich in ihren knallroten Mini und sucht das Weite. Doch wo soll sie hin? Ihr fällt ein, dass sie in ihrer Jugend mal auf der Insel Rügen war und dies wird ihr erklärtes Ziel.

Die erste Nacht verbringt sie am Strand und wird am nächsten Morgen auf einen Mann aufmerksam, der ihr bekannt vor kommt. Diesen Mann, Fritz Kliesow, hat sie seinerzeit, als sie mit einem Jugendlager auf der Insel war, als Kusstrainer missbraucht. Heute ist er ein stattlicher Mann, sieht sehr gut aus und ist soooo schweigsam. Seinen Eltern gehört ein kleines Ferienhaus, in welchem Anne erstmal Unterschlupf sucht...

Katharina Jensens Roman hat mich zum Lesen verführt, weil ich in diesem Jahr erstmals auf der Insel Rügen Ferien machen werde. Und nachdem ich das Buch gelesen habe, freue ich mich noch viel mehr darauf. Die Autorin beschreibt die Gegend und die Menschen in und um den kleinen Ort Zicker so farbenfroh und eindrucksvoll, dass ich mir jetzt schon ein klares Bild machen kann. Wenn ich mir Anne am Strand oder auf Fritz´ Boot vorstelle, meine ich das Meer und den Strandhafer rauschen zu hören und schmecke das Salz auf der Zunge.

Ihre Schreibweise lässt sich leicht und flott lesen. Die Geschichte fängt die Traurigkeit, die teilweise tiefe Verzweiflung und die Selbstzweifel der Protagonistin sehr gut ein. Es fehlt aber auch nicht an Humor und Ironie. Besonders gut herausgearbeitet finde ich die Verwandlung von Anne, die sich von einer, wie mir scheint, selbstverliebten Zicke zu einer bodenständigen jungen Frau, die sie wohl vor Fabio auch mal war, zurück verwandelt. Aber auch Fritz junior entpuppt sich mit der Zeit als ein Mann, auf den man sich blind verlassen kann und der es schafft, auch mal aus sich raus zu gehen. Schön zu lesen finde ich, wie die Beiden doch so total unterschiedlichen jungen Menschen zusammenfinden. Schade, dass im Laufe der Geschichte eine vermeintliche Freundschaft zu Ende geht. Aber lest selbst.

Mir hat diese Sommer-, Strand- und Gute-Laune-Geschichte, die aber auch zum Nachdenken anregt, sehr gut gefallen. Vielleicht begegnen mir ja Anne oder Fritz demnächst sogar.

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An der Ostsee sagt man nicht Amore