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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Ela_Ela:

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Racheherbst von Andreas Gruber

Pulaski und Meyer die zweite : D

Unter einer Leipziger Brücke wird die verstümmelte Leiche einer jungen Frau angespült. Walter Pulaski, zynischer Ermittler bei der Polizei, merkt schnell, dass der Mord an der Prostituierten Natalie bei seinen Kollegen nicht die höchste Priorität genießt. Er recherchiert auf eigene Faust ? an seiner Seite Natalies Mutter Mikaela, die um jeden Preis den Tod ihrer Tochter rächen will.

Gemeinsam stoßen sie auf die blutige Fährte eines Serienmörders, die sich über Prag und Passau bis nach Wien zieht. Dort hat die junge Anwältin Evelyn Meyers gerade ihren ersten eigenen Fall als Strafverteidigerin übernommen. Es geht um einen brutalen Frauenmord ? und eine fatale Fehleinschätzung lässt Evelyn um ein Haar selbst zum nächsten Opfer werden ...

Nach dem ersten Teil von dieser Thriller-Reihe will ich natürlich den zweiten nicht ausschließen und habe diesen auch gelesen.

Und ich muss sagen, dass mir dieser sogar noch ein wenig besser gefallen hat als "Rachesommer". Es kommen wieder die Charaktere des ersten Bandes vor und wieder ermitteln sie auf beiden Seiten, doch dieses Mal ist eine Mutter eines Opfers dabei und die finde ich ganz besonders, sie will unbedingt den Tod ihrer Tochter rächen und versucht auf ihre Weise den Fall zu lösen.

Fazit: Spannend von der ersten bis zur letzten Seite und es gibt keine Stelle wo es langweilig wird oder man nicht mehr weiterlesen will. Ich vergebe 5 Sterne.

Serie:
1. Rachesommer
2. Racheherbst

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Racheherbst

Rezensionen von lena_kallus@msn.com:

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Die zwei Leben der Florence Grace von Rees Tracy

Ich bin verliebt und wünschte, ich könnte das Buch nochmal zum ersten Mal lesen!

Die Autorin Tracy Rees war mir schon durch ihr erfolgreiches und allseits beliebtes Erstlingswerk ?Die Reise der Amy Snow? ein Begriff. So habe ich mich auf ihr neues Buch sehr gefreut, vor allem, da mir der Klappentext sehr zusagte. Liebesgeschichten in der Regency-Zeit lese ich ab und zu ganz gerne.

Ich hätte aber nicht erwartet, dass das Buch mir so viel mehr geben würde!
In der Geschichte begleiten wir Florence (Florrie) Buckley. Florrie wurde im wilden Cornwall geboren und wuchs bei ihrer Großmutter und ihrem Vater auf. Als ihr Vater bei einem Unfall tödlich verunglückt und ihre Großmutter spürt, dass auch sie bald das Leben verlassen wird, erzählt sie Florrie von ihrer Abstammung. Florries Mutter war eine Grace, ein Mitglied einer alten herrschaftlichen Familie. Als sie sich allerdings in einen unbedeutende Bauern, Florries Vater verliebt und mit ihm geht, wird sie verstoßen. Nun hat sich Florries Großvater Hawker Grace gemeldet und will alle Graces wieder vereinen. Da die junge mittellose 13jährige Florrie nach dem Tod ihrer Großmutter auf ein besseres Leben hofft, geht sie nach London um ein Teil der Familie Grace zu werden. Doch sie wird keinesfalls herzlich aufgenommen und muss mehr erleiden, als sie sich jemals vorgestellt hätte. Die einzigen Lichtpunkte in ihrem Leben sind ihre Cousins Sanderson und Turlington. Schon bald empfindet Florrie mehr für Turlington. Doch ihrer Liebe werden viele Steine in den Weg gelegt und es ist nicht immer einfach den richtigen zu wählen.
Ich habe das Buch gerade erst beendet und die Geschichte hält mich immer noch gefangen! Tracy Rees' Schreibstil und ihre Art zu erzählen haben mich sehr begeistert! Ihre Wortwahl und Personen und Dinge zu beschreiben gefällt mir unheimlich gut. Ich kann jetzt schon mit Sicherheit sagen, dass es nicht mein letztes Buch gewesen ist, dass ich von der Autorin gelesen habe.
Florrie als Protagonistin war ganz toll. Sie kam mir so authentisch, loyal und ehrlich vor, dass ich sie am liebsten als Freundin hätte. Es hat mir sehr gefallen sie auf ihrem Weg zu begleiten und zusammen mit ihr zu leiden und zu lachen. Die anderen Charaktere waren auch ganz wunderbar ausgearbeitet und nicht ein Charakter erschien blass oder unbedeutend.
Der Verlauf der Geschichte hat mir sehr gut gefallen und oftmals kam es anders als ich erwartet hätte. Eben durch diese Wendungen wurde ich regelrecht in die Geschichte hineingezogen und konnte gar nicht mehr aufhören zu lesen! Besonders die letzten ca. 100 Seiten haben mich sehr beeindruckt und viel zum Nachdenken angeregt. Die Autorin hat so viel Wahres geschrieben, dass ich das Buch dann doch ab und an kurz zugeklappt habe um das Gelesene zu reflektieren.
Ich bin in das Buch verliebt und möchte nun unbedingt ?Die Reise der Amy Snow? lesen. Wenn diese Buch auch nur annähernd so toll wie ?Die zwei Leben der Florence Grace? ist, dann hat Tracy Rees eindeutig dass Potential eine meiner Lieblingsautorinnen zu werden!

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Die zwei Leben der Florence Grace

Rezensionen von lena_kallus@msn.com:

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Mit jedem Jahr von Simon van Booy

Eine wunderschöne Geschichte über die Liebe zwischen Vater und Tochter!

Auf das Buch aufmerksam gemacht hat mich das schöne Cover, das auch den Inhalt des Buches sehr gut wiederspiegelt. Mir gefallen Geschichten, in denen der Vater eine tragende Rolle spielt oft sehr gut und so habe ich mir das neue Buch von Simon Van Booy genauer angeschaut. Zudem habe ich in letzter Zeit nur sehr gute Bücher aus dem Suhrkamp/Insel Verlag gelesen und wurde auch diesmal nicht enttäuscht.

Die Geschichte beginnt damit, dass wir die kleine Harvey und ihre Eltern kennenlernen. Auch zu Jason, Harveys Onkel und späteren Adoptivvater erfahren wir schon einige Details. Den Schreibstil fand ich an dieser Stelle zu Anfang etwas befremdlich, da mir die Ausdrucksweise und die Wortwahl etwas plump vorkamen. Allerdings wird einem schnell klar, dass wir aus der Sicht eines Kindes lesen und so war dieses Stilmittel passend gewählt. Wem also die Leseprobe aufgrund des anfänglichen Schreibstils nicht gefällt, der sollte sich davon nicht abschrecken lassen, denn der Schreibstil wird schnell besser und außerdem würde man eine wunderbare Geschichte verpassen!
Die Geschichte geht damit weiter, dass Harveys Eltern durch einen tragischen Autounfall ums Leben kommen. Da Harvey keine weiteren Verwandten hat, außer ihrem Onkel Jason kommt sie zunächst zu einer Pflegefamilie. Die engagierte und hartnäckige Sozialarbeiterin Wanda erfährt von Harvey, dass sie einen Onkel hat und so macht sie sich auf die Suche nach Jason. Jason hat nämlich seit seinem 19. Lebensjahr keinen Kontakt mehr zu seinem Bruder Steven, Harveys Vater, gehabt und ihm war dadurch auch nicht bekannt, dass er eine Nichte hat. Jason ist ein ehemaliger Knacki und wohnt in einer ärmlichen Gegend und hat allgemein wenige häusliche Qualitäten. Als Wanda ihm vorschlägt sich um Harvey zu kümmern lehnt er ab, da er sich vollkommen für ungeeignet hält. Als er Harvey allerdings kennenlernt und Wanda immer wieder mit ihr bei Jason zu Besuch kommt, schließt er sie in sein Herz und schafft es mit einigen Mühen das Sorgerecht zu erhalten. Ab hier verfolgen wir, wie sich Jason und Harvey zusammenraufen und wie sie gemeinsam ihr Leben meistern.
Es hat mir sehr gefallen, wie Simon Van Booy die wachsende Zuneigung zwischen Vater und Tochter in eine Geschichte verpackt hat. Besonders die verschiedenen Erzählstränge fand ich sehr gelungen. Insgesamt lesen wir drei Erzählstränge. In dem ersten Strang ist Harvey bereits Erwachsen und arbeitet in Paris. Da sie Flugmeilen gesammelt hat, lädt sie ihren Vater ein sie zu besuchen, da auch noch der Vatertag vor der Tür steht. Sie hat im eine Box mit mehreren kleinen Geschenken zusammengestellt und bittet ihren Vater jeden Tag ein kleines Geschenk zu öffnen. Jedes dieser Geschenke ist ein Hinweis auf ein besonderes Ereignis in Harveys und Jasons Vergangenheit. Und genau dann springen wir in die Vergangenheit zurück und erleben dieses besondere Ereignis und welche Rolle das Geschenk darin gespielt hat. Zudem springen wir auch noch weiter in die Vergangenheit zurück und erfahren wie Jasons Kindheit verlaufen ist und wie er zu dem Menschen geworden ist, der er ist. Besonders gut fand ich das Zusammenspiel der drei Erzählstränge.
Jason und Harvey fand ich ganz wunderbar ausgearbeitet. Jason ist zunächst ein mürrischer, aber nicht unsympathischer Mann. Er gibt sich viel Mühe mit Harvey und opfert einiges um für sie da zu sein. Er legt viele seiner negativen Eigenschaften ab, wie z.B. das Trinken und Rauchen und auch seine Wutausbrüche lernt er besser zu kontrollieren. Harvey lernen wir als als kleines ca. 6jähriges Mädchen kennen und erleben ihre Jugendzeit mit. Anhand der Schreibweise des Autors und wie Harvey sich ausdrückt, können wir ihr Alter ableiten ohne, dass es genannt wird. Harvey hat mit den selben Problemen zu kämpfen, wie viele andere Kinder/Jugendliche auch und Jason tut alles um ihr zu helfen. Zwischen Jason und Harvey gab es viele schöne Momente, die mir sehr ans Herz gingen, ohne jemals kitschig oder schmalzig rüberzukommen. Das Ende hat mich dann auch noch umgehauen und ich habe das Buch sehr zufrieden und und mit einem Seufzen zugeklappt. Den Autor werde ich auf jedem Fall im Auge behalten und mir seine anderen Bücher anschauen!

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Mit jedem Jahr

Rezensionen von FlipFlopLady007:

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Lost in Fuseta von Ribeiro Gil

Krimi mit sehr liebenswürdigem Ermittler

Leander Lost, ein Kommissar aus Hamburg, wird im Zuge eines internationalen Austauschprogramms für ein Jahr nach Portugal versetzt. Dort geschieht direkt am Tag seiner Ankunft ein Mord, sodass er direkt in die Ermittlungen involviert wird. Leander Lost sticht dabei jedoch immer wieder zwischen seinen portugisischen Kollegen hervor, da er anders ist.

Zum einen trägt er selbst im Hochsommer immer einen schwarzen Anzug und zum anderen kann er absolut nicht lügen, was seine Kollegen das eine oder andere Mal in Bedrängnis bringt.

Inhalt:
Der Inhalt und besonders das Ende des Buches haben mir gut gefallen. Leanders Lost ist mir ab der ersten Seite ans Herz gewachsen, da ich sein "Anderssein" sehr sympathisch finde. Besonders am Anfang des Buches musste ich des öfteren über sein Verhalten oder seine Aussagen schmunzeln. Auch fand ich faszinierend, wie er seine besonderen Eigenschaften bei der Mördersuche einbringen konnte. Für mich sticht dieser Krimi durch die Außergewöhnlichkeit von Leander Lost aus der Menge der mir sonst bekannten Krimis heraus.

Aufbau und Schreibstil:
Das Buch ist in insgesamt 7 Abschnitte geteilt, die jeweils einen Tag der Mordermittlungen beschreiben. Die Abschnitte an sich wiederum sind in Kapitel unterteilt, die insgesamt recht kurz sind.
Der Schreibstil des Buches hat mir gut gefallen. Das Buch liest sich gut und flüssig. Der Erzählstil ist dabei so lebendig, dass ich mir alles sehr gut bildlich vorstellen konnte. Das Buch ist allerdings nicht besonders spannend, sondern besticht eher durch die Ermittlungen. Am Ende gibt es dann eine unerwartete Wendung, was mir sehr gut gefallen hat.

Charaktere:
Die Charaktere, vor allem Leander Lost, haben mir gut gefallen. Leander Lost habe ich, wie bereits erwähnt, sehr lieb gewonnen. Ich würde sogar so weit gehen und behaupten, dass er nun zu meinen Lieblingsermittlern gehört. Auch die anderen beiden Ermittler seines Teams haben mir gut gefallen, allerdings nicht so gut, wie ihr deutscher Austauschkollege.

Cover und Klappentext:
Das Cover finde ich für einen Krimi sehr ungewöhnlich, da es sehr idyllisch aussieht und absolut nicht düster wirkt, wie es bei Krimicovern sonst der Fall ist.
Der Klappentext des Buches hat mich beim ersten Lesen neugierig gemacht. Ich finde ihn gut geschrieben. Er gibt den Inhalt des Buches richtig wieder, ohne falsche Erwartungen zu wecken.

Fazit:
Der Krimi hat mir gut gefallen, das einzige, was ihm ein bisschen fehlt ist die Spannung. Der Ermittler Leander Lost hat mir jedoch so gut gefallen, dass ich dieses Buch auf jeden Fall weiter empfehlen kann.

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Lost in Fuseta

Rezensionen von niknak:

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Berge, Brotzeit, Bauernherbst von Walter Bachmeier

Mord am Bürgermeister

Inhalt:
(Klappentext):
Chefinspektor Egger ermittelt wieder Es ist Bauernherbst im Salzburger Land, und die Krimmler Bevölkerung feiert ihre bäuerlichen Traditionen mit einem großen Straßenfest. Doch die Idylle trügt. Während der Feierlichkeiten wird ein Attentat auf den Bürgermeister von Krimml verübt.

Chefinspektor Egger, der mit seiner Familie ebenfalls das Fest besucht, ist sofort zur Stelle und übernimmt den neuen Mordfall. Der Bürgermeister hatte in seiner Stadt nicht viele Freunde. Als jedoch ein weiterer Toter gefunden wird, überschlagen sich die Ereignisse. Gleich zwei Morde zwingen Egger zum Handeln ?

Mein Kommentar:
Dies ist der zweite Teil um Chefinspektor Egger von Walter Bachmeier. Leider habe ich den ersten Teil noch nicht gelesen, hatte aber keinerlei Verständnisprobleme, was ich sehr gut fand.
Mir gefällt der Schreibstil des Autors, welcher mir auch schon aus dem Buch "Mord in der Alpenvilla" bekannt war. Er hat eine lockere und leichte Schreibweise. Auch kommt der Dialekt in diesem Krimi nicht zu kurz, was ich für ein solches Buch sehr wichtig finde und auch gerne zum Lesen mag. Es war für mich auch kein Problem den Dialekt zu verstehen.
Die Personen finde ich sind toll beschrieben und auch die Landschaft kann man sich gut vorstellen. Man fühlt sich beim Lesen mitten im Geschehen. Mir hat besonders gut gefallen, dass der Chefinspektor seinen eigenen Kopf beim Ermitteln hat und macht, was er will. Er ist ein Ermittler mit Ecken und Kanten und als Leser findet man ihn auf Anhieb sympathisch.
Beim Krimi wurde die Spannung vom Anfang bis zum Ende aufrecht erhalten, da man nie weiß, was als nächtes passieren wird. Auch das Ende war nicht vorhersehbar. Mir gefällt es immer, wenn man als Leser miträtseln kann, wer der Mörder ist, was in diesem Krimi der Fall war. Auch die kurzen Einblicke aus Sicht des Täters waren aufschlussreich, verrieten aber nichts über seine Person. Eine gute Idee fand ich, dass diese Passagen kursiv geschrieben waren, sodass sie sich vom restlichen Text abhoben.
Trotz der Spannung gab es einige Szenen, die mich schmunzeln ließen, was meiner Meinung nach zu einem solchen Krimi dazugehört. Trotzdem hätte es ruhig noch mehr solche Szenen geben können.

Mein Fazit:
Ein unterhaltsamer Krimi, der Spannung und Humor beinhaltet und dem Leser ein kurzweiliges Lesevergnügen bereitet.

Ganz liebe Grüße,
Niknak

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Berge, Brotzeit, Bauernherbst

Rezensionen von manu63:

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Berge, Brotzeit, Bauernherbst von Walter Bachmeier

Interessantes Prequel

Die Mädchen von Strahclyde ist das Prequel zum Roman Tödliches Treibgut des Autors Denzil Meyrick. Der Autor stellt hier Constable Jim Daley vor und wie er zu seiner Dienststelle kommt.

Es ist das Jahr 1986 und Constable Jim Dayley versieht seinen Streifendienst in den Straßen von Glasgow. Dort muss er sich mit betrunkenen Obdachlosen, eingeschlagenen Schaufensterscheiben und rachsüchtigen Vorgesetzten herum schlagen.

Das ändert sich, als er eine tote Prostituierte findet und mit DC Brian Scott einen Serienmörder jagt.

Meyrick schreibt flüssig und schnörkellos und versteht es die Geschichte voranzutreiben und den Leser in den Bann der Situation zu ziehen. Die Protagonisten werden gut vorgestellt und als Leserin habe ich einen guten Eindruck bekommen wie die Figuren angelegt sind. Der Spannungsbogen wird in diesem Prequel gut gehalten und das Ende wartet mit überraschenden Wendungen auf, die logisch durchdacht sind. Insgesamt eine kurze Geschichte die Lust auf mehr Lesestoff des Autors macht.

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Berge, Brotzeit, Bauernherbst

Rezensionen von AngiF:

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Kalle und Kasimir - Der geheimnisvolle Nachbar von Mirjam Müntefering

Wie alles begann

Kasimir, ein rot getigerter Kater, lebt mit seinem Frauchen Linna ein gemütliches Leben, in dem er maßlos verwöhnt wird. Sein größtes Ziel ist es, ein ausgezeichneter Detektiv zu werden. Die abendlichen Krimis, die er zusammen mit Linna schaut, sind dabei sozusagen sein Schulfernsehen. Kasimirs Idylle wird jedoch jäh gestört, als Mads, Linnas neuer Freund, bei ihnen einzieht, samt seines Mopses Kalle.

Mads könnte Kasimir ja noch akzeptieren, aber für Kalle kann er sich so gar nicht erwärmen. Dabei liebt der kleine Kerl Kasimir auf Anhieb und vorbehaltlos. Kasimir denkt sich immer wieder kleine Gemeinheiten aus, bei denen Kalle im schlechten Licht dasteht, er hofft damit den unliebsamen Wohnungsgenossen wieder los zu werden. Doch Linna und Mads lieben Kalle nur noch mehr. Als Kasimirs Aufmerksamkeit auf den neuen Nachbarn und dessen Machenschaften gelenkt wird, ändert sich das Blatt. Könnte hier doch eine neue Freundschaft zwischen zwei Vierbeinern entstehen, die die Körpersprache des anderen erst noch erlernen müssen?

Nachdem ich bereits die Bände 2 und 3 der Reihe gelesen habe, ließ ich nun Band 1 folgen. Zugegebenermaßen ist dies die falsche Reihenfolge, doch ich wurde nicht enttäuscht. Denn es ist schön zu erfahren, wie alles begann und wie sich die beiden tierischen Hauptdarsteller kennen lernten und welche Schwierigkeiten sie dabei zu meistern hatten. Die Autorin Mirjam Müntefering hat mit ihrem Kater-Mops-Duo ein Paar erschaffen, das Leserherzen höher schlagen lässt. Die Geschichten strotzen nur so vor Humor, Innigkeit und großen Gefühlen. Die Autorin besitzt einen außergewöhnlichen und erfrischenden Schreibstil und verwendet eine gute und mitreißende Sprache. Die Dialoge, gerade zwischen Kalle & Kasimir, sind einzigartig!

Von Herzen gerne vergebe ich dem Buch fünf von fünf möglichen Sternen und empfehle es unbedingt weiter. Gerade Leser, die bereits die anderen beiden Bände in der tierischen Detektiv-Duo-Reihe kennen und lieben, sollten sich den Band, in dem alles begann nicht entgehen lassen. Für alle diejenigen, die das Team Kalle & Kasimir indes noch nicht kennen ? die beiden sind ein die Seele streichelndes, liebevolles Gespann, das alle Leser schnell in ihr Herz schließen werden ? Vorsicht: Suchtgefahr!

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Kalle und Kasimir - Der geheimnisvolle Nachbar

Rezensionen von TheUjulala:

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Die Geschichte der Bienen von Maja Lunde

Brisante Thematik schwach umgesetzt in zähen Geschichten

Die Leseprobe zu ?Die Geschichte der Bienen? fand ich sehr interessant. Ich bin zwar kein Bienen-Experte, bin aber fasziniert von meinen Solitärbienen, die in meinem Bienenhotel ihre Brut ablegen. Deswegen habe ich mich sehr gefreut, dass ich bei vorablesen.de zum Rezensieren dieses Buches ausgewählt wurde.

Das Cover:

Auf dem Cover ist eine Biene zu sehen, die tot zur Seite gekippt auf dem Boden liegt. Schlichter und aussagekräftiger kann man wohl dieses Cover zu dieser Thematik gar nicht gestalten. Allein das da liegende, unschuldige Insekt hat mich schon sehr erschüttert. Mehr braucht und darf dieses Cover eigentlich gar nicht sagen, um so mehr steckt einfach dahinter. Es geht mir unter die Haut.

Die Handlung:
Maja Lunde erzählt in drei Erzählsträngen (Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft) jeweils die Geschichte von drei Protagonisten, die mehr oder weniger mit Bienen zu tun haben.

Nach einer schweren Depression, ausgelöst durch die Abweisung seines Mentors, schöpft der Wissenschaftler William neue Kraft und entwirft 1852 in England die Savage Stantard-Beute. Ein Bienenstock mit dem die Gewinnung des Honigs vereinfacht wird, ohne dass die Bienen wie beim Strohkorb sterben müssen. Durch diese Erfindung erhofft er sich wieder neue Anerkennung seines Mentors und seiner Familie, insbesondere seines verzogenen und abtrünnigen Sohnes Edmund.

2007: George ist Imker und besitzt seit Generationen in Ohio eine Honigfarm. Er lässt seine Bienen vor allem zur Honig-Produktion, aber auch zum Bestäuben der Obst- und Nutzpflanzen fliegen. Sein Sohn Tom studiert und möchte sich der Schreiberei widmen. Der griesgrämige George sieht dadurch die Zukunft seiner Farm bedroht und die Beziehung zu seinem Sohn droht noch mehr zu scheitern.

Tao kämpft 2098 in Sichuan mit den dystopischen Auswirkungen, die die radikale Ausrottung der Bestäuberinsekten in der Welt mit sich geführt hat. Alle Bienen und andere Blütenbestäuber sind verschwunden und die Nutzpflanzen müssen per Hand bestäubt werden. Bei einem Ausflug in die Obstplantagen mit ihrem Mann Kuan und ihrem 5 jährgen Sohn Wei-Wen passiert ein Unglück. Ihr Sohn bricht bewußtlos zusammen und wird ins Krankenhaus gebracht. Ab da beginnt für Tao die Odysse auf der Suche nach ihrem verschwunden Sohn.

Buchlayout / Haptik:

Die Gebundene Ausgabe kommt sehr einfach daher. Der Schutzumschlag ist aus einem etwas festeren Ökopapier. Die Biene auf dem Umschlag ist in Glanzlack gedruckt. Schön ist das gelbe Lesebändchen. Jedes Kapitel besitzt als Titel den Namen des Protagonisten, der ebenfalls noch mal in der Fußzeile auftaucht. So weiß man immer sofort, in welchem Handlungsstrang man sich gerade befindet.

Idee / Plott:

Spätestens, als das rätselhafte Massensterben der Bienen in unseren Medien schon vor Jahren behandelt wurde, ist das Bewusstsein aufgekommen für die Blütenbestäubenden Insekten als wichtigste und mächtigste Arbeitskraft der Massenproduktion unserer heutigen Zivilisation. Die Idee, die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft unserer Zivilisation mit der Biene als medienwirksamen Sympathieträger darzustellen, fand ich persönlich großartig. Auch die Überlegungen, was passiert, wenn tatsächlich alle Bestäuberinsekten verschwunden sind? Wie geht es mit uns und unserer Erde weiter?

Handlungsaufbau / Spannungsbogen:

Da die drei Stories immer in kleinen parallel laufenden Kapiteln erzählt werden, wechseln sich die Handlungen ab. Ist die eine ruhiger, so passiert gerade was in der anderen. Den Reiz des Buches macht tatsächlich diese Form aus. Leider wirkt dieser positive Effekt sich nicht auf die einzelnen Erzählungen aus. Alle Drei wirken für mich allein betrachtet eher zäh und sind an sich unspektakulär. Die Spannung wird nur durch den Wechsel angetrieben, da die meisten Kapitel mit einem Mini-Cliffhanger enden.

Emotionen / Protagonisten:

Williams Verhalten kann ich am allerwenigsten nachvollziehen. William wirkt wie ein geprügelter Knabe, der nach Aufmerksamkeit heischend seine Umwelt und Familie vergisst und ein unglaubwürdiges Verhalten an den Tag legt. Er erwischt seinen 16 jährigen Sohn beim Zechen und Herumhuren in den Gassen, und was macht er? Er läuft wie ein beleidigtes Kind in den Wald und heult sich dort aus.

Und dafür, dass Tao als (für die Zeit) hochbegabt gilt, ist sie mir viel zu unreflektiert und handelt unüberlegt.

Der Einzige, den ich noch am authentischsten fand, war George. Er ist zwar ein Grantler und kann mit dem Snobismus der ?Gelehrten? nichts anfangen. Seine Gefühle seinem Sohn gegenüber kann ich aber noch am meisten nachvollziehen.

Sprache / Schreibstil:

Alle 3 Protagonisten erzählen in der Ich-Perspektive im Präteritum, und auch entsprechend im Sprachstil der Handlungszeit. Bei Tao ist die Sprache abgehakt, schnörkellos und wird begleitet von kurzen Sätzen. Wilhelm hingegen hat eine altertümliche Sprache mit gestochenen, gehobenen Formulierungen. George hingegen spricht dem Jahr 2007 angemessen, direkt und ehrlich. Sprachlich ist es ansonsten insgesamt relativ einfach gehalten. Wenn ich mir da andere Werke anschaue, die mit viel mehr Raffinesse auch feine, leise Geschichten erzählen können, haut mich dieses hier nicht wirklich vom Hocker. Teilweise empfinde ich sie sogar eher berichtartig, und sehr emotionslos.

Meine Meinung:

Ich finde diese Unterscheidung zwischen den Zeiten und Protagonisten absolut passend und richtig ansprechend. Der Einstieg hatte mich gepackt und konnte ich mich mich zunächst in jede einzelne Geschichte gut einfühlen.

Trotzdem hatte ich dann aber ständig das Gefühl nach dem direkten Zusammenhang suchen zu müssen. Bei William und George kristallisierte sich die Gemeinsamkeit relativ früh heraus, Tao passte da lange Zeit nicht hinein.

Die Bienen-Thematik finde ich hier insgesamt viel zu mau. Erst kurz vor Schluß sitzt Tao in der Bibliothek und knallt uns anhand von Lehrfilmen die eigentliche "Geschichte der Bienen" in 2 Seiten vor den Latz, aber insgesamt so gefühllos. Da ist so viel Brennstoff drinnen, das hätte schon viel früher in Taos Geschichte und dem Leser serviert werden müssen. So wird es nur nebenbei ?abgehandelt? - schade.

Wahrscheinlich bin ich einfach mit einer zu hohen Erwartungshaltung an dieses Buch herangegangen. Ich hatte mir viel mehr Gesellschaftskritik und Dramatik erwartet. Aber im Grunde sind es nur drei parallel laufende Geschichten von Familien, mit ihren gekränkten Eitelkeiten und zwischenmenschlichen Problemen. Am Schluß taucht zwar der gemeinsamen Nenner auf, der ist aber meines Erachtens sehr dünn. Dabei sind alle drei Geschichten in ihrer Handlung so vorhersehrbar, dass es das ganze Buch für mich tatsächlich so zäh wie Honig macht. Einzig die Hoffnung, ob Wei-Wen noch lebt, hat mich angetrieben, das Buch zu Ende zu lesen.

Fazit:

Für mich enttäuschend, da ich nicht das gelesen habe, was mir durch Umschlag und Titel versprochen wurde. Zu wenig Dramatik, zu zähe Geschichten, zu einfacher Sprachstil. Das brisante Thema wurde mir hier zu flach und nebenbei angekratzt.

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Die Geschichte der Bienen

Rezensionen von mona.green:

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Der Freund der Toten von Kidd Jess

Ein Debut, das verzaubert und Großes der Autorin erwarten lässt!

?Der Freund der Toten? ist ein 2017 herausgegebener Spannungsroman aus dem Dumont Verlag, der eine poetische Schreibweise, fantastische Elemente und Krimiaspekte vereint. Mittlerweile hat sich der Dumont Verlag zu einem meiner Favoriten gemausert, weil er erfahrungsgemäß ein Händchen für besondere Literatur hat.

Nachdem mich die Leseprobe bereits unglaublich begeisterte, fieberte ich auf dieses Buch hin. Und auch wenn es kleine Schwächen aufweist, hat es mich insgesamt überhaupt nicht enttäuscht.

Da dieses übrigens der Debut Roman der englischen Autorin ist (und sie derzeit an einem weiteren Werk arbeitet), erwarte ich Großes!

Aber worum geht es überhaupt?
Mahony, ein 26-jähriger, sehr charmanter Waisen?junge? muss erfahren, dass seine Vergangenheit, von der er selbst kaum etwas weiß, von Dramatik geprägt war. Anscheinend hat seine Mutter ihn doch nicht einfach abgeschoben, sondern ein dramatisches Ende genommen. Und das verschlafene irische Nest, Mahonys Geburtsort Mulderrig, scheint sich schützend vor eine grausame Wahrheit zu stellen und den in eigener Sache ermittelnden Jungen dringend loswerden zu wollen. Doch die Toten sprechen ihre eigene Sprache und scheinen ihrerseits Pläne zu schmieden?

Obwohl Mahony den Großteil des Dorfes mit seinem Charme umgarnen kann, muss er sich ständig neuen Anforderungen und Anschlägen stellen, was die Geschichte permanent spannend macht. Zumal man natürlich auch nicht weiß, wem überhaupt zu trauen ist.
Das Konstrukt ist ja kein neues, weder in der Literatur, noch in Filmen; Ermittler oder anderer Protagonist kommt in ein Dorf, um Fall xy zu lösen, wird von der Dorfgemeinschaft im besten Fall abgelehnt und muss in ein Morast des Schweigens abtauchen. Abgesehen davon, dass ich dieses Konstrukt wahnsinnig gerne mag (man lese nur bspw. den überaus gelungenen Kriminalroman ?Broadchurch?!), ist die Geschichte von Jess Kidd aber zudem noch originell und von einem permanenten Mystiknebel eingehüllt.

Ich möchte noch mal ganz besonders auf den wunderschönen, poetischen und märchenhaften Schreibstil der Autorin hinweisen, der den Roman allein zu etwas sehr besonderem macht.
Es gibt aber noch weitere Besonderheiten, wie zum Beispiel die Tatsache, dass Mahony ständig von Toten umgeben ist und mit ihnen interagieren kann.
Teilweise fand ich das Zwischenspiel von Protagonist und den Toten etwas löchrig (auf ihre Plausibilität bezogen), aber darüber habe ich versucht hinwegzusehen (? Debut!)

Eine weitere Besonderheit ist die liebenswerte, aber doch ziemlich verschrobene Mrs Cauley, die Mahony in seinem Anliegen, die Wahrheit aufzudecken, unterstützt. Die alte Dame ist nicht gerade jemand, den man als umgänglich bezeichnen würde und hat zudem ziemlich eigene Ermittlungsmethoden. Sie hat der Geschichte sehr viel Witz und noch mehr Charme verliehen, irgendwie hatte sie doch auch Grundzüge von einer sehr bissigen Miss Marple.

Alles in Allem habe ich das Debut der Autorin unglaublich genossen, mich auf der ersten Seite in ihren Schreibstil verliebt und beschlossen, dass ihr nächstes Buch sofort bei mir einziehen wird. Leseempfehlung!

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Der Freund der Toten

Rezensionen von cosmea:

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Die Geschichte der Bienen von Maja Lunde

Von Bienen und Menschen

Maja Lunde hat mit ?Die Geschichte der Bienen? zum ersten Mal einen Roman für Erwachsene geschrieben. Der Titel lässt den Leser an ein Sachbuch denken. Tatsächlich handelt es sich jedoch um einen fiktionalen Text, bestehend aus drei Erzählsträngen mit drei Protagonisten und ihren Familien. Die Autorin erzählt ihre Familiengeschichten aus der Perspektive von William, George und Tao und ordnet ihnen drei Kontinente und drei verschiedene Epochen zu.

William lebt in England. Er ist gescheiterter Wissenschaftler, inzwischen Samenhändler und durchlebt 1852 eine akute Krise, die ihn ans Bett fesselt. Er hat seine Forschungen aufgeben müssen, um seine 10köpfige Familie zu ernähren und muss sich von Rahm, seinem ehemaligen Mentor, deshalb verspotten lassen. Er schöpft neue Hoffnung, als er einen neuartigen Bienenstock entwickelt, bis Rahm ihm mitteilt, dass es so etwas längst gibt. George lebt 2007 in Ohio mit Ehefrau Emma und Sohn Tom. Sein Hof samt Imkerei bringt nicht viel ein. Sein Sohn soll den Hof übernehmen, hat aber eigene Pläne. Dann passiert das Unfassbare: wie in anderen Regionen weiter südlich verschwinden auch in Ohio eines Tages die Bienen, und George verliert die Mehrzahl seiner Bienenvölker. Die Geschichte von Tao spielt in China im Jahr 2098. Bienen sind inzwischen ausgestorben. Riesige Obstplantagen werden von Arbeitern von Hand bestäubt. Es ist Schwerstarbeit, für die ein Schulbesuch bis zum achten Lebensjahr ausreicht. Die Bevölkerung ist drastisch geschrumpft, Armut und Hunger bestimmen den Alltag, die Städte verfallen. Die Katastrophe bricht über Tao und ihren Mann herein, als ihr kleiner Sohn Wei-Wen eines Tages bei einem Ausflug ins Koma fällt und an einen unbekannten Ort gebracht wird.
Die Autorin zeigt, wie das Leben dieser Menschen mit den Bienen zusammenhängt, wie eine Krise die familiären Bindungen und die Partnerbeziehung zerstört. Vor allem die Ehepartner entfernen sich voneinander und können nicht über die Dinge sprechen, die sie belasten. Lunde erzählt ihre Geschichte in sehr kurzen Kapiteln und führt die drei Erzählstränge am Ende zusammen. Sie macht deutlich, dass menschliches Leben, so wie wir es kennen, vom Wohlergehen der Bienen abhängt, dass die katastrophale Entwicklung, die sie aufzeigt, schon angefangen hat, denn die Ursachen ? der Einsatz von Pestiziden, Monokulturen und Klimawandel mit extremen Wetterlagen ? vernichten bereits heute Bienenvölker in aller Welt. Nur ein anderer, vernünftiger Umgang mit der Natur kann uns vielleicht noch retten.
Lundes zweites großes Thema ist das Verhältnis von Eltern zu ihren Kindern, von Müttern zu Söhnen, im Fall von William und George auch von Vätern zu ihren Söhnen. Überzogene Erwartungen und fehlende Kommunikation sorgen für gewaltige Probleme in diesen Familien.
Lundes Roman liest sich trotz einiger Längen gut und regt zum Nachdenken an, weil er Zusammenhänge aufzeigt, die so vielleicht nicht jedem bewusst sind. Eine durchaus empfehlenswerte Lektüre.

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Die Geschichte der Bienen