Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Jule_liest:
Brausepulverherz von Leonie Lastella
schöne Sommerlektüre
Inhalt:
Jiara kommt eigentlich aus Hamburg. Sie lebt dort mit ihrem Freund in einer gemeinsamen Wohnung und studiert Psychologie. Ihren Sommer verbringt sie regelmäßig in Finale, einem kleinen italienischen Ort. Dort arbeitet sie in einer Trattoria. Als sie Milo trifft, wirbelt das ihr Leben durcheinander.
Meinung:
Leonie Lastella schreibt frisch und leicht. Schon nach wenigen Sätzen konnte ich die Sonne auf der Haut spüren und das Meer riechen. Dass die Geschichte aus zwei Perspektiven erzählt wird, fand ich super. So lassen sich beide Sichtweisen nachvollziehen. Auch wenn das Ende der Geschichte schnell vorhersehbar ist, bleibt es spannend. Die Charaktere tragen hierzu einiges bei. Jiara ist ein Wildfang, der in ihrer Welt eingesperrt ist, oder wie Dario sagt: ?Dein Problem ist, dass du zu lange im Käfig gelebt hast. Du denkst mit Gitterstäben im Kopf?.
Dario ist mein Lieblingscharakter in dem Roman. Trotz seines Schicksals ist er nicht verbittert, sondern einer der freundlichsten und sympathischsten Charaktere, die mir in letzter Zeit begegnet sind. Für Jiara ist er eine wichtige Stütze und auch für Milo. Milo ist zunächst etwas anstrengend, zeigt aber schnell seine andere Seite, was mir gut gefallen hat. An einigen Stellen waren die Zeitsprünge etwas sehr groß. Die hätten gern kürzer sein dürfen oder, noch besser, mit mehr Inhalt gefüllt werden können. Das Buch zeigt, dass man an seine Träume glauben und sich für sie einsetzen muss, wenn man wirklich glücklich werden will.
Insgesamt handelt es sich um eine schöne, leichte Sommerlektüre, die einen direkt nach Italien katapultiert. Wer eine Dosis Sommer jetzt schon gebrauchen kann und kribbelnde Liebesgeschichten mag, sollte den Roman auf jeden Fall lesen.
Rezensionen von küchenqueen:
Ragdoll - Dein letzter Tag von Cole Daniel
Spannend
Der Londoner Detectiv "Wolf" wird zu einem Fall gerufen, bei der eine Leiche aufgehangen wurde. Damit nicht genug: Die Leiche wurde aus 6 Personen zusammengesetzt. Dort wird eine Liste mit Namen und Todesdaten gefunden. Der letzte Name ist der von Wolf. Hat der Fall etwas mit einem Fall aus Wolf´s Vergangenheit zu tun, bei der Wolf einen Angeklagten fast zu Tode geprügelt hat? Und genau dieser Angeklagte kurz darauf ein weiteres Mädchen verbrannt hat?
Dieses Buch ist wirklich sehr spannend.
Von Beginn an kann man es nicht mehr aus der Hand legen und fühlt sich einfach gestört, wenn man mal eine Pause einlegen muß. Durch den sehr intensiven Schreibstil hat der Leser alles direkt vor Augen, wie bei einem Kinofilm. Dies ist insbesondere bei der gefundenen Leiche sehr eindrucksvoll... Die Charaktere sind sehr gut beschrieben, man spürt die Hektik, die bei der Suche nach dem Mörder aufkommt. Durch die Sprünge der einzelnen Kapitel ist die Spannung immens hoch, denn an jedem Kapitelende gibt es den berühmten Cliffhanger, der einen zwingt weiter und weiter zu lesen.
Rezensionen von küchenqueen:
Ein Sommer in Corona del Mar von Thorpe Rufi
Über die Freundschaft
Mia und Lorrie Ann sind seit ihrer Kindheit gut befreundet und gelten als unzertrennlich. Doch eines Tages ereilt Lorrie Ann ein schwerer Schicksalsschlag, sie und Mia erhalten ihre Freundschaft nur noch auf genügend Distanz. Bis Lorrie Ann plötzlich wieder vor Mia steht. Und es geht ihr nicht gut - sie ist Drogenabhängig.
Eine harte Probe für ihre Freundschaft.
Dieser Roman ist harte Kost. Er ist bewegend und zeigt dem Leser sehr deutlich, wie ungerecht das Leben zuschlagen kann. Auf der einen Seite purer Sonnenschein, auf der anderen Seite Gewitterwolken. Man kommt beim Lesen wirklich ins Grübeln. Eigentlich hatte ich eine schöne sommerliche Geschichte erwartet. Aber wenn man sich auf das Buch eingelassen hat, wird man belohnt. Man bekommt eine tiefsinnige Geschichte, die den Leser intensiv erleben läßt, wie hart das Leben sein kann und daß man so einiges schaffen kann - egal wie hart es zuschlägt.
Rezensionen von Tarika:
Brausepulverherz von Leonie Lastella
Ein toller Sommerroman
Jiara lebt eigentlich in Hamburg, jobbt aber den Sommer über in einer Trattoria an der italienischen Riviera. Ihr ansonsten so strukturiertes Leben steht Kopf, als sie Milo trifft. Naja, von einem ?Treffen? kann hier nicht die Rede sein, eher von einer Explosion, einem Tsunami, einem Feuerwerk. Nein, Letzeres wäre dann doch zu kitschig.
Sofort ist da dieses Knistern und Kribbeln. Nur manchmal fühlt es sich eher an wie viele kleine Stromschläge ? so grundverschieden sind die beiden. Und eigentlich darf das alles nicht sein: Jiara hat einen Freund, ein Leben und eine Zukunft in Hamburg ? oder? (Klappentext)
Leonie Lastella nimmt den Leser ziemlich schnell durch ihren angenehmen Schreibstil gefangen und wenn man selbst im verregneten Deutschland sitzt, so kann man mit der Lektüre vom ?Brausepulverherz? schnell ins warme Italien abdriften. Besonders interessant, aber auch angenehm und für die Geschichte förderlich, fand ich, dass Lastella die Geschichte aus der Ich-Perspektive erzählt. An sich nichts Besonderes, aber sie erzählt die Geschichte Kapitelweise aus der Sicht von Jiara und Milo. Dadurch kann man sehr schnell sehr viel Nähe zu beiden Protagonisten aufbauen, was mir sehr gefallen hat. Das Gefühlsleben der beiden wird dem Leser also sehr schnell klar, besser als den beiden Protagonisten wohl. Aber auch die anderen auftretenden Figuren sind sehr gut geschildert.
Die Handlung an sich mag nicht neu sein, Frau verliebt sich in komplizierten Mann, der ist auch noch ein wahnsinnig gutaussehender Italiener, aber die Verpackung macht es. Und die wird hier wirklich mit einer Spannung geliefert, dass man im Grunde das Buch gar nicht mehr weglegen möchte. Zwischenzeitlich war ich mir nicht mal sicher, ob es mein gewünschtes Ende überhaupt noch geben kann, denn es ist zwischenzeitlich sehr dramatisch. Aber gerade diese Dramatik macht die Handlung so spannend. Wohlwollend möchte ich noch anmerken, dass ?Brausepulverherz? kein 08/15-Roman ist, also auch nicht besonders kitschig.
Ein wirklich schöner und lesenswerter Liebesroman, der nicht nur das Italienfeeling rüberbringt, sondern auch wirklich gut unterhalten kann.
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Rezensionen von Tyrolia-Testleser:
Detektivbüro LasseMaja - Das Feuerwehrgeheimnis (Detektivbüro LasseMaja, Bd. 23) von Martin Widmark
Maja, 9 Jahre aus Sistrans,
Es war spannend. Man hat nicht gleich gewusst, wer der Dieb ist. Denn der Inhalt geht so: Maja las in der Zeitung, dass im Museum eine indische Vase geklaut wurde und eine Halskette im Schmuckgeschäft, während es gebrannt hatte. Und jetzt fängt das Abenteuer von LasseMaja an.
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Eliah, 8 Jahre aus Kufstein:
Mir hat das Buch sehr gut gefallen, weil es so spannend war.
Es geht um zwei Detektive namens Lasse und Maja. Beim Aufräumen ihres Detektivbüros beginnt plötzlich ein Eimer zu brennen, denn sie haben einen Lappen mit Öl zusammengebracht. In der Zeitung lesen sie, dass noch zwei Brände passiert sind. Bei dem im Museum ist eine teure Vase gestohlen worden! Corina Granat, die Feuerlöscher verkauft, benimmt sich sehr verdächtig. Lasse und Maja glauben, sie ist die Diebin! Und die Vase kostet mehr als 20000 Kronen! Am Ende können sie den Fall lösen.
Rezensionen von Tyrolia-Testleser:
Rabenherz von Anja Ukpai
Marie, 13 Jahre aus Innsbruck,
Auf Saint Gilberts lastet ein schrecklicher Fluch und Junes Tante Phoebe ist fest davon überzeugt, dass ausgerechnet June diesen aufheben muss. Im Austausch gegen ihre große Liebe Jacob. Um ihre Nichte von diesem Schicksal zu bewahren, will Tante Phoebe eine andere Schule für June finden. June denkt aber nicht daran wegen dem Aberglauben ihrer Tante ihr hart erarbeitetes Stipendium aufzugeben.
Doch bald geschehen merkwürdige Dinge auf Saint Gilberts und ein Rabe verfolgt June, wo auch immer sie hingeht.
Mir hat das Buch nicht so gut gefallen. Es ist anfangs eine realistische Geschichte und wechselt plötzlich in eine Fantasie-Story. Die Charaktere der Personen werden nur vereinzelt beschrieben. Die Textstellen, die zwischen den Kapiteln sind, fand ich ganz gut. Es sind Auszüge aus verschiedenen alten Tagebüchern, Schulordnung, Statuten, etc. .
Rezensionen von Ela_Ela:
Morgentau. Die Auserwählte der Jahreszeiten von Wolf Jennifer
Wunderschöner Auftakt : D
Die Erde liegt unter einer dicken Schneedecke, Eis und Kälte herrschen überall. Nur noch ein kleiner Landfleck ist bewohnbar, wo die Erdgöttin Gaia die letzten ahnungslosen Menschen angesiedelt hat. Hier lebt auch Maya Jasmine Morgentau, eine der göttlichen Hüterinnen. Alle hundert Jahre wird unter ihnen eine Auserwählte dazu bestimmt, das Gleichgewicht der Natur aufrechtzuerhalten.
Sie darf die vier besonderen Söhne der Gaia kennenlernen, den Frühling, den Sommer, den Herbst und den Winter. Für einen muss sie sich entscheiden und sich ein Jahrhundert an ihn binden. Doch jeder der Söhne hat seine Stärken und Schwächen. Sollte Maya die Auserwählte werden, für wen würde sie ihr Leben hergeben?
Ich bin eigentlich nur über andere auf dieses Buch aufmerksam geworden, es wurde oft so hochgelobt und da habe ich mir gedacht. Der Inhalt klingt spannend und das Cover ist schön, ich probiers einfach.
Und ich muss zugeben, ich war so gefesselt von diesem Schreibstil und dieser Geschichte, ich wollte nicht das sie endet, ich habe mit Maya mitgelitten und gefühlt. Ich fand es einfach nur wundervoll. Das liebste an diesem Buch waren die waren die Tiere, die zu jeder Jahreszeit gehören. Einfach unglaublich witzig mit Tieren zu reden.
Fazit: Ein toller Auftakt einer wundervollen Serie, die mich komplett gepackt hat und das ich nicht mehr weglegen wollte. Ich vergebe 5 Sterne.
Serie:
1. Morgentau - Die Auserwählte der Jahreszeiten
2. Abendsonne - Die Wiedererwählte der Jahreszeiten
3. Nachtblüte - Die Erbin der Jahrezeiten
4. Tagwind - Der Bewahrer der Jahreszeiten (erscheint erst im November 2017)
4,5. Göttertochter - Das Kind der Jahreszeiten (nur als E-Book erhältlich)
Rezensionen von Ela_Ela:
Morgentau. Die Auserwählte der Jahreszeiten von Wolf Jennifer
Eine Kurzgeschichte mit viel Humor und Fettnäpfche : D
Kurzschlussideen - Gummibärchenkrieg - Superheldsuche - Mit 17 noch ungeküsst? Das geht gar nicht. Panisch erfindet Lena einen supersüßen und total in sie verliebten Freund: Markus. Den jetzt aber alle kennenlernen wollen. Ein Glück, dass ihr Nachbar sowohl gut aussieht, als auch Markus heißt. Jetzt muss er nur noch mitspielen.
Dieses Buch hörte sich von Inhalt schon lustig an und da dachte ich mir, ich lese es einfach mal. Und ich fand die Charaktere so megalustig, ich wollte gar nicht zum Lesen aufhören.
Fazit: Eine süße locker leichte Kurzgeschichte, die mir lustige Lesezeit geschenkt hat. Ich vergebe 4,5 Sterne.
Rezensionen von Tyrolia-Testleser:
Glaskinder - Glaskinder von Kristina Ohlsson
Sebastian, 11 Jahre aus Schwaz,
Als die 12jährige Billie mit ihrer Mutter aufs Land zieht, kommt ihr ihr neues Haus schon beim ersten Anblick komisch vor. Schon viele Vorbesitzer dieses Hauses haben das Haus fluchtartig verlassen. Wird Billie mit ihrer Freundin Simona und dem Nachbarsjungen Aladdin das Geheimnis des Hauses lüften können?
Ein sehr spannendes Buch mit Gruselfaktor und allem, was eine Geschichte spannend macht.
Rezensionen von heinoko:
Im Grab schaust du nach oben von Maurer Jörg
So viel gelacht wie schon lange nicht mehr
So viel gelacht wie schon lange nicht mehr
Wer bereits andere Alpenkrimis von Jörg Maurer kennt, weiß, was ihn erwartet. Ich kannte den Autor noch nicht und bin daher völlig unvorbereitet in seine Schreibe hineingefallen ? so ähnlich, wie bei der Beerdigung von Hansi das Mikrofon aus Versehen ins Grab fällt (?Will uns Hansi noch etwas sagen??).
Das Herausklettern aus dem Buch war mühsam, und zurück bleibt ein enormer Suchtfaktor!
Da findet der G7-Gipfel in dem kleinen bayerischen Kurort statt. Demonstranten schlagen ihre Zeltlager auf. Hubschrauber kreisen. Internationale Sondereinheiten beobachten alles und jeden und nichts. Und zwischen all dem Chaos bewegen sich die Einheimischen, wie sie sich immer bewegen, mit guten und mit bösen Absichten, mit ihrer ganz eigenen Sicht der Dinge. Mehrere Tote gibt es, Mafiosi mit hypnotischen Fähigkeiten, eine Bloggerin ohne Blog, ein Bestatter-Ehepaar, das nicht mehr bestatten darf und natürlich ganz viel Glöckl-Senf? Kommissar Jennerwein nimmt wie ein Hund die Witterung auf und lässt nicht locker, bis auch dieser Fall gelöst ist.
Eine wahrhaft verwickelte Handlung, und es zeigt sich die Kunst des Autors, uns Leser durch allerlei Sperenzchen in die Irre zu führen. Manche der zahlreich auftretenden Personen tauchen nur für einen Moment auf, ohne jegliche Tragweite fürs Geschehen, weil sie vielleicht so schöne alteingesessene Namen haben, oder einfach nur um des Spaßes willen. Überhaupt Spaß: Jörg Maurer macht sich einen Spaß mit uns Lesern, wenn er seine Thesen mit solch einem Ernst darlegt, dass man bei Google nachschaut, ob er recht haben kann, ob es z. B. ein Profugium gibt. Schlitzohrig bringt er kleine Hiebe in Richtung Politik, Kirche, Jägertum und Mensch-Sein generell unter, alles watteweich in Humor verpackt. Kein Buch für ernsthafte Gemüter. Aber Lektüre vom Feinsten für die Leser, die hinter all der vordergründigen Situationskomik den scharfen und liebevollen Blick des Autors auf Heimat und den darin verwurzelten Menschen entdecken wollen. Und die bereit sind zu lachen?









