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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von manu63:

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Kurzgeschichten, Rezepte und Buntgemischtes rund um Irland

Mord in Cork aus der Feder der Autorin Ursula Schmid bietet kurze Krimis rund um Cork sowie dazu passende Rezepte und Tipps für Sehenswertes in der Umgebung. Die Geschichten sind recht kurz und lassen sich leicht und schnell lesen. Da es Kurzgeschichten sind, wird die Handlung nicht groß ausgebaut sondern schnell auf den Punkt gebracht.

Großartige Spannungsbögen werden nicht erzeugt, das geht aufgrund der Kürze der Geschichten auch nicht so gut. Wer sich also einen spannenden Krimi mit viel Handlung verspricht, der wird von diesem Buch enttäuscht sein. Es sind kleine Geschichten mit oft vorhersehbarem Ausgang die gut geeignet sind um mal in einer kleinen Auszeit gelesen zu werden. Interessant fand ich die Rezepte die nach jeder Geschichte kommen und vorher im Text erwähnt wurden. Des Weiteren werden besondere Sehenswürdigkeiten im Anhang der Geschichte beschrieben. So erhält man einen kleinen Einblick in die Umgebung des jeweiligen Schauplatzes. Auch besondere Feste oder Eigenheiten des Landes finden Erwähnung.

Jede Geschichte wird mit einem Spruch eingeleitet der ein Irischer Segensspruch sein soll. Insgesamt hat mir die Mischung gut gefallen, wer eine leichte Lektüre zur Entspannung sucht und mehr über Irland erfahren möchte, wird mit diesem Buch nicht verkehrt liegen. Wer hingegen eine durchgehende Geschichte und Krimis mit viel Spannung und überraschenden Wendungen sucht, sollte lieber ein anderes Buch wählen. Der Schreibstil der Autorin ist geradlinig und ohne Schnörkel und dadurch flüssig lesbar.

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Rezensionen von LadyIceTea:

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Eine schöne Geschichte, der eine Prise Gefühl fehlt


Sandra ist jung und lebensfroh. Sie liebt es mit ihren Freundinnen in ihrem Stammclub zu tanzen und den Abend in vollen Zügen zu genießen. Eines Abends lernt sie Andrew kennen und ihre Geschichte beginnt. Für Sandra sind es zwölf Jahre in denen es heißt vor Andrew, nach Andrew und zwischen Andrew.

Denn leider hat das Leben seinen eigenen Kopf.

Cover
Das Cover war der Grund, dass ich mich für das Buch interessiert habe. Ein richtig typischer Coverkauf quasi. Der Titel und die Verzierungen passen super zur Geschichte und auch das Mädchen, welches dort auf ihrem Balkon sitzt, vermittelt das richtige Bild. Über den Rosastich auf dem Cover lässt sich streiten. Ich finde das Cover sehr schön und stimmig.

Schreibstil
Für mich war der Schreibstil sehr gewöhnungsbedürftig. Zu Beginn habe ich mich ein bisschen so gefühlt, als würde ich das Tagebuch einer achtzehnjährigen lesen. Es fehlten mir etwas die Dialoge und ich empfand die ganze Zeit eine gewisse Distanz.
Die Dialoge wurden zum Glück mehr und an den Stil habe ich mich auch gewöhnt. Trotzdem erfuhr man nie so richtig, was in den Figuren los war. Es wurde zwar erzählt, was z.B. Sandra grade empfindet aber oft fehlte der wirkliche Einblick, auch bei Andrew. Mir fiel es dadurch schwer, eine wirkliche Beziehung zu den Figuren aufzubauen, da ich das Gefühl hatte, ihnen nur vor den Kopf zu gucken.
Trotzdem war es nicht unangenehm das Buch zu lesen und es hat Spaß gemacht. Vielleicht ist es auch einfach Geschmackssache.

Figuren
Das Buch lebt davon, dass es nicht mit Figuren überschwemmt wird. Wir haben wenige Figuren, die aber wirklich die Geschichte gestalten. Das ist sehr gut gelungen.
Sandra und ihre Freundinnen Tess und Pia sind zu Beginn jung, wild und lebensfroh. Sie unterstützen sich bedingungslos und sind füreinander da. Zum Glück bleibt ihre Freundschaft bis zum Ende bestehen.
Trotzdem kann man gut eine Entwicklung miterleben. Die Mädchen werden erwachsener, reifer und leider auch ein wenig verbittert. Für mich haben sie ihre Farbe verloren und sind grau geworden. Sie haben ihren Spaß verloren und sich der Erwachsenenwelt ergeben. Leider ist das besonders Sandra passiert, die leider auch ihre Dämonen der Vergangenheit nicht loswird und ab und zu etwas verzweifelt wirkt. Die junge Sandra hat mir besser gefallen.
Andrew hat mir durchgehend gut gefallen. Er war nett, lustig, führsorglich und liebevoll. Zwar hat er sich etwas ins Negative verändert, als er aus dem Irak zurückkam aber dafür hatte ich vollstes Verständnis.
Die anderen Nebenfiguren sind alle sehr passend gewählt und haben alle ihren eigenen Charakter. Das ist wichtig und hat hier gut funktioniert.

Geschichte/Fazit
An der Geschichte hat mir am besten die Zeit gefallen, die Andrew und Sandra zusammen hatten. Obwohl es mich gefuchst hat, dass die beiden irgendwie nicht vernünftig reden konnten und sich nicht ausgesprochen haben.
Mir hat die Freundschaft der Mädchen gut gefallen und auch ihre Unternehmungen und ihr Zusammenhalt.
Es hat mir gefallen, den Werdegang und die Entwicklung der Figuren mitzuerleben und ein Teil davon zu sein.
Ich kann nur sagen, dass es eine schöne Geschichte ist, die gut durchdacht und sehr stimmig wirkt. Mir persönlich hat der Schreibstil nicht so zugesagt und ich hätte mir mehr Gefühl gewünscht. Aber lesen kann man das Buch allemal.

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Rezensionen von Ela_Ela:

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Forever 21 von Crow Lilly

Netter Auftakt, aber da ist noch Platz nach oben : D

Wenn die Unsterblichkeit zum Fluch wird - ein Zeitreiseroman um viele kleine romantischen Geschichten und die eine große Liebe. Ava ist 21 Jahre alt. Für immer. Sie hat eine schwere Schuld auf sich geladen und wurde zur Strafe mit einem dunklen Fluch belegt. Nun muss sie immer wieder durch die Zeit reisen, an immer neue Orte, in unterschiedliche Situationen.

Nur ihre Aufgabe ändert sich nie: Sie muss zwei Seelenverwandten helfen, zueinanderzufinden. Dazu hat sie jedoch nie viel Zeit. Ihr Blut ist wie Säure, und wenn sie sich nicht beeilt, ihre Aufgabe zu erfüllen, leidet sie unsagbare Schmerzen. Dann lernt sie in einem der Sprünge Kyran kennen. Und auf einmal ist alles anders. Doch haben die zwei eine Zukunft, wenn Ava die Zeit und den Ort, an dem Kyran lebt, wieder verlassen muss?

Am Anfang wusste ich nicht was ich von diesem Buch halten soll. Erst mit der Zeit habe ich herausgefunden, dass sie gleich am Anfang in einen Körper gesprungen ist. Und ab da wurde es immer spannender und ich fand es irgendwie toll, dass Ava Seelenverwandte hilft, dass diese zueinander finden.

Aber das Ende find ich einfach nur unfair, weil das endet anders als ich erwartet habe und ich weiß nicht ob ich den 2.Teil noch lesen will. Ich habe ja noch etwas Zeit, bis dieser erscheint.

Fazit: Ein guter Auftakt der mich noch nicht ganz überzeugen konnte, aber wo sich noch alles verbessern kann. Ich vergebe 4 Sterne.

Serie:
1. Forever 21 - Zwischen uns die Zeit
2. Forever 21 - Vor uns die Liebe (erscheint im November 2017)

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Forever 21

Rezensionen von heinoko:

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Die Morde von Morcone von Stefan Ulrich

Mord mit Kultur

"Was ist Freiheit ohne Bindung" fragt sich Robert Lichtwald, ein deutscher Strafverteidiger, der sich nach Scheitern seiner Beziehung auf ein Häuschen in der Toscana, genauer, in der Maremma, zurückzieht, um zu malen, zu lesen und vor allen Dingen nachzudenken, ganz in Ruhe und in Einklang mit der Natur.

Doch mit der Ruhe ist es schlagartig vorbei, als er nahe einer stinkenden Schwefelquelle eine(n) Toten findet, einen Hermaphroditen. Und das sollte nicht die letzte Leiche sein...

Das Buch ist kein Reißer. Es bewegt sich in gemächlicher Gangart, sozusagen in einem der Hitze angepassten Tempo. Die Maremma, der "wilde" Süden der Toscana, ist Hintergrund der Geschehnisse. Die italienische ausdrucksstarke Lebensart, die abwechslungsreiche Landschaft und die Handlung, die den Leser sehr lange im Ungewissen lässt, gehen eine wunderbare Verbindung ein. Dem Autor ist es, wie ich finde, perfekt gelungen, Spannung und Kultur zu vereinen. Wenn man das Buch, das sich leicht lesen lässt, weglegt, bleibt der dringende Wunsch zurück, diesen reizvollen Landstrich selbst kennen lernen zu wollen - trotz der grausamen Morde...

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Die Morde von Morcone

Rezensionen von HEYN Leserunde Dagmar Pfleger:

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Ein Festtag von Swift Graham

Langsam ... schön

Langsam, schön und vielleicht auch eine klitzekleine Spur von Flachheit ... vielleicht war es gerade das vermischt mit einer wunderbaren Sprache, das mich viel Freude beim Lesen empfinden ließ.

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Ein Festtag

Rezensionen von Haliax:

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A Simple Favor - Nur ein Gefallen von Darcey Bell

Mittelmäßiger Thriller

Der Debütroman ?Nur ein kleiner Gefallen? von Darcey Bell handelt von der jungen Mutter, Emily, die spurlos verschwindet. Zuvor bat sie ihre beste Freundin, Stephanie, um einen kleinen Gefallen. Da Emily noch länger in der Arbeit festsitzt, sollte sie ihren Sohn Nicky zu sich nehmen. Nachdem Emily am nächsten Tag noch immer nicht aufgetaucht ist, macht sich Stephanie zunehmend mehr Sorgen.

Erst als Sean, der Vater von Nicky, von einer Geschäftsreise zurückkommt, Emily telefonisch nicht erreicht, beschließen Stephanie und Sean die Polizei zu verständigen. Die Ermittelungen laufen vorerst nicht wie erhofft, bis sie einen schrecklichen Fund machen..

Das Buch ist in Blogeinträgen von Stephanie und Leseabschnitte mit der Perspektive von Stephanie, Emily oder Sean aufgeteilt. Die kurzen Kapitel mit Stephanie´s Blogeinträge fand ich zwischendurch eine gute Abwechslung zum Perspektiventeil, zudem bekommt man einen besseren Einblick in Stephanie´s psychischen Zustand.
Die Charaktere haben alle ihr Päckchen zu tragen. Generell sind die Charaktere - ihr Wesenszug, ihre Vergangenheit und ihre Persönlichkeit ? gut ausgearbeitet und erwecken Gefühle beim Leser. Anfangs versucht man positive Eigenschaften in den Charakteren zu suchen, während sie mit jedem Kapitel mehr Antipathiepunkte sammeln.
Jedoch fällt es öfters schwer ihr Verhalten als realistisch zu erachten. Einige Handlungsstränge wirken übertrieben und können mit dem realen Leben schwer vereinbar sein.

Seit Beginn des Buches, war die Spannung allgegenwärtig und man wird mitgerissen. Daher war es leicht das Buch in 2 Tagen auszulesen. Es liegt zweifellos an den vielen Geheimnissen, die dieses Buch verbirgt. Einige Geheimnisse konnte man erahnen, während andere eine Überraschung waren.
Das Ende war unspektakulär und ab Mitte des Buches gewissermaßen vorhersehbar. Ich hätte mir zum Ende noch ein Highlight oder eine Überraschung gewünscht. Nach Beenden des Buches bleiben für meinen Geschmack zu viele offene Fragen.

Fazit
Die Spannung konnte man fühlen. Die Geheimnisse waren zum Teil überraschend. Die Charaktere wurden gut konstruiert, jedoch konnte die Handlung nur anfangs überzeugen. Einige Einzelheiten sind meiner Meinung unrealistisch und die vielen offenen Fragen sind zum Schluss nur teilweise beantwortet. Ein mittelmäßiger Thriller mit Höhen und Tiefen. Ich vergeben 2.5 Sterne.

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A Simple Favor - Nur ein Gefallen

Rezensionen von Haliax:

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A Simple Favor - Nur ein Gefallen von Darcey Bell

Rührende Familiengeschichte, die keinen kalt lässt.

Beth und Michael stehen vor einem Tiefpunkt in ihrem Leben. Jake, ihr Sohn, hat eine Nierenerkrankung, die ihn bereits dialysepflichtig macht. Nur eine Spenderniere kann ihm helfen. Beth und Michael kommen als Spender nicht in Frage. Daher begibt sich Beth auf die Suche nach ihrem leiblichen Vater, den sie nie kennengelernt hat und der, ihre letzte Hoffnung auf eine passende Spenderniere für Jake darstellt.

Das Buch ?Wünsche, die uns tragen? von Kathryn Hughes nimmt uns mit auf eine Zeitreise. Wir begeben uns in das England der 70er Jahre. Zu Beginn hüpft man in das Jahr 1975 und lernt Mary kennen, die zu dieser Zeit verzweifelt versucht schwanger zu werden. Zuerst ist man etwas überrumpelt, weil man mit den Charakteren Beth oder Michael rechnet, aber im späteren Verlauf des Buches erkennt man, dass dieser Einstieg Sinn ergibt.
Ansonsten springt man zwischen den Jahren 1976 und 2016 umher. 1976 lernt man 10 Personen kennen, die einen Tagesausflug nach Blackpool geplant haben. Jeder der Charaktere hat mit seiner Vergangenheit und seinen eigenen Problemen zu kämpfen, in die der Leser auch eingeführt wird.
2016 lernt man Beth und Michael kennen. Ihre Gefühle und Ängste um ihren kleinen Jake kann man auf Anhieb nachempfinden.

Generell ist das Buch eine einzige Gefühlsachterbahn. Man fühlt die Ängste, Verluste, Verzweiflung sowie Liebe, Glück und Dankbarkeit der Charaktere. Die Autorin spinnt eine tragische Familiengeschichte und überrascht mit vielen Wendungen. Zweimal hat es mich kalt erwischt, indem Geheimnisse, mit denen ich nicht gerechnet hätte, aufgedeckt wurden.

Fazit
Seit ?PS.Ich liebe dich? ist dieses Buch das Erste, das mich beinahe wieder zum Weinen gebracht hätte. Die Familientragödie hat mich vollkommen mitgenommen und im Herzen berührt. Ich kann das Buch zu 100% jedem empfehlen.

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A Simple Favor - Nur ein Gefallen

Rezensionen von Haliax:

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Das Herz der verlorenen Dinge von Tad Williams

Osten-Ard für Anfänger..

Klappentext:
Nach dem Tod des Sturmkönigs Ineluki flohen die Nornen hinter die schützenden Mauern ihrer Burg Nakkiga im Norden, um dort erneut Kräfte zu sammeln. Viyeki, ihr Heeresvormann, sucht verzweifelt nach einer Möglichkeit, sein Volk vor der entgültigen Auslöschung durch Herzog Isgrimnur und seinen Truppen zu retten.

Den Truppen Isgrimnurs haben sich zwei einfache Soldaten angeschlossen, Porto und Endri, deren Freundschaft angesichts der Grausamkeit der Kämpfe auf eine harte Probe gestellt wird.

Eigene Meinung:
Nach mehr als 20 Jahren kehrt der Autor Tad Williams mit seinem Roman Das Herz der verlorenen Dinge nach Osten-Ard zurück. Seine Gedanken teilt er am Anfang des Buches mit. Obwohl ich Osten Ard-Neuling bin, berührten mich seine Worte.

?Kommt nun mit uns. Dort wartet eine Welt voller Freunde auf euch ? Freunde von denen ihr manche noch gar nicht kennt.?

Das Buch beinhaltet neben der Karte auch ein Glossar und ein kurze Zusammenfassung über die Geschichte der Feenwesen. Für Einsteiger ist es eine wichtige Hilfestellung, um die Welt zuvor näher kennenzulernen und ein Gefühl für die Gruppen der Feen zu bekommen.
Dennoch ist der Einstieg in die Geschichte nicht einfach. Es werden viele Namen und schnelle Perspektivwechsel geboten. Das kann am Beginn sehr verwirrend und demotivierend sein. Ab Seite 50 geht es bergauf und man kann Namen, sowie Schauplätze, zuordnen.

Da der Romanzyklus Das Geheimnis der Großen Schwerter normalerweise Voraussetzung ist, bevor man das aktuelle Buch beginnt, hatte ich Angst, dass der Autor zu viele Details über die anderen Bücher verraten könnte. Überhaupt am Anfang, um den Einstieg leichter zu gestalten. Jedoch hatte ich weniger das Gefühl, dass er auf Vergangenes viel eingeht. Hier und dar sind kleine Ausschnitte aus der Vergangenheit aber eher oberflächlich behandelt. Daher ist dieses Buch auch für Anfänger geeignet.

Außer den anfänglichen Schwierigkeiten schafft der Autor mit seinem einfachen, ausführlichen Schreibstil und der ereignisreichen Handlung den Leser zu fesseln.

?Dies ist eine wahre Geschichte, wenn Worte wahr sein können. Wenn nicht, dann sind es nur Worte.?

Das Buch wird in 5 größere Abschnitte unterteilt und zwischen 4 Perspektiven ? Isgrimnur, Porto und Endri, Viyeki und einer Chronistin ? gewechselt. Dem Leser erwarten gut durchdachte, sympathische Figuren und spannende Wendungen. Die Motive der Menschen werden wenig beleuchtet, hingegen wird die Aufmerksamkeit auf die Nornen gelenkt. Es wird von ihrer Kultur, den Gründen für den Krieg und ihrer Vergangenheit gesprochen. Die Unterschiede der Denkweise von Nornen und Menschen ist ausführlich beschrieben und hat mir besonders gut gefallen.

Fazit:
Die neue, alte Welt von Osten Ard hat mich gepackt, die Ereignisse mitgerissen und die Charaktere überzeugt. Ich werde auf jeden Fall die Reihe von Osten Ard nachholen und die kommende Bücher verfolgen. Daher gebe ich 5 von 5 Sternen.

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Das Herz der verlorenen Dinge

Rezensionen von AngiF:

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Der Gärtner war's nicht! - Die K&K-Schwestern ermitteln (Die Schnüffelschwestern 1) von Tatjana Kruse

Cozy Crime vom Feinsten!

Seit gut einem Jahr führen die beiden über 60jährigen Zwillingsschwestern, die unterschiedlicher nicht sein könnten, eine kleine aber feine Bed&Breakfast-Pension. Die Pension läuft leider noch nicht so gut. Da kommt der Anruf eines Konzertmanagements gerade richtig, eine fünfköpfige Band wird für sieben Nächte avisiert.

Diskretion wird allerdings vorausgesetzt, die Anonymität der Band soll auf jeden Fall gewahrt werden. Da es außerdem noch einen anderen geheimnisvollen Gast gibt, ist die Pension somit ausgebucht und die Schwestern haben alle Hände voll zu tun mit ihren Gästen. Als dann ein Morde geschieht, bekommen Konny und Kriemhild noch mehr Arbeit. Können sie den Fall klären?

Nun habe ich die Bezeichnung Cozy Crime wirklich verinnerlicht, sollte mich mal wieder jemand fragen, worum es sich dabei handelt, kann ich dieses Buch als Antwort benennen. Schon nach wenigen Zeilen fühle ich mich wohl in der Bed&Breakfast-Pension der beiden Zwillingsschwestern Konny und Kriemhild. Die beiden Charaktere sind erstklassig angelegt von der Autorin Tatjana Kruse und auch die weiteren Spielgefährten passen exakt in die Geschichte, alle Figuren sind lebendig und haben Blut. Wie gerne möchte ich sofort Ferien in der kleinen Pension im ländlichen Umkreis Stuttgarts verbringen. Die Kriminalgeschichte kommt auch nicht zu kurz und die beiden Schwestern werden prompt zu Detektivinnen, alles schön und stimmig und in herrlicher Sprache verfasst von Tatjana Kruse. Das Tempo ist der Stimmung wunderbar angepasst. Die Dialoge sind mitreißend, authentisch und vor allem sprühen sie nur so vor Humor und beim Lesen wird die gesamte Bandbreite abgedeckt vom zarten Lächeln, über breites Schmunzeln bis hin zu herzhaftem Lachen ? ich fühle mich ausgezeichnet unterhalten.

Von Herzen gerne vergebe ich diesem Buch wohlverdiente fünf von fünf möglichen Sternen und empfehle es unbedingt weiter. Alle Fans von Cozy Crimes werden es lieben und verschlingen. Ich habe ausgezeichnete Lesestunden mit dem Buch verbracht und die wunderschöne Atmosphäre, die es verbreitet, genossen.

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Der Gärtner war's nicht! - Die K&K-Schwestern ermitteln (Die Schnüffelschwestern 1)

Rezensionen von begine:

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Das Haus der schönen Dinge von Heidi Rehn

Interessantes Zeitportrait

Heidi Rehns neuer Roman ?Das Haus der schönen Dinge? spielt in München von 1897 bis 1951. Ihre Idee diesen Roman über mehrere Generationen zu schreiben, gefällt mir gut. Der Roman ist dialogbetont. Wie die Autorin die Sprache und den Dialekt der bayrischen Bevölkerung einsetzt, ist gut gemacht, deutlich spürbar, aber nicht übertrieben und stört nicht den Lesefluß.

Wir erleben, wie Jacob Hirschvogl sein Kaufhaus, nachdem er in Berlin und Paris gelernt hat, in München nach gleichem Vorbild aufbaut.

Mit seiner Frau Thea, die den gleichen Ehrgeiz hat, wird der Einkaufspalast am Rindermarkt zu etwas besonderem.
1897 bekommen sie den Titel Königlich Bayerischer Hoflieferant.

Die Tochter Lily hat den gleichen Traum wie ihre Eltern.
Ihre Begeisterung für das Geschäft ist schon früh erkennbar.

Heidi Rehn lässt uns die Atmosphäre dieser Zeit gut mitempfinden. Ich sehe mich in dem exklusiven Kaufhaus mit dem immensen Glaskuppeldach flanieren und die schönen, kostbaren Stoffe und andere besondere Dinge bestaunen.

Unterschwellig bemerkt man aber auch schon früh die antisemitische Gesinnung der Münchner. Ein jüdisches Kaufhaus hat es auch schon vor der Naziherrschaft schwer.

Ein bemerkenswerter und gut unterhaltender Roman über eine bewegte Zeit.

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Das Haus der schönen Dinge