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Rezensionen von niknak:

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Liebe statt Furcht von Namdar Flor

Eine starke Frau, die ihren Weg findet

Inhalt:
Flor Namdar verbringt eine unbeschwerte privilegierte Kindheit im Iran bis die Islamische Revolution beginnt. Dadurch verliert sie ihre gesellschaftliche Stellung, ihre Freiheit und schließlich auch ihren muslimischen Glauben. Um einer gefährlichen Situation zu entkommen, flüchtet sie sich in eine unglückliche Ehe.

Sie beschließt ihrem Leben ein Ende zu setzten, als sie plötzlich Jesus begegnet und ein neuer Lebensabschnitt für sie beginnt. Diese Begenung verändert alles.

Mein Kommentar:
Flor Namdar hat diese Biografie so ergreifend und berührend geschrieben, dass sie den Leser von Beginn an in ihren Bann zieht. Man fiebert sofort mit ihr mit und leidet auch mit ihr. Das Buch ist einfach und klar geschrieben und lässt sich sehr schnell und leicht lesen. Die Seiten fliegen nur so dahin, da dauernd etwas passiert, und man immer wissen will, wie es weitergeht.
Das Leben von Flor wird sehr gut beschrieben und sie erzählt sowohl ihre schönen als auch schlimmen Erlebnisse. Dadurch erfährt man sehr viel von ihrem Lebensweg. Das Buch ist in der Ich - Form geschrieben, sodass man sich sehr gut in sie hineinversetzten kann. Mir gefällt ihr Schreibstil sehr gut, da sie alle Erlebnisse wertfrei beschreibt. Sie erzählt wie es ihr ergangen ist, ohne andere Personen dabei schlecht zu machen oder negativ darzustellen. Dadurch kann man recht neutral auf die Erlebnisse schauen und sich selbst ein Bild von den Situationen machen.
Ihre Begegnung mit Jesus fand ich auch faszinierend und berührend zugleich. In einem muslimischen Land ist es noch viel schwerer einen anderen Glauben anzunehmen. Bei uns ist das ja zum Glück kein Problem. Aber dort steht ja die Todesstrafe darauf. Von daher finde ich es noch bemerkenswerter, dass sie so von Jesus überzeugt ist, dass sie sogar offen zu ihm steht und es auch offen zugibt. Trotzdem muss sie schlussendlich doch noch flüchten, um am Leben zu bleiben.
Man versteht ihre Sichtweise sehr gut und sie kommt auch super beim Leser an. Flor kommt beim Leser sehr sympathisch und als starek Frau rüber. Wenn man bedenkt, was sie bereits alles in ihrem Leben mitmachte, ist man selbst richtig froh nicht in dieser Gegend leben zu müssen. Man weiß sein eigenes Leben wieder mehr zu schätzen und ist dankbar dafür.
Das Buch regt meiner Meinung nach auch sehr zum Nachdenken an, wievielen Frauen und Kindern es auf der Welt ähnlich wie ihr ergeht. Besonders spannend fand ich ihre Berichte und Erklärungen am Ende des Buches zum Thema Flüchtlinge in Deutschland. Dadurch kann man sie ein bisschen besser verstehen und weiß was in vielen von ihnen vorgeht. Außerdem beschreibt Flor recht anschaulich, was der christliche Galube bei vielen Menschen bewirken kann. Sie hat dabei ein paar recht interessante Beispiele von Flüchtlingen erzählt, welche alle ihren Glauben vom Moslem zum Christ gewechselt haben.

Mein Fazit:
Ein wirklich beeindruckendes Buch von einer starken Frau, die ihren Weg im Leben gefunden hat und durch die Begegnung mit Jesus jemand anders geworden ist. Sie hat trotz aller Tiefschläge nie die Hoffnung verloren und macht auch uns Mut, hoffnungsvoll in die Zukunft zu blicken.
Außerdem hilft sie uns die Situation von Flüchtlingen aus einer anderen Perspektive zu betrachten.

Ganz liebe Grüße,
Niknak

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Liebe statt Furcht

Rezensionen von niknak:

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Liebe statt Furcht von Namdar Flor

Eine Liebe, die nicht loslassen kann

Inhalt:
Anna ist mit ihrem Mann Pit und ihrem Sohn Sven - Martin glücklich, bis dieser an seinem ersten Geburtstag plötzlich stirbt. Sie gibt Pit die Schuld an allem und trennt sich von ihm. Auch ihr enger Freund Bardo, welcher immer auf den Jungen aufgepasst hat, wird ihr mehr und mehr zur Belastung.

Er hat ihr seine Liebe gestanden und will nun auch ihre Liebe gewinnen.
Anna flüchtet daraufhin in eine andere Stadt und beginnt ein neues Leben. Trotzdem lässt sie Bardo nicht los und verfolgt sie heimlich, um in ihrer Nähe zu sein.
Beide kommen sich in einem Internetportal näher, indem sich Bardo als Thomas ausgibt. Eines Tages will Anna ein Treffen mit Thomas. Wie wird sie reagieren, wenn sie erfährt, dass er in Wirklichkeit Bardo ist?

Mein Kommentar:
Die Autorin Linne van Sythen hat einen angenehmen und flüssigen Schreibstil. Das Buch ist in überschaubare Kapitel unterteilt und lässt sich somit sehr leicht und schnell lesen. Besonders gut gefallen hat mir, dass mir unterhalb eines jeden Kapiteks eine Zeitangabe steht, sodass der Leser genau weiß, wieviel Zeit inzwischen vergangen ist. So kann man das Buch sehr gut zuordnen. Man weiß immer genau wo man sich befindet.
Die Charaktere sind klar und deutlich beschrieben. Man konnte sie sich als Leser sehr genau vorstellen und hatte einen Eindruck von ihnen. Jeder hatte einen eigenen Charakter, welcher sich im Laufe des Buches teilweise sehr gewandelt hat. Die Entwicklung war gut verfolgbar.
Trotzdem war ihre Handlungsweise nicht immer auf Anhieb nachvollziehbar. Doch wenn man sie etwas genauer betrachtet und versucht ihre Sicht der Dinge zu verstehen, lernt man sie besser kennen und ihre Handlungen werden nachvollziehbarer. Trotzdem war nicht jede Reaktion und Handlung für mich logisch, was dem Buch aber keinen Abbruch tat.
Mir gefielen auch die genauen Beschreibungen der Landschaft, die dem Leser sehr gut rübergebracht wurden. So wurde auch die Landschaft lebendig und passte zum Gesamtbild der Geschichte.

Bardo spricht im Laufe des Buches immer wieder mit seinem Hund, welcher ihm auch "Antworten" gibt. Dabei gefiel mir die Idee der Autorin gut, dass diese Passagen kursiv geschriebene wurden. So waren sie vom Rest des Textes klar und deutlich zu unterscheiden. Durch diese Passagen konnte man noch mehr über Bardos Gedanken und Gefühle erfahren.

Ein tolles Buch, das den Leser auch zum Nachdenken anregt, da es auch schwierige Themen wie den plötzilchen Kindstod und Stalking beschreibt. Auch wird gezeigt, wie verschiedene Personen damit umgehen und dies verarbeiten.

Mein Fazit:
Ein interessantes Buch über eine eher ungewöhnliche Liebesgeschichte, die den Leser überrascht und auch zum Nachdenken anregt.

Ganz liebe Grüße,
Niknak

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Liebe statt Furcht

Rezensionen von niknak:

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Die sieben Schwestern von Lucinda Riley

Ein Buch der großen Gefühle

Inhalt:
Maia ist die älteste der Schwestern, die alle von Pa Salt adoptiert wurden. Als ihr Adoptivvater stirbt, hinterlässt er ihr einen Brief mit einem Hinweis auf ihre leibliche Familie. Ihre Reise führt Maia nach Brasilien. Schritt für Schritt erfährt Maia die Geschichte ihrer leiblichen Familie.

Mein Kommentar:
Dieses Buch ist das erste in einer siebenteiligen Reihe von Lucinda Riley. Zu diesem Zeitpunkt (3/2017) sind bislang nur die ersten drei Bände erschienen. Jedes Buch dreht sich um eine andere Schwester.

Wie gewohnt war der Schreibstil von Lucinda Riley super. Sie schafft es einfach mitreißend, spannend, locker und gefühlvoll zu schreiben und ihre Leser damit in ihren Bann zu ziehen.

Das Buch ist abwechselnd aus der Gegenwart und aus der Vergangenheit geschrieben. Es sind immer einige Kapitel aus der jeweiligen Zeit geschrieben. Der Wechsel der Zeiten ist immer sehr übersichtlich gestaltet, sodass man durch die Zeitsprünge keine Probleme bekommt und der Lesefluss nicht unterbrochen wird.

In der Vergangenheit erzählt meistens Izabela Bonifacio ihre Geschichte. Wenige Male kommen auch Gustavo Aires Cabrals und Laurent Brouilly zu Wort. Die Gegenwart ist fast ausschließlich aus der Sicht von Maria d'Aplièse geschrieben. Nur der Epilog erzählt ihre Schwester Ally.

Die Geschichte besteht aus zwei verschiedenen Handlungssträngen. Man findet jedoch einige Parallele zwischen den beiden Geschichten, vor allem da diese eng miteinander verbunden.

Das Buch von Lucinda Riley verführt uns in das vergangene Rio de Janeiro in die Zeit des Baues der Christusstatue.

Die Beschreibungen der Vergangenheit sind sehr gelungen und vor allem detailgetreu. Die historischen Fakten sind super recherchiert. Durch das Buch habe ich einige neue Fakten erfahren, die ich sicher nicht so schnell vergessen werde. Mir war zum Beispiel neu, dass die Christusstatue in Rio aus lauter kleinen Specksteindreiecken besteht. Durch dieses Buch wird die Vergangenheit sehr gut näher gebracht.

Die Charaktere sind sehr liebevoll und detailgetreu gestaltet. Ich konnte mich sehr gut in die Geschichte einfühlen und in die Personen hineinversetzten.

Das Buch ist mit seeeeehr vielen Geheimnissen bespickt. Diese werden sehr langsam und bruchstückhaft aufgelöst. Einige jedoch wurden noch nicht aufgelöst. Diese Geheimnisse werden wahrscheinlich im Laufe der nächsten sechs Bücher gelüftet.

Mein Fazit:
Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Ich liebe die Bücher von Lucinda Riley. Ich freue mich schon darauf die weiteren Bände dieser viel versprechender Reihe zu lesen und mit den Protagonisten auf Reise zu gehen.

Ganz liebe Grüße,
Niknak

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Die sieben Schwestern

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Gefährliche Empfehlungen von Tom Hillenbrand

Kieffer ermittelt das Geheimnis des Guide Gabin von 1939

Inhalt:
Xavier Kieffer ist eigentlich Koch. Als er jedoch zur Eröffungsfeier des neuen Museums über die Restaurantführer des Guide Gabin eingeladen wird, und bei dieser Feier die seltene Ausgabe des Guide Bleu von 1939 gestohlen wird, kann er nicht anders. Er beginnt Nachforchungen anzustellen. Er will wissen, warum dieses Buch, von dem nur mehr wenige Ausgaben gibt, so wichtig ist, dass dafür sogar Menschen sterben müssen.

Was ist das Geheimnis dieses alten Buches? Warum ist es so begehrt und wichtig?

Mein Kommentar:
Der Autor Tom Hillenbrand hat eine tolle Schreibweise und zieht den Leser sofort in seinen Bann. Er hat eine spannenden Roman geshrieben und schafft es dabei auch noch viele Beschreibungen über die Stadt und Landschaft unterzubringen, ohne den Leser zu langweilen.
Ganz im Gegenteil. Man kann sich die Landschaft sehr gut vorstellen und möchte am Liebsten selbst einmal nach Luxemburg fahren und sich dies alles persönlich ansehen.
Auch die Personen sind sehr lebendig beschrieben und man kann sie sich richtig gut vorstellen. Die wichtigen Personen überzeigen durch einen tollen und einzigartigen Charakter, welcher den Leser zu Staunen und bei manchen auch zum Schmunzeln einlädt. Dadurch wird der Krimi auch aufgelockert, da man immer wieder lachen muss über die verschiedensten Situationen.
Aber trotz allem kommt auch die Spannung im Krimi nicht zu kurz. Man erfährt, dass ein Buch gestohlen wird, aber man tappt bis zum Schluss im Dunkeln, um die genaueren Hintergründe zu erfahren. Und dies alles obwohl es auch Rückblenden zur Zeit des Krieges gibt. Ein Teil der Geschichte wird aus der damaligen Zeit geschrieben. Man muss allerdings einen Teil des Buches gelesen haben, bis man die Zusammenhänge versteht. Trotzdem fand ich diese Idee beide Geschichten miteinander zu kombinieren sehr interessant.
Bei einem kulinarischen Krimi um Xavier Kieffer dürfen natürlich auch die Erzählungen rund ums Essen und die Küche nicht zu kurz kommen. Der Leser bekommt einen Einblick in die luxembrugsche Küche und erfährt hier auch einiges über die Essgewohnheiten von Xavier. Man sollte das Buch meiner Meinung nach auch nicht mit einem leeren Magen lesen, da man immer wieder Hunger bekommt, durch die Beschreibungen des Essens.

Mein Fazit:
Ein toller Krimi, bei dem von Spannung bis Humor und Kulinarik alles in einer ausgewogenen Mischung zu finden ist. Ich freue mich schon auf den nächsten Teil von Xavier Kieffer und bin gespannt, in welche Richtung seine Ermittlungen diesmal gehen werden.

Ganz liebe Grüße,
Niknak

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Gefährliche Empfehlungen

Rezensionen von niknak:

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Das Haus am Leuchtturm von Wilkins Kimberley

An der Küste von Australien

Inhalt:
(Klappentext)
Australien 1901: Als das Schiff, mit dem Isabella Winterbourne und ihr ungeliebter Ehemann reisen, in einen Hurrikan gerät, kann Isabella sich als Einzige retten. Sie beginnt ein neues Leben unter falschem Namen. Nur der Leuchtturmwärter Matthew weiß davon und kennt das kostbare Schmuckstück, das sie bei sich trägt ? doch er schweigt, aus Liebe.

London 2011: Als der Unternehmer Mark Winterbourne stirbt, zieht sich seine langjährige Geliebte Elizabeth voller Trauer in ein Cottage in ihrer Heimat Australien zurück. Dort stößt sie auf mysteriöse Hinweise über den Verbleib eines legendären Schmuckstücks, das angeblich beim Untergang eines Passagierschiffs verloren ging.

Mein Kommentar:
Wow. Ich bin sprachlos. Das Buch hat mir unglaublich gut gefallen. Ich konnte nicht mehr mit dem Lesen aufhören. Das Buch und vorallem der einzigartige und wunderbare Schreibstil der Autorin haben mich in den Bann gezogen. Ich war gefesselt von dem Buch. Man muss das Buch einfach immer weiter lesen, da man die Geheimnisse lüften und die Zusammenhänge erfahren möchte. Das Buch ist sehr flüssig geschrieben.

Die Landschaftsbeschreibungen sind ein Traum. Alles schön detailliert beschrieben, ohne zu viel davon zu schreiben. Es kommt mir so vor, als wäre ich bereits einmal in Australien gewesen.

Das Buch spielt abwechselnd in 1901 und in 2011. Die Beschreibungen des letzten Jahrhunderts sind sehr schön und realitätsnah. Man hat das Gefühl als versinke man in einer längst vergangenen Zeit. Ich konnte mir sehr gut vorstellen, wie es in Australien um 1901 ausgesehen haben könnte.
Mir persönlich hat die Geschichte im Jahr 1901 fast besser gefallen, da es dort, meiner Meinung nach, mehr Spannung, Geheimnisse und Liebe gab. Trotzdem habe ich es ebenfalls sehr genossen etwas aus dem Jahr 2011 zu lesen.
Die beiden Zeitebenen wechseln sich im Buch immer ab. Es sind mindestens 2-3 Kapitel aus der gleichen Zeit, ehe es in die andere wechselt. Meistens passieren diese Wechsel an den spannendsten Stellen - teilweise seeehr gemeine Cliffhänger.

In beiden Zeitebenen geht es viel um das Thema Trauer. Beide Frauen sind sehr starke Persönlichkeiten und trauern um etwas völlig anderes. Obwohl sich die Frauen auf den ersten Blick nicht ähnlich sind, konnte ich, im Laufe des Buches, sehr wohl einige Ähnlichkeiten finden. Beide versuchen vor etwas wegzulaufen, zu flüchten. Ob sie es wirklich durchziehen werden oder nicht, will ich jetzt nicht verraten. ;) Die beiden Frauen trauern völlig verschieden, auf ihre eigene Art und Weise, und doch wieder sehr gleich.

Die Umsetzung Vergangenheit und Gegenwart hat mir sehr gut gefallen, besonders da einige Entscheidungen der Vergangenheit in die Gegenwart gewirkt haben. Man findet beim Lesen die Zusammenhänge und Verbindungen zwischen den beiden Geschichten heraus und beginnt alles viel besser zu begreifen.

Mein Fazit:
Ich bin, seit diesem Buch, ein absoluter Fan der Autorin. Das Buch konnte mich wirklich sehr überzeugen. Die Handlung, die Charaktere, die Landschaftsbeschreibungen - alles war einfach großartig. Alles sehr liebevoll beschrieben und geschildert. Ich freue mich auf ein weiters Buch von Kimberley Wilkins.

Ganz liebe Grüße,
Niknak

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Das Haus am Leuchtturm

Rezensionen von PFIFF:

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Bobby von Joyce Eddie

Familienschicksal nach 9/11

Das jüngste Kind einer einfachen amerikanischen Familie kommt beim Einsturz der zwei Türme des World Trade Centers in New York in seiner Funktion als Feuerwehrmann ums Leben. Er hinterlässt eine Frau und zwei Kinder und eine Mutter, die diese Lücke einfach nicht schließen und vergessen kann.

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Bobby

Rezensionen von PFIFF:

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Meine geniale Freundin - Kindheit und frühe Jugend (Neapolitanische Saga 1) von Elena Ferrante

Eine Frauenfreundschaft von Kind an


Im ersten Teil der Tetralogie beschreibt Ferrante die Kindheit und Freundschaft von Kindern in Neapel, ihre Entwicklung, ihren schulischen Werdegang.
Elena darf nach der Pflichtschule weiter aufs Gymnasium. Ihre Freundin Lila muss bei ihrem Vater in der Schusterwerkstatt mitarbeiten, bis sie Stefano kennen undlieben lernt und ihn heiratet mit nicht einmal 17 Jahren.

Wir lesen von Menschen im Rione, dem Viertel Neapels, in dem Handwerker, Cafe-Besitzer und Arbeiter wohnen und sich handgreifliche Auseinandersetzungen liefern, ums Überleben kämpfen, konkurrieren und für ihre Kinder eine bessere Zukunft wünschen.
Die Träume der jungen Mädchen haben nichts mit den Jungs zu tun, die zur Verfügung stehen und die heftig um die Gunst der heranwachsenden Mädchen buhlen.

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Meine geniale Freundin - Kindheit und frühe Jugend (Neapolitanische Saga 1)

Rezensionen von PFIFF:

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Elefant von Suter Martin

Auswüchse der Gentechnik

Ein ehrgeiziges, wissenschaftliches Experiment soll einem ehrgeizigen Mann zu Ruhm und Reichtum verhelfen. Er möchte mittels einer Leihmutter ein Unikum in Form eines kleinen, rosa Elefanten züchten.
Doch er benötigt die Hilfe einer ganzen Reihe von Menschen, die zum Gelingen beitragen müssen. Und da stößt er auf Widerstand, denn sowohl der indische Elefantenpfleger als auch der Tierarzt, der die trächtige Elefantenkuh betreut, empfinden dieses Experiment als unethisch.

Die beiden verbünden sich gegen den Zirkusdirektor, der das Geld braucht, das ihm der Genforscher für den gelungenen Versuch versprochen hat.
Es wird spannend zu lesen, ob es gelingt, dem kleinen Lebewesen zu einem glücklichen Leben zu verhelfen und der Geldgier der Beteiligten ein Schnippchen zu schlagen.
Ein typischer Suter, amüsant und mitreissend mit einem aktuellen Thema.

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Elefant

Rezensionen von PFIFF:

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Das Floß der Medusa von Franzobel

Nichts für Sensible


Die französische Fregatte ?Medusa? ist mit 400 Passagieren 1816 auf dem Weg nach Senegal, als sie auf eine Sandbank aufläuft. Vergeblich bemüht sich die Besatzung das Schiff freizubekommen. Die Passagiere werden auf die Rettungsboote aufgeteilt, der Rest muss sich mit einem riesigen, nicht manövrierfähigen Floß begnügen.

Wasser- und Lebensmittelmangel, Hitze und das überflutete Floß bringen die Menschen an den Rand ihres Verstandes und dazu, ihre Menschlichkeit zu verlieren. Es herrschen grauenhafte Zustände, Brutalität und Kannibalismus. Von den 150 Schiffbrüchigen überlebt nur eine Handvoll.
Franzobel nimmt diese wahre Geschichte zum Anlass, sie romanhaft zu gestalten. Er lässt nichts aus, keine Widerwärtigkeit, Obszönität und Unmenschlichkeit. Nichts für Zartbesaitete.

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Das Floß der Medusa

Rezensionen von heinoko:

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Der Tote in der Buchhandlung von Daniela Schwaner

Vergnügliche Spannung

Vergnügliche Spannung


Da sind sie wieder, die bereits liebgewonnenen Akteure aus dem früher erschienenen Roman "Ein gutes Alibi", wie z. B. Kriminalhauptkommissar Carsten Kantner, seine Schwester Buchhändlerin Sophie Liebermann, die im übrigen erst im letzten Drittel des Buches zu ihrer vollen Form aufläuft, und noch ein paar andere Personen.

Es ist wohltuend, diesen bereits vertrauten Menschen erneut zu begegnen. Dass allerdings der "Professor", ein etwas anderer Obdachloser ohne Namen, den man ebenfalls aus Band 1 kannte, ausgerechnet in der Buchhandlung von Sophie Liebermann ermordet wird, stimmt traurig. Auch ihm hätte man ein Weiterleben in Wuppertal gegönnt. Überhaupt Wuppertal: Ausnahmsweise ohne Regen, aber mit Schnee und vor allen Dingen bergig, und ein Ort, der immer irgendwie anstrengend ist. Das finden auch die Ermittler der Kripo Wuppertal, als bereits am nächsten Tag die nächste Leiche gefunden wird. Und auch das ist nicht die letzte Leiche. Was haben die Toten gemeinsam oder gibt es gar keinen Zusammenhang? Gibt es einen oder mehrere Täter? Alles bleibt lange Zeit unklar, verworren, spannend.

Dieses Buch gefällt mir ganz erheblich besser als Band 1. Mir kommt es so vor, als habe sich die Autorin mit "Ein gutes Alibi" erst einmal "warmgeschrieben", um nun mit Band 2 einen richtig, richtig gut geschriebenen Krimi vorzulegen unter Nutzung ihrer gesamten ihr zur Verfügung stehenden Schreibklaviatur. Das Lokalkolorit ist perfekt getroffen und stimmig dargestellt. Die Akteure sind nicht mehr so plakativ und lieblos überzeichnet wie in Band 1, sondern aus sehr viel wohlwollenderer Sicht beschrieben, d. h. was in Band 1 mitunter befremdlich böse war, ist hier eher vernüglich zu lesen. Die Handlung bleibt für den Leser lange Zeit undurchsichtig und damit spannend. Besonderen Spaß machten mir persönlich die Dialoge, die sehr viel direkten oder versteckten Witz enthalten. Ich hatte öfters die Wunschvorstellung, es sollte ein Hörspiel geben, um mit verteilten Rollen den Dialogen in ihrem Humor noch mehr Gewicht zu geben.
Der Beginn und das Ende des Buches sind die einzigen Passagen, die ich persönlich für misslungen halte. Warum die dort geschilderten und durchaus bedeutsamen Szenen aus den Augen eines Kauzes geschildert werden, und zwar eines Kauzes, der merkwürdigerweise sehr kindische Begriffe für seine Beobachtungen wählt, bleibt mir unverständlich.
Mag sein, dass es etwas zuviel an gebrauchten Taschentüchern gibt und etwas zuwenig an Empathie, dafür jedoch gibt es vor allen Dingen in der zweiten Buchhälfte weiter ansteigende Spannung und viel Humor und Situationskomik. Kurzum: Ein Buch, das fesselt und zum Lachen bringt. Was will man mehr.

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Der Tote in der Buchhandlung