Kunden em pfehlungen
Rezensionen von heinoko:
Weit weg ist anders von Sarah Schmidt
Großartig
Das Cover verrät eigentlich nur den eigenwilligen Titel. Mit dem Bus oder mit der Landschaftsilhouette assoziiert man Reisen. Aber was da wirklich im Buch auf den Leser wartet, verrät das Titelbild in keinster Weise!
Das Buch beginnt in quälender, langsam intensiver Schmerzhaftigkeit. Edith, 70, ist im Flur ihrer Wohnung gestürzt und liegt bewegungsunfähig auf dem Boden.
Stunden? Tage? Gedanken kommen und gehen?Der Briefträger rettet ihr letztlich das Leben.
Edith Scholz ist auch in der Reha eine in ihrer Einsamkeit gefangene Frau, die nur aggressive Abwehr kennt, misstrauisch und grob ist. Sie lernt Frau Jacobi, ihre Zimmernachbarin, kennen, die sich nicht abschrecken lässt und nach und nach bewegen sich zwei verzweifelte Menschen aufeinander zu.
Vom ersten Satz an war ich gefangen in der Welt einer älteren Frau, einer Frau, die sich ihrem Leben ergeben hat, die sich ihrer Isolation ergeben hat. Und die ihre Einsamkeit mit allen ihr zur Verfügung stehenden Waffen verteidigt. Woher nur hat die Autorin diese grandiose Gabe, sich so vollkommen einfühlen zu können, in die Welt der 70- bis 80-Jährigen, einer Welt, in der sich der Horizont gefährlich schnell verengt, in der Angst, insbesondere uneingestandene Angst, eine lebensbestimmende Rolle spielt. Was für eine großartige Sprache, so eindrucksvoll, schlichte Beobachtungen, die ins Herz treffen. Ganz, ganz stark!
Rezensionen von Xirxe:
Das geträumte Land von Imbolo Mbue
Es ist nicht alles Gold was glänzt
Jende Jonga und seine Frau Neni haben es geschafft: Sie sind in New York, USA, dem Land der unbegrenzten Möglichkeiten. In Kamerun, woher sie beide stammen, gab es zum Einen keine Möglichkeit für sie, gemeinsam zu leben. Und zum Anderen waren ihre Zukunftsaussichten alles andere als rosig. Arbeit gibt es dort so gut wie keine und wenn, sind es schlecht bezahlte Hilfsarbeiten.
Um auf's College zu gehen oder eine der wenigen gut bezahlten Stellen zu erhalten, muss man Beziehungen und Geld haben - Jende und Neni haben beides nicht. Doch dank seines Cousins haben sie es in die USA geschafft: Jende hat eine gute Stelle als Chauffeur bei einem Wallstreet-Banker und Neni macht ihren Abschluss, um danach Pharmazie zu studieren. Alles ist wunderbar, doch dann kommt die Bankenkrise und das Leben der Jongas ändert sich.
Die Geschichte wird vollständig aus der Sicht der Jongas erzählt: Jende, der den Großteil seiner Zeit als Chauffeuer mit seinem Arbeitgeber Mr. Edwards verbringt, einem leitenden Manager bei Lehman Brothers. Und Neni, die im Sommer für Mr. Edwards Frau in den Hamptons arbeitet. Beide erhalten unweigerlich einen tiefen Einblick in diese Familie, die so reich ist, dass es die Jongas kaum glauben können. Doch nie gibt es ein Wort oder einen Gedanken des Neides - stattdessen sind Jende und Neni den Edwards überaus dankbar, auch wenn diese sich kaum für ihre Angestellten interessieren. Typisch, könnte man nun meinen. Diese reiche, egoistische und egozentrische High-Society, die den Bezug zum normalen Leben so gut wie verloren hat. Doch so leicht macht es die Autorin den Lesenden in ihrem Erstlingswerk nicht. Auch die Edwards haben ihr Päckchen zu tragen und nicht alle Banker denken ausschließlich an ihren eigenen Profit.
Imbolo Mbue, die selbst aus Kamerun stammt und nun in den USA lebt, hat nach meinem Empfinden ein ungemein realitätsnahes Werk geschaffen, dass vermutlich die Hoffnungen und Ängste vieler Einwanderer (nicht nur derjenigen aus Afrika) nachvollziehbar widerspiegelt. Dass sie bei der Darstellung des amerikanischen Gegenübers nicht in Klischees verfällt, ist ein weiterer großer Pluspunkt für diese unterhaltsame, etwas traurige aber auch amüsante Geschichte. Sehr sehr lesenswert!
Rezensionen von city of books:
Sweetgirl von Mulhauser Travis
Das seltsamste Buch, das ich jemals gelesen habe
Auf der Flucht durch den Schneesturm. Es ist tiefster Winter im Norden von Michigan. Die 16-jährige Percy rettet ein vernachlässigtes und halb erfrorenes Baby aus dem Haus des Drogendealers Shelton, der ebenso unterbelichtet wie höchst gefährlich ist. Irgendwie muss sie es schaffen, das Baby in ein Krankenhaus zu bringen.
Es folgt eine dramatische Flucht durch Schneesturm und unwegsames Gelände, mit unberechenbaren Verfolgern und unvermuteten Verbündeten. Dank Sheltons genereller Unfähigkeit gibt es bei der Verfolgungsjagd, teils aus Versehen, tatsächlich ein paar Leichen. Und am Ende will natürlich niemand schuld sein.
Zu aller erst muss ich sagen, dass auch wenn mich der Klappentext neugierig gemacht hat, ich mir selbst das Buch nicht gekauft hätte, und ich somit sehr froh war, dass ich es zusammen in der Leserunde lesen durfte.
Travis Mulhauser hat einen sehr angenehmen, flüssigen und auch an mancher Stelle humorvollen Schreibstil, weshalb man das Buch sehr schnell durchgelesen hatte. Geschrieben war es aus Percy`s Perspektive, welche auch dominiert hatte, aber es wurde auch aus Shelton`s Sicht erzählt ,was meistens ziemlich überdreht und selsam war. Anfangs hatte ich auch ein wenig Probleme mit den Namen, da diese gewöhnungsbedürftig sind, aber man hat sich zum Glück im Laufe des Buches daran gewöhnt.
Percy ist in dem Buch auf jedenfall mein Lieblingscharakter. Sie ist ein mutiges, taffes und sympathisches Mädchen. Trotz all der Umstände unter denen sie zu leiden hat, kümmert sie sich um ihre Mutter und vernachlässigt deshalb sogar ihr eigenes Leben, was zeigt, was für ein großes Herz sie hat. Shelton war eben...Shelton. Er ist ein Drogenabhängiger, wessen Sucht im Roman sehr deutlich wurde und man bemitleidet ihn so ziemlich das gesamte Buch.
Die Handlung war ganz in Ordnung. Es war nichts überragendes und an eineigen Stellen war es mir ein wenig zu langatmig. Es gab auch den ein oder anderen Handlungsverlauf, den ich unglaubwürdig oder übertrieben fand. Es hat mir aber gut gefallen, das im Laufe der Geschichte immer mehr aus der Vergangenheit der beiden berichtet wurde und man somit einen besseren Einblick in beide Charaktere bekommen hat. Ich fand auch die Beziehung zwischen Percy und Jenna einfach nur rührend. Das Ende war mir leider ein wenig zu einfach gestaltet und ich hatte mir mehr erwartet. Der Schluss war sowohl schön als auch traurig, was zum Buch passt und ich somit gut mit dem Buch abschließen konnte.
Insgesamt hatte das Buch doch einige Schwächen und war nicht zu 100% mein Geschmack, aber es hat mich ganz gut unterhalten. Für jeden, der mal "etwas anderes" oder verrückteres lesen möchte kann ich das Buch empfehlen, aber ansonsten muss man das Buch nicht gelesen haben.
Rezensionen von Tarika:
Die Krone der Sterne von Kai Meyer
Geniales Weltraumabenteuer!
Die junge Baroness Iniza wird als Braut der Gottkaiserin erwählt, die über das galaktische Reich Tiamande zusammen mit ihrem Hexenorden herrscht. Wozu die Gottkaiserin die Bräute braucht oder was mit ihnen geschieht, das weiß niemand. Iniza hat aber andere Pläne und so versucht sie von der Raumkathedrale, die sie nach Timande bringen soll, zu entkommen und somit auch den Hexen.
Dabei erhält sie nicht nur Hilfe von ihrem Geliebten Glanis, sondern auch vom Kopfgeldjäger Glanis und der Alleshändlerin Shara Bitterstern.
Kai Meyer erschafft mit ?Die Krone der Sterne? nicht nur ein fantastisches Abenteuer in einer fremden Galaxie, sondern er erschafft es auch noch, diese Welt gekonnt zum Leben zu erwecken. Sein Schreibstil ist dabei sehr angenehm und lässt sich gut lesen. Man wird zu Beginn zwar ziemlich in die Geschichte hineingeworfen und erhält nur nach und nach Infos, aber das fand ich sogar gut, denn dann ist man mittendrin und muss nicht erst 100 Seiten lesen bevor überhaupt etwas passiert. Auf große und unnötige Ausschmückungen verzichtet er, sehr zugunsten einen angenehmen schnellen Fortschreitens der Geschichte. Dennoch hatte ich beim Lesen immer wieder Kopfkino und konnte mir das Geschehen bildhaft vorstellen. Hilfestellungen hatte ich hier vielleicht aber auch durch die Illustrationen zu Beginn des Buches (mir liegt die gedruckte Version vor). Sehr angenehm waren auch hier die recht kurzen Kapitel, sodass ich nur so das Gefühl hatte, durch das Buch zu fliegen.
Geflogen wird hier in der Tat und das sehr oft. Dabei lässt es sich glücklicherweise nicht vermeiden, dass es hier zu actionenreichen Szenen kommt, wie Verfolgungsjagden oder Weltraumkämpfen. Kai Meyer setzt auch diese sehr gut um und ich konnte sehr gut die Anspannung bei den Protagonisten spüren. Ansonsten bietet der Roman nicht nur Spannung und jede Menge Action, sondern er hält immer wieder Überraschungen parat.
Weiterhin sind die Charaktere einfach sehr gelungen. Jeder hat seine eigene Geschichte, handelt, wie es für ihn richtig passt und könnten wohl unterschiedlicher nicht sein. Alle Figuren wirken sehr gut ausgearbeitet und ihr Verhalten passt zum jeweiligen Hintergrund, sodass ihr Handeln logisch erscheint. Mit Shara und Kranit trifft zudem ein Paar aufeinander, die für ein paar lustige und spannende Dialoge sorgen. Überhaupt muss man den unterschwelligen Humor in der Geschichte doch loben, denn ich musste oft ? trotz mancher ernsteren Szenen ? lachen.
?Die Krone der Sterne? konnte mich rundum begeistern. Es ist ein brillantes Weltraumabenteuer, was mich von Anfang bis Ende gefesselt hat. SciFi wie ich es gerne lese, aber auch für Fantasyleser interessant, wenn sie das Fliegen im Weltraum nicht abschreckt.
Rezensionen von Klaraelisa:
Rain Dogs von Adrian McKinty
Tod einer Journalistin
In Adrian McKintys neuem Roman ?Rain Dogs? steht wieder der sympathische Inspector Sean Duffy vom Revier in Carrickfergus im Mittelpunkt. Sein neuester Fall ist der rätselhafte Tod der Journalistin Lily Bigelow, die eine finnische Delegation von potentiellen Investoren begleitet und darüber für ihre Zeitung berichtet.
Die wirtschaftlich gebeutelte Region kann die Ansiedlung neuer Firmen dringend gebrauchen. Die Gruppe besichtigt nicht nur stillgelegte Fabriken, sondern auch die Burg Carrickfergus. Im Hof der Burg wird am nächsten Morgen die Leiche der Journalistin gefunden. Niemand konnte das Gelände außerhalb der Öffnungszeiten betreten oder verlassen. Deshalb scheint Selbstmord die einzig mögliche Todesursache zu sein. Duffy kann nicht glauben, dass sich die attraktive lebenslustige Journalistin von der Burgmauer gestürzt haben soll. Bald gibt es jedoch Indizien für einen Mord, aber wie war das möglich?
Duffy ermittelt wie immer gründlich und stur in alle Richtungen, unterstützt von seinen Mitarbeitern, vor allem dem sehr fähigen Neuzugang Lawson. Er findet Hinweise, dass Bigelow an einer sehr brisanten Geschichte arbeitete und jemand großes Interesse daran hatte, dass diese nicht bekannt wurde, weil eine Reihe von hochgestellten Persönlichkeiten und Regierungskreise darin verwickelt waren. Es gelingt Duffy trotz aller Behinderungen seiner Arbeit den Mörder zu ermitteln, der sich allerdings einem Prozess und einer Verurteilung durch Flucht entzieht.
McKinty ist in mehrfacher Hinsicht ein außergewöhnlicher Thriller von hoher Qualität gelungen. Der Autor verbindet historische Fakten der 80er Jahre mit einem fiktiven Kriminalfall. Es gab damals einen unglaublichen Skandal, in den Prominente verwickelt waren und der jahrzehntelang vertuscht wurde. Die Behörden und andere Institutionen schauten weg, keiner glaubte den Opfern, oder die Ermittlungen verliefen immer wieder im Sand. Die in diesem Zusammenhang genannten Personen sind genauso real wie die Troubles, die zum Zeitpunkt der Ereignisse des Romans, also 1987 noch andauerten und noch 11 weitere Jahre anhalten sollten ? bis zum Good Friday Agreement des Jahres 1998. Der Roman besticht jedoch nicht nur durch Authentizität, sondern wie immer auch durch sorgfältige Charakterisierung der Figuren und trotz der finsteren Ereignisse durch Humor und Sprachwitz. Ein sehr empfehlenswerter Thriller.
Rezensionen von cosmea:
Das geträumte Land von Imbolo Mbue
Nur ein Traum
In Imbolo Mbues hochgelobtem Debütroman geht es um Immigration. Jende Jonga ist mit einem Touristenvisum aus Kamerun in die USA gekommen. Zwei Jahre später holt er seine Frau Neni mit dem gemeinsamen Sohn Liomi nach. Für beide ist Amerika das gelobte Land. Entsprechend dem amerikanischen Traum kann es hier jeder schaffen, wenn er nur hart genug dafür arbeitet.
Als Jende Chauffeur von Clark Edwards wird, einem reichen Banker bei Lehman Brothers, und Neni in den Urlaubswochen in den Hamptons als Haushälterin der Edwards arbeitet, sieht es so aus, als würden all ihre Träume in Erfüllung gehen. Doch dann verliert Clark Edwards durch die Lehman Brothers-Pleite seinen Job. Clark beschäftigt Jende noch einige Zeit, bis dieser im Ehekrieg der Edwards zwischen die Fronten gerät. Das glamouröse Leben der Edwards ist weitgehend schöner Schein. Clark und Cindy haben große Probleme.
Auch die Jongas sind nicht mehr so glücklich wie am Anfang. Mit Hilfe eines auf Asylrecht spezialisierten Anwalts kämpfen sie für die Greencard, gegen die Ausweisung. Sie gehen drei Jahre lang durch die Einwanderungshölle, leben in ständiger Ungewissheit und Angst. Die Edwards sind zwar sehr nett und großzügig zu ihren Angestellten, lassen aber nie einen Zweifel daran, dass es unüberbrückbare Differenzen gibt: Armut und Reichtum, Rasse und Klasse. Es ist nicht zu übersehen, dass die Amerikaner generell die Fremden gar nicht in ihrem Land wollen. Desillusioniert macht Jende seiner Frau am Ende klar, dass Amerika keineswegs das beste Land der Welt ist: ??, dieses Land ist voll mit Lügen und Leuten, die sich gern Lügen anhören. (?) In diesem Land ist kein Platz mehr für Leute wie uns.? (S. 370).
Sehr schön zeichnet die Autorin die Veränderungen bei den Jongas nach. Sie merken, dass sie nicht so leben, wie sie leben möchten und sich in Menschen verwandeln, die sie nicht sein wollen. Auch ihre Ehe hat gewaltig gelitten. Sowohl Jende als auch Neni enthüllen zunehmend sehr unschöne Seiten ihrer Persönlichkeit und müssen entscheiden, wo sich für sie das gelobte Land befindet.
Imbolo Mbue ist ein gut lesbarer Roman gelungen, der durch die augenblickliche politische Lage in den USA eine erschreckende Aktualität gewinnt. Auf jeden Fall empfehlenswert.
Rezensionen von Susanna Saustingl:
Das geträumte Land von Imbolo Mbue
BEN crasht mit boom!
CRASH! BOOM! BEN!
Ein tolles Buch von Betty Buttersky!
Eine wirklich tolle Geschichte, humorvoll, spannend, kurzweilig und sooo heiß! Voll knisternder Erotik, voll mit humorvollen Alltagssituationen und voll mit Spannung. Und dann macht es BOOM! Ich war sprachlos, musste die letzten Seiten zweimal lesen,doch ich hatte mich nicht getäuscht! GENIAL!!!
Betty Buttersky, eine Kärntner Autorin, von der wir hoffentlich noch viel hören, bzw.
lesen werden!
Rezensionen von manu63:
Saures von Janssen Freddie
Saures
Die Autorin Freddie Janssen entführt die Leser mit ihrem Buch Saures Rezepte für Pickles, Kimchi, Fermentiertes und mehr in die Welt der eingelegten Snacks. Nach einer Einleitung in der sie ihren Werdegang schildert wird gleich losgelegt und Wissenswertes über das Einlegen und Fermentieren erzählt.
Dann folgen nützliche Tipps zum guten gelingen und eine Auflistung der benötigten Ausrüstung. Viele dieser Sachen finden sich in den meisten Haushalten so das man schnell los legen kann. Wert gelegt wird auf hochwertige Zutaten und frisches Gemüse damit das Ergebnis gut wird. Schlaffes Gemüse eignet sich nicht zum Einlegen.
Der Rezeptteil ist recht umfangreich und die Rezepte gehen über das gesamte Spektrum der Kochkunst. Absolute Neulinge werden sich etwas schwerer tun die Rezepte umzusetzen. Bei den Rezepten finden sich nützliche Hinweise zur passenden Verwendung der einzelnen Pickles etc.
Beim ersten Durchblättern des Buches war ich erst mal erschlagen von den, auf den ersten Blick, exotischen Zutaten. Beim genaueren hinsehen war es aber gar nicht so exotisch. In gut sortierten Asialäden wird man einiges finden und die Autorin gibt auch Tipps was man alles nehmen kann und da gibt es auch etliches an heimischen Sachen. Gerade im Bereich der Gewürze regt die Autorin auch Experimente an und da sollte jeder seine Vorlieben finden können.
Zum Schluss gibt es im Buch auch Rezepte in denen die eingelegten und fermentierten Sachen genutzt werden und auch Getränke können damit kreiert werden.
Mein Fazit, ein Buch das auf den ersten Blick verschreckend sein kann, wenn man sich näher damit beschäftigt erkennt man, das es gar nicht so schwer ist die Rezepte umzusetzen. Die Erläuterungen sind gut und die dazu gehörenden Fotos machen Lust auf die Umsetzung der Rezepte. Auch als Geschenk für experimentierfreudige Küchenfreunde ist das Buch in meinen Augen geeignet.
Rezensionen von manu63:
Sein blutiges Projekt von Macrae Burnet Graeme
Gut gemacht
Sein blutiges Projekt Der Fall Roderick Macrae stammt aus der Feder des Autors Graeme Macrae Burnet und er erzählt in diesem Roman die Geschichte des 17-jährigen Roderick Macrae. Dieser hat mehrere Menschen getötet und wartet nun auf seinen Prozess. Sein Verteidiger lässt ihn seine Sicht auf die Tat niederschreiben und der Leser erfährt erst einmal aus Rodericks Sicht was passiert ist.
Dann folgt ein Teil in dem aus der Perspektive eines Arztes der Roderick begutachtet hat berichtet wird und dann folgt der Teil in dem es um den Prozess geht.
Die Geschichte wird eindringlich erzählt und besitzt eine eigene Faszination. Gebannt folgte ich erst den Schilderungen von Roderick um danach die weiteren Sichtweisen kennen zu lernen. Der Schreibstil ist flüssig und hat mich an keiner Stelle gelangweilt, obwohl es nicht reißerisch oder besonders gruselig zuging. Ich fühlt mich hineinversetzt in die Verhältnisse der damaligen Zeit und hatte das Geschehen klar vor Augen. Nach und nach wird dem Leser enthüllt wie es zur Tat von Roderick gekommen ist.
Rezensionen von manu63:
Mia liebt Pasta von Hoechst Mirja
Ich liebe Pasta
Mia liebt Pasta ist ein Buch der Autorin Mirja Hoechst in dem sie Pasta in allen möglichen Formen vorstellt.
Unterteilt ist das Buch in verschiedene Abschnitte und es beginnt mit einer allgemeinen Einführung. Die Autorin stellt erst einmal eine Liste des benötigten Handwerkszeug vor. Diese ist erfreulich kurz und das meiste müsste in vielen Haushalten vorhanden sein.
Dann geht es weiter mit der Vorstellung der verschiedenen Pastasorten und im Text finden sich schon die ersten Tipps der Autorin für die Herstellung eigener Pasta. Wobei die Rezepte auch mit fertiger Pasta gekocht werden können.
Im nächsten Abschnitt geht es um Grundrezepte für Pastateig, dabei werden auch ein Teig für Veganer und glutenfreier Teig vorgestellt. Außerdem finden sich verschiedenen Rezepte für bunte Pasta, Grundsaucen sowie Pesto. Alles gut erklärt und auch mit Angaben für wie viele Personen das Rezept berechnet wurde. Nährwertangaben gibt es bei den Rezepten nicht.
Die weiteren Kapitel widmen sich gekochter Pasta, sowie gefüllter, gebackener, gekühlter und gesüßter Pasta. Alle Rezepte werden von einem Foto begleitet, das die Pasta in ihrer Endform zeigt. Ein alphabetisches Rezeptregister schließt das Buch ab.
Mir haben etliche Rezepte aus diesem Buch gut gefallen und sie sind auch nicht besonders aufwändig oder mit zu vielen schwer erhältlichen exotischen Zutaten zusammengestellt. Ein Buch also aus dem man unkomplizierte und dennoch leckere Pastagerichte zaubern kann. Bei etlichen Rezepten finden sich auch hilfreiche Tipps rund um die Zubereitung. Auch als Geschenk für Pastaliebhaber finde ich dieses Buch gut geeignet.









