Kunden em pfehlungen
Rezensionen von buchina:
Das geträumte Land von Imbolo Mbue
Zwei Welten
Für Jende Jonga sind die USA das gelobte Land. Er sieht für sich und seine Frau in Kamerun keine Perspektive und reist mit einem Touristenvisum nach New York. Mit dem gesparten Geld aus Aushilfsjobs holt er seine Frau Neni und seinen Sohn schließlich nach. Nenis Traum ist es Pharmazie zu studieren und in einer Apotheke zu arbeiten.
Als Jende mit Hilfe seines Freundes den Job als Chauffeur des Bankiers Clark Edwards erhält, glauben sie endlich das große Los gezogen zu haben, endlich ein gut bezahlter und regelmäßiger Job. Durch Clark lernt Jende die reiche glitzernde Welt der reichen New Yorks hautnah kennen, aber auch die Abgründe, die sich da verbergen können. Alles rennt auf eine Katastrophe zu, denn Clark arbeitet für Lehmann Brothers und es ist das Jahr 2008.
Dazu kommt, dass Jende die ganze Zeit auf das Ergebnis seines Asylantrages wartet. Was wenn er abgelehnt wird? Alles hängt an seidenen Fäden, Ausgang ungewiss. Und sind die USA wirklich das gelobte Land? Geschickt verquickt die kamerunische Autorin zwei sehr unterschiedliche Leben in New York miteinander und zeigt auf, was Träume erreichen und wie sie scheitern können. Wunderbar stellt sie die unterschiedlichen Mentalitäten gegenüber. Bei beiden Seiten werden dadurch die Stärken und Schwächen deutlich. Das Ende hat mich ein wenig überrascht und es tat mir richtig leid die Protagonisten zu verlassen und nicht zu wissen wie es mit ihnen weitergeht, so sehr sind sie mir ans Herz gewachsen.
Der Schreibstil ist schnörkellos und frisch, auf keinen Fall langatmig. Die Autorin schafft eine Emotionalität an den Leser zu bringen ohne kitschig zu werden. Es wirkte auf mich authentisch und lebensnah. Ich bin von Seite zu Seite geflogen und litt mit den Protagonisten. Für mich ein absolutes Erfolgsdebut.
Rezensionen von niknak:
Begin Again von Mona Kasten
Not broken, just bent!
Inhalt:
Die Studentin Allie Harper braucht unbedingt ein WG - Zimmer. Kadon White sucht dringend einen Mitbewohner. Obwohl Kaden unter keinen Umständen eine weibliche Mitbewohnerin wollte, schaffte es Allie ihn zu überreden. Kaden stellt drei Regeln auf, die es zu befolgen gilt. Aber was passiert, wenn er sich selbst nicht daran hält?
Mein Kommentar:
Ich bin lange um das Buch herum geschwänzelt, da es, vorallem hier auf Lovelybooks, sehr gehypt wurde.
Dadurch war ich mir sehr unsicher, ob ich es lesen sollte. Doch Gott sei Dank habe ich mich dafür entschieden!
Der Schreibstil ist super flüssig, leicht und locker und sehr angenehm zu lesen. Ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen und verbrachte dadurch den gesamten Tag lesend. :)
Durch einige Geheimnisse war, das gesamte Buch hindurch, ein Spannungsbogen aufrecht. Die Gefühle der Protagonisten kommen sehr gut zur Geltung. Man konnte sehr gut mit den Charakteren mitfühlen.
Die Handlung war sehr schön. Es wurden auch ernstere Themen, wie Misshandlung oder Vergewaltigung angesprochen. Das Buch wurde dadurch nicht zu ernst. Ich finde es großartig, dass diese Themen dem Buch noch mehr Tiefe verliehen haben.
Allie Harper, die eigentlich Chrystal Allison Harper heißt, versucht sich ein neues Leben aufzubauen. Weit weg von ihrem Elternhaus wagt sie sich an einen Neustart. Sie kommt aus reichem Hause und flieht vor den Zwängen der Gesellschaft, vorallem jedoch vor ihrer eigenen Familie. Einige Ereignisse der Vergangenheit veranlassen sie zu diesem Schritt. Im Laufe des Buches lernt man die Familie von Allie kennen, erfährt ihre Geheimnisse und beginnt Allie immer besser zu verstehen. Einige ihrer Handlungen werden dadurch verständlicher.
Kaden White hat mit den Dämonen seiner Vergangenheit zu kämpfen. Seine Eltern sind geschieden und er hat einen älteren Bruder Alex. Kaden vergöttert seine Mutter über alles, hat jedoch ein sehr schwieriges und angespanntes Verhältnis zu seinem Vater und Alex. Ihm fällt es schwer jemanden an sich heran zu lassen und stößt seine Mitmenschen lieber von sich weg. Je weiter das Buch voranschreitet, desdo klarer werden seine Handlungen und Entscheidungen. Es wird alles viel nachvollziehbarer.
Zwischen Allie und Kaden knistert es von Anfang an. Die Spannungen sind nahezu spürbar. Beide wehren sich zunächst jedoch dagegen - Allie wegen den, von Kaden aufgestellten, Regeln und da sie Angst hat sonst aus der Wohnung zu fliegen; Kaden auf Grund seiner Vergangenheit.
Mein Fazit:
Ich fand das Buch wirklich klasse und kann es nicht erwarten die andern beiden Teile der Reihe zu lesen. :) Die Geschichte hat eine schöne Handlung, liebevoll gestaltete Charaktere und einen super Schreibstil. Klare Leseempfehlung!
Ganz liebe Grüße,
Niknak
Rezensionen von niknak:
Begin Again von Mona Kasten
Wie geht das Leben nach dem Gefängnis weiter?
Inhalt:
Klappentext: Karin ist mit einem Pastor verheiratet, hat drei Kinder und lebt in der Kleinstadt Dogwood, West Virginia ein nettes Leben. Doch das seltsam distanzierte Verhalten ihres Mannes irritiert sie mehr und mehr. Ruthie, eine ältere Frau aus Karins Gemeinde, wird ihr eine wichtige Stütze.
Doch je mehr die beiden in Karins Vergangenheit vordringen, desto deutlicher wird, dass irgendetwas ganz und gar nicht stimmt ... Die Dinge werden nicht einfacher, als Will nach zwölf Jahren Gefängnis nach Dogwood zurückkommt, wo ihn viele noch immer hassen. Denn damals hat er unter Alkoholeinfluss zwei kleine Mädchen überfahren. Jetzt ist sein Plan, endlich das zu Ende zu bringen, was er damals begonnen hatte: Das Traumhaus für seine Traumfrau zu bauen und sie zu heiraten. Nur dass diese Frau niemand anders ist als ... Karin.
Mein Kommentar:
Der Autor Chris Fabry hat einen flüssigen und lockeren Schreibstil. Die Beschreibungen im Buch finde ich gut gelungen und man kann sich die Orte und Schauplätze gut vorstellen.
Die Personen sind unterschiedlich gut dargestellt. Will wird sehr genau beschrieben und ein Teil der Geschichte wird auch aus seiner Sicht erzählt. Karin hingegen kommt zu Beginn des Buches auch gut rüber, wird aber im Lauf des Buches teilweise etwas widersprüchlich gezeichnet. Die anderen Personen werden mehr oder weniger genau beschrieben, aber man hat bei den Meisten sofort eine Tendenz, ob man sie mag oder nicht.
Die Geschichte wird aus mehreren Perspektiven erzählt, sodass man verschiedene Einblicke in das Geschehen bekommt, was die Erzählung recht abwechslungreich macht. Dadurch hat man das Buch auch sehr schnell gelesen.
Schade fand ich, dass Chris Fabry, der ja normalerweise religiöse Bücher schreibt, dies in diesem Buch ein wenig vernachlässigt hat. Mir ist der christlich, religiöse Aspekt fast ein wenig zu kurz gekommen. Da ich das aus der unsichtbare Kampf ganz anders von ihm gewohnt war. Trotzdem spielten religiöse Werte eine Rolle, wenn auch nur eine Kleine.
Außerdem hat mich das Ende der Geschichte nicht ganz überzeugt. Es passte meiner Meinung nach nicht ganz zum Rest der Geschichte. Es gab auch keine Hinweise darauf, dass sich das Buch so entwickelt. Ich finde es zwar toll, wenn es überraschende Wendungen gibt und man nicht weiß, in welche Richtung sich ein Buch entwickelt, aber hier war es mir fast ein wenig zu viel. Oder man hätte das Ende vielleicht ein wenig genauer ausbauen und erklären müssen, sodass nicht so viele Fragen offen blieben.
Es war teilweise bis zum Schluss schwierig, die einzelnen Perspektiven zu einem Ganzen zusammenzufügen. So waren dür mich während des Lesens mehrere verschiedene Geschichten vorhanden, die man nicht alle miteinander kombinieren konnte.
Mein Fazit:
Trotz meiner Kritik fand ich das Buch interessant und es regt den Leser auf alle Fälle zum Nachdenken an und man kann das Buch nicht sofort zur Seite legen, da es einen noch länger beschäftigt und nachwirkt.
Ganz liebe Grüße,
Niknak
Rezensionen von niknak:
Begin Again von Mona Kasten
Jugendliebe auf Italienisch
Inhalt:
Die 15 jährige Julia muss einen dreißigseitigen Erfahrungsbericht über ihren Schüleraustausch schreiben. Anfänglich sehr zurückhaltend beginnt sie, mit Hilfe von Fragen, ihre Geschichte zu erzählen.
Mein Kommentar:
Das Buch wird in der Ich-Perspektive von Julia geschrieben. Die Kapitelüberschriften sind die Fragen für ihren Erfahrungsbericht.
Der erste Absatz ist meist an ihre Direktoren gerichtet, ehe Julia wirklich zu erzählen begann. Durch diese Art und Weise bekommt man nicht die gesamte Geschichte mit, sondern nur bruchstückchenhaft. Die Teile der Geschichte sind jedoch sehr gut gewählt, da man nicht das Gefühl bekommt, dass etwas wichtiges fehlt.
Der Schreibstil der Autorin ist sehr angenehm, locker und leicht zu lesen. Ihre Wortwahl ist sehr jugendlich gehalten. Ein paar Sätze sind auf Italienisch geschrieben. Man hat jedoch auch mit wenig Italienischkenntnisse die Chance diese zu verstehen. Für alle, die gar kein Italienisch sprechen - Im Buch wird immer erklärt, was gerade gesagt/geschrieben wurde.
Die Handlung ist sehr locker gehalten, ohne zu viel in die Tiefe zu gehen. Dadurch, und auf Grund der Schauplätze (Gardasee, Italien), ist das Buch eine super Sommerlektüre. Das Buch ist gespickt mit Klitschees und Kitsch. Dennoch wurde es, meiner Meinung, nicht zu viel.
Leider kamen die Gefühle manchmal ein wenig zu kurz. Man merkt, dass die Autorin sich sehr viel Mühe gegeben hatte die Gefühle der Personen zu beschreiben. Dies ist ihr jedoch nur bedingt gelungen.
Julia ist sehr gut in der Schule, hilfsbreit und unterstützt ihre Mutter wo sie nur kann. Sie kommt mir sehr naiv vor.
Marco ist das komplette Gegenteil von Julia. Er ist ein italienischer, Fußball spielender Macho. Marco wirkt manchmal sehr eingebildet und überheblich.
Ich konnte mich in beide Figuren nicht zu 100% hineinversetzten. In Julia jedoch besser als in Marco. Auch nach dem Lesen sind für mich einige seiner Entscheidungen absolut nicht nachvollziehbar.
Mein Fazit:
Doch einiger Schwächen und Kritikpunkte hat mir das Buch gut gefallen. Eine schöne Lektüre für den Sommer.
Ganz liebe Grüße,
Niknak
Rezensionen von niknak:
Das Hospital von Oliver Ménard
Der Eismann und die Schönheit der Frauen
Inhalt:
In Berlin wird in der Spree eine Leiche ohne Lippen gefunden. Die inverstigative Journalistin Christine Lenève macht sich auf die Suche nach dem Mörder. Dabei gerät sie auch in die Welt der Superreichen. Als sie auf die Spur des Mörders kommt, der der Eismann genannt wird, beginnt ein gefährliches Psychospiel, da der Eismann einen besonderen Plan verfolgt.
Es kommt zu einem spannenden Aufeinandertreffen der beiden, beidem es nur einen Sieger geben kann...
Mein Kommentar:
Das Hospital ist der zweite Band von Autor Oliver Ménard rund um die Jourmalistin Christine Lenève. Obwohl ich den ersten Band "Federspiel" nicht kannte, war es für mich kein Problem diesen Thriller zu lesen. Die wichtigen Punkte hat Oliver zu gegebener Zeit erklärt und somit ergaben sich keine Verständnisprobleme für mich beim Lesen.
Der Autor hat einen sehr flüssigen und unterhaltsamen Schreibstil.
Besonders gut gefallen haben mir die verschiedenen Perspektiven aus denen das Buch geschrieben ist. Einerseits ist der Großteil der Geschichte aus Christines Sicht geschrieben und dadurch erfährt man als Leser viel über ihre Gedanken und Handlungsweise. Trotzdem bleiben manche Fragen über ihre Vergangenheit lange im Dunkeln und werden erst nach und nach aufgeklärt. Das macht sie zu einer besonderen Figur in der Geschichte und der Leser lernt sie immer besser kennen und versteht so langsam, warum sie so agiert und arbeitet.
Andererseits wird auch die Geschichte aus der Sicht des Eismannes erzählt, ohne dass man genaueres über seine Person erfährt. Der Autor schafft es im Laufe des Buches einige versteckte Hinweise auf den Täter unterzubringen, aber ich hatte dennoch keine Chance den Täter vor Ende des Buches zu entlarven. Auch gab es immer wieder überraschende Wendungen, mit denen man nicht gerechnet hat.
Nachdem ich das Buch zu lesen begonnen habe, konnte ich es gar nicht mehr weglegen. Ich wurde in seinen Bann gezogen. Es wird ein so toller Spannungsbogen aufgebaut, dass man immer wissen will, was als nächstes passiert.
Auch die Handlungsplätze sind richtig klasse beschrieben, sodass man sich als Leser ein gutes Bild davon machen kann. Sie werden fast genauso lebendig wie die beschriebenen Personen im Buch.
Es ist ein wirklich spannender Thriller, der Lust auf den dritten Teil macht.
Mein Fazit:
Der Autor Oliver Mènard hat es geschafft einen Thriler zu schreiben, der den Leser von der ersten Seite an in seinen Bann zieht und ihn bis zum Schluss durch eine tolle Schreibweise und viel Spannung nicht mehr loslässt. Er macht Lust auf mehr und man freut sich jetzt schon auf den dritten Teil rund um die Journalistin Christine Lenéve.
Ganz liebe Grüße,
Niknak
Rezensionen von niknak:
Das Buch der Nacht von Deborah Harkness
Das Geheimnis der Geheimnisse
Inhalt:
Diana Bishop und Matthew Clermont sind wieder zurück in der Gegenwart. Ihre Reise in die Vergangenheit hat die beiden sehr verändert, vorallem auch ihre Beziehung zueinander gefestigt. Gemeinsam müssen sie für ihre Liebe zueinander und für ihre gesamte Familie kämpfen. Dabei zählt es neue Verbündete zu gewinnen und alten Feinden keine Chance zu lassen.
Zusätzlich müssen sie auch noch das Manuskript Ashmole 782 wieder vervollständigen. Können sie alles unter einen Hut bringen oder ist die Verantwortung zu groß?
Mein Kommentar:
Die ist der letzte Band der All Souls Reihe. :( Die Reihe hat mir ausgesprochen gut gefallen. Jedes einzelne Buch davon hat mir gleich gut gefallen. Ich bin wirklich traurig, dass die Reihe beendet ist.
Dieses Buch ist aus den verschiedensten Sichten geschrieben. Mal in der Ich - Pespektive von Diana, mal als auktorialer Erzähler, der alles überblickt. Jedoch auch Matthew kommt manchmal zu Wort.
Die Wandlung, die die Charaktere im Laufe der Reihe hinlegten waren sehr schön zu beobachten. Jeder auf seine eigene Art und Weise. Dianas Veränderungen sind viel offensichtlicher als die meisten anderen. Matthews Wandlung ist nicht ganz so gut sichtbar. Dennoch merkt man sie, wenn man aufmerksam die Bücher lest.
Diana wurde sehr viel Selbstbewusster und schaffte es ihre Angst zu überwinden. Sie nahm ihre Schicksal als Hexe an und kam immer besser mit ihren Kräften zu recht. Die Hexe weiß um ihre Macht und setzt sie, wenn nötig, auch ein. Diana würde alles für ihre Familie tun. Matthew sagte einmal sie seie das Herz der Familie. Damit hat er vollkommen recht. Diana wurde zum Dreh - und Angelpunkt der Familie Clairmont - Bishop.
Matthew war am Anfang sehr von seinen Schuldgefühlen geplagt. Der Vampir gab sich die Schuld an allem was passiert. Er war überaus beschützend gegenüber der Seinen, versuchte jedoch seine Interessen durchzusetzten ohne Rücksicht auf Verluste. Diana zeigte Matthew wieder was Liebe ist. Matthew neigte dazu Diana sehr einzuschrenken, damit ihr ja nichts passiert. Er engte Diana sehr ein. Mit der Zeit besserte sich dies jedoch und Diana hatte sehr viel mehr Freiheiten.
Im letzten Band wurde die Biologie wieder wichtiger. Marcus und Miriam sind wieder aufgetaucht und analysieren gemeinsam mit Chris, dem besten Freund von Diana, die Blut- und Speichelproben der Vampire, Dämonen und Hexen. Wieder ist jedoch alles sehr schön erklärt, ohne zu viel in die Materie einzudringen.
Mein Fazit:
Das Buch wurde, wie seine Vorgänger, mit sehr viel Hingabe und Liebe zum Detail geschrieben. Ich finde es wirklich schade, dass die Reihe hiermit beendet ist. Ich kann die Reihe All Souls wirklich jedem empfehlen.
Ganz liebe Grüße,
Niknak
Rezensionen von niknak:
Wohin der Wind uns trägt von M. W. Fischer
über die Schwierigkeit die eigene Vergangenheit hinter sich zu lassen
Inhalt:
Sarah hatte eine schwierige Kindheit und war in mehreren Pflegefamilien bis sie in einer Erziehungsanstalt für straffällige Jugendliche landete. Sie versucht nun mit der Hilfe ihrer Großmutter ein besseres Leben zu beginnen, was ihr aber keineswegs leichtfällt. Gleichzeitig versucht sie herauszufinden, was in ihrer Vergangenheit passiert ist, da sie laufend unter Albträumen und Panikattacken leidet.
Eines Tages lernt sie den attraktiven Ashton kennen. Er motiviert sie an ihre Träume für die Zukunft zu glauben. Kann sie ihm vertrauen und was wird er sagen, wenn er von ihrer Vergangenheit erfährt. Wird er bei ihr bleiben oder sie verlassen, wie alle anderen in der Vergangenheit.
Mein Kommentar:
Der Autor M. W. Fischer hat einen sehr flüssigen und packenden Schreibstil. Durch die relativ kurzen Kapitel lässt sich das Buch schnell und leicht lesen. Es gab sehr unterschiedliche Szenen in diesem Buch, was die Geschichte abwechslungreich erscheinen ließ. Zum einen gab es Szenen, wo man Schmunzeln musste, zum anderen waren aber auch sehr gefühlvolle Liebesszenen dabei. Aber auch die spannenden Szenen fehlten in dieser Geschichte nicht. Es war also von allem etwas dabei und auch das Geheinmisvolle kam nicht zu kurz durch Sarahs Vergangenheit. Dadurch hat man das Buch trotz 420 Seiten sehr schnell zu Ende gelesen, was ich schade fand, da ich gerne noch weiter gelesen hätte.
Die Geschichte ist aus Sarahs Sicht geschrieben, wodurch man als Leser sehr genau über ihre Gefühle und Gedanken bescheid weiß. Sie wird gut beschrieben und man kann sich gut in sie hineinversetzen und weiß, was sie alles mitmacht. Die Emotionen werden in diesem Buch sehr gut zur Geltung gebracht und genau beschrieben, sodass der Leser richtig mitleidet. Man konnte auch ihre Entwicklung innerhalb der Geschichte sehr gut nachvollziehen.
Ich finde, dass auch die anderen Personen gut beschrieben sind und man sie sich gut vorstellen kann. Sie haben ganz verschiedene Charaktereigenschaften, was den Roman sehr abwechslungreich macht.
Das Buch hat viele Wendungen eingebaut, die den Leser immer wieder überraschen, da man nicht damit gerechnet hat. Somit bleibt es aber bis zum Schluss spannend und man weiß nie was als nächstes passiert. Ich konnte das Buch gar nicht mehr zur Seite legen, da es mich richtig gefesselt hat und ich immer wissen wollte, wie es mit Sarah weitergeht.
Der Spannungsbogen bleibt bis zu einem wirklich tollen Ende errhalten und auch danach lässt einem das Buch noch nicht ganz los. Da man darüber nachdenkt, wie sich die Vergangenheit in der Gegenwart auswirkt, auch wenn man es gar nicht bewusst merkt.
Mein Fazit:
Ein sehr gelungenes Buch, das den Leser in seinen Bann zieht und zeigt, wie schwierig es ist, seine Vergangenheit hinter sich zu lassen und ein neues Leben anzufangen.
Ganz liebe Grüße,
Niknak
Rezensionen von niknak:
Wohin der Wind uns trägt von M. W. Fischer
Wunderschöne, magische Liebesgeschichte
Inhalt:
Historikerin und Hexe Diana Bishop ist nun gemeinsam mit Matthew, ihrem Vampir Ehemann in der Vergangenheit. Dort versuchen sie das Manuskript Ashmole 782 zu finden und gleichzeit Dianas Kräfte als Hexe zu verstehen. Dabei laufen sie jedoch stets in der Gefahr entlarft zu werden und die Zukunft massiv zu beeinflussen.
Werden sie ihre Ziele erreichen? Schaffen sie es zurück in die Gegenwart?
Mein Kommentar:
Dies ist der zweite Teil der All Souls Reihe von Deborah Harkness. Dieser Band hat mir genauso gut gefallen, wie der erste Band der Reihe.
Das Buch ist aus verschiedenen Sichten geschrieben. Meist ist es die Sicht von Clara aus der Vergangenheit. Einzelne Szenen sind jedoch in der Gegenwart geschrieben, aus der Sicht von zum Beispiel Peter Knox, Ysabeau, und einigen mehr. Das Buch ist in 5 große Teile geteilt. Der nächste Teil beginnt, wenn Clara und Matthew woanders hinkommen.
In diesem Band steht, im Gegensatz zum ersten, die Vergangenheit eine viel größere Rolle. (Ist ja auch klar, wenn das Buch in der Vergangenheit spielt. ;) ) Man trifft immer wieder auf bekannte Persönlichkeiten, wie zum Beispiel: William Shakespeare, Queen Elisabeth I, Sir Walter Raleigh, Nicholas Hilliard, Henry Percy, 9. Earl of Northumberland, und viele mehr.
Matthew de Clairmont hat zu dieser Zeit (elisabethanisches Zeitalter) den Namen Matthew Royden inne. Matthew Royden existierte, wie einige andere auch, wirklich, allerding ist nicht sehr viel über ihn bekannt. Dies wird auch im Buch erwähnt. Dadurch passt die Person Matthew Royden perfekt zum Vampir Matthew de Clairmont.
Auch andere Historische Fakten sind auf das genaueste recherchiert. Nach ein paar Nachforschungen meinerseits (ich wollte wissen, in wie weit die Fakten der Wahrheit entsprechen), fand ich sehr viele Zusammenhänge zwischen dem Buch und der Geschichte. Man merkt, dass die Autorin sehr viel Herzblut in dieses Buch gesteckt hat.
Wenn man dieses Buch lest, muss man sich bewusst sein, dass es sehr komplex ist. Alleine dadurch, dass es in der Vergangenheit spielt und viele historische Personen, Zitate, Plätze, Begebenheiten, etc. darstellt. Man sollte sich auf das Buch konzentrieren, da man sonst möglicherweise den roten Faden verliert oder etwas überliest.
Die Beschreibungen sind alle sehr detailreich, jedoch ohne dass es zu viel wird. Es kommt einen so vor, als würde sich das Buch als Film vor seinen Augen abspielen. Vorallem die Kleidung des 16. Jahrhunderts sind, meiner Meinung nach, sehr gut getroffen.
Man bemerkt die Entwicklung der Protagonisten. Vorallem auch die Entwicklung der Beziehung von Matthew und Diana. Immer mehr Geheimnisse werden gelüftet, sodass die beiden sich immer näher kommen. Die Liebe zwischen den beiden ist förmlich spürbar.
Das Thema Alchemie wird auch ganz stark im Buch aufgegriffen. Im 16. Jahrhundert lebten viele Alchemisten und da Diana Wissenschaftshistorikerin ist, kommt sie viel mit Alchemie in Berührung. Auch als Laie kann man den alchemistischen Teilen des Buches super folgen, auf Grund der ausführlichen Beschreibungen der Autorin.
Mein Fazit:
Eine wunderbare Fortsetzung einer super Reihe. Das Buch zeichnet sich durch seine historisch korrekten Fakten und der liebevollen Gestaltung aus. Man sollte sich jedoch vor dem Lesen bewusst sein, dass dieser Band in der Vergangenheit spielt. Man merkt, dass die Autorin selbst Historikerin ist. :)
Ganz liebe Grüße,
Niknak
Rezensionen von heinoko:
Minus 18 Grad von Ahnhem Stefan
Super super spannend
Von heinoko
Das Cover ist großartig. Und das Buch ist großartig. So viel Spannung! So viel eindrückliche Schilderungen! So viel brüchige Lebensschicksale! So viele gescheiterte Existenzen, auf der guten wie auf der bösen Seite! Und was für eine Geschichte, die sich durchs Buch mäandert, in verschiedenen Handlungssträngen aufgefasert, die letztlich doch wieder zusammenstreben, in ganz unglaublicher Weise.
Ein Auto schießt nach einer wilden Verfolgungsjagd über das Hafenbecken ins Wasser. Der aus dem Wasser geborgene Tote war nach Obduktionsergebnis allerdings schon lange vor dem Sturz ins Wasser tot, dennoch war er noch wenige Tage zuvor ganz lebendig gesehen worden. Wie konnte ein Toter das Auto gefahren haben? Und wie konnte ein Toter noch fröhlich herumspaziert sein?
Das ist erst der Anfang einer ganz und gar unglaublichen Mordserie. In Schweden und in Dänemark machen sich gleichzeitig Ermittler auf die Suche, unabhängig voneinander. Jede gefundene Spur löst sich auf rätselhafte Weise wieder auf und neue Spuren tauchen auf. Der Leser hat Vermutungen und merkt sehr schnell, dass er ebenso wie die Ermittler in die Irre geführt wird.
Dieses Buch ist eines der spannendsten, das ich in letzter Zeit gelesen habe, und zwar bis zur letzten Seite. Ich kann es nur uneingeschränkt empfehlen!
Rezensionen von heinoko:
Fastenopfer von Leiss-Huber Anton
Bayerischer Humor
Es ist Fastenzeit in Bayern. Kaum jemand nimmt das Fastengebot so ernst wie die Haushälterin von Monsignore Hirlinger, die ihren Dienstherrn mit ihrer Low Carb Diät an die Grenzen seiner Leidensfähigkeit bringt. Und da ist noch der Fingernägel kauende Kommissar Kramer, der am Aschermittwoch-Morgen die attraktive Staatsanwältin in seinem Bett vorfindet, ohne sich an irgend etwas erinnern zu können.
Aber da ist auch eine Leiche. Erstochen liegt der Verwalter des "Tilly-Benefiziums" in der Altöttinger Kapelladministration. Und so nimmt die Geschichte ihren Lauf. Eine Reihe von schrägen bayerischen Vögeln taucht auf, legt Spuren, und Kommissar Kramer gerät in immer größere Verwirrnis...
Ganz grundsätzlich: Das Buch zu lesen, bringt Spaß. Da ich aus Bayern komme, habe ich beim Lesen heimatliche Gefühle, denn die Art und Weise der handelnden Personen ist wirklich sehr bayerisch, d. h. etwas hinterkünftig, ohne Eile, mit urigem Humor gesegnet. Dass mundartlich angehauchte Konversation eingestreut ist, gefällt mir gut und passt perfekt zu den vorgestellten Protagonisten. Die einzelnen Handlungsstränge fügen sich erst gegen Ende des Buches logisch zusammen, sodass man mit Spannung bei der Sache bleibt. Manchmal allerdings findet man ein wenig zuviel bemühten Witz, ein bisschen viel Hauruck-Humor, aber das Überzeichnen schadet letztlich dem guten Gesamteindruck nicht.
Das Buch kommt mir vor wie ein Glas Weißbier, auf das man richtig Lust hat - süffig. Und wenn das Glas leer ist, war's das. Nicht mehr, aber auch nicht weniger.








