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Rezensionen von Mag. Karin Pfeiffer:

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Schön tot von Edith Kneifl

Wienkrimi


In Wien im Bezirk Margareten werden schöne junge Frauen ermordet.
Die Hobbyermittlerin Katharina Kafka versucht mit einem Freund, dem Transvestiten Orlando, dem Täter und seinen Motiven für die Mordserie auf die Spur zu kommen, im Milieu von Gaunern, Prostituierten, aber auch honorigen Bewohnern des sogenannten Schloßquadrats.

Die Kapitel sind mit Gaunerzinken gekennzeichnet, die Sprache dem Milieu angepasst, flapsig und manchmal vulgär, wie man es von Kneifl gewöhnt ist.

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Schön tot

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In Zeiten von Liebe und Lüge von Grémillon Hélène

Ein argentinisches Frauenschicksal


Lisandra, die Frau des Psychiaters Vittorio in Buenos Aires, wird unter dem Fenster ihrer Wohnung tot aufgefunden. Hat die hübsche Frau Selbstmord begangen oder hat sie jemand aus dem Fenster gestoßen? Anna Maria, eine Patientin Vittorios, möchte helfen, die Umstände des Todes von Lisandra zu klären und Vittorio zu helfen, seine Unschuld zu beweisen, an die die Polizei nicht glaubt.

Anna Maria recherchiert im Umfeld des Ehepaares und versucht, unter den Patienten des Psychiaters an Hand von Tonaufzeichnungen, den wahren Schuldigen zu finden.
Lisandra hat leidenschaftlich Tango getanzt. Ihr Tanzlehrer ist ein exzellenter Menschenkenner und beurteilt Leute an ihrem Verhalten, ihren Gesten, ihren Blicken. Ihm hat Lisandra ihre zerstörende Eifersucht gestanden, an der sie zu scheitern droht.
Grémillon erzählt eine Geschichte, die in Argentinien zur Zeit der Militärjunta spielt, Menschen verschwinden, werden gefoltert. Es herrscht Verrat, Hass und Furcht.
Spannend, perfekt aufgebaut, mit einem fulminanten Schluß.

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In Zeiten von Liebe und Lüge

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In Zeiten von Liebe und Lüge von Grémillon Hélène

Verteufeltes Internet


Marie hat eine Pechsträhne. Sie muss nach dem wiederholten Misslingen ihrer Maisterarbeit das Studium abbrechen. Sie erwischt ihren Freund bei einem Seitensprung. Und der Chefredakteur einer kleinen Internetzeitung nervt sie. Doch da sowieso schon alles egal ist, nimmt sie den Job an, einen bekannten Blogger zu suchen und zu kontaktieren, um über seine Recherchen bezüglich Unstimmigkeiten in einer Pharmafirma zu schreiben.

In einem Urlaubsdorf im Schwarzwald verschwindet ein Ruderer, der sich als René Berger, der gesuchte Blogger erweist.
Der Krimi ist spannend bis zum Schluss, nicht zuletzt wegen der Rückblendungen. Das Thema ist interessant und bedrückend, gut recherchiert und plausibel formuliert.
Ein toller Einstieg des jungen Autors, der eher die jüngeren Leser anspricht und aufzeigt, was im Zeitalter der Vernetzung und elektronischen Kommunikation möglich ist und sein könnte.

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In Zeiten von Liebe und Lüge

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Der Trafikant von Robert Seethaler

Ein naiver Landjunge im Wien der Vorkriegszeit


Der junge Franz hat bisher ein unbeschwertes Leben geführt, das ihm seine Mutter durch das Verhältnis mit dem reichen Herrn Preininger ermöglicht hat. Als dieser stirbt, verlässt der 17-jährige sein Heimatdorf im Salzkammergut und nimmt 1937 in Wien die Lehrstelle bei einem kriegsversehrten Trafikanten an.

Einer der Stammkunden ist Sigmund Freud, der es dem jungen Mann angetan hat. Franz versucht, mit dem berühmten Professor ins Gespräch zu kommen.
Doch der damals immer stärker werdende Judenhass bringt Unglück über den Trafikanten und seinen Lehrling.
Die Geschichte des jungen Franz ist subtil eingebettet in ein historisches Gemälde der Vorkriegs- und Kriegszeit Wiens mit seinen Auswüchsen und Grausamkeiten.

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Der Trafikant

Rezensionen von Eveline Hahn:

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Der Trafikant von Robert Seethaler

So gut wie Hera Lind!

Erfrischend ehrlich die Protagonistin, gepaart mit hindergründigem Humor; an zwei Nachmittagen verschlungen.

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Der Trafikant

Rezensionen von Landbiene:

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Im Wald von Neuhaus Nele

Im Wald

Eigene Inhaltsangabe:

Auf einem kleinen Campingplatz im Wald brennt ein Wohnwagen ab. Darin wird eine Leiche gefunden, die wohl nicht durch einen Unfall ums Leben kam. Daher ermitteln Oliver von Bodenstein und Pia Sander vom K11 wegen Mordes. Doch dabei bleibt es nicht! Kurz darauf wird eine alte Dame im Hospiz umgebracht.

Die Taten scheinen im Zusammenhang zu stehen...Der Fall führt Oliver von Bodenstein in seine Vergangenheit zurück, als sein bester Freund Artur und sein Fuchs Maxi verschwanden...



Schreibstil:

Der Schreibstil der Autorin Nele Neuhaus lässt sich gut und flüssig lesen. Sprachlich ist es einfach und verständlich. Allerdings schreibt sie sehr detailliert und ausschweifend, was mich persönlich sehr gestört hat! Die Wege der Ermittler z.B. wurden genauestens beschrieben. Das fand ich völlig unnötig, hat das Buch unnötig in die Länge gezogen und auch die Spannung genommen. Auch in der Umgebungsbeschreibung gab es viele unnötige und langweilige Details.

Die Geschichte wird aus verschiedenen Perspektiven der Protagonisten erzählt. Das mir wiederum gefallen und Abwechslung geboten hat. Das Buch ist nicht in klassische Kapitel unterteilt, sondern in die Ermittlungstage. Die einzelnen Perspektiven wurden mittels Absätzen und "Sternchen" getrennt.



Allgemeine Meinung:

Dies war mein erstes Buch von Nele Neuhaus und auf Grund der positiven Stimmen zu ihren Büchern war ich sehr gespannt. Schon zu Beginn des Buches wurde ich mit einem Personenregister erschlagen. So viele Protagonisten! Das besserte sich auch nicht im Buch. Teilweise war ich total durcheinander, wer mit wem verheiratet, verschwägert, befreundet, verwandt oder was auch immer war. Totales Chaos! Irgendwann war ich es leid, alles nochmal nach zu lesen oder nachzuschlagen wer nun wer ist. Im Laufe des Buches wurde es dann geringfügig besser. Zu dem nervte mich zunehmend die Detailverliebtheit. Natürlich soll man sich die Umgebung in der die Geschichte spielt gut vorstellen können und das Geschriebene bestenfalls Bilder im Kopf hervorrufen. Nele Neuhaus beschreibt aber jedes Detail ausschweifend und großzügig. Auf welchen Straßen die Ermittler gerade unterwegs sind, ob sie rechts oder links abbiegen, wann die Kirche erbaut wurde, der feuerrote Wein der irgendwo rankt, der ach so schöne blaue Himmel uns so weiter und so fort. Für mich persönlich eine Katastrophe. Hätte ich das Buch nicht im Rahmen einer Leserunde gelesen, hätte ich abgebrochen! Auch die Geschichte konnte mich nicht gleich fesseln, da bis auf den Wohnwagenbrand nicht viel passierte. Ab der Mitte ca. kam die Geschichte dann endlich etwas in Fahrt, sodass ich mich nicht mehr ganz so quälen musste. Zum Ende hin wurde es sogar sehr spannend. Die Auflösung war befriedigend und komplex, denn auch hier musste ich erst mal wieder über die Beziehungen der Protagonisten nachdenken und rekonstruieren wer nun wer war. Die beiden Ermittler Pia und Oliver waren mir sympathisch, konnten mich aber nicht so richtig erreichen. Kann natürlich daran liegen, dass ich die vorigen Bände nicht gelesen habe. Fazit: Für mich sind die Krimis von Nele Neuhaus wohl nichts. 3 von 5 Sternen!

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Im Wald

Rezensionen von Stefan Cernohuby:

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From the Sands of Dorne von Chelsea Monroe-Cassel

Dornischer Wein

Für Fans von "Das Lied von Eis und Feuer" und experimentierfreudige Köche ist das Werk toll, obwohl es leider kein Kochbuch für die ganze Familie ist, außer die ganze Familie mag es ziemlich würzig. Dennoch kann man den Ergänzungsband all jenen, die bereits das Hauptwerk von "Game of Throne - Das offizielle Kochbuch" ihr Eigen nennen, nur empfehlen.

Doch auch als Einzelwerk kann es überzeugen, kostet das edle (wenn auch kurze) Hardcover-Kochbuch doch immerhin unter 10 Euro.

"From the Sands of Dorne" ist, auch wenn der Schriftzug es kaum erkennen lässt, eine Ergänzung zu dem offiziellen Kochbuch von "Game of Thrones". Das von Chelsea Monroe-Cassel herausgegebene Werk bietet zahlreiche würzige und abwechslungsreiche Gerichte aus der fiktiven dornischen Gegend. Doch auch diese hat ihren Ursprung in unseren Breiten und so kann man sich auf feurige Hauptgerichte und süße Desserts freuen. Ein Band, der Fan und Hobbykoch genauso zusagt.

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From the Sands of Dorne

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The World of Vikings von Justin Pollard

Halb historisch, halb fiktiv

Das Buch stellt darüber hinaus einen tollen Einstieg für die Suche nach mehr Wissen über ein Volk, von dem es wenige Aufzeichnungen gibt, dar. Sich mit Geschichte und Geschichten zu befassen und diese kritisch zu hinterfragen, ist nie ein Fehler, weshalb das formschöne Werk definitiv empfehlenswert ist.

Für Fans ist es sicherlich auch ein tolles Geschenk, denn sowohl Bindung als auch Design, Illustrationen und Fotos können sich sehen lassen.

"The World of Vikings" von Justin Pollard ist nicht nur ein Guide für die Reihe "Vikings", die von MGM produziert wird. Das Werk thematisiert auch die Gegenüberstellung von Realität und Fiktion, erklärt die Herangehensweise an historische-legendäre Charaktere und versucht auch Geschichte und Überlieferungen mit einzubringen. Dank toller Statements der mitwirkenden Schauspieler, Kostümbildner und Autoren, formschönem Layout, der richtigen Menge an Illustrationen und Fotos sowie der spürbaren Begeisterung an den historischen Quellen, kann man diesen Band allen Fans nur empfehlen.

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The World of Vikings

Rezensionen von Stefan Cernohuby:

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Warcraft: The Beginning von Daniel Wallace

Ein Produkt für Fans

Auch wenn Warcraft: The Beginning vom Erzählerischen her etwas steif und klobig wirkt, wird ihm jeder eingestehen, dass er visuell überwältigend und einzigartig war. Auch wenn viele den sehr künstlich-unrealistischen Look vielleicht nicht schätzen werden, muss man sagen, dass er die Atmosphäre und Optik der aus den Warcraft-Spielen bekannten Cinematics perfekt einfängt.

Etwas, was auch das Buch tut.
Als Boni liegen dem Buch noch drei kleine Folder mit weiteren Konzept-Artworks bei, darunter einer der wie ein In-Game-Zauberbuch aufgemacht ist.

Insgesamt ein visuell schönes Buch zu einem visuell herausragenden Film mit einem guten Maß an interessanten Infos für den Fan. Es macht sich perfekt im Warcraft-Fan-Schrein im Regal. Den Nicht-Fan wird es nicht sonderlich jucken.

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Warcraft: The Beginning

Rezensionen von Stefan Cernohuby:

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A Game of Thrones - Das offizielle Kochbuch von Chelsea Monroe-Cassel; Sariann Lehrer

Mittelalterlich und GoT gleichzeitig!

Hier hat jener Leser einerseits die Möglichkeit durch einige Rezepte aus Buch und Fernsehserie zu blättern (und dabei das Magenknurren wieder aufleben zu lassen) und andererseits die Chance, sich selbst an vergleichbaren Gerichten zu versuchen - oder den modernen Entsprechungen, falls die historische Variante zu gewagt erscheint.

In jedem Fall ist das Kochbuch, das in deutscher Sprache beim Verlag Zauberfeder erschienen ist, nicht nur Fans von Buch- oder Fernsehserie zu empfehlen. Auch Liebhaber der mittelalterlichen Küche werden ihre Freude haben. Ein Werk, das wir nur empfehlen können.

Auch wenn George R. R. Martin selbst kein brillanter Koch ist, sind seine Beschreibungen von Gerichten den beiden Autorinnen Chelsea Monroe-Cassel und Sariann Lehrer Inspiration genug gewesen, um ein Kochbuch zu verfassen. Das auf mittelalterlichen Rezepten basierende Werk bietet eine völlig andere Möglichkeit in die Welt des Autors einzutauchen und ist darüber hinaus noch sehr gut gelungen. Es handelt sich um ein Kochbuch, wie es wohl kaum ein zweites gibt, und das man ohne Bedenken empfehlen kann.

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A Game of Thrones - Das offizielle Kochbuch