Kunden em pfehlungen
Rezensionen von eva-maria.auer@gmx.at:
Polarrot von Patrick Tschan
Die Geschichte eines Lebenskünstlers
Das Buch "Polarrot" von Patrick Tschan erzählt die Geschichte des jungen Lebenskünstlers Jakob Breiter. Er wuchs in ärmlichen Verhältnissen mit einem gewalttätigen Vater auf. In seiner Kindheit wird er vom Pfarrer seiner Gemeinde gerettet und landet im Kloster St. Gallen - schon damals wollte er hoch hinaus und nie mehr arm sein.
Der sympathische Protagonist ist ein Hochstapler erster Klasse - manchmal wird auch zu hoch gestapelt und sein Kartenhaus fällt in sich zusammen und reißt ihn mit. So auch zu Beginn des Buches als er sich als Heiratsschwindler versuchte. Er probierte sein Glück bei einer reichen Russin und gab sich als Sohn eines angesehen Bankiers aus. In einer Gaststätte wird seine Identität als Bauernsohn und Fiaker aufgedeckt. Seine kühnsten Befürchtungen treten nicht ein - er wird weder geteert noch gefedert und verliert "nur" seinen Job.
Er macht sich auf den Weg in die nächste Stadt und beginnt sein Leben neu zu ordnen - er wird Vertreter eines Chemiekonzern und klettert dort die Karriereleiter rasch hinauf, bringt immer mehr Ideen in die Firma ein und wird Starvertreter und -verkäufer. Aufgrund des Reichsbeflaggungsgesetzes herrscht ein wahrer Run auf die Farbe Polarrot. Sein Chef hält große Stücke auf hin und macht ihm im Rahmen eines Festes mit seiner Frau Charlotte bekannt. Jakob - der sich mittlerweile Jacques nennt - findet sie äußerst attraktiv und trifft sich mit Zustimmung ihres Mannes und seines Chefs regelmäßig. Charlotte will ihm die Augen öffnen und ihn für die Situation sensibilisieren. Jacques sieht allerdings nur das Geld und wird immer gieriger - er beginnt nach einer Zeit Sachen von Deutschland in die Schweiz. Doch auch das kann auf Dauer nicht gut gehen...
Ich habe das Buch zufällig im Rahmen der LB Themenchallenge ausgesucht und habe es verschlungen. Der Schreibstil ist einfach grandios, der Leser wird in den Bann gezogen und man fiebert mit dem Protagonisten mit. Der Protagonist ist eigentlich ein Typ Mensch, den man eigentlich nicht mag - Heiratsschwindler, Betrüger, Hochstapler und ein Mensch mit einer scheinbar unstillbaren Gier nach Geld und dem Leben. Je mehr man jedoch liest, desto mehr mag man den komischen Kautz, der sich immer wieder - und sei es auf noch so kreative Art und Weise - zu helfen weiß.
Der Autor verwendet eine kühle Sprache, die sich von der Masse abhebt - klare Worte, kurze prägnante Sätze und eine packende Handlung. Von mir gibt's 5 Sterne und ich weiß, dass ich das Buch sicher nicht zum letzten Mal gelesen habe.
Rezensionen von eva-maria.auer@gmx.at:
Keller fehlt ein Wort von Patrick Tschan
Keller fehlt ein Wort
Das Buch "Keller fehlt ein Wort" von Patrick Tschan erzählt die Geschichte von Ralph Keller. Er steht mitten im Leben, doch eines Morgens beim Frühstück fehlt im das Wort "Tasse". Auch die Unterseite des Gefäßes, in dem sich sein Kaffee befindet, gibt keinen Aufschluss über die korrekte Bezeichnung.
Er findet dort nur "German Bavaria" und es fällt ihm einfach nicht mehr ein, wie sich das Ding nennt.
Mit einem verlorenen Wort kann er sich noch abfinden, doch es werden immer mehr Wörter. Er beschließt seinen Hausarzt aufzusuchen - sein Arzt, reagiert merkwürdig und schickt ihm zu weiteren Untersuchungen. Es wird ein leichter Hirnschlag diagnostiziert..
Keller hat Angst noch mehr Wörter zu verlieren und sucht eine Buchhandlung auf. Er möchte sich mit vielen Büchern eindecken, unter anderem mit Kinderbüchern, die die Kleinen spielend an die Sprache heranführen. Mitten zwischen den Büchern kippt er um und als aus seinem Mund nur Gebrabbel kommt, fürchtet er, dass er den zweiten Hirnschlag hatte und nun gar nicht mehr kommunizieren kann.
Seine Kommunikation erfolgt nur noch nonverbal - er schämt sich und hat niemanden, dem er soweit vertraut, dass er ihm sein Gebrabbel zutrauen möchte.
Sein Hausarzt glaubt an ihn und gibt ihm immer wieder Tipps, was er noch versuchen könnte. Doch niemand kann ihm versprechen, dass er sich völlig rehabilitieren wird.. Was wird dann mit seinem Sohn, der mit 16 Jahren in einer schlimmen Phase steckt und zu dem er sowieso ein angespanntes Verhältnis hat? Wie soll er so wieder eine Partnerin finden, die mit ihm durchs Leben geht? Wird die Logopädin, die ihm empfohlen worden ist, einen Durchbruch schaffen?
Der Protagonist ist ein sympathischer Mann namens Ralph Keller, der aber von allen nur Keller genannt wird. Das Buch erzählt, wie er zuerst einzelne Worte verliert und wie sehr er sich an die verbleibenden Wörter klammert. Die Versuche, die verlorenen Wörter wieder zu finden, scheinen zuerst aussichtslos - die "German Bavaria" wird ihm des öfteren als Tasse vorgestellt, er kann es sich nicht merken.
Mit der Zeit folgen der Tasse weitere Wörter - doch wie kann er dem Verlust entgegensteuern?
Mir gefiel das Buch sehr gut. Ich mag den Schreibstil von Patrick Tschan sehr gerne. Für 5 Sterne reicht es trotzdem nicht - die letzten Seiten gefielen mir nicht zu 100% und es fehlte ab und zu ein Satzzeichen, was mich beim Lesen einfach irritiert hat.
Ehrlicherweise muss ich auch dazusagen, dass mir "Polarrot" einfach viel besser gefallen. Trotzdem war auch "Keller fehlt ein Wort" ein wunderschönes Buch, das eine absolute Leseempfehlung von mir erhält.
Rezensionen von InExGoere:
Smoothies von Tanja Dusy
Die Vitaminbomben kompakt präsentiert
Der Küchenratgeber "Smoothies - Obst-Power im Glas" ist das perfekte Buch für alle die gerne Obst essen und natürlich für alle die, die mehr Obst essen müssten.
Zuerst bekommt man auf zwei Seiten einige Tipps & Tricks verraten, die gerade für Neulinge in der Smoothiewelt sehr hilfreich sind.
Danach geht es auch schon mit den ersten Rezepten los. Das Buch ist in drei Abschnitte unterteilt: "Die Fruchtigen","Die Cremigen" und "Die Ausgefallenen". Die Rezepte sind sehr gut
beschrieben, so dass die Befolgung der Anweisungen ohne größeres Kopfzerbrechen möglich ist. An notwendigen Stellen sind auch direkt bei den Rezepten Tipps eingefügt um entweder fremde Begriffe zu erklären oder Alternativen aufzuzeigen. Ein gelungenes Buch was in keiner Küche fehlen sollte, sofern Obst auf der täglichen Speisekarte steht. Auch ist positiv zu erwähnen, dass Register vorrangig nach den häufigsten Zutaten sortiert ist, so ist die Suche nach Smoothies mit meinen Lieblingsobst ein Kinderspiel.
Ich kann dieses Küchenratgeber uneingeschränkt empfehlen.
Rezensionen von gina2909:
Smoothies von Tanja Dusy
Zuckersüß
I
ch habe schon einige Bücher von Stefanie Dahle und alle sind einmalig süß. Sie leiten an zum Träumen und sind so schön naturnah. Erdbeerinchens großes Fest macht ganz viel Spaß, weil man unter die Klappen schauen kann und süße Dinge entdeckt. Meine Töchter und ich lieben die Bücher von Stefanie Dahle!
Rezensionen von N9erz:
1 Salat - 50 Dressings von Tanja Dusy
Salat jetzt gerne auch als Hauptspeise
Die Salat und Dressing Variationen in diesem Buch sind wirklich schier unendlich. Man kann beinahe gar nicht glauben, in wie vielen Varianten, Formen und Farben man einen Salat eigentlich herrichten kann. Wenn hier nicht jeder seinen Geschmack findet, dann kann man denjenigen wohl auch gar nicht mehr zu Salatesser konvertieren.
Jedoch sind die Dressing wirklich unterschiedlich in ihrem Zubereitungsaufwand. Wenn man einerseits gerne mal ein wenig viel und sehr klein schnippeln muss, so kann es durchaus schon mal einer Pfanne und einiger Zeit bedürfen um ein spezielles Dressing zuzubereiten. Da Salat wohl doch immer noch ein Nebengericht bleiben wird, oftmals ein wenig zu viel Aufwand. Allerdings sicherlich seinen Geschmack wert.
Außerdem kann man den Salat ja dadurch auch wirklich des Öfteren mal in die Position einer Hauptspeise anheben.
Rezensionen von karin0311:
Totenfrau von Aichner Bernhard
Spannung pur
Habe das Buch in 3 Abenden ausgelesen, war wirklich sehr spannend und fesselnd. Schön fand ich auch, dass die Geschichte in Innsbruck spielt. Wirklich ein tolles Buch - bin begeistert!
im Shop ansehen weitere Rezensionen von karin0311Rezensionen von VicKri:
Der Kindersammler von Sabine Thiesler
DER KINDERSAMMLER von Sabine Thiesler
Sabine Thiesler?s Thriller ?Der Kindersammler?, 2006 im Heyne-Verlag erschienen, besteht aus zwei Teilen: ALFRED und ENRICO, welche wiederum in insgesamt 97 Kapitel unterteilt sind.
Der erste Teil spielt in Deutschland Ende der 1990er Jahre und verschafft einen Einblick in die Lebensgeschichte eines jungen Mannes namens Alfred, welcher eine fürchterliche Kindheit durchlebt hat und von seiner Mutter ignoriert worden ist.
Alfred entpuppt sich schon innerhalb der ersten Kapitel als hemmungsloser Kindermörder, welcher seine Opfer, zarte, blonde Jungen, zufällig auswählt, entführt, misshandelt, tötet, ihnen anschließend einen Schneidezahn als Souvenir ausreißt und die Opfer immer in derselben Position am Tatort zurücklässt. Er begeht seine Untaten auf derart geschickte und präzise Art und Weise, dass die Polizei ihm nicht auf die Schliche kommt.
Der zweite große Abschnitt dieses Buches spielt in Italien. Felix, ein zehnjähriger Urlauberjunge aus Deutschland, kehrt nach dem Spielen am Bach nicht mehr zu seinen Eltern Harald und Anne ins Ferienhaus in der Toscana zurück. Eine eingeleitete Suchaktion der Polizei bleibt ohne Erfolg und so reisen die besorgten Eltern wieder nach Deutschland zurück. Alfred, der sich in Italien als Enrico ausgibt, beschäftigt sich damit, Täler zu kaufen, Ruinen umzubauen und wieder weiterzuverkaufen. Carla, die Frau von Enrico, muss immer wieder für längere Zeit nach Deutschland zu ihren Eltern reisen, da ihr Vater schwer krank ist und gepflegt werden muss. Während dieser Zeit verschwinden in Italien kleine Jungen und werden nicht mehr wieder gefunden. Als Anne ein Tal von Enrico kauft, um ihren vermissten Sohn eigenständig zu suchen, nimmt die ganze Geschichte einen bizarren Verlauf.
?Der Kindersammler? ist ein äußerst spannender und emotionaler Thriller, welcher neben der grausamen Haupthandlung auch Liebesgeschichten miteinbezieht und somit auch zwischendurch wieder romantisch wirkt. Durch die adjektivreiche Situationsbeschreibung wird ein Mitfühlen und das Hineinversetzen in die verschiedenen Charaktere ermöglicht.
Dieses Buch ist für Leser, welche eine gelungene Mischung aus Spannung und Emotion bevorzugen ideal. Es ist verständlich geschrieben und beinhaltet keinerlei anödende Passagen. Durch die kurzen Kapitel erhält das Buch eine gute Struktur und die Gliederung der einzelnen Szenen ist gut erkennbar.
Fazit: Der Kindersammler ist eine äußerst spannende Sommerlektüre, welche jedoch nicht für überbesorgte Eltern geeignet ist, da die Situationen sehr real geschrieben sind und sich somit die Urlaubsentspannung in ?anspannung umwandeln kann .
Victoria Krismer, 25.7.2014
Rezensionen von Annina:
Gute Geister von Kathryn Stockett
Der Witz hinter der Tragödie
Über ein Thema lachen zu können, über das man normalerweise kaum zu schmunzeln gewagt hätte, ist etwas Außergewöhnliches. Kathryn Stockett wagt sich mutig an Themen wie Rassismus, Rollenbilder und Klischees heran, berührt den Leser, ohne zu lamentieren, und beschreibt in ihrem Buch mit viel Witz einige der archetypischsten (Frauen-)Charaktere.
"Gute Geister" ist amüsant, spannend und vor allem eins: authentisch. Es ist ein Roman, der nicht belehren will, der aber trotzdem zum Nachdenken anregt - denn gerade durch den Humor erschließen sich die Groteske antiquierter Moralvorstellungen und die Ungerechtigkeit sozialer und gesellschaftlicher Diskriminierung.
Ein Buch für alle, denen schwarz-weiß-Darstellungen (im wahrsten Sinn des Wortes) zu trivial sind.
Rezensionen von Katharina Pirker:
Sibirien von felix mitterer
Tiefsinniges Drama blickt auf das Thema Altern und Einsamkeit
D
ieses Drama gibt eine sehr gute Darstellung, wie sich ein alter Mann fühlen kann.
Vor allem wenn man schon einmal mit einem Angehörigen zu tun hatten, der auch im Krieg war, dann ist diese Darstellung sehr berührend.
Leider sieht man dieses Stück nur mehr selten auf den heimischen Bühnen, obwohl es den Zeitgeist sehr gut trifft!!!









