Kunden em pfehlungen
Rezensionen von brigitte fitsch:
Sympathische Liebesgeschichte
Durch eine glückliche Fügung findet die junge Erzieherin Kathi eine Praktikumsstelle in einer unkonventionellen Einrichtung für psychisch beeinträchtigte Jugendliche und junge Erwachsene. Wie verschwindend klein der Unterschied zu ihrem eigenen Zustand ist, merkt sie bald: wer sind hier eigentlich die Betreuer, wer die Patienten? Zu Konrad fühlt sie sich vom ersten Moment angezogen, gleichzeitig aber führt die Beziehung Kathi an ihre eigenen Grenzen.
Sympathisch, interessant und keineswegs vorhersehbar erzählte Geschichte, in der man sich stellenweise unweigerlich selber wiederfindet.
Rezensionen von HEYN Leserunde, Barbara Maria Angerer:
Ein Roman, dem der Duft Indiens entströmt
Warmherzig, klar strukturiert und ein wenig seicht, beschreibt Lavanya Sankaran in ihrem Erstlingswerk das Zusammentreffen des modernen aufstrebenden Indien mit den alten religiösen und gesellschaftlichen Strukturen der ehemaligen Kolonie Englands. Die unterschiedlichen Welten werden anhand der Lebensgeschichten des Unternehmers Anand und dessen Hausmädchen Kamala beschrieben, eingerahmt vom politischen Zwang zwischen Demokratie und Korruption.
Das Buch empfiehlt sich besonders jenen, die dieses vielfältige und bunte Land schon bereist haben und mit dem grandionsen Aufreinanderprallen von bitterer Armut und strahlendem Prunk, von Unrat und Hässlichem mit unbeschreiblicher Schönheit schon konfrontiert wurden. Ich habe das Buch sehr gerne gelesen und empfehle es als Ferienlektüre gerne weiter.
Rezensionen von Eva Knezicek:
Bunte Welt Indiens
Dieses Buch lässt nachdenken - über die stete Verfügbarkeit vielfältiger Nahrungsmittel, Nahrung als selbstverständliche Notwendigkeit, wie auch über die Notwendigkeit ein Dach über dem Kopf zu haben. Es lässt grübeln, über die eigentümliche Verstrickung von Tradition, alter Religionen, alter Rituale und moderner Lebensphilosphie.
Es lässt ahnen, was Moral in Indien bedeutet, was in Europa unmerklich in den modernen Getriebenheiten der Zeit versickert. Es lässt ahnen, was es heisst im chaotischen, aber trotz alledem funktionierenden Verkehrsnetz Indiens zu leben. Es sind andere Strukturen, weder bessere noch schlechtere Strukturen. Es lässt ahnen, wie Korruption funktioniert, wie alte Familienstrukturen auffangen, aber auch den Einzelnen behindern. Essen- nicht nur Nahrungsaufnahme zur Stillung des Hungers, auch Ritual, Konfliktpunkt, religiöses Zeichen, Zeichen der Liebe und Fürsorge. Shanta, die Köchin, ist eine sehr launische Frau, sie ist Opfer von Gewalt, allerdings ebenso Täterin. Der Vater von Anand hat eine Sonderstellung inne, nicht nur aufgrund seiner rein vegetarischen Lebensweise. Dieses Buch ist ein Werk des Aufbruches, etwas bricht aus der traditionellen, religiösen Welt des alten Indiens auf, wohin dies führt, ist Sache der Nachkommen. Die einzelnen Figuren des Romanes sind wunderbar gezeichnet, ich begegnete ihnen im phantastischem Raum des Romanes, durfte mitfühlen, Erlebnisse ertragen, Freuden erleben. Es ist dies ein Werk von wundervoller Buntheit, wie der kleine Bildausschnitt am Cover. Einfach eintauchen und die immer wieder faszinierende Möglichkeit der Literatur das Andere zu erfahren, nachzuspüren, geniessen !
Rezensionen von dominic:
Leicht und amysant
Ih war froh, dieses Buch gekauft zu haben. Super Urlaubsektüre. Dieses Buch ist keine schwere Kost, aber auch nicht zu seicht. Toll geschrieben, oft gelacht. Freue mich schon auf ein neues Buch von dem Schriftsteller.
im Shop ansehen weitere Rezensionen von dominicRezensionen von angelika.k@synscout.com:
Tigermilch von Stefanie de Velasco
tigermilch
Immer auf der Suche nach Literatur für 15-Jährige machte mich der Hinweis auf eine Vergleichbarkeit mit "Tschick" neugierig.Bücher für dieses Alter sind schwer zu finden - und diesmal sollte es um zwei Mädchen gehen.
Mit viel Sprachwitz erzählt Stefanie de Velasco die Erlebnisse zweier Mädchen in Berlin.
Einen Sommer lang machen sie die Stadt unsicher, trinken Tigermilch, schlagen sich die Nächte um die Ohren und tun alles, was Gott und die Welt verboten hat. Bis sie Augenzeuginnen eines Mordes werden...
Ein tolles Buch: witzig, spannend, hintergründig - und keineswegs anbiedernd!
Rezensionen von Maruschka:
Kabine 14 von Müller Mortimer M.
Spannung in der Gondelbahn
"Kabine 14" ist sehr spannend - mit unerwarteten Wendungen. Man kann das Buch fast nicht mehr aus der Hand legen. Ich finde es nur schade, dass der Schluss so absurd gestaltet ist. Das Ende schadet diesem "Kitzbühel-Thriller", der umso spannender ist, je mehr man vom Kitzbühler Schigebiet kennt und weiß.
Rezensionen von inge:
Kabine 14 von Müller Mortimer M.
Ich fand das Buch wirklich sehr spannend und fesellnd. Normalerweise habe ich gewisse Autoren von denen ich die Bücher lese, doch als ich den Klappentext las, war ich sofort begeistert. Die nächsten zwei Tage verbrachte ich in meinem Zimmer oder auf der Terasse, ich konnte das Buch kaum noch aus der Hand legen.
Der Schreibstil von der Autorin ist hervorragend und ich konnte mich sehr gut in die Personen hineinversetzen. Ist wirklich sehr zu empfehlen!!
Rezensionen von HEYN Leserunde, Manuela Meierhofer:
Kabine 14 von Müller Mortimer M.
Grandiose Geschichte
Grandiose Geschichte über die Existenzängste in reicheren und ärmeren Familien Indiens.
Shankaran beschreibt bildlich das Leben einer armen Putzfrau und im Gegensatz dazu das Leben des Unternehmers, bei dem sie arbeitet. Beide versuchen sich aus der Tradition zu befreien um ihren Kindern ein besseres Leben zu ermöglichen.
Unbedingt lesen wenn sie Indien ein bisschen besser kennenlernen möchten!
Rezensionen von Heyn Leserunde Elisabeth Del Carlo:
Kabine 14 von Müller Mortimer M.
Indien für Einsteiger
?Für Kopf und Bauch, fürs Herz und alle Sinne- Lavanya Sankarans übersprudelnder Roman aus dem modernen, aufstrebenden Indien?, so lautet die Kurzbeschreibung des Verlages. Genau diese durchaus positive Einordung fasst aber auch die Schwächen des Buches zusammen: Die Autorin wollte ein Sittenbild des modernen Indien zeichnen.
Sie will gleichzeitig zu viele Probleme dieses rasant aufsteigenden Landes aufzeigen: das Kastenwesen, das bis heute die Strukturen formt, der neue, wohlhabende Mittelstand, der seinen Weg zwischen Tradition und Moderne sucht, die indische Wirtschaft, die sich der Konkurrenz aus China stellen muss, die Korruption, die sich durch alle Kreise zieht, die Gewalt gegen Frauen, die Konflikte zwischen den Generationen.....Die Figuren des Romans müssen sich all diesen Herausforderungen stellen und geraten gerade wegen oder trotz der zu vielen Themen die sich die Autorin vorgenommen hat doch etwas stereotyp. Aber es ist ihr gelungen einen fortführenden Handlungsstrang zu knüpfen, wenn man angefangen hat zu lesen möchte man das Buch nicht mehr weglegen. Stellenweise spricht sie wirklich alle Sinne an, gerade wenn Sie verschiedene Mahlzeiten zubereiten lässt, riecht man förmlich die Gewürze.
Das Buch macht neugierig auf mehr, man möchte wissen, wie es mit den einzelnen Menschen und Projekten weitergeht. Ich wünsche mir von der Autorin weitere Geschichten, in denen sie den Lesern die Möglichkeit gibt sich noch intensiver mit den Facetten dieses spannenden Landes auseinanderzusetzen.
Rezensionen von HEYN Leserunde Erika Liebminger:
Kabine 14 von Müller Mortimer M.
Sankaran zeigt uns ein hartes, unsentimentales Indien!
Lavanya Sankaran verknüpft das Schicksal zweier Familien, deren Herkunft und soziale Stellung völlig unterschiedlich verlaufen, mit den politischen und sozialen Problemen des Landes.. Sie zeigt uns ein hartes , unsentimetales Indien, ein Land der Gegensätze. Seine grossartige Natur, seine Spiritualität, aber auch seine Realität, in der beide Familien auf ihre Weise versuchen sich dem Kampf gegen Korruption, Begünstigung und Selbstgefälligkeit zu stellen.



