Kunden em pfehlungen
Rezensionen von HEYN Leserunde Volker Moser:
Die Farben der Hoffnung von Sankaran Lavanya
Gegensätze & Hoffnung in Parallelwelten
I
n bunten Farben schildert die Autorin die Geschichte der Protagonisten, die in scheinbar unverrückbaren Parallelwelten lebend, nach einem besseren Leben trachten. Zu Beginn sehr detailverliebt, fast träge entwickelt sich der Roman zu einer guten fesselnden Story - gegen Ende eigentlich fast zu kurz! Die Hoffnung ist die Triebfeder in einer, trotz verkrusteten Traditionen aufbrechenden Gesellschaft!
Rezensionen von hohenloher:
Das Lied von Eis und Feuer - Die Herren von Winterfell von George R. R. Martin
Spannendes Fantasy-Epos
Der Beginn eines spannenden Fantasy-Thrillers im imaginären mittelalterlichen Kontinent Westeros. Es erzählt den Anfang des Zehn-Teilers von Königen, Lords und Rittern und man erlebt wie ein Netz von Intrigen und Gewalt gesponnen wird.
im Shop ansehen weitere Rezensionen von hohenloherRezensionen von HEYN Leserunde, Harald Schellander :
Die Farben der Hoffnung von Sankaran Lavanya
Dieses Sittenbild Indiens erfordert vom Leser viel Geduld
Im Original lautet der Titel dieses Buches The Hope factory. Und Anand, der Eigentümer einer Fabrik in Bangalore, ist tatsächlich so etwas wie ein Hoffnungsträger für seine Familie, seine Mitarbeiter und sein Land Indien. Anand hat es geschafft ein Unternehmen aufzubauen, das nun für ausländische Partner interessant wird ? und damit auch für die Politik und ihre Machenschaften.
Die zweite Erzählebene des Romans spielt einige soziale Schichten tiefer. Da berührt das Schicksal der Hausdienerin Kamala und ihrer Sohnes, die in der Villa des Industriellen arbeitet. Bei ihrem Kampf ums Überleben, um ihren Selbstwert und eine gute Zukunft für ihren Sohn findet sie schließlich Anands Unterstützung. Lavanya Sankaran zeichnet in ihrem ersten Roman ein Sittenbild der Wirtschaftsmacht Indien, verlangt dem Leser aber viel Geduld ab. Denn die Geschichte kommt nur langsam in Fahrt und leidet an vorhersehbaren Wendungen und holpriger Übersetzung.
Rezensionen von HEYN Leserunde, Ewa Wiercinska :
Die Farben der Hoffnung von Sankaran Lavanya
Indien, das Land der Hölle für Frauen
Dieses Buch ist eine Mischung aus Realismus, Bollywoodmärchen und Kritik an die fehlende Demokratie in Indien, an die dort herrschende Korruption, an die Männer, die wie überall auf der Welt nur um die Macht kämpfen. Dazwischen Kamala, Symbolfigur für das Leid vieler Frauen und Armen in Indien, in diesem hilflosen Staat.
Sehr berührend!!!!!
Rezensionen von Sebastianbroetz:
Grapes of Wrath von John Steinbeck
unvergleichlich
Ein packendes Werk, ein Schluss, bei dem man kaum noch zu atmen wagt. Steinbecks großer Roman über die Route 66 und die bittere Not der amerikanischen Wanderarbeiter ist kein leichtes Buch, aber ein absolutes Must-read.
im Shop ansehen weitere Rezensionen von SebastianbroetzRezensionen von Kathi:
Tante Inge haut ab von Dora Heldt
Tante Inge haut ab
Eigentlich wollte Christine (46) mit ihrem neuen Freund Johann einen unbeschwerten Urlaub auf Sylt verbringen. Doch eine Tante die scheinbar in der Midlife-Crisis steckt, ein Vater, dessen Schwager und dessen Freund, die auf detektivischen Abwegen wandern und dann noch Tante Inges Freundin Renate, die unentwegt auf Männerfang ist, machen ihr dieses Vorhaben nicht leichter.
"Tante Inge haut ab" ist eine luftig leichte Strandlektüre die zum Schmunzeln einlädt und die uns wieder einmal daran erinnert, dass nicht alles so ist, wie es auf den ersten Blick zu sein scheint.
Rezensionen von eva-maria.auer@gmx.at:
Gustav von Wolf Kampmann
"Zeit ist eine Erfindung der Erwachsenen, die nur dazu dient, das Unendliche einzugrenzen."
Das Buch "Gustav" von Wolf Kampmann erzählt die Geschichte des gleichnamigen Mannes, der sein Leben nicht so leben durfte, wie er es gerne getan hätte. Am Anfang begegnet ihm der Tod, genauer gesagt der freundliche Tod. Dieser ist die angenehmste Wahl - jeder würde diesen bevorzugen. Gustav ist nicht bereit zu gehen und erzählt sein Leben.
Gustav ist von der Hitlerjugend fasziniert und freut sich darauf, endlich selbst Teil davon zu werden. Sein Vater ist von dieser Idee nicht begeistert und versucht, seinen Sohn davon abzuhalten. Gustav war mit Begeisterung bei der Sache, er verstand die Abwehrhaltung des Vaters einfach nicht. Kurz nach seiner Einberufung wird die Kaserne bombardiert, Dresden steht in Flammen. Er will kämpfen, er will sich für seine verlorene Jugend rächen - doch es kommt nicht dazu, er wird von einer vertrauten Stimme aus dem Chaos gerettet und versteckt. Er ist ein Deserteur und muss damit klarkommen - doch wie soll er nach Kriegsende sein Gesicht bewahren? Wie werden die anderen sein Überleben aufnehmen? Werden seine Kameraden den Krieg überleben? Wie soll er ihnen jemals wieder in die Augen sehen können?!
Gustav kommt damit nicht klar, dass er sich wie ein kleines Kind verstecken musste und nicht aktiv am Krieg teilnehmen konnte. Er fühlt sich betrogen, er fühlt sich Verräter - eine gewisse Leere nimmt von ihm Besitz. Seine Fantasie wird der einzige Ort, an dem er vernünftige Erklärungen für sein Leben findet. Er begibt sich in eine gefährliche Welt, da er schon bald selbst keine Ahnung mehr hat, was wirklich passiert ist und was nur in seinen Gedanken produziert wird...
Mir gefiel das Buch sehr gut - Wolf Kampmann hat einen sehr angenehmen Schreibstil, der den Leser schon zu Beginn abholt. Sehr gut finde ich auch, dass Gustavs Versionen vom Buch abgegrenzt werden - eine andere Schriftart, eine andere Schriftgröße und ein Wechsel in die Ich-Perspektive.
Das Buch erhält von mir 4,5 Sterne - da dies nicht möglich ist, runde ich auf 5 auf, da es mir wirklich gut gefallen hat.
Vielen Dank, dass ich bei der Leserunde mitmachen durfte und auch für das Buch!
Rezensionen von Michael:
Gustav von Wolf Kampmann
Durch Zeiten hindurch
Bewegend und aufmunternd, durch Schicksalsschläge und Gefahren des Lebens hindurchgegangen, die Hoffnung nie verloren und Kraft geschöpft aus der Musik - zugleich ein Buch zur Zeitgeschichte der NS-Zeit aus der Sicht der Hauptperson.
Michael







