Icon Kontrast wechseln
Logo Wagnersche Buchhandlung

Kunden em pfehlungen

Rezensionen von HEYN Leserunde, Renate Pfeiffer:

Stern grün vollStern grün vollStern grün vollStern grün vollStern grün voll

Allmaehliches Vergessen ohne Schrecken

Eine wunderbar poetische Studie über das allmähliche Verschwinden der Wirklichkeit: Anna wird älter und gleitet nach und nach in eine Welt der Phantasie und der Vergangenheit, in ihrem Gedächtnis fehlen zuerst kleine, und dann immer größere Teile. Früher musste sie nach ein, zwei Worten suchen, heute kommen ihr ganze Gedanken abhanden, sagt sie, aber sie hat ihre Erinnerungen , und die bleiben.

Es ist ein Buch, bei dem man sich anfangs konzentrieren muss, damit man nicht selbst den Boden unter den Füßen verliert. Man kann sich vorstellen, wie es sein muss, wenn einem nach und nach die Dinge entgleiten und die Träume wichtiger werden. Aber allmählich lässt man sich auch als Leserin ein auf die Träume. Warum muss man immer wissen, was wirklich geschieht, warum soll man die Vernunft in den Vordergrund stellen, wenn die Phantasie so wirklich scheint? Es hat etwas von einem Zurückgleiten in die Welt von Kindern, wichtig ist, was ich jetzt sehe, was mir jetzt durch den Kopf geht. Und die unangenehmen Dinge, den Unmut der Umgebung, den Brand in der Wohnung, kann ich einfach ausblenden.
Und Anna vermittelt durchaus auch einen Eindruck von großer Stärke: sie weiß, dass nicht alles so ist, wie es ihr scheint, aber sie lässt sich nicht beirren. Sie geht ihren Weg, auch wenn er sie tagelang durch London führt und sie in die Irre geht, wie der Wal, der die Themse aufwärts in den sicheren Tod schwimmt. Die Zeit war Anna zwischen den Händen zerfallen, heißt es im Text, aber am Ende findet sie doch zurück auf die Insel im heimatlichen Finnland. Und man schließt das Buch und denkt, auch das Versinken im Alter und in der Demenz kann seinen Schrecken verlieren. Ein großartiger Roman, geschrieben mit dem leisen Humor, den ich an Büchern aus dem Norden Europas sehr schätze.
'Eksyneen muistikirja', der finnische Titel heißt übersetzt 'das verlorene Notizbuch' - trifft es besser, ist aber nicht so griffig wie 'DerTag, an dem ein Wal durch London schwamm' - aber was ist schon griffig am allmählichen Eintauchen im Nebel des Vergessens?

im Shop ansehen weitere Rezensionen von HEYN Leserunde, Renate Pfeiffer

Rezensionen von HEYN Leserunde Barbara Lichtenegger:

Stern grün vollStern grün vollStern grün vollStern grün vollStern mit grünen Rahmen

Lust auf mehr KNOI

Nach meiner ersten halben Knoilesezeitstunde verspürte ich eigentlich wenig Verlangen weiter zu lesen. ZAZUUUUZ. Abgesehen vom unvorhersehbaren Wechseln der unterschiedlichen Erzähl- und Zeitebenen fand ich auch die Indirekterede-langbissehrlang-Sätze, wie zum Beispiel "Sie sagte, es sei sein Blick gewesen, der sie dazu veranlasst habe, dieser Blick habe gesagt, bitte, nimm mich mit, bitte, sprich mich an, bitte, geh nicht weiter.

Sie sagte, sie habe sich nur seines Blickes angenommen, wie eines Opfers, sagte er, nein, nicht wie ein Opfer, eher wie einer, dem es die Sprache verschlagen habe." (Seite 20) Sehr ARIKE.
Noch mehr ZAZUUUUUUUUZ. Ich begann noch einmal von vorne. Und plötzlich
mittendrin: ZAZ! Ganz ohne Lidocain! Der Funke sprang über!
Das Anschnallbefehldauerpenetrationsdröhnen übertönte von da an die eine oder andere weniger OGNUITE Schilderung. Mit Konrad, Frau Dr.
Haselbrunner, Branko, Hilde, Max, Frau Kerbler, Hermann, Liliane usw.
entstanden RAULIS konstruierte Subgeschichten mit GRÄKUSEN Figuren! Zu gerne wüsste ich, wie sich die Beziehungssehnsüchte von Rita und dem Kommissar, Lutz und Mario, Conny und Jakob weiter gestalten und welche Klein-Schönbrunn-Fanatsien Max sich zur weiteren Realitätsbewältigung erdenkt. Die Liebe habe ich in diesem Buch nicht entdeckt. Aber ich habe durchaus Lust auf mehr KNOI.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von HEYN Leserunde Barbara Lichtenegger

Rezensionen von HEYN Leserunde Barbara Lichtenegger:

Stern grün vollStern grün vollStern grün vollStern grün vollStern grün voll

Sachen, Stunden und Woerter verlieren

Selja Ahavas Roman "Der Tag an dem ein Wal durch London schwamm" hat mich sehr berührt.
Anna, die be-merkens-werte Protagonistin der Geschichte, verliert langsam, unspektakulär und undramatisch Sachen, Stunden, Wörter, ihre Erinnerungen, ihre bewusste Wahrnehmung und - und das bleibt offen - am Ende auch ihr Leben?
In wechselnden Erzählzeiten ver-rücken mir beim Lesen nicht nur die Lebensstationen von Anna.

Auch Annas eigene Wahrnehmung ver-rückt sich zunehmend.
Durch geschickte Rückblenden und den damit erzeugten Zeitenwandel entsteht eine beeindruckende Langsamkeit, mit der sich in sorgsamer und bildhafter Sprache Annas Geschichte ent-wickelt, mich er-greift und be-trifft.
Annas Humor und ihre Fantasie bewahren mich davor, dem entstehenden dumpfen Gefühl der beschriebenen Vergessensempfindungen zu viel Platz einzuräumen, und es wirkt auf mich tröstlich und sympathisch, dass letztlich ein "lieber" Gott in weißen Socken Anna auf ihre Insel (zurück) begleitet, wo sie ihre Sehnsucht stillen und in Zufriedenheit sein und gehen kann.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von HEYN Leserunde Barbara Lichtenegger

Rezensionen von HEYN Leserunde Dagmar Pfleger:

Stern grün vollStern grün vollStern grün vollStern grün vollStern mit grünen Rahmen

Die Zeit zerfaellt zwischen den Haenden!

Sätze sind wie Kohlestriche - Augenblicke einfrieren - zwischen zwei Welten steckenbleiben. Auf sehr ansprechende Weise und in einer mit vielen Synonymen angereicherten Sprache taucht man in die Erlebniswelt von Alzheimer betroffenen Menschen ein, wird konfrontiert mit und in der Folge auch ergriffen von deren Eigenheiten.

Wenn man das Buch durchliest, dazwischen nicht weglegt und den etwas verwirrenden Beginn somit überwindet, kann man den "Knoten im Kopf" richtig spüren. Der Autorin gelingt es gut, den Kern des Themas herauszuarbeiten und den Weg "back to the roots", zurück in das Leben der Vergangenheit und Phantasie. Ein durchaus zufrieden stellendes Leseerlebnis!

im Shop ansehen weitere Rezensionen von HEYN Leserunde Dagmar Pfleger

Rezensionen von relya:

Stern grün vollStern grün vollStern grün vollStern grün vollStern grün voll

Mythica, Göttin des Meeres von P. C. Cast

Eine vergessene Welt

Wieder ein neues Buch von der Mythica Reihe gelesen und wurde wieder sehr positiev überrascht.
Eine junge Frau die sich mehr Magie in ihrem Leben wünscht, eine wunderschöne Göttin, ein Meermann und eine alte vergessene Welt.
Die ewige Liebe stirbt nie, das habe ich von diesem Buch gelernt, denn sie findet dich überall.

Einfach lesenswert, generell die ganze Mythica-Reihe ist einfach super.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von relya
Mythica, Göttin des Meeres

Rezensionen von ManuManu:

Stern grün vollStern grün vollStern grün vollStern grün vollStern mit grünen Rahmen

Die Analphabetin, die rechnen konnte von Jonas Jonasson

Die Analphabetin, die rechnen konnte

Ein toller Schmöker eines verrückten Autors mit einer witzigen Geschichte und der jungen, afrikanischen Analphabetin Nombeko als Protagonistin.
Fazit --> gut geschrieben, skurrile Wendungen. Persönlich nicht meine bevorzugte Art der Lektüre.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von ManuManu
Die Analphabetin, die rechnen konnte

Rezensionen von HEYN Leserunde, Ewa Wiercinska :

Stern grün vollStern grün vollStern grün vollStern grün vollStern grün voll

Die Analphabetin, die rechnen konnte von Jonas Jonasson

Gefaehrlich Gut

Selja Ahava erzählt, wie zuerst die Worte, dann die Gedanken verschwinden, nur mehr Erinnerungen bleiben und das Gedächtnis zu einer Flickendecke wird. Die Sprache ist wie ein Gewitter mit Blitz und Donner, wirkt beängstigend und faszinierend zugleich. Schon seit jeher versetzt so ein Sprachgewitter den Leser ins Staunen.

Der sehnt sich nach dem Spannungsausgleich zwischen Wolke und Erde, aber wie finden diese Gewitterblitze wieder ihren Weg zur Erde?
Ich liebe solche Bücher!!!!

im Shop ansehen weitere Rezensionen von HEYN Leserunde, Ewa Wiercinska
Die Analphabetin, die rechnen konnte

Rezensionen von Almut Nestelbacher, Buchhandlung HEYN, Klagenfurt:

Stern grün vollStern grün vollStern grün vollStern grün vollStern grün voll

Die Analphabetin, die rechnen konnte von Jonas Jonasson

NImm´s leicht

Im Vergleich zum Vorgänger „Touch Lux“ wertet Pocketbook den eBook-Reader mit mehr Arbeitsspeicher und einem schnellerem Prozessor auf. 256 statt 128 Megabyte RAM sowie eine Ein-Gigahertz-CPU (vormals nur 800 Megahertz) sorgen für ein höheres Tempo, verspricht Pocketbook. Auch am Gehäuse schraubte der Hersteller; dies ist nur noch 8,3 Millimeter „dick“.

Das erreicht Pocketbook unter anderem durch Weglassen des Kopfhörer-Ausgangs. Ebenfalls neu: der leistungsstärkere Akku (1.500 statt bisher 1.000 Milliamperestunden). Er sorgt dafür, dass der Pocketbook Touch Lux 2 rund zehn Gramm mehr wiegt als der Vorgänger und 208 Gramm auf die Waage bringt.

Ansonsten bleibt in Sachen Hardware alles beim Alten: Der Touch Lux 2 wartet mit einem LED-beleuchteten Sechs-Zoll-eInk-Touchscreen (Auflösung: 1024x758 Pixel) auf, besitzt vier Gigabyte Datenspeicher und einen Slot für micro-SD-Speicherkarten.

Pocketbook Touch Lux 2: Format-Vielfraß
Im Vergleich zur Konkurrenz punktet der Pocketbook Touch Lux 2 vor allem mit seiner Formatvielfalt. Das Gerät ist in der Lage, 18 Textformate ohne Umwandlung (PDF, PDF-DRM, EPub, EPub-DRM, DJVU, FB2, FB2.ZIP, DOC, DOCX, RTF, PRC, TCR, TXT, CHM, HTM, HTML, MOBI, ACSM) sowie vier Bildformate (JPEG, BMP, PNG, TIFF) anzuzeigen. Eine Zwangsregistrierung oder ein Kundenkonto benötigen Sie nicht.


Was den Touch Lux 2 von vielen anderen eBook-Readern seiner (Preis-)Klasse unterscheidet, ist die verbaute Display-Beleuchtung. Diese verteilt das Licht sehr gleichmäßig über den gesamten Touchscreen; die Helligkeit lässt sich stufenlos regeln. Dazu kommt, dass der Bildschirm beim Touch Lux 2 weiß und nicht mehr bläulich leuchtet. Doch das nicht alles: Selbst bei maximaler Helligkeit erscheinen die Buchstaben scharf und kontrastreich auf dem Touchscreen. In dieser Qualität schaffte das bislang nur der Amazon Kindle Paperwhite 2.



Test-Fazit von "Computerbild":

Mit dem Touch Lux 2 hat Pocketbook einen eBook-Reader gebaut, der auf Augenhöhe mit dem Amazon Kindle Paperwhite 2 und dem Tolino Shine ins Rennen um die Kundengunst zieht. Verarbeitung, Bedienung und Displayqualität überzeugen. Und das zu einem Preis von überaus fairen 111 Euro.





Technische Daten:
Display: 6" E Ink® Pearl HD 1024 x 758 pixeln, 212 dpi, frontlight
Screen material: Glas
Touchscreen: Multitouch, kapazitiv
integrierte Vordergrundbeleuchtung
Shades of gray: 16
Processor: 1 GHz
Operative memory: 256MB
Flash memory: 4 GB*
Accumulator: Li-Ion, 3,7W, 1500 mAh, bis zu einem Monat ohne Nachladen lesen**
Wireless connectivity: Wi-Fi (802.11 b/g/n)
USB-interface: Micro USB
Kartenart: Micro SD bis zu 32 GB
G-sensor/Accelerometer
Formats of e-books: PDF, PDF (DRM), EPUB, EPUB(DRM), DJVU, FB2, FB2.ZIP, DOC, DOCX, RTF, PRC, TCR, TXT, CHM, HTM, HTML, MOBI, ACSM
Formats of images: JPEG, BMP, PNG, TIFF
Additional features: ReadRate, DropBox, Book-Shop, Browser, Taschenrechner, Wörterbuch, Kalender, Uhr, Schach, Solitär, Fotoalbum, RSS-Feedreader, Sudoku, Scribble
Casing material: Plastic, Soft Touch
Farbe: Weiß, dunkelgrau
Abmessungen: 174,4 ? 114,6 ? 8,3 mm
Gewichtung: 208 g

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Almut Nestelbacher, Buchhandlung HEYN, Klagenfurt
Die Analphabetin, die rechnen konnte

Rezensionen von Karoline Ferlitsch Buchhandlung HEYN Klagenfurt:

Stern grün vollStern grün vollStern grün vollStern grün vollStern grün voll

Die Analphabetin, die rechnen konnte von Jonas Jonasson

G

ibt es sie noch, die dunkle Nacht? Der Autor Paul Bogard macht sich auf die Suche nach der wirklich finsteren Nacht, die auf unserem Planeten kaum mehr zu finden ist. Die Lichtverschmutzung hat die Erde vollkommen verändert - dies zeigt der Autor in fast poetischer Weise, aber mit Fakten und empirischen Untersuchungen angelegt eindrucksvoll auf! Das Buch macht Lust darauf, wieder mal der Zivilisation den Rücken zu kehren und den Sternenhimmel abseits nächtlicher Beleuchtungen zu genießen!

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Karoline Ferlitsch Buchhandlung HEYN Klagenfurt
Die Analphabetin, die rechnen konnte

Rezensionen von HEYN Leserunde, Lieselotte Fieber:

Stern grün vollStern grün vollStern grün vollStern grün vollStern grün voll

Die Analphabetin, die rechnen konnte von Jonas Jonasson

Was war das nun?

'Anna war die Zeit zwischen den Händen zerfallen' - und so wird die Geschichte auch erzählt: Erinnerungsfragmente fallen aus der Zeit, reihen sich hintereinander, drängen sich vor oder bleiben im Dunkeln. Fast fühlt man sich jedoch wie Anna, durcheinander, auf der Suche nach dem Zusammenhang und dann hocherfreut über gelegentlich erhellende Momente.

Das Buch hat mich teilweise sehr verwirrt, trotzdem fesselte mich die Geschichte von Seite zu Seite mehr. Durch die berührende Schreibweise werden die Verwirrungen noch deutlicher und dadurch regt das Werk zum Nachdenken an.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von HEYN Leserunde, Lieselotte Fieber
Die Analphabetin, die rechnen konnte