Kunden em pfehlungen
Rezensionen von eva-maria.auer@gmx.at:
Würdevoll altern - ein unmögliches Vorhaben?
?Der Bibliothekar, der lieber dement war als zu Hause bei seiner Frau? erzählt die Geschichte von Désiré, der eigentlich nur in Würde altern möchte. Mit seiner Frau an seiner Seite gelingt es ihm nicht und der bevorstehende Verkauf ihres Hauses betrübt ihn zusätzlich. Das Haus trägt zwar gänzlich die Handschrift seiner Frau - der Garten und der Keller sind sein Reich.
Wie soll das in einer Wohnung funktionieren?
Désiré beschließt aus seinem Leben zu fliehen und beginnt eine Demenz vorzutäuschen. Er spielt diese so überzeugend, er kann sogar eine Ärztin überzeugen. Sie entmündigt ihn und er kommt in ein Pflegeheim. Im Pflegeheim verfällt immer mehr - seine Frau, sein Sohn und seine Tochter besuchen immer seltener. Seine Freunde, seine ehemaligen Kollegen und Nachbarn sowie sein eigener Bruder halten sich von ihm fern. Seine Bemühungen jeglichen Kontakt abzubrechen, tragen Früchte.
Eine der Szenen, die mir einen kalten Schauer über den Rücken jagt, ist der Besuch seiner Tochter Charlotte und schon zu Beginn weiß Désiré, dass dies ihr letzter Besuch werden wird um ihr Gewissen zu beruhigen. Wie verzweifelt muss ein Mann sein, wenn er es schafft in so einer Situation eine perfekte Demenz zu imitieren?
Mit klaren Formulieren, kurzen Sätzen und ohne überflüssige Verzierungen ist der Schreibstil von Dimitri Verhulst einzigartig. Dem Leser wird eine deutliche und klare Botschaft übermittelt, die sich teilweise auch zwischen den Zeilen rausdrängt.
Von mir gibt es 5 Sterne, da mich das Buch einfach berührt hat. Es wirkt noch immer nach und es lässt mich einfach nicht los.
Rezensionen von eva-maria.auer@gmx.at:
Eine verhängnisvolle Begegnung, die die Leben von zwei Personen entscheidend verändern wird
Das Buch "Monolog einer Frau, die in die Gewohnheit verfiel, mit sich selbst zu reden" von Dimitri Verhulst beruht auf einer wahren Begebenheit - Vorbild für das Buch war der Radrennstar Frank Vandenbroucke.
In dem Buch verarbeitet Seynabou, eine junge Senegalesin, den Tod des Sportlers - nicht seinetwillen oder aufgrund einer besonderen Bewunderung, sondern weil er sie ins Gefängnis gebracht hat.
Die junge Frau schlägt sich als Hure - bzw. als Gazelle, wie sie selbst bezeichnet - durchs Leben. Da sie nicht bürokratisch als Prostituierte abstempeln lassen möchte, besitzt sie keinen Gesundheitspass und darf somit nicht mit ihm mit in sein Hotel gehen und schlägt eine andere Unterkunft für ihre Dienste vor.
Als die Beiden sich in einem Club treffen, schöpft Seynabou Hoffnung - Hoffnung auf ein besseres Leben, Hoffnung auf ein Entkommen, Hoffnung auf ein Leben ohne Prostitution. Auf dem Weg in die Unterkunft verwandelt sich "ihr" Mann auf einmal - die Versprechungen seinerseits sind verschwunden, seine Art ändert sich von liebevoll in aggressiv und im Zimmer verfällt er auch körperlich. Die junge Frau will ihm helfen, doch er lässt sie nicht. Sie versteht die Welt nicht mehr und verlässt das Hotel - ein böser Fehler wie sich herausstellt.
Das Buch "Monolog einer Frau, die in die Gewohnheit verfiel, mit sich selbst zu reden" hat den gleichen brillanten Schreibstil wie "Der Bibliothekar, der lieber dement war als zu Hause bei seiner Frau". Jedes Wort ist passend, keine unnötigen Verzierungen und doch wird dem Leser auf den knapp 100 Seiten mehr vermittelt als in so manchem Buch mit der fünf- bis zehnfachen Seitenanzahl.
Für den Radsport an sich hege ich keinerlei Interesse - die Geschichte des Radrennstars rückt in den Hintergrund, da sie aus der Sicht der jungen Frau erzählt wird und welche Folgen ihre Begegnung für sie hatte.
Von mir gibt es 4 Sterne - der Bibliothekar gefiel mir einfach noch ne Spur besser - und eine klare Leseempfehlung.
Rezensionen von eva-maria.auer@gmx.at:
Ewig Dein von Daniel Glattauer
Ein Weg in einen Alptraum, der nicht enden will
Das Buch "Ewig Dein" erzählt die Geschichte einer jungen Frau namens Judith, die in einem Lebensmittelgeschäft mit einem Mann zusammentrifft, den sie daraufhin des öfteren sieht. Der Architekt namens Hannes setzt viel daran Judith kennenlernen zu dürfen und schon bald ist diese nur noch im Doppelpack anzutreffen.
Bei ihrer Familie und ihren Freunden macht sich Hannes schnell beliebt und alle schwärmen nur von ihm und welches Glück Judith mit einem Mann wie ihm hat.
Judith wird es jedoch bald zu eng - Hannes überhäuft sie mit Aufmerksamkeit, Geschenken und seiner Anwesenheit. Er möchte es nicht wahrhaben, dass sie sich von ihm überfordert fühlt und zieht sich aus ihrem Leben - zumindest von ihr - zurück. Im Hintergrund bleibt er mit ihrem sozialen Umfeld in regelmäßigen Kontakt. Er zeigt sich verständnisvoll für Judiths Empfindungen - doch aufgeben kann und will er sie nicht. Somit geht er zu anderen Schritten über um die junge Frau ganz für sich zu gewinnen.
Nachdem er sich zurückgezogen hat, wird Judith scheinbar paranoid - in ihrer Wohnung hört sie ständig seine ersten Worte an sie, sie sieht ihn aber nicht und erreichen kann sie ihn auch nicht. Was führt dieser Mann im Schilde? Warum sehen ihre Freunde und ihre Familie nur den guten, besorgten Hannes, der sich um die Liebe seines Lebens sorgt und nicht Mann, der Judith langsam aber sicher um den Verstand bringt?
Die Geschichte rund um die junge Frau klang sehr vielversprechend, die Umsetzung wirkte teilweise holprig - kurze Sätze, die teilweise abgehackt wirken und ein gewöhnungsbedürftiger Schreibstil, der mich nicht gefangen genommen hat. Ich habe das Buch als Freizeitbeschäftigung empfunden, allerdings kann ich nicht davon sprechen, dass mich das Buch in irgendeiner Weise berührt oder bewegt hat. Die Personenbeschreibungen hauten mich nicht vom Hocker - nur der Charakter der 16-jährigen Bianca - Judiths Lehrmädchen - brachte mich ab und an zum Schmunzeln.
Fazit: Das Buch dient zum kurzweiligen Lesevergnügen - meine Erwartungen wurden leider nicht erfüllt. Von mir gibt es 3 Sterne. Es lässt sich locker durchlesen, man muss nicht viel mitdenken - es gibt so viele Bücher über die man als Leser noch lange, lange nachdenkt, weil sie einem nicht loslassen - dieses gehört leider nicht dazu.
Rezensionen von ManuManu:
Eine Handvoll Worte von Jojo Moyes
Liebesbriefe aus einer anderen Zeit
Die bildhübsche Jennifer heiratet schon in jungen Jahren ihren wohlhabenden Freund. Ihr Verstand sagt ja, doch ihr Herz gehört jemand anderem...
Ellie ist Journalistin bei einer sehr bekannten Londoner Zeitung - ihr absoluter Traumjob. Ihr Privatleben hingegen ist ein Desaster, denn sie liebt einen verheirateten Mann.
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Eines Tages stoßt sie im Archiv auf alte Liebesbriefe - die Briefe von Jennifer und ihrer geheimen Liebe Anthony. Ganz die Journalistin, stellt sie Nachforschungen an. Dabei ahnt sie noch nicht, dass sie damit auch ihrem Leben eine Wendung geben wird...
Fazit --> wunderschönes Buch, toll erzählt, romantische Szenen wie auch dramatische. Absolut lesenswert!
Rezensionen von ManuManu:
Ein ganzes halbes Jahr von Moyes Jojo
Ein ganzes halbes Jahr - es veränderte Lou's Leben
Louisa arbeitet in einem kleinen Café, wird von ihren Mitmenschen gern als etwas verrückt beschrieben, hat einen ganz eigenen Modegeschmack und einen Freund, den sie eigentlich gar nicht liebt. Es ist ihr egal, was andere von ihr denken, bis sie ihren Job verliert und als neue Pflegekraft Will begegnet.
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Will ist ein junger Mann aus reichem Hause, erfolgreich und von den Frauen begehrt. Bis zu dem Unfall, der sein Leben verändert. Er ahnt noch nicht, dass bald eine Frau in sein Leben tritt, die ihm zeigt, dass das Leben trotz des schweren Schicksalschlags doch noch lebenswert ist...
Eine großartige Liebesgeschichte, zwischen zwei sehr unterschiedlichen Menschen...Lou & Will
Fazit --> romantisch und absolut lesenswert, nicht umsonst wochenlang in den Bestsellerlisten!
Rezensionen von ManuManu:
Das Pubertier von Weiler Jan
Das Pubertier - oder besser gesagt: muffelige, maulfaule und hysterische Jugendliche in der besten Zeit ihres Lebens
Einblicke in das Familienleben mit der pubertierenden Carla: Ponyposter werden mit Robert-Pattinson-Bildern überklebt, Pickelzeiten und Zahnspange rücken näher, Eltern sind nur noch uncool und peinlich und Fragen werden durchschnittlich in Sekundenkürze beantwortet. Wäre da nicht Facebook, das dem verzweifelten, alternden Vater hilft, etwas Licht auf das streng geheime Leben seiner Tochter zu werfen.
Fazit --> schnelle Lektüre, zwischendurch lustige Illustrationen, erfrischendes Buch zum Schmunzeln!
Rezensionen von ManuManu:
Das Pubertier von Weiler Jan
Buch für die beste Freundin - denn niemand kennt mich so wie du
Eve und Lily sind zusammen aufgewachsen und seit Kindheitstagen an beste Freundinnen. Schon in jungen Jahren lernt Lily Declan kennen, und bald ist klar, dass sie ihr Leben miteinander teilen möchten. Doch Eve kann den Freund ihrer besten Freundin nicht leiden...
20 Jahre später gerät Eve, mittlerweile erfolgreiche Schmuckdesignerin, in einen Autounfall.
Als sie im Krankenhaus aufwacht, steht Lily an ihrer Seite - als Krankenschwester. Nach Jahren der Funkstille sehen sie sich zum ersten Mal wieder. Sie ahnen noch nicht, dass dieser Augenblick für beide die Zukunft verändern wird...
Fazit--> gefühlvoll erzählt, traurige Wende am Ende, positives Statement: nichts geht über wahre Freundschaft!
Rezensionen von Lisa Kulle, Buchhandlung Heyn, Klagenfurt:
Das Pubertier von Weiler Jan
Weltreise der Superlative
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Männer reisen jeder für sich 42.000km um den Globus ? die Schwierigkeit daran: Flugzeuge sind Tabu! Siegespreis: der teuerste Scotch, den man in Los Angeles bekommen kann ? eine Flasche Kinclaith von 1969. So einfach dieses Vorhaben auch klingt, so skurril verläuft die Reise auf ihren Etappen! Für alle, die das Fernweh und die Abenteuerlust nicht los lässt!!
Rezensionen von HEYN Leserunde Petra Gutsche:
Das Pubertier von Weiler Jan
Verwirrend und phantastisch zugleich....
Das Buch hat mich von Beginn an sehr verwirrt, da ich Anna, der Protagonistin, nicht folgen konnte. Ihr wirres Leben erzählt von verschiedenen Lebensabschnitten, unterschiedlichen Personen und Beziehungen und die Verwirrung war für mich perfekt. Dennoch habe ich das Buch mit Begeisterung und ziemlich rasch gelesen, manchmal auch herzlich laut gelacht, manchmal war ich doch sehr erstaunt.
Eine fesselnde Geschichte von Beginn an bis zum Ende.
Rezensionen von Schwaninger:
Totenfrau von Aichner Bernhard
Schaurig schön!
Ich lese selten Krimis. Aber ich habe selten ein Buch so schnell ausgelesen wie dieses. Habe mir am Ende sogar noch ein paar Kapitel aufgespart, damit ich noch einen Tag länger lesen kann. Wenn man ein Buch "fressen" kann, dann dieses! Die Handlung ist so spannend und so wunderbar schön erzählt.
In einer faszinierenden Sprache - rasant und in kurzen Sätzen geschrieben, die alles genau auf den Punkt bringen - sogar die großen Gefühle. Unbedingt lesen!!!






