Kunden em pfehlungen
Rezensionen von danzlmoidl:
Drohnenland von Tom Hillenbrand
Ein Blick in die Zukunft
Meine Meinung:
Ich konnte mir anfangs noch nicht so viel unter diesem Krimi vorstellen. Klar... Alles wird überwacht, aber alles wird mit Drohnen gemacht? Schon sehr seltsam, aber dieses Thema wird immer akuteller. Es wird mittlerweile ja schon darüber gesprochen, dass Päckchen in Zukunft mit Drohnen ausgeliefert werden, etc.
Genau dieses Thema hat Tom Hillenbrand aufgenommen und daraus einen Krimi "gestrickt".
Es war teilweise schon wirklich erschreckend, wenn man sich überlegt, dass alles so kommen könnte, wie er es beschreibt und so unwahrscheinlich ist das alles gar nicht. Autos, die sprachgesteuert selbst in der Gegend rumfahren? Ich weiß, dass es mittlerweile schon Traktoren gibt, die GPS gesteuert sind. Sie merken sich genau, wo sie schon waren und man muss selbst gar nicht viel tun.
Aber nicht nur die Auffassung der möglichen Zukunft hat mich fasziniert. Auch der Schreibstil des Autors ist einfach genial. Man merkt, dass er sich mit den aktuellen Themen befasst. Sei es Technik als auch Politik.
Die handelnden Personen sind mir gleich nahe gekommen. Ich konnte mich mit ihnen identifizieren. Aart van der Westerhuizen weiß genau was er will und lässt sich durch nichts und niemanden aufhalten. Aber er wäre nicht so erfolgreich, wenn nicht seine Analystin Ava bei ihm sein würde. Sie ist seine rechte Hand uns steht ihm immer zur Seite. Auch bei den negativen Aspekten. Dabei setzen sie alle möglichen Mittel ein. Ob alles legal ist, sei zu bezweifeln ;)
Ich muss wirklich sagen, dass mich dieser Krimi voll und ganz überzeugt hat. Er ist einfach anders und zieht einen in den Bann. Mit viel Geschick kann Tom Hillenbrand erzählen wie es sein wird und man stellt sich alles auch wirklich bildlich vor.
Fazit:
Unbedingt lesen, wenn man sich auch ein wenig für die neuen Entwicklungen in der Technik interessiert.
Rezensionen von HEYN Leserunde, Maria Dörfler:
Drohnenland von Tom Hillenbrand
Muehsam, aber unter die Haut gehend
Die ersten 50, 100 Seiten waren mühsam zu lesen - bin ich doch gewöhnt an mehr oder weniger logische Zusammenhänge.
Irgendwann beginnt das Unlogische, Sprunghafte zu stimmen, richtig zu sein für die Protagonistin. So und nicht anders ist ihre Welt, ihre Wahrnehmung, sind ihre inneren und äußeren Bilder.
Wenn die Abwehr gegen solches Stückwerk von Leben schwächer wird, ergibt alles durchaus Sinn.
Auch die Sprache hat viele poetische Züge.
Und ist die Welt nicht eben so, wir wir sie uns erschaffen, konstruieren - ganz nach unseren jeweiligen Möglichkeiten?
Ich denke,es ist schwer, nicht betroffen zu sein - dann ist das wohl ein gutes Buch für Mutige.
Rezensionen von Tanja Zwiener Buchhandlung HEYN Klagenfurt:
Nächstes Jahr im Küstenland von Christine Casapicola
Kommen Sie mit ins alte Österreich!
Das Buch nimmt uns mit auf eine nostalgische Reise in die Zeit, als Österreich noch am Meer lag, ins Küstenland nach Grado, aber auch nach Görz und in den Karst. Die Autorin hat Geschichten gesammelt von früher und verpackt in liebevolle Miniaturen, die Künstlern, Weinbauern und "ganz normalen Menschen" gewidmet sind.
Fotos aus der nicht immer guten alten Zeit runden dieses liebevoll gestaltete und überaus lesenswerte Buch ab.
Rezensionen von re.maier-henze@web.de:
Ein Heiliger kann jeder werden von Hubert Gaisbauer
Wege zur Heiligkeit
Den Impuls für seinen Titel erhielt der Autor durch das überlieferte Wort des am 27. April 2014 von Papst Franziskus heilig gesprochenen Papstes Johannes XIII.: ?Papst kann jeder werden? (8).
?Werden? meint Weg und Ziel und so ist zu fragen: wie verlief sein Weg zur Heiligkeit?
Von frühester Jugend an zeigte er ?eine Vorliebe für kirchliche Dinge?.
Neben den Eltern förderten Familienmitglieder und geistliche Personen des Heimatortes sein religiöses Interesse derart, dass er bald der ?kleine Geistliche? genannt wurde (9). Der knapp 14-Jährige führte zur Kontrolle seiner Selbsterziehung und religiöser Übungen ein Tagebuch (21). Im Priesterseminar vertraute er seine Empfindungen einem ?Geistlichen Tagebuch? an. Als 19-Jähriger hielt fest, er habe die ?Eingebung vernommen, seine Gedanken und Kämpfe aufs Papier zu bringen? (26). Drei Jahre später formulierte er seine Lebensaufgabe: ?Gott zu erkennen, ihn zu lieben und ihm das ganze Leben lang zu dienen. Gottes Wille soll auch mein Wille sein, das ist der erste und oberste Grundsatz? (60). Dieser Option blieb Johannes XXIII. bis an sein Lebensende treu.
Heutzutage ist fast nichts mehr heilig (Abhörskandal!), aber Heiligkeit wird gesucht; man denke an die vielen Pilger zu heiligen Orten!
Die These: ?Ein Heiliger kann jeder werden? enthält die Frage, wer ?jeder? sei und wie der Weg aussehen könnte. Neben Christen haben Angehörige anderer Religionsgemeinschaften die Möglichkeit, den von den Eltern übernommenen und vielleicht auch vorgelebten Glauben zu pflegen und Gott in ihrer jeweiligen Lebensform (Ehe, Familie, Beruf) zu dienen. Für religiös ungebundene Personen sollte die stete Beachtung der Würde des Mitmenschen das oberste Ziel sein.
Dem Autor gelang eine zügig lesbare Biographie über einen immer noch sehr populären und nun zur ?Ehre der Altäre? erhobenen Heiligen Vater.
Rezensionen von HEYN Leserunde, Irmgard Mandl-Mair:
Ein Heiliger kann jeder werden von Hubert Gaisbauer
wunderbar beruehrend
Ein berührender Roman, mit wunderbaren Bildern, die die Welt von Anna beschreibt. Ausgehend von ihrer letzten Station im Pflegeheim wird ihr Leben, das von schweren Verlusten gezeichnet ist, aufgerollt. Das Vergessen und das Stadium der Verwirrtheit begleitet sie von Anbeginn, wichtige Lebensphasen - Zeitteile- werden in Fragmenten beschrieben, sie lassen den Leser erahnen, wie sich das Vergessen anfühlt.
Wie fühlt es sich an, wenn man sich selber immer mehr verliert, wenn die wichtigsten Dinge, Namen, Erinnerungen plötzlich nicht mehr da sind? Wenn auch die vielen Hinweiszettel nicht mehr helfen, wenn man zwischen Realität und Phantasie nicht mehr unterscheiden kann?
Ein aktuelles Thema, ein schwieriges Thema, ein emotionales Thema, nicht einfach zu lesen, ein Buch, das einen in den Bann zieht, auf das man sich einlassen muss, das noch lange nachwirkt, sehr zu empfehlen!
Rezensionen von Lisa Kulle, Buchhandlung Heyn, Klagenfurt:
Der alte König in seinem Exil von Arno Geiger
Traurig, tragisch und doch hoffnungsvoll!
A
rno Geiger erzählt auf eine so liebevolle und einfühlsame Weise von der Alzheimer - Erkrankung
seines Vater - von den Anfängen, wo sich eine Dusseligkeit erkennbar macht, bis hin zur weit fortgeschrittenen Vergesslichkeit, wo der Vater nicht einmal seinen eigenen Sohn erkennt. Ein wunderschöner Roman, der niemanden kalt lässt! Gänsehaut pur!!
Rezensionen von Tanja Zwiener Buchhandlung HEYN Klagenfurt:
Der große Trip von Cheryl Strayed
Inspirierend
Beim Gehen und Wandern verändert sich nicht nur die einen umgebende Landschaft, sondern oftmals auch die eigene innere: Cheryl Strayed bricht auf als sie spürt, dass sie in ihrem Leben den Überblick und ihre Mitte gleichzeitig verloren hat. Das Buch beschreibt rückblickend ihre Lebensgeschichte und ihren 1000 Meilen langen Weg entlang der amerikanischen Westküste - sich selbst entgegen - wohltuend kitschfrei und ohne spirituelles Pathos, dafür aber fesselnd und berührend.
Rezensionen von ManuManu:
Der große Trip von Cheryl Strayed
Das Reich der Tränen
Das junge Mädchen Mia und ihr Hund Goldiur leiden sehr unter den Launen der strengen Mutter. Des öfteren muss sie Schläge über sich ergehen lassen, wegen schlechter schulischer Leistungen oder nicht getaner Hausarbeit. Manchmal trifft der Wutausbruch ihrer Mutter auch Goldiur. Stets hofft sie auf Hilfe und Beistand ihres Vaters, doch vergebens.
Immer wenn ihre Wangen von Tränen überströmt werden, findet sie Zuflucht im "Reich der Tränen", einer Welt, wo ihr bester Freund Goldiur sie als Sternendrache begleitet. Bis er eines Tages von der bösen Königin Zenoide entführt wird. Bald erkennt Mia, dass jenes Reich sich gar nicht so sehr von ihrem Leben unterscheidet. Ihr Vater taucht als Schattenmann auf und führt sie mit listigen Hintergedanken zur Königin, unter dem Vorwand ihr zu helfen, Goldiur zu befreien. Mia's Lehrer und Meister Frowin erklärt ihr auf dem schwierigen Weg, den sie alleine zu beschreiten hat, dass sie nur durch das Finden des allmächtigen Schlüssels Zugang zum Tor der bösen Königin erlangen kann. Doch Mia kommt zu spät und das Ende kommt anders als erwartet...
Fazit --> Buch basierend auf echten Begebenheiten, traurige Wahrheit über missbrauchte Kinder und wie missbrauchte Eltern ihr Schicksal an ihre Kinder weitergeben. Fantasie ist jedoch Hoffnung und diese überwindet schlussendlich alles!
Rezensionen von kadere:
Zerbrechlich und kraftvoll von Peter Ebenbauer; Rainer Bucher; Bernhard Körner
Viele Anregungen
Der Sammelband ?Zerbrechlich und kraftvoll. Christliche Existenz 50 Jahre nach dem Zweiten Vatikanum? geht zurück auf die Grazer Vortragsreihe ?Religion am Donnerstag? vom Wintersemester 2012/2013, die die Katholisch-Theologische Fakultät Graz anlässlich des Konzilsjubiläums veranstaltet hat und enthält zehn Beiträge aus ganz unterschiedlichen Bereichen.
Beleuchtet werden einzelne Konzilsdokumente wie Lumen Gentium oder Gaudium et spes, aber auch Entwicklungen nach dem Konzil, wie z.B. die Liturgiereform oder die gesellschaftliche und soziale Dimensionen des Christ-Seins in der komplex gewordenen Welt von heute. Besonders spannend fand ich persönlich die Beiträge von Hildegard Wustmanns zum Verhältnis von Frauen und Konzil und von Elisabeth Pernkopf zu Madeleine Delbrêl. Insgesamt ein spannendes, informatives Buch, das viele Perspektiven und Anregungen für die Zukunft enthält und sich dabei auf das Zweite Vatikanum und seine Texte stützt.
Rezensionen von eva-maria.auer@gmx.at:
Mindfuck Stories von Christian Hardinghaus
Oft - oder in diesem Fall immer - kommt es anders als man denkt
Mindfuck Stories - "sich literarisch mal so richtig den Kopf verdrehen zu lassen" - was sich da wohl dahinter versteckt? Die Neugierde hat mich angetrieben und nachdem ich die Leseprobe sehr ansprechend fand, musste das Buch her.
Im Buch sind 15 verschiedene Kurzgeschichten zu finden, die alle unterschiedlich lang sind und sich in alle möglichen Richtungen bewegen - keine gleicht der anderen.
Zu Beginn drängte sich mir der Gedanke auf, wie mir ein Buch den Kopf verdrehen soll und skeptisch begann ich zu lesen. Nach den ersten Zeilen hatte ich schon eine ziemlich genaue Vorstellung, wie die Geschichte enden wird. Jedoch musste ich dieses Bild schon ein paar Wörter später wieder komplett über den Haufen werfen und mir ein neues konstruieren.
Am Buch selber fasziniert mich die Vielseitigkeit und diese völlige Irreführung, die eine gewisse Hilflosigkeit hervorruft - man ist dem Autor völlig ausgeliefert und muss sich auf seine Worte einlassen. Der Schreibstil ist sehr angenehm - nicht aufdringlich und doch liefert er genug Informationen für Spekulationen. Die Geschichten sind alle verschieden und man kann sich gut in jede einzelne hineinversetzen.
Ich würde dem Buch gerne 4,5 Sterne geben - es wurden schlussendlich aber doch "nur" 4, da ich eigentlich keine Kurzgeschichten mag und mir manche Sachen doch zu verdreht waren.
Ich freu mich auf die Fortsetzung.








