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Rezensionen von Tanja Zwiener Buchhandlung HEYN Klagenfurt:
Reise durch Kärnten Ein Bildband mit über 180 Bildern STÜRTZ-Verlag [Gebundene Ausgabe]. 1., Auflage 2014 28.02.2014. Gebunden. von Siepmann Brigitta
Dieser Bildband hat gefehlt!
Dieser aktuelle Bildband lässt wirklich keine Wünsche offen: Bilder in hervorragender Qualität von allen Landschaften Kärntens, dazu informative Texte zur Geschichte, zu kulinarischen Köstlichkeiten oder dem Kärntner Lied ? ein wunderbares Buch für alle (zukünftigen) Kärnten-Freunde!
im Shop ansehen weitere Rezensionen von Tanja Zwiener Buchhandlung HEYN KlagenfurtRezensionen von HEYN Leserunde, Maria Dörfler:
Reise durch Kärnten Ein Bildband mit über 180 Bildern STÜRTZ-Verlag [Gebundene Ausgabe]. 1., Auflage 2014 28.02.2014. Gebunden. von Siepmann Brigitta
Ein faszinierendes Buch, manchmal erschreckend!
Maria Dörfler
Selten sind Figuren in einem Roman für mich so lebendig geworden, hatte ich so plastische Bilder der Protagonisten vor meinen Augen - ich werde mir gut überlegen, ob ich den Film sehen will!
Die wunderbare, poetische Sprache, die dramatischen,meist tragischen Schicksale, dennoch mit Leichtigkeit und typisch jüdischem Humor serviert, machen das Buch zu einem Lesevergnügen.
Warum ich dennoch nicht die höchste Bewertung geben will, liegt an den teilweisen zerrissenen Handlungssträngen und an der - aus meiner Sicht - nicht nötigen Derbheit in manchen Szenen.
Vielleicht ist aber auch das ein Stilmittel, um die Extremsituation der einzelnen Menschen und des "unmöglichen" Landes spürbar zu machen.
Berührend auch, wie in schwersten Zeiten dennoch oft das persönliche Schicksal, die ganz kleinen Dinge über Glück oder Verzweiflung entscheiden.
Ein sehr, sehr lesenswertes Buch.
Rezensionen von Lese Freundin:
Reise durch Kärnten Ein Bildband mit über 180 Bildern STÜRTZ-Verlag [Gebundene Ausgabe]. 1., Auflage 2014 28.02.2014. Gebunden. von Siepmann Brigitta
Sehr zu empfehlen!
Inhalt:
Eine Leiche wird gefunden, aber keine gewöhnliche, es handelt sich um eine Ratte. Die Kammerjäger Toni und Georg wissen: Wo eine Leiche liegt, da gibt es mehrere! Sie finden den Bau der Ratten und darin eine Leiche, diesmal menschlicher Natur. Als dann auch noch der verhasste Schulfreund von Georg, Hauptkommissar Lanner, die Ermittlungen aufnimmt entdecken sie unvorstellbares im Herzen von Berlin ?
Stil:
Ich mag Horst Evers und seine Art Dinge, die trocken sind, absolut witzig zu beschreiben und vorzutragen.
Normalerweise sind es kleine Kurzgeschichten, die Evers seinen Zuhörern eröffnet, aber mit diesem Kriminalroman hat er gezeigt, dass viel mehr in ihm steckt. Die Geschichte ist logisch, witzig und macht einfach nur Spaß. Durch die, doch sehr wandelbare Stimme war jede Sekunde des zuhörens ein Genuss.
Charaktere:
Ich bin ganz großer Fan von Toni. Der polnische Kammerjäger, kann ganz gut Deutsch, hat aber festgestellt, dass er mit ?ist gut ? ist nicht gut ? ist egal? viel weiter kommt und genau diese Einfachheit macht ihn zu meinem Liebling
Georg, der kleine vertrottelte, entpuppt sich doch als sehr liebenswürdig und passt hervorragend in seine Rolle.
Hauptkommissar Lanner, ein nordischer Typ, der es echt schwer hat mit den Berlinern. Ich musste immer wieder lachen, wie Lanner uns Berliner empfand und seine Gedanken dazu waren so toll, dass man ihn lieb haben muss.
Cover:
Das Cover passt, da die Berliner U-Bahn eine Rolle in der Geschichte spielt, was nun das Federvieh auf der Bahnsteigkante verloren hat, dass weiß ich nun nicht.
Fazit:
Ein absolutes must read / hear für alle,die Humor lieben. Dieser Kriminalroman ist leicht, kommt ohne Blut aus und ist sogar für Kinder geeignet. Eine wundervolle Geschichte, die gerade für Berliner ein ganz besonderer Genuss ist. Auch nicht Berliner können der Geschichte ohne Probleme folgen ? und lernen das mürrische Volk somit gleich ganz gut kennen.
Rezensionen von Lese Freundin:
Wüstenblume von Dirie Waris
Sehr sprunghaft
Inhalt:
Waris wächst mit ihren Geschwistern in der Wüste Somalias auf. Mit 5 Jahren wurde sie pharaonisch Beschnitten, mit 13 Jahren möchte ihr Vater sie verheiraten. Waris flieht, ganz allein, aus der Wüste ?
Schreibstil:
Der Schreibstil ist wirr und kindlich. Das Buch weißt keinen Roten Faden auf und die Geschichte springt fürchterlich.
Teilweise musste ich Abschnitte doppelt lesen, weil ich dachte ich hätte etwas überlesen. So wird ein Thema begonnen und das nächste Beginnt ? Jahre früher oder später.
Meine Meinung:
Dieses Buch schildert das Leben von Waris Dirie ? ihre Kindheit und Entdeckung als Model. Ihre Stolpersteine und Erfahrungen. Ihr Schicksal ist bewegend und erschüttert mich sehr, aber ? und nun kommt das, für welches mich viele verteufeln werden: Waris kämpft gegen die Verstümmelung der Frau ? das kündigt sie zumindest mit ihrem Buch an ? aber es geht geschlagene 3 Seiten um dieses Thema, ansonsten las ich nur etwas über ihren psychisch-kranken Mann, ihr Leben in der Wüste sowie in NY und London ? ihr Modelweg und ihre Arbeit stand im Vordergrund sowie die Menschen die ihr halfen ? ist dieses Buch nur ein Dankeschön?!
Zurück zum Thema Beschneidung: Wie im Buch richtig erklärt, ist es ein alter Ritus ? es hat sich eingebürgert dies zu tun und keiner widersetzt sich, weil es nicht anders gekannt wird. Auch Waris selbst fängt erst an darüber nachzudenken als sie eine unbeschnittene Frau sieht. Und erst da wird ihr klar, dass es unrecht ist. Woher sollen denn Menschen, die ihr Leben lang nichts anderen kennen, wissen was unrecht ist. Viele Naturvölker handeln anders, verletzen und opfern ? weil sie es nicht anders kennen. Dies ist auch Menschenunwürdig und ich glaube, wenn jemand aus diesen Völkern ?herauskommt? sowie Waris es schaffte, würde auch dort versucht werden einzugreifen. Es fällt mir daher sehr schwer, mich in die Lage von Waris hereinzuversetzen und wirklich mit ihr zu fühlen. Ich habe ihren Kampf gegen einen alten Ritus zwar herauslesen können aber nicht den Grund, warum kam dieser Sinneswandel? Sie schrieb, dass ihre Schwester an der grausamen Prozedur verblutete, dass sie selbst gesundheitliche Probleme hatte, aber ich habe nie ein Wort gelesen, dass man dort etwas ändern müsste. Was hätte Waris gemacht, wenn sie nie erfahren hätte, dass es in der westlichen Welt anders zugeht ? hätte sie geschwiegen?
Was mich persönlich richtig gestört hat, waren diese Zeitsprünge und Fehlende Abschlüsse einzelner Abschnitte ? eventuell logische Fehler.
1. Beispiel: Waris berichtet, dass sie gerne in die Schule gehen möchte und Englisch lernen, ihr Onkel verweigert ihr dies, geht dann aber doch mit ihr hin und als er dann mitbekommen, dass sie zur Abendschule geht, verbietet er ihr das ? hä? Sie berichtet weiter, dass sie Englisch durch die Bücher ihrer Cousine erlernt, kann aber kein Wort. Wie sie nun die Sprache wirklich erlernt hat, blieb mir verborgen.
2. Beispiel: Im Hause ihres Onkels leben ihre Cousinen, mit denen sie auch mal gemeinsam im Bad ist. Ihre Cousinen fragen, warum Waris keine Geräusche beim Wasserlassen macht ? so wie die Mädchen (eine davon ist in Waris alter (ca. 15), die andere ein wenig jünger). Waris sagt dazu nichts, da sie den Mädchen keine Angst machen möchte, denn sie ist der Meinung, dass sie in Somalia sofort beschnitten werden. Wie das? ? Die Mädchen kam mit Tante und Onkel (für die einige Zeit als Botschafterfamilie) nach London und fahren auch wieder. Aber mit 13 ist man doch zu alt um beschnitten zu werden, hätte dies nicht schon vor der Abreise stattfinden müssen und ? warum wundert sich Waris nicht, dass die beiden noch nicht beschnitten sind?
Kurz um: Ein Buch was mir viel zu sprunghaft geschrieben wurde, viele Lücken lässt und teilweise zu unlogisch war.
Rezensionen von Lese Freundin:
Wüstenblume von Dirie Waris
Zu flach
Inhalt:
Adam und Lizzie, 2 Teens, die unterschiedlicher nicht sein können. Sie, wohlerzogen und vermögend. Er, arm und planlos. Trotzdem sind die beiden so etwas wie ein Paar. Bis Adam sein Schicksal herausfordert und Death (eine Droge die dich 7 Tage im Vollrausch leben lässt und dich am 8. Tag tötet) schluckt ?
Schreibstil:
Burgess schreibt sachlich und flach.
Zu Beginn der Geschichte versuchte er den Fokus auf den ?Club 27? zu legen (ein weiterer Musiker, der sich mit 27 Jahren das Leben nimmt). Aber diesen Faden lässt er schnell wieder los. Der Autor versucht dann eine Liebesgeschichte der Protagonisten zu inszenieren, weil er dies nicht glaubhaft rüberbringen kann, geht es dann mit konfusen Verschwörungstheorien und Aktion weiter. Für mich hatte das Buch nichts mehr mit den ersten Kapiteln gemein und entwickelte sich, für meinen Geschmack, in die Falsche Richtung.
Charaktere:
Lizzie, die einen reiferen Eindruck, als Adam, machte scheint genauso vernebelt zu sein wie Adam, der die Droge genommen hat. Sie versucht ihm sein Leben so schön wie möglich zu machen. Scheint kein Problem damit zu haben sich schwängern zu lassen, damit Adam etwas hinterlässt. Sie kauft ihm Champagner für 600 Pfund, damit es ihm gut geht und würde auch mit mehreren Mädels Sex haben, damit es Adam gut geht ?
Adam, der nichts auf die Reihe bekommen, schafft es noch blöder zu werden und sich der Macht von Death hinzugeben. Er versucht seine große Liebe zu hintergehen, ihr die Zukunft zu rauben und fühlt sich dabei toll ?
Wie krank ist das denn?! Ich dachte, wenn man ein Buch über Drogen schreibt, dann versucht man das negative herauszuholen und nicht das man dabei noch blödere Sachen macht und das dann okay ist ? weil es ja der letzte Wunsch ist!
Cover:
Das Cover ist genial und reißt einiges raus! Was im Netz so grünlich aussieht ist in gedruckter Form giftiges Neongrün und sieht umwerfend aus. Gleiches gilt auch für die Aufmachung des Buches. Die Seitenzahlen stehen in kleinen Totenköpfen, die Kapitel sind mit Pillen unterteilt und die einzelnen Buchabschnitte / Phasen deutlich sichtbar getrennt.
Fazit:
Zu Beginn sehr fesselnd und dystopisch anmutend machte Death wahrlich Lust auf mehr. Doch nach kurzer Zeit wurden die Charaktere unglaubwürdig und das Buch verwandelte sich in ein Actiondrama. Von mir gibt es keine Leseempfehlung, da das Leben im Vollrausch zu stark verharmlost wird. 2 Sterne gebe ich für die Aufmachung des Buches und den Anfang, der vielversprechend wirkte.
Rezensionen von Cornelia Schulze:
Wüstenblume von Dirie Waris
Ein lebendiges Buch aus einer schwierigen Zeit!
"Eine Nacht, Markowitz" erzählt die wunderbare Geschichte eines Mannes, der eine junge, schöne deutsche Jüdin mit einer Scheinheirat vor den Nazis rettet, sich dann aber entgegen der Abmachung nicht wieder scheiden lassen will. So beginnt die deutsche Journalistin und "Zimmer frei" WG-Mutti Christine Westermann ihre Rezension über ein Buch, das sie völlig fasziniert hat.
Bevor ich selbst das Buch las, hatte ich die Büchersendung mit Christine Westermann gesehen und sofort entschieden: "Eine Nacht, Markowitz" muss ich lesen. Doch zu dem Zeitpunkt hatte Hely Zechner für seine Leserunde, zu der ich gehöre, bereits seine Entscheidung getroffen ... gut so. "Eine Nacht, Markowitz" ist so mannigfaltig überraschend, wunderbar und gefühlvoll.
Der Stil der 31-jährigen Autorin, zu der die finesse offene Wortwahl gehört, verstärkt die fantastischen Geschichte.
Ich konnte mich sofort mit der skurillen Geschichte und ihren Protagonisten anfreunden, und Verständnis für jeden aufbringen. Als Leser hat mich die Autorin sofort ins Buch gezogen ich war mitten drin und bei jeder Seite gespannt, wie es weitergeht ... ob die Nacht für Markowitz kommen wird.
Ein lebendiges Buch aus einer schwierigen Zeit, die zwischen Fakten und Fiktion beschrieben wird. Ich kann es nur wärmstens empfehlen.
Rezensionen von büchermaus:
Wüstenblume von Dirie Waris
Sympathischer Ökokrimi
Ein gemütliches Buch mit der sehr sympathischen Protagonistin Pirio, deren emotionales Debakel zwischen idealisierter, aber unerreichter Vaterfigur und mystifizierter toter Mutter auf der einen Seite; bedingungsloser Freundschaft zu ihrer alkoholkranken Freundin und deren Sohn Noah auf der anderen Seite, pendelt.
Noah ist der Sohn von Ned, mit welchem sie auf dem Meer unterwegs war, als sie gerammt wurden - nur die kälteresistente Protagonistin überlebte. Nun beginnt sich die Geschichte zu entwickeln.
Dabei gibt es viel Platz für Zwischenmenschliches; fürs Dranbleiben wird man mit schönen Wendungen und einem spannenden Ende belohnt.
Rezensionen von HEYN Leserunde Manfred Angerer:
Wüstenblume von Dirie Waris
Eine schöne Story, ein bisschen Zeitgeschichte, funkelnden Sprachwitz und oft überraschende Situationsanalysen auf sehr hohem Niveau.
'Eine Nacht, Markowitz' beginnt mit der Gründung des Staates Israel und zieht sich über die Jahrzehnte hinweg bis zum Ableben des Protagonisten.
Dieser ist kein Held, sondern ein unauffälliger und farbloser Mann, der gerade deshalb für den Waffenschmuggel der Irgun prädestiniert ist. Dieser farblose Jakob Markowitz, heiratet in Deutschland ? im Auftrag der Irgun ?die Jüdin Bella, um ihr die Ausreise nach Israel zu ermöglichen und verweigert dann die Scheidung.
Da ist seine 'Frau' Bella, die sich von ihm scheiden lassen will und Jahrzehnte gegenüber Markowitz in der Verweigerung lebt. Da ist Sonja, deren Duft nach Orangen Männer verzaubert, und ihr Mann Seev, ein großer Held der Irgun, dem das Schicksal den Boden unter den Füßen wegzieht. Und Vieles, Vieles mehr.
Das Buch erzählt keine großen Heldengeschichten, sondern aus dem Leben der Handelnden in teils bunten, teils düsteren Farben.
Ein Roman mit Geschichten zum Lachen und zum Weinen, geschrieben in einer Sprache, die an Bildhaftigkeit kaum zu überbieten ist.
Für Leser, die eine schöne Story, ein bisschen Zeitgeschichte, funkelnden Sprachwitz und oft überraschende Situationsanalysen auf sehr hohem Niveau schätzen, eine Pflichtlektüre.
Ein Kompliment an den Verlag Kain & Aber. In der Hardcover Version des Buches findet sich ein Code, mit dem 'Eine Nacht, Markowitz' als eBook heruntergeladen werden kann. Damit wird aus einem entweder 'Buch' oder 'eBook' ein sowohl - als auch und entsteht der (neue) Genuss, dieses Buch teilweise mit dem haptischen Vergnügen des Umblätterns, teilweise mit dem Komfort, die Schrift zu vergrößern (um Sehschwächen auszugleichen) zu lesen.
Rezensionen von Marianne Schaffer-Schellander:
Wüstenblume von Dirie Waris
Dieser Roman ist einfach nur schön!
Die Sprache des Buches 'Eine Nacht Markowitz' verzaubert durch ihre Einzigartigkeit. Die poesievollen und lyrischen Beschreibungen von Dingen und Menschen sind mit einer Bodenständigkeit gemischt, die es füllig, spannend und bis zum Schluss überraschend machen. Die im Buch dargestellten Menschen sind ihren Leidenschaften zwar ausgeliefert, können zugleich aber auch Facetten von 'wahrer Freundschaft' und 'wahrer Liebe' leben.
Rezensionen von HEYN Leserunde Dagmar Pfleger:
Wüstenblume von Dirie Waris
Sehnsucht, große Sehnsucht
Ayelet Gundar-Goshens Thema ihres Erstlingswerkes ist die übermächtige Sehnsucht in einem herausforderden Leben in Palästina: die Sehnsucht und Suche nach Liebe, Frieden, Familie und Glück auf der einen und die Überwindung von Schmerz und Enttäuschung auf der anderen Seite. Die Autorin schildert in einer sehr bildhaften, stellenweise "märchenhaften" Sprache, welche Wege ihre miteinander eng verbundenen Figuren einschlagen, um "Lösungen" für ihre (Lebens-)Probleme zu finden.
Schön und berührend erzählt!


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