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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Eva Hafner, Buchhandlung HEYN, Klagenfurt:

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Amüsant & spritzig!

Ingrid Noll ist trotz hohen Alters in Bestform! An einem einzigen Nachmittag in einem Rutsch durchgelesen, kann ich auch den nächsten Streich der Autorin nur wärmstens empfehlen!

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Rezensionen von HEYN Leserunde Sabine Moser:

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Nichts für Romantiker - doch lesenswert

Der eindrucksvollen Erzählweise von Ayelet Gundar-Goshen ist es zu verdanken, dass man sich mitten drin zu finden glaubt.
Enttäuschend hingegen sind die Hoffnungslosigkeit und die unerfüllten Wünsche, die sich durch die Geschichten ziehen.
Israels Gründerzeit als Rahmenhandlung und Schauplatz zwischenmenschlicher Dramen.

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Rezensionen von HEYN Leserunde Volker Moser:

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jüdisches Märchen (für Erwachsene) - aus der Neuzeit

Lesenswert ob der Sprache und der detailreichen Schilderung der Protagonisten. Ein neuzeitliches Märchen - im Mittelpunkt : Menschen und Ihre Wege beziehungsweise Irrwege im Spannungsfeld von Lust - Krieg - Schicksal - Scheitern - Hoffen - Sehnsucht
Was bleibt? Der Orangenduft in der Nase !

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Rezensionen von Gerda Laurer:

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Und nebenher läuft Krieg

Krieg und die Gründung des Staates Israel sind die schreckliche Hintergrundmusik, die gleich beim ersten Einlesen in den Roman nebenher zu laufen beginnt, fast ein wenig zu beiläufig. Entspricht dies vielleicht dem Lebensgefühl, das sich einstellt, wenn man sich an die ständige Präsenz drohender kriegerischer Zwischenfälle gewöhnt hat? Lassen sich vielleicht dadurch dann Mord und Totschlag ebenso leichthändig beschreiben wie die besonders schön in Worte gefasste, interessante und faszinierend-überzeugende Schilderung der Charaktere, die in ihrer jeweiligen ganz ungewöhnlichen Eigenheit tief berühren und in den Bann ziehen? Sinnlich, mitreißend, man kann den Duft der Orangen und die Hitze fast genauso intensiv spüren wie das Lachen, das erotische Verlangen aber auch die Verzweiflung und das schmerzliche Leiden an der ewig unglücklichen Liebe.

..Ineinander verstrickt sind die Personen von Anfang an und dieses Beziehungsgeflecht verfilzt sich immer dramatischer?..spannend, interessant, berührend und trotzdem witzig und leicht ? eine gelungene, unbedingt lesenswerte Geschichte.

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Rezensionen von HEYN Leserunde, Ewa Wiercinska :

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Danke Mr. Heyn für Deine Buchempfehlung!

In dem jetzigen Internetzeitalter, wo das Echte und Natürliche vergessen wurde, ist so ein Buch wie dieses eine Offenbarung, ein psychologisches Meisterstück.
Ein buntes, pralles Märchen, lakonisch erzählt, teils witzig, teils traurig. Wunderbar geschrieben mit einer poetischen Sprache, die nach Orangen duftet.

Die Geschichte über Jakob Markowitz und seine schöne deutsche Jüdin Bella, die er mit einer Scheinheirat vor den Nazis rettet, sich dann aber entgegen der Abmachung nicht wieder scheiden lassen will, über jüdischen Widerstand, über das Leben an sich.
Erzählt nach dem Motto " Auch eine Faust war einmal eine offene Hand " von Jehuda Amichai

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Rezensionen von HEYN Leserunde, Barbara Maria Angerer:

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Eine Nacht, Markowitz von Ayelet Gundar-Goshen

Eine schaurig-schöne Geschichte

Der israelischen Autorin Ayelet Gundar-Goshen gelingt es in ihrem Romanerstling, mit wunderschönen Sprachbildern den Reiz, das Flair und die spezifische Schönheit des Landes Israels zu beschreiben. Orangenduft zieht förmlich durch das Buch, flirrend heiße Luft und karges Land nehmen vor dem inneren Auge Gestalt an.

Die Schicksale, Lebensweisen und Herausforderungen der handelnden Personen beschreibt die Autorin mit ebensolcher Intensität. Leid und Schönheit, Liebe und Hass, Leidenschaft und Einsamkeit, Sehnsucht und Freundschaft, Fanatismus und Sucht, Emanzipation und Ergebenheit in das Schicksal fügen sich leichtfüßig ineinander. Die Geschichte spannt sich vom israelischen Befreiungskampf bis ins Nazideutschland mit all den Gräueltaten. Männerfreundschaften und Frauenschicksale sind intensiv beschrieben und doch bleiben die Charaktere unverbindlich fern, so dass es mir schwer fällt, mich ganz auf sie einzulassen. Eine wunderbare Filmgeschichte, als Roman nicht nur schön - auch schaurig.

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Eine Nacht, Markowitz

Rezensionen von re.maier-henze@web.de:

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Mit gläubigem Herzen und wachem Geist von Reinhold Stecher

Humanum - Entfaltung der Liebe

Klaus Egger, der Webereiter (9)des 2013 verstorbenen Innsbrucker Altbischofs Reinhold Stecher, wählte aus dessen Nachlass 27 Vorträge und Ansprachen aus der Zeit von 1985-2012 aus. Die jeweiligen Ausführungen sind - äußerlich betrachtet - landesinternen Ereignissen und Gegebenheiten (15 u.ö.)gewidmet.

Immer wieder erinnert der Altbischof seine Zuhörer an das Humanum, das Nachdenken des Menschen über sich (112) und sein Verhalten gegenüber den Mitmenschen und der Natur.
Zur Pflege des Humanum innerhalb kirchlichen Lebens schlägt er wegen herrschenden Priestermangels die Volkfrömmigkeit z.B. in der Gestalt von Wallfahrten vor (29). Im Hinblick auf das soziale Leben in Unternehmen plädiert er für Verantwortungsfreue und Offenheit für Kontakte zu den Mitarbeitern; beide Größen sind ihm wichtiger als hervorragende Sachkompetenz und Verdienstmöglichkeiten (152f.). Sein Aufruf zum Humanum innerhalb der Natur gilt besonders dem Wasser, dem Schatz der Zukunft. Das Wasser ist eben nicht für alle Menschen die rinnende Selbstverständlichkeit (82). Insofern ist sein Wert wieder neu und ehrfürchtig zu bedenken und es ist vor Verunreinigung zu schützen. Zu einem Schatz der Zukunft wurde Wasser in Form einer Geldspende an eine albanische Gemeinde. Nach einigen Jahren war so viel gespendet worden, dass eine 15 km lange Wasserleitung dort den Bau einer Kirche ermöglichte (86).
Zwei große Gefahren für das Humanum sind die zeitgemäßen Versuche, den Menschen auf ein Nur zu reduzieren (113) und ihm durch Indiskretion seine Intimität zu nehmen (60).
Kirche und Welt sind daher aufgerufen, sich für eine Kultur des Gefühls (154) zu engagieren. Zu diesem weiten Feld gehört nicht nur das Einräumen von Fehlern und Irrtümern (122), sondern auch die Bereitschaft zum Dienen (144), zu Mut und zur Wende zur Einfachheit (216). Diese Anregungen und viele weitere dienen der Entfaltung der Liebe (242) und damit dem Humanum.
Herzlichen Dank an Klaus Egger für die themenreiche Auswahl aus der schriftlichen Hinterlassenschaft von Reinhold Stecher.

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Mit gläubigem Herzen und wachem Geist

Rezensionen von Lisa Kulle, Buchhandlung Heyn, Klagenfurt:

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Polarrot von Patrick Tschan

Mitfiebern mit einem der sympathischsten Gauner der Literatur

Jack Breiter wächst in ärmlichen Verhältnissen auf und will von klein auf nicht viel mehr, als ganz nach oben zu kommen. Nach einem Hürdenlauf aus Gaunereien findet er sich in einem Konzern wieder, der den Nazis die Farbe für die Hakenkreuzfahne verkauft und wird dort prompt zum Starverkäufer. Doch es kommt wie es kommen muss: Er verliebt sich und die Probleme häufen sich unaufhörlich.

Obwohl Jack wohl kaum zu den guten Menschen zu zählen ist, so entwickelt man im Laufe der Geschichte doch eine Sympathie für ihn und drückt ihm die Daumen, dass er all seine Vorhaben schafft! Tauchen Sie ein in ein Leben voll Ideenreichtum, Hinterlist und unermüdlichem Überlebensgeist!

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Polarrot

Rezensionen von darklittle:

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Polarrot von Patrick Tschan

A Riveting Novel of Immigration and Friendship

Helene Wecker's novel about two unusual immigrants is mainly set in New York City around 1900 and she takes you right there. In The Golem and the Djinni, you?ll visit cramped, stuffy tenements as well as stately, airy mansions. You will explore a city that you've probably never seen before. Ms. Wecker has a gift for setting.

I only wished there would have been a map somewhere in the book to place all the streets and to get a feeling for the distances the characters traveled.

The novel follows the two main characters, a female golem and a male djinni, on their search for freedom and happiness. Chava, the golem, is new to life. She learns fast and adapts to the Jewish immigrant society quickly. Her greatest fear is to hurt someone and so Chava stays wary. Ahmad, the djinni, was free to do whatever he wanted and now he is trapped in human form. His self-conscious and impatient character makes him roam New York City night after night. While Chava wants to be like anyone else, Ahmad only wants to be free again to return home to Syria.

In my opinion, these two main characters are the archetypal immigrants. They are very different from the rest of the people already living in the U.S.. Chava comes to stay and to make a living. She wants to fit in and still has to learn everything to survive. Ahmad is in the U.S. with the goal to return to Syria as soon as he is free again. He resembles those immigrants who came to America to work and make money just to return home again, although lots of them stayed in the end.

As you can see, The Golem and the Djinni is a novel about immigration and different cultures in New York City around 1900, but this book has even more to offer. It is a book about friendship and trust and it's a riveting read.

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Polarrot

Rezensionen von darklittle:

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Munro A: Dear Life von Patrick Tschan

Probably Not Munro's Best

Dear Life is divided into two parts. The first one consists of ten short stories, the second of four autobiographical pieces. I'll only review the short stories. As far as I can remember, all of them are set in Canada, many in the 20th century. Of course, Alice Munro knows her trade. She understands how to set the scene and how to transfer atmosphere.

In Dear Life, Alice Munro's characters often seem to share similarities. The oppressed woman, the confused man and sometimes a child to tell us all about their problems. What struck me most, was how Mrs. Munro told stories from a child's perspective. Especially in ?Gravel?. You really think you are a child experiencing what the narrator experienced.

Unfortunately, technique isn't everything. Don't get me wrong, ?To Reach Japan? was perfect! I also enjoyed ?Amundsen? and ?In Sight Of The Lake?. But the remaining seven short stories didn't do the trick. They were okay, but I really expected more than just ?okay?. While ?To Reach Japan? was captivating and left me thinking, ?Dolly? for example, left me indifferent.

As Alice Munro has won the Nobel Prize, I'm sure there are better short story collections out there. If life is like it is shown in Dear Life, it's mostly dull, gray and tedious.

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Munro A: Dear Life