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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Simone T:

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Zillertal von Gudrun Steger

Ein Prachtexemplar

Die Fotografien von Horst Ender zeigen Landschaften und Gegenden in denen ich teilweise selbst schon war in einem ganz neuen Bild.
Es ist ein Zillertal Atlas der ganz besonderen Art, der Lust macht diese Gegenden auch mal mit eigenen Augen zu sehen.
Die Aufteilung in verschiedene Regionen macht das Werks auch gleichzeitig zu einem wunderschön anzuschauenden »Nachschlagwerk«.

Aber egal wo man den Bildband aufschlägt, man findet auf jeder Seite Bilder in einer Ästhetik wie man sie vorher, wenn überhaupt, nur selten gesehen hat. Man kann sich an manchen Motiven gar nicht satt sehen.

Warum in die Ferne schweifen. . . denkt man sich bei diesem grandiosen Bildband. In der Tat zeigen Enders Fotografien, wie vielseitig und beeindruckend schön hiesige Landschaften sein können. Die Skigebiete, Bergmassiveund Naturschutzgebiete scheinen geradezu magisch und entrückt, was neben der Perspektive sichtlich auch dem Wetter, der Tages- und Jahreszeit der Aufnahmen geschuldet ist. Die Begleittexte von Gudrun Steger spiegeln diese Faszination ebenso wieder und kommen stets kompetent und informativ daher. Ein Buch, das Lust macht das Zillertal zu erkunden!

Nebenbei erfährt man viel Neues über Brauchtum und Volksfeste, die Mentalität der Einheimischen, es macht einfach nur Freude.


Gerade in den zahlreichen Naturreservaten sind Fotografien entstanden, die eher an die berühmte Landschaftsmalerei früherer Jahrhunderte eines Kaspar David Friedrich erinnert. Scheinbar zufällig aufgenommene Motive glänzen jedoch mit einer erstaunenswerten Detailtreue. Dies drückt sich wiederum in der natürlichen Farbgestaltung aus, einer ganz besonderen Stimmungslage und in der Kombination von Landschaft und klimatischen Einflüssen, bedingt durch Wind und Wetter.

Vermeintlich gewöhnliche Natur strahlt hier etwas Erhabenes, Mystisches, ja geradezu Zeitloses aus. Die Aufnahmen sind nach einer eigenen Komposition gestaltet und erhalten durch den Blickwinkel des Fotografen eine künstlerische Dramaturgie. Zudem bestätigen sie, dass ein absoluter Meister seines Faches am Werk war, der einen nachhaltigen Eindruck beim Betrachten dieses Bildbandes hinterlässt.

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Zillertal

Rezensionen von Cornelia Schulze:

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Wahn. von Kessler Christof

Schuster bleib bei Deinen Leisten! Hoffentlich bist Du ein besserer Arzt denn Schreiber!

Mehr Klischee geht nicht! Hat sich mal wieder keiner getraut, Herrn Professor zu sagen, dass er nicht schreiben kann! In etwa so sah meine Gedanken-cloud bei fast jeder der Kurzgeschichten aus, die uns Christof Kessler präsentierte. Es war kein Wahnsinn dieses Buch, sondern
wahnsinnig banal. Die Geschichten seiner Patienten könnten sicherlich wahr sein, auch wenn sie zeitweise an den Haaren herbeigezogen wirken - aber in der Neurologie ist vieles möglich.

Die Art zu schreiben ist aber so platt
und ohne Esprit, und obwohl der Herr Professor Jahrgang 50 ist und auch
Berater bei einer Verfilmung eines Oliver Sacks Bestsellers war, schreibt er selbst so ältlich.
Unterm Strich war ich froh, dass dieses Buch Kurzgeschichten sind. Dann kann
man es nach einer wenigstens weglegen. Für Menschen die noch nie mit
neurologischen Krankheiten oder Phänomen zu tun hatten, mag die ein oder
andere Story überraschen - mehr Gutes lässt sich aber in diesem Buch nicht
entdecken!

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Wahn.

Rezensionen von Petra Gruber:

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Wahn. von Kessler Christof

Beste Unterhaltung auf Englisch!

Die rote Reihe ist eine geniale Erfindung des Reclam-Verlages. Originaltexte mit Vokabelhilfen in unterschiedlichen Sprachen.

Shakespeare in Love ist das Drehbuch von Marc Norman und Tom Stoppard zum gleichnamigen, mehrfach mit Oscar ausgezeichneten Film. Wenn man den Film kennt oder auch wenn man es gewohnt ist Theaterstücke oder Drehbücher zu lesen, ist es ein großes Lesevergnügen.

Allerdings könnte ich mir vorstellen, dass RomanleserInnen weniger begeistert sind.

Erzählt wird die fiktive Liebesgeschichte zwischen Will Shakespeare, der gerade eine Schreibblockade hat und wie immer in Geldnöten steckt und einer jungen Adeligen, Viola De Lesseps. Sie liebt das Theater und schleicht sich als Junge verkleidet als Schauspieler in die Truppe und verliebt sich Hals über Kopf in Will.
Sie werden ein Liebespaar. doch wie auch in den Shakespearestücken gibt es viele Verwirrungen und Irrungen. Am Ende schreibt Will wieder, unter Violas Liebe entsteht Romeo und Julia. Trotz aller Hindernisse kommt es zur Aufführung, mit Viola als Julia.

Doch kann diese Liebe funktionieren? Ein armer Poet und eine wohlhabende junge Adelige? Um das herauszufinden: Lesen oder den Film ansehen!

Wunderbarer Text, ganz viel Theater im Theater, viele Szenen aus Romeo und Julia und anderen Stücken, die sich mit der Filmhandlung verbinden und eine gelungene Parodie auf Shakespeares Stücke. I really loved it!

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Wahn.

Rezensionen von krippenfreund:

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Die Haller Weihnachtskrippe von Andreas Crepaz

?Die Haller Weihnachtskrippe? - Eine Papierkrippe aus dem Tyrolia-Verlag Innsbruck

Die Ursprünge dieser Krippe finden sich in der österreichischen Universitätsstadt Hall in Tirol, die durch Salzgewinnung und als Solebad zu Wohlstand gelangte und viele Künstler förderte. Man entdeckt die Krippe zur Weihnachtszeit in der 1281 erbauten Pfarrkirche St. Nikolaus. Sie ist als Bretterkrippe im Hochaltar aufgebaut und stellt die heilige Familie, Ochs und Esel, vier Hirten, drei Schafe und fünf Engel dar.

Die auf Bretter gemalten überlebensgroßen Figuren sind in ausgezeichnetem Zustand und werden Jahr für Jahr aufgestellt.

Der Krippenbogen gibt die großen Figuren detailgenau verkleinert wieder, wobei die Hauptfiguren rund 15 cm in der Höhe messen. Das Titelbild stellt die Krippe als Original in den barocken Säulen des Hauptaltares dar. Den kartonierten Figurenbögen ist eine Aufstellskizze mit einer ausführlichen Baubeschreibung beigefügt. Eine sehr umfangreiche Biografie des Bildhauers und Krippenkünstlers Andreas Crepaz (1877 ? 1963) mit einer historischen Einordnung des Werkes runden den Krippenbogen ab.

Hall in Tirol war gegen Ende des 19. Jahrhunderts eine Künstlerkolonie. Nicht nur die Kunstanstalt Vogl, aufgrund derer viele Künstler nach Hall zogen, sondern auch eine große Anzahl anderer Künstler, förderten die Entwicklung Halls zur Kunststadt. Sie alle schufen ein kunstfreundliches Mikroklima in der Salzstadt, das lange herrschte und vielleicht dazu beigetragen hat, dass aus Hall im 20. Jahrhundert eine ganze Reihe bekannter Künstler hervorgingen. Die Kunstanstalt Vogl brachte wieder einen enormen Impuls für Hall als Kunststadt, denn Ladiner Bildschnitzer wie Andreas Crepaz, Paul Costa und Johann Colliselli zogen zu Vogl nach Hall. Auch Josef Bachlechner (d. ältere) ließ sich in Hall nieder. So sind die Krippenfiguren stilistisch geprägt von den Werken Joseph Ritter von Führichs (1800 ? 1876) und weisen Parallelen zu Josef Bachlechners bekannten Krippenbögen auf. Die Krippe sollte nicht mit der 1824 geschaffenen Papierkrippe von Vater und Sohn Georg und Felix Haller aus Götzens verwechselt werden.

Diese Papierkrippe stellt eine gelungene Erweiterung des Angebots-Spektrums in diesem Bereich der Weihnachtskrippen dar und ist sowohl interessant für den ambitionierten Sammler, als auch für den Krippenbauer. Aufgrund der Formgebung stellt das ?Handling" der Figuren keinerlei Probleme dar. So ist es auch jungen, oder noch nicht so geübten Krippenbauern möglich, in kurzer Zeit schöne Ergebnisse zu erzielen, die eine beschauliche Weihnacht unterstützen.

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Die Haller Weihnachtskrippe

Rezensionen von Anita:

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Die Haller Weihnachtskrippe von Andreas Crepaz

Beobachten und zielführend agieren

Wir urteilen immer viel zu schnell und nicht immer zielführend. Diese DVD lehrt genau hinzusehen,zu beobachten,gut zu interpretieren und zielführend zu agieren. Kann ich jedem Hundebesitzer und auch JEDEM Hundetrainer empfehlen!!!

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Die Haller Weihnachtskrippe

Rezensionen von Robert M. Domes:

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Der Große Krieg. Österreich im Ersten Weltkrieg 1914-1918 Der Weg in den Untergang - Die Katastrophe im Osten - Der Krieg im Gebirge - Das Ende der Monarchie von Magenschab Hans

Der große Krieg 1914-1918

In ?Der Große Krieg - Österreich im Ersten Weltkrieg 1914-1918? beschreibt Hans Magenschab in einfachen Worten die Vorgeschichte zum und den Verlauf des Ersten Weltkrieges aus Sicht der Österreich-ungarischen Monarchie. In insgesamt 17 Kapiteln beschreibt er historische Begebenheiten, deren Auswirkungen den Verlauf der Geschichte in Europa und letztlich der ganzen Welt verändert haben.

Die einzelnen Kapitel sind lose chronologisch geordnet und plakativ bezeichnet. Anschaulich wird dargelegt, wie Handlungen oder Unterlassungen der Hauptprotagonisten (z.B. Kaiser Franz Joseph I, Generalstabschef Franz Conrad von Hötzendorf oder Außenminister Ottokar Graf Czernin) entscheidenden Einfluss auf den Kriegsverlauf genommen haben.
Neben der Schilderung bekannter Fakten werden auch weniger bekannte Tatsachen, wie z.B. dass bereits im Ersten Weltkrieg Frauen gedient haben, der Einsatz von Brieftauben zwecks Kommunikation oder der Panzer eine Erfindung des Österreichers Oberleutnant Günther Burstyn war, der vom österreichischem Kriegsministerium belächelt vom französischem Militär jedoch gebaut und eingesetzt wurde, beschrieben.
Hans Magenschab gibt seine Interpretation der Ereignisse wieder, ohne es jedoch zu unterlassen, im Literaturverzeichnis auf die im Zeitpunkt des Druckes aktuellsten Forschungen und Meinungen zu verweisen. Ergänzt wird seine Auslegung durch literarische Zeugnisse (Auszüge von Reden und Werken) von zeitgenössischen Politikern (z.B. Kaiser Wilhelm II) und Schriftstellern (z.B. Karl Kraus, Ernest Hemingway).
Mit dem Text in einem unmittelbaren symbiotischen Zusammenhang stehen die vielen von Hans Magenschab zusammengetragenen Fotos, Kriegsplakate und Karikaturen. Sie zeigen zum einen die Stimmung im Volk und der Soldaten vor, bei und während des Krieges. Zum anderen machen sie die Greuel und Sinnlosigkeit des Ersten Weltkrieges (stellvertretend für jeden Krieg) sichtbar.
Ich empfehle ?Der Große Krieg - Österreich im Ersten Weltkrieg 1914-1918? jedem, der nicht nur an rein wissenschaftlichen Abhandlungen interessiert ist.
Robert Domes

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Der Große Krieg. Österreich im Ersten Weltkrieg 1914-1918 Der Weg in den Untergang - Die Katastrophe im Osten - Der Krieg im Gebirge - Das Ende der Monarchie

Rezensionen von maier:

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Matthias Bernhard Braun von Emanuel Poche

Bittw wie kann ein Buch 2013 erscheinen und vom sehr , sehr geschätzten Hans Jäger herausgegeben werden, wenn dieser doch schon verstorben ist?

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Matthias Bernhard Braun

Rezensionen von Rotfuchs:

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Matthias Bernhard Braun von Emanuel Poche

Mit der Kraft des Wortes

Mit der Kraft des Wortes ist ein sehr ehrliches, kritisches und mit viel Engagement geschriebenes Buch.
Es spart nicht mit Kritik an der Gesellschaft (zu der sich der Autor ausdrücklich auch selbst zählt)
sowie an den Verantwortlichen in Politik und Wirtschaft.

In einer klaren und verständlichen Sprache bringt Hubert Gleixner außerdem die aktuellen Themen wie Angst,
Depression und mangelnde Werteorientierung offen und ungeschönt und zugleich sehr einfühlsam und mit
viel Verständnis auf den Punkt.

Gerade an diesen Stellen habe ich manchmal tief Luft geholt.

Mit leicht ironischen und bewusst überzeichneten Passagen versteht es der Autor darüber hinaus, seinem Buch
auch amüsante und unterhaltsame Elemente zu verleihen. Über allem steht seine Liebe zum Leben und sein
Aufruf zu mehr Verständnis, Versöhnungsbereitschaft und Toleranz.

Seine eindringlichen Mahnungen und Weckrufe in punkto Menschlichkeit werden nicht ohne Wirkung bleiben.
Sie regen zum Nachdenken und zum Handeln an.
Nach dem Lesen dieses Buches sehe auch ich viele Dinge in einem anderen Licht.

Mit der Kraft des Wortes hat meine Gedanken- und Gefühlswelt neu in Bewegung gebracht.

Ein sehr empfehlenswertes Buch.

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Matthias Bernhard Braun

Rezensionen von HEYN Leserunde, Petra Hesse:

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Wahn. von Kessler Christof

Der "Wahn" bleibt blass.

Petra Hesse: Der "Wahn" bleibt blass. Rezension zu

Christof Kessler, Wahn. Stories.
Köln: Eichborn 2013

Körperlich-seelische Zustände, in bzw. mit denen der einzelne Mensch und seine Gesellschaft leben können, werden zumeist als "gesund" oder "normal" bezeichnet.

Zustände jenseits der Bandbreite dieser Norm gelten als "krankhaft" und behandlungsbedürftig. Mit letzteren befasst sich die ärztliche Diagnostik, aber - zumindest seit der Romantik - auch das künstlerische Erzählen.

Der "Wahn" - so der Titel von Christof Kesslers Erzählsammlung - erscheint in literarischem Erzählen häufig als die einzig existierende Realität: Er wird aus der Innenperspektive des oder der "Wahnsinnigen" erzählt. Für den Arzt hingegen muss der Wahn im Außen bleiben: als Gegen-Stand (!) seiner Erkenntnis und seines Bemühens um Heilung.

Diese beiden Einstellungen zum "Wahn" versucht der kunstinteressierte Neurologe Kessler zu verbinden. Anders als Oliver Sacks, der weitgehend aus der eigenen Perspektive des Mediziners erzählt und im Rahmen dieses Erzählens seine PatientInnen zu Wort kommen lässt, wechselt Kessler zwischen Innen- und Außenperspektive. Dies schwächt beide Sprechhaltungen: Der Mediziner kommt allenfalls populärwissenschaftlich zu Wort und vernachlässigt die körperlichen Aspekte der Krankheitsgenese, aber auch die angestrebte Illusion des "Sich-Hinein-Versetzens", der zeitweiligen Identifikation mit dem wahnhaften Bewusstsein gelingt nicht wirklich. So gleicht die Schilderung der Dopaminsucht eines Parkinson-Patienten in der titelgebenden ersten Erzählung einem Computerspiel, betrachtet aus der Distanz eines Nichtspielers; die folgende Erzählung von Partnertausch und Infarkt liest sich gar wie eine moralisierende Warnung vor der Selbstüberforderung einer falsch verstandenen Modernität u. s. w.

Insgesamt kann ich den Erzählband weder als packende Literatur noch als medizinisch aufschlussreich bezeichnen - der "Wahn" bleibt blass.

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Wahn.

Rezensionen von Equi-Libri:

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Wahn. von Kessler Christof

Die Geschichte ist zum Lachen und Weinen, anrührend und nachdenklich. Kurz: Schön. Gleichzeit geht von dem Buch aber auch eine Stimmung aus, die sich nur schwer beschreiben lässt. Selbst in den heiteren Momenten lag für mich etwas Bedrohliches. Über allem schwebte immer eine gewisse Last, die nicht nur der Junge und der alte Mann trugen.

Mit dem einfachen Schreibstil erzählt unverkennlich John Boyne (der ein hervorragender Autor ist) eine einfache Geschichte, die aber überberhaupt nicht einfach ist, da sie das Leben thematisiert, das eben nicht einfach ist. Wer das Buch gelesen hat, wird feststellen, dass die Parabel nicht neu ist und die Geschichte auf einer bereits sehr bekannten anderen Geschichte beruht. Doch "Der Junge mit dem Herz aus Holz" ist meiner Meinung nach noch ergreifender und poetischer als das "Original" und gefällt mir besser. Wie Noah es immer wieder im Buch sagt: "Wie ungewöhnlich!"

Ein wunderbar philosophisches Märchen für Erwachsene, das man auf verschiedene Weise lesen kann, das aber in jedem Fall bereichert. Deshalb eine uneingeschränkte Leseempfehlung für ein atmosphärisch dichtes und sehr berührendes Buch, das trotzdem ein Lächeln aufs Gesicht zaubert!

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Wahn.