Kunden em pfehlungen
Rezensionen von avatara379:
Spannendes Krimi!!
Mit grosser Vorfreude habe ich das Buch von Daniela Clouding in den Händen gehalten.... Spannung über 166 Seiten hinweg! Die Hauptfigur ist mir inzwischen fast wie eine gute alte Bekannte vorgekommen und mir in ihre Schwächen, Eigentun und Macken so richtig ans Leserherz gewachsten.
Ein Buch welches mit hochgenuss gelesen werden kann.
Die Geschichte ist spannend und unterhaltsam, eine seltene Kombination bei Krimis . Ich kann dieses Buch jedem Krimi-Fan empfehlen, ebenso wie andere die eigentlich Krimis nicht mögen. Eine "Clouding" zu lesen ist mehr als nur ein Krimi...
Das Ende ist jedenfalls Überraschend und die spannung darauf ist das Buch schon alleine Wert.
Rezensionen von danzlmoidl:
Seelen im Eis von Sigurdardóttir Yrsa
Gruselig ist etwas anderes...
Meine Meinung:
Tja... Was soll man dazu sagen. Man hat ja schon viel über die Autorin und ihre tollen Bücher gehört. Umsomehr habe ich mich gefreut dieses Buch lesen zu dürfen und war sehr gespannt darauf. Der Schreibstil der Autorin hat mir eigentlich gut gefallen. Schon das erste Kapitel, welches als "Das Ende" tituliert wurde, zeigt schon, wie das Buch enden wird, oder etwas doch nicht? Die Spannung war von diesem Kapitel an da.
Man wollte unbedingt wissen, wie es weiter geht und vor allem, wie es zu dem in diesem Kapitel beschriebenen Vorfall kommt. Doch je mehr man gelesen hat, desto mehr wurde man enttäuscht. Das Buch handelt sowohl von der Vergangenheit, als auch der Gegenwart. Hier muss man klar sagen, dass einem die Personen, die in der Vergangenheit beschrieben wurden, mehr ans Herz gewachsen ist. Man konnte mit ihnen mitfiebern. Ganz anders die Hauptpersonen der Gegenwart. Hier war für mich zu viel Distanz gegeben. Ich konnte keinen wirklichen Bezug darstellen.
Die Story hatte Höhen und Tiefen. Die Spannung wurde mal mehr mal weniger aufgebaut und brach leider schnell wieder in sich zusammen, was vor allem durch Langatmigkeit verursacht wurde. Die Handlung in der Gegenwart war mir einfach zu langweilig, wodurch der Lesefluss etwas unterbrochen wurde.
Sehr schade fand ich, dass zum Schluss des Buches einfach noch zu viele Fragen offen sind, die nicht beantwortet wurden. Das Ende kam meiner Meinung nach zu schnell und man konnte die Themen nicht wirklich abschließen.
Die Meinungen, welche angepriesen werden, z.B. "Nervenzerreißende Spannung - noch besser als 'Geisterfjord'" kann ich überhaupt nicht nachvollziehen, da das Buch nicht so gruselig war, wie ich es eigentlich erwartet hätte. Klar waren die ein oder anderen Abschnitte dabei, die einem mit Gänsehaut versorgten... Ich könnte aber jetzt nicht sagen, dass ich Angst hatte, das Buch allein zu lesen, oder Alpträume zu bekommen...
Fazit:
Gutes Buch für zwischendurch, nicht mehr und nicht weniger.
Rezensionen von HEYN-Leserunde Astrid Pranzl:
Wahn von Kessler Christof
Fortbildung? Literatur?
Dieses Werk ist zu oberflächlich für eine Fortbildung und zu schlecht geschrieben, um als Literatur durchzugehen. Die Titelgeschichte ist ja noch ganz amüsant, die restlichen Stories laufen alle nach dem gleichen Schema ab. Teilweise langatmige Beschreibungen von Patienten und deren Geschichten,von Symptomen, die Dank des Spezialisten für Hirnerkrankungen doch immer richtig zugeordnet werden können.
Eine eitle Selbstdarstellung des Neurologen, ganz besonders schlimm in der letzten Geschichte "Alkohol". Ich wüsste nicht, wem ich dieses Buch empfehlen sollte...
Rezensionen von BookHook:
Seelen im Eis von Sigurdardóttir Yrsa
Kein wirklicher Thriller, aber teils spannend und düster
Zum Inhalt:
Nach dem unerwarteten Tod einer Kollegin soll Odinn ihr Projekt übernehmen: Eine Untersuchung, ob es in den 70´er Jahren im Erziehungsheim Krokur in der isländischen Wildnis zu Misshandlungen kam, aus denen die damaligen jugendlichen Heimbewohner heute Schadensersatzansprüche an den Staat geltend machen können.
Schnell stößt Odinn bei seinen Recherchen auf einen mysteriösen Todesfall zweier Jungen aus dem Jahr 1974. Während er sich immer tiefer in den Fall eingräbt, geschehen scheinbar immer mysteriösere Dinge um ihn herum, die auch vor seinem Privatleben nicht halt machen?
Meine Meinung:
Vorab: ?Seelen im Eis? wird als Thriller vermarktet. Ein klassischer Thriller ist dies für mich aber nicht, überhaupt ist eine eindeutige Genre-zuordnung schwierig. Ich habe das Buch eher als eine Mischung aus Drama und Spannungsroman empfunden.
Der Start ist mit dem ?Das Ende? betitelten Prolog dramatisch. Doch danach flaut der Spannungsbogen über die ersten ca. 100 Seiten auf nahezu Null ab. Die Geschichte wird abwechselnd in der Gegenwart aus der Perspektive Odinns und im Jahr 1974 aus der Perspektive Aldis´ erzählt, die als ?Mädchen für alles? im Heim Krokur angestellt war.
Erst nach rund einem Drittel des Buches kam immer mal wieder Spannung auf, die dann leider oft durch den Zeit- und Perspektivwechsel wieder abrupt unterbrochen wurde. Immer wieder gesellten sich auch Mystery-Elemente hinzu. Dennoch gab es zwischendurch auch immer mal wieder die ein oder andere Länge.
Auch wenn mir leider keiner der Hauptcharaktere wirklich sympathisch geworden ist, hat mir die Entwicklung der Charakter im Verlauf des Buches sehr gut gefallen, und war m. E. auch wichtig für das Verständnis der Story.
Anders als andere Rezensenten habe ich am Ende schon das Gefühl gehabt, dass die wesentlichen Fragen alle beantwortet und aufgeklärt wurden, wenn auch teilweise sehr schnell und manchmal eher unspektakulär und gefühlt ?nebenbei?. Auch haben mich einige Wendungen der Story durchaus überrascht.
FAZIT:
Man darf keinen Thriller erwarten! Es ist eher ein spannendes Drama mit Mystery-Elementen. Um sich in die richtige Stimmung zu versetzen, sollte man dieses Buch an einem kalten, dunklen Winterabend bei schummriger Beleuchtung lesen. Im Urlaub am Strand wird sich hingegen wohl kaum das richtige Feeling beim Lesen ergeben.
Rezensionen von Leserin71:
Seelen im Eis von Sigurdardóttir Yrsa
Wieviel erträgt der Mensch?
Yrsa Sigurdardottir ist eine sehr erfolgreiche Krimischriftstellerin, die mittlerweile international bekannt ist. Deshalb war ich sehr neugierig auf ?Seelen im Eis?, das nicht Teil einer Reihe ist.
Zum Inhalt:
Odinn ist nach dem Tod seiner von ihm getrennt lebenden Frau vom Wochenend- zum Vollzeitvater geworden, weshalb er einen sicheren Behördenjob mit kinderfreundlichen Arbeitszeiten angenommen hat.
Nachdem seine Kollegin Roberta überraschenderweise stirbt, ?erbt? er ihren Fall um das Kinderheim Krokur. Dort und nicht im Gefängnis wurden in den 1970er Jahren Jungen im Alter von 13 bis 16 Jahren untergebracht, die kleine Dinge ausgefressen hatten und um sie von den schlechten Einflüssen fern zu halten. Odinns Neugier wird geweckt, als er feststellt, dass zwei dieser Jungen umgekommen sind.
Daneben beschäftigt Odinn auch immer wieder der Tod der Mutter seiner Tochter Run. Weil er bemerkt hat, dass das elfjährige Mädchen noch nicht darüber hinweg ist, dass die Mutter aus dem Fenster gefallen ist, entscheidet er sich doch für eine Therapie für Run.
Immer wieder wird in Rückblenden aus der Sicht von Aldis, einer Angestellten in Krokur, über die Umstände im Heim erzählt. Dabei ging tatsächlich manches nicht mit rechten Dingen zu.
Meine Meinung:
Das Buch liest sich flüssig und beschäftigt sich mit Themen, über die nicht gerne gesprochen wird. Neben dem Thema Selbstmord wird auch die Be- bzw. Misshandlung von Kindern in Kinderheimen angesprochen, was mich ins Nachdenken bringt.
Der Anfang ist der Autorin sehr stark und spannend gelungen. Vieles ließ mich gruseln, die Angst und Zweifel der Protagonisten war für mich erlebbar, aber ich hoffte auf mehr. Während die Spannung nach wie vor vorhanden war, nahm das Gruseln im Laufe des Buches ab. Ich war aber immer neugierig auf das Ende, das mich dann anders erschreckt hat als erwartet.
Für vieles Gruselige findet sich im Nachhinein eine logische Erklärung, aber manche Dinge waren mir am Ende noch nicht klar, manche lose Enden wurden nicht verknüpft.
Mein Fazit:
Dieses Buch ist durchaus lesenswert für Fans der nordischen Krimiliteratur, aber es wird nicht zu meinem Lieblingsthriller.
Rezensionen von t_geyer@gmx.de:
Seelen im Eis von Sigurdardóttir Yrsa
Trotz Kritik lesenswert
Wenn der Prolog bereits einen Teil der weiteren Geschichte vorweg nimmt, dann kann ich mich damit oft nur bedingt anfreunden, und so war es, zumindest im Nachhinein betrachtet, leider auch hier. Trotzdem kam mit dem Prolog schon ein erstes Kribbeln auf, und ich begab mich gespannt auf eine Reise, die in zwei Handlungssträngen abgearbeitet wurde.
Beiden Zeitschienen, Vergangenheit und Gegenwart, widmete die Autorin hierbei in etwa die gleiche Aufmerksamkeit.
Der Schreibstil gefiel mir gut und ist flüssig zu lesen. Die isländischen Namen fand ich eingängig, so dass es auch hier zu keinerlei Schwierigkeiten kam. In ihrer Ausgestaltung waren die Figuren gut, wobei ich mir hier und da noch etwas mehr erwartet hätte, um sie mir noch besser vorstellen zu können. Charakterlich dürften die Person unterschiedliche Meinungen hervorrufen, denn sie waren doch manchmal etwas speziell. Ich persönlich fand sie aber trotzdem in sich stimmig, und in ihrem Zusammenspiel mit den anderen Figuren weitgehend gut und glaubhaft.
Die Autorin versucht durch verschiedene Effekte eine düstere, unheimliche Stimmung zu schaffen. Das gelang ihr leider nur in Teilen, denn hier sprang der Funke nicht immer über. Zusammen mit einer vagen Vorhersehbarkeit der Geschichte, die durch viele kleinere Andeutungen verursacht wurde, hatte das zur Folge, dass der Spannungsbogen nicht durchgängig gehalten werden konnte. Besonders der Mittelteil litt verstärkt darunter, was von dem spannenden Ende aber zum Teil wieder wett gemacht wurde.
Letztlich wurden die Begebenheiten (auch die aus dem Prolog) aufgeklärt, allerdings nicht ohne ein paar kleine, strittige Sachverhalte zurück zu lassen, die wohl der persönlichen Interpretation des jeweiligen Lesers überlassen sind.
Mit diesem Roman durchbricht die Autorin die Reihe um die Rechtsanwältin Dóra Guðmundsdóttir, denn man hat es hier mit einem ?Solowerk? zu tun. Daher kann man den Thriller bedenkenlos, auch ohne Vorkenntnisse lesen. Trotz der Kritik lesenswert.
Rezensionen von Petstu:
Erwartung. Der fünfte Fall für Carl Mørck, Sonderdezernat Q,8 Audio-CD von Jussi Adler-Olsen
Spannung pur
Wenn ein Hörbuch einem so fesselt, dass man nach 400 Kilometer Autofahrt selbst in der heimischen Garage noch nicht "aufhören" kann, dann ist Spannung Programm! Danke an Barbara in der Buchhandlung Bozen für die gute Empfehlung!
im Shop ansehen weitere Rezensionen von PetstuRezensionen von HEYN Leserunde Dagmar Pfleger:
Wahn von Kessler Christof
CADASIL-Erkrankung, Menigeome, Craving, Transiente Globale Amnesie? oder Pseudodemenz - diese und sieben andere Krankheitsbilder verpackt der Autor Christof Kessler in 12 kurze Geschichten, in denen er die jeweils mögliche Behand-lung mit einer Rahmenhandlung kombiniert. Medizinische Beschreibungen, etwa über ?zusammengequetschte Hirnfurchen?, Tumore, Synkopen und weitere fachspezifische Termini unterstreichen bildhaft seine Schilderungen.
Dabei bieten Kesslers Geschichten beides: durchaus Interessantes aber auch Fla-ches, das mich immer wieder nach mehr Intensität hinsichtlich Handlung und Spra-che hoffen ließ.
Die erste Geschichte ?Wahn? fesselte mich durch die außergewöhnliche Schilde-rung, wie der Parkinson-Patient Sommerfeld in eine dramatische Medikamentenabhängigkeit schlittert. Kessler schaffte es hier, mich mit dieser Geschichte neugierig auf die nächsten zu machen. Was aber am Beginn spannend zu werden versprach, entpuppte sich für mich im Laufe der Seiten doch zu einer gewissen Routine der ?Abhandlungen?: Einstieg mittels einer kleinen ?story? gefolgt von einer plötzlich auftretenden Krankheit oder einem besonderen Verhalten einer dargestellten Person, der Beschreibung der Behandlung ? umsponnen von einer oft flachen Geschichte, die meist abrupt endet. Ich hätte mir etwas mehr Tiefe und eine weniger nüchterne Sprache gewünscht.
Grundsätzlich finde ich die Idee, Krankheitsbilder in dieser Weise literarisch aufzubereiten, gut und ansprechend. Auf diese Weise kann ich es aber nicht empfehlen.
Rezensionen von HEYN Leserunde, Renate Pfeiffer:
Wahn von Kessler Christof
wo ist die Grenze zwischen Erfindung und medizinischer Realität?
Es sind Fallgeschichten aus der Praxis eines Neurologen, erzählerisch gestaltet und ziemlich dramatisch verbrämt, nehme ich an. Ich kann mir vorstellen, dass Veränderungen im Gehirn bewirken, dass man Wahnvorstellungen hat, sein Gedächtnis verliert oder bei schweren Depressionen Fehlentscheidungen trifft.
Aber führt das tatsächlich zu solch unglaublichen Geschichten?
Sie sind teils recht spannend, manchmal komisch und gelegentlich auch ziemlich kitschig, aber auf jeden Fall hinterlassen sie bei mir ein zwiespältiges Gefühl: ich weiß nicht recht, ob ich ihnen trauen kann. Wo ist die Grenze zwischen Erfindung und medizinischer Realität, und was sollen wir daraus schließen, da doch jeder Fall außergewöhnlich und eher selten ist? Soll hier Spannung erzeugt werden auf Kosten von Patienten oder soll man das Buch weglegen mit der Feststellung: was es nicht alles gibt im Leben?
Gehirnschäden können eine Persönlichkeit entscheidend verändern und die Diagnose ist oft schwer zu stellen,beschreibt Neurologe Christof Kessler, sein Buch ?Wahn? würde ich jedenfalls niemandem empfehlen, der hypochondrisch veranlagt ist
Rezensionen von Alexandra Clementschitsch:
Wahn von Kessler Christof
Oberflächlich und langweilig
Christof Kessler schildert in seinem leicht zu lesendem Buch, ?Wahn, stories? 12 fiktive Fallbeispiele aus seinem Arbeitsbereich, der Neurologie. Leider sind diese Berichte weder spannend und schon gar nicht lehrreich dargestellt, von existenzieller Wucht wie im Klappentext angekündigt, kann leider nicht im entferntesten die Rede sein.
Die Geschichten kommen oberflächlich daher und enden meist abrupt, ohne eine lehrreiche Erkenntnis davonzutragen. Dass es auch anders geht zeigt uns Manfred Spitzer in seinen sehr unterhaltsamen und wissenschaftlich fundierten Büchern zum Thema Hirnforschung.




