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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von mrs.lucky@web.de:

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Seelen im Eis von Sigurdardóttir Yrsa

eher deprimierend als gruselig

Der Island-Thriller ?Seelen im Eis? ist in zwei Erzählebenen aufgeteilt. In der Gegenwart hat Óðinn die Aufgabe, einen Bericht über das ehemalige Erziehungsheim Krókur zu verfassen, um mögliche Schadensersatzansprüche ehemaliger Bewohner einschätzen zu können. Dabei fällt ihm schnell der mysteriöse Tod zweier Jungen ins Auge, die durch nicht ganz geklärte Umstände im Auto des Heimleiters an Abgasen erstickt sind.

Óðinn ist emotional zusätzlich durch seine veränderten Lebensumstände beeinflusst. Nach dem tragischen Tod seiner Exfrau Lára, durch einen Sturz aus dem Fenster ihrer Dachwohnung, musste er die gemeinsame Tochter Rún bei sich aufnehmen, so wie eine neue Wohnung und eine andere Anstellung suchen. Da Óðinn keinen wirklichen Zugang zu seiner Tochter hat, fällt ihm der Alltag schwer, die Erkenntnisse aus den Ermittlungen zu dem Heim belasten ihn zusätzlich.
Die zweite Erzählebene spielt im Jahr 1974, hier schildert die junge Mitarbeiterin Aldís von den Ereignissen in Krókur aus den Wochen vor dem tragischen Tod der beiden Jungen. Die beiden Erzählstränge sind miteinander verflochten, so dass dem Leser nach und nach die Zusammenhänge offenbart werden.
Der Thriller wird propagiert als extrem spannend und nervenzerreißend, Yrsa Sigurdardóttir ist bekannt als Verfasserin spanndender Krimis und Geschichten. Dieser Band kann mit Vorgängern wie ?Geisterfjord? allerdings nicht mithalten. Es gibt ein paar mysteriöse Vorfälle, die aber insgesamt nicht angsteinflößend sind, sondern sich zumeist aus den Umständen und durch die überspannte Grundstimmung der Charaktere erklären lassen. Man kann nicht wirklich von einem Krimi sprechen, da die persönlichen Probleme und Beziehungen der Personen im Vordergrund stehen. Die Atmosphäre ist eher deprimierend als düster, geprägt von den negativen Stimmungen der Charaktere an sich und in den Beziehungen zwischen ihnen. Óðinn versagt als Vater und Ehemann, die Heimleiter sind gefühlskalt und seelisch grausam gegenüber ihren Schützlingen. Viele Personen, insbesondere Rún, die keine unbedeutende Rolle spielt, bleiben als Charakter blass und undurchsichtig. Am Ende gibt es zwar ein paar kleine Überraschungen, insgesamt ist von Spannung jedoch nichts zu spüren, in weiten Teilen habe ich den Krimi als langatmig und vorhersehbar empfunden.

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Seelen im Eis

Rezensionen von Ribes:

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C wie Chiara, D wie Davonfliegen von Ida Casaburi

Z wie Zöliakie

Eigentlich war ich auf der Suche nach einem Buch über Backen bei Zöliakie. Dabei bin ich auf den Roman 'C wie Chiara, D wie Davonfliegen' von Ida Casaburi gestoßen. Der Klappentext enthält keinen Hinweis auf Zöliakie, dennoch hat er mich neugierig gemacht. Als ich das Buch zu lesen begann, konnte ich gar nicht aufhören, denn er hat tatsächlich sehr viel mit meiner Erkrankung zu tun.

Nicht in Form eines Ratgebers, sondern als eine lebendige, spannende Darstellung dessen, was Zöliakie aus einem Menschen machen kann. Auf erschütternde wie mitreißende Art werden hier unter anderem auch die physischen und psychischen Folgen einer jahrelangen Glutenvergiftung gezeigt. Das Ganze wird tragikomisch erzählt, sodass man ständig zwischen Traurigsein und Heiterkeit hin und her schwankt. Schade, dass kein entsprechender Hinweis auf den Inhalt des Romans gegeben wird.

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C wie Chiara, D wie Davonfliegen

Rezensionen von Eichbaum:

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C wie Chiara, D wie Davonfliegen von Ida Casaburi

Tolles Buch!

Das ist ja ein ganz anderes Kinderbuch. Witzig geschrieben erleben Kinder eine Tierwelt, die sehr lieb beschrieben wird. Renee ist frech, spielt Streiche und erlebt viele Abenteuer....
Ein kleiner neuer Held...

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C wie Chiara, D wie Davonfliegen

Rezensionen von SMRath:

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C wie Chiara, D wie Davonfliegen von Ida Casaburi

Oberhorror oder nicht?

Diese Frage habe ich mir beim lesen mehrfach gestellt. Es sind einige gute Geschichten darunter, andere sind grenzwertig. Aber eine Anthologie ist nun mal abwechselungsreich und so konnten mich Geschichten wie, "BAKA" von Markus Cremer oder "Coras Traum" von Elisabeth van Langen durchaus überzeugen.

Auch die Geschichte ?Halloween? von Constantin Dupien ist richtig in dieser Anthologie. Was mir fehlt ist der Klappentext und was mich irritiert der zweite Halloween Titel dicht bei dem anderen.Ich konnte leider auch nicht jeder Geschichte gedanklich folgen. Für einen kleinen Verlag finde ich das Werk aber durchaus akzeptabel und die guten Autoren in diesem Buch werten es allemal auf.

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C wie Chiara, D wie Davonfliegen

Rezensionen von gast:

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Frankfurter Fragmente von Stefan Gandler

Umschlagtext

Das Institut für Sozialforschung entstand 1923 entgegen aller in Deutschland bestehenden universitären Logik. Es war der im 20. Jahrhundert einzigartigen Arbeitsgruppe um Alltagsfolgen der Widersprüche warenproduzierender Gesellschaften zu tun. Eine ideologiekritische Fragestellungvereinte Philosophen, Soziologen, Historiker, Philologen, Ökonomen, Juristen und Psychologen: warum existiert die kapitalistische Reproduktionsweise ? trotz offenkundiger Dysfunktionalität ? weiter und findet immer massivere Unterstützung? Frankfurter Fragmente greift den frühen ideologiekritischen Impuls der Kritischen Theorie wieder auf.

Die Essays kommentieren Horkheimer, Adorno, Benjamin, Marcuse und jüngste Prozesse am Institut für Sozialforschung und reinterpretieren Begriffe der Frankfurter Schule wie Moderne, Geschichte, Staat, Dialektik, Identität und Antisemitismus im Kontext des 21. Jahrhunderts.

Der Autor
Stefan Gandler,
geboren 1964, studierte Philosophie und Sozialwissenschaften in Frankfurt am Main, wo er 1997 promovierte. Er ist Professor für Sozialphilosophie und Gesellschaftstheorie an der Facultad de Ciencias Políticas y Sociales der Universidad Autónoma de Querétaro. Außerdem ist der Autor permanenter Gastprofessor für Philosophie an der Universidad Nacional Autónoma de México und Leiter des Forschungsprojekts zur Kritischen Theorie des Nationalen Forschungsfonds Mexikos.

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Frankfurter Fragmente

Rezensionen von Mag. Gerda Laurer:

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Frankfurter Fragmente von Stefan Gandler

Interessanter Einblick in den Zusammenhang von Ursache und Wirkung

Ob tatsächlich das Gehirn der Sitz unserer Seele ist, wie der Autor sagt, sei dahingestellt. Aber die beschrieben Fallbeispiele sind schon ganz interessant und teilweise auch fesselnd. Wenn man sich keine sprachliche Schönheit erwartet, kann man dem erstaunlichen Einblick in die vielfältigen Zusammenhänge von Ursache und Wirkung des menschlichen Verhaltens durchaus etwas abgewinnen.

Klar, dass, wenn das Gehirn erkrankt, sich die Persönlichkeit der Betroffenen massiv verändert. Aber so einfach ist es letztlich wohl doch nicht. Jedenfalls einmal etwas ganz anderes aus dem bunten Heynschen Buchblumenstrauß.

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Frankfurter Fragmente

Rezensionen von HEYN Leserunde Erika Liebminger:

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Frankfurter Fragmente von Stefan Gandler

Eine Sammlung von Geschichten, die unglaubliche Einblicke in die menschliche Natur geben.

Der Neurologe Christof Kessler erzählt in beeindruckender Weise von interessanten und kuriosen Fällen aus seiner Praxis: von durch die Luft schwirrenden Gnomen, Vogelwesen und schwarzen Hunden als Helfer eines Mannes gegen die Mafia, von einem Partnertausch, der zur Katastrphe führt, von einer Frau, die sich nicht an die Gesichter ihrer Partner erinnern kann, von einem Kunstmaler, der plötzlich nicht mehr malen kann, von einem Mann, der zum Grapscher wird, von einem Freund, der durch die Behandlung eines Schlaganfalles von seiner Nikotinsucht geheilt wird und von einem älteren Herrn, der auf der Fahrt zu seiner Hochzeit sein Gedächtnis verliert.

Eine Sammlung von Geschichten, die unglaubliche Einblicke in die menschliche Natur geben.

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Frankfurter Fragmente

Rezensionen von Glanzleistung:

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Seelen im Eis von Sigurdardóttir Yrsa

Mysteriös, düster und bedrückend

In einem fortlaufenden zweisträngigen Erzählstil verknüpft die Autorin gekonnt die Gegenwart mit undurchsichtigen Ereignissen aus den 70er Jahren.
Damals kam es in dem Jugenderziehungsheim Krokur in der Nähe von Reykjavik zu eigenartigen Vorfällen und der Tod zweier Jungen blieb ungeklärt.
Nun soll Odinn, Mitarbeiter bei einer staatlichen Entschädigungsstelle die Geschehnisse von damals recherchieren und eventuelle Unstimmigkeiten aufdecken.

Da seine Exfrau vor nicht allzu langer Zeit tödlich verunglück ist und seine elfjährige Tochter noch sehr darunter leidet, fällt ihm das jedoch nicht leicht. Als er schließlich selbst Teil der Verstrickungen wird, ist er kurz davor alles hinzuschmeißen.
Stilistisch gut, mit einfachen Sätzen und relativ kurzen, überschaubaren Kapiteln ein Buch, dass man in wenigen Stunden verschlungen hat. Der Autorin gelingt es die Spannung bis zum Ende aufrecht zu erhalten und darüber hinaus lösen sich Verwirrungen und Fragezeichen wirklich erst auf den letzten 20 Seiten. Für mich eine völlig unvorhersehbare, unglaubliche Wendung.
Mein Fazit: die Geistergeschichten hätte man getrost weglassen können, ansonsten ein sehr gelungener, schockierender Thriller, der mich voll und ganz, auch thematisch in seinen Bann gezogen hat.

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Seelen im Eis

Rezensionen von vielleser18:

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Seelen im Eis von Sigurdardóttir Yrsa

Ein isländisches Drama

Ódinn, geschieden und Vater einer 11jährigen Tochter, muß diese nach dem Unfalltod der Mutter aufnehmen. Doch Rún ist traumatisiert und Ódinn hatte sich bisher nur als sporadischer Wochenendvater verstanden. Beide ziehen in eine neue Wohnung, die ziemlich einsam liegt, und Ódinn nimmt eine neue Arbeitsstelle an.

Dort soll er nach dem Tod seiner Kollegin eine ehemaliges Erziehungsheim aus den 70er Jahren untersuchen. Schon bald überkommen ihn komische Gefühle, als er entdeckt, dass damals zwei Jungen in dem Heim ums Leben gekommen waren. Zu Hause beginnt er Stimmen zu hören, hat das etwas mit seiner Ex-Frau Lara zu tun ? Und je weiter er in der alten Geschichte herumstochert, umso unruhiger wird er.

Ysra Sigurdardottier erzählt die Geschichte abwechselnd auf zwei Zeitebenen. Auf der einen Seite das Jetzt, aus Sicht von Òdinn, der nicht nur das neue Zusammenleben mit Rún meistern muss, sondern sich auch in eine verhängnisvolle Geschichte von damals einarbeiten muss.
Auf der anderen Seite erzählt sie das Leben Anfang 1974 in dem Erziehungsheim Krókur, das einsam gelegen war und Jugendliche bis zum 16 Lebensjahr aufgenommen hat, die straffällig geworden waren. Dieser Part wird aus Sicht der Haushaltshilfe Aldís erzählt, die damals 22jährig dort gearbeitet hat.

Isländischer, mystischer Flair gehören genauso zu der Geschichte, wie eine bedrückende Grundstimmung. Erst nach und nach kommen die einzelnen tragischen Begebenheiten ans Tageslicht. Durch Anspielungen und gewisse Fakten, die dem Leser vorab verraten werden, wird die Neugier geweckt.

Auch wenn es mich nicht gegruselt hat, hat mich der Roman doch gepackt und ich wollte unbedingt wissen, wie sich die Zusammenhänge auflösen. Zum Schluß konnte ich kaum noch aufhören zu lesen.
Und das Ende hat mich dann doch überrascht und hat mich schaudern lassen......

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Seelen im Eis

Rezensionen von buchleserin:

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Seelen im Eis von Sigurdardóttir Yrsa

Seelen im Eis

Das Cover gefällt mir sehr gut. Es ist ansprechend gestaltet und wirkt ziemlich düster. Die Farben passen sehr gut zusammen. Das Haus wirkt irgendwie sehr verloren. Es sieht nach einer sehr einsamen Gegend aus.

Am Anfang des Buches ist ein Personenregister.
Der Roman beginnt nicht mit einem Prolog sondern mit dem Kapitel ?Ende?.

Ódin und seine Tochter Rún sitzen bei laufendem Motor im Auto in einer Garage.
In Rückblenden wird geschildert, was geschehen ist.
?Seelen im Eis? wird in zwei Handlungssträngen erzählt.
Die Handlung in der Gegenwart handelt von Ódinn und seiner Tochter Rún. Nach dem Tod seiner Ex-Frau hat Ódinn seine Tochter Rún zu sich genommen. War der Sturz seiner Frau aus dem Fenster wirklich ein Unfall oder wurde sie gestoßen?
Der Wochenendvater muss nun sein Leben umstellen. Er schickt seine Tochter Rún, die unter Alpträumen leidet, zu einer Kinderpsychologin.
Nach dem Tod einer Kollegin in der staatlichen Kontrollbehörde übernimmt Ódinn ihren Fall und untersucht den mysteriösen Tod von zwei Jungen im Jahr 1974 in dem Erziehungsheim Krókur.
In Òdins Wohnung ereignen sich mysteriöse Dinge und er macht sich Gedanken über den Tod seiner Frau.
Der andere Handlungsstrang erzählt von Aldis, die in dem abgelegenen Erziehungsheim Krókur im Winter 1974 als Haushaltshilfe arbeitet und was sich damals dort ereignet hat.

Ich hatte bisher noch kein Buch von Yrsa Sigurdardóttir, die bereits schon mehrere Island-Krimi geschrieben hat, gelesen.
Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und das Buch lies sich schnell und leicht lesen.
Die Handlung begann bereits interessant und spannend.
Es ereignen sich mysteriöse Dinge in beiden Handlungssträngen.
Ein paar Stellen fand ich etwas unheimlich beschrieben, aber das empfindet ja jeder anders.
Die Handlung im abgelegenen Erziehungsheim Krókur spielt im Winter.
Es herscht eine eisige Kälte und man kann die düstere Atmosphäre spüren.
Aldis und Ódinn waren ganz gut beschrieben, die anderen Charaktere blieben jedoch etwas blass. Richtig sympathisch war mir jedoch keiner der Protagonisten.
Ich fand das Buch zwar ganz unterhaltsam und spannend, der Schluss hat mir jedoch nicht so gefallen. Es bleiben noch einige Fragen offen.
Es wurden die ganze Zeit über viele Andeutungen gemacht, um den Leser auf eine falsche Fährte zu locken und zu verwirren.
Nicht für alle Ereignisse habe ich eine Erklärung gefunden und kann deshalb nur spekulieren, was geschehen ist.
Ich bin mir nicht sicher, war das jetzt ein Mystery-Thriller oder eher ein Drama?
Auch wenn einige Dinge ungelöst blieben, lies sich das Buch jedoch zügig lesen.

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Seelen im Eis