Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Helu:
Miteinander durch dick und dünn von Helene Daxecker-Okon; Anna Hintner; Maria Rhomberg
Leitfaden für Paten und Patinnen
Zunächst wird thematisiert, was mit dem Patenamt gemeint ist. Welche Erwartungen und Voraussetzungen an einen gestellt werden, wird in aller Kürze vorgestellt. Eine kurze Geschichte und thematisch passende Zitate runden den Einstieg in das Büchlein ab.
Als zweiter Aspekt rückt die Glaubensbiographie des Paten/der Patin in den Blick.
Die Verfasserinnen rufen dazu auf, Fragen und auch Zweifel, die einen selbst in Glaubensfragen umtreiben, im Gespräch mit dem anvertrauten Firmling zu thematisieren. In sehr einfachen Worten wird erklärt, was Glaube meint und bedeuten kann.
Es folgt eine vergleichsweise ausführliche Erklärung der Bedeutung der Firmung, die Feier mit ihren Symbolen und die Rolle des Paten/der Patin darin. Nicht zur Sprache kommt, wo die biblischen und urchristlichen Ursprünge der Firmung liegen ? aber das ist wohl der Kürze des Bandes geschuldet. Erklärt werden u.a. der Heilige Geist, die Hand und die Salbung mit Chrisamöl (innovativ ist sicher die Deutung von Öl u.a. als Motoröl als Symbol dafür, "dass im Leben des Firmlings alles 'geschmiert' laufen soll" S. 29).
Schließlich geht es um die bleibende Verwirklichung des Patenamtes nach der Feier. Neben dem Vorschlag einer neuen "Geschenkskultur" sind v.a. die ?15 Wege, Firmlingen zu zeigen, wie sehr man sie mag" erwähnenswert. Hier scheint das Anliegen im Vordergrund zu stehen, dass Patinnen und Paten Firmlinge in ihren Entscheidungen und Anliegen als Erwachsene ernstnehmen und respektieren sollten. Nach Gebets- und Meditationstexten folgt eine Tabelle, in der man kenntlich machen kann, welche Eigenschaften eines Paten bzw. einer Patin einem wichtig sind. Diese dürfte in erster Linie für Firmlinge sehr hilfreich sein können, die vor der Entscheidung stehen, jemanden um die Übernahme dieses Amtes zu bitten.
Alles in allem handelt es sich um einen sehr netten kleinen Beitrag zur Bedeutung des Patenamts bei Firmungen. Vor allem Personen, die mit dem Amt und der Firmung an sich weniger vertraut sind, können hier fündig werden und Impulse für die Ausübung erhalten.
Rezensionen von Manfred:
Leben nach dem Tod von Raymond A. Moody
Standardwerk dieses Themenbereiches
Dr. Moody stellte systematisch alle Erfahrungen der Menschen mit dem Leben nach dem Leben in seinem Buch sehr übersichtlich nach Themenbereichen zusammen, sodaß der Leser alle wichtigen Informationen schnell und ausreichend verstehen kann, ohne sich noch durch viele andere Bücher schmökern zu müssen.
Ein Standardwerk, dass man gelesen haben sollte.
Noch eine gute Übersicht: http://gw.zierl.info
Rezensionen von Heyn Leserunde, Nico Strahl:
Leben nach dem Tod von Raymond A. Moody
gekonnt verschleiert
" Lachen ist die beste Medizin" oder " Viel Lachen tötet das Herz".
Unterschiedliche Kulturauffassungen über das, was Menschen weltweit verbinden sollte.
Anthony McCarten gelingt es, sich der Problematik eines jahrhundertealten Weltbildes als Schlüsselproblem für die Integration in eine demokratische Gesellschaft zu nähern.
Rezensionen von HEYN Leserunde, Renate Pfeiffer:
Leben nach dem Tod von Raymond A. Moody
Stand-up-comedy unter der Burka
Eine ungemein fesselnde Geschichte, außergewöhnlich schon von Beginn an:
Azime steht auf der Bühne und erzählt Witze, dabei trägt sie eine Burka. Die junge Muslimin möchte Comedian werden und ihre kurdische Familie darf nicht wissen, was die Tochter macht. Azime soll natürlich im Familiengeschäft arbeiten und einen Mann heiraten, den die Familie ausgesucht hat- streng nach den Traditionen, die in London genau so gelten sollen wie früher in der Türkei.
Faszinierend ist der Einblick in diese türkische oder kurdische Parallelwelt, die nach ihren eigenen Gesetzen lebt. Wer sich einfügen kann, dem bietet die Gemeinschaft Schutz und Sicherheit, wer ausbrechen will, hat es schwer, manche werden hart bestraft, andere zerbrechen an dem Konflikt. Und manchmal hilft der Humor, einen neuen Weg zu finden.
Ein Roman voller Überraschungen und unerwarteter Wendungen, man erlebt Einsichten, wo man sie nicht erwartet hätte, manches Vorurteil wird aber auch bestätigt. Und es geht natürlich auch um Liebe, Emanzipation und Erfolg. Anthony McCarten zeichnet mit leichter Hand das Bild einer vielschichtigen Gesellschaft , die gar nicht so stur und festgefahren ist, wie es einem manchmal vorkommt. Veränderungen sind möglich, man darf an Fortschritte glauben, ohne gleich ein kitschiges Happy-end zu erwarten. Und wünschen wir uns nicht auch manchmal eine Burka oder eine Maske, um dahinter mutig die Meinung sagen zu können?
Die Geschichte hat für mich nur einen ganz kleinen Fehler: Stand-up-comedy finde ich eigentlich überhaupt nicht witzig.
Rezensionen von HEYN Leserunde Dagmar Pfleger:
Leben nach dem Tod von Raymond A. Moody
Terminus "Zwischen den Kulturen" als nicht leicht dahin zitierte Phrase
Karriere als muslimische Frau auf der Bühne machen wollen ... und sich doch den in der Familie praktizierten konservativen Werten verpflichtet fühlen. Auf die prekäre Situation der Frau in dieser konservativen muslimischen Welt aufmerksam machen ... und doch jungfräulich in die Ehe gehen wollen.
Als Eltern die Werte, nach denen man selbst in der "alten Heimat" erzogen wurde und man immer schon gelebt hatte, hochhalten ... und doch letztendlich spüren, dass in der aktuellen Lebenswelt andere Werte die schon vorhandenen ergänzen können. McCarten gelingt inhaltlich eine gute, manchmal auch witzige Darstellung, wie es sich zwischen den Kulturen anfühlen muss/kann. Allerdings hat das Buch zwischendurch auch seine Längen und für mich ein etwas abruptes Ende. Die unkomplizierte Sprache macht es zu einer Einsicht gebenden und leicht lesbaren Lektüre.
Rezensionen von Tanja Zwiener Buchhandlung HEYN Klagenfurt:
Leben nach dem Tod von Raymond A. Moody
Wow!
Dieses Buch ist für mich selbst ein kleines Wunder: Es stellt einmalige Naturphänomene oder von Menschen gemachte Meisterwerke vor anhand atemberaubender Fotos! Komplexe geologische oder architektonische Zusammenhänge werden dabei erfahrbar durch übersichtliche und leicht verständliche Graphiken, dazu kommen Infokästen, Landkarten sowie Hinweise zur Anreise und zu lohnenden Reisezielen in der Nähe.
Das Ganze noch in einem handlichen Format - alles überzeugt an diesem anregenden, sehens-würdigen Buch!
Rezensionen von Eva Knezicek:
Leben nach dem Tod von Raymond A. Moody
Anthony McCartens Roman "funny girl" ist leicht und gut lesbar. Die Figuren des Romanes gewinnen durchaus an Leben, bilden Bilder und lassen Geschichten wachsen. Aber etwas daran ist uneben, zu harmonisch und glatt lösen sich Handlungen auf. So manches Klischee spreizt sich. Manchmal lockern Feinheiten, Gedanken außerhalb normierter Muster, starre Raster auf.
Leider gelingt dem Autor jedoch kein wirklicher Durchbruch, kein Aufbruch, meine ich. Es bleibt ein bitterer Beigeschmack, ein fahler Rest etwas - vielleicht das allzu Glatte, die "gemachte Harmonie" - stört. Es ist ein Roman über das Anderssein, aber er ist es auf eine wohl aufbereitete, verdaulich gemachte Art und Weise.
Rezensionen von HEYN Leserunde, Ewa Wiercinska :
Leben nach dem Tod von Raymond A. Moody
Humor als Selbstkritik und Weg zu einem positiven Dialog zwischen und in verschiedenen Kulturen
Azime, junge kurdische Britin, spricht mit viel kritischen Humor über das Leben als Muslimin im heutigen Grossbritanien. Wir lachen mit! Sie, als muslimische Frau, kämpft auf der offenen Bühne für Umdenkprozess bei ihren eigenen Leuten und in der Londoner Gesellschaft. Ihr multikulturelles Experiment, ob die Burka sie sicherer in der modernen Welt macht oder erhöht sie die Gefahr, wird zum ihr Lebensunterhalt.
Sehr interessantes Buch!
Rezensionen von HEYN Leserunde Petra Gutsche:
Leben nach dem Tod von Raymond A. Moody
Humorvoll und doch so tragisch zugleich!
Manchmal ärgere ich mich über meine Familie ? weil sie einfach NICHT meiner Meinung ist! Aber nachdem ich Funny Girl von Anthony McCarten gelesen habe, bin ich mit meiner Familie einfach NUR zufrieden. Glück und Leid liegen in dieser Geschichte so eng beieinander aber Azime, einfach nur Azime, meistert ihr doch sehr schwieriges Leben so gut es eben geht und das noch ganz nebenbei mit einer guten Portion Humor.
Multikulturelle Erzählung einer jungen Frau - mitten in London, 20. Jahrhundert.
Rezensionen von danzlmoidl:
Leben nach dem Tod von Raymond A. Moody
Krimi mit geschichtlichem Hintergrund
Meine Meinung:
Anfangs war ich ja etwas skeptisch, was diesen Krimi betrifft. Das liegt auch daran, dass ein gewisser geschichtlicher Hintergrund behandelt wird. Der Beginn dieses Buches bestätigt auch genau dies, weshalb der Einstieg für mich etwas schwierig war. Doch mit der Zeit konnte ich mich mit dem Thema wirklich anfreunden.
Die handelnden Personen sind sehr realistisch dargestellt. Vor allem Kodi finde ich spitze. Er macht, was ihm gerade in den Kopf schießt, ohne sich mit seinen Kollegen abzusprechen. So kann es auch mal vorkommen, dass niemand so genau weiß, wo er sich gerade aufhält. Ob das immer so gut ist? Das sollte jeder selbst lesen, hier werde ich nicht mehr verraten.
Aber auch die anderen Personen haben ihren eigenen Kopf und lassen sich durch nichts und niemand aufhalten. Zu erwähnen sei hier auch noch Eva, die sich als Frau in diesem Beruf eine Stellung erarbeiten muss.
Der zweite Erzählstrang, der sich schon ziemlich am Anfang der Handlung bildet, ware für mich Anfangs ein bisschen verwirrend, allerdings fand ich die Zusammenführung am Schluss dann doch sehr interessant und auch gut gelungen.
Für mich war es dann zum Schluss wirklich interessant, auch etwas über Schweden, die Gebräuche dort und auch die geschichtlichen Hintergründe zu erfahren. Ich hätte anfangs wirklich nicht gedacht, dass es so interessant sein kann.
Auch ein paar skurile Fakten kommen mal vor, so dass man auch mal beim Lesen zum Schmunzeln kommt, oder auch einfach nur den Kopf schüttelt.
Alles in allem ein spannender Krimi, der nicht so verläuft, wie man es Anfangs vermutet. Die zwei Perspektiven werden perfekt zusammengeführt, wobei man hier aber wirklich bis zum Schluss nicht weiß, wie beide zusammenhängen. Sehr gut gemacht, muss man hier wirklich sagen. Auch der Spannungsbogen wurde gut aufgebaut und man wird nicht gelangweilt.
Fazit:
Ich kann dieses Buch wirklich allen empfehlen, die einen Krimi mit geschichtlichem Hintergrund lesen möchten.



