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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von karl.schwab:

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Muskelrelaxation nach E. Jacobson, Übungen zur ganzheitlichen Tiefenentspannung von Carola Riß-Tafilaj

Geldverschwendung

Ich frage mich, warum man für so etwas Geld ausgeben sollte. Denn unter

http://www.schmerzakademie.de/patienten-service/services/

gibt es nahezu das gleiche zum kostenlosen Download.
Rund 20 Euro für so eine CD ? Das ist ja wohl ein Witz ! Bauernfängerei !

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Muskelrelaxation nach E. Jacobson, Übungen zur ganzheitlichen Tiefenentspannung

Rezensionen von Doris Dim-Knoglinger:

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Todesfrist von Andreas Gruber

Todesfrist

Rezensionen von swegner:

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Tschick von Wolfgang Herrndorf

Beeindruckende und gut strukturierte Informationsfülle

Der Dorsch ist mir bereits aus früheren Auflagen bekannt und die neue Version hat mich wirklich überrascht. Das Fach Psychologie wird in einer systematischen Weise in 19 Subdisziplinen präsentiert, die durchgängig - zusätzlich zur alphabetischen Anordnung - kenntlich gemacht werden. Eine tolle Hilfe für den Leser.

Insbesondere für Neulinge oder Laien in diesem Gebiet wird deutlich, wie sich das sehr breite Themenfeld der Psychologie ordnen lässt. Als Leser macht es wirklich Spaß, die Inhalte zu durchstöbern und gleichzeitig durch Zuordnungen und die vielfältigen Verweise immer wieder neue Bezüge zu erkennen. Für jedes der 19 Teilgebiete werden die wichtigsten Beiträge in der Einleitung aufgelistet und besonders ausführlich erläutert. Es ist erfreulich, dass die eng an der Literatur angelehnt sind und diese Quellen auch aufgeführt sind. Dies ist für den Nutzer besonders interessant, da sich die Lexikonbeiträge auch gemäß üblicher Zitationsstandards in wissenschaftlichen Arbeiten zitieren lassen.. Es sind sozusagen 19 Lexika in einem, wobei die Integration der Teile zu einem Ganzen zu einem Zusatznutzen mit einigen erhellenden Einsichten führt.
Neben dieser Struktur hat mich die Qualität der Einzelbeschreibungen überrascht. Für jedes Teilgebiet sind Autorengruppen mit sehr renommierten Einzelautoren aufgeführt. Oft verspürt man ein gewisses Herzblut, mit dem die bekannten Forscher ihnen wichtige Begriffe und Themen der Psychologie präsentieren (z.B. Friedenspsychologie, Interkulturelle Psychologie, Psychologie im Nationalsozialismus, sozialwissenschaftliche Psychologie). Die Beiträge variieren zwischen Kurzdefinitionen und fast schon artikelartigen Darstellungen zentraler Begriffe (z.B. Arbeitslosenforschung, Gehirn, Gütekriterien, Datenerhebungsmethoden, Motivation, Verhaltensgenetik, Wilhelm Wundt). Die sehr differenzierte Darstellung einzelner Themenbereiche (z.B. Aufmerksamkeit, Emotion, Entwicklung, Kognition, Motivation, Persönlichkeit) schafft einen sehr hohen theoretischen Auflösungsgrad. Dass in der Psychologie theoriebasierte Betrachtungsweisen oder Forschungsperspektiven wichtiger sind als Statements der Art ?So ist es? wird durchgängig deutlich. So ist auch immer das Selbstverständnis der Wissenschaftsdisziplin im Lexikon erkennbar und nicht nur eine Fokussierung in der Psychologie allgemein geteilter Stichwortbedeutungen.
Was aber für ein Lexikon als besonders positive Eigenschaft gelten kann: Auf jeder aufgeschlagenen Seite bin ich bisher auf einen Eintrag gestoßen, der mich interessiert hat oder bei dem ich was Neues erfahren habe (insbes. die Gebiete Rechtspsychologie, Kulturpsychologie, Medienpsychologie, Psychoonkologie, Thanatopsychologie, Sprachpsychologie sind mit im Studium wenig behandelten Inhalten gespickt; allein zum Stichwort ?Liebe? sind fünf Theorien ausführlich dargestellt). Die Vielfalt der Themen und Forschungsinhalte der Psychologie, die in diesem Lexikon berücksichtigt werden, ist unerwartet groß und beeindruckend. Sowohl in der fachlichen Tiefe als auch in der gut gegliederten Breite überzeugt mich das Lexikon - und die Lektüre macht Spaß.

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Tschick

Rezensionen von perlohrring:

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Tschick von Wolfgang Herrndorf

Literatur der feinsten Art

In einer feinsinnlichen Sprache wird das Leben der Prudencia Prim beschrieben, die es in den kleinen Ort San Ireneo de Arnois aufgrund einer Stellenanzeige als Bibliothekarin verschlägt.
Eine ganz außergewöhnliche schöne herzergreifende Geschichte

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Tschick

Rezensionen von HEYN Leserunde, Harald Schellander :

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Tschick von Wolfgang Herrndorf

Ein Wahnsinn!

Um mit dem Autor David Schalko zu sprechen: Sein Buch Knoi ist ein Zazuuuuuz. Alles dreht sich um die Liebe und ihre Spielarten. Schalko, der auch das Drehbuch für die ORF-Serie Braunschlag schrieb, wäre nicht Schalk(o), würde er diese Spielarten nicht in möglichst abstrusen Formen darstellen. Auch sprachlich schöpft er aus dem Vollen und mixt die unterschiedlichsten Stilmittel und Schauplätze ebenso durcheinander wie die ständig wechselnden Beziehungen der Figuren, die alle rasant auf den großen Crash zusteuern.

Ob man jemand liebe, das könne man wirklich erst am Ende sagen, meint Jakob (Knoi) am Beginn des Romans. Dass ich diese Geisterbahnfahrt durch seelische Abgründe mit komischen Abstechern mag, wusste ich ganz sicher auch erst zum Schluss und nach zweimaligem Lesen. Ein Buch, sicher nicht für jeden Geschmack.

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Tschick

Rezensionen von S.S.M.:

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Tschick von Wolfgang Herrndorf

Genial!

David Schalko ist mit diesem Buch etwas ganz Besonderes gelungen. Seine eigenwillige Sprache ist in ihrer Einfachheit fast lyrisch. Der Inhalt fordert an jeder Stelle zum Mitdenken auf und kann nicht nur einfach konsumiert werden. Das Buch erzählt von menschlichen Beziehungen und entwickelt sich zum äußerst spannenden Krimi, der jede noch so skurille Idee des Autors glaubhaft in den Text integriert.

Selbst wenn man glaubt , der Höhepunkt des Buches sei erreicht, führen immer neue überraschende Aspekte zu Abgründen, die der Leser nur durch schallendes Lachen überwinden kann.

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Tschick

Rezensionen von HEYN Leserunde Manfred Angerer:

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Tschick von Wolfgang Herrndorf

zwiespältig

Der Schreibstil, überwiegend indirekte Rede ohne übliche Satzenden, verursacht am Anfang viel Dichte der Erzählung. Es brauchte seine Zeit, bis ich mich daran gewöhnt habe und dieser Stil in mir einen gewissen Charme entfaltet hat.

Die Geschichte ist teilweise hervorragend sarkastisch ausgebreitzet und beschreibt Situationen sehr treffend mit all ihrer Komik.

Leider ist sie phasenweise - für mich - viel zu bizarr in ihrer Darstellung mach menschlicher Untiefen, als dass sie noch plausibel erscheint. Und das hat mir das Lesen schwer gemacht und Einiges der Freude an diesem Buch getrübt.

Manches habe ich auch einfach nicht verstanden, wie zB. Begriffe wie "Knoi", und so bleibt vermutlich die eine oder anderen Botschaft des Autors mir verschlossen.

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Tschick

Rezensionen von Danièlle Weiss:

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Tschick von Wolfgang Herrndorf

Marlies Blauth in "Der schwache Glaube


der-schwache-glaube.dehttp://www.der-schwache-glaube.de/?p=2031


Two Spirits, Rezension von Marlies Blauth, Meerbusch 2013
christoph.fleischer2. September 2013


Zu: Danièlle Weiss: Die vergessene Königin. Leben in Transidentität.

Pomaska-Brand Verlag, Schalksmühle 2013
ISBN 978-3-943304-15-2, Preis: 12,80 Euro

Es ist, als hätten wir einen Brief erhalten, von Danièlle, die uns schreibt, dass es ihr gut geht.

Vieles hat sie erlebt (gibt es das? sich etwas erleben? ? das würde es noch besser treffen), vor allem in den letzten Jahren. Aus Harald wurde Danièlle, oder anders: Die Suche nach der vergessenen Königin war endlich erfolgreich, Danièlle hat sie gefunden, hat sich selbst gefunden. In welch schönem neuen Licht steht diese Umschreibung sich selbst finden, die früher einmal ? waren es die 1980er? ? zum geflügelten Wort wurde, fast zur lästigen Wort-Fliege mutierte, weil sie doch immer so viel am Ich herumpsychologisierte und oft tatenlos auf Sehnsüchte blickte.



Danièlle ist da anders; sie erzählt uns, natürlich, auch vom Ich und dessen Sehnsüchten. Aber im Zentrum stehen mehrere Botschaften für uns.



Hallo, ich heiße Danièlle,

und ich bin transsexuell ?

so beginnt also ihr Schreiben an uns, und schnell erkennen wir: Dieser ? gängige ? Begriff stimmt so recht nicht, ?transident? ist viel plausibler, denn hier geht es doch primär um Identität, weniger um Sexualität. Vielleicht haben wir uns auch eine möglichst glatte Metamorphose eines Mannes zur Frau vorgestellt, aber männliche Facetten bleiben, und da handelt es sich jetzt nicht um ungeliebte, ungewollte organische Reste: Jeder Mensch besitzt ja männliche und weibliche Seiten, was bekanntlich auch die Entwicklungsgeschichte (Ontogenese), die Hormonproduktion und so weiter betrifft; individuell können die Anteile eben sehr unterschiedlich sein. Wir lernen, dass es in Mythologie, Biologie und Soziologie mehr Sowohl-als-auch-Individuen gibt als wir bisher dachten (allerdings: Was dachten wir eigentlich? Vermutlich dachten wir kaum darüber nach) ? es gab beispielsweise in nordamerikanischen Indianerstämmen die ?Two-Spirits?; dass deren Schicksal unter europäisiertem Einfluss ein besonders trauriges war, sei hier in respektvoller Erinnerung erwähnt ? oder die Hijras in Indien, die seit ein paar Jahren auch formaljuristisch als drittes Geschlecht anerkannt werden. Wir sehen: Wir wissen zu wenig, stecken in den Kategorien unserer Alltäglichkeit fest und müssten unsere Wissenslücken dringend auffüllen. Danièlle zeigt uns das, angenehmerweise, ohne Schulmeisterei.

Es zu wagen, tatkräftig Entscheidungen zu treffen und damit letztlich auf der ?Gewinnerseite? zu stehen, ist eine weitere Botschaft an uns. Auch wenn das Leben ein Jammertal sein kann ? dafür genügt bekanntlich oft die Einsicht, ?anders? zu sein ?, wenn der Navigator für den Lebensweg außer Betrieb ist und man sich verzagt vortasten muss, so gibt es eben doch auch die Möglichkeit, sich neu zu orientieren. Ein langer Aufenthalt in Asien fokussierte die Suche, Yoga und Veda öffneten den Blick. ?Es findet sich alles, was ein Leben so benötigt, das Gute wie das Schlechte (oder das, was wir gerade im Moment dafür halten)? ? mit dieser Gelassenheit geht Danièlle ihren neuen Weg, der natürlich auch nicht nur bequeme Chaussee ist: Hormonbehandlungen, Operationen, Bürokratie, immer wieder Lernen ? und sei es das: eine Frau zu sein.

Die Polarität männlich-weiblich bleibt vage, muss vage bleiben, weil jeder aus einer anderen Matrix hervorgeht und seine eigenen Erfahrungen mitbringt. Danièlles Beobachtung aber, dass unsere Gegenwart einer Vermännlichung unterliegt (sie selbst nennt es Androgynisierung), stimmt: ?Die sogenannte Emanzipation wird immer nur in jene Bereiche Einzug halten, die Männer für sich selbst nicht weiter beanspruchen, ja, die ihnen sogar lästig werden?, konstatiert sie. Wo Karrieren winken, gelten die Regeln der Männer, ganz klar. Berufsbezogene Umtriebigkeit ist allemal eindrücklicher als ein Leben, das einfach durch innere Ruhe und Fröhlichkeit ausgezeichnet ist. Die Autorin zeigt uns aber gerade, wie entschieden wichtig die Übereinstimmung mit sich und der Welt ist.

Alles, was sie uns erzählt hat, unterschreibt sie mit Danièlle la Belle ? ?wie schön sich das heute reimt?, staunt sie zu uns herüber. Auf Harald, nein, da konnte sie sich keinen Reim machen ? das war ein Wikingerkönig, ein Krieger. Die neue Königin Danièlle braucht nicht zu kämpfen: Sie ist gekrönt mit Glück.

An solch schönen Kronen sollten wir alle mitschmieden.

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Tschick

Rezensionen von Petra Gruber:

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Tschick von Wolfgang Herrndorf

Was wäre, wenn...

Ursula Todd wird mit einer besonderen Gabe geboren. Manche Episoden ihres Lebens kann sie mehrmals leben und damit den Lauf ihres Schicksals, ihrer Freunde und ihrer Familie ändern. Doch wird dadurch das Leben leichter, glücklicher, besser?
Diese Frage wird im neuen Roman von Kate Atkinson nicht beantwortet, denn manche Änderungen bedeuten mehr Glück für den einen, aber ein anderes Unglück kann dadurch nicht verhindert werden.

Die Zeitsprünge sind perfekt getimet, nicht zu lang, nicht zu kurz. Und trotz der episodenhaftigkeit des Romans, ist es nicht schwierig, dem roten Faden zu folgen. Erzählt wird in einer Zeitspanne von 1910 bis in die späten 60er-Jahre, eine ereignisreiche und schicksalhafte Zeit ohnehin. Darin bewegen sich die Leben Ursula Todds und ihrer bunten Familie.
Ein wunderbarer Roman, den man nicht mehr aus der Hand legen kann! Ich habe ihn in kürzester Zeit verschlungen und habe schon jetzt eine ganze Menge Leute im Kopf, denen ich ihn empfehlen und schenken werde!

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Tschick