Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Renate Geissler:
KNOI - kein reines Lesevergnügen
Ich habe das Buch eigentlich gerne gelesen. Sprachlich sehr dicht, musste ich mich wirklich sehr konzentrieren und habe trotzdem teilweise den Überblick über "wer mit wem und warum" und "was hat es mit diesem Kind Max auf sich"immer wieder verloren ! Mühsam fand ich auch das Wechseln zwischen real und surreal.
Ein interessantes Buch, das man nicht so nebenbei lesen kann .
Rezensionen von Fieber:
Leider nein!
Ich kann weder dem Stil, noch der Handlung ? gibt es überhaupt eine? - etwas abgewinnen. Die handelnden Personen werden für meine Begriffe zwanghaft skurril dargestellt.
Mir war es auch beim zweiten Versuch - schade um die Zeit - nicht möglich, in die Tiefe einzudringen bzw. einen Faden zu finden.
Rezensionen von Firma.Schleicher-GbR@t-online.de:
Schwesterlein, komm stirb mit mir von Karen Sander
Fesselnd von der ersten bis zur letzten Seite
Der Düsseldorfer Kriminalpolizist Georg Stadler bearbeitet einen Mordfall und hat aufgrund von Parallelen mit einem älteren Fall den Verdacht, es mit einem Serienmörder zu tun zu haben. Zur Ausarbeitung eines Täterprofils engagiert er die Psychologin Liz Montario, die eine Koryphäe auf diesem Gebiet ist.
Tatsächlich ereignen sich im Laufe der Ermittlungen weitere Morde, die zusammen zu hängen scheinen.
Stadler weiß jedoch nicht, dass Liz zur gleichen Zeit Drohbriefe erhält. Sie verschweigt ihm auch die familiäre Katastrophe ihrer Jugend, die sie schwer traumatisiert hat und die maßgeblich für ihre Berufswahl war. Es dauert nicht lange und die Vergangenheit holt sie ein. Liz befindet sich plötzlich selbst in Lebensgefahr.
Dieses Buch hat mir sehr gut gefallen und ich kann es jedem Krimi-Fan nur ans Herz legen. Karen Sander hat meiner Meinung nach hier einen Triller allererster Güte geschrieben. Die Spannung bleibt von der ersten Seite bis zum Schluss erhalten. Jedes Kapital beantwortet offene Fragen, endet aber wieder mit neuen Fragen. Dadurch ist es nicht einen Moment langweilig und ich als Leser hatte das Bedürfnis, sofort weiter zu lesen um zu wissen, wie es weitergeht. Zwischen den einzelnen Kapiteln werden vor allem anfangs immer wieder Zeitungsartikel eines Vorfalls vor 16 Jahren abgebildet. Erst nach und nach wird klar, wie diese mit den aktuellen Mordfällen zusammenhängen. Eine nach meiner Einschätzung exzellente Art, die Spannung aufrecht zu erhalten und gleichzeitig Hintergrundinformationen zum Mordmotiv zu bekommen.
Die Autorin hat nach meiner Einschätzung auch genügend Hintergrundinformationen medizinischer, psychologischer und polizeidienstlicher Art recherchiert. Die Geschichte klingt glaubwürdig und ist überwiegend schlüssig. Die Charaktere sind sehr gut dargestellt. Dadurch, dass die Hauptdarsteller selbst auch Fehler begehen und entsprechende Stärken und Schwächen haben, wirken sie sehr authentisch und menschlich. Die Darstellungen von Orten und Tatorten sind sehr detailliert. Vor allem die Beschreibungen der Tatorte und Leichen zeigen Abgründe menschlicher Phantasie auf und machen dieses Buch zu einem exzellenten und spannenden Thriller.
Ein absolut spannendes und uneingeschränkt zu empfehlendes Buch.
Rezensionen von jutscha:
Schwesterlein, komm stirb mit mir von Karen Sander
Fesselnd von der ersten bis zur letzten Seite
Der Düsseldorfer Kriminalpolizist Georg Stadler bearbeitet einen Mordfall und hat aufgrund von Parallelen mit einem älteren Fall den Verdacht, es mit einem Serienmörder zu tun zu haben. Zur Ausarbeitung eines Täterprofils engagiert er die Psychologin Liz Montario, die eine Koryphäe auf diesem Gebiet ist.
Tatsächlich ereignen sich im Laufe der Ermittlungen weitere Morde, die zusammen zu hängen scheinen.
Stadler weiß jedoch nicht, dass Liz zur gleichen Zeit Drohbriefe erhält. Sie verschweigt ihm auch die familiäre Katastrophe ihrer Jugend, die sie schwer traumatisiert hat und die maßgeblich für ihre Berufswahl war. Es dauert nicht lange und die Vergangenheit holt sie ein. Liz befindet sich plötzlich selbst in Lebensgefahr.
Dieses Buch hat mir sehr gut gefallen und ich kann es jedem Krimi-Fan nur ans Herz legen. Karen Sander hat meiner Meinung nach hier einen Triller allererster Güte geschrieben. Die Spannung bleibt von der ersten Seite bis zum Schluss erhalten. Jedes Kapital beantwortet offene Fragen, endet aber wieder mit neuen Fragen. Dadurch ist es nicht einen Moment langweilig und ich als Leser hatte das Bedürfnis, sofort weiter zu lesen um zu wissen, wie es weitergeht. Zwischen den einzelnen Kapiteln werden vor allem anfangs immer wieder Zeitungsartikel eines Vorfalls vor 16 Jahren abgebildet. Erst nach und nach wird klar, wie diese mit den aktuellen Mordfällen zusammenhängen. Eine nach meiner Einschätzung exzellente Art, die Spannung aufrecht zu erhalten und gleichzeitig Hintergrundinformationen zum Mordmotiv zu bekommen.
Die Autorin hat nach meiner Einschätzung auch genügend Hintergrundinformationen medizinischer, psychologischer und polizeidienstlicher Art recherchiert. Die Geschichte klingt glaubwürdig und ist überwiegend schlüssig. Die Charaktere sind sehr gut dargestellt. Dadurch, dass die Hauptdarsteller selbst auch Fehler begehen und entsprechende Stärken und Schwächen haben, wirken sie sehr authentisch und menschlich. Die Darstellungen von Orten und Tatorten sind sehr detailliert. Vor allem die Beschreibungen der Tatorte und Leichen zeigen Abgründe menschlicher Phantasie auf und machen dieses Buch zu einem exzellenten und spannenden Thriller.
Ein absolut spannendes und uneingeschränkt zu empfehlendes Buch.
Rezensionen von Alexandra Cohen:
Schwesterlein, komm stirb mit mir von Karen Sander
Viele Fakten zu Kosova/o
Auf dem Buchklappentext steht: ? Kosova - Kosovo ist und bleibt ein gefährliches Pulverfass in Südosteuropa. Massenarmut und soziales Elend prägen das Leben der Menschen. Wie kann die soziale und nationale Frage in Kosova gelöst werden?? Der Autor beschäftigt sich seit vielen Jahren mit der Entwicklung in Kosova.
Das Buch ist ein Sachbuch. Dennoch ist die Beschreibung des Privatisierungsprozesses, der Massenarmut und des sozialen Widerstandes sehr lebhaft. Das Buch ist ein aus linker Sicht geschriebener Text zu diesen Themen. Damit schließt das Buch eine Lücke auf dem deutschen Buchmarkt. Der Autor spricht sich klar und deutlich für das Selbstbestimmungsrecht Kosovas aus. Im Buch wird sowohl der alte und neue serbisch kolonialistische Anspruch auf Kosova zurückgewiesen. Sehr genau analysiert der Autor ,die neue kolonialistische Struktur unter der Oberhoheit der EULEX in Kosova. Anhand vieler Beispiele wird der Privatisierungsprozess in Kosova dargestellt. Es gelingt dem Autor mittels vieler konkreter Fälle wie dem Verkauf von Ferronikel in Drenas, oder der Privatisierung der Post und Telekommunikation ( PTK) den negativen Privatisierungsprozess zu beschreiben. Auch der Autobahnbau durch das Konsortium Bechtel & Enka wird aufs Korn genommen. Schlecht kommt auch das führende politische Establishment in Kosova weg. Max Brym zeigt die Korruptheit dieser Schicht auf. Grundsätzlich geht es dem Autor um soziale Gleichheit und Demokratie. Das Buch enthält wichtige Vorschläge zur Reaktivierung der Arbeiterbewegung in Kosova. Wer über das Leben und den Kampf der einfachen Menschen in Kosova informiert sein will kommt um das Buch nicht herum. Der Autor stellt die ? Kosova- Frage? aber auch in seinen internationalen Zusammenhang. Kosova wird als kolonialistisches neoliberales Versuchsfeld dargestellt. Beschrieben wird die Konkurrenz verschiedener internationaler Kapitalgruppen, um die Rohstoffreichtümer Kosovas. Dazu gibt es viel Material. Grundsätzlich merkt der Leser wie gut Max Brym mit der Materie Kosova vertraut ist. Das Buch liefert eine enorme Menge an soziologischen und historischen Fakten.
Rezensionen von HEYN Leserunde, Petra Hesse:
Schwesterlein, komm stirb mit mir von Karen Sander
Zeitgeistig sein sollender Schrott
E
in Drehbuch-Schreiber ist noch lange kein Roman-Autor. Wenn er es werden möchte, befleißigt er sich vielleicht eines verquälten Germanisten-Deutsch (seitenlange Dialoge im Konjunktiv der indirekten Rede - wozu?). Oder er bildet die vermutete Sinnlosigkeit des postmodernen Daseins in der Schilderung ebenso sinnloser Beziehungskisten ab, die einen nur mit einer weiterführenden Frage zurück lassen: Warum habe ich etliche Stunden auf dieses doofe Buch verschwendet???
Eine Beleidigung jeder halbwegs intelligenten LeserIn!
Rezensionen von britta70:
Schwesterlein, komm stirb mit mir von Karen Sander
Wenn die Vergangenheit Dich einholt...
Als eine Anwältin brutal ermordet aufgefunden wird, fühlt Hauptkomissar Georg Stadler sich an einen früheren Fall erinnert. Obwohl einiges gegen einen Serienmörder spricht, zieht Stadler die Psychologin Liz Montario hinzu. Ihr gelang es im Vorjahr, eine Mordserie aufzuklären. Die Hinweise auf Stadlers Serienmörder-Theorie verdichten sich, als ein weiteres Mordopfer aufgefunden wird.
Doch Liz, die einen dunklen Fleck in ihrer Vergangenheit hat und selbst wiederholt Drohbriefe erhält, ist sich diesbezüglich nicht so sicher. Genauso gut könnte ein Einzeltäter am Werk sein, der sich die Serienmorde nur zunutze macht...
"Schwesterlein, komm stirb mit mir" bildet den Auftakt zu einer neuen Thrillerreihe, in dem Hauptkommissar Georg Stadler und die Psychologin Liz Montario ermitteln. Karen Sander ist mit diesem Thriller ein spannendes Debut gelungen. Die Geschichte wird in kurzen Kapiteln erzählt, teils aus der Perspektive des Hauptkommissars, teils aus der Perspektive von Liz. Zeitungsausschnitte stellen eine Verbindung zwischen vergangenem und aktuellem Geschehen her. Die Charaktere sind sehr plastisch gezeichnet und erscheinen gerade auch wegen ihrer Ticks und Schwächen sympathisch. Zwar konnte ich die Auflösung schon sehr früh erahnen, aber die Spannung litt darunter nicht allzu sehr. Gut gefallen hat mir auch der Schluss, der gleichzeitig den Bogen zu Vergangenem und Zukünftigem spannt.
Alles in allem ein Buch, an dem Thrillerfans ihre Freude haben werden. Ich freue mich bereits jetzt auf den Nachfolgeband.
Rezensionen von Kriegerin:
Schwesterlein, komm stirb mit mir von Karen Sander
Schwesterlein, komm stirb mit mir
Mit "Schwesterlein, komm stirb mit mir" ist Karen Sander ein toller Auftakt zu einem Mehrteiler gelungen. Leider wurde während des Lesens sehr bald klar, dass es auf eine auf mehrere Teile angelegte Serie hinauslaufen wird, was an und für sich nicht weiter schlimm ist. Schade ist nur, dass auf einige Dinge zu knapp eingegangen wurde und diese nur kurz abgehakt wurden, so nach dem Motto: Ist so - aus.
Ich hätte mir da ein paar mehr Informationen gewünscht.
Vielleicht erfahren wir im nächsten Teil mehr über das sympathische Ermittler-Profiler-Duo Stadler&Montario.
Die Protagonisten sind klasse charakterisiert, toll beschrieben und jeder für sich genommen eigentlich (bis auf wenige Ausnahmen) auf den ersten Blick sympathisch. Liz Montario wird als übervorsichtige Pop-Profilerin beschrieben, die eigentlich so gar nicht in dieses typische Opfer-Schema passen will. Von Stadler hingegen gewinnt man den Eindruck, dass er machomäßig drauf wäre - dem ist aber ganz und gar nicht so. Denn welcher Macho würde sich von einer Frau Hilfe holen...?
Das Buch liest sich flüssig und einem Rutsch (ich spreche aus Erfahrung). An Spannung mangelt es nicht, jedoch fehlt mir an der ein oder anderen Stelle etwas Tiefgang und manche Sachen werden einfach so stehen gelassen, ohne für Aufklärung zu sorgen. So hatte ich beim Zuklappen des Buches mehrere Fragezeichen über dem Kopf. Ich bin mir sicher, dass ich in einem der Folge-Bände die ein oder andere Frage beantwortet bekomme - auf dich ich aber jetzt schon gerne eine Antwort gehabt hätte.
Alles in allem fand ich das Buch gut, mit leichter Tendenz zu sehr gut - aber eben nicht perfekt. Meiner Meinung nach verrät der Titel schon zu viel...
Das Buch möchte ich allen Liebhabern von Thriller, Krimi & Co. ans Herz legen, die mal eine etwas andere Geschichte lesen wollen. Denn die Handlung an sich ist mal etwas anderes wie der Einheitsbrei.
Rezensionen von Andrée Feyertag:
Schwesterlein, komm stirb mit mir von Karen Sander
Ein Sprachvergnuegen
Sobald man sich auf den Rhythmus der Sprache eingelassen hat, beginnt ein phantasievoller, skurriler Roman mit Spannung und Witz. Der Anfang hat mich ein wenig irritiert, da ich Herkoemmliches noch nicht losgelassen hatte. Nachdem ich in Rohrbach eingetaucht bin, eroeffnete sich eine sehr witzige Beschreibung bekannter Umgebungsseelen.
Frau Kerbler in der Burka und Hermann weggesaugt,ein Buch mit viel Komik. Mir hat das Buch sehr gut gefallen - manchmal ein bisschen viel Sex - aber das ist eher subjektiv empfunden. Keine Strandlektuere.
Rezensionen von t_geyer@gmx.de:
Schwesterlein, komm stirb mit mir von Karen Sander
Spannende Unterhaltung
Nach einem kurzen Ausflug in die Vergangenheit, geht die eigentliche Handlung sehr spannend los.
Man befindet sich sofort im Geschehen und parallel dazu werden die Hauptfiguren vorgestellt. Dieser Spagat gelang der Autorin sehr gut.
Georg Stadler und Liz Montario wirkten sympathisch, und doch boten sie auch Stellen, an denen man sich reiben konnte.
Auch die Nebenfiguren gefielen mir gut und passten sich stimmig in die Handlung ein.
Die Morde waren grausam und gruselig zu gleichen Teilen. Es ging recht blutig zu, doch die Autorin schaffte es trotzdem alles im Rahmen zu halten, so dass auch zarter besaitete Seelen diesen Thriller sicher noch gut lesen können. Sie arbeitet mit vielen psychischen Elementen, indem sie die Spannung stetig hielt und immer wieder Spitzen einbaute.
Ich muss gestehen, dass ich nach ca. 2/3 der Geschichte eine ungefähre Ahnung hatte, auf was das Ganze hinausläuft. Doch das störte mich kaum, denn die Geschichte an sich gefiel mir sehr. Bis auf ein oder zwei Kleinigkeiten, die ich nicht ganz nachvollziehen konnte, war auch alles schlüssig ausgearbeitet. Außerdem verstand es die Autorin gut, mich hier und doch nochmal zu verwirren und auf eine falsche Fährte zu führen. Nach und nach taten sich immer mehr versteckte Geheimnisse auf, und die letztliche Aufklärung des Falls war wirklich sehr gut hergeleitet. Der Schluss wirkte in widersprüchlicher Weise unglaublich und glaubhaft zugleich, und ich fragte mich, ob es einen ähnlichen Fall vielleicht schon mal gegeben hat. Eine gruselige Vorstellung.
Spannend von der ersten bis zur letzten Seite. Ein echter Pageturner.


