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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von HEYN Leserunde, Ewa Wiercinska :

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John O?Farrel gelingt es nicht die Spannung zwischen Erinnern und Vergessen geschickt auszunutzen

Die Geschichte wurde aus der Sicht eines von Midlife-Crisis betroffenen Jack Vaughan erzählt. Sein Gehirn hat die Reset-Taste gedrückt und zack erleidet er eine retrograde Amnesie bei der seine Vergangenheit betroffen ist. Er ist langsam mit dem Leben von 'Ex-Ich' konfrontiert und ist sooo erschrocken, dass er feststellt, mein Gedächtnisverlust ist vielleicht das Beste, was mir je passiert ist.

Aber sein Herz erinnert sich an etwas, was sein Kopf vergessen hat und ??? ..lesen Sie selber!

Ein Märchen, wie aus einem ?bloßen Nörgler, innerlich gealtertem, geistig fettem und unbeweglichem Mann?, ein liebvoller Vater und Ehemann geworden ist. Aber Wunder passieren wie Cees Nooteboom sagt ?die Erinnerung ist wie ein Hund, der sich hinlegt, wo er will?.

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Rezensionen von Harald Schellander:

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Für sehr heiße Sommertage, immerhin...

Ob es an der deutschen Übersetzung liegt, dass die an und für sich witzige Geschichte über den Mann, der seine Frau vergaß, mittendrin in Plattheit und Langeweile abrutscht? Dabei haben das Romanpersonal und seine Marotten das Zeug zum Pointenfeuerwerk. Seitenweise gelingen John O'Farrell zum Schreien komische Slapstickszenen.

Doch erst gegen Schluss nimmt die Story, die auch Nachdenkliches für verheiratete und geschiedene Paare bietet, wieder Fahrt auf. Immerhin geeignet für sehr heiße Sommertage.

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Rezensionen von Niklaus Zemp:

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Zwischenhalt - authentisch leben lernen von Niklaus Zemp

Warum gibt es dieses Buch nicht schon lange?

Im Blick zurück auf die zwölf Kapitel liegt der Schluss nahe: Alles, was mein eigenes Leben betrifft, Gefühle, Aengste, eigene Erfahrungen in der Kindheit oder später, gesundheitliche, berufliche oder familiäre Sorgen sind irgendwo und irgendwie, mich treffend, angesprochen. Warum gibt es dieses Buch nicht schon lange? Mir persönlich wäre vieles erspart geblieben, wenn ich einen solchen Wegbegleiter vor zehn oder mehr Jahren gekannt hätte.

Aber selbst die letzte Lebensphase lässt sich dank diesem Buch wertvoller, zuversichtlicher, hoffnungsvoller und damit glücklicher gestalten.
Arnold B. Stampfli, Journalist

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Zwischenhalt - authentisch leben lernen

Rezensionen von ww@wkv.at:

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Die Farbe des Schmerzes von Harald Schwinger

Danke für das feine Buch - Klare Empfehlung

Danke für das feine Buch.

Liest sich wirklich spannend wie ein Krimi und leichte Kost ist es auch nicht gerade.

Erinnert mich ein bißchen an die ersten und guten Bücher von T.C. Boyle.
Denn wie und vor allem warum zB. der nette Blutegelzüchter schlussendlich in die Geschichte eingewoben und um die Ecke gebracht wird, ist schon genial.

Klare Empfehlung also!

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Die Farbe des Schmerzes

Rezensionen von Almut Nestelbacher, Buchhandlung HEYN, Klagenfurt:

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Die Farbe des Schmerzes von Harald Schwinger

Originelle Geschichte, zu seicht umgesetzt, als unterhaltsame Sommerlektüre gerade noch geeignet.....

Hätte sich Astrid Rosenfeld des Stoffes angenommen, so wäre daraus ein echter "Knaller" geworden. So habe ich zwar oft herzlich lachen müssen, aber stilistisch macht das Buch leider David Safiers Niveau ernsthafte Konkurrenz.
Vielleicht liegt es aber auch an der Überesetzung und das englische Original ist besser - denn völlig talentlos wird man ja auch nicht zum Spitting Image Autor.

.....

Fazit: Originelle Geschichte, zu seicht umgesetzt, als unterhaltsame Sommerlektüre ob der streckenweise gelungenen Komik aber gerade noch geeignet.....

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Die Farbe des Schmerzes

Rezensionen von fabiog:

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Die Farbe des Schmerzes von Harald Schwinger

Empfehlenswert

Tolles Übungsbuch, ideal auch zum Lernen für Wiederholungsprüfungen !!

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Die Farbe des Schmerzes

Rezensionen von Irve:

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Letzte Ernte von Tom Hillenbrand

*+*+* Unausgewogene Mischung der Zutaten *+*+*

Die Zusammenfassung:
Ein Glas Wein, Rieslingspastete und danach ein Stück Quetschetaart mit Sahne ? auf der Luxemburger Sommerkirmes lassen es sich der ehemalige Sternekoch Xavier Kieffer und seine Freundin, die Gastrokritikerin Valerie Gabin, richtig gut gehen. Doch in einem Bierzelt drückt ihm ein Fremder plötzlich eine Magnetkarte in die Hand und verschwindet.

Am nächsten Morgen wird der Mann unter der Roten Brücke tot aufgefunden. Warum hat er Kieffer diese Karte gegeben? Was hat es mit den Computercodes darauf auf sich? Und warum sind plötzlich so viele Leute hinter ihm her? Der Luxemburger Koch steht plötzlich im Zentrum einer Verschwörung und erkennt, dass seine Freundin in höchster Gefahr schwebt.

Das Cover:
Das Cover sieht so richtig harmlos aus und man könnte auf die Idee kommen, das Buch sei leichte Feierabendlektüre und kein Krimi. Der altmodische Herd, das Schild, es wirkt so unbedarft.....Ist es das wirklich oder nur eine Täuschung?

Meine Zusammenfassung:
Xavier Kieffer, Chefkoch des Resteurants ?Deux Eglises? und seine Freundin Valerie Gabin, erfolgreiche Gastrokritikerin, geraten völlig überraschend in einen Kriminalfall. Als ein Mann völlig verstört in Kieffers Bierzelt auf der Luxemburger Kirmes kommt, übergibt er hastig eine Magnetkarte und drei bunte Schlüssel an Valerie. Der Unbekannte wird verfolgt und wird später tot unter einer nahen Brücke gefunden.
Xavier und seine Freundin versuchen, den Fall selbst zu lösen. Sie unterschlagen der Polizei wichtige Informationen und geraten in höchste Gefahr.

Meine Meinung:
?Letzte Ernte? ist der dritte Krimi von Tom Hillenbrand. Die Vorgängerbücher kannte ich nicht, bevor ich auf diesen dritten Teil aufmerksam wurde. Die Kombination aus Kulinaritäten und Krimi sprach mich sehr an und ich beschloss, mich von diesem aktuellen Kieffer-Fall überraschen zu lassen.
Das erste Kapitel fand ich sehr spannend. Wirtschaftskriminalität wurde als Thema des Falls angedeutet und ich freute mich. Denn Börsenspekulationen und das weite Feld, was dazu gehört, interessieren mich.
Leider konnte die Spannung des Anfangs nicht gehalten werden. Zwischendurch blitzten mal einige interessante Passagen auf, die einige Hintergrundinformationen aus der Börsen- und Zahlenwelt einwarfen. Jedoch empfand ich diese Infos als sehr mager. Wer sich bisher nicht mit dem Thema auseinandergesetzt hat, wird vermutlich nicht wirklich verstehen, um was es hier geht. Die Ausführlichkeit, die mir bei den Erklärungen zum Hintergrund des Verbrechens fehlte, wurde stattdessen in einem anderen Thema, das rein gar nichts mit dem Kriminalfall zu tun hat, ausgelebt. Bevor und während die Geschichte von Kieffers ?Fall? erzählt wird, gibt es kapitelweise Passagen, die vom roten Faden wegspringen und in Ort und Zeit schwanken. Der Sinn und Zweck der meisten dieser Abstecher erschloss sich mir nicht. Sie trugen weder zum besseren Verständnis bei mir bei noch zur Auflösung des Falles.
Diese war leider im Großen und Ganzen vorhersehbar und überraschte mich nicht wirklich. Aus diesem Fall hätte der Autor weit mehr rausholen können, bieten Wirtschaft und Börse doch ein weites Feld, auf dem man sich richtig austoben könnte....
Der kulinarische Teil des Buches rund um Kieffers Lokal und Festzelt war sehr interessant. Viele Speisen hörten sich sehr lecker an und ich hoffte während der Lektüre des Buches immer wieder auf einen Rezeptteil im Anhang, den es leider nicht gibt.

Mein Fazit:
Unterm Strich bin ich enttäuscht von diesem Buch. Relativ wenig Sachbezogenes, dafür viel oberflächliches Drumrum....dafür gibt es von mir nur 2 Sterne.

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Letzte Ernte

Rezensionen von Andrée Feyertag:

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Letzte Ernte von Tom Hillenbrand

Nichts Neues

Leider ist die Idee nicht neu - es ist ohne weitere Spannung zu lesen. Ein Buch fürs Strandbad.
Die Charaktere sind nicht sehr interessant und nicht witzig.

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Letzte Ernte

Rezensionen von vielleser18:

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Letzte Ernte von Tom Hillenbrand

Ein kulinarischer Krimi

Der dritte Band um den Koch Xavier Kieffer beginnt diesmal auf der Luxemburger Sommerkirmes, als ein anscheinend betrunkener Mann in Kieffers Restaurantzelt stürzt und dort einen Schlüsselbund mit Magnetkarte neben Valerie verliert. Als der Mann am nächsten Tag tot aufgewunden wird, geraten Valerie und Kieffer durch den Besitz dieser Schlüssel in Bedrängnis.

Vor allem, nachdem Valerie die Magnetkarte vertauscht hat, ist ihr Leben in höchster Gefahr.
Tom Hillenbrand hat erneut einen Krimi geschrieben, der so ganz anders ist als die meisten auf dem Markt. Zum einen, weil es ein sehr regionaler Krimi ist, der Lust macht, eines Tages mal selbst die Straßen und Gassen von Luxemburg zu entdecken. Zum anderen, weil es, wie der Untertitel schon besagt, sich um einen kulinarischen Krimi handelt. Während des gesamten Krimis wird viel gegessen und zubereitet, zumeist luxemburger Spezialitäten. Zum Glück gibt es ein Glossar am Ende des Buches, damit man sich die Gerichte mit den unbekannten Namen auch gedanklich vorstellen kann. Mitessen kann man leider nicht.
Aber das wichtigste an den Romanen von Tom Hillenbrand ist, er greift in jedem Band aktuelle Themen auf, die dem Zeitgeschehen entspringen. Sei es bei Teufelsfrucht die Politik der Lebensmittelkonzerne, bei ?Rotes Gold? die Beschaffung von Nahrungsmitteln und nun in ?Letzte Ernte? ist das Hauptthema die Macht der Hedgefonds und der Spekulanten. Was mich an allen Romanen daher beeindruckt hat, ist, dass die Themen nicht an den Haaren herbeigezogen sind, sondern durchaus wahrscheinlich sein könnten (oder sind). Ein Roman der nachklingt.
Tom Hillenbrand macht mit seiner Kritik auch nicht vor den Fernsehshows halt, denn die werden in diesem Buch so kräftig aufs Korn genommen.
Fazit:
Der Roman liest sich flüssig, informativ und spannend. Gespickt mit lukullischen Elementen, regionalen Gegebenheiten, mit den bekannten ?Serienhelden? Xavier Kieffer und Valerie, mit Action und mit einer deutlichen Spitze auf Fernsehshows werden aktuelle Themen wie Profitgier und die Macht der Hedgefonds aufgegriffen.

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Letzte Ernte

Rezensionen von HEYN Leserunde, Petra Hesse:

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Letzte Ernte von Tom Hillenbrand

unterhaltsam, aber (zu) früh durchschaubar

John O´Farrell: Der Mann, der seine Frau vergaß

Angenommen, es gibt eine haarscharf partielle Amnesie ("fugue"), die zielsicher alle persönlichen Erinnerungen löscht, die "extrapersonelle" Erinnerung an Sprache, Wissensbestände etc. aber bestehen lässt: Wer hätte sich eine derartige Versuchsanordnung für einen zweiten Start ins Leben und insbesondere in eine Zweierbeziehung nicht schon einmal gewünscht?!

Einen solchen Versuch spielt O´Farrell durch, und er bemüht sich um Konsequenz.

Das gelingt nicht immer; so gehört "die kurzzeitige Verwirrung, in die man zwangsläufig gerät, wenn man in einem fremden Bett erwacht" (S. 17-18) doch wohl in den Bereich des persönlichen Erinnerns und müsste somit für den Ich-Erzähler verloren sein. Abgesehen von kleineren Fehlformulierungen dieser Art bietet der Roman aber eine vergnügliche Serie von Episoden, die einen (männlichen) Menschen beim Erkennen und Vermeiden früherer Fehler zeigen - und beim Hineintappen in neue Fallen, die das (Beziehungs-)Leben so bereithält. Trotz der Anlage als Roman (381 Seiten) lebt das Erzählen von diesen komischen Episoden und witzigen, schlagfertigen Dialogen - es lebt auf einer Mikro-Ebene, und die Herkunft des Autors aus dem Comedy-Bereich ist unverkennbar.

Ein Gesetz, das den großen Wurf regiert, beherrscht der Autor jedoch nicht: das Gesetz der dramatischen Ökonomie. Nur annähernd gleich starke Pro- und AntagonistInnen können sich ein wirklich spannendes Match liefern. O´Farrells Heldin aber ist für die Erzählgegenwart weitgehend auf die leidgeprüfte Ehefrau / emanzipierte Zicke reduziert. Was macht diese Frau attraktiv? Wir erfahren von der Schönheit, die sie in den Augen des Helden noch immer besitzt, von ihrem roten Haar und dem schlagfertigen Erfindungsreichtum ihrer jungen Jahre aus den Erinnerungen, die langsam in das Bewusstsein des Ich-Erzählers zurückkehren. Wirklich plastisch wird sie als Gegenspielerin des Ich-Erzählers nicht, und damit fehlt dem Roman das eigentliche Spannungsmoment eines veritablen Ehekrieges und seiner Auflösung im haltbarsten aller Zustände, dem Provisorium.

Fazit: unterhaltsam, aber (zu) früh durchschaubar. In einem creative writing course würde ich den viel versprechenden Text zu weiterer Überarbeitung zurückgeben.

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Letzte Ernte