Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Renate Geissler:
Urlaubslektüre
Der Mann, der seine Frau vergaß, ist leicht zu lesen, unterhaltsam, großteils komisch und wenig anspruchsvoll. Als Urlaubslektüre bestens geeignet!
im Shop ansehen weitere Rezensionen von Renate GeisslerRezensionen von Alexandra Clementschitsch:
...hätte man das Buch nicht gelesen, hätte man nichts versäumt...
Der Roman fängt ganz gut an, wird für mich aber schnell langweilig und vorhersehbar und bietet nicht mehr als gefällige Unterhaltung, die sich in die Länge zieht. Teilweise schmunzelt man über den Wortwitz des Autors, mehr aber schon nicht.
im Shop ansehen weitere Rezensionen von Alexandra ClementschitschRezensionen von HEYN-Leserunde Astrid Pranzl:
Der Titel sagt eigentlich schon alles...
Ein amüsantes Buch für den Strandurlaub, ohne wesentlichen Tiefgang, mit einigen Längen, wenigen Überraschungen.
im Shop ansehen weitere Rezensionen von HEYN-Leserunde Astrid PranzlRezensionen von HEYN Leserunde, Renate Pfeiffer:
eine Beziehungskiste, auf Comedy getrimmt
Manchmal braucht man einen Anstoß von außen um auf das eigene Leben mit neuen Augen zu sehen. Der Trick, den John O'Farrell sich dazu ausgedacht hat, ist ein Gedächtnisverlust: Jack Vaughan weiß nicht mehr, wer er ist, wie er vorher gelebt hat und dass er eine Familie hat.
Wie er sich neu in seine Frau verliebt, von der er sich vor seinem Black-out eigentlich scheiden lassen wollte, wie er die Freude an seinen Kindern wieder entdeckt und seine Vergangenheit rekonstruiert, liest sich streckenweise recht unterhaltsam.
Insgesamt finde ich die Geschichte aber doch recht umständlich erzählt. Man weiß eigentlich schon, worum es geht, aber dann kommt doch noch einmal ein Umweg, eine neue Episode, neue Streitereien - damit das Buch dicker wird, damit man es als Serie verfilmen kann, oder einfach, damit die Lektüre für zwei, drei Urlaubstage reicht? Am Schluss jedenfalls kann man das Buch zufrieden zuklappen, sie kriegen sich wieder!
Ein paar Feinheiten sind auch noch mit hinein verpackt, für Computerfreaks wird der Gedächtnisverlust zum Beispiel immer wieder mit dem Löschen einer Festplatte verglichen und für besondere Situationen hat das Leben auch jeweils eine 'App' bereit, und Literaturinteressierte werden vielleicht darüber schmunzeln, dass die Frau eines Mannes, der 'Auf der Suche nach der verlorenen Zeit' ist, ausgerechnet Madeleine heißt wie die Kuchen bei Marcel Proust. Nette Versuche, aber doch ziemlich oberflächlich.
Rezensionen von domo:
Zu wenig + zu viel = null
John O'Farrell ist ein beliebter britischer TV-Satiriker, dem das Gagschreiben liegt, das beweist er auch in diesem Roman. Er geht hier aber - nicht zum ersten Mal - über die lange Distanz, und dafür fehlt eindeutig die schriftstellerische Kraft. Zwischen Gags, Beschreibungen skurriler Situationen und durchaus mit Wortwitz platzierten lebensphilosophischen Einsprengseln kommt ordentlich Langeweile auf, es fehlt schlicht an komplexen Charakteren und einer sorgfältig komponierten Story.
Vor allem eine gute Story wäre dringend vonnöten, denn das Thema (Mann>Gedächtnisverlust>wird zum besseren Menschen und darf so seine Ex wiedergewinnen) ist alles andere als neu. Hollywood hat inzwischen ein eigenes Genre der 'Gedächtnisverlustfilme' hervorgebracht und literarisch kommt an Oliver Sacks ('Der Mann, der seine Frau mit einem Hut verwechselte') bis dato nichts ran, dieses Buch mit Sicherheit nicht. Zu viele seichte Gags, zu wenig Komposition ergibt leider eine über weite Strecken langweilige und nichtssagende Lektüre mit immerhin ein paar Lachern.
Rezensionen von Eva Knezicek:
Ein wunderbar leichter Roman voll Charme und Esprit
Gar nicht so viel möchte ich zum Inhalt des Buches von John O´Farell schreiben, es besticht einfach durch seine lebendige Zärtlichkeit. Nach zwei Tagen entspannter Lektüre wachte ich richtiggehend erfrischt daraus auf. Wie herrlich wäre es, einmal die Chance zu bekommen, aus den, im Laufe der Jahre gewachsenen, verhärteten Persönlichkeitspanzern auszubrechen ! Den Blick zu variieren, Einstellungen zu verstellen, den Fokus zu ändern.
Aus einer Distanz das Nahe zu erkennen und anders schätzen zu können. Mit John O´Farrell, seinem Protagonisten Jack, dürfen wir es einen Roman lang. Lieb gewonnene Gewohnheiten mit der Frische des Neuen erfassen ! Eine wunderbare Lektüre für den Sommerurlaub, mit oder ohne Familie !
Rezensionen von HEYN Leserunde, Lieselotte Fieber:
Werden wir zu einem anderen Menschen, wenn unsere Vergangenheit gelöscht wird?
Was passiert nach einem ultimativen Blackout? Der Titelheld, Jack Vaughan, hat vergessen wie er heißt, seinen Beruf, mit einem Wort: ALLES! Ohne Papiere oder andere Hinweise auf seine Identität sitzt er panisch in einer Londoner U-Bahn. Er sucht schließlich Zuflucht in einem Krankenhaus. Auch dort kehren seine Erinnerungen trotz zahlreicher Untersuchungen nicht zurück.
Durch Zufall kann er seinen alten Freund ausfindig machen und erfährt staunend, dass er kurz vor der Scheidung steht. Nach einer Begegnung mit seiner Frau verliebt er sich neu in sie und beschließt, um sie und seine Familie zu kämpfen.
Das Thema an sich fand ich äußerst interessant, vor allem die Frage: können wir ein ganz anderer Mensch werden, wenn unsere Vergangenheit gelöscht wird?
John O´Farrell hat einen unterhaltsamen Roman geschrieben, in dem manchmal der britische Witz aufblitzt, teilweise jedoch sehr langatmig erscheint.
Rezensionen von Anita Buchberger:
Testament mit Hund von Claudia Peter
Sehr gute Lektüre für Deutsch-Lerner
Ich möchte allen Daf-Lehrern und Daf-Lernern den 2013 erschienen Lernroman "Testament mit Hund" von Claudia Peter empfehlen:
Jan und Svenja sind ein junges, verliebtes Ehepaar im Schwarzwald. Alles ist bestens. Aber dann erbt Jan. Die Bedingung: Wenn er das Geld und die Immobilien der verstorbenen Tante will, muss er auch ihren Pudel "Locke" nehmen.
Und damit beginnen die Probleme für Jan, Svenja und Locke. Bis zum Ende bleibt die Geschichte spannend und unterhaltsam. Mehr möchte ich nicht verraten.
Meine Schüler - jugendliche und erwachsene Deutschlerner aus vielen Ländern - sind Anfänger. Und sie haben diesen Roman sehr gern - viele sogar begeistert - gelesen, weil sie ihn - ohne viel Wörterbuchsuche - sehr gut verstanden haben und ihnen die Geschichte gefallen hat.
Syntax und Wortwahl entsprechen sehr exakt dem Niveau A1. Die sympathische Illustrationen unterstützen das Textverständnis.
Und wirklich ausgezeichnet finde ich die vielen Übungen zu Leseverständnis, Wortschatz und Grammatik - eine ideale Ergänzung dieser Lektüre, um die Kenntnisse zu vertiefen und erweitern.
Ich kann ehrlich sagen: Diese rundum gute A1-Lektüre hat meinen Unterricht bereichert.
Rezensionen von Anita Buchberger:
Urlaub intensiv von Claudia Peter
Sehr gute Lektüre für Deutsch-Lerner
Auf die Autorin Claudia Peter wurde ich durch den DaF-Roman "Testament mit Hund" aufmerksam - eine amüsante, leicht zu lesende A1-Lektüre, die mich und meine Schüler begeistert hat. Und dann habe ich auch "Urlaub intensiv" im Unterricht als Lektüre mit meinen A1-Lernern aus aller Welt gelesen.
Und wieder muss ich sagen: sehr zu empfehlen.
Tochter Renate und Mutter Hanna fliegen nach Spanien. Sie wollen gemeinsam Urlaub machen. Aber Hanna ist genervt: von ihrer Mutter, von den anderen Touristen usw. Arrogant urteilt sie abfällig über Leute, die keine "Idealfigur" haben. Ständig trifft sie einen Mann, den sie sehr dick findet. Und dann hat Hanna einen Badeunfall. Sie liegt im Koma. Und danach ist alles anders. ... Das wirklich sehr, sehr überraschende Ende verrate ich nicht.
Ein toller DaF-Roman für das Niveau A1: Für Anfänger richtig gut zu lesen und leicht zu verstehen.
Da das Thema sehr aktuell und realistisch dargestellt ist, hatten meine Schüler viel Freude daran, in angeregten Diskussionen über Themen wie Vorurteile, Arroganz, Körperkult, Empathie usw. zu sprechen.
Ich kenne keine anderen unterhaltsamen A1-DaF-Romane mit so vielen und guten Übungen.
Rezensionen von Mag. Martina Weitlaner:
Urlaub intensiv von Claudia Peter
Toll!
Es beschreibt einige Kriminalirrtümer und deren Folgen in äußerst kurzer und spannender Form.
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