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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Alexandra Clementschitsch:

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Sommer in Maine von J. Courtney Sullivan

Ich habe mir gewünscht, dass dieses Buch schon nach 20 Seiten endet … aber leider, ich durfte mich durch 508 Seiten quälen, immer in der Hoffnung auf eine Wende…

Lesen Sie gerne?
Wünschen Sie sich auch oft, viel mehr Zeit zum Lesen zu haben?
Dann wollen Sie ihre kostbare Zeit sicherlich nicht vergeuden und sich durch unzählige Seiten quälen?
Wenn doch, dann kaufen Sie dieses Buch!!!

'Man will nicht, dass der Roman endet. Man will mit den Kellehers bleiben, den ganzen August, bis der Sand abkühlt, die Segelboote verschwinden und das allerletzte Geheimnis ausgegraben wurde', so die Einleitung im Klappentext des Buches.

Ich habe mir gewünscht, dass dieses Buch schon nach 20 Seiten endet…aber leider,
ich durfte mich durch 508 Seiten quälen, immer in der Hoffnung auf eine Wende.
Leider wurden meine Hoffnungen nicht erfüllt.
Eine kitschige, klischeehafte, amerikanische Familiengeschichte mit der erzkonservativen
Alice als Patronin. Eine heile Familienwelt mit Ruhm, Erfolg und Ansehen wird nach außen transportiert. In Wirklichkeit bestimmen Lügen, Neid und Alkoholsucht das Leben. Jeder hält für den anderen eine/seine Scheinwelt aufrecht. Und nicht zu vergessen die Absolution der Kirche. Eine großzügige Schenkung und man kauft sich von all seinen Sünden frei.

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Sommer in Maine

Rezensionen von HEYN Leserunde, Petra Hesse:

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Sommer in Maine von J. Courtney Sullivan

...Es geht also in diesem beeindruckenden Roman um Liebe, aber, wie in der Jahrhunderte alten Rede von Gott, um die Liebe als nicht zu Fassendes, nicht zu Benennendes … jedenfalls leichtfüßig packend für uns und liebevoll im Umgang mit den Figuren.

Ein Erzählen aus verschiedenen Perspektiven leidet oft daran, dass Aufmerksamkeit und Sympathie einer der Perspektiven parteilich zuneigen, während die anderen quasi schlechter wegkommen. Das ist hier nicht der Fall: Die Lebens- und Erinnerungswelten der vier Protagonistinnen schließen sich gegenseitig weitgehend aus, und dennoch wird jede dieser Welten im Erzählen aus der Perspektive der Figur nachvollziehbar und verständlich – jede besteht in ihrem eigenen Recht.

Sie lehnen einander ab, als LeserInnen vollziehen wir das nach und können sie doch zugleich alle vier verstehen.
Der Plot folgt in seinen Grundzügen dem Muster der „Ten Little Niggers“ (sorry für mangelnde PC, aber so lautet der Originaltitel nun mal!): Vier Frauen aus drei Generationen einer irischen Einwanderer- und Aufsteiger-Familie kommen an einem abgelegenen Ferienort zusammen; ihre Erinnerungen beziehen sich auf ein und dieselbe Familiengeschichte, deren unterschiedliche Wahrnehmung aber zum Kampf aller gegen alle führt – im Sommerhaus in „Maine“ (so der Titel des amerikanischen Originals) kommt es zum Showdown der einander ausschließenden Identitäten und ihrer Ansprüche auf Wahrheit, Recht und den Besitz des erinnerungsgeladenen Hauses.
Der große Abwesende in den Erzählungen von Mutter, Tochter, Schwiegertochter und schwangerer Enkelin ist der bereits verstorbene Ehemann, Vater und Großvater Daniel. Er vertritt in allen Erinnerungen das Prinzip der liebevollen Zuneigung, des Verstehens und Lachens über menschliche Unzulänglichkeiten. Offenbar war sein Wahrheitsanspruch nicht exklusiv wie der aller anderen Familienmitglieder in der Erzählgegenwart.
Auf der Suche nach einem Ersatz finden die vier Frauen – wenn überhaupt - so nur noch Surrogate der Liebe: eine bigotte katholische Kirche, die Anonymen Alkoholiker, einen Puppenhaus-Wettbewerb oder die fortgesetzte Suche nach einer Lebensform jenseits der hierarchisch-lieblosen Familie. Es geht also in diesem beeindruckenden Roman um Liebe, aber, wie in der Jahrhunderte alten Rede von Gott, um die Liebe als nicht zu Fassendes, nicht zu Benennendes: Zu fassen und zu benennen sind nur noch die Erscheinungsformen ihrer Abwesenheit. Eine Theologie für unsere Zeit? Jedenfalls leichtfüßig packend für uns und liebevoll im Umgang mit den Figuren.

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Sommer in Maine

Rezensionen von HEYN Leserunde Manfred Angerer:

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Sommer in Maine von J. Courtney Sullivan

„Für mich ein Buch ohne besondere Höhepunkte und ohne Anreiz, es in einem Stück durchzulesen.“

Drei Generationen und vier Frauen als Hauptfiguren, Männer in schlicht gezeichneten Nebenrollen, viele Dialoge zwischen den Frauen, die – wenn sie miteinander reden – das sie Bewegende großteils verheimlichen, offenbar in der Sorge sonst könnte die eigene Fassade Risse zeigen. Möglicherweise sind die Dialoge und die Verhaltensweise typisch für diese drei Generationen (amerikanischer?) Frauen.

In meinen Augen ist das Buch ein gutes literarisch aufgearbeitetes Lehrbeispiel, wie durch „Aneinandervorbeireden“ eigene Probleme bestmöglich (bis zum Lebensende?) konserviert werden können; dies mit Konsequenzen wie Alkoholismus oder die intensive Beschäftigung einer Protagonistin mit Puppenhäusern (nicht, um damit die eigenen Enkel zu begeistern, sondern um bei Wettbewerben Anerkennung zu erheischen).

Die Erzählung plätschert in verschiedene Handlungsstränge verwoben hunderte Seiten schön geschrieben vor sich hin, weckt in mir aber zwischendurch nie die Neugier, wie die Geschichte denn weitergehen könnte.

Für mich ein Buch ohne besondere Höhepunkte und ohne Anreiz, es in einem Stück durchzulesen. 

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Sommer in Maine

Rezensionen von Doris Moser:

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Sommer in Maine von J. Courtney Sullivan

Der Roman verbreitet ein Flair der unerträglichen Leichtigkeit des Seins und hat doch etwas mehr zu bieten als die Pendants von Rosamunde Pilcher & Co. Erholsame Lektüre.

Unerträgliche Leichtigkeit des Seins
In den USA nennt man das wohl einen „Pageturner“, man kommt mit dem Umblättern kaum nach. Das liegt nicht an der Story, die ist für meinen Geschmack zu vorhersehbar und etwas geschwätzig. Einnehmend sind die Figuren, aus deren Perspektive abwechselnd erzählt wird: vier Frauen mit ihren großen und kleinen Geheimnissen, drei Generationen einer irisch-katholischen Mittelklasse-Familie aus Boston.

Im Mittelpunkt steht Alice, die streng gläubige Matriarchin alten Stils, deren Verfehlungen, und davon gibt es einige, prägend waren für den ganzen Clan. Wie bei derlei Romanen (oder im wirklichen Leben?) brechen die Verwerfungen während des Urlaubs im zauberhaften Strandhaus der Familie an der Südküste Maines auf. Fazit: Der Roman verbreitet ein Flair der unerträglichen Leichtigkeit des Seins und hat doch etwas mehr zu bieten als die Pendants von Rosamunde Pilcher & Co. Erholsame Lektüre.

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Sommer in Maine

Rezensionen von Lektorat Textwissen:

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Münchner Feigheit von W. A. Riegerhof

spannend, poesie- und geistreich

Münchner Feigheit

Rezensionen von Ida:

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Münchner Feigheit von W. A. Riegerhof

Münchner Feigheit

Rezensionen von TomHau:

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Exponentropie von Tobias Breiner

Exponentropie

Rezensionen von KaPra:

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Exponentropie von Tobias Breiner

Exponentropie

Exponentropie

Rezensionen von plschulz:

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Exponentropie von Tobias Breiner

Gut geschriebenes Buch. Ist zu empfehlen.

Finde das Buch sehr interessant und auch ergreifend. Auch die Sicht aus der die Autorin schreibt, ist so als wäre man die ganze Zeit im Kopf von Line (Hauptcharakter) dabei. Die Art wie Sie die Geschichte erzählst ist unterhaltsam und wirkt trotzdem sehr stark gefühlsmäßig auf den Leser. Der Stil wirkt sehr real und authentisch.

So gut, das man ich schon fast selbst betroffen fühlt. Man fühlt schon sehr stark mit dem Charakter mit und möchte auch die ganze Zeit gerne wissen wie es weitergeht. Auch die kursiven Stellen, die ihre Gedanken zusammenfassen und nochmal aufrollen, sind spitze. Man bekommt richtig mit was sie denkt und fühlt. Denke dies kommt alles durch ihren sehr direkten und guten Schreibstil, sowie die Offenheit in ihren Texten. Und wenn man bedenkt, das solche Dinge nicht leicht zu schreiben sind, gerade wenn man sich vieles aus der Vergangenheit vor Augen führt, bewundere ich diese Art zu schreiben. Ganz besonders gut finde ich das Nachwort zum Schluss, in der sie selber von vergangenem bis zum gegenwärtigen alles aufrollt und einen runden Abschluss bildet. "Einfach Klasse". Mittlerweile hat die Autorin auch eine Webseite auf welcher interessierte Leute noch mehr Informationen bekommen und mehr über Line erfahren können. www.einschicksal-einwille.de

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Exponentropie