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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von HEYN Leserunde, Maria Dörfler:

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Er ist wieder da von Vermes Timur

über den politischen Inhalt lässt sich diskutieren. Als Unterhaltungsliteratur für mich langweilig

So wie mit diesem Buch Manuskript - ist es mir noch nie ergangen. Ich hab schon gedacht, es liegt am Format, es war so schwer in den Händen.
Ich hatte mir ein witziges, originelles Buch bei dem Thema erwartet. Und obwohl es immer wieder durchaus unterhaltsame Passagen gibt, war es für mich unglaublich langweilig.

Ich las einzelne Sätze und Dialoge und dachte, das ist doch witzig, war es aber nicht, ich fand es im wahrsten Sinne des Wortes zum Einschlafen. Ich habe es nur meinem sprichwörtlichen Durchhaltevermögen und Pflichtbewusstsein zu verdanken, dass ich das Buch zu Ende las.
Und jetzt noch das seltsam Widersprüchliche: wenn ich einzelne Passagen herausgreife, so befürchte ich, dass ähnliche Dialoge in unserer Parteienlandschaft möglich wären ? was wirklich erschreckend ist. Auch in den Massenmedien halte ich solche oder ähnliche Verläufe für möglich.
Also lässt sich über den politischen Inhalt des Buches durchaus diskutieren.
Aber als Unterhaltungsliteratur war es für mich langweilig und kaum lesbar

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Er ist wieder da

Rezensionen von HEYN Leserunde, Maria Dörfler:

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Polarrot von Patrick Tschan

Wunderbar zu lesen, unterhaltsam mit viel Tiefgang ... ein Buch, das ich vorbehaltlos empfehlen würde!

Ein wirklich bemerkenswertes Buch!
Wunderbar zu lesen, unterhaltsam mit viel Tiefgang, eine spannende Geschichte.
Jacques alias Köbi ist eine lebendige, interessante und beeindruckende Gestalt , immer gut für Überraschungen, nicht zu gut, nicht zu böse, aber doch in sich konsistent.
Ein wenig vom Hochstapler Felix Krull (Thomas Mann), ein wenig Gauner, der sich geschickt durchs Leben schlägt, ein weinig Widerstandskämpfer, ein wenig Liebender und doch ein Moralist.

Ein Buch, das ich vorbehaltlos empfehlen würde!

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Polarrot

Rezensionen von Alexandra Clementschitsch:

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Hotel Nirgendwo. von Bodrozic Ivana

Nach der letzten Seite des Buches wünscht man sich niemals vertrieben und heimatlos, ohne Wurzeln und Flüchtling sein zu müssen

Das Leben des jungen Mädchens und ihrer Familie beschränkt sich in den Jahren nach der Vertreibung aus Vukovar aufs Warten. Warten dass der Vater zurückkehrt, warten dass ihre Stadt befreit wird, warten auf die Warteliste einer Wohnung gesetzt zu werden, tägliches Warten ohne große Perspektive. Trotz allem verliert die junge, namenlose Protagonistin ? die Autorin lässt uns hier vergeblich auf einen Namen warten - nie den Glauben an eine positive Wende in ihrem Leben.

Sie grenzt sich ab von der Trauer ihrer Mutter und dem Pessimismus ihres Bruders, und versucht ihre beginnende Jugend und Pubertät mit gleichaltrigen Freunden abseits des Traumas vom Krieg zu leben.
Nach der letzten Seite des Buches wünscht man sich niemals vertrieben und heimatlos, ohne Wurzeln und Flüchtling sein zu müssen.

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Hotel Nirgendwo.

Rezensionen von Alexandra Clementschitsch:

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Der Russe ist einer, der Birken liebt Gebunden. von Grjasnowa Olga

Beklemmend und schonungslos ohne jegliche Schönfärberei erzählt die Autorin Olga Grjasnowa das Leben der jungen Mascha ....

Die Protagonistin Mascha, die mit ihrer Familie in den neunziger Jahren aus dem traumatisierten Kaukasus nach Deutschland floh, lebt mit ihrem Freund Elias zusammen. Ihr Berufsziel ist es, Dolmetscherin bei den Vereinten Nationen zu werden, dafür studiert sie Russisch, Französisch, Englisch, Deutsch, Spanisch und Arabistik.

Als Elias nach einem Sportunfall stirbt gerät das Leben der jungen hochintelligenten, neurotischen und stets unzufriedenen Mascha komplett aus den Fugen. Von nun an peinigt sie sich mit Selbstvorwürfen, fühlt sich mitschuldig an seinem Tod weil sie Elias nicht rechtzeitig ins Krankenhaus gebracht hat.

Schonungslos brutal nimmt uns die Autorin mit auf ihre teils autobiographische Vergangenheit, erzählt von ihrer jüdischen Vergangenheit, ihrem Trauma aus der Kindheit in Aserbaidschan. Sie erzählt von ihrer ersten unglücklichen Liebe aus Studienzeiten und lässt uns teilhaben an ihrem teils exzessivem Leben, mit Drogenkonsum und bisexueller Liebe.
Mascha fliegt nach Israel, ?um zu trauern?, das gibt sie als offiziellen Grund für den Besuch in Israel bei der Einreise an. Ruhe findet sie keine. Die Gegensätze in Israel sind stärker wie sie kaum sein können. Weltoffen und modern einerseits, stehen die Traditionen des orthodoxen Judentums auf der anderen Seite gegenüber. Die Angst vor Attentaten in der Bevölkerung ist allgegenwärtig. Junge Frauen in Uniformen mit schweren Maschinengewehren gehören zum Alltag.
Mascha beginnt ein Liebesverhältnis mit einer israelischen Frau und gleichzeitig mit einem palästinensischen Mann, Glück findet sie bei keinem von beiden. Im Gegenteil, sie wird immer depressiver, trübsinniger und apathischer. Nebenbei beschreibt sie den schonungslosen Siedlungskonflikt zwischen Israelis und Palästinensern, der von keiner Seite gewonnen werden kann. Letztendlich lässt sie sich von ihrer erste Liebe, Sami, retten - Mascha steht hilflos auf einem freiem Feld in Palästina ? der sie zurück nach Deutschland bringt.

Beklemmend und schonungslos ohne jegliche Schönfärberei erzählt die Autorin Olga Grjasnowa das Leben der jungen Mascha und mitunter auch ihr eigenes. Das Buch ist bedrückend, düster und traurig. Man leidet mit der jungen Protagonistin Mascha,
einer jungen Frau ohne Heimat, ohne Wurzeln und möchte manchmal so gerne ins Geschehen eingreifen um ein wenig Glück in ihr junges Leben zu bringen.

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Der Russe ist einer, der Birken liebt Gebunden.

Rezensionen von Alexandra Clementschitsch:

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Der Sohn. von Durlacher Jessica

Ein Buch, eine Geschichte, die noch lange nachwirkt

Eine Geschichte, die mit dem Zweiten Weltkrieg, dem Holocaust und dem Überleben und den daraus resultierenden Traumas beginnt, entwickelt sich zu einer komplexen Familiengeschichte, deren Aufarbeitung sich zu einer Tragödie entwickelt.
Es geht um Schuld und Versagen, um Angst und Verrat, um Schande, Rache und Gewalt und nicht zuletzt um Familienzusammengehörigkeit und die Liebe.

Man stellt sich während des Lesens oft die Frage, wie man selbst in diesen Situationen handeln würde. Wie weit treiben einen Menschen Hass und der Wunsch nach Rache, speziell wenn es um seine eigenen Kinder geht. Diese Gedanken waren beim Lesen des Buches meine ständigen Begleiter.
Ist das Böse immer böser, als das Gute gut sein kann?
Gibt es eine Ausgeglichenheit zwischen Gut und Böse?
Ein Buch, eine Geschichte, die noch lange nachwirkt.

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Der Sohn.

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Polarrot von Patrick Tschan

Wunderbare Literatur!

Ein sympathischer Gauner, der sich vom gequälten Bauernkind zum Gentleman mausert, seine Kässelis für Wünsche und Träume mit Geld füllt und die Herzen der Frauen im Sturm erobert - oder sich erobern lässt? Der Protagonist Jack Breiter liebt das schöne Leben und guten Rotwein. Als Kind von seinem trunksüchtigen Vater fast zu Tode geprügelt, wird er von einem Pfarrer gerettet.

Er hat nur einen Wunsch in seinem Leben, Geld und den Aufstieg in die ?bessere Gesellschaft?.
Für seine große Liebe Charlotte, - die ganz nebenbei die Frau seines Chefs ist ? schmuggelt Breiter Goldbarren von Deutschland in die Schweiz.
Er wird verraten und verbringt zwei Jahre im KZ, die ein weiteres Trauma in seinem Leben hinterlassen. Erst durch Ernie, die er schließlich zur Frau nimmt, findet Breiter wieder Halt in seinem Leben, zieht sich aus dem Geschäftsleben zurück und kauft sich einen abgelegenen Bauernhof, nahe der Grenze zu Frankreich. Durch Zufall lernt er Yves kennen, ein Mitglied der Resistance. Die beiden verbindet nicht nur die Vorliebe für guten Rotwein, sie verhelfen vielen verfolgten Juden zur Flucht von Frankreich in die Schweiz. Nicht zuletzt auch jenem Mann, für den einst die Goldbarren, die Breiter von Deutschland in die Schweiz schmuggelte, bestimmt waren.
Wunderbare Literatur!

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Polarrot

Rezensionen von Mag. Martina Weitlaner:

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Bruno Chef de police von Martin Walker

Spannend und sehr unterhaltsam

Es ist ein richtig toller und spannender Kriminalroman. Wirklich empfehlenswert.

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Bruno Chef de police

Rezensionen von Test Nikol:

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Spätlese von Reinhold Stecher

Spätlese

Rezensionen von Margit Kofler:

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Spätlese von Reinhold Stecher

Sollte etwaiger Tiefgang oder Lesenswertes im Verborgenen liegen, so hat es sich mir jedenfalls nicht erschlossen

Der Roman "Senatsreserve" ließ mich zu Beginn durchaus erwarten, tiefere Einblicke in das Lokalkolorit eines Berliner Außenbezirks zur Zeit der Wende zu erhalten.

Er begann auch einigermaßen originell mit der Gestalt eines jungen ?Möchtegern-Journalisten? einschließlich seiner amourösen Zustände.

Einige Bedeutung hatte sein Vater, der sein Leben lang Hüter und Verwalter von Waren aller Art für den Notfall Westberlins war. Durchaus glaubwürdig für einen Nicht-Deutschen beschrieben.
Ebenso die unendliche Geschichte einer geplanten U-Bahn-Strecke.

Je weiter man dann aber liest, umso mehr verfängt sich die ganze Story im Rotlichtmilieu, verwoben mit dem Diebstahl an eben jenem Volksvermögen. Ich habe es mehr oder weniger als ein mühsam auf witzig getrimmtes und gekünsteltes Buch empfunden.

Sollte etwaiger Tiefgang oder Lesenswertes im Verborgenen liegen, so hat es sich mir jedenfalls nicht erschlossen.

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Spätlese

Rezensionen von Margit Kofler:

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Massimo Marini von Rolf Dobelli

..ein ungemein fesselnder Roman.....

Massimo Marini" von Rolf Dobelli ist ein ungemein fesselnder Roman, bei dem die Spannung bis zur letzten Seite anhält.?

Die anfängliche Sympathie für die Hauptfigur weckt im Laufe des Lesens unterschiedliche Emotionen, von Ablehnung bis Bedauern und Mitgefühl. Massimos Werte verändern sich beim Aufstieg vom Einwanderersohn zum Big-Player in der gehobenen Schweizer Gesellschaft.

Die Beschreibung der Gastarbeiterpolitik der frühen Nachkriegsjahre ist für mich sehr informativ dargestellt und lässt das zwanghafte Aufwärtsstreben des ursprünglichen Süditalieners gut verstehen.

Die drei Handlungsstränge dieses Buches sind meiner Ansicht nach ganz hervorragend aufgebaut!

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Massimo Marini