Kunden em pfehlungen
Rezensionen von HEYN Leserunde, Renate Pfeiffer:
Der Staubleser von Josef Brainin
Spannende Ideen, leider verzettelt in zu vielen Einzelheiten
Der Staub in verlassenen Wohnungen, Gesellschaftskritik in Hietzing, zwielichtige Umtriebe im Antiquitätenhandel, Verwicklungen in der Beziehung zu den Frauen, und auch noch die Vertreibung der Juden aus Wien, die Suche der Erben nach einstmals geraubten Bildern – das alles und noch viel mehr wird ausführlichst und wortreich geschildert , die Versatzstücke sind akribisch zusammengetragen und ziemlich pedantisch notiert.
Die Fülle an Einzelheiten macht müde anstatt Atmosphäre zu vermitteln.
Mir ist nicht recht klar, was der Autor eigentlich erzählen will. Für eine Auseinandersetzung mit Nazitum und Antisemitismus ist es mir zu oberflächlich, für eine Kriminalgeschichte sind mir die Lösungen zu sehr an den Haaren herbeigezogen: wenn der 'böse Verbrecher' zuschlägt, hat man schnell einen 'guten Verbrecher' zur Hand, der für den gerechten Ausgleich sorgt, wenn einem die Schulden bis zum Hals stehen, kommt die reiche Tante aus Amerika, bezahlt alles und sorgt auch sonst für eine glückliche Zukunft - ein alter Trick aus der Filmkiste von Franz Antel, gerne besetzt mit Grethe Weiser in der Rolle der Millionärin – aber beim „Staubleser“ fehlt mir das ironische Augenzwinkern.
Wirklich glaubwürdig scheint mir der gute Alfred, wenn er wie einer von diesen griesgrämigen Leserbriefschreibern über die leidigen Anglizismen räsoniert und die modernistischen Inszenierungen am Burgtheater beklagt- aber das hat mit dem Lauf der Geschichte wieder gar nichts zu tun und macht mir den Burschen auch nicht sympathisch.
Dass man aus dem Staub auf den Möbeln eine Menge über die Wohnung und ihre Bewohner ablesen, vielleicht auch versteckten Kostbarkeiten auf die Spur kommen kann, scheint mir nachvollziehbar und spannend, aber dazu erfahren wir in dieser Geschichte eigentlich sehr wenig. Schade!
Rezensionen von HEYN Leserunde, Maria Dörfler:
Der Staubleser von Josef Brainin
Ein sehr wienerisches, sehr lesenswertes Buch.
Es beginnt mitten in der wohlhabenden Wiener Gesellschaft, die in einem Hietzinger Antiquitätenladen aus und eingeht, und endet nach Versinken in den Tiefen von Gemeinheit und Niedertracht, von Rache und Schlauheit, von Verdrängung und 'Nichtbewältigung' in einer Form von 'Das Leben geht weiter'.
Ein sehr wienerisches, sehr lesenswertes Buch.
Die Beschreibung der Gegenstände wie der Menschen ist von bestechender Genauigkeit und illusionsloser Härte. Wo Wärme, positive Gefühle aufblitzen, überdauern sie selten die materialistische Realität. Tiefe Gräben sind oft nur scheinbar zugeschüttet, Vergangenes reicht in die Gegenwart und das Spiel geht weiter.
Rezensionen von Feefig:
The Contribution of the Special Court for Sierra Leone to the Development of International Humanitarian Law. von Ousman Njikam
Very good material for international law
Rezensionen von Sarlascht:
The Contribution of the Special Court for Sierra Leone to the Development of International Humanitarian Law. von Ousman Njikam
Rezensionen von Asmodeus:
The Contribution of the Special Court for Sierra Leone to the Development of International Humanitarian Law. von Ousman Njikam
Rezensionen von lidlud:
The Contribution of the Special Court for Sierra Leone to the Development of International Humanitarian Law. von Ousman Njikam
"Krieg und Frieden" im Schnellverfahren
Rezensionen von Marlene81:
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Super schnell und super lecker!
Rezensionen von Peter Gößnitzer:
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