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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Eva Knezicek:

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"Doch so etwas kam vor."

..."Aber es brauchte nur einen Ausrutscher, einen kleinen Schritt zur Seite, eine Störung, einen Bruch im Eis,..."(S.28) Was kann ein Einbruch im Kontinuum der Zeit bedeuten? Was macht das Bild, der Wal, das kolossale Tier, fernab seines gewohnten Terrains, welche Ordnung wird durcheinander gebracht? Ein Bild für die lähmende Angst, die Angst, die Hoffnung zugleich ist, dass die Gesetzmäßigkeiten des Lebens unterbrochen werden.

Dies spiegelt sich auch in dem Filmklassiker "Fitzcarraldo", von Werner Herzog wieder, an welchen ich während der Lektüre von Selja Ahava "Der Tag, an dem ein Wal durch London schwamm" immerzu denken musste. Im Film wird ein riesiges Schiff über einen Berg gebracht, ein ungeheurer Kraftakt, schier unmöglich und doch geschafft.
"Wäre es möglich, Augenblicke einzufrieren, würde ich diesen in eine Plastikdose legen,..."(S.43) Der Tod ist solch eine Ungeheuerlichkeit. Er trifft immer unvorhergesehen, niemals wird tatsächlich mit ihm gerechnet, er fällt ins Leben ein. Unklar muss bleiben, was die Wirklichkeit denn nun ist. Ein Eintauchen in die Poesie der Sprache bedeutet auch ein Abrücken, einen Schritt neben die Welt des Realen. Es ist ein langsames Buch, in welchem die Dinge ihre Ordnung haben und doch birgt es die Schrecklichkeit des Vergänglichen, den Schmerz des Verlustes. Anna webt die Netze der Sprache, Wörter, die sie halten sollen um den Fall zu vermeiden. Und es ist so. In der Sprache findet das Individuum seine Unsterblichkeit, immer wieder, immerzu aufs Neue. Immer wieder muss gegen den unvermeidbaren Tod angeschrieben werden, das Vergessen gebannt werden.. Themen sind Schöpfung, die Erschaffung der Sprache, höchst individuell und doch notwendige Gemeinsamkeit. Anna erschafft, formiert ihre "Kinder". Das nicht Kalkulierbare ist das überaus Lebendige. Der Tod hat sich festgemacht an den alltäglichen Dingen. Jedoch umfassen und umgeben uns die Dinge des Alltags, sie bauen die Welt um uns. So etwas wie Gott ist in der Leere, nicht im vollen Raum. Anna schreibt Listen...Es ist ein wundervolles Buch, mit vielen Facetten, bezaubernd verwirrend !

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Rezensionen von Heyn Leserunde, Nico Strahl:

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Ein Leben wie eine Flickendecke

Eine sehr emotionale Sprache entführt den Leser in eine Welt, in der es keine räumliche oder zeitliche Orientierung mehr gibt.
Eine Welt, die immer kleiner wird und in der es bald keinen Platz mehr für die Banalitäten des Lebens gibt.
Und so entschwindet Anna immer weiter ihrer Umwelt und dem Leser und kehrt an den Ort zurück, an dem sie am glücklichsten war.

Durchdringend und nachhaltig erzählt!

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Rezensionen von HEYN Leserunde, Manuela Meierhofer:

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Beklemmende Zukunft

Ein traurig machendes Buch über das Erleben des Alterns und über den Rückblick in die Vergangenheit.
Manchmal war es für mich schwierig, Fiktion und Wirklichkeit auseinanderzuhalten.
Hat man dieses Buch gelesen, ist man sich sicher, dass die Zukunft nicht so wird, wie man sie sich vorstellt!

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Rezensionen von HEYN Leserunde Andrée:

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Vergessen

Man muss das Buch unbedingt zweimal lesen, um es nur ansatzweise nacherzählen zu können. Protagonisten, nicht nur ein Wal tauchen auf und ab. Ich habe den Punkt, an dem eine Spannung eintritt, nicht gefunden. Ein sehr entspannendes Buch über die jederzeitige, alltägliche Möglichkeit der Orienierungslosigkeit.

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Rezensionen von kefa:

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Abgründig von Arno Strobel

Einfach GENIAL

Super Jugendbuch!
Meine 15. jährige Tochter hat es verschlungen.

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Abgründig

Rezensionen von Renate Geissler:

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Abgründig von Arno Strobel

zum Vergessen

Mit dem Roman der finnischen Autorin konnte ich leider gar nichts anfangen. Es haben mir weder Inhalt noch Sprache gefallen und so ist dieses Buch zum Thema "Erinnern und Vergessen" für mich einfach "zum Vergessen" !

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Abgründig

Rezensionen von relya:

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Eine Handvoll Worte von Jojo Moyes

Naja

An sich ist die Handlung der Geschichte supper, ABER in der Mitte vom Buch überlegt man sich ob mann es nicht lassen will. Denn es ist so, dass am Anfang schon zu viel verraten wird und man das Ende eh schon erraten kann. Es wird dann einfsch langweilig.
Doch obwol die Mitte sich in die Läge zieht, sollte man es zu Ende lesen, denn am Schluss wird es sehr sentimental und tramatisch schön.

Fazit: Das erste und das dritte Buch sind auf jeden Fall besser, aber man sollte "Eine Hand voll Worte" trotzdem gelesen haben, denn man sieht in diesem Buch wie schwer es als Frau früher war und schätzt die gleichberechtigung von Heute.

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Eine Handvoll Worte

Rezensionen von relya:

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Eine Handvoll Worte von Jojo Moyes

Schaurig schön

Lesen, lesen, lesen, wer diesen Thriller nicht ließt verpasst was!!!
Nervenkitzel pur und schaurig schön. Mein bester Krimi ever.
Leute den müsst ihr einfach gelesen haben, das Buch ist es auf jeden Fall wert.

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Eine Handvoll Worte

Rezensionen von HEYN Leserunde, Barbara Maria Angerer:

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Hören Sie gut zu und wiederholen Sie von Gnarr Jon

Ver - rueckte Welt

Mit teils wunderschönen Formulierungen und Sprachbildern beschreibt die Autorin Teile der inneren und äußeren Welt der Protagonistin Anna. Anna, die ihre Wahrnehmung von Anfang an auf ungewöhnliche Weise sehr selektiv fokussieren und zentrieren kann und dieses Vergnügen mit ihrer großen Liebe Antti teilt.

Durch den plötzlichen und tragischen Verlust ihres Partners fällt Anna aus der Welt, wie es im Klappentext heißt. Eine gute Beschreibung für den Inhalt der Geschichte: Anna´s Versuch, in der Welt zurecht zu kommen, obwohl ihr Orientierung, Halt und Sinn abhanden kommen. Bruchstückhaft baut sich ihr Leben auf und es bleibt Stückwerk, weil es für sie den Zusammenhang verloren hat. Immer wieder findet sie Strategien, um Ordnung zu schaffen in ihrem Kopf und somit in ihrer Welt. Ein berührendes Buch, wenn man den Mut hat, sich auf den Schleuderkurs der unterschiedlichen Wahrnehmungen einzulassen. Was ist für-wahr zu nehmen, was ist Fiktion? Von welcher Perspektive aus betrachtet, sind welche Ereignisse möglich? Bis sich der Kreis schließt und sie in der inneren Welt ihrer Demenzerkrankung zurückkehrt an den Ort ihres Glücks. Eine mutige Autorin, verlangt mit ihrer ver-rückten Protagonistin durchaus ein wenig nach mutigen Leserinnen und Lesern, die bereit sind, sich in das Abenteuer dieses Buches zu stürzen. Mein Fazit: lesenswert, berührend, verwirrend und herausfordernd.

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Hören Sie gut zu und wiederholen Sie