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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Claudia :

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Rührung von Herwig Oberlerchner

Selbstfindung

Ein außergewöhnlicher Entwicklungsroman, der seinesgleichen sucht.
Herwig Oberlerchner beleuchtet in seinem neuen autobiografischen Roman die Selbstfindung seines Protagonisten Simon, angestoßen durch eine schmerzhafte Ablösung von einer nicht die Sehnsucht nach Stabilität erfüllenden Beziehung.

Dabei stellt sich dieser mitunter bedrückend seiner Biografie, geht weit über seine Grenzen hinaus , betreibt Seelenstriptease, befreit sich von Fremdbestimmung und findet sich schließlich dabei selbst. Todes- und Liebestrieb prallen aufeinander, die Liebe gewinnt und zeigt sich dem Liebespaar Amor und Psyche gleich lebensbejahend lustvoll. Während die Psychoanalyse immer mehr zum Rettungsanker wird, begegnen wir dem Gefühl der Rührung, welches über einen imaginären roten Kontinent über gefundene innere Instanzen zur wertschätzenden Selbstannahme führt.
Ein intensiv aufwühlendes Leseerlebnis, somit eine klare Leseempfehlung für an Seelentiefen Interessierte.
Ein Buch, das Unberührtsein nicht zulässt!

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Rührung

Rezensionen von libraryoflaura:

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Der Sommer, der uns blieb von Greta Herrlicher

Echo der Neunziger: Wo die Freundschaft einst zerbrach

WORUM GEHT ES?
Drei Freunde und ein Sommer, der alles veränderte.
Britta, Pia und Martin waren in den Neunzigern unzertrennlich, bis ein folgenschweres Ereignis ihre tiefe Verbundenheit jäh zerriss und sie für zwei Jahrzehnte in völlig verschiedene Richtungen katapultierte.
Erst im Frühjahr 2020, als die Welt durch den Ausbruch der Pandemie ohnehin stillzustehen scheint, führen die Wege der drei in ihrer alten Heimat wieder zusammen.

Während sie mit den Herausforderungen ihres jetzigen Lebens kämpfen, drängen die Schatten der Vergangenheit unaufhaltsam an die Oberfläche und zwingen sie dazu, sich den lang gehüteten Geheimnissen und schmerzhaften Wunden ihrer Jugend zu stellen.

WAS MIR GUT GEFIEL:
- Poetische Schreibweise: Der einfühlsame und bildhafte Schreibstil hüllt einen regelrecht ein und sorgt für eine wunderbar melancholische Atmosphäre, die perfekt zur Stimmung der Geschichte passt.
- Tiefgreifende Emotionen: Die Themen Schuld und Vergebung ziehen sich wie ein roter Faden durch die Handlung und machen die Annäherung der ehemals besten Freunde zu einer sehr berührenden und authentischen Erfahrung.
- Perspektivwechsel mit Sogwirkung: Durch das Hin- und Herspringen zwischen den drei Protagonisten bekommt man einen umfassenden Blick auf die verletzten Seelen, was die Geschichte besonders lebendig und abwechslungsreich macht.
- Zeitreise-Feeling: Die Rückblicke in die Neunziger Jahre fangen das Lebensgefühl dieser Ära hervorragend ein und wecken sofort wohlige Erinnerungen an eine unbeschwerte Kindheit voller Sonnenschein am See.
- Optisches Meisterwerk: Das Buch ist ein wahres Schmuckstück, bei dem der traumhafte Farbschnitt sowie das Page Overlay perfekt mit dem Design harmonieren und durch die einfühlsamen Zitate zu Kapitelbeginn eine wunderbare emotionale Stimmung erzeugen.

WAS MIR WENIGER GUT GEFIEL:
- Ungenutztes Potenzial: Die Fülle an schweren Themen führt dazu, dass manche Konflikte eher angerissen werden und die Charaktere für meinen Geschmack noch ein wenig mehr emotionale Tiefe hätten vertragen können.

FAZIT:
Dieses Buch ist ein absolutes Highlight für das heimische Regal und bietet eine atmosphärische Reise in die eigene Jugendzeit.
Es eignet sich hervorragend für Leser, die gerne in nostalgischen Erinnerungen schwelgen und Geschichten über lebenslange Freundschaften sowie die Aufarbeitung der Vergangenheit schätzen.

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Der Sommer, der uns blieb

Rezensionen von Anno:

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Die Sternensocke von Christine Schär

Ringel für Ringel

Lebendige Socken und Textilien, die in Not sind. Ein Teppich ist unglücklich über seine Flecken und das Kleid Angst, wegen seinem Loch ausgemustert zu werden… Und obwohl Fadi Simonas Lieblingssocke ist, hilft er ohne nachzudenken und verliert dabei Ringel um Ringel.
Diese Geschichte hat Züge vom Bekannten Märchen des Sterntalers und ist wunderschön! Sie zeigt, wie erfüllend ‚Geben‘ sein kann und verbreitet eine tolle weihnachtliche Stimmung.

Erzählt wird die Handlung in kurzen, aber treffenden Sätzen, die gut auf das Alter der Zielgruppe (ab 3 Jahren) abgestimmt ist. Dazu enthält das Buch noch Illustrationen, die so bunt wie sie sind, das Auge magisch anziehen. Fadi haben wir sofort ins Herz geschlossen. Und ich glaube auch, dass mir nun Socken mit etwas anderen Augen sehen. Denn Fadi beweist es: Socken sind toll!

‚Die Sternensocke’ ist ein schönes Buch zum Vorlesen und ein tolles Geschenk noch dazu! -Am besten sogar mit den passenden Socken als Beigabe. Ich glaube, ich geh dann gleich mal stricken…

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Die Sternensocke

Rezensionen von HEYN Leserunde, Renate Pfeiffer:

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Die Namen von Florence Knapp

Drei mögliche Lebenswege

Ein Kind, drei verschiedene Namen, dementsprechend drei Lebensentwürfe: auf den ersten Blick vielleicht eine interessante Konstruktion, auf die Dauer überzeugt hat sie mich nicht.
In Siebenjahresschritten wird bruchstückhaft der Lebensweg von Bear/Julian/Gordon gleichzeitig erzählt, was mir den Überblick ziemlich erschwert hat.

Es ist eher ein Konglomerat von Szenen einer Familie, deren Vater nach außen ein angesehener Arzt, gegen die Mutter aber ein kontrollsüchtiger Gewalttäter ist. Das Buch ist streckenweise recht spannend, vor allem aber beklemmend zu lesen, die Namen des Kindes dienen in erster Linie als Hilfsgerüst, psychologisch fundiert wird die Geschichte dadurch nicht, sie bleibt eine theoretische Konstruktion.

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Die Namen

Rezensionen von andrea19861017@gmail.com:

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Aretha Franklin - Little People, BIG DREAMS (Deutsche Ausgabe) von María Isabel Sánchez Vegara

Love

Aretha Franklin - Little People, BIG DREAMS (Deutsche Ausgabe)

Rezensionen von yellowdog:

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Meine Liebe stirbt nicht von Roberto Saviano

9783446285798

Roberto Savianos Romane sind gesellschaftspolitisch relevant, da er darüber schreibt, wie die Mafia in Italien agiert und tief in das Leben der Menschen eingreift. Dass Saviano selbst bedroht ist, schwingt auch in seinen Büchern mit.
Hier erzählt er die wahre Geschichte eines Paares, Rossella Casini und Francesco Frisina, und von der Ermordung einer Frau.

Literarisch überzeugt er nicht ganz, da vieles wie ein Bericht wirkt, doch ein Feeling des Italien der späten siebziger Jahre baut er auf. Auch manche Dialoge sind ganz gut, wobei manchmal zu biedere Begriffe oder Sätze verwendet werden. Aber das könnte auch an der deutschen Übersetzung liegen.
Die größte Schwäche des Buches ist die fehlende Tiefe der Figuren, wobei es mit Rossella teilweise noch ganz gut klappt. Francesco jedoch bleibt fremd, die Nebenfiguren waren zum Teil schwer zu unterscheiden.
Was für das Buch spricht, ist, dass der Autor einen Ton gefunden hat und Atmosphäre erzeugt.

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Meine Liebe stirbt nicht

Rezensionen von DoraLupin:

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Eine Maus namens Merlin von Simon Van Booy

Süße Geschichte um eine alte Dame und einen Mäuserich

Nach sechzig Jahren in Australien kehrt Helen Cartwright in den kleinen Ort in der Nähe von Oxford zurück, in dem sie geboren wurde. Sie kauft ein kleines Haus mit senfgelber Tür und führt ein zurückgezogenes Leben: Jeder Tag eine Wiederholung des vorherigen, als ob es sogar für den Tod eine Warteschlange gäbe.

Doch dann nimmt Helens Leben eine plötzliche Wendung, als ein unerwarteter Gast in Form einer gutmütigen Maus auftaucht. Ihre anfänglichen Versuche, die Maus wieder loszuwerden, führen sie in den Tierhandel, die Bibliothek, den Eisenwarenladen. Während die Maus in der Küchenspüle aus einem kleinen Flaschendeckel trinkt, tritt Helen wieder in Kontakt mit ihren Nachbarn – und begibt sich auf eine unerwartete Reise zurück zu sich selbst. Denn egal, was wir für uns geplant haben: Manchmal hat das Leben seine eigenen Pläne.

Das Cover fand ich sofort sehr niedlich und wollte deshalb unbedingt wissen welche Geschichte sich dahinter verbirgt! Der Schreibstil ist einfach und leicht, so fällt es einem nicht schwer in der Geschichte anzukommen und mit der alten Dame mitzufiebern ob Merlin bei ihr bleibt und wie sie so zurecht kommen wird.

Es gab Passagen in der Geschichte die etwas zäh waren hier hätte man kürzen dürfen und ein wenig vorhersehbar war die Geschichte auch, aber insgesamt wirklich herzerwärmend und sehr niedlich. Mir hat sie gut gefallen und deshalb empfehle ich die Geschichte auch gern an Interessierte weiter.

Der Sprecher hat die Geschichte sehr gut und lebendig vorgelesen; die Stimme war angenehm und hat ein schönes Hörerlebnis verschafft. Das Hörbuch ist deshalb sehr empfehlenswert.

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Eine Maus namens Merlin

Rezensionen von Kwinsu:

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Das schönste aller Leben von Betty Boras

Schönheit, oder nicht

Vios schlechtes Gewissen ist für sie kaum aushaltbar: durch eine Unachtsamkeit verbrühte heißes Wasser das Gesicht ihrer kleinen Tochter und hinterlässt eine hässliche Narbe. Daweil war Schönheit alles, was sie für Sophie wollte. Doch was ist Schönheit überhaupt? Woher kommt der Wunsch, anderen immer gefallen zu wollen? Anhand dieser und vieler anderer Fragen wird Vios Leben, beginnend mit der Auswanderung aus dem Banat nach Deutschland nachgezeichnet.

Zwischendrin erfahren wir auch von ihrer Ahnin Theresia, die bereits im 18. Jahrhundert dafür kämpfte, selbstbestimmt leben zu können.

Betty Boras ist mit "Das schöne aller Leben" ein berührender Debutroman gelungen, der mit seiner einfühlsamen Sprache tiefgehende Verwundungen einzelner Frauengeschichten aufzeigt. Besonders beeindruckend sind die unterschiedlichen Erzählperspektiven: die Ich-Erzählerin ist, wie ich erst im Laufe des Romans verstanden habe, Vio in der Gegenwart, etwas distanzierter erfahren wir über Vios Kindheit und vor allem ihrer Jugend, Theresia, dessen Erzählung im 18. Jahrhundert spielt, sowie - und das ist besonders außergewöhnlich: die Banater Erde, die zwar nur kurz, aber umso einprägsamer ihre regelmäßige Auftritte bekommt.

Besonders die Ich-Erzählerin ist - ehrlichgestanden und vermutlich auch beabsichtigt - nicht immer leicht auszuhalten. Sie scheint in einem Teufelskreis aus Selbstvorwürfen, Schönheitsidealen und Selbstmitleid gefangen zu sein, immer wieder kreisen ihre Gedanken um die selben Themen, immer geht es darum, dass ihre Tochter jetzt nie wieder schön sein wird und alle Menschen, denen sie begegnen, nur Schlechtes über deren Aussehen denken würden. Ich musste deswegen das Buch öfter weglegen, weil mir das zu viel wurde, ich sie rütteln, ja - ihr auch oft ihr Kind wegnehmen wollte. Die Ich-Vio triggert Gedanken, die man selbst hat und nicht haben möchte, auch deshalb ist sie schwer zu ertragen. Daweil wird im Laufe des Buches auch ein Stück weit erklärt, warum sie zu dieser Person geworden ist, werden doch ihre Familienbeziehungen samt Haltungen aufgedröselt, ihr eigenes Schicksal, dass ihr nicht nur ihre Heimat entriss, sondern sie als Teenager auch in ein Korsett zwang, das für sie unerträglich war. Glücklicherweise versöhnt sie sich im letzten Drittel des Buches mit sich selbst - und damit auch mit mir als manchmal genervte Leserin.

Auch Theresias Geschichte berührt. Ihr Schicksal schwankt zwischen angenommen-sein und abgestoßen-werden, wobei ihre Selbstbestimmung - auch aufgrund der Zeit, in der ihr Schicksal liegt, sehr eingeschränkt ist. Fast fühlt sich dieser Erzählstrang etwas hineingequetscht an. Theresia ist eine Ahnin Vios, das erfahren wir im Klappentext, wobei ich lange Zeit nicht einordnen konnte, zu welcher Zeit ihr Erzählstrang spielt. Ich habe mich beim Lesen immer wieder gefragt, weshalb Theresias Geschichte überhaupt in das Buch aufgenommen wurde. Ja, es zeigt den Weg der Familie in den Banat, aber Theresias Schicksal ist so ergreifend und spannend, dass sie ruhig einen eigenen Roman verdient hätte. Für mich waren ihre Kapitel aber auch jene, die mich wieder zurückgeholt haben in den Roman, nachdem ich diesen aufgrund der Nervigkeit Vios weglegen musste.

Speziell ist auch der Auftritt der Banater Erde, die danach lechzt, geliebt und anerkannt zu werden. Sehr ungewöhnlich, sehr berührend und ein Stück weit passende Theatralik für ein Land.

Mein Fazit: "Das schönste aller Leben" ist ein berührender, aufwühlender und an die Emotionen appellierender Roman, der einen heftigst zum Nachdenken anregt. Über: Schönheit, Herkunft, Identität und die Selbstbestimmtheit von Frauen. Ein großartiges Debut, das man gelesen haben sollte!

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Das schönste aller Leben

Rezensionen von Paul Kretzschmar:

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REM von Annika Strauss

Nicht einschlafen!

Die Autoren Annika Strauss und Sebastian Fitzek haben mit "REM" einen Horror-Thriller verfasst, der auch gut in das Genre Sci-Fi passen würde.
Ich war auf Grund der relativ vielen negativen Bewertungen zuerst etwas skeptisch, aber auch neugierig, ob es mein Interesse findet, und konnte das am Ende bejahen.

Im ersten Viertel plätscherte die Handlung so dahin, ohne echte Höhepunkte.
Dann plötzlich wurde es zu echt blutigen Horror mit teilweise verstörenden Szenen, zwischen Träumen und Realität, die in eine durchgehend beklemmende, düstere und bedrohliche Atmosphäre mündeten.
Das Geschehen wurde durch immer wiederkehrende Albträume geprägt, und wenn man die Autorenfantasie akzeptiert, und sich darauf einlässt, ist es ein ungewöhnlich fesselndes Horrorerlebnis. Die vielen kurzen Kapitel halten die Spannung hoch. Während des Lesens fühlte ich mich unwillkürlich an den uneingeschränkten Horror-König Howard Phillips Lovecraft erinnert, dessen Monster ähnlich monströs ausfallen. Außerdem fand ich es ebenfalls ein wenig an den Filmklassiker "Matrix" angelehnt.
Zusammenfassend kann ich betonen, dass die Charaktere gut herausgearbeitet sind. Der flüssige, tiefgründige und emotionale Schreibstil haben meine Erwartungen erfüllt und mich packend unterhalten.
Ein Leseexperiment der beiden Autoren, das ich durchaus als gelungen bezeichnen möchte, und für das ich gern eine Leseempfehlung ausspreche!

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REM

Rezensionen von marcialoup:

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Zwei in einem Bild von Morgan Pager

Nachts im Museum...

Ein Roman in dem die Welten verschwimmen... sollen...
Claire, eine neue Putzfrau im Museum spürt eines abends, während sie den Raum putzt, dass sie von einem jungen Mann im Gemälde von Matisse angeschaut wird. Sie betrachtet das Bild näher, ganz nah, und... plötzlich... ist Claire im Gemälde.
Jean, der Sohn von Matisse verliebt sich in Claire.

Die beiden treffen sich jeden Abend, in dem Claire ins Gemälde gleitet und mit Jean durch Zeit und Raum anderer Gemälde streift.
Eine hinreißende Story völlig anderer Art erzählt uns eine Liebesgeschichte, die so gar nicht sein darf und kann und die Welt der Gemälde beeinflusst...
Allerdings werden die nächtlichen Treffen zwischen Claire und Jean jäh unterbrochen, als es zum Corona-Ausbruch kommt und die Museen geschlossen werden. So kommt Claire nicht mehr ins Museum und folglich nicht zu Jean ins Bild.
Schlimmer noch, wird sie zunächst entlassen um Arbeitslosengeld beantragen zu können mit dem Versprechen, später wieder eingestellt zu werden. Aber wann wird das sein? Und kann sie sich darauf verlassen?
Jean dagegen leidet unter dem plötzlichen Verlust von Claire und darunter, nicht zu wissen, was eigentlich los ist und warum das Museum so ausgestorben ist.
Gibt es für ihn vielleicht einen Weg hinaus aus dem Gemälde?

Wir dagegen erfahren nun Claires komplette Geschichte, die Jean noch gar nicht kennt.
Claires Leben vor Jean hat viele Spuren hinterlassen...

Nette Unterhaltung, die stellenweise etwas langatmig ist... Mir sind die lebenseinschneidenden Geschehnisse zu emotionslos geschildert. Dadurch kommt wenig Mitgefühl für die Figuren auf.
Der Geschichte fehlt Tiefgang und gerade die abstrakte Art des Surrealen wird nicht aufgegriffen sondern die Liebesgeschichte plänkelt, als sei es normal, in Gemälden einzu"tauchen"... Eine Metapher...
Die Idee an sich ist cool, aber die Umsetzung zu schwach.

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Zwei in einem Bild