Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Tyrolia-Testleser:
Der Sommer, in dem der Blitz mich traf von Lauren Wolk
Testleserin SARAH, Tyrolia-Filiale Innsbruck (10 Jahre, Haiming)
Testleserin SARAH, Tyrolia-Filiale Innsbruck (10 Jahre, Haiming)
Mitten im Sommer wurde Annabelle vom Blitz getroffen. Obwohl sie es überlebt hat, haben alle einen gehörigen Schrecken bekommen. Während sich die Ereignisse bei Annabelle und ihrer Familie überschlugen, verschwanden mehrere Hunde.
Da auch Buster, der Hund von Annabells Bruder Henry, dabei war, begann sie auf eigene Faust Nachforschungen anzustellen. Dabei konnte sie ihre neu gewonnenen Fähigkeiten gut gebrauchen. Ob sie das Geheimnis lüften kann?
Mir hat dieses Buch gut gefallen, allerdings habe ich am Anfang kaum verstanden, worum es geht. Dies änderte sich jedoch mit Kapitel 15, von da an ist das Buch richtig spannend.
Rezensionen von carola1475:
Das Signal von Ursula Poznanski
Eine Frau weiß sich zu helfen
Viola Decker verliert bei einem Unfall ein Bein. Ihr Ehemann Adam kümmert sich um alles notwendige, bereitet das Erdgeschoss ihres Hauses für Violas Rückkehr aus dem Krankenhaus vor und engagiert eine Pflegerin. Viola steht Adams Aktivität in nichts nach, gewissenhaft macht sie ihre Übungen und kann es kaum erwarten, ihre Selbstständigkeit zurück zu gewinnen.
Denn von der Pflegerin und auch Adam fühlt sie sich nicht nur ständig beobachtet, sondern auch bevormundet und eingeschränkt. Um Hilfsmittel außerhalb ihres Blickfelds schnell finden zu können, stattet sie sie mit Trackern aus und erweitert diese Überwachung bald auch auf Adam, da sie seinen Tagesablauf nachverfolgen können will. Er scheint ihr nicht immer die Wahrheit zu erzählen.
Eine schöne Idee ist der Wiener Stadtplan mit Positionsmarkierungen vorne und hinten im Einband.
Viola erzählt aus ihrer Ich-Perspektive, sie hat Humor und macht sich nichts vor, weckt meine Neugier mit Andeutungen zu ihrer Vergangenheit und hat eine vage, nicht ausgesprochene Ahnung in Bezug auf den Unfall, sie bleibt dem Leser gegenüber eher auf Distanz. Unterschwellige Spannung entsteht durch die Frage, wie genau es zu dem Unfall kam und wie sich die Beziehung zu Adam weiter entwickeln wird. Viola ist eine Protagonistin, die mit ihrer Beharrlichkeit überzeugt und mich überraschen konnte. Wie sie mit ihrer körperlichen Einschränkung zurecht kommt, finde ich glaubwürdig beschrieben.
Ursula Poznanskis eingängiger Schreibstil ist wie gewohnt sehr angenehm zu lesen und sie hat mehrere in der Geschichte angesprochene Themen meiner Meinung nach gut recherchiert und sich eine ungewöhnliche Ausgangssituation für 'Das Signal' einfallen lassen. Mich hat das Buch mit dem schönen, auffälligen Cover und einigen unerwarteten Wendungen gut unterhalten.
Rezensionen von Petra:
A Fire in the Sky - Feuerschwur-Chroniken, Band 1 von Sophie Jordan
Nicht schlecht
Tamsyn ist das Prügelmädchen von Penterra. Das heißt wenn eine der Prinzessinnen Unfug macht oder sich andersartig fehl verhält bekommt sie die Strafe. Als kleines Kind ging es ohne Essen ins Bett, jetzt als junge Frau ist es die Peitsche. Ansonsten wird sie ebenbürtig behandelt, als ob sie auch eine Prinzessin ist.
Als der Grenzlord eine Prinzessin als Frau fordert für seine Leistungen zum Schutz der Grenzen des Königreichs, wird sie ihm untergeschoben. Ein Verrat der noch seine Folgen haben wird. Trotzdem ist zwischen Fell und Tamsyn ein Band entstanden das sie noch nicht verstehen.
Der Plot ist gut nur bei der Umsetzung ist noch sehr viel Luft nach oben. Etwas straffer wäre gut gewesen.
Ich hatte gut die Hälfte gelesen als es anfing spannend zu werden. Da bekommt man die ersten Informationen und man kan Einiges erahnen.
Vorher war es nicht langweilig aber es dümpelte so dahin. Es wurde sehr viel Text für die Beschreibungen der Gefühle der einzelnen Protagonisten gebraucht.
Die Art wir die Autorin pikante Szenen beschreibt ist gut, Sie stehen nicht im Vordergrund, sie sind gut integriert.
Der Schluss ist zwar nicht vollständig, das Ende offen aber damit kann man gut leben und sich auf die Fortsetzung freuen, denn es gibt keinen fiesen Cliffhanger.
Das es einen zweiten Band gibt ist von vornherein klar kommuniziert.
Rezensionen von Petra Sch.:
Die Sprache der Flammen von Kathy Reichs
In ihrem 23. Fall hat es Tempe mit Brandopfern in der Hauptstadt zu tun
In ihrem 23. Fall wird die forensische Anthropologin Tempe Brennan nach Washington, D.C. gerufen. Denn dort hat ein altes Haus lichterloh gebrannt, und es gibt vier Todesopfer zu untersuchen.
Doch es wird noch eine fünfte Leiche in einem geheimen Tiefkeller gefunden. Was hat es mit dieser Toten auf sich?
Und dann geht ein weiteres Haus in Flammen auf.
Über Tote bei Bränden wusste ich aufgrund meiner Thriller-Leidenschaft schon einiges, aber wie sich herausstellte, noch nicht alles. Kathy Reichs hat die Todesopfer, und was mit Körpern bei starken Bränden passiert, so eindrücklich beschrieben, dass es sogar mir fast zu viel wurde.
Aber ich mag die vielen Infos und wie die Arbeit von Tempe dargestellt wird. So authentisch. Und ich mag den Schreibstil aus Sicht von Tempe, die dem Leser mit trockenem Humor ihre Erlebnisse schildert. Auch die erfolglose Suche nach einer Unterkunft, denn an diesem Wochenende ist das Pride Festival, und es gibt keine freien Zimmer mehr. Also kommt sie bei der Reporterin Ivy Doyle, einer guten Freundin ihrer Tochter Katy, unter.
Der Fall selbst ist wieder in sich geschlossen und kann eigenständig gelesen werden. Es klärt sich auch alles auf (bzw. fast alles - und auch das ist realitätsnah und deshalb mag ich die Reihe so sehr. Denn im echten Leben können auch nicht alle Ungereimtheiten aufgeklärt werden.)
Die persönliche Entwicklung der Personen geht weiter - hier hat Tempe mit ihrem Freund Ryan Stress, denn eigentlich war Romantik-Urlaub angesagt, als sie dann doch dem Ruf der Hauptstadt gefolgt ist. (Ryans Verärgerung konnte ich aber tatsächlich viel mehr nachvollziehen als Tempes Pflichtbewusstsein.)
Diesmal konnte mich jedoch der Fall selbst nicht so mitreißen, ich kann es gar nicht genau ausmachen, woran es lag. Denn die Infos über die Prohibition aus vergangen Zeiten war sehr interessant und informativ. Und auch über die Hauptstadt Amerikas (und deren Geschichte) habe ich einiges gelernt.
Fazit:
Spannende Infos über Brandopfer, die Prohibition und Washingtons Geschichte. Der Fall selbst konnte mich diesmal aber leider nicht so ganz mitreißen.
Rezensionen von Zaubermasu / Sandra Hennig:
Winterlicht am Meer von Tanja Janz
Tiefgründige Winterlichter in St. Peter Ording
Die Bücher von Tanja Janz sind für mich immer ein besonderes Highlight : die Autorin versteht es so toll, einen in ihren Geschichten mitzunehmen, abzuholen und einen aus dem Alltag zu holen und in das Buch einzutauchen.
So bin ich auch hier direkt in die Geschichte um Hauptprotagonistin Imke gestartet und habe mich sofort wohlgefühlt.
Wundervolle Landschaften und der Zauber von Winter am Meer haben mich schöne Lesestunden genießen lassen.
Die Geschichte ist nicht „nur“ eine Liebesgeschichte, sondern man taucht beim Lesen auch emotional in alle Gefühle mit ein, die das Leben und der Alltag mit sich bringt. Das macht das Buch sehr authentisch und man fühlt sich noch mehr mit den Charakteren verbunden.
Tanja Janz versteht es immer wieder aufs Neue, den Leser/die Leserin mitzunehmen, Spannung und Emotionen zu verbinden und einen mit einem wohligen Gefühl zurück zu lassen.
Ich möchte eine absolute Kauf- und Leseempfehlung aussprechen, für dieses wundervolle Buch, das meiner Meinung nicht nur zur Winterzeit einen ganz besonderen Zauber besitzt.
Das Buch ist am 23. September 2025 bei Harper Collins Verlag erschienen, bei dem ich mich für das Rezensions-Exemplar bedanke. Dies hat meine Meinung natürlich nicht beeinflusst.
Rezensionen von Miro:
The Woman in Suite 11 von Ruth Ware
Endlich mal eine Fortsetzung
Kaum zu glauben, dass sich Ruth Ware an einen 2. Teil wagt. Für die Autorin eine Premiere und für uns als Leser*innen eine freudige Überraschung. Ich war sehr gespannt, zu erfahren, wie es mit Lo Blacklock nach diesem Drama weitergegangen ist.
So ist es schön zu lesen, dass sie ihre Beziehung retten konnte und nun mit Mann und zwei Söhnen in New York lebt.
Ihre Kinder sind nun nach der Pandemie groß genug, dass sie ein Comeback als Reisejournalistin starten will. Da kommt ihr eine Einladung zur Eröffnung eines Luxusresorts in der Schweiz gerade recht. Ein geheimnisvoller Milliardär steckt hinter dem Projekt und Lo soll versuchen ein Interview mit dem zurückgezogenen Geschäftsmann zu bekommen.
Doch bevor sich das ergibt, findet sie eine mysteriöse Nachricht in ihrer Suite und trifft im Anschluss eine junge Frau, die behauptet in Lebensgefahr zu schweben. Gemeinsam entwickeln sie einen waghalsigen Fluchtplan, der sich zu einer spannungsgeladenen Verfolgungsjagd quer durch Europa entwickelt. Und Lo gerät wieder mal in massive Schwierigkeiten.
Erzählt wird das Ganze nahe aus Lo's Perspektive in Ruth Ware's typisch dichter, Thriller-Manier. Lo ist immer noch ziemlich waghalsig, obwohl sie die Mutterschaft verantwortungsvoller und etwas vorsichtiger gemacht hat. Aber man erkennt auch noch die traumatisierte junge Frau aus dem ersten Band. Ihre Paranoia wächst mit dem Fortgang der Geschichte, doch Lo lässt sie von ihren Gefühlen nicht mehr übermannen. Sie ist mittlerweile über sich hinausgewachsen und glänzt mit klarem Verstand und enormen Gerechtigkeitssinn.
Mir hat Woman in Suite 11 ein paar lange Nächte beschert, weil ich das Buch kaum aus der Hand legen wollte. Ich fand es spannend, zwischendurch auch etwas vorhersehbar, durch den bekannten Plot aus dem ersten Teil und schlußendlich doch wieder überraschend. Eine Fortsetzung, die man auf jeden Fall empfehlen kann!
Rezensionen von Zaubermasu / Sandra Hennig:
Die Feder des Kakadus von Kerstin Stefanie Rothenbächer
Sehr berührend und Mut-machend
Dieses Buch von Kerstin Stefanie Rothenbächer ist eine Mischung aus Magie, Gefühlen und wundervollen Szenen.
Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und leicht, so dass der Einstieg in das Buch sehr leicht gelingt und man fast durch die Seiten liest.
Gefühlvoll, emotional und auch magisch, so möchte ich es ausdrücken, schreibt Kerstin Stefanie Rothenbächer hier eine Geschichte aus verschiedenen Perspektiven und lädt den Leser / die Leserin dazu ein, mit in ihre Welt einzutauchen.
Und genau das gelingt auch : wunderschöne und zauberhafte Settings, Figuren, die einem direkt ans Herz wachsen und die Sprache der Gefühle haben mich abgeholt und mitgenommen und mich das Buch fast in einem Rutsch durchlesen lassen : einfach, weil meine Neugierde zu groß war; ich wollte unbedingt wissen, wie es weitergeht.
Für mich war es toll, mit den vielen Bildern vor Augen in Geschichten einzutauchen, die berühren und Mut machen und die ich als total unterstützend empfunden habe.
Eine absolute Kauf- und Leseempfehlung für dieses tolle Buch und die damit verbundene herrliche Lesezeit !
Rezensionen von Bekenner:
Lunabel – Das Lesemonster und Nia: Als der Himmel einen Stern erhielt von Sabrina Vandijck
Ein tolles Buch für Generationen
Es gibt Bücher, die begleiten uns über das Lesen hinaus. Sie öffnen Türen zu Gesprächen, die wir sonst vielleicht nie geführt hätten.
„Das Lesemonster und Nia“ ist für mich genau so ein Buch. Ich habe die Geschichte mit meinen Enkelinnen gelesen und ich war beeindruckt, wie still es plötzlich wurde.
Ihre Augen hingen an jedem Satz, und ich spürte, dass sie nicht nur zuhörten, sondern fühlten. „Opa, das Lesemonster, die Lunabel, ist ja gar nicht böse. Es ist traurig“, sagte eines der Kinder am leise. In diesem Moment wusste ich, dass dieses Buch etwas ganz Besonderes ist. Sabrina Vandijck gelingt es, über Verlust, Angst und Neubeginn so zu schreiben, dass Kinder sich verstanden fühlen und Erwachsene innehalten. Ihre Worte sind sanft, ehrlich und voller Mitgefühl. Sie schafft einen Raum, in dem man über das sprechen kann, was oft unausgesprochen bleibt. Sie spricht über Trauer, Hoffnung und die Kraft, weiterzugehen. Man spürt, dass die Autorin selbst durch tiefe Täler gegangen ist. Der Verlust ihrer Eltern, der Wiederaufbau nach der Flut, ihr Weg als Friseurmeisterin, Ausbilderin und angehende Sozialarbeiterin, all das fließt spürbar in ihre Sprache ein. Doch anstatt in der Dunkelheit zu verweilen, zeigt sie den Weg zum Licht. „Das Lesemonster und Nia“ ist nicht einfach ein Kinderbuch. Es ist eine Einladung, gemeinsam zu fühlen, zu fragen und zu wachsen. Es erinnert uns daran, dass Mut manchmal leise ist und dass jedes Kind das Recht hat, seine eigenen Fragen zu stellen. Ein Buch, das nicht nur Kinderherzen berührt, sondern ganze Familien zusammenbringt.
Rezensionen von Anjulia :
Heaven's Gate von Daniel Faßbender
Schattenseiten eines tropischen Paradieses
Der ehemalige Surfprofi Caruso, chronisch pleite und dem Alkohol zugetan, schlägt sich auf der philippinischen Insel Surogao als Surflehrer und Privatdetektiv durch. Die attraktive und reiche Spanierin Angel bietet Caruso einen lukrativen Auftrag an. Ihr erwachsener Sohn ist seit Wochen spurlos verschwunden.
Caruso beginnt zu ermitteln und stößt auf ein Geflecht aus Gewalt, Drogen und Korruption.
Heaven's Gate von Daniel Faßbender ist ein ungewöhnlicher Krimi, der mich sofort fesseln konnte. Der Autor stellt seine Figuren und das Setting der tropischen Insel mit Urlaubsflair ganz klar in den Vordergrund. Es geht hier mehr um die hintergründigen kriminellen Machenschaften, die im Schatten der Postkartenidylle verborgen sind, als um den Kriminalfall selbst. Durch den lebendigen Schreibstil taucht man komplett in Carusos Surogao ein, surft durch die Tubes und erlebt das Nachtleben. Es gibt noch einen zweiten Handlungsstrang, rund um den ehemaligen Drogenboss Diego, der erst kürzlich aus einer zwanzigjährigen Haft entlassen wurde und von einem Buchvertrag träumt. Sowohl Caruso als auch Diego sind ungewöhnliche Charaktere mit Ecken und Kanten, die mir im Gedächtnis bleiben werden. Die Handlung wird im Verlauf schon düster und ist für mein Empfinden auch nicht frei von Klischees. Caruso kommt nicht ohne körperliche und emotionale Verletzungen davon. Tatsächlich würde mich am Ende des Buches interessieren, wie es mit Caruso weitergeht. Vier Sterne und eine Leseempfehlung für alle, die Spannung, exotisches Setting und unkonventionelle Antihelden mögen.
Rezensionen von Tyrolia-Testleser:
Die Zeit-Agenten 3. Jagd um den Eiffelturm von S. J. King
Testleser ADAM, Tyrolia Fililale Innsbruck (10 Jahre, Imst)
Testleser ADAM, Tyrolia Fililale Innsbruck (10 Jahre, Imst)
Die Geschichte handelt von den beiden Zeitagenten Hanna und Alex. Sie werden in das Jahr 1889 nach Paris zurückgeschickt, um die Weltausstellung zu retten. Anlass für ihren Auftrag ist die Absicht des Zeitdiebes Mora, der die Pläne für den Eiffelturm stehlen möchte.
Ohne die Pläne, könnte der Eiffelturm nicht rechtzeitig für die Ausstellung fertiggestellt werden.
Vom Cover des Buches mit dem grünen, technisch aussehenden Kreis mit dem Eiffelturm in der Mitte bin ich begeistert. Die Schriftgröße im Text ist mir dann fast etwas zu groß, dadurch sind die 114 Seiten sehr schnell zu lesen. Die Bilder, die zwischendurch immer wieder auftauchen, können helfen, sich die Geschichte besser vorzustellen.
Da ich mich sehr für die Geschichte Europas interessiere, finde ich die vielen Infos rund um den Eiffelturm in dieser Zeit sehr spannend. Deshalb dürfte die Geschichte ruhig etwas länger ausfallen – die abschließenden Quizfragen zum Inhalt braucht es meiner Ansicht nicht. Dennoch würde ich dieses Buch zu einem späteren Zeitpunkt noch einmal lesen.











