Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Streiflicht:
Minnesota von Jo Nesbø
Ein spannender Auftakt
Schon seit Jahren bin ich ein großer Fan der Bücher von Jo Nesbo. Überhaupt mag ich die nordischen Autoren sehr, ihn ganz besonders. Seine Reihe um Harry Hole habe ich regelrecht gefressen, nun also gibt es was Neues. Klar, da musste ich wieder an den Start! Und ich muss sagen, dass mir das Buch echt gut gefallen hat.
Ich brauchte ein bisschen, um reinzukommen. Die Figuren machen es einem nicht so richtig leicht, aber gerade das macht ja auch mal Spaß. Da kann man dann froh sein, dass es Romanpersonal ist und nicht die Nachbar ...
Jedenfalls gefällt mir der Auftakt dieser neuen Reihe sehr gut und ich freue mich auf viele weitere Bände, die hoffentlich noch folgen werden. Zuviel mag ich nicht verraten und finde das bei Krimis sowieso immer schwer, um nicht aus Versehen zu viel auszuplaudern. Nur soviel: Es war spannend, interessant und wirklich lesenswert!
Rezensionen von ekiam:
Rules of the Game, Band 1 - Offside von Avery Keelan
Spicy Sports Romance mit Tiefgang
Nachdem ihr Freund, der Kapitän der College-Eishockey-Mannschaft, sie an ihrem Geburtstag verlassen hat, trifft Bailey in einer Bar auf Chase, den berühmt-berüchtigten Spieler der rivalisierenden Mannschaft und Feind Nummer 1. Dennoch liegt etwas zwischen den beiden in der Luft. In der folgenden Zeit kommt Chase Bailey immer wieder zu Hilfe, während sie erkennt, dass nicht nur ihr Ex toxisch war, sondern auch ein großer Teil ihres Umfelds.
Die beiden fühlen sich zunehmend zueinander hingezogen – für Chase ein Novum, da er bisher nur kurzfristige Affären hatte, für Bailey eine echte Herausforderung, da ihr Umfeld äußerst ablehnend auf ihn reagiert. Nicht nur ihre bisherigen Freunde und ihr Ex stellen sich ihnen in den Weg, sondern vor allem auch Baileys Erfahrungen aus ihrer toxischen Beziehung.
Auch wenn die Geschichte rund um Bailey und Chase nichts grundlegend Neues bietet, sorgen vor allem die Authentizität und die Vielschichtigkeit der beiden Protagonisten für ein spannendes Leseerlebnis. Durch die Erzählweise im Dual POV sind ihre Motive und Handlungen jederzeit nachvollziehbar.
Bailey durchläuft im Laufe der Geschichte eine glaubwürdige Weiterentwicklung. Mit Chases Unterstützung gelingt es ihr, alte Muster und Ängste aus ihrer vergangenen Beziehung nach und nach abzulegen und sich aus ihrem toxischen Umfeld zu lösen. Chase wiederum entpuppt sich entgegen seines Rufs größtenteils als Green Flag, zeigt jedoch Schwächen, insbesondere als ihn seine Vergangenheit einholt und seine Kommunikation nachlässt. Gerade diese Fehler, kleinen Macken und emotionalen Altlasten machen beide Figuren sehr menschlich und nahbar.
Die Tropes Rivals to Lovers, Forbidden Love und Slow Burn sind hier gelungen miteinander verwoben. Avery Keelans locker-flüssiger und sehr angenehmer Schreibstil trägt maßgeblich dazu bei, dass die rund 700 Seiten schnell verfliegen. Besonders positiv hervorzuheben ist, dass die Geschichte nicht genau in dem Moment endet, in dem die beiden zusammenkommen.
Weniger überzeugt haben mich die Bonuskapitel am Ende des Buches. Hier wirkte einiges etwas unstimmig; die Kapitel hätten für mich nicht unbedingt sein müssen.
Insgesamt ist Offside ein gelungener Auftakt der Rules of the Game-Reihe, der Lust auf die nächsten Teile macht!
Rezensionen von Petra Sch.:
Game of Scandal von Laura Wood
der dritte Fall für das Finkennest: historischer Cosy Crime & Romance für Jugendliche
4,5 Sterne
London, 1900: Felicity Vane, die Schwester von Max, Duke of Roxton, ist ein As in Mathematik und verdient sich ihr Geld bei illegalen Kartenspielen. Denn sie will keinesfalls heiraten, sondern Mathematik studieren und ein selbstbestimmtes Leben führen (was zur damaligen Zeit nicht einfach ist bzw.
eher unmöglich).
Doch Ash, der Besitzer des Casinos, in dem sie ihre Fähigkeiten ausspielt, beschuldigt sie des Betrugs. Dabei wird auch die Aufmerksamkeit von Edward Laing auf Felicity gelenkt. Doch dieser ist schon seit längerem im Visier des Finkennests. Jedoch konnte ihm bisher nichts nachgewiesen werden.
Als Felicity mit Ash in eine kriminelle Verschwörung gezogen wird, kommen sich die beiden näher.
Felicity erzählt ihre Erlebnisse in ich-Form, daher ist es noch lebendiger und man kann sehr gut in ihre Gedanken- und Gefühlswelt eintauchen.
Man trifft natürlich wieder auf alle Bekannten aus dem Finkennest, hier natürlich besonders auf Felicitys Bruder Max und seine Ehefrau Izzy (die Geschichte der beiden erfährt man in Band 1 "Agency for Scandal").
Die Ermittlungen lassen sich auch wieder sehr spannend verfolgen, denn Edward Laing, den es offiziell erst seit 6 Jahren gibt, will Felicity heiraten. Doch dieser ist angeblich ein Mörder - das Finkennest will ihn überführen. Was führt er im Schilde?
Die Thematik der damaligen Zeit, dass Frauen keinerlei Rechte hatten und den Männern, v.a. ihren Ehemännern, ausgeliefert waren, wird eindrücklich dargestellt. Auch das historische Setting und die Darstellung der Standesunterschiede zwischen dem Adel, der in Pomp Feste feiert, und waisen Straßenjungen ist sehr gut gelungen.
Und Mrs Finch und ihre Finken sind es, die gegen diese Ungerechtigkeiten ankämpfen und den Frauen zu Gerechtigkeit verhelfen. Und dies war wundervoll dargestellt. Alle Mitarbeiterinnen in der Agency of Scandal haben unterschiedliche Charaktere und Eigenschaften, die für den Kampf für Gerechtigkeit für Frauen eingesetzt werden.
Spannend ist hier die Mathematik verarbeitet, eine doch eher ungeliebte Wissenschaft. Doch durch Felicity wird sie lebendig und es ist natürlich nützlich für das Kartenspiel im Casino, denn durch das Zählen kann Felicity laufend gewinnen.
Die Romantik kommt auch nicht zu kurz, in diesem Band war es mir manchmal sogar ein klein wenig zu viel (v.a. weil oft wiederholt wurde, dass Ash wie ein Pirat aussieht - dann musste ich immer an Captain Jack Sparrow denken ;)
Fazit:
Ein toller dritter Fall der historischen Cozy Crime-Reihe für Jugendliche mit einer taffen Protagonisten, einer großartigen Spannung, britisch-historischem Feeling, Humor und einem mitreißenden Fall.
Rezensionen von mannuberbord:
Grüne Welle von Esther Schüttpelz
Intensive Irrfahrt
Eine Frau ist auf dem Weg nach Hause in ihrem Auto, als sie auf eine Umleitung stößt. Sie fährt und fährt. Und fährt immer weiter. Dies ist der Ausgangspunkt des zweiten Romans der Autorin. Nah dran an den Gedanken ihrer Hauptfigur, aber doch mit Distanz erzählt sie von einer Frau, die in ihrem Leben gefangen ist, und die durch eine Reihe grüner Ampeln scheinbar die Gelegenheit bekommt, in die Freiheit zu fahren.
Doch ganz so einfach ist es nicht. Esther Schüttpelz seziert die Strukturen, die Frauen dazu bringen, in schlimmen Beziehungen mit gewalttätigen Männern zu bleiben. Ohne dabei einfache Antworten zu finden. Die Frau begegnet auf ihrem Weg mehreren Menschen, doch wird sie am Ende auch die Kraft haben, ihrem Leben zu entkommen? Ein spannender, atemlos erzählter Gedankenstrom, der mit reduzierten Elementen dennoch eine enorme Spannung erzeugt - und dessen Ende nach dem Lesen noch zum Nachdenken anregt. Ein gelungener Roman!
Rezensionen von stina23:
Das White Octopus Hotel von Alexandra Bell
Zeitreise geht auch besser
Für Eve ist einiges normal, was auf andere fremdartig wirkt. Oft wird sie von einem Kaninchen, das niemand anderes zu sehen scheint, verfolgt oder ihr Oktopus-Tattoo wandert auf ihrem Körper umher und bewegt die Arme. Für sie liegt die Erklärung für all das in dem Schicksalsschlag, den sie schon als kleines Kind erleben musste.
An dem ist nicht nur sie in großen Teilen zerbrochen, sondern auch ihre Familie. Einsamkeit, Kontrolle und ein nicht greifbares Sehnen prägen ihr Leben. Bis eines Tages ein alter Mann an ihrem Arbeitsplatz auftaucht und damit der Stein für ein Abenteuer angestoßen wird, das Eve nicht nur in andere Länder, sondern auch in andere Zeiten führt.
Zu Beginn hat mich das Buch recht schnell begeistert. Die Aussicht auf eine Zeitreise mit ungeahnten Folgen hat in mir viel Vorfreude ausgelöst. Eve wirkt aufgrund ihrer Traumata unnahbar, kalt und sehr kontrolliert. Sie fühlt sich in ihrer Umgebung, eigentlich in ihrem gesamten Leben falsch, akzeptiert als Erwachsene aber ihr Schicksal, hat jedoch auch Träume und Ziele verloren. Als dann das Unglaubliche geschieht, scheint das wie der Startschuss in ein Abenteuer, das alles, inklusive Eve verändern kann. Für mich ist das leider nicht geschehen. Eve ist weiterhin ein Rätsel für mich geblieben, sehr unnahbar und wenig greifbar. Besonders schade fand ich, dass die angeblich große Liebe mit den tiefen Gefühlen für mich absolut nicht als solche nachvollziehbar war. Zu oberflächlich wurde über sie geschrieben, zu wenig wurde die Leidenschaft transportiert. Obwohl sich einige Wendungen im Buch auftun und das Zeitreisen ein interessanter Aspekt ist, hängt immer etwas Düsteres über der Geschichte.
Mir hat das Buch nur in Teilen gefallen und meine Erwartungen wurden nicht erfüllt. Es hat mich einfach nicht gepackt.
Rezensionen von stina23:
FREI – Bester Anfang (FREI 3) von Sarah Welk
Freunde, Familie, Liebe
Im dritten Band der Buchreihe „Frei“ steht Koray im Mittelpunkt. Der Fünfzehnjährige lebt mit seiner Mutter bei seiner Oma in Rottloch, einem Dorf in Deutschland. In der Familie kriselt es. Die Influencer-Karriere von Chiara, Korays Mutter, wurde unter unschönen Umständen beendet, sodass die Familie finanziell in Not gerät.
Koray will dem Abhilfe verschaffen, indem er seinen Vater ausfindig machen will, um von ihm Alimente einzufordern. Bei seiner Suche stehen ihm Nina, Josh, Nasrin und Nico, seine besten FreundInnen, die man schon aus den vorhergehenden Bänden kennt, zur Seite. Gemeinsam gehen sie Hinweisen nach und finden so einiges über sich, einander und die Geheimnisse im Dorf heraus.
Koray erzählt aus der Ich-Perspektive. Er ist ein interessanter Charakter. Vor einiger Zeit hat er noch ein eher luxuriöses Leben geführt, ist jetzt aber auch bei seinen Freunden und seiner Großmutter in Rottloch eigentlich recht zufrieden. Denn wie auch schon in den vorhergehenden Bänden wird die Freundschaft zwischen den Jugendlichen sehr großgeschrieben. Doch die Beziehung zu seiner Mutter verschlechtert sich nicht nur wegen ihrer Arbeitslosigkeit und der Geldsorgen, sondern auch weil ein großes Geheimnis zwischen ihnen steht – die Identität von Korays Vater. Während die Teenager nach ihm suchen, erfährt man einiges über ihre verschiedene Familienmodelle und auch über die Probleme, die ihnen innewohnen. Die Autorin schreibt realitätsnah und lässt ihre jugendlichen Charaktere altersadäquate Sprache verwenden. Das und einiges an Humor verleihen dem Buch Leichtigkeit. Koray darf sich auch verlieben und erste Erfahrungen mit in einer homosexuellen Beziehung machen.
Mir hat das Buch sehr gut gefallen und ich denke, dass die angesprochene jugendliche Leserschaft das ähnlich sehen könnte. Die Themen sind aus ihrer Lebensrealität gegriffen und die unzerreißbare Freundschaft in der Gruppe wirken stärkend und motivierend. Eine lesenswerte Lektüre!
Rezensionen von Harakiri:
Beth is dead von Katie Bernet
4 Schwestern und ein Todefall
4 Schwestern und ein Todesfall. Am Neujahrsmorgen wird Beth tot gefunden – und eine fieberhafte Jagd nach dem Täter beginnt.
Der Autorin gelingt es wunderbar, den Leser mitzureißen. Durch kurze Kapitel und eine lebendige, teilweise fast poetische, Schreibweise, macht das Lesen einfach Spaß. Ich musste nur immer aufpassen, dass ich die Schwestern richtig zusammenbekomme und wer jetzt erzählt.
Die Kapitel wechseln nämlich zwischen den Schwestern in Gegenwart und Vergangenheit. Durch die Kapitel von früher erfährt man die Hintergründe und sie lösen einige Geheimnisse auf.
Die Schwestern sind total unterschiedlich und das macht mit einen Reiz des Buches aus. Ein weiterer Pluspunkt ist es, wie gut es der Autorin gelingt, falsche Fährten zu legen und so dem Leser quasi die Karotte vor die Nase zu halten, um bis zum Schluss mitzutraben. Ich muss zugeben, ich kam nicht auf den Täter.
Fazit: Ein mitreißendes Buch, eine tolle Idee einen Klassiker neu zu beleben und eine tolle Schreibweise zeichnen diesen Krimi aus.
Rezensionen von Normanfips:
Die Verwandlungen der Füchsin von Yangzhi
Tiefgründig und beeindruckend
Der Manhua beginnt humorvoll. Wir lernen zwei Fuchsgeister kennen, die versuchen, Gedankenbänder mit Menschen einzugehen, um am Ende zu einem neunschwänzigen Fuchsgeist zu werden. Während die weiße Füchsin auf die wahre Liebe zählt, versucht die rote Füchsin durch eine hohe gesellschaftliche Stellung zur Vollendung ihrer Magie zu gelangen.
Der Comic wird von Seite zu Seite tiefgründiger und schlägt auch eine philosophische Seite an. Was zählt im Leben? So geliebt zu werden, wie man wirklich ist? Oder Ansehen zu erwerben und sich den Vorstellungen der anderen anzupassen? Das Ende kommt unvorhergesehen und hat mich kalt erwischt. Die Darstellungsweise ist wunderbar gelungen. Die Künstlerin Yang Zhi setzt gekonnt Farben ein, um eine Stimmung zum Ausdruck zu bringen. Mal sind es großflächige Bilder, dann wieder kleinere Panels, mal kaum Text, dann wieder etwas mehr davon. Insgesamt ist das für mich sehr stimmig. Insgesamt ein wirklich empfehlenswerter Manhua, der noch eine Weile nachhallen wird.
Rezensionen von Novalie:
Lázár von Nelio Biedermann
Spannende Familiengeschichte
Spannende Familiengeschichte
Anfang des 20. Jahrhunderts wird Lajos von Lázár in eine Gesellschaft geboren, die in einer Zeit voller Wandel lebt. Alte Traditionen wollen erhalten werden, doch der Fortschritt lässt sich nicht aufhalten und auch politisch bleibt in den nächsten Jahren kein Stein auf dem anderen.
Das Buch erzählt die Geschichte einer Familie über mehrere Generationen. Diese ist voller Widersprüche und Geheimnisse und muss sich durch ein Labyrinth aus gesellschaftlichen und politischen Veränderungen manövrieren.
Sprachlich ist die Geschichte sehr schön und voller Gefühl. Inhaltlich jedoch manchmal etwas verwirrend und ziemlich anspruchsvoll. Man muss wirklich aktiv mitdenken, um die Geschichte gut zu verstehen.
Oft muss man auch zwischen den Zeilen lesen, was bei einem Hörbuch durchaus eine Herausforderung darstellt.
Durch historisch relevante Themen wie Krieg, Flucht oder Tod ist die Stimmung meistens etwas gedrückt, was durch den intensiven Schreibstil direkt bei mir angekommen ist. Dadurch hat es sich manchmal auch etwas gezogen, aber letztendlich hat es auf mich sehr authentisch und gut recherchiert gewirkt.
Geschrieben wurde das ganze von einem 22-jährigen Schweizer, der von ungarischem Adel abstammt und wurde als Lieblingsbuch der Unabhängigen 2025 prämiert.
Es ist ein wirklich gut geschriebenes Buch, für das man jedoch wirklich Konzentration braucht.
Rezensionen von buchina:
Die Stimmen der Nacht von Tochi Eze
Ein Roman dessen Sogkraft sich erst langsam entwickelt
Das Cover des Romans hat mich sofort angesprochen, kein kitschiges Afrikamuster, sondern ein Bild von einem Liebespaar in schwarz/weiß, dessen Kleidung und Frisur auf die 60er vermuten lässt. So schnell wie mich das Cover begeistert hat, so langsam kam ich in den Roman hinein. Ich hatte die ersten Kapitel Probleme den verschiedenen Zeitebenen und Handlungsstränge zu folgen.
Auch die familiären Verstrickungen machten es nicht einfacher.
Aber es wurde von Kapitel zu Kapitel einfacher und es wurde deutlich wie geschickt die Autorin ihre Geschichte durch die Generationen hinweg verflocht, um ein Gesamtbild zu erschaffen. Die Themen Herkunft, Familie und psychische Krankheit spielen da die zentrale Rolle. Dies erzählt sie anhand der Lebensgeschichte von Margaret und Benjamin, die sich in Lagos kennenlernen, aber deren Geschichte schon vor ihrer Geburt gekreuzt wurde. Und dabei stellt sich immer wieder die Frage inwieweit müssen die Kinder für die Vergehen und Schicksale ihrer Vorfahren büßen. Und wo kommt die moderne Medizin an ihre Grenzen.
Das Springen zwischen den Zeitsträngen, was zu Beginn noch schwierig war, machte den Roman insgesamt sehr spannend und abwechslungsreich. Dennoch ist es keine leichte Lektüre, die mich auch einfach durch die unterschiedlichen Traditionen und Rituale herausgefordert hat.
Insgesamt hätte ich gerne mehr zu den einzelnen Hintergründen erfahren. Die Handlungsorte, sei es das Dorf um die Jahrtausendwende oder die Stadt Lagos in den 60ern konnte ich mir nur wenig vorstellen. Viel hat man nicht erfahren, auch die Nebencharaktere blieben doch etwas blass. Dennoch hat mich das Buch sehr berührt und ich kann es weiterempfehlen.











