Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Allesleser:
Einfach Sunny von Maren Graf
Sunny Sonnenschein
Sunny.
Schon das Buchcover verbreitet gute Laune und der Name kommt hier voll zur Geltung! Frisch, fröhlich, farbenfroh! Da bekommt man sofort Lust zu lesen.
Es handelt sich hier um eine tolle Detektivgeschichte für Jungs und Mädchen, die etwas anders ist.
Sunny ist ein fröhliches, selbstbewusstes Mädchen, dass sich zu "professionellen Sachen-Sucherin" ernannt hat.
Wenn Hilfe benötigt wird, dann ist sie zur Stelle!
Eine kindgerechte Geschichte, die ihre Buchfiguren gut in Szene setzt und sie authentisch agieren lässt. Mitten aus dem Leben gegriffen, findet sich hier bestimmt der ein oder andere wieder.
Alltägliche Themen, die Kinder beschäftigen wurden in diese lustige und aufregende Geschichte eingewoben. Sie bieten damit auch die Möglichkeit sich damit auseinanderzusetzen und darüber zu reden.
Uns hat das Buch sehr gut gefallen!
Rezensionen von peedee:
Träume sind wie Segel, Erinnerungen wie Ruder von Tomas Sjödin
Gut. Punkt.
Ruhe und Achtsamkeit, Band 6: Beim Navigieren durchs Leben benötigt man Segel und Ruder. Segel und Ruder stehen hier für Träume und Erinnerungen. Tomas Sjödin, schwedischer Pastor und Schriftsteller, erzählt in 40 Kolumnen, dass Erinnerungen nicht melancholisch oder Träume realitätsfern sein müssen.
Er lädt dazu ein, aus diesen Dingen Kraft zu ziehen.
Erster Eindruck: Das Cover gefällt mir, es ist jedoch überraschend, dass es von der Gestaltung so von den Vorgängerbänden abweicht. Buchtitel und -untertitel finde ich sehr gut.
Für mich war es das vierte Buch aus der Reihe „Ruhe und Achtsamkeit“. Die vorliegenden Texte sind zwischen Herbst 2019 und Frühjahr 2024 als Kolumnen in einer Göteborger Zeitung erschienen. Es überrascht daher nicht, dass u.a. die Corona-Pandemie oder der Krieg in der Ukraine mehrfach thematisiert wurden. Der Autor schreibt aber auch über Alltägliches oder Banales, wie z.B. das Wetter, Anglerglück oder Meinungsverschiedenheiten.
„Träume sind etwas, wonach man sich ausstreckt, und Erinnerungen kümmern sich um das Leben, das hinter einem liegt.“
Tomas Sjödin erwähnt, dass er Probleme mit Geduld habe: „Geduld zu haben ist für mich genauso schwer wie langsam zu gehen oder mich zu erinnern, wo ich die Kassenzettel aufbewahre.“ Das hat mich amüsiert, denn mir geht es vielfach genauso. Wie schnell kann man sich im Alltag über andere – aber auch über sich selbst – aufregen? Aber ist die Aufregung wirklich die Energie wert? Ich denke, nicht. Mich immer wieder in Geduld zu üben, ist ein Dauerprojekt. Aber auch, mir immer wieder zu verzeihen, wenn die Ungeduld sich durchgesetzt hat.
Sehr interessant fand ich, dass Sjödin sich als Grübler bezeichnet und „dem nichtexistierenden Klub der Grübler“ angehört. In der sogenannten Wolfsstunde werden seine Probleme riesengross und das Gedankenkarussell dreht und dreht. Tja, DAS kenne ich nur zu gut. Irgendwie beruhigend, dass es anderen zuweilen genauso geht.
Ich habe viel länger für dieses Buch gebraucht als gewöhnlich. Bei der Inhaltsbeschreibung steht „Ein warmherziges Buch für alle, die nach Sinn, Orientierung und der spürbaren Nähe Gottes suchen.“ Gerade Letzteres habe ich bei diesem Buch leider nicht verspürt. Nichtsdestotrotz hat mir das Buch gefallen – 3 Sterne.
Rezensionen von rewareni:
Träume sind wie Segel, Erinnerungen wie Ruder von Tomas Sjödin
Kämpfen, bis zum bitteren Ende
Eigentlich sollte es für Bob und seine Frau Laura ein besonderer Tag werden, als sie zur Eröffnung des gigantischen unterirdischen Einkaufszentrums der Abyss Arkaden, gehen wollten. Denn plötzlich lassen Explosionen dieses einstürzen und begraben darunter viele Menschen.
Bob schafft es sich schwer verletzt zu befreien und setzt alles daran seine geliebte Frau zu retten.
Doch niemand scheint ein ernsthaftes Interesse daran zu haben, eine Rettungsaktion zu starten. So beginnt für ihn ein aussichtsloser Kampf gegen die Justiz und auch gegen den skrupellosen Investor Ambrose Virell. Doch Aufgeben ist für Bob keine Option. Gegen alle Widerstände schafft er es nach 3 Jahren einen Zugang und somit einen Abstieg in die Arkaden zu finden. Doch was ihn da erwartet, hätte er nie im Leben gedacht und schneller als ihm lieb ist, beginnt ein gnadenloser Kampf um Leben und Tod.
,, Das Grauen der Abyss Arkaden“ ist ein düsteres Mysterydrama, wo es der Autor Marshall Flynn schafft mehr als einmal dem Leser ein Gänsehaut Gefühl zu verschaffen.
Seine Beschreibungen von blutigen, brutalen und gruseligen Szenen sind oftmals so bildhaft, dass sich dabei selbst der Altmeister des Horrors , Stephen King, vor lauter Gruseln unter der Bettdecke verstecken würde. Der Autor erzeugt tolle Bilder im Kopf mit detaillierten Beschreibungen von Szenen, die zeigen, dass er ein guter Beobachter ist.
Man darf sich beim Prolog nicht wundern, dass man in einer historischen Vergangenheit mit einem unheimlichen Protagonisten gelandet ist, denn sein Auftreten wird noch eine wichtige Rolle spielen.
Bob ist kein typischer Held und gerade das macht ihn mit all seinen Schwächen mehr als sympathisch. Er hat Gegner, die ihn jederzeit vernichten oder töten könnten. Da hat es ihm der Autor wahrlich nicht leicht gemacht.
Die Geschichte bietet alles, was man sich wünschen kann. Sie ist emotional und berührend wie sich Bob für andere einsetzt, egal, wie schlecht es ihm dabei geht oder wie gefährlich es ist.
Sie ist spannend und unheimlich und man fiebert ständig mit, was als nächstes passiert, wo einem der Autor immer wieder überrascht.
Wer Horror mag, wo es brutale, blutige und erschütternde Szenen gibt, kommt hier voll auf seine Kosten.
Dass es in so einem Roman aber auch humorvolle und zumeist zynisch angehauchte Momente gibt, würde man nicht glauben, aber sie passen perfekt dazu.
Aber auch Gesellschaftskritik ist darin zu finden, wenn einzelne Personen oder höhere Institutionen für Macht und Reichtum vieles unter den Tisch kehren und die eine Hand die andere wäscht, wenn es etwas zu verdienen gibt.
Schön ist, dass auch immer wieder Protagonisten aus vorherigen Romanen einen kurzen Auftritt haben und es so für den Leser noch ein extra Highlight ist.
Ein spannender Roman von Beginn bis zum Ende, wo einem der Autor gefangen hält und man hofft, dass man heil heraus kommt, denn in diesem Alptraum möchte man nicht landen.
Ein fieser Cliffhanger am Ende macht schon mehr als neugierig auf ein Wiedersehen in der gruseligen Stadt Everly Falls.
Rezensionen von La Calavera Catrina:
Mathilde und Marie von Torsten Woywod
Wohlfühllektüre für Büchermenschen mit einem Herz für die Natur
Ein kleines Bücherdorf mit einem ganz anderen Zeitgefühl, traditionellen Herstellungswerten, überdurchschnittlichen vielen Buchhandlungen und einer Gemeinschaftslabradordame. Ein ungewöhnlicher Ort in der modernen Welt, an dem man „einen Gegenpol zur allgemeinen Rastlosigkeit“ findet. Keine bloße Wunschvorstellung, sondern ein zauberhafter Ort, den es (beinahe) tatsächlich gibt.
Ich war anfangs irritiert und es ging mir wie der ahnungslosen Marie, die sich als Großstädterin auf dem Land wiederfindet, plötzlich weit weg von Lärm und Tourismus, in einem Dorf, das völlig aus der Zeit fällt und so unwirklich scheint. Ein bisschen zu drüber, auch was die Dialoge angeht aber dann erlag ich dem Charme.
Auf ihrer unvorbereiteten Flucht aus Paris trifft Marie die intuitive Jónína, die einen Buchladen führt und den kurzsilbigen Bäcker Thomas aus dem französischem Dörfchen Redu. Aus dieser Begegnung ergeben sich Gespräche, die Marie dazu verleiten, bei Jónína im Gästehaus unterzukommen. Dort entdeckt sie die Natur für sich, das Lesen und auch ich war eingenommen von der Herzlichkeit der Bewohner und der utopischen Abgeschiedenheit und Ruhe dieser Idylle.
Spätestens beim zweiten Teil war ich hingerissen, wie Marie und die mürrische Mathilde sich kennenlernen und was daraus entsteht. Das bringt auch eine angenehme Spannung mit sich, denn das Geheimnis um Mathilde muss Marie erst lösen. Dadurch angekommen im Schreibstil las es sich immer besser. Diese unaufgeregte Geschichte wird mit viel Wärme und Herz erzählt und es passiert zumindest soviel bei der Figuren-Entwicklung, um gern weiterzulesen. Ich mochte Jónínas Klarheit, Offenheit und ihr aufrichtiges Interesse an Marie, deren aufblühende Sinneswahrnehmungen in der Natur ein lebendiges und achtsames Kopfkino erzeugen. Es sind einige integrierte Lebensweisheiten, die weitergegeben werden, ob die Kunst des Wartens oder die Fähigkeit, „den Dingen erst einmal Raum zu geben, sie zu reflektieren und zu verstehen, bevor man in den Austausch geht.“ Generell sind viele Dialoge von Wahrhaftigkeit, Toleranz und sanfter Aufmerksamkeit geprägt. Wenn man sich erstmal darauf eingelassen hat, versprüht es seinen Charme.
Wenn man das mag und selbst gern in einem Bücherdorf Entschleunigung finden würde, während man mit allen Sinnen die Natur entdeckt, dann ist der Roman genau die Einladung, die man gerade braucht. Jedenfalls hat der Verlag nicht zu viel versprochen, denn es ist eine berührende Hommage an einen besonderen Ort der Bücher und ein „mehr an Miteinander“. Dazu passen auch die schönen Abschlussworte des Autors. Alles zusammen hinterließ bei mir ein warmes Gefühl und ruhevolle Lesefreude.
Rezensionen von La Calavera Catrina:
Jetzt gerade ist alles gut von Stephan Schäfer
„Sie leben! Seien Sie dankbar.“
«25 letzte Sommer» von Stephan Schäfer hat mir gut gefallen. Sein neues Werk «Jetzt gerade ist alles gut» ist ähnlich aufgebaut: eine Aneinanderreihung kurzer Anekdoten eines Familienvaters und leidenschaftlichen Spaziergängers, dessen Leben sich nach einer Nahtoderfahrung im Kleinen, aber Wesentlichen verändert.
Stephan Schäfer leistet damit einen wichtigen Beitrag und lenkt die Aufmerksamkeit auf eine Sepsis, die von vielen unterschätzt wird.
Ohne Prolog und Epilog sind es 21 Kapitel, die sich unterschiedlichen Themen des Alltags widmen und die nur langsam voranschreitende Genesung zeigen.
„Die schönen Momente festzuhalten. Einfach das Hier und Jetzt beschreiben. Und nicht mehr so viel erwarten.“
Ich ertappte mich oft dabei, wie ich abschweifte, inspiriert von dem Gelesenen und bereits eigenen Ideen dazu gedanklich nachging. Das zeigt bereits, dass die Handlung wie ein Ratgeber in Form einer Erzählung funktioniert. Ob die Liebe zum Film, dem, was wir in Alltag übersehen, alltägliche Kommunikation oder das alltägliche Miteinander schätzen, Gespräche, die nachhallen, die im Dunkeln besser sind oder „im Allgemeinen, dass es sich nirgendwo so gut sprach wie beim Spaziergang“. Es gibt viele Anregungen. Besonders berührt hat mich das Kapitel „Der Geburtstag“, weil ich dem Protagonisten einen anderen Ausgang gewünscht hätte.
Zurück bleibt für mich vor allem Dankbarkeit für das Geschenk der Normalität und die eigene Gesundheit.
Rezensionen von La Calavera Catrina:
Woman Down von Colleen Hoover
Achterbahnfahrt
Colleen Hoover ist die erfolgreichste Autorin der Welt und ihr neues Werk basiert auf einer Kurzgeschichte von ihr, die vor einigen Jahren erschienen ist und die sie weiter ausgebaut hat, nachdem Fans begeistert waren. Ich war neugierig und dies war mein erstes Buch der Autorin.
Inhalt:
In dem Romantic Thriller (laut Cover ein Roman!?) geht es um die von Selbstzweifeln geplagte Bestsellerautorin Petra Rose und ihrer Schreibblockade wegen eines Shitstorms.
Für ihren neuen Roman nimmt sie sich eine Auszeit in einem überraschend luxuriösen Airbnb und erlebt einen kreativen Schaffungsprozess am Limit, „um den rohen, echten Gefühlen näherzukommen.“
Meine Meinung:
Colleen Hoover verspricht eine „schwindelerregende Achterbahnfahrt voller Leidenschaft, Spannung, Sinnlichkeit mit einem Hauch von Gänsehaut.“ Jetzt, nachdem ich das Buch beendet habe, finde ich den Vergleich überwiegend zutreffend. Nachdem ich aus der wilden Schreiblust-Achterbahn gestiegen bin, dachte ich, die Loopings waren gar nicht so krass, generell war die Fahrt flach und schnell vorbei und irgendwie waren die letzten Meter nicht überraschend, sondern enttäuschend. Und dann gibt es da ein Beweisfoto, bei dem ich sichtlich Spaß habe, während ich mehrere Loopings hintereinander absolviere und mir die Gesichtszüge entgleisen. Und so ist es! Vielleicht gefällt mir das Ende nicht und der Rückblick ist ernüchternd, mit dem Wissen, was ich jetzt habe. Vielleicht habe ich auch zu viel erwartet, aber Petras Erfahrungen haben durchweg einen stimmungsvollen Nervenkitzel gehabt, wenn ich versucht habe, zu begreifen, „was hier gerade passiert.“ Ich konnte nicht ganz genau sagen, worauf das hinauslaufen wird und ab der Mitte hatte ich eine böse Vorahnung. Kurz: es ist unterhaltsam, sinnlich und stets unterschwellig spannend, mit steilen Loopings. Besonders stilvoll finde ich, dass Colleen Hoover es versteht, andeutungsvollen Spice einzubauen, der meiner Fantasie überlassen ist und sich nicht in Details verliert. Ein großer Pluspunkt, bei einem ansonsten flüssigen Schreibstil, der Petras Sichtweise authentisch darstellt.
Kein Kunstflug mit anspruchsvollen Manövern, aber durchaus einige gute Gründe «Woman Down» zu lesen und die Erwartungen runterzuschrauben, denn hier genießt man einfach die Fahrt.
Rezensionen von La Calavera Catrina:
Mortimers Geheimnis. Ein Kater, zwei Detektive und die Magie des Lesens von Rebecca Stead; Wendy Mass
Der Fall des rätselhaften Bücherschranks
Evan kommt in die 6. Klasse und wechselt mit seinem besten und furchtlosen Freund Rafi an die Middleschool. Eine große Sache, aber Evan ist abgelenkt damit, Detektiv zu werden. Eigentlich beginnt alles mit dem Ratgeber „Wie man einen Krimi schreibt“, den Evan in der Freiluftbibliothek findet, bewacht von Kater Mortimer.
Von da an entdeckt Evan sein detektivisches Gespür und tauscht sein unsichtbares Cape gegen eine unsichtbare Deerstalker, das ikonische Erkennungszeichen für Detektive.
Gleich zu Beginn bilden sich einige Fragezeichen: Welches Geheimnis hat Mortimer und warum ist er der Hüter der Bibliothek? Warum reagiert Evans Vater so seltsam, als er das Buch aus der Freiluftbibliothek sieht, das sein Sohn mit ihm in Verbindung bringt? Wer ist Bea?
Sogar ein Schädlingsbekämpfer, der Mäuse rettet statt zu bekämpfen, bildet ein Mäuse-Mysterium, dass es zu lösen gilt.
Es gibt mehrere Plottwists, die ihre Wirkung nicht verfehlen und mir super gefallen haben, zumal der wechselnde Erzählstil von Katers Mortimer, dem neugierigen Evan und der geheimnisvollen Bea dazu beiträgt. Als dann alle Fäden zusammen laufen, war ich begeistert und zufrieden mit dem Ende. Bea wirkt wie die Erzählerin, weil sie die imaginäre Barriere durchbricht und ihre Leser und Leserinnen direkt anspricht, und sie gibt nur nach und nach etwas Preis, was die Spannung erhöht.
Die Autorinnen Rebecca Stead & Wendy Mass haben eine ungewöhnliche Umsetzung ihrer wunderbaren Buchidee gewählt, die eine Alternative zum Gewohnten in der Kinderliteratur bietet. Es baut sich nur langsam Spannung auf, wobei es interessant bleibt und man durchgehend weiterlesen möchte. Mortimer ist kein tierischer Sidekick, wie man vielleicht vermuten könnte und die Handlung ist zwar überwiegend geradlinig, aber die Vergangenheit spielt eine wichtige Rolle. Typisch dagegen ist die einfache und klare Sprache, sowie kurze Kapitel und eine große Schrift, die das Lesen erleichtert. Positive Werte und Botschaften werden vermittelt, wobei Freundschaft und die Magie des Lesen eine zentrale Rolle spielen, während kleine Weisheiten und ein toller Humor erheitern: „Jede lange Nacht sollte mit einem guten Frühstück enden.“
Ich fand die beiden genannten Regel des Steins der Wahrheit einprägsam und kindgerecht integriert. Schön ist auch, dass Gedichte eine kleine Funktion einnehmen und Evan sich zu einem echten Detektiv entwickelt, der mit seinen Freunden schließlich seinen Fall und das Rätsel, um die vor zwanzig Jahren verbrannte Bibliothek löst.
„Das ganze Leben ist voll von rätselhaften Begebenheiten. Und das macht uns am Ende alle zu Detektiven.“
«Mortimers Geheimnis» hatte mich schon mit dem ersten Kapitel und der sanften Mäuseumleitung von Mortimer überzeugt. Auch die liebevollen Details haben mir gefallen. Kinder und Erwachsene werden sich gut unterhalten fühlen und die Plotttwists in Erinnerung behalten.
Empfehlen würde ich das Buch Kindern ab 9 Jahren, die gern und viel lesen, denn es braucht ein bisschen, bis man sich eingelesen hat. Dafür wird man mit einer besonderen Geschichte belohnt. Wer temporeiche Spannung braucht, um dranzubleiben, wird wohlmöglich schneller die Lust verlieren.
Rezensionen von begine:
Mein ganzes Leben, Öl auf Leinwand, ohne Titel von Alena Schröder
Es geht weiter
Mein ganzes Leben, Öl auf Leinwand, ohne Titel, ist der dritte Roman, den ich von der Schriftstellerin Alena Schröder gelesen habe.
Der Titel bezieht sich wohl auf das verschwundene Bild.
Hannah, Silvia und Evelin spielen in allen drei Romanen mit.
Die Autorin versteht es gut, die verschiedenen Emotionen und Ansichten der Personen zu schildern.
Es gibt zwei Zeitebenen.
In diesem Roman kommen neue Personen dazu, mit dene er auch 1945 in Güstrow beginnt.
Die vierzehnjährig Marlen muss dich in einer Schublade vor den Russen verstecken. Da findet sie ein Portrait, das sie mitnimmt.
Sie hatte in dem Forsthaus Wilma getroffen. Die nimmt sie mit zu sich nach Hause. Wilma ist Malerin und nimmt sich der Waise an.
Die Autorin lässt Marlen und die Ärztin Evelin sich 1990 treffen.
In der zweiten Ebene geht es 2023 in Berlin mit Hannah weiter.
Die beiden Zeiten wechseln öfter. Das ist ganz gut.
Der Schreibstil der Autorin ist gut lesbar und ich denke es gibt noch mindestens ein Buch, auf das ich dann warte.
Rezensionen von Katzenmicha:
Waldmann von Thomas Ziebula
Düster und spannend
Von seinem Chef des KK 11 in Bonn bekommt Johannes Waldmann eine letzte Chance,nach seinem psychischen Absturz.Er soll den Mord an einem Lokalpolitiker aufklären.Der Lokalpolitiker ist scheinbar als Freier einer Zwangsprostituierten getötet worden,es handelt sich um eine ukrainische Flüchtige.Die Journalistin Pia Luninger arbeitet an einer Reportage über Menschenhandel und Zwangsprostitution.
Zudem steht sie mit einer Sozialarbeiterin in Kontakt, die jungen Frauen hilft ihrer desolaten Situation im Umfeld brutaler Menschenhändler zu entkommen.Johannes Waldmann hat privat ziemlich viel Leid zu tragen,seine Frau Maria verschwand auf einem Basar in Lagos.Trotz intensiver Suche wurde sie nicht gefunden.Das hat Waldmann an seine psychischen Grenze gebracht-das ist nun sieben Jahre her.Nach dem Tod von Zlata und dem Verschwinden ihrer Freundin Sofia wendet sich Pia Luninger mit ihrem Insiderwissen an Waldmann…
Der Autor Thomas Ziebula hat einen fließendenund spannenden Schreibsti.Einmal angefangen will man das Buch nicht mehr aus der Hand legen.
„Waldmann – Flucht in den Tod“ ist der Auftakt einer neuen Krimireihe um den erfahrenen Hauptkommissar Johannes Waldmann.Sehr gerne 5 Sterne und ich bin sehr gespannt auf den nächsten Band der neuen Reihe.
Rezensionen von Vobabooks:
Alle glücklich von Kira Mohn
Heile Welt - oder nicht?
„Alle glücklich“ ist der neue Roman von Kira Mohn. Er ist anders als „Die Nacht der Bärin“, reiht sich vom Genre jedoch ebenfalls dort ein (und nicht zu den Romancebüchern der Autorin). Es geht um
die Familie Holtstein. Die Tochter Emilia ist verliebt, der Sohn Ben lost im Leben, der Vater Alexander arbeitet viel und die Mutter Nina kümmert sich und hält alles zusammen.
Alles ist okay, alle wohl glücklich also…
4.25 ⭐️ Eine bewegende Geschichte einer Familie. Erzählt aus den unterschiedlichen vier Perspektiven, sodass die einzelnen Charaktere und ihre Dynamiken deutlich werden. Durch den Schreibstil liest es sich recht realistisch und authentisch, die Sprache ist (insbesondere zB verglichen mit „Die Bärin der Nacht“) eher leicht und einfach gehalten. Ich möchte nicht spoilern, nur so viel: die weiteren Ereignisse haben mich schlucken lassen (gäbe es Triggerwarnungen, würde ich dazu ermutigen diese zu beachten) und es ist eine bewegende Lektüre gewesen.










