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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von tonton:

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Mandalu, was sagst denn du? von Birgit Fuchs

Schönes Kinderbuch in Reimen

"Mandalu, was sagst denn du?" ist ein süß geschriebenes Buch für Kinder ab zwei Jahren.
Die Geschichte ist einfach zu verstehen: Mandalu ist ein kleines Märchentier, am Anfang ganz alleine. Er spaziert durch den Wald, lernt verschiedene Tiere und Pflanzen kennen, und ist am Ende nicht mehr so einsam.

Das Buch ist in Reimen geschrieben und jede Seite fängt mit dem gleichen Satz an: "Mandalu, was sagst den du?". Auch wenn nicht alle Reimen komplett gelungen sind, macht das Buch Spaß zum Lesen, insbesondere bei den kleinen, die diese Wiederholungen sehr toll finden. Durch diese wiederholte Texte, die Kinder schnell lernen,  und die tollen Bilder, wo es viel zu entdecken gibt, wird dieses Buch zu einer Art Mitmachbuch.
Der Zeichenstil ist nicht ganz meins: Die Illustrationen sehen wirklich sehr "computer-gemalt" aus. Das ist aber Geschmackssache und wird Kinder sicher nicht stören.

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Mandalu, was sagst denn du?

Rezensionen von Katzenmicha:

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Der Briefladen, in dem die Zeit stillstand von Baek Seungyeon

Die Kunst Briefe zu schreiben

Hyoyeong und Hyomin sind Schwestern und standen sich immer sehr nahe.Als Hyomin wegen Betrugs von zu Hause wegläuft, ist die 28-jährige Hyoyeong gezwungen, ihre Karriere aufzugeben.Und das gerade als die Mutter operiert werden muss und der Vater ihr so viel Geld geliehen hat .Hyoyeong übernimmt die Verantwortung für ihre Familie.

Hyoyeong nimmt einen Job in einem kleinen Briefladen in Seoul an,der einem Freund gehört.Dort entdeckt sie nach und nach die besondere Kraft hand geschriebener Worte.Der Laden hat viele Stammkunden und Hyoyeong , lernt diese Menschen immer besser kennen und findet in einigen von ihnen echte Freunde….

Es ist das Romandebüt der südkoreanischenAutorin Baek Seungyeon,sie hat einen fließenden und bildhaften Schreibstil.Das Cover ist mit dem Eingang zum Briefladen gestaltet und zieht einen in seinem Bann.Die Geschichte des Buches zeigt wie sich Freundschaften endwickeln können,sehr gerne 5 Sterne .

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Der Briefladen, in dem die Zeit stillstand

Rezensionen von Sternzauber:

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Die Liebe, später von Gisa Klönne

Persönliche Entwicklung und Neuausrichtung einer Ehe – intensiv und authentisch

Der Titel fühlt sich für mich etwas sperrig an, aber ich mag das Cover von „Die Liebe, später“ mit dem abgewandten Frauengesicht und den harmonischen Farben. Dieses Bild alleine enthält schon eine Geschichte und das gefällt mir sehr.

Gisa Klönne erzählt in diesem Buch die Geschichte von Kora und Anselm.

Die beiden sind glücklich verheiratet und führen ein perfekt austariertes Leben zwischen Nähe und Distanz. Doch dann muss sich Kora einer schweren Herz-OP unterziehen und ihr ganzes Leben gerät aus den Fugen. Sie weiß nicht mehr, wer sie ist und was sie (noch) kann. Ihr Alltag, ihr Beruf und auch ihre Ehe stehen auf dem Prüfstand und während Anselm die Rente einreicht, Zeit mit Kora verbringen und sich den Traum eines Libellenteiches erfüllen will, flüchtet sie und beschäftigt sich mit Menschen, Erlebnissen und Gefühlen aus der Zeit als junge Frau…. Ob die Beiden sich selber und wieder zueinander finden werden?

Ich kannte bisher kein Buch der Autorin und wusste daher gar nicht, was mich bei dieser Lektüre erwartet. Somit wurde ich sehr positiv davon überrascht, dass Gisa Klönne in sehr angenehm flüssigen Stil schreibt, umgehauen hat mich jedoch die Intensität ihres Textes: Ich konnte in der Lektüre ganz in Koras Gedanken- und Gefühlswelt eintauchen, mit ihr fühlen, mit ihr zweifeln, hadern und neue Hoffnung schöpfen – denn die Geschichte wird aus ihrer Sicht erzählt. Ich war so nah an ihr dran und Gisa Klönne ist es gelungen sie so authentisch zu zeichnen, dass ich nie irritiert war – all ihre Handlungen, Gefühle, Gedanken und Zerrissenheiten, waren, wenn auch natürlich nicht immer logisch, für mich absolut nachvollziehbar und stimmig. Ich durfte mit Kora durch ihr Leben reisen, konnte durch Erfahrungen in früheren Jahren immer besser verstehen, warum sie sich nun fühlt, wie sie es eben tut und sie immer besser kennen lernen.

Aber neben den individuellen Belangen Koras, spielt auch die Ehe mit Anselm eine wesentliche Rolle im Buch. Es wird wunderbar deutlich, wie sehr sich die Gefühle und Bedürfnisse des einzelnen Menschen auf die Beziehungsqualität auswirken und wie sehr Veränderungen ein erfolgreiches und harmonisches Gefüge (zer-)stören können. Ich kenne bisher kein anderes Buch, das die fragile Beständigkeit einer Ehe so feinfühlig, so intensiv und so gekonnt einfängt und das Höhen und Tiefen so sensibel ausleuchtet.

Die ProtagonistInnen dieser Geschichte befinden sich in einem ganz anderen Lebensabschnitt als ich, beschäftigen sich mit ganz anderen Herausforderungen und stehen an anderen Wendepunkten – und doch hat mich die Geschichte erreicht, stark berührt und in ihren Bann gezogen, ich konnte mich mit Kora identifizieren. Besonders toll finde ich auch kleine Einschübe im Fluss der Geschichte, die immer wieder 5 Dinge aufzählen, die Kora und ihre Ehe noch näher beschreiben. Für mich ist dies ein tolles Element, das der Intensität noch mehr Tiefe verleiht und ich mochte es auch sehr, dass die Geschichte immer wieder aus verschiedenen Zeiten berichtet. So erfahren wir LeserInnen Geschehnisse aus dem Jetzt, genau so, wie aus der Zeit der OP und Rehabilitation oder aus früheren Jahren.

„Die Liebe, später“ ist für mich ein sehr lebendiges, intensives und authentisches Portrait einer Ehe, aber auch und vor allem einer sehr persönlichen Entwicklung. Es geht um Veränderungen, Neuanfänge, den Sinn des Lebens, eigene Bedürfnisse, Gefühle, die Aufarbeitung der Vergangenheit und Verluste, aber auch um Hoffnung, zweite Chancen und neue Möglichkeiten und um die Liebe in all ihren Facetten. Gisa Klönne ist ein sehr dichter und außergewöhnlicher Roman gelungen, der mich zum Nachdenken anregte und den ich von Herzen weiter empfehlen möchte – viel Freude beim Eintauchen!

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Die Liebe, später

Rezensionen von Zaubermasu / Sandra Hennig:

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Unter fernem Himmel - Gebrochene Versprechen von Jana Beck

Toller zweiter Teil

Nachdem mich Teil 1 so gefesselt und begeistert hat, bin ich natürlich direkt mit dem zweiten Teil gestartet :
Ich bin quasi nahtlos in das Buch gestartet und habe mich direkt wieder in der Geschichte um Louisa wohlgefühlt.
Auch hier wieder ist der Schreibstil von Jana Beck flüssig und authentisch und genauso sind auch ihre Charaktere : alle toll aufgezeichnet und beschrieben und die Hauptfigur Louisa ist mir ja schon im ersten Band ans Herz gewachsen.

Hier entwickelt sich die junge Frau weiter und findet Stärke und verliebt sich in den jungen Goldgräber Finn – aber kann sie ihm vertrauen ?
Spannend und interessant entwickeln sich Figuren und Handlungen und so ist es kaum möglich, das Buch zur Seite zu legen – ich bin nur so durch die Geschichte geflogen, weil ich kaum erwarten konnte, wie es weiter geht.
Jana Beck hat hier eine tolle Fortsetzung der Tanzmädchen Saga geschrieben, die dem ersten Band in nichts nachsteht, im Gegenteil – ich finde, dadurch, dass man Lousia schon im ersten Teil so nah begleiten durfte, hat mich dieser Teil wieder total abgeholt.
Nun heißt es wieder : Freude und Spannung auf den dritten Teil und dafür gibt es von mir eine ganz klare Kauf- und Leseempfehlung.

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Unter fernem Himmel - Gebrochene Versprechen

Rezensionen von ReiShimura:

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Hazel sagt Nein von Jessica Berger Gross

Zwischen Intensität und Überfrachtung

Autorin Jessica Berger Gross hat sich für ihren Debütroman ein alles andere als leichtes Thema ausgesucht und ich war sehr gespannt auf die Umsetzung des Ganzen. Leider muss ich sagen, dass mich das Buch nicht vollständig überzeugen konnte und ich das Gefühl habe, dass die Autorin hier zu viel wollte.

Dabei hat eigentlich alles sehr gut angefangen. Der erste Teil des Buches konnte mich restlos überzeugen und ich wollte es gar nicht mehr aus der Hand legen. Die Protagonisten waren interessant, die Geschichte stimmig und packend und ich konnte ab der ersten Seite in die Geschichte eintauchen. Besonders gut gefallen hat mir, dass sie das Buch nicht nur auf Hazel konzentriert, sondern ihre ganze Familie. So wird die Geschichte abwechselnd aus Sicht von Hazel, ihrem Bruder Wolf und auch ihren Eltern Claire und Gus erzählt. Die Wechsel waren klar strukturiert und sehr eindeutig und auch wenn ich meine Lieblingsperson hatte, haben mir alle Perspektiven sehr gut gefallen.

Der packende Schreibstil, die interessanten Charaktere und die berührend-schockierende Handlung haben bei mir das Gefühl ausgelöst, dass es sich hierbei bereits um eines der Lesehighlights des Jahres handeln könnte. Leider kam dann der Umschwung und es ging meiner Meinung nach stark bergab, auch wenn ich sagen muss, dass die Autorin am Ende das Steuer noch ein klein wenig herumgerissen hat.

Zu Beginn des Buches hat sich Jessica Gross Berger vor allem auf das Thema se*ueller Missbrauch konzentriert. Dies hatte ich nach dem Lesen des Klappentextes auch so erwartet. Leider kamen dann von Seite zu Seite mehr Themen hinzu. Einige davon wie die #MeToo Bewegung waren zu erwarten, genauso wie das Feminismus Thema. Beides passt hervorragend zur Ausgangssituation. Allerdings macht die Autorin hier noch nicht Halt, sondern fügt auch noch Antisemitismus, Misogynie, Depressionen, ADHS und die Cancel Culture hinzu.
Irgendwann hatte ich das Gefühl, dass die Autorin eine Liste an Themen zum Abhaken vor sich hatte. Dieses Gefühl wurde vor allem dadurch unterstrichen, dass die meisten Dinge angesprochen wurden, man war kurz entrüstet und dann wurde kein Wort mehr darüber verloren. Zu viel verpufft hier einfach als Nebensächlichkeit.

Mein größter Kritikpunkt an dem Buch ist allerdings, dass es zu wenig mit der Realität zu tun hat. Da ich nicht spoilern möchte, kann ich den Punkt nur sehr vage ausführen. Daher nur so viel, die Handlung driftet sehr stark in eine stark konstruierte und märchenhafte Richtung ab und spiegelt kaum mehr die Realität von Missbrauchsopfern dar.

Zusammenfassend möchte ich sagen, dass dieses Buch sehr gute Ansätze hat und viele wichtige Themen aufwirft. Es ist eine berührende Geschichte, in der meiner Meinung nach aber mehr Potential gewesen wäre. Kann man lesen, muss man aber nicht.

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Hazel sagt Nein

Rezensionen von downey_jr:

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Hazel sagt Nein von Jessica Berger Gross

Ein Nein und seine Folgen: Spannender Plot, Umsetzung nur teils gelungen - 3,5⭐️

„Hazel sagt nein“ von Jessica Berger Gross kommt vom Cover her sehr unauffällig daher, doch der Plot hat es wirklich in sich.

Die 18-Jährige Hazel Blum freut sich auf eine großartige Zukunft. Ihre Familie ist gerade von New York ins beschauliche Riverburg gezogen, auch um ihren Traum von einer Zukunft an einem Liberal Arts College und einer Karriere als Schriftstellerin zu ermöglichen.

Ihr Vater hat eine Professur dort angenommen, die einige finanzielle Annehmlichkeiten bietet.
Doch gleich an ihrem ersten Tag an der neuen Highschool ändert sich Hazels Leben auf völlig unerwartete Art und Weise:

"Manche Leute [....] behaupten, dass sich innerhalb eines Augenblicks alles ändern kann. Nach Hazels (zugegeben begrenzter) Erfahrung stimmte das nicht. Veränderung, ob politische oder private, dauerte ewig, und allgemein kam nicht viel dabei herum. Wir schleppen uns voran wie Raupen, bis wir unter dem Stiefel des Patriarchats und der Hausarbeit zermalmt werden. Erst an einem Morgen in Maine, am ersten Tag ihres letzten Schuljahres an der Highschool von Riverburg, erkannte Hazel, wie naiv sie gewesen war. Selbstverständlich konnte sich von einem auf den anderen Moment alles ändern. Nur bei ihr das bis dahin noch nicht passiert."

Hazel kann es nicht fassen, als der Schuldirektor sie in sein Büro rufen lässt und ihr eröffnet, dass er sich jedes Jahr eine Schülerin der Abschlussklasse für eine s*xuelle Beziehung aussucht - und dieses Jahr ist sie seine Auserwählte. Doch womit der Direktor nicht gerechnet hat: Hazel sagt Nein!

Doch damit ist es leider nicht getan:
"Als Hazel zum Direktor Nein sagte, hatte sie geglaubt, die Demütigung wäre damit vorbei. Doch jetzt wurde ihr klar, dass diese womöglich erst begann."

Hazels Reaktion setzt eine Reihe von Ereignissen in Gang, die nicht nur ihr Leben und das ihrer Familie, sonder auch der ganzen Stadt auf den Kopf stellen.


Der Schreibstil ist ein recht gelungener Mix aus ernsthaft und unterhaltsam; dennoch fehlte es mir stellenweise etwas an Tiefe.

Hazels Entwicklung gefiel mir insgesamt recht gut, vor allem gegen Ende hin:
"Dad [...] trank auf ihre 'erstaunliche Leistung'.
Nur, dass nicht sie das geschafft hatte. Überhaupt nicht. Sondern er, Dick White. Denn Hazel wusste, und ihren Eltern musste das auch klar sein, außer sie machten sich etwas vor - und wahrscheinlich war es der ganzen Welt klar -, dass Hazel ein paar (absolut beschissene) schreckliche Minuten ihres Lebens genommen und ausgepresst hatte wie ihre Mutter ihre morgendliche Grapefruit. Bis auf die Schale. Sie hatte es nicht aus eigener Kraft ans Vassar geschafft. Sie hatte die Hilfe des Schuldirektors gebraucht.
Denn wer hätte sie gewollt, wenn White sie nicht gewollt hätte?"

Dass Hazel am Ende so klarsichtig und stark ist, ihr Leben wieder selbst in die Hand zu nehmen, fand ich einen gelungenden Abschluss.

"Aber ich verstehe das nicht. Warum willst du dein Buch nicht mehr schreiben?"
" ich sage nicht, dass ich nie eins schreibe. Vielleicht später mal einen Roman ich weiß es nicht!
[...]
Ich schätze, ich ... ich fühle mich dafür noch zu jung. So was passiert immer noch ständig, wisst ihr? Und ich will nicht darüber definiert werden. Über White. Ich denke, ich kann so viel anderes sagen, aber ich weiß eigentlich noch nicht, wie ich es sagen soll."

Mit dem (mangelnden) Handeln ihrer Eltern konnte ich mich dagegen (selbst Mutter) nicht so ganz anfreunden; den kleinen Bruder Wolf fand ich dagegen sehr sympathisch.

Insgesamt wurden meine (zugegebenermaßen sehr hohen!) Erwartungen an die Ausarbeitung der spannend klingenden Ausgangssituation leider nicht ganz erfüllt. Ich hätte mir etwas mehr „Schlagkraft“ gewünscht; vieles verlief mir insgesamt zu glatt.
Ich vergebe final 3,5 von 5 Sternen.

Vielen Dank an den Lübbe Verlag und an www.lesejury.de für dieses Rezensionsexemplar!

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Hazel sagt Nein

Rezensionen von Island :

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Hazel sagt Nein von Jessica Berger Gross

Mutige Frauen im Widerstand

Wie die Covergestaltung und der Titel bereits vermuten lassen, spielt die Handlung dieses Romans in der Vergangenheit und zwar einerseits während des Zweiten Weltkrieges und andererseits Ende des 20. Jahrhunderts, als noch nicht jeder wie selbstverständlich ein Mobiltelefon besaß.

Zur Zeit des Nationalsozialismus und des Zweiten Weltkrieges unterstützten auch verschiedene Frauen aus Frankreich und Großbritannien den Widerstand gegen die Nationalsozialisten.

Führten Spionageaufträge, Botengänge oder sogar Sabotageakte aus. Darüber recherchiert die BBC-Moderatorin Gwen in den 90er Jahren des 20. Jahrhunderts und stößt so einerseits auf Pat, die zunächst wenig Interesse daran hat, über ihre Vergangenheit zu sprechen, zugleich findet Gwen aber auch mehr über ihre vor nicht allzu langer Zeit verstorbene Großmutter heraus, die selbst zu dieser Zeit in Paris lebte und so einige Geheimnisse hatte.

Ich fand es sehr interessant, aus der Perspektive von Frauen im Widerstand mehr über diese Zeit zu erfahren und es ist wirklich eindrucksvoll, welche Risiken diese für den Kampf gegen die Nationalsozialisten eingingen und mit welchen Methoden sie damals schon arbeiteten. Auch Gwen als Protagonistin der neueren Zeit war mir sehr sympathisch, wie sie an ihrem Projekt arbeitete und auch am Leben ihrer verstorbenen Großmutter interessiert war. Die Sprecherin des Hörbuchs war zur Atmosphäre des Romans passend gewählt und man konnte ihr gut folgen.

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Hazel sagt Nein

Rezensionen von Island :

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Ein Herz aus Papier und Sternen von Cecelia Ahern

Eine dysfunktionale Familie

Cecilia Ahern ist mir bereits von anderen Büchern, die ich sehr gerne gelesen habe, ein Begriff und auch das bunt gestaltete Cover hat mich angesprochen, mir diesen Roman genauer anzuschauen.

Im Mittelpunkt der Handlung steht diesmal Pip, die mit 16 schwanger geworden ist, was ihre Mutter als Schande ansieht, und nun mit Anfang 30 immer noch zusammen mit ihrer Tochter bei ihren Eltern in einem recht abgelegenen Haus wohnt und als ungelernte Arbeitskraft an einer Tankstelle arbeitet.

Ihre Mutter hat stets versucht, sie klein zu halten und hat zudem alles dafür getan, dass Pip und ihre Tochter keine enge Bindung zueinander entwickeln können. Pip flüchtet sich ins Anfertigen von Origami Kunstwerken, bis sie schließlich bei der Arbeit einen Mann kennenlernt, der ihr hilft, sich aus der Enge ihres Zuhauses zu befreien und sich endlich von ihrer herrischen Mutter zu emanzipieren.

Grundsätzlich war mir Pip sehr sympathisch und die Autorin hat die Charaktere aller Beteiligten sehr gut ausgestaltet. Was Pip angeht, kann ich mir aber nicht so recht vorstellen, dass es keine Wege gegeben hätte, schon viel früher aus diesem Elternhaus auszubrechen und mit ihrer Tochter ein eigenes Leben anzufangen. Mit Anfang 30 gewinnt sie dann, dank Unterstützung anderer zunehmend an Selbstbewusstsein und entdeckt ihre Selbstwirksamkeit und das gefiel mir dann gut. Der Schreibstil der Autorin ist wie gewohnt anschaulich und lebendig und auch die Sprecherin des Hörbuchs war gut gewählt und man konnte ihr gut folgen.

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Ein Herz aus Papier und Sternen

Rezensionen von Island :

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Lebensbande von Mechtild Borrmann

Der Zweite Weltkrieg wirkt lange nach

Wie man aufgrund des Covers bereits vermuten kann, handelt es sich um einen historischen Roman, der eine Zeitspanne vom Zweiten Weltkrieg mit der Unrechtsherrschaft der Nationalsozialisten bis kurz nach der Wiedervereinigung umfasst.

Nora arbeitet während des Zweiten Weltkrieges als Krankenschwester und bekommt dabei am Rande mit, was den so genannten "Reichsausschusskindern" droht.

Es gelingt ihr, Leo, den Sohn von Lene zu retten, danach geht sie nach Danzig, wo sie Lieselotte kennenlernt und mit ihr nach Kriegsende im sowjetischen Gulag landet, wo ihrer beider Leben auch immer wieder am seidenen Faden hängen.

Mir hat dieses Hörbuch sehr gut gefallen, auch wenn das Thema natürlich keine leichte Kost ist. Der Autorin gelingt es sehr gut, die Schrecken des Nationalsozialismus und anschließend auch der sowjetischen Gulags anschaulich zu vermitteln. Dem Hörbuch konnte man gut folgen und die Sprecherinnen waren passend zur Geschichte gewählt.

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Lebensbande

Rezensionen von brauneye29:

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Mein ganzes Leben, Öl auf Leinwand, ohne Titel von Alena Schröder

Interessant

Zum Inhalt:
Im Mai 1945 wird die vierzehnjährige Waise Marlen von Wilma aufgenommen. In dem Forsthaus, in dem Marlen sich versteckt hat, entdeckt sie ein Portrait einer jungen Frau, dass Wilma dort versteckt hatte. Wilma hat ein Geheimnis, dass sie zu zerstören droht.
Auf einer zweiten Zeitebene geht es im Jahr 2023 um Hannah, die mit diversen Problemen zu kämpfen hat.

Meine Meinung:
Mir hat der Erzählstrang um Marlen und Wilma, mitsamt der übrigen Protagonisten am besten gefallen, gerade das Verhältnis zwischen den beiden Frauen hat schon etwas besonderes. Marlen kennt Wilmas Geheimnis und unterstützt sie, auch wenn sie sicherlich auch gerne ein anderen Weg genommen hätte. Die Geschichte von Hannah hat mich nicht ganz so erreicht, war aber trotzdem nicht uninteressant. Ich konnte Hannah gut verstehen, dass sie zwar ihrem Vater geholfen hat, aber dann auch wieder Abstand nimmt. Der Schreibstil war gut, der Wechsel zwischen den Zeiten machte das Buch abwechslungsreich.
Fazit:
Interessant

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Mein ganzes Leben, Öl auf Leinwand, ohne Titel